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	<title>six strings &#187; Stratocaster</title>
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		<title>Kerry King</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 09:14:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ela</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kerry Ray King wurde am 3. Juni 1964 in Los Angeles geboren. Über Kings Kindheit und seine ersten Berührungen mit der Musik ist wenig genaues bekannt. Gesichert ist nur, dass er den späteren Slayer-Sänger und Bassisten Tom Araya bereits auf der Schule kennenlernte und [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Kerry Ray King wurde am 3. Juni 1964 in Los Angeles geboren. Über Kings Kindheit und seine ersten Berührungen mit der Musik ist wenig genaues bekannt. Gesichert ist nur, dass er den späteren Slayer-Sänger und Bassisten Tom Araya bereits auf der Schule kennenlernte und mit ihm in der Band Quits spielte, von der allerdings keine Aufnahmen im Umlauf sind.<br />
<span id="more-2297"></span></p>
<h3>Kerry King bei Slayer</h3>
<div id="attachment_2356" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><p class="wp-caption-text">Junger Kerry King</p></div>
<p>Gemeinsam mit Jeff Hanneman (Leadgitarre) gründete Kerry King 1981 die Band Slayer. Das erste und recht dauerhafte Line-Up der Band sollte mit Kings Schulfreund Tom Araya (Bass und Gesang) sowie Dave Lombardo (Schlagzeug) vervollständigt werden. Anfangs spielten Slayer vor allem Coverversionen musikalischer Vorbilder (belegt sind Judas Priest und Iron Maiden). Bei einem Auftritt als Vorband für Bitch (eine der ersten Metal-Bands mit einer Frontfrau) in Los Angeles wurden Slayer von Brian Slagel, seines Zeichens Gründer von Metal Blade Records, entdeckt und kurz darauf unter Vertrag genommen. Nach einem Samplerbeitrag (&#8220;Metal Massacre III&#8221;) nahm die Band Ende 1983 ihr Debütalbum &#8220;Show no Mercy&#8221; auf, das noch überwiegend aus zusammengeborgtem Geld finanziert wurde. &#8220;Show no Mercy&#8221; war immerhin so erfolgreich, dass die Band 1984 auf US-Tour gehen und im Sommer die Aufnahmen zu einer EP beginnen konnte.</p>
<p>Diese EP erschien im August des Jahres unter dem Titel &#8220;Haunting the Chapel&#8221; und ebnete Slayer den Weg zu ihrem ersten Europa-Auftritt als Vorband für die Hardrocker UFO. Nach der Rückkehr der Band in die USA verließ Kerry King Slayer kurzzeitig, um bei Megadeth einzusteigen. Das Intermezzo bei Dave Mustaines Band war jedoch nur von sehr kurzer Dauer und bereits gegen Ende des Jahres gehörte King wieder zum Line-Up von Slayer. Der zweite Longplayer, &#8220;Hell Awaits&#8221;, erschien etwa ein Jahr später und sollte aufgrund der gefestigten finanziellen Lage von Label und Band mit einer besseren Produktion aufwarten. Ebenfalls festigen sollte sich mit diesem und den folgenden Alben allerdings auch der zweifelhafte Ruf Band als Satanisten und Nazi-Sympathisanten. Unterstellungen, die jedoch von den Mitgliedern in Interviews bis heute vehement bestritten werden.</p>
<div id="attachment_2357" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><p class="wp-caption-text">Kerry King posiert für Marshall</p></div>
<p>Mit &#8220;Reign in Blood&#8221;, dem 1986er Album, legten Slayer sowohl in puncto Tempo als auch Kontroversität noch eins drauf. Tatsächlich war die Musik inzwischen so schnell geworden, dass man sich offenkundig bewusst entschied, beim nächsten Album, dem 1988 veröffentlichten &#8220;South of Heaven&#8221;, einen Gang zurückzuschalten. Das Ende und den Höhepunkt der klassischen Slayer-Ära dürfte das 1990er Album &#8220;Seasons in the Abyss&#8221; darstellen; der Veröffentlichung dieser vorläufig letzten Platte des klassischen Line-Ups schloss sich Ende 1990 eine ausgedehnte und sehr erfolgreiche Europatournee mit den Bands Megadeth und Testament an. Nach ihrer Rückkehr in die USA hängten Slayer gleich noch ein paar gemeinsame Gigs mit Megadeth und Anthrax hinten dran. 1992 verließ Dave Lombardo, der damals bereits als einer der besten Metal-Drummer der Welt galt, die Band. An seine Stelle trat Paul Bostaph, der vorher bei den Bay-Area-Thrashern Forbidden trommelte.</p>
<p>In dieser Besetzung nahmen Slayer zwischen 1994 und 2001 vier Studioalben auf, die allerdings alle nicht den Kultstatus der ersten Veröffentlichungen erreichen konnten. Bostaph musste seinen Posten Ende 2001 wegen einer Ellenbogenverletzung räumen und wurde zunächst vorläufig, dann dauerhaft durch Lombardo ersetzt. Außer mit zwei neuen Studioalben (2006 und 2009) haben Slayer seit der Rückkehr von Lombardo besonders durch große Festivalauftritte (Rock am Ring, Sonisphere) für Furore gesorgt.</p>
<h3>Kerry King Equipment</h3>
<div id="attachment_2355" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><p class="wp-caption-text">Kerry King&#39;s Signature-Verstärker: Der 2203KK &quot;The Beast&quot;</p></div>
<p>Kerry Kings Name ist seit dem Beginn seiner Karriere eng mit dem Gitarrenbauer B.C. Rich verbunden. Seine ersten richtigen Gitarren waren nach eigenen Angaben eine 1963er Stratocaster und eine 1977er B.C. Rich Mockingbird, ausgestattet mit zwei DiMarzio-Pickups, einem Super Distortion in Bridge- und einem PAF in Neck-Position. Außer der Mockingbird hat King verschiedene V- und Warlock-Modelle von B.C. Rich gespielt; heute bietet der Hersteller zahlreiche, sehr verschiedene Kerry-King-Signatures an. Zeitweise spielte Kerry King auch ESP-Gitarren, zwischen 1990 und 1998 produzierte das Unternehmen verschiedene Signature-V-Modelle (sogenannte KKVs) für ihn. King benutzt darüber hinaus auch Signature-Amps und -Effekte. Mit dem JCM800 2203KK besitzt er ein eigenes Marshall-Modell und Dunlop hat ihm eine Neuauflage des Q-Zone-Wahs gewidmet.</p>
<h3>Kerry King über Gott und Religion</h3>
<blockquote><p>Ich habe keine eigene Lebensphilosophie; es ist einfach mein Ding gegen organisierte Religion zu rebellieren, weil ich persönlich glaube, dass es einfach eine Krücke für Leute ist, die zu schwach sind, alleine im Leben klarzukommen. Ich bin jemand, der sagt: wenn ich es nicht sehen kann, kann es nicht funktionieren. Und niemand kann mir Gott zeigen.</p></blockquote>
<h3>Wirkung</h3>
<p>Selbst zwar den Heavy Metal der späten Siebziger und frühen Achtziger Jahre zitierend, gelten Slayer als Mitbegründer des Thrash-Metal-Genres und werden heute häufig als eine der &#8220;Big Four of Thrash Metal&#8221; (die anderen Bands sind Metallica, Megadeth und Anthrax) bezeichnet. Obwohl Kerry King eigentlich Rhythmusgitarrist von Slayer ist, spielt er auf den Alben der Band auch zahlreiche Soli. Diese sind im Übrigen in den Booklets und Textbeilagen der CDs und Platten gekennzeichnet und damit von den Soli Jeff Hannemans leicht zu unterscheiden. Kerry King wird häufig in einem Atemzug mit Dimebag Darrell, dem inzwischen verstorbenen Gitarristen der Band Pantera, genannt. Tatsächlich waren beide Musiker eng miteinander befreundet. Kings Stil wird oft als besonders schnell und präzise beschrieben, sein Shredding gilt als wegweisend für Gitarristen im Thrash-Metal-Genre.</p>
<h3>Kerry King zeigt dir Slayer-Riffs</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/2FVBN-xidl8?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
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		<title>Cesar Huesca</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 12:54:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Macks</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Herzlich Willkommen zur dritten Ausgabe der Artikelserie &#8220;YouTube-Superstars: die besten YouTube-Gitarristen&#8221;. Heute ist das Ausnahme-Talent &#8220;Cesar Huesca&#8221; aus Mexiko dran. Cesar Huesca ist ein professioneller Studio-Gitarrist, Gitarrenlehrer und Live-Musiker, der über YouTube internationale Bekanntheit in der Gitarristen-Szene erlangt hat. Cesar Huesca Steckbrief Vollständiger Name [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herzlich Willkommen zur dritten Ausgabe der Artikelserie &#8220;YouTube-Superstars: die besten YouTube-Gitarristen&#8221;.</strong></p>
<p>Heute ist das Ausnahme-Talent &#8220;Cesar Huesca&#8221; aus Mexiko dran. Cesar Huesca ist ein professioneller Studio-Gitarrist, Gitarrenlehrer und Live-Musiker, der über YouTube internationale Bekanntheit in der Gitarristen-Szene erlangt hat.</p>
<h3>Cesar Huesca Steckbrief</h3>
<table class="steckbrief" border="0">
<tbody>
<tr>
<td width="50%;"><strong>Vollständiger Name</strong></td>
<td width="50%;">Cesar Huesca</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Alter</strong></td>
<td>28 (08.08.1983)</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>YouTuber seit</strong></td>
<td>März 2006</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Abonnenten</strong></td>
<td>40.000 geschätzt (keine genauen Daten verfügbar)</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Stil</strong></td>
<td>Rock, Progressive, Metal</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Erfolgreichstes Video</strong></td>
<td><a href="http://www.youtube.com/watch?v=tlCz2levVUE">&#8220;Steve Vai – For the Love of God&#8221;</a> (2.000.000 Views geschätzt)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span id="more-2336"></span></p>
<h3>Cesar Huesca – For the Love of God (Steve Vai) Cover</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/tlCz2levVUE?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<p>Im Interview stand uns Cesar Huesca Frage und Antwort und gab uns Einblicke in das Leben eines professionellen Musikers aus Mexiko.</p>
<h3>Cesar Huesca Interview</h3>
<p><strong>Hey Cesar, danke, dass du dir Zeit nimmst, dieses Interview mit mir zu führen. Stell dich bitte kurz unseren Lesern vor.</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich bin Cesar Huesca, ein Gitarrist und Solo-Künstler aus Mexiko. Ich spiele Live und bin Studio-Gitarrist für Bands, Projekte und Singer-Songwriter. 2008 habe ich ein Solo-Album veröffentlicht und arbeite derzeit an meinem zweiten. Außerdem unterrichte ich als Gitarrenlehrer und veranstalte von Zeit zu Zeit Workshops und Gitarren-Seminare.</p>
<p><strong>Du bist eine der YouTube-Größen und am besten bekannt für deine fantastischen, wahnsinnig-akkuraten Cover von Shred-Klassikern wie &#8220;For the Love of God&#8221; von Steve Vai. Wer sind deine Lieblingsgitarristen?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Nun, die Liste könnte ziemlich lang werden, aber in der Tat ist Steve Vai einer meiner wichtigsten Einflüsse seit ich 14 bin. Er war so ziemlich der erste Gitarrist, den ich sah und sofort wusste, dass ich ein richtiger Musiker werden will. Seine Lieder nach Gehör zu transkribieren war für mich die ganze Zeit die große Herausforderung und sehr inspirierend. Außerdem war es für mich eine großartige Quelle, um mehr über Musik zu lernen und neue Facetten des Instruments zu entdecken. Andererseits war Slash der Kerl, der mich dazu brachte, die Gitarre lernen zu wollen.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Einige der Alben, die meinen Willen stärkten, mein Gitarrenspiel auf die nächste Entwicklungsstufe zu bringen waren Hysteria von Def Leppard, Get a Grip von Aerosmith, New Jersey von Bon Jovi, Use your Illusion II von Guns &#8216;n&#8217; Roses, Youthanesia von Megadeth und alle Metallica-Alben von Kill &#8216;em All bis Load. An diesem Punkt als Autodidakt angelangt, waren meine Lehrer mal Phil Collens, mal Joe Perry, mal Richie Sambora, dann Marty Friedman, dann mal Kirk Hammett… alle Möglichen!</p>
<p style="padding-left: 30px;">Um auf die Frage zurückzukommen, höre ich heutzutage gerne Guthrie Govan, Greg Howe, Andy Timmons und alle G3-Gitarristen; Joe Satriani, John Petrucci, Eric Johnson, Paul Gilbert, etc. Es gehören auch einige Blues/Jazz-Gitarristen wie Robben Ford, Scott Henderson, Pat Metheny, Allan Holdsworth, Stevie Ray Vaughan, Gary Moore und so weiter dazu. In letzter Zeit sind Tosin Abasi und Kiko Loureiro ein paar Gitarristen, die mich wach halten.</p>
<p><strong>Wie verbringst du als professioneller Vollzeit-Musiker einen typischen Arbeitstag?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Wenn ich nicht gerade toure, übe ich, probe mit Bands oder unterrichte. Zur Zeit arbeite ich an meinem zweiten Solo Album, nehme Tracks auf und stell ein paar Arrangements fertig, obwohl die Hälfte des Materials quasi fertig ist.</p>
<p><strong>Was machst du in deiner Freizeit?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Meine freie Zeit verwende ich darauf, meine Webseite zu aktualisieren und versuche E-Mails zu beantworten und meinen YouTube-Channel mit Videos zu füttern. Ich weiß noch als ich jünger war, habe ich so ziemlich meine gesamte freie Zeit der Gitarre und dem Mitspielen von Songs gewidmet. Heutzutage betreibe ich es nicht mehr so exzessiv, aber ich habe immer eine Gitarre in der Hand, wenn ich gerade Zeit habe.</p>
<p><strong>Die Veröffentlichung deines Debüt-Albums &#8220;Cesar Huesca&#8221; ist schon ein paar Jahre her. Erzähl uns ein bisschen was darüber, wie die Songs entstanden sind und wie du es aufgenommen hast.</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich habe angefangen die meisten Songs 2006 zu schreiben. Ein paar andere wurden 2008 fertiggestellt. Ich habe alle Songs selber in meinem eigenen Home-Studio aufgenommen und produziert. Ich habe alle Percussion- und Drum-Tracks programmiert, alle Gitarren und Bässe eingespielt – außer auf der Tracks 5, 6 und 7. Das Album wurde von TRMixroom in Mexico City abgemischt und von Moonlight Mastering in Austin, Texas gemastert.</p>
<h3>Cesar Huesca – Rockin&#8217; Red Carpet</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/_H2_PP5kXao?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<p><strong>Welches Equipment verwendest du?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich benutze ein paar Ibanez-Gitarren und eine Fender Stratocaster. Die meisten dieser Gitarren sind mit verschiedenen Modellen von Lace Sensor-Tonabnehmern bestückt. Da gibt es beispielsweise das Holy Grails-Modell in meiner Strat oder das Drop and Gain-Set in meiner RGT – diese Gitarre verwende ich für verschiedene Tunings, die von E Standard bis Dropped A und Bariton reichen. Lace Sensor-Tonabnehmer sind wirklich klasse, ich betrachte sie als eine Mischung aus passiven und aktiven Tonabnehmern. Man bekommt einen vollen, satten Sound mit beinahe keinerlei Rauschen bei heftigster Verzerrung. Sie eignen sich super für Live- und Studio-Situationen. Jede Gitarre hat einen einzigartigen Sound, also kann ich sie für verschiedene Anwendungsbereiche verwenden und erreiche dabei gute Ergebnisse in Sachen Sound und Response.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Für Effekte verwende ich nur einen TC Electronic G-Major und ein paar Bodentreter: ein Xotic BB Preamp, ein Dunlop Crybaby Wah und ein Digitech Whammy IV. Mein Verstärker ist ein Marshall 30th Anniversary Combo.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Für die Aufnahmen zu meinem nächsten Album habe ich noch ein zweites Rig. Es ist so ziemlich das gleiche Setup, nur im Rack-Format mit seperatem Pre-Amp und Power-Amp. Dieses Rig beinhaltet einen Mesa/Boogie Rectifier Recording-Pre-Amp, ein weiteres TC Electronic G-Major und einen Marshall EL34 100/100, der in eine Marshall 4&#215;12-Box geht.</p>
<p><strong>Wann können wir das neue Album zu hören bekommen? Was hast du noch so an Projekten laufen?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich plane, es dieses Jahr rauszubringen. Ich arbeite außerdem mit einer Progressive Metal-Band namens &#8220;The Akritecht&#8221; seit Anfang 2010 zusammen. Wir haben für die nächsten paar Monate ein paar Gigs und proben gerade. Wir werden auf dem Wild Metal Fest im Juni zusammen mit Sepultura, Nevermore und Enslaved auftreten. Mehr Informationen über The Arkitecht und unseren ersten Release findet ihr auf <a href="http://www.thearkitecht.com" target="_blank">www.thearkitecht.com</a>.</p>
<p><strong>Erzähl uns von deiner YouTube-Karriere. Wie hat das angefangen?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich habe damals im März 2006 angefangen, Videos hochgeladen. Ich war einer unter den sehr wenigen Lateinamerikanern, die zu dieser Zeit Videos hochgeladen haben. Gustavo Guerra aus Brasilian war der erste, den ich auf YouTube gesehen habe, der Covers gespielt hat. Also habe ich beschlossen, das auch zu tun, um zu sehen was passiert. Glücklicherweise habe ich großartiges Feedback und tolle Unterstützung von Menschen auf der ganzen Welt bekommen.</p>
<h3>Cesar Huesca – Hyperstructure (The Arkitechts)</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/OZwmky2dUrs?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<p><strong>Ich erinnere mich, dass dein Account zu irgendeinem Zeitpunkt mal gelöscht wurde. Wie ist das passiert?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Nun, das hat jede Menge Polemik ausgelöst und jeder hat darüber eine eigene Meinung, aber soweit ich weiß, lässt es sich auf einige Copyright-Klagen von Plattenfirmen wie Warner Music Group und BMG zurückführen. Ich war mir dessen nicht wirklich bewusst und so hat es zur Suspendierung meines YouTube-Kontos geführt. Ich hatte früher viele Videos hochgeladen, in denen ich Original-Aufnahmen als Backing-Tracks benutzte, also vermute ich, dass da das Problem lag. Ich habe es aber ganz gelassen genommen und einfach einen neuen Account angelegt und alles hat wieder seinen Lauf genommen. Alles läuft bestens, mein Account hat einen guten Stand und vor einem Monat bin ich offizieller YouTube-Partner geworden.</p>
<p><strong>Was schätzt du, wie viele Abonnenten/Views du insgesamt hast?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Seit April 2009 (als ich den neuen Account angelegt habe) gehe ich auf die 10.000-Marke an Abonnenten zu und bekomme innerhalb von 24 Stunden etwa 1000 Views auf ein neues Video. Das ist ähnlich wie bei meinem alten Account, aber diesmal ist der Content etwas anders, weil ich mehr eigenes Material anbiete, als immer wieder nur Covers hochzuladen.</p>
<p><strong>Wie sind deine Pläne für die Zukunft?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Weiterspielen, weiter Musik machen und das zu tun, was mir am meisten Spaß macht. That&#8217;s it.</p>
<p><strong>Cesar, vielen herzlichen Dank, dass du dieses Interview mit mir geführt hast. Wie können unsere Leser mit dir und deiner Musik auf dem Laufenden bleiben und deine Musik kaufen?</strong></p>
<p style="text-align: left; padding-left: 30px;">Ihr könnte meine <a href="http://cesarhuesca.com/home.html" target="_blank">offizielle Webseite</a> besuchen und von da aus auf <a href="http://www.myspace.com/cesarhuesca" target="_blank">MySpace</a>, <a href="http://www.facebook.com/CesarHuesca" target="_blank">Facebook</a> und <a href="http://www.youtube.com/user/CesarHuescaMusic" target="_blank">YouTube</a> weitersurfen. Hinterlasst mir dort eine Nachricht und ich versuche, so schnell wie möglich zu antworten. Auf meiner offiziellen Webseite findet ihr auch Links zu <a href="http://www.apple.com/uk/itunes/affiliates/download/?artistName=Cesar%20Huesca&amp;thumbnailUrl=http://a1.phobos.apple.com/us/r30/Music/ea/33/c9/mzi.rtsxutjh.100x100-75.jpg&amp;itmsUrl=itms://ax.itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewAlbum?id=317545635&amp;s=143444&amp;ign-mscache=1&amp;albumName=Cesar%20Huesca" target="_blank">iTunes</a> und <a href="http://www.amazon.com/Cesar-Huesca/dp/B002B2WGQQ/ref=sr_f3_1?ie=UTF8&amp;s=dmusic&amp;qid=1245820037&amp;sr=103-1" target="_blank">Amazon</a>, wo ihr meine Musik als mp3s kaufen könnt. Ihr könnt auch einfach auf <a href="http://www.cdbaby.com/cd/cesarhuesca" target="_blank" class="broken_link">CDBaby.com</a> gehen und meine CD bestellen.</p>
<p><strong>Letzte Worte?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich danke allen vielmals für die ganze Unterstützung.<strong></strong></p>
<h3>Cesar Huesca – Gitarrensolo (erstes YouTube-Video 2006)</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/7rldhU-ILiQ?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
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		<title>Mark Knopfler</title>
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		<pubDate>Fri, 27 May 2011 08:57:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ela</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mark Freuder Knopfler wurde am 12. August 1949 in Glasgow als Sohn eines Architekten ungarischer Abstammung und einer schottischen Mutter geboren. Gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder David besuchte er in der Nähe von Newcastle-upon-Tyne das Gymnasium, an welchem auch ihr Onkel lehrte. Von dessen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2286" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><p class="wp-caption-text">Mark Knopfler 1979</p></div>
<p>Mark Freuder Knopfler wurde am 12. August 1949 in Glasgow als Sohn eines Architekten ungarischer Abstammung und einer schottischen Mutter geboren. Gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder David besuchte er in der Nähe von Newcastle-upon-Tyne das Gymnasium, an welchem auch ihr Onkel lehrte. Von dessen Musikbegeisterung ließen sich die beiden anstecken und begannen, sich an verschiedenen Instrumenten zu versuchen.</p>
<p><span id="more-2265"></span></p>
<p>Von Knopflers Bruder ist bekannt, dass er bereits im Alter von elf Jahren eine eigene Gitarre besaß; man darf davon ausgehen, dass beide Knopfler-Brüder etwa zur gleichen Zeit mit dem Gitarrenspiel begonnen haben. Während der Sechziger Jahre war Knopfler Gitarrist in mehreren Schülerbands, widmete sich dann aber bis Anfang der Siebziger Jahre seinem Journalistikstudium. Die ersten Aufnahmen von Knopfler dürften aus dem Jahre 1970 stammen, bleiben aber bis heute unveröffentlicht. Auf Vinyl gepresst werden sollten allerdings die gemeinsamen Aufnahmen mit der englischen Band Brewers Droop, deren Mitglied Knopfler um 1973 für einige Monate war.</p>
<h3>Mark Knopfler und Dire Straits</h3>
<p>Mitte der Siebziger Jahre stieg Mark Knopfler in der Band seines Bruders, den Café Racers, ein. Während dieser Zeit lernte er außerdem John Illsley kennen, jenen Bassisten, mit dem etwa 1977 die Dire Straits aus den Café Racers hervorgehen sollten. Noch im selben Jahr nahmen die Dire Straits mehrere Demo-Tapes auf, von denen eines mehr oder minder beabsichtigt in die Hände des englischen Radio-DJs Charlie Gillett geriet , der das Material in seiner BBC-Sendung vorstellte (er entdeckte unter anderem auch Ian Dury und Elvis Costello). Ein Plattenvertrag mit dem deutsch-niederländischen Label Phonogram kam nur wenig später zu Stande, bis zur Veröffentlichung des Debut-Albums &#8220;Dire Straits&#8221; sollte es allerdings noch ein Jahr dauern. Das Album war zunächst ein mäßiger Erfolg, doch sollte die wenig später erscheinende Single-Auskopplung &#8220;Sultans of Swing&#8221; der Band insbesondere auf dem amerikanischen Markt zum Durchbruch verhelfen.</p>
<div id="attachment_2287" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><p class="wp-caption-text">Mark Knopfler mit Dire Straits Live</p></div>
<p>Das nächste Album der Dire Straits, &#8220;Communiqué&#8221;, wurde in den Compas Point Studios auf den Bahamas (im selben Studio spielten AC/DC 1980 ihr Album &#8220;Back in Black&#8221; ein) aufgenommen und erschien im Sommer 1979. Während der Aufnahmen zum dritten Album, &#8220;Making Movies&#8221;, 1980, kam es zu musikalischen Differenzen zwischen Mark Knopfler und seinem Bruder, infolge deren dieser die Band verließ. Das Album wurde mit Hilfe von Session-Musikern fertig gestellt. Nachdem die Dire Straits mit Alan Clark am Piano und an den Synthesizern und Hal Lindes an der Rhythmusgitarre wieder eine feste Besetzung gefunden hatte, wurde 1982 das vierte Album, &#8220;Love over Gold&#8221;, veröffentlicht.</p>
<p>Ihren größten Erfolg sollte die Band jedoch zweifelsohne erst drei Jahre später mit ihrem fünften und vorerst letztem Album, &#8220;Brothers in Arms&#8221;, feiern. Der Longplayer stellte insofern ein absolutes Novum dar, als er komplett digital (im sogenannten DDD-Verfahren) aufgenommen und als erstes Album der Musikgeschichte überhaupt mehr als eine Million mal auf CD verkauft wurde. Tatsächlich sollen für die Produktion der &#8220;Brothers in Arms&#8221;-CD zeitweise sämtliche damals weltweit bestehenden CD-Presswerke in Anspruch genommen worden sein. Einen Höhepunkt in der Bandgeschichte dürfte sicherlich der Auftritt beim Live-Aid-Festival in London am 13. Juli 1985 darstellen. Vor weltweit geschätzten 1,5 Milliarden Fernsehzuschauern und Radiohörern spielten die Dire Straits gemeinsam mit dem ehemaligen Police-Sänger Sting ihre damals aktuelle Hit-Single &#8220;Money for Nothing&#8221;.</p>
<p>Knopfler und John Illsley konzentrierten sich in den folgenden Jahren verstärkt auf ihre Soloprojekte und lösten die Dire Straits nach längerer Inaktivität 1988 erstmalig auf. 1989 rief Knopfler gemeinsam mit einigen alten Dire-Straits-Kollegen und ein paar Session-Musikern das Country-Projekt The Notting Hillbillies ins Leben, das 1990 ein Album veröffentlichte. Im selben Jahr entschlossen sich Knopfler und Illsley, noch ein gemeinsames Dire-Straits-Album aufzunehmen. &#8220;On Every Street&#8221; erschien schließlich im September 1991 und sollte das letzte Album der Band sein. Zwar gingen die Dire Straits nach der Veröffentlichung nochmals auf Tour, lösten sich aber 1995 endgültig auf.</p>
<p>Knopfler zeigte sich nach dem Ende der Band weiterhin sehr produktiv: Zwischen 1996 und 2009 erschienen bislang sechs Solo-Alben (Live-Veröffentlichungen und Radio-Sessions nicht mitgerechnet), die teilweise unter Mitwirkung von ehemaligen Dire-Straits-Musikern entstanden, sowie ein Album mit der amerikanischen Songwriterin Emmylou Harris. Seit 1999 ist Mark Knopfler Mitglied des Order of the British Empire (OBE) und hat inzwischen Ehren-Doktortitel für Musik an den Universitäten von Newcastle, Leeds und Sunderland inne.</p>
<h3>Mark Knopfler Live: Sailing to Philadelpia</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/ylbMDG26Bkw?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<h3>Mark Knopfler Gitarren</h3>
<div id="attachment_2289" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="size-full wp-image-2289" title="Mark Knopflers Signature Gitarre: eine Fender Stratocaster" src="http://six-strings.de/wp-content/uploads/2011/05/mark-knopfler-signature-gitarre-fender-stratocaster.jpg" alt="Mark Knopflers Signature Gitarre: eine Fender Stratocaster" width="250" height="763" /><p class="wp-caption-text">Mark Knopflers Signature Gitarre: eine Fender Stratocaster</p></div>
<p>Mark Knopfler wird in aller Regel vor allem mit seinem Faible für die Stratocaster von Fender in Verbindung gebracht. Tatsächlich befinden sich heute mindestens drei der zum Teil sehr wertvollen sogenannten Pre-CBS-Stratocaster in seinem Besitz, darunter auch seine erste eigene E-Gitarre, eine 1961er Stratocaster sowie seine als &#8220;Jurassic Strat&#8221; bekannte 1954er Stratocaster, eines der ersten überhaupt produzierten Instrumente der legendäre Baureihe.</p>
<p>Tatsächlich gestaltet sich Knopflers Gitarren-Fundus allerdings sehr viel vielseitiger. Vor allem in den 80ern setzte Knopfler vermehrt auf die Les Paul von Gibson; nicht weniger selten und wertvoll als die Strats sind die beiden 1958er und 1959er Les Paul Standards sowie seine 1959er Les Paul Special (ein sehr ungewöhnliches Modell mit zwei Cutaways und zwei Single-Coil-Pickups an Stelle der üblichen PAF-Humbucker), die er bereits zu Dire-Straits-Zeiten ausgiebig einsetzte. Zu den anderen von Knopfler häufig benutzten Instrumenten zählen Strat- und Tele-Modelle von Schecter sowie Superstrats des New Yorker Gitarrenbauers Pensa.</p>
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		<title>Robert Fripp</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Apr 2011 07:12:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ela</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor King Crimson Robert Fripp wurde am 16. Mai 1946 in Wimborne Minster in der englischen Grafschaft Dorsetshire geboren. Über seine weitere Biografie und seinen musikalischen Werdegang ist wenig bekannt. Fripp soll im Alter von elf Jahren angefangen haben, Gitarre zu spielen. Musikalisch in [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3>Vor King Crimson</h3>
<p>Robert Fripp wurde am 16. Mai 1946 in Wimborne Minster in der englischen Grafschaft Dorsetshire geboren. Über seine weitere Biografie und seinen musikalischen Werdegang ist wenig bekannt. Fripp soll im</p>
<p>Alter von elf Jahren angefangen haben, Gitarre zu spielen. Musikalisch in Erscheinung tritt Fripp erstmalig 1967, als er gemeinsam mit den Brüdern Michael und Peter Giles die Band <em>Giles, Giles and Fripp</em> gründet. Das Trio veröffentlicht 1968 sein einziges Album &#8220;The Cheerful Insanity of Giles, Giles and Fripp&#8221; auf einem Sublabel von <em>Decca</em>. Nachdem Robert Fripp die Band noch im selben Jahr verlässt, gründen die übrigen Mitglieder King Crimson. Fripp steigt als Gitarrist in die neue Formation ein.</p>
<h3>King Crimson und andere Projekte</h3>
<p>Neben den &#8220;Giles, Giles and Fripp&#8221;-Mitgliedern Michael Giles und Ian McDonald zählt der spätere Gitarrist und Bassist von Emerson, Lake &amp; Palmer, Greg Lake, zur ersten Besetzung von King Crimson. King Crimson veröffentlichten 1969 ihr erstes Album &#8220;In the Court of the Crimson King&#8221;, lösten sich kurz darauf aber vorläufig wieder auf. Robert Fripp war in den folgenden Jahren das einzige feste Mitglied von King Crimson. Die meiste Zeit verbrachte er in den Siebzigern allerdings damit, als Produzent oder Session-Musiker für eine Reihe anderer Künstler zu arbeiten. Zu seinen ersten Projekten gehörten zwei Alben mit <em>Van der Graaf Generator </em>(1970 &#8220;H to He, Who Am the Only One&#8221; und 1971 &#8220;Pawn Hearts&#8221;), vier Alben mit dem Roxy-Music-Mitglied Brian Eno (&#8220;No Pussyfooting&#8221;, 1972, &#8220;Evening Star&#8221;, 1974, sowie &#8220;Come the Warm Jets&#8221; und &#8220;Another Green World&#8221;, beide 1975) und zwei Alben mit Peter Gabriel (&#8220;Car&#8221;, 1976, und &#8220;Scratch&#8221;, 1978). 1977 wirkt Fripp an den Aufnahmen zu David Bowies Album &#8220;Heroes&#8221; mit und öffnet sich zunehmend dem Punk und New Wave; 1978 spielt er die Gitarre für das Stück &#8220;Fade Away and Radiate&#8221; auf dem Blondie-Album &#8220;Parallel Lines&#8221;, 1979 für das Stück &#8220;I Zimbra&#8221; auf dem von Eno produzierten Talking-Heads-Album &#8220;Fear of Music&#8221;.</p>
<div id="attachment_1209" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><p class="wp-caption-text">Robert Fripp Live</p></div>
<p>Mit einer neuen Besetzung rief Robert Fripp 1981 erneut King Crimson ins Leben. Am Schlagzeug saß Bill Bruford, der ursprüngliche Drummer von Yes, Bass spielte Tony Levin, der unter anderem durch seine Arbeit für Peter Gabriel bekannt wurde und als einer der Pioniere auf dem <em>Chapman-Stick</em> gilt, und den Gesang sowie die zweite Gitarre übernahm Adrian Belew, der zuvor mit Bowie und Frank Zappa gespielt hatte. Zwischen 1981 und 1984 entstanden insgesamt drei Studioalben der Band: &#8220;Discipline&#8221; (1981), &#8220;Beat&#8221; (1982) und &#8220;Three of a Perfect Pair&#8221; (1984).  Die Aufnahmen mit den neuen King Crimson sollten während der ersten Hälfte der Achtziger Jahre jedoch nicht das einzige musikalische Projekt Fripps darstellen: Gemeinsam mit Andy Summers, dem Gitarristen der sich damals auf dem Höhepunkt ihres Erfolges befindlichen Band &#8220;The Police&#8221;, spielte er zwei Studioalben (&#8220;I Advance Masked&#8221;, 1982, und &#8220;Bewitched&#8221;, 1984) ein.</p>
<p>Zwischen 1984 und 2009 engagierte sich Robert Fripp als Gitarrenlehrer und entwickelte  das Modell eines ganzheitlichen Gitarrenunterrichts, der vor allem auf die Beziehungen des Musikers zu seinem Instrument und sich selbst aufbaut. Die gemeinsamen Aufnahmen mit seiner Ehefrau, der New-Wave-Ikone Toyah Willcox, die 1986 unter dem Titel &#8220;The Lady or the Tiger?&#8221; veröffentlicht wurden, sollten für die nächsten Jahre das letzte größere musikalische Projekt Fripps darstellen. Erst ab Mitte der Neunziger macht Fripp mit einer umfangreichen Serie experimenteller Solo-Aufnahmen auf sich aufmerksam. Diese von ihm &#8220;Soundscapes&#8221; genannte Reihe hat inzwischen ein gutes dutzend Studio- und Live-Releases hervorgebracht. Auch King Crimson hat in der Zwischenzeit mehrere Neuauflagen erlebt. Als besonders bemerkenswert gilt die sechsköpfige Variante der Band, mit der Fripp 1994 eine EP (&#8220;VROOOM&#8221;) veröffentlichte. Mit Fripp und Belew an den Gitarren, Levin und Trey Gunn am Bass sowie Bruford und Pat Mastelotto am Schlagzeug war jedes Instrument genau zwei mal besetzt.</p>
<p>2004 trat Robert Fripp zusammen mit Joe Satriani und Steve Vai im Rahmen der G3-Tour auf.</p>
<h3>Equipment</h3>
<p>Während der Sechziger und Siebziger Jahre spielte Robert Fripp hauptsächlich auf zwei verschiedenen Les-Paul-Custom-Modellen von Gibson. Beide Instrumente (Baujahre 1957 und 1959) verfügen über einen zusätzlichen Humbucker in Mid-Position (also insgesamt drei Humbucker). Das 59er Modell gelangte später in den Besitz des Small-Faces-Gitarristen Steve Marriott und soll nach dessen Tod weiterverkauft worden sein. Seit Mitte der Siebziger Jahre benutzte Fripp außerdem eine Pre-CBS Fender Stratocaster. Zu seinen bevorzugten akustischen Gitarren gehören zwei Gibson J-45-Modelle aus den frühen Sechzigern.</p>
<p>Unter den weiteren Gitarren, Effektgeräten und Verstärkern befinden sich einige Stücke, die Fripps Sound maßgeblich geprägt haben. Fripp, der als Soundtüftler gilt, hat bereits in den Siebziger Jahren seine eigenen, charakteristischen Effekte hergestellt. Insbesondere sein als &#8220;Frippertronics&#8221; bekannt gewordenes Loop-Verfahren (die Erzeugung von Loops mittels Koppelung zweier Revox-Tonbandgeräte) trug maßgeblich zur Entstehung des Fripp-Sounds bei.</p>
<h3>Video: Robert Fripp Interview</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/1tYgwk_ngek?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<p><span style="font-size: x-small;">Verwendete Bilder &amp; Grafiken von <a href="http://www.dgmlive.com/index.php">DMGLive.com</a>, <a href="http://www.swepett.pp.se/">Swepett.pp.se</a> und <a href="http://www.nndb.com/people/471/000024399/">NNDB.com</a></span></p>
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		<title>David Gilmour</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 06:17:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ela</dc:creator>
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		<description><![CDATA[David Jon Gilmour wurde am 6. März 1946 in Cambridge, Großbritannien, als Sohn einer Akademikerfamilie geboren. Über Gilmours erste Berührungen mit der Musik ist wenig bekannt. Er soll jedoch bereits als Teenager in verschiedenen Bands Gitarre gespielt haben. In den frühen Sechzigern, während seiner [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1197" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><p class="wp-caption-text">David Gilmour Live während einem Gitarrensolo</p></div>
<p>David Jon Gilmour wurde am 6. März 1946 in Cambridge, Großbritannien, als Sohn einer Akademikerfamilie geboren. Über Gilmours erste Berührungen mit der Musik ist wenig bekannt. Er soll jedoch bereits als Teenager in verschiedenen Bands Gitarre gespielt haben. In den frühen Sechzigern, während seiner Zeit an der <em>Perse School, </em>lernte er Syd Barrett und Roger Waters kennen, mit denen er regelmäßig probte, ohne jedoch dass die drei in einer gemeinsamen Band aktiv gewesen wären. Gilmours erste namentlich bekannte Band dürften <em>Joker&#8217;s Wild </em>gewesen sein, eine Blues-Rock-Combo, die auf eigene Faust eine LP und eine Single veröffentlichten (beide jedoch lediglich in einer Kleinstauflage von jeweils fünfzig Exemplaren). Joker&#8217;s Wild waren zeitweise auch die musikalische Heimat von Rick Wills, der später als Bassist mit Bands wie Foreigner, Roxy Music oder den Small Faces unterwegs war.</p>
<h3>Pink Floyd und Solo</h3>
<p>Pink Floyd wurden 1965 von Gilmours Freund und Musikerkollegen Syd Barrett gegründet. Zur Ur-Besetzung der Band gehörten neben Barrett (Gitarre und Gesang) Roger Waters (Bass und Gesang), Nick Mason (Schlagzeug) und Richard Wright (Orgel, Keyboard). Als Barrett wegen zunehmender psychischer Probleme immer häufiger ausfiel, übernahm David Gilmour ab 1967 zunächst seinen Gitarrenpart und stieg ab dem Frühjahr 1968 schließlich gänzlich als sein Ersatz bei Pink Floyd ein. Das erste Album der Band mit Gilmours Beteiligung, &#8220;A Saucerful of Secrets&#8221;, wurde zwischen August 1967 und April 1968, wie das Debutalbum der Band, in den legendären Londoner Abbey Road Studios aufgenommen und wird dem Genre <em>Space Rock</em>, einer frühen Unterart des Psychedelic Rock, zugeordnet.</p>
<p>Das dritte Album der Band, &#8220;Soundtrack from the Film More&#8221; (1969), enthielt im wesentlichen den Soundscore zum titelgebenden Film von Barbet Schroeder, einem schweizer Regisseur und Schauspieler. Im selben Jahr legte die Band auch ihr nächstes reguläres Album nach. &#8220;Ummagumma&#8221;, ein Doppelalbum, das zur einen Hälfte aus Live- und zur anderen aus Studioaufnahmen bestand, erreichte den vierten Platz der britischen Album-Charts und war die erste Platte der Band, die es in die amerikanischen Billboard-Top-100 schaffte. Das fünfte Album von Pink Floyd, &#8220;Atom Heart Mother&#8221; (1970), wurde später zwar von einigen Bandmitgliedern als Fehlschlag bezeichnet, markierte jedoch den kommerziellen Durchbruch der Gruppe. Zwischen verschiedenen Tourneen rund um den Globus wurde 1971 &#8220;Meddle&#8221; aufgenommen, das überwiegend positive Kritiken erhielt. Es sollte zwei weitere Jahre dauern, bis Pink Floyd ihr inzwischen legendäres Album &#8220;The Dark Side of the Moon&#8221; veröffentlichten. Als Produzent zeichnete Alan Parsons (Alan Parsons Project) verantwortlich und wurde wieder in den Abbey Road Studios eingespielt. Pink Floyd waren inzwischen zu einer der bestverkauften Bands der Welt avanciert, und so wurde auch &#8220;Wish You Were Here&#8221; (1975), ein Konzeptalbum, das sich mit der tragischen Geschichte Syd Barretts beschäftigte, ein großer Erfolg.</p>
<div id="attachment_1198" class="wp-caption alignleft" style="width: 240px"><img class="size-full wp-image-1198" title="wish-you-were-here" src="http://six-strings.de/wp-content/uploads/2011/04/wish-you-were-here.jpg" alt="Wish you were here" width="230" height="209" /><p class="wp-caption-text">Der ewig Fan-Favorite: Wish You Were Here</p></div>
<p>Der Nachfolger von &#8220;Wish You Were Here&#8221;, &#8220;Animals&#8221; (1977), war das zweite Konzeptalbum von Pink Floyd und setzte sich mit George Orwells Roman &#8220;Farm der Tiere&#8221; auseinander. Mit der Veröffentlichung von &#8220;The Wall&#8221; (1979), ihrem bis heute erfolgreichsten Album, nahmen die persönlichen Differenzen zwischen Roger Waters auf der einen und David Gilmour und Richard Wright auf der anderen Seite neue Ausmaße an. Auf Waters Initiative wurde Wright Ende 1979 aus der Band geworfen, begleitete sie aber noch bis 1981 als Tourmusiker. 1982 kam der Film &#8220;The Wall&#8221; in die Kinos. Mit Boomtown-Rats-Sänger Bob Geldof in der Hauptrolle wurde der Film zwar zu einem großen Erfolg, doch vergrößerte die sehr schwierige Produktionsphase (viele Titel des Original-Albums wurden für den Film neu abgemischt oder sogar neu aufgenommen) den Riss zwischen den Bandmitgliedern noch weiter. Das Ergebnis der Querelen war das Album &#8220;The Final Cut&#8221; (1983), an dem Gilmour und Nick Mason zwar beteiligt waren, das aber häufig als ein Roger-Waters-Solo-Album bezeichnet wird (dieser hatte sämtliche Songs und Songtexte selbst geschrieben und den Gesang auf dem Album übernommen). Gilmour selbst veröffentlichte nach &#8220;The Final Cut&#8221; 1984 sein zweites Soloalbum &#8220;About Face&#8221;. Aus den persönlichen Streitigkeiten zwischen Waters und Gilmour wurden dann handfeste gerichtliche Auseinandersetzungen um Tantiemen und die Namensrechte an Pink Floyd. Wenig später trennten sich die Wege der beiden endgültig.</p>
<p>Gilmour und Mason veröffentlichten 1987 unter dem Namen Pink Floyd das nächste Album der Band, &#8220;A Momentary Lapse of Reason&#8221;. Der ehemalige Keyboarder Richard Wright nahm an den Aufnahmen als Session-Musiker Teil. Das bislang letzte Pink-Floyd-Album, &#8220;The Division Bell&#8221;, wurde 1994 veröffentlicht. Die anschließende Tour sollte die letzte der Band sein und wurde auf dem Live-Album &#8220;Pulse&#8221; (1995) festgehalten.</p>
<p>2005 traten Pink Floyd noch einmal in der klassischen Besetzung auf dem von Bob Geldof organisierten <em>Live-8-Festival</em> auf. In späteren Interviews äußerten sich sowohl Waters als auch Gilmour versöhnlich, lehnten aber ein lukratives Angebot für eine gemeinsame Abschiedstour ab. 2006 erschien David Gilmours aktuellstes Solo-Album, &#8220;On an Island&#8221; &#8211; Pink Floyd sollen (ob mit oder ohne Waters ist nicht bekannt) 2011 einen neuen Plattenvertrag bei EMI unterschrieben haben.</p>
<h3>Video: David Gilmour spielt Comfortably Numb Solo</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/Php_clYhTh4?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<h3>Equipment</h3>
<p>David Gilmour gilt als ausgesprochener Stratocaster-Liebhaber. In seiner Sammlung (sie soll zeitweise dreihundert Gitarren umfasst haben) befinden sich unter anderem die Stratocaster mit der Seriennummer #0001, mehrere weitere seltene Fünfziger-Jahre-Exemplare sowie verschiedenste Instrumente von Gretsch und Gibson. Als Gilmours langjähriges Lieblingsinstrument gilt seine &#8220;Black Strat&#8221;, ein 1969er Modell mit Erlenholzkorpus. Die Gitarre wurde im Laufe ihres Lebens sehr häufig modifiziert und soll heute mit einem 1983er <em>&#8217;57-Reissue-C-Shape-Neck</em>, <em>Goto-Mechaniken</em>, zwei Fender-Single-Coil-Pickups in Neck- und Mid-Position sowie einem <em>Seymour-Duncan-SSL-1C-Pickup</em> in Bridge-Position ausgestattet sein.</p>
<p>Gilmour benutzt seit Ende der Sechziger fast ausschließlich Topteile von Hiwatt (insbesondere das Modell <em>DR103</em>) sowie Lautsprecherkabinette von WEM und Marshall. Zu den zahlreichen von ihm benutzten Effektgeräten zählten Wahs von Vox und Dunlop sowie verschiedene custom-made Effekte des Gitarrentechnikers Peter Cornish.</p>
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		<title>Bakers Lefty-Strat: Fast eine Gitarre</title>
		<link>http://six-strings.de/blog/reviews/bakers-lefty-strat-fast-eine-gitarre</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Feb 2011 14:08:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir Linkshänder stehen in Sachen Wahlrecht ein wenig hintan. Es regiert Dextro-Chauvinismus an den Produkt-Displays der Musikhäuser, wir „Sinistren“ werden in die „Lefty-Corner“-Ghettos verbannt. Okay, die Produktvielfalt der Rechtshänderwelt bleibt den „Odds“ eben bis auf weiteres verwehrt, die gängigen Verkaufsschlager der großen Portfolios gibt’s trotzdem meist auch spiegelverkehrt. Doch was tut sich so am unteren Ende der Preisstaffel?]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wir Linkshänder stehen in Sachen Wahlrecht ein wenig hintan. Es regiert Dextro-Chauvinismus an den Produkt-Displays der Musikhäuser, wir „Sinistren“ werden in die „Lefty-Corner“-Ghettos verbannt. Okay, die Produktvielfalt der Rechtshänderwelt bleibt den „Odds“ eben bis auf weiteres verwehrt, die gängigen Verkaufsschlager der großen Portfolios gibt’s trotzdem meist auch spiegelverkehrt. Doch was tut sich so am unteren Ende der Preisstaffel?</p>
<p>Wie so oft nach vergeblicher Suche ist eBay des Testers letzter Hafen. Ein paar Mausklicks später (und um 79,- wohlfeile Euronen ärmer) war ich dann stolzer Besitzer einer „Bakers Guitars“ Lefty-Strat.</p>
<h3>Erster Eindruck und Verarbeitung</h3>
<p>Die Verpackung, die ich nach langer Odyssee (ich sage nur: GLS) endlich in Händen halten durfte, unterschied sich auf den ersten Blick in nichts von denen weit teurerer Inhalte: Recycling-Pappe, trapezoid, unprätentiös. Lediglich das geringe Gewicht lässt Verdacht aufkeimen.</p>
<p>In den vier Wänden angelangt und von der Verpackung befreit, bestätigt der erste Eindruck die Befürchtungen, die der kleine Preis und das geringe Gewicht geweckt hatten: Von der angepriesenen Abrichtung der Bünde, professionellen Verarbeitung und Marken-Besaitung ist keine Spur zu finden. Der strat-typisch verschraubte Hals wurde ganz offensichtlich nach Augenmaß eingepasst – da passen locker noch ein paar Millimeter Billigst-Esche zwischen Hals und Korpus, die aberwitzig konkave Krümmung des Halses, seitlich scharfkantig überstehende Bundgrate und leicht oxidierte Saiten Marke „Spanndraht“ machen einige Umdrehungen mit dem (beiliegenden) Inbus-Schlüssel, einen schnellen Trip ins Musikhaus für einen 010er-Satz und fette Punkteabzüge nötig.</p>
<p>Ach ja: Das Pickguard lässt sich mit dem Fingernagel ablösen – die verwendeten Schrauben greifen nicht im Holz. Tztztz, Kinder, Kinder.</p>
<p><strong>Wertung: 3/10</strong></p>
<h3>Bespielbarkeit</h3>
<p>Bundreinheit? Denkste! Die Brücke Marke „Vintage-Klon“ scheint um ein bis zwei Millimeter zu nahe am Hals angebracht zu sein – die tiefe E-Saite macht ein Zurückstellen des Saitenreiters bis zum hinteren Anschlag notwendig. Dann endlich ist ein ausführlicher Test ohne Ohrenkrebs-Risiko möglich. Das Griffbrett hätte einen weiteren Durchgang mit dem Schleifpapier vertragen können – barrierefreies Bending ist nahezu unmöglich – hier hakelt’s gewaltig. Lästiges Saitenscheppern beseitige ich mit der guten alten „Holzhammer und Ledertuch“-Methode: Da hat wer vergessen, die Bünde wirklich ganz ins Griffbrett zu integrieren. Sei’s drum.</p>
<p>Das &#8220;Vintage-Tremolo&#8221; kennt man – da konnte selbst dieser Hersteller im Prinzip nicht viel falsch machen, bis auf oben erwähnte Positionierung. Exzessives Zerren, Reißen und Auszucken auf dem Jammerhaken hat die branchenüblichen Verstimmungen zur Folge, die sich hier aber in Grenzen halten. Habe ich wesentlich besser, aber auch schlechter erlebt.</p>
<p>Was im Laufe des Tests immer stärker auffällt, ist das extrem leichte Gewicht der Bakers-Lefty: Ich bin fast versucht, diese Gitarre schwedenmöbelmäßig &#8220;Båkerstråt&#8221; zu taufen – Tonholz ist das keines, das geschätzt 4-sekündige Sustain (bei offener Saite!) bekräftigt diesen Verdacht, aber die Wirbelsäule freut sich. Trotzdem.</p>
<p><strong>Wertung: 3/10 &#8230; ach was, 2/10 *grummel*</strong></p>
<h3>Sound</h3>
<p>Trocken angespielt präsentiert sich die Bakers-Lefty strattypisch hochmittig, exzessives Trotz-Bending entlockt dem (leider nicht plangeschliffenen) Rosewood-Fretboard das ebenfalls strattypische „Singen“ – und ein sofortiges Nachstellenmüssen der nicht ganz spielfreien Open-Type-Mechaniken. Sehr auffällig: einige Deadspots, vor allem zwischen zwölftem und siebtem Bund und fehlendes Sustain. Man fühlt: Dieses Ruder hat einfach zu wenig Holzdichte, der Ton verliert sich im Nirgendwo zwischen den Jahresringen des Materials.</p>
<p>Verstärker an, Kabel rein, den Fünf-Positionen-Schalter (Bridge – Bridge+Middle – Middle – Middle+Neck – Neck) auf „4“ und Riff: Überraschung! Die Bakers hat auf einen Sitz sämtlichen Strat-Charakter verloren. Null Bottom, dünne Mitten und Höhen. Aha! Zwischen Pickups und Saiten tut sich ein wahrer Abgrund auf. Nachgestellt bessert sich der akustische Eindruck ein wenig, Gefummel am „Presence“-Regler des Amps bringt ein wenig Ortbarkeit. Trotzdem relativ „hodenlos“, das Teil.</p>
<p><strong>Wertung: 2/10</strong></p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Für knapp 80 Eier ein sinnvolles Teil zu ergattern, ist ohnehin ein Wunschtraum, der sich in diesem Fall absolut nicht erfüllt hat. Als Modding-Grundlage oder Aktionismus-Projekt („Burn, baby, burn!!“) vielleicht zu gebrauchen, als (elektro-)akustisches Instrument an sich fehlt der Bakers leider jede Daseinsberechtigung. Finger weg!</p>
<h3>Factbox</h3>
<ul>
<li>Body: Esche (angeblich)</li>
<li>Hals: Ahorn</li>
<li>Griffbrett: Rosewood (from Hell)</li>
<li>Preis: 79,- Euro bei eBay</li>
<li>Zubehör: Inbusschlüssel, Jammerhaken</li>
</ul>
<h4>Positiv</h4>
<ul>
<li>Saubillig</li>
<li>Geringes Gewicht: kann weiter geworfen werden als Konkurrenzprodukte</li>
</ul>
<h4>Negativ</h4>
<ul>
<li>Alles andere</li>
</ul>
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		<title>Yngwie Malmsteen</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Oct 2010 11:40:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ela</dc:creator>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Der schwedisch-amerikanische Gitarrist Yngwie Malmsteen wurde am 30. Juni 1963 als Lars Johan Yngve Lannerbäck in Stockholm geboren. Durch sein familiäres Umfeld kam Malmsteen bereits früh mit klassischer Musik in Verbindung; er wurde schon als Kind an der Trompete und am Klavier unterrichtet. Im Alter von sieben Jahren begann Yngwie Malmsteen, offensichtlich unter dem Eindruck des Todes von Jimi Hendrix, die Akustikgitarre zu erlernen. Malmsteen vertiefte in seiner Jugend seine Auseinandersetzung mit der klassischen Musik und begeisterte sich, wie Joe Satriani und später der Cacophony-Gitarrist Jason Becker, für den legendären italienischen Geigenvirtuosen Niccolo Paganini. Tatsächlich bezeichnete er diesen später in einem Interview als sein &#8220;Idol&#8221;.</p>
<p>Nicht zuletzt Malmsteens Gitarren-Interpretationen von Paganini, Bach und Beethoven sollten in den Achtzigern seinen Ruf als einen der Wegbereiter des Neo-Classical Metal begründen. Zu den Rockmusikern, die einen erheblichen Einfluss auf Malmsteens frühe musikalische Entwicklung hatten, zählen neben Hendrix besonders Ritchie Blackmore, Uli John Roth (damals bei den Scorpions) und Steve Hackett. Über Malmsteens musikalische Aktivitäten in Schweden ist wenig bekannt. Nachdem jedoch sein Demotape in die Hände des amerikanischen Produzenten Mike Varney gelangt war, holte dieser ihn 1982 in die USA, wo er mit den Bands Steeler und Alcatrazz insgesamt drei Alben einspielte. Malmsteens erstes Solo-Album Rising Force, erschien 1984.</p>
<h3>Solo-Karriere</h3>
<p>Nach der Veröffentlichung seines sehr erfolgreichen Rising-Force-Albums veröffentliche Malmsteen mit seiner eigenen Band drei weitere Platten. Von einem schweren Autounfall 1987 erholte sich Malmsteen nur langsam. Trotzdem absolvierte er bis zur Veröffentlichung seines fünften Studioalbums Eclipse zahlreiche Live-Konzerte und erlangte vor allem im ehemaligen Ostblock und Südostasien eine hohe Popularität. Zeugnis davon gibt das 1989 veröffentlichte Live-Album Trial by Fire, für das Mitschnitte mehrerer Konzerte in der Sowjetunion zusammengestellt wurden. In den Neunziger Jahren spielte Malmsteen sieben weitere Studioalben ein, darunter Concerto Suite for Electric Guitar and Orchestra E flat Minor, Opus 1, welches mit einem Orchester aufgenommen und von Malmsteen als der bisherige Höhepunkt seines Schaffens bezeichnet wurde.</p>
<p>Seit 2000 hat Malmsteen sechs weitere Platten aufgenommen, darunter Angels of Love, ein reines Akustikgitarrenalbum. Malmsteen hat gemeinsam mit Steve Vai und Joe Satriani an der 2003er G3-Tour teilgenommen und während der letzten Jahre zahlreiche Compilations, Beitrage zu Tribute-Alben sowie einige Lehrvideos und Live-DVDs veröffentlicht.</p>
<h3>Equipment</h3>
<p>Yngwie Malmsteen hat, wohl unter dem Einfluss von Gitarristen wie Hendrix und Blackmore, eine bis heute ungebrochene Vorliebe für die Stratocaster von Fender entwickelt. Als sein Lieblingsinstrument (seine &#8220;Number One&#8221;) gilt eine 1972er Stratocaster mit dem Kosenamen &#8220;The Duck&#8221;. Malmsteen soll sich darüber hinaus im Besitz von mehr als zweihundert zum Teil sehr alten und seltenen Stratocaster-Modellen befinden.</p>
<p>Seine Studio- und Live-Instrumente zeichnen einige besondere Modifikationen aus: So sind in diesen an der Bridge-Position DiMarzio HS-3-Pickups und an der Neck-Position spezielle DiMarzio YJM-Signature-Pickups verbaut, während die Mid-Position-Pickups, ebenso wie die Tone-Controller, grundsätzlich abgeklemmt sind. Weiteres besonderes Merkmal seiner Stratocasters: Die Bünde auf dem Griffbrett sind, wie bei einigen Barockinstrumenten, nach innen hin ausgefeilt. Fender stellt seit 1992 eine Yngwie-Malmsteen-Signature-Serie mit genau diesen Spezifikationen her. Malmsteen war damals nach Eric Clapton der erste Gitarrist, dem diese Ehre zuteil wurde.</p>
<p>Zu den weiteren elektrischen Gitarren, die Malmsteen in den letzten dreißig Jahren benutzt hat, zählen Les Pauls, SGs und Flying-Vs von Gibson. Yngwie Malmsteen benutzt neben seinen elektrischen Gitarren auch halbakustische Gitarren des amerikanischen Herstellers Ovation, darunter vor allem die Modelle Viper und 2002-AC.</p>
<p>Ähnlich konservativ wie seine Gitarrenwahl stellt sich Malmsteens Verstärkerausstattung dar. Er benutzt ausschließlich Plexi- und Mark-II-Topteile sowie 300-Watt 1960A- und 1960B-Stacks von Marshall. Seine typischen Effektgeräte sind der NS-2 Noise Suppressor, der CH-1 Super Chorus, der PS-5 Super Shifter, der CS-3 Compression Sustainer und der OC-2 Octave von BOSS, der DL-8000 Delay von Korg, der YJM Overdrive von DOD sowie die DC-10 und PK-5-Pedale von Roland.</p>
<h3>Stil und Wirkung</h3>
<p>Malmsteen besitzt einen inzwischen legendären Ruf im Neo-Classical-Metal- und -Rock-Bereich. Gründe dafür sind neben seiner Vorreiterrolle für diese Musikrichtung sein virtuoses und außerordentlich schnelles Spiel, und seine über die Jahrzehnte ungebrochene schöpferische Tätigkeit. Malmsteen gilt als einer der ersten Musiker, die sogenannte Arpeggien (auch &#8220;gebrochene Akkorde&#8221;) aus der klassischen Musik für die Gitarre adaptiert haben. Malmsteen hat sich ein besonders schnelles und präzises Sweep Picking angeeignet, das es ihm erlaubt, Arpeggien und Tonleitern mit &#8220;nahtlosen Übergängen&#8221; (also als sogenanntes Legato) zu spielen.</p>
<p>Malmsteens Gitarrenspiel hat ihm während seiner Karriere viele Auszeichnungen eingebracht. 2008 wurde er mit dem &#8220;Legend Award&#8221; des Total-Guitar-Magazins und einer Plakette auf dem Hollywood Rock Walk ausgezeichnet, 2009 wurde seine Platte Rising Force vom Guitar-Player-Magazin zum &#8220;besten Shred-Album aller Zeiten&#8221; (der Begriff &#8220;Shredding&#8221; bezieht sich auf besonders lange und schnelle Gitarrensolos) gewählt.</p>
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		<title>Jimi Hendrix</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Sep 2010 11:46:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ela</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit Jimi Hendrix wurde am 27. November 1942 in Seattle im US-Bundesstaat Washington der wahrscheinlich einflussreichste Musiker der Rockgeschichte geboren. Er erblickte als Johnny Allen Hendrix das Licht der Welt, wurde jedoch von seinem Vater wenige Jahre später in James Marshall Hendrix umbenannt. Hendrix&#8217; [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_994" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><p class="wp-caption-text">Jimi Hendrix als Kind mit seinem Vater</p></div>
<p>Mit Jimi Hendrix wurde am 27. November 1942 in Seattle im US-Bundesstaat Washington der wahrscheinlich einflussreichste Musiker der Rockgeschichte geboren. Er erblickte als Johnny Allen Hendrix das Licht der Welt, wurde jedoch von seinem Vater wenige Jahre später in James Marshall Hendrix umbenannt. Hendrix&#8217; Kindheit war vor allem von sehr schwierigen Lebensumständen geprägt: Er wurde als Zweijähriger von seiner Mutter in die Obhut einer befreundeten Familie gegeben und ab 1946 von seinem Vater, der kurz zuvor aus dem Militärdienst entlassen wurde, versorgt. Zwar kehrte Hendrix&#8217; Mutter kurz darauf wieder zur Familie zurück, doch bestimmte die folgenden Jahre eine Reihe schicksalhafter Fügungen. Hendrix hatte vier Geschwister, von denen drei von Geburt an mit schweren gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatten. Nachdem sich Hendrix` Eltern 1950 endgültig scheiden ließen, wuchs er bei seiner Großmutter im kanadischen Vancouver auf; Hendrix&#8217; Geschwister wurden in Pflegeeinrichtungen untergebracht oder zur Adoption freigegeben. Jimi Hendrix&#8217; Mutter starb 1958 nach schwerer Alkoholkrankheit an einem Milzriss. Versuche, ein geregeltes Leben zu führen, schlugen fehl: Nach seinem Schulverweis geriet Jimi Hendrix wegen Autodiebstahls mit der Polizei in Konflikt und wurde vor die Wahl gestellt, eine Haftstrafe anzutreten oder sich für drei Jahre für die US-Armee zu verpflichten. Hendrix entschied sich für die Armee, wurde allerdings bereits nach einem Jahr, vermutlich wegen mangelnder Disziplin, wieder aus dieser entlassen.</p>
<h3>Einflüsse, erste Instrumente und musikalische Erfahrungen</h3>
<p>Als früheste musikalische Einflüsse von Jimi Hendrix gelten amerikanische Rock&#8217;n'Roll-Musiker wie Elvis Presley, den er 1957 in Seattle live sah, und Little Richard. Mit Bluesmusik soll Hendrix über die Plattensammlung seines Vaters in Berührung gekommen sein; in seinem Buch &#8220;My Son Jimi&#8221; (veröffentlicht 1999) berichtet Hendrix&#8217; Vater insbesondere von dessen Vorliebe für die Rock&#8217;n'Roll- und Bluesgrößen Muddy Waters und B.B. King. Wohl auch wegen der andauernden finanziellen Notlage der Familie war das erste Instrument von Jimi Hendrix keine Gitarre, sondern wahrscheinlich eine Mundharmonika. 1958 oder 1959 kaufte Hendrix&#8217; Vater ihm seine erste elektrische Gitarre, eine Supro Ozark 1560 S. Nach einem Auftritt mit einer von Hendrix&#8217; ersten Bands wurde diese erste Gitarre jedoch gestohlen. Jimi Hendrix&#8217; zweite elektrische Gitarre war sehr wahrscheinlich eine Danelectro &#8220;Silvertone&#8221; U1 mit nur einem Pickup. Diese Gitarre tauschte er 1962, als er mit The King Casuals, seiner ersten gemeinsamen Band mit Billy Cox, regelmäßig in Nashville auftrat, gegen eine Epiphone Wilshire ein. Seine erste Fender-Gitarre, eine 59er Duo-Sonic, spielte er während seiner Zeit in der Background-Band der Isley Brothers in New York. In den folgenden zwei Jahren, als er überwiegend zusammen mit Little Richard und King Curtis auftrat, spielte er neben seiner Duo-Sonic auch eine Fender Jazzmaster. 1966 kaufte Jimi Hendrix in New York seine erste Stratocaster.</p>
<h3>Durchbruch, Karriere und Tod</h3>
<div id="attachment_991" class="wp-caption alignleft" style="width: 238px"><p class="wp-caption-text">Jimi Hendrix beim legendären Woodstock-Festival</p></div>
<p>The Blue Flame brachen auseinander, als ein britischer Musikproduzent Jimi Hendrix nach England holte, um mit Noel Redding als Bassisten und Mitch Mitchell als Schlagzeuger The Jimi Hendrix Experience zu gründen. In England lernte Hendrix auch Eric Clapton kennen, mit dem er bis zu seinem Tod befreundet blieb. Schon vor der Veröffentlichung des ersten Albums &#8220;Are You Experienced&#8221; landeten The Jimi Hendrix Experience mit den drei Singles &#8220;Hey Joe&#8221;, &#8220;Purple Haze&#8221; und &#8220;The Wind Cries Mary&#8221; Top-Ten-Erfolge in Großbritannien. Nach der Veröffentlichung zweier weiterer Alben, &#8220;Axis: Bold as Love&#8221; und &#8220;Electric Ladyland&#8221;, die den Durchbruch, auch in den USA brachten, brachen The Jimi Hendrix Experience 1969 an Interessenskonflikten zwischen den Musikern auseinander. Am 18. August 1969 absolvierte Hendrix mit seinem alten Weggefährten Billy Cox sowie Mitch Mitchell das legendäre Woodstock-Konzert, das mit mehr als zwei Stunden Dauer das wahrscheinlich längste Set seiner Karriere darstellt. Um vertragliche Verpflichtungen zu erfüllen, nahm Jimi Hendrix zwischen dem 31. Dezember 1969 und dem 1. Januar 1970 mit der Band of Gipsys (bestehend aus Hendrix, Billy Cox und Buddy Miles) mehrere Live-Konzerte im New Yorker Filmore East auf, aus denen wenig später ein Live-Doppelalbum zusammengestellt wurde. Am 31. August spielte Hendrix mit Cox und Mitchell auf dem Isle-of-Wight-Festival auf der gleichnamigen Südenglischen Insel. Als sein letztes reguläres Live-Konzert gilt Hendrix&#8217; Auftritt beim Love-and-Peace-Festival auf der Nordseeinsel Fehmarn, nach dem er nach London zurückkehrte. In London beteiligte sich Jimi Hendrix am 16. September 1970 an einer Jam-Session mit Eric Burdon und dessen neuer Band WAR. Jimi Hendrix starb in den frühen Morgenstunden des 18. Septembers 1970 im Hotelzimmer seiner Freundin. Vermutlich erstickte Hendrix an seinem Erbrochenen, nachdem er große Mengen Rotwein und Schlafmittel konsumiert hatte.</p>
<h3>Video: Jimi Hendrix&#8217; Tod in den Nachrichten</h3>
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<h3>Equipment</h3>
<div id="attachment_997" class="wp-caption alignright" style="width: 203px"><p class="wp-caption-text">Jimi Hendrix Woodstock Stratocaster hat Legenden-Status</p></div>
<p>Mit seinem künstlerischen Durchbruch Mitte der 60er Jahre spielte Hendrix sowohl live als auch im Studio fast ausschließlich Stratocaster-Gitarren. Jimi Hendrix war Linkshänder, und so hatte es sich in den frühen Jahren seiner musikalischen Karriere als Notwendigkeit erwiesen, die Saiten der Rechtshänderinstrumente entsprechend verkehrt herum aufzuziehen. Diese Praxis setzte Jimi Hendrix auch in späteren Jahren fort, obwohl er sicher im Stande gewesen wäre, sich teure Sonderanfertigungen zu leisten. Als Grund für Hendrix&#8217; Festhalten an der umgekehrten Saitenfolge gilt der besondere Klang, den die Pickups der so modifizierten Instrumente erzeugten; das diagonal angelegte &#8220;Bridge-Pickup&#8221; der Stratocaster nahm nun die E-Saite an der Position der e&#8217;-Saite, die A-Saite an der Position der h-Saite, die d-Saite an der Position der g-Saite und umgekehrt ab. Um diesen Effekt nachzuahmen hat Fender für Rechtshänder auch eine &#8220;Reverse Stratocaster&#8221; entwickelt, deren Hals und Pickups verkehrt herum angeordnet sind. Zu den weiteren von Jimi Hendrix gespielten E-Gitarren gehören Gibson SGs und Flying-Vs sowie eine Gretsch Corvette. Jimi Hendrix benutzte eine Reihe verschiedener Effektgeräte, von denen die prägnantesten das Wah-Wah-Pedal von Vox sowie das Fuzz-Pedal gewesen sein dürften. Als Verstärker nutzte er auf späteren Aufnahmen und bei Konzerten fast ausschließlich Marshall Amps und Stacks.</p>
<h3>Stil</h3>
<p>Jimi Hendrix&#8217; Gitarrenspiel war vor allem von seiner Virtuosität gekennzeichnet. Neben spielerischem Können gehörten dazu auch Hendrix‘ Experimentierfreude &#8211; er spielte die Gitarre mit seinen Zähnen und arbeitete mit Rückkopplungen -, sowie gelegentliche Trickeinlagen bei Live-Auftritten (das Spielen der Gitarre auf dem Rücken oder das einhändige Spiel mit der Griffhand).</p>
<h3>Video: Jimi Hendrix spielt &#8220;Star Spangled Banner&#8221; (amerikanische Nationalhymne) beim Woodstock-Festival</h3>
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