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		<title>Cesar Huesca</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 12:54:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Macks</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Herzlich Willkommen zur dritten Ausgabe der Artikelserie &#8220;YouTube-Superstars: die besten YouTube-Gitarristen&#8221;. Heute ist das Ausnahme-Talent &#8220;Cesar Huesca&#8221; aus Mexiko dran. Cesar Huesca ist ein professioneller Studio-Gitarrist, Gitarrenlehrer und Live-Musiker, der über YouTube internationale Bekanntheit in der Gitarristen-Szene erlangt hat. Cesar Huesca Steckbrief Vollständiger Name [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herzlich Willkommen zur dritten Ausgabe der Artikelserie &#8220;YouTube-Superstars: die besten YouTube-Gitarristen&#8221;.</strong></p>
<p>Heute ist das Ausnahme-Talent &#8220;Cesar Huesca&#8221; aus Mexiko dran. Cesar Huesca ist ein professioneller Studio-Gitarrist, Gitarrenlehrer und Live-Musiker, der über YouTube internationale Bekanntheit in der Gitarristen-Szene erlangt hat.</p>
<h3>Cesar Huesca Steckbrief</h3>
<table class="steckbrief" border="0">
<tbody>
<tr>
<td width="50%;"><strong>Vollständiger Name</strong></td>
<td width="50%;">Cesar Huesca</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Alter</strong></td>
<td>28 (08.08.1983)</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>YouTuber seit</strong></td>
<td>März 2006</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Abonnenten</strong></td>
<td>40.000 geschätzt (keine genauen Daten verfügbar)</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Stil</strong></td>
<td>Rock, Progressive, Metal</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Erfolgreichstes Video</strong></td>
<td><a href="http://www.youtube.com/watch?v=tlCz2levVUE">&#8220;Steve Vai – For the Love of God&#8221;</a> (2.000.000 Views geschätzt)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span id="more-2336"></span></p>
<h3>Cesar Huesca – For the Love of God (Steve Vai) Cover</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/tlCz2levVUE?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<p>Im Interview stand uns Cesar Huesca Frage und Antwort und gab uns Einblicke in das Leben eines professionellen Musikers aus Mexiko.</p>
<h3>Cesar Huesca Interview</h3>
<p><strong>Hey Cesar, danke, dass du dir Zeit nimmst, dieses Interview mit mir zu führen. Stell dich bitte kurz unseren Lesern vor.</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich bin Cesar Huesca, ein Gitarrist und Solo-Künstler aus Mexiko. Ich spiele Live und bin Studio-Gitarrist für Bands, Projekte und Singer-Songwriter. 2008 habe ich ein Solo-Album veröffentlicht und arbeite derzeit an meinem zweiten. Außerdem unterrichte ich als Gitarrenlehrer und veranstalte von Zeit zu Zeit Workshops und Gitarren-Seminare.</p>
<p><strong>Du bist eine der YouTube-Größen und am besten bekannt für deine fantastischen, wahnsinnig-akkuraten Cover von Shred-Klassikern wie &#8220;For the Love of God&#8221; von Steve Vai. Wer sind deine Lieblingsgitarristen?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Nun, die Liste könnte ziemlich lang werden, aber in der Tat ist Steve Vai einer meiner wichtigsten Einflüsse seit ich 14 bin. Er war so ziemlich der erste Gitarrist, den ich sah und sofort wusste, dass ich ein richtiger Musiker werden will. Seine Lieder nach Gehör zu transkribieren war für mich die ganze Zeit die große Herausforderung und sehr inspirierend. Außerdem war es für mich eine großartige Quelle, um mehr über Musik zu lernen und neue Facetten des Instruments zu entdecken. Andererseits war Slash der Kerl, der mich dazu brachte, die Gitarre lernen zu wollen.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Einige der Alben, die meinen Willen stärkten, mein Gitarrenspiel auf die nächste Entwicklungsstufe zu bringen waren Hysteria von Def Leppard, Get a Grip von Aerosmith, New Jersey von Bon Jovi, Use your Illusion II von Guns &#8216;n&#8217; Roses, Youthanesia von Megadeth und alle Metallica-Alben von Kill &#8216;em All bis Load. An diesem Punkt als Autodidakt angelangt, waren meine Lehrer mal Phil Collens, mal Joe Perry, mal Richie Sambora, dann Marty Friedman, dann mal Kirk Hammett… alle Möglichen!</p>
<p style="padding-left: 30px;">Um auf die Frage zurückzukommen, höre ich heutzutage gerne Guthrie Govan, Greg Howe, Andy Timmons und alle G3-Gitarristen; Joe Satriani, John Petrucci, Eric Johnson, Paul Gilbert, etc. Es gehören auch einige Blues/Jazz-Gitarristen wie Robben Ford, Scott Henderson, Pat Metheny, Allan Holdsworth, Stevie Ray Vaughan, Gary Moore und so weiter dazu. In letzter Zeit sind Tosin Abasi und Kiko Loureiro ein paar Gitarristen, die mich wach halten.</p>
<p><strong>Wie verbringst du als professioneller Vollzeit-Musiker einen typischen Arbeitstag?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Wenn ich nicht gerade toure, übe ich, probe mit Bands oder unterrichte. Zur Zeit arbeite ich an meinem zweiten Solo Album, nehme Tracks auf und stell ein paar Arrangements fertig, obwohl die Hälfte des Materials quasi fertig ist.</p>
<p><strong>Was machst du in deiner Freizeit?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Meine freie Zeit verwende ich darauf, meine Webseite zu aktualisieren und versuche E-Mails zu beantworten und meinen YouTube-Channel mit Videos zu füttern. Ich weiß noch als ich jünger war, habe ich so ziemlich meine gesamte freie Zeit der Gitarre und dem Mitspielen von Songs gewidmet. Heutzutage betreibe ich es nicht mehr so exzessiv, aber ich habe immer eine Gitarre in der Hand, wenn ich gerade Zeit habe.</p>
<p><strong>Die Veröffentlichung deines Debüt-Albums &#8220;Cesar Huesca&#8221; ist schon ein paar Jahre her. Erzähl uns ein bisschen was darüber, wie die Songs entstanden sind und wie du es aufgenommen hast.</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich habe angefangen die meisten Songs 2006 zu schreiben. Ein paar andere wurden 2008 fertiggestellt. Ich habe alle Songs selber in meinem eigenen Home-Studio aufgenommen und produziert. Ich habe alle Percussion- und Drum-Tracks programmiert, alle Gitarren und Bässe eingespielt – außer auf der Tracks 5, 6 und 7. Das Album wurde von TRMixroom in Mexico City abgemischt und von Moonlight Mastering in Austin, Texas gemastert.</p>
<h3>Cesar Huesca – Rockin&#8217; Red Carpet</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/_H2_PP5kXao?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<p><strong>Welches Equipment verwendest du?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich benutze ein paar Ibanez-Gitarren und eine Fender Stratocaster. Die meisten dieser Gitarren sind mit verschiedenen Modellen von Lace Sensor-Tonabnehmern bestückt. Da gibt es beispielsweise das Holy Grails-Modell in meiner Strat oder das Drop and Gain-Set in meiner RGT – diese Gitarre verwende ich für verschiedene Tunings, die von E Standard bis Dropped A und Bariton reichen. Lace Sensor-Tonabnehmer sind wirklich klasse, ich betrachte sie als eine Mischung aus passiven und aktiven Tonabnehmern. Man bekommt einen vollen, satten Sound mit beinahe keinerlei Rauschen bei heftigster Verzerrung. Sie eignen sich super für Live- und Studio-Situationen. Jede Gitarre hat einen einzigartigen Sound, also kann ich sie für verschiedene Anwendungsbereiche verwenden und erreiche dabei gute Ergebnisse in Sachen Sound und Response.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Für Effekte verwende ich nur einen TC Electronic G-Major und ein paar Bodentreter: ein Xotic BB Preamp, ein Dunlop Crybaby Wah und ein Digitech Whammy IV. Mein Verstärker ist ein Marshall 30th Anniversary Combo.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Für die Aufnahmen zu meinem nächsten Album habe ich noch ein zweites Rig. Es ist so ziemlich das gleiche Setup, nur im Rack-Format mit seperatem Pre-Amp und Power-Amp. Dieses Rig beinhaltet einen Mesa/Boogie Rectifier Recording-Pre-Amp, ein weiteres TC Electronic G-Major und einen Marshall EL34 100/100, der in eine Marshall 4&#215;12-Box geht.</p>
<p><strong>Wann können wir das neue Album zu hören bekommen? Was hast du noch so an Projekten laufen?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich plane, es dieses Jahr rauszubringen. Ich arbeite außerdem mit einer Progressive Metal-Band namens &#8220;The Akritecht&#8221; seit Anfang 2010 zusammen. Wir haben für die nächsten paar Monate ein paar Gigs und proben gerade. Wir werden auf dem Wild Metal Fest im Juni zusammen mit Sepultura, Nevermore und Enslaved auftreten. Mehr Informationen über The Arkitecht und unseren ersten Release findet ihr auf <a href="http://www.thearkitecht.com" target="_blank">www.thearkitecht.com</a>.</p>
<p><strong>Erzähl uns von deiner YouTube-Karriere. Wie hat das angefangen?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich habe damals im März 2006 angefangen, Videos hochgeladen. Ich war einer unter den sehr wenigen Lateinamerikanern, die zu dieser Zeit Videos hochgeladen haben. Gustavo Guerra aus Brasilian war der erste, den ich auf YouTube gesehen habe, der Covers gespielt hat. Also habe ich beschlossen, das auch zu tun, um zu sehen was passiert. Glücklicherweise habe ich großartiges Feedback und tolle Unterstützung von Menschen auf der ganzen Welt bekommen.</p>
<h3>Cesar Huesca – Hyperstructure (The Arkitechts)</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/OZwmky2dUrs?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<p><strong>Ich erinnere mich, dass dein Account zu irgendeinem Zeitpunkt mal gelöscht wurde. Wie ist das passiert?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Nun, das hat jede Menge Polemik ausgelöst und jeder hat darüber eine eigene Meinung, aber soweit ich weiß, lässt es sich auf einige Copyright-Klagen von Plattenfirmen wie Warner Music Group und BMG zurückführen. Ich war mir dessen nicht wirklich bewusst und so hat es zur Suspendierung meines YouTube-Kontos geführt. Ich hatte früher viele Videos hochgeladen, in denen ich Original-Aufnahmen als Backing-Tracks benutzte, also vermute ich, dass da das Problem lag. Ich habe es aber ganz gelassen genommen und einfach einen neuen Account angelegt und alles hat wieder seinen Lauf genommen. Alles läuft bestens, mein Account hat einen guten Stand und vor einem Monat bin ich offizieller YouTube-Partner geworden.</p>
<p><strong>Was schätzt du, wie viele Abonnenten/Views du insgesamt hast?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Seit April 2009 (als ich den neuen Account angelegt habe) gehe ich auf die 10.000-Marke an Abonnenten zu und bekomme innerhalb von 24 Stunden etwa 1000 Views auf ein neues Video. Das ist ähnlich wie bei meinem alten Account, aber diesmal ist der Content etwas anders, weil ich mehr eigenes Material anbiete, als immer wieder nur Covers hochzuladen.</p>
<p><strong>Wie sind deine Pläne für die Zukunft?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Weiterspielen, weiter Musik machen und das zu tun, was mir am meisten Spaß macht. That&#8217;s it.</p>
<p><strong>Cesar, vielen herzlichen Dank, dass du dieses Interview mit mir geführt hast. Wie können unsere Leser mit dir und deiner Musik auf dem Laufenden bleiben und deine Musik kaufen?</strong></p>
<p style="text-align: left; padding-left: 30px;">Ihr könnte meine <a href="http://cesarhuesca.com/home.html" target="_blank">offizielle Webseite</a> besuchen und von da aus auf <a href="http://www.myspace.com/cesarhuesca" target="_blank">MySpace</a>, <a href="http://www.facebook.com/CesarHuesca" target="_blank">Facebook</a> und <a href="http://www.youtube.com/user/CesarHuescaMusic" target="_blank">YouTube</a> weitersurfen. Hinterlasst mir dort eine Nachricht und ich versuche, so schnell wie möglich zu antworten. Auf meiner offiziellen Webseite findet ihr auch Links zu <a href="http://www.apple.com/uk/itunes/affiliates/download/?artistName=Cesar%20Huesca&amp;thumbnailUrl=http://a1.phobos.apple.com/us/r30/Music/ea/33/c9/mzi.rtsxutjh.100x100-75.jpg&amp;itmsUrl=itms://ax.itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewAlbum?id=317545635&amp;s=143444&amp;ign-mscache=1&amp;albumName=Cesar%20Huesca" target="_blank">iTunes</a> und <a href="http://www.amazon.com/Cesar-Huesca/dp/B002B2WGQQ/ref=sr_f3_1?ie=UTF8&amp;s=dmusic&amp;qid=1245820037&amp;sr=103-1" target="_blank">Amazon</a>, wo ihr meine Musik als mp3s kaufen könnt. Ihr könnt auch einfach auf <a href="http://www.cdbaby.com/cd/cesarhuesca" target="_blank" class="broken_link">CDBaby.com</a> gehen und meine CD bestellen.</p>
<p><strong>Letzte Worte?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich danke allen vielmals für die ganze Unterstützung.<strong></strong></p>
<h3>Cesar Huesca – Gitarrensolo (erstes YouTube-Video 2006)</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/7rldhU-ILiQ?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
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		<title>David Gilmour</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 06:17:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ela</dc:creator>
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		<description><![CDATA[David Jon Gilmour wurde am 6. März 1946 in Cambridge, Großbritannien, als Sohn einer Akademikerfamilie geboren. Über Gilmours erste Berührungen mit der Musik ist wenig bekannt. Er soll jedoch bereits als Teenager in verschiedenen Bands Gitarre gespielt haben. In den frühen Sechzigern, während seiner [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1197" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><p class="wp-caption-text">David Gilmour Live während einem Gitarrensolo</p></div>
<p>David Jon Gilmour wurde am 6. März 1946 in Cambridge, Großbritannien, als Sohn einer Akademikerfamilie geboren. Über Gilmours erste Berührungen mit der Musik ist wenig bekannt. Er soll jedoch bereits als Teenager in verschiedenen Bands Gitarre gespielt haben. In den frühen Sechzigern, während seiner Zeit an der <em>Perse School, </em>lernte er Syd Barrett und Roger Waters kennen, mit denen er regelmäßig probte, ohne jedoch dass die drei in einer gemeinsamen Band aktiv gewesen wären. Gilmours erste namentlich bekannte Band dürften <em>Joker&#8217;s Wild </em>gewesen sein, eine Blues-Rock-Combo, die auf eigene Faust eine LP und eine Single veröffentlichten (beide jedoch lediglich in einer Kleinstauflage von jeweils fünfzig Exemplaren). Joker&#8217;s Wild waren zeitweise auch die musikalische Heimat von Rick Wills, der später als Bassist mit Bands wie Foreigner, Roxy Music oder den Small Faces unterwegs war.</p>
<h3>Pink Floyd und Solo</h3>
<p>Pink Floyd wurden 1965 von Gilmours Freund und Musikerkollegen Syd Barrett gegründet. Zur Ur-Besetzung der Band gehörten neben Barrett (Gitarre und Gesang) Roger Waters (Bass und Gesang), Nick Mason (Schlagzeug) und Richard Wright (Orgel, Keyboard). Als Barrett wegen zunehmender psychischer Probleme immer häufiger ausfiel, übernahm David Gilmour ab 1967 zunächst seinen Gitarrenpart und stieg ab dem Frühjahr 1968 schließlich gänzlich als sein Ersatz bei Pink Floyd ein. Das erste Album der Band mit Gilmours Beteiligung, &#8220;A Saucerful of Secrets&#8221;, wurde zwischen August 1967 und April 1968, wie das Debutalbum der Band, in den legendären Londoner Abbey Road Studios aufgenommen und wird dem Genre <em>Space Rock</em>, einer frühen Unterart des Psychedelic Rock, zugeordnet.</p>
<p>Das dritte Album der Band, &#8220;Soundtrack from the Film More&#8221; (1969), enthielt im wesentlichen den Soundscore zum titelgebenden Film von Barbet Schroeder, einem schweizer Regisseur und Schauspieler. Im selben Jahr legte die Band auch ihr nächstes reguläres Album nach. &#8220;Ummagumma&#8221;, ein Doppelalbum, das zur einen Hälfte aus Live- und zur anderen aus Studioaufnahmen bestand, erreichte den vierten Platz der britischen Album-Charts und war die erste Platte der Band, die es in die amerikanischen Billboard-Top-100 schaffte. Das fünfte Album von Pink Floyd, &#8220;Atom Heart Mother&#8221; (1970), wurde später zwar von einigen Bandmitgliedern als Fehlschlag bezeichnet, markierte jedoch den kommerziellen Durchbruch der Gruppe. Zwischen verschiedenen Tourneen rund um den Globus wurde 1971 &#8220;Meddle&#8221; aufgenommen, das überwiegend positive Kritiken erhielt. Es sollte zwei weitere Jahre dauern, bis Pink Floyd ihr inzwischen legendäres Album &#8220;The Dark Side of the Moon&#8221; veröffentlichten. Als Produzent zeichnete Alan Parsons (Alan Parsons Project) verantwortlich und wurde wieder in den Abbey Road Studios eingespielt. Pink Floyd waren inzwischen zu einer der bestverkauften Bands der Welt avanciert, und so wurde auch &#8220;Wish You Were Here&#8221; (1975), ein Konzeptalbum, das sich mit der tragischen Geschichte Syd Barretts beschäftigte, ein großer Erfolg.</p>
<div id="attachment_1198" class="wp-caption alignleft" style="width: 240px"><img class="size-full wp-image-1198" title="wish-you-were-here" src="http://six-strings.de/wp-content/uploads/2011/04/wish-you-were-here.jpg" alt="Wish you were here" width="230" height="209" /><p class="wp-caption-text">Der ewig Fan-Favorite: Wish You Were Here</p></div>
<p>Der Nachfolger von &#8220;Wish You Were Here&#8221;, &#8220;Animals&#8221; (1977), war das zweite Konzeptalbum von Pink Floyd und setzte sich mit George Orwells Roman &#8220;Farm der Tiere&#8221; auseinander. Mit der Veröffentlichung von &#8220;The Wall&#8221; (1979), ihrem bis heute erfolgreichsten Album, nahmen die persönlichen Differenzen zwischen Roger Waters auf der einen und David Gilmour und Richard Wright auf der anderen Seite neue Ausmaße an. Auf Waters Initiative wurde Wright Ende 1979 aus der Band geworfen, begleitete sie aber noch bis 1981 als Tourmusiker. 1982 kam der Film &#8220;The Wall&#8221; in die Kinos. Mit Boomtown-Rats-Sänger Bob Geldof in der Hauptrolle wurde der Film zwar zu einem großen Erfolg, doch vergrößerte die sehr schwierige Produktionsphase (viele Titel des Original-Albums wurden für den Film neu abgemischt oder sogar neu aufgenommen) den Riss zwischen den Bandmitgliedern noch weiter. Das Ergebnis der Querelen war das Album &#8220;The Final Cut&#8221; (1983), an dem Gilmour und Nick Mason zwar beteiligt waren, das aber häufig als ein Roger-Waters-Solo-Album bezeichnet wird (dieser hatte sämtliche Songs und Songtexte selbst geschrieben und den Gesang auf dem Album übernommen). Gilmour selbst veröffentlichte nach &#8220;The Final Cut&#8221; 1984 sein zweites Soloalbum &#8220;About Face&#8221;. Aus den persönlichen Streitigkeiten zwischen Waters und Gilmour wurden dann handfeste gerichtliche Auseinandersetzungen um Tantiemen und die Namensrechte an Pink Floyd. Wenig später trennten sich die Wege der beiden endgültig.</p>
<p>Gilmour und Mason veröffentlichten 1987 unter dem Namen Pink Floyd das nächste Album der Band, &#8220;A Momentary Lapse of Reason&#8221;. Der ehemalige Keyboarder Richard Wright nahm an den Aufnahmen als Session-Musiker Teil. Das bislang letzte Pink-Floyd-Album, &#8220;The Division Bell&#8221;, wurde 1994 veröffentlicht. Die anschließende Tour sollte die letzte der Band sein und wurde auf dem Live-Album &#8220;Pulse&#8221; (1995) festgehalten.</p>
<p>2005 traten Pink Floyd noch einmal in der klassischen Besetzung auf dem von Bob Geldof organisierten <em>Live-8-Festival</em> auf. In späteren Interviews äußerten sich sowohl Waters als auch Gilmour versöhnlich, lehnten aber ein lukratives Angebot für eine gemeinsame Abschiedstour ab. 2006 erschien David Gilmours aktuellstes Solo-Album, &#8220;On an Island&#8221; &#8211; Pink Floyd sollen (ob mit oder ohne Waters ist nicht bekannt) 2011 einen neuen Plattenvertrag bei EMI unterschrieben haben.</p>
<h3>Video: David Gilmour spielt Comfortably Numb Solo</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/Php_clYhTh4?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<h3>Equipment</h3>
<p>David Gilmour gilt als ausgesprochener Stratocaster-Liebhaber. In seiner Sammlung (sie soll zeitweise dreihundert Gitarren umfasst haben) befinden sich unter anderem die Stratocaster mit der Seriennummer #0001, mehrere weitere seltene Fünfziger-Jahre-Exemplare sowie verschiedenste Instrumente von Gretsch und Gibson. Als Gilmours langjähriges Lieblingsinstrument gilt seine &#8220;Black Strat&#8221;, ein 1969er Modell mit Erlenholzkorpus. Die Gitarre wurde im Laufe ihres Lebens sehr häufig modifiziert und soll heute mit einem 1983er <em>&#8217;57-Reissue-C-Shape-Neck</em>, <em>Goto-Mechaniken</em>, zwei Fender-Single-Coil-Pickups in Neck- und Mid-Position sowie einem <em>Seymour-Duncan-SSL-1C-Pickup</em> in Bridge-Position ausgestattet sein.</p>
<p>Gilmour benutzt seit Ende der Sechziger fast ausschließlich Topteile von Hiwatt (insbesondere das Modell <em>DR103</em>) sowie Lautsprecherkabinette von WEM und Marshall. Zu den zahlreichen von ihm benutzten Effektgeräten zählten Wahs von Vox und Dunlop sowie verschiedene custom-made Effekte des Gitarrentechnikers Peter Cornish.</p>
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		<title>Gamechanger von Ernie Ball / Music Man</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Apr 2011 07:18:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich verwette den Milchzahn eines einjährigen Einhorns darauf, dass ich mit folgender Situation nicht allein dastehe. Dir geht&#8217;s sicher hin und wieder ähnlich: Nach vielen, vielen Stunden Geklampfe daheim, in Proberäumen und Studios wie auch auf Bühnen unterscheidlichster Provenienz traust Du Dir und Deinen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p class="size-full wp-image-724">Ich verwette den Milchzahn eines einjährigen Einhorns darauf, dass ich mit folgender Situation nicht allein dastehe. Dir geht&#8217;s sicher hin und wieder ähnlich: Nach vielen, vielen Stunden Geklampfe daheim, in Proberäumen und Studios wie auch auf Bühnen unterscheidlichster Provenienz traust Du Dir und Deinen Ohrwascheln mittlerweile ein wenig Bildung zu. Das bedeutet unter anderem, dass Du durchaus in der Lage bist, den Großteil der angesagten Sounds selbst zu reproduzieren, plus Deine individuellen Eigenkreationen, die das Spektrum in die eine oder andere Richtung erweitern. Das bringt schließlich unter anderem möglicherweise mehr Jobs.</p>
<h3>Hardware-Presets</h3>
<p>Ist ja nicht so schwer. Dazu hast Du Dir eben über die Jahre hinweg daheim eine kleine, aber feine Menagerie mit Gitarren Deiner Wahl zugelegt – je nach Anforderung nimmst Du dann das Teil in die Hand, das dieser am ehesten entgegenkommt. Je mehr Auswahl, desto mehr Individualität. Ich habe, wenn es heiß hergeht und die &#8220;großen Drei&#8221;, Strat, Tele und Les Paul, irgendwie nicht &#8220;funzen&#8221;, als &#8220;Trumpfkarte&#8221; beispielsweise eine sauteure Hitech-Ibanez in der Hinterhand, die dank ihrer PU-Bestückung (HB-SC-HB) den Klangumfang meines Repertoires noch um jeweils ein Bottom- und ein High-End und einige &#8220;Problemzonen&#8221; erweitert. Und eine – ziemlich gemoddete – &#8220;Generic Strat&#8221; Marke &#8220;Billigsdorfer&#8221; mit aktiven Pickups und 3-Band-Klangregelung (parametrische Mitten!), die witzigerweise total retro klingt.</p>
<div class="mceTemp" style="text-align: right;">
<dl id="attachment_727" class="wp-caption  alignright" style="width: 363px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://six-strings.de/wp-content/uploads/2011/02/specialii.jpg"><img class=" wp-image-727" src="http://six-strings.de/wp-content/uploads/2011/02/specialii.jpg" alt="Epiphone Special II" width="353" height="261" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Epiphone Special II &#8211; Paula für Arme</dd>
</dl>
</div>
<h4>Meine Schätze:</h4>
<ul>
<li>Fender American Deluxe Strat</li>
<li>Fender Standard Telecaster</li>
<li>Gibson Les Paul Standard</li>
<li>Ibanez S5470 irgendwas</li>
<li>Harley Benton STAGG S-250 BK (80,- lol) mit DIY-3-Band-EQ und Seymour Duncan Humbuckern</li>
<li>Epiphone Special II (Les Paul Clone)</li>
<li>Irgendeine generische Yamaha Westerngitarre mit Fishman Pickup</li>
</ul>
<p>Macht in meinem Fall zusammen sieben Ruder, die ich regelmäßig bespiele. Jede einzelne Gitarre hat ihre Vorteile – und beißt soundmäßig aber irgendwo ab. Eine Strat z.B. hat eben von Natur aus keinen Bottom-End-Hi-Output-Humbucker. Kann man nachrüsten, aber, ganz ehrlich, für Schweißer-Riffs ist eine Strat einfach nicht gebaut. Von der Tele ganz zu schweigen. Und die Ibanez sieht man zu oft. Und die Eigenkreation sieht irgendwie räudig aus &#8211; pfui! Alles in allem eine unbefriedigende Situation.</p>
<h3>Der Weg ist das Ziel</h3>
<p>Da stehen sie dann vor uns, unsere Objekte der Begierde – und der unerfüllten Wünsche, jede einzelne hat das gewisse Etwas, während ihr aber das andere gewisse Etwas fehlt, das dann dafür eine andere hat. Also spart man, legt sich halt noch ein überteuertes Kultobjekt zu, dass ja angeblich das kann, was die anderen nicht können. Kann es auch, aber es kann halt etwas anderes nicht. Und wieder zurück zum Start. Ich kenne da einen Berufsmusiker, der besitzt mittlerweile ganz genau 92 E-Gitarren. Und ist mit keiner einzigen davon hundertprozentig, nicht einmal neunzigprozentig glücklich.</p>
<p>Teuer, frustrierend – aber das ist halt so bei uns Ruderern. Die Krux der Branche.</p>
<p>Also beginnt man unweigerlich zu träumen: &#8220;Was wäre, wenn es eine Gitarre gäbe, die soundtechnisch ALLE Stücke spielt? Eine, die man live nicht wechseln muss. Aber auch eine, deren Soundpotenzial ich ohne Gefrickel und viel soundfressendes Beiwerk in Form von Tretminen erschließen kann. Vielleicht mit einer Art Preset-System?&#8221;</p>
<p>Ein echter Pfeifentraum.</p>
<p>Oder auch nicht</p>
<h3>Has the game changed?</h3>
<p>Die signifikanteste Innovation der Gitarrenwelt der letzten 45 Jahre – so vollmundig bewirbt Leo Fenders Ernie Ball/Music Man den letzten Streich aus hauseigener Fabrikation. Nun: Die Wuchtel haben wir ja in genau diesen letzten 45 Jahren ja schon ein paar Mal serviert bekommen. Also, was ist jetzt die Innovation?</p>
<p>Die entsprechenden Gesten sind bei langjährigen Saitenstreitern schon in der körpereigenen DNA verankert und werden von Generation zu Generation weitergegeben: *R-R-Ratsch* den Pickup-Wahlschalter in die richtige Position gebracht, *Eier*, Volumeregler auf ganz arg, denn jetzt kommt das Solo. Ein Stromruder ist nun einmal das analogste aller analogen Weltwunder. &#8220;Innovationen&#8221; wie Push-Pull-Potis ersparen vielleicht den einen oder anderen Handgriff, ändern aber nichts an der &#8220;Analogheit&#8221; des Trägermediums.</p>
<p>Was in diversen Effekt-Racks, Multi-Tretminen und Amps mit digitaler GUI längst Usus ist, soll nun auch im Gitarrenbody selbst Einzug halten: Frei programmierbare, auf Knopfdruck abrufbare Presets.</p>
<h3>*Schluck*</h3>
<p>Also, ganz ehrlich, irgendwie hab ich&#8217;s ja schon geahnt, dass das irgendwann mal so kommen musste. Ernie Ball/Music Man haben ja 2010 mit dem &#8220;Big Al&#8221; schon tief in die Trickkiste gegriffen: einzeln anwählbare Pickups, Aktiv/Passiv-Umschaltung und 3-Band-EQ – sehr sophisticated, und das Bedienfeld sieht irgendwie aus wie eine echt alte 70er-Jahre-TV-Fernbedienung.</p>
<p>Enter &#8220;The Gamechanger Reflex (Bass-)Guitar&#8221;, nachzulesen unter <a title="gamechanger.music-man.com" href="http://gamechanger.music-man.com" target="_blank">gamechanger.music-man.com</a>.</p>
<h3>Video: Game Changer von Music Man</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/w8DXFkjrgq8?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<h3>Was kann das denn?</h3>
<div id="attachment_767" class="wp-caption alignleft" style="width: 430px"><img class=" wp-image-767" src="http://six-strings.de/wp-content/uploads/2011/02/gamechanger_knobs1.jpg" alt="Sooo viele Knöpfchen" width="420" height="191" /><p class="wp-caption-text">Sooo viele Knöpfchen</p></div>
<p>Ohne nun mit technischen Specs aufwarten zu wollen (die sind ganz einfach selbst nachzulesen, außerdem ist &#8211; bis auf die Elektronik selbst &#8211; nichts Sensationelles aufzulisten), stelle man sich mal folgende Situation vor:</p>
<p>Soundcheck -&gt; Gitarren- oder Bass-Held wurstelt an den Reglern herum, bis ihm ein Sound genehm ist (und des Tontechnikers Ohrenbluten versiegt) -&gt; Gitarren- oder Bass-Held drückt das &#8220;Volume&#8221;-Poti zwei Sekunden lang, bewegt den 5-Positionen-Schalter in die gewünschte Speicherposition und wählt durch Drücken/Ziehen des &#8220;Tone&#8221;-Potis die Bank (A oder B), drückt &#8220;Volume&#8221; nocheinmal, fertig, gespeichert.</p>
<p>Gig: Gitarren- oder Bass-Held wählt unter 10(!) gespeicherten Sounds mit dem 5er-Schalter und Tone-Push-Pull-Poti.</p>
<p>So einfach geht das und tut gar nicht weh.</p>
<h3>Kinkerlitzchen</h3>
<p>Ach ja: Einen (optionalen) Piezo-Pickup hat Ernie Ball/Music Man auch noch spendiert.</p>
<p>Selbstverständlich hat das Teil einen USB-Anschluss &#8211; der, aus unerfindlichen Gründen, die für den Betrieb notwendigen 3(!) 1,5-Volt-AA-Batterien nicht auflädt. Akkus also sinnlos, danke für den Beitrag zum Umweltschutz. Aber trotzdem geil.</p>
<p>Noch was zum Schluss: Linkshänder-Versionen sind auf Anfrage in Planung, mehr darf aus welchen Gründen auch immer nicht verraten werden – Danke, liebe PR-Agentur.</p>
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		<title>Bakers Lefty-Strat: Fast eine Gitarre</title>
		<link>http://six-strings.de/blog/reviews/bakers-lefty-strat-fast-eine-gitarre</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Feb 2011 14:08:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bakers]]></category>
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		<description><![CDATA[Wir Linkshänder stehen in Sachen Wahlrecht ein wenig hintan. Es regiert Dextro-Chauvinismus an den Produkt-Displays der Musikhäuser, wir „Sinistren“ werden in die „Lefty-Corner“-Ghettos verbannt. Okay, die Produktvielfalt der Rechtshänderwelt bleibt den „Odds“ eben bis auf weiteres verwehrt, die gängigen Verkaufsschlager der großen Portfolios gibt’s trotzdem meist auch spiegelverkehrt. Doch was tut sich so am unteren Ende der Preisstaffel?]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wir Linkshänder stehen in Sachen Wahlrecht ein wenig hintan. Es regiert Dextro-Chauvinismus an den Produkt-Displays der Musikhäuser, wir „Sinistren“ werden in die „Lefty-Corner“-Ghettos verbannt. Okay, die Produktvielfalt der Rechtshänderwelt bleibt den „Odds“ eben bis auf weiteres verwehrt, die gängigen Verkaufsschlager der großen Portfolios gibt’s trotzdem meist auch spiegelverkehrt. Doch was tut sich so am unteren Ende der Preisstaffel?</p>
<p>Wie so oft nach vergeblicher Suche ist eBay des Testers letzter Hafen. Ein paar Mausklicks später (und um 79,- wohlfeile Euronen ärmer) war ich dann stolzer Besitzer einer „Bakers Guitars“ Lefty-Strat.</p>
<h3>Erster Eindruck und Verarbeitung</h3>
<p>Die Verpackung, die ich nach langer Odyssee (ich sage nur: GLS) endlich in Händen halten durfte, unterschied sich auf den ersten Blick in nichts von denen weit teurerer Inhalte: Recycling-Pappe, trapezoid, unprätentiös. Lediglich das geringe Gewicht lässt Verdacht aufkeimen.</p>
<p>In den vier Wänden angelangt und von der Verpackung befreit, bestätigt der erste Eindruck die Befürchtungen, die der kleine Preis und das geringe Gewicht geweckt hatten: Von der angepriesenen Abrichtung der Bünde, professionellen Verarbeitung und Marken-Besaitung ist keine Spur zu finden. Der strat-typisch verschraubte Hals wurde ganz offensichtlich nach Augenmaß eingepasst – da passen locker noch ein paar Millimeter Billigst-Esche zwischen Hals und Korpus, die aberwitzig konkave Krümmung des Halses, seitlich scharfkantig überstehende Bundgrate und leicht oxidierte Saiten Marke „Spanndraht“ machen einige Umdrehungen mit dem (beiliegenden) Inbus-Schlüssel, einen schnellen Trip ins Musikhaus für einen 010er-Satz und fette Punkteabzüge nötig.</p>
<p>Ach ja: Das Pickguard lässt sich mit dem Fingernagel ablösen – die verwendeten Schrauben greifen nicht im Holz. Tztztz, Kinder, Kinder.</p>
<p><strong>Wertung: 3/10</strong></p>
<h3>Bespielbarkeit</h3>
<p>Bundreinheit? Denkste! Die Brücke Marke „Vintage-Klon“ scheint um ein bis zwei Millimeter zu nahe am Hals angebracht zu sein – die tiefe E-Saite macht ein Zurückstellen des Saitenreiters bis zum hinteren Anschlag notwendig. Dann endlich ist ein ausführlicher Test ohne Ohrenkrebs-Risiko möglich. Das Griffbrett hätte einen weiteren Durchgang mit dem Schleifpapier vertragen können – barrierefreies Bending ist nahezu unmöglich – hier hakelt’s gewaltig. Lästiges Saitenscheppern beseitige ich mit der guten alten „Holzhammer und Ledertuch“-Methode: Da hat wer vergessen, die Bünde wirklich ganz ins Griffbrett zu integrieren. Sei’s drum.</p>
<p>Das &#8220;Vintage-Tremolo&#8221; kennt man – da konnte selbst dieser Hersteller im Prinzip nicht viel falsch machen, bis auf oben erwähnte Positionierung. Exzessives Zerren, Reißen und Auszucken auf dem Jammerhaken hat die branchenüblichen Verstimmungen zur Folge, die sich hier aber in Grenzen halten. Habe ich wesentlich besser, aber auch schlechter erlebt.</p>
<p>Was im Laufe des Tests immer stärker auffällt, ist das extrem leichte Gewicht der Bakers-Lefty: Ich bin fast versucht, diese Gitarre schwedenmöbelmäßig &#8220;Båkerstråt&#8221; zu taufen – Tonholz ist das keines, das geschätzt 4-sekündige Sustain (bei offener Saite!) bekräftigt diesen Verdacht, aber die Wirbelsäule freut sich. Trotzdem.</p>
<p><strong>Wertung: 3/10 &#8230; ach was, 2/10 *grummel*</strong></p>
<h3>Sound</h3>
<p>Trocken angespielt präsentiert sich die Bakers-Lefty strattypisch hochmittig, exzessives Trotz-Bending entlockt dem (leider nicht plangeschliffenen) Rosewood-Fretboard das ebenfalls strattypische „Singen“ – und ein sofortiges Nachstellenmüssen der nicht ganz spielfreien Open-Type-Mechaniken. Sehr auffällig: einige Deadspots, vor allem zwischen zwölftem und siebtem Bund und fehlendes Sustain. Man fühlt: Dieses Ruder hat einfach zu wenig Holzdichte, der Ton verliert sich im Nirgendwo zwischen den Jahresringen des Materials.</p>
<p>Verstärker an, Kabel rein, den Fünf-Positionen-Schalter (Bridge – Bridge+Middle – Middle – Middle+Neck – Neck) auf „4“ und Riff: Überraschung! Die Bakers hat auf einen Sitz sämtlichen Strat-Charakter verloren. Null Bottom, dünne Mitten und Höhen. Aha! Zwischen Pickups und Saiten tut sich ein wahrer Abgrund auf. Nachgestellt bessert sich der akustische Eindruck ein wenig, Gefummel am „Presence“-Regler des Amps bringt ein wenig Ortbarkeit. Trotzdem relativ „hodenlos“, das Teil.</p>
<p><strong>Wertung: 2/10</strong></p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Für knapp 80 Eier ein sinnvolles Teil zu ergattern, ist ohnehin ein Wunschtraum, der sich in diesem Fall absolut nicht erfüllt hat. Als Modding-Grundlage oder Aktionismus-Projekt („Burn, baby, burn!!“) vielleicht zu gebrauchen, als (elektro-)akustisches Instrument an sich fehlt der Bakers leider jede Daseinsberechtigung. Finger weg!</p>
<h3>Factbox</h3>
<ul>
<li>Body: Esche (angeblich)</li>
<li>Hals: Ahorn</li>
<li>Griffbrett: Rosewood (from Hell)</li>
<li>Preis: 79,- Euro bei eBay</li>
<li>Zubehör: Inbusschlüssel, Jammerhaken</li>
</ul>
<h4>Positiv</h4>
<ul>
<li>Saubillig</li>
<li>Geringes Gewicht: kann weiter geworfen werden als Konkurrenzprodukte</li>
</ul>
<h4>Negativ</h4>
<ul>
<li>Alles andere</li>
</ul>
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		<title>Yngwie Malmsteen</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Oct 2010 11:40:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ela</dc:creator>
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		<category><![CDATA[black star]]></category>
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		<description><![CDATA[Der schwedisch-amerikanische Gitarrist Yngwie Malmsteen wurde am 30. Juni 1963 als Lars Johan Yngve Lannerbäck in Stockholm geboren. Durch sein familiäres Umfeld kam Malmsteen bereits früh mit klassischer Musik in Verbindung; er wurde schon als Kind an der Trompete und am Klavier unterrichtet. Im [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der schwedisch-amerikanische Gitarrist Yngwie Malmsteen wurde am 30. Juni 1963 als Lars Johan Yngve Lannerbäck in Stockholm geboren. Durch sein familiäres Umfeld kam Malmsteen bereits früh mit klassischer Musik in Verbindung; er wurde schon als Kind an der Trompete und am Klavier unterrichtet. Im Alter von sieben Jahren begann Yngwie Malmsteen, offensichtlich unter dem Eindruck des Todes von Jimi Hendrix, die Akustikgitarre zu erlernen. Malmsteen vertiefte in seiner Jugend seine Auseinandersetzung mit der klassischen Musik und begeisterte sich, wie Joe Satriani und später der Cacophony-Gitarrist Jason Becker, für den legendären italienischen Geigenvirtuosen Niccolo Paganini. Tatsächlich bezeichnete er diesen später in einem Interview als sein &#8220;Idol&#8221;.</p>
<p>Nicht zuletzt Malmsteens Gitarren-Interpretationen von Paganini, Bach und Beethoven sollten in den Achtzigern seinen Ruf als einen der Wegbereiter des Neo-Classical Metal begründen. Zu den Rockmusikern, die einen erheblichen Einfluss auf Malmsteens frühe musikalische Entwicklung hatten, zählen neben Hendrix besonders Ritchie Blackmore, Uli John Roth (damals bei den Scorpions) und Steve Hackett. Über Malmsteens musikalische Aktivitäten in Schweden ist wenig bekannt. Nachdem jedoch sein Demotape in die Hände des amerikanischen Produzenten Mike Varney gelangt war, holte dieser ihn 1982 in die USA, wo er mit den Bands Steeler und Alcatrazz insgesamt drei Alben einspielte. Malmsteens erstes Solo-Album Rising Force, erschien 1984.</p>
<h3>Solo-Karriere</h3>
<p>Nach der Veröffentlichung seines sehr erfolgreichen Rising-Force-Albums veröffentliche Malmsteen mit seiner eigenen Band drei weitere Platten. Von einem schweren Autounfall 1987 erholte sich Malmsteen nur langsam. Trotzdem absolvierte er bis zur Veröffentlichung seines fünften Studioalbums Eclipse zahlreiche Live-Konzerte und erlangte vor allem im ehemaligen Ostblock und Südostasien eine hohe Popularität. Zeugnis davon gibt das 1989 veröffentlichte Live-Album Trial by Fire, für das Mitschnitte mehrerer Konzerte in der Sowjetunion zusammengestellt wurden. In den Neunziger Jahren spielte Malmsteen sieben weitere Studioalben ein, darunter Concerto Suite for Electric Guitar and Orchestra E flat Minor, Opus 1, welches mit einem Orchester aufgenommen und von Malmsteen als der bisherige Höhepunkt seines Schaffens bezeichnet wurde.</p>
<p>Seit 2000 hat Malmsteen sechs weitere Platten aufgenommen, darunter Angels of Love, ein reines Akustikgitarrenalbum. Malmsteen hat gemeinsam mit Steve Vai und Joe Satriani an der 2003er G3-Tour teilgenommen und während der letzten Jahre zahlreiche Compilations, Beitrage zu Tribute-Alben sowie einige Lehrvideos und Live-DVDs veröffentlicht.</p>
<h3>Equipment</h3>
<p>Yngwie Malmsteen hat, wohl unter dem Einfluss von Gitarristen wie Hendrix und Blackmore, eine bis heute ungebrochene Vorliebe für die Stratocaster von Fender entwickelt. Als sein Lieblingsinstrument (seine &#8220;Number One&#8221;) gilt eine 1972er Stratocaster mit dem Kosenamen &#8220;The Duck&#8221;. Malmsteen soll sich darüber hinaus im Besitz von mehr als zweihundert zum Teil sehr alten und seltenen Stratocaster-Modellen befinden.</p>
<p>Seine Studio- und Live-Instrumente zeichnen einige besondere Modifikationen aus: So sind in diesen an der Bridge-Position DiMarzio HS-3-Pickups und an der Neck-Position spezielle DiMarzio YJM-Signature-Pickups verbaut, während die Mid-Position-Pickups, ebenso wie die Tone-Controller, grundsätzlich abgeklemmt sind. Weiteres besonderes Merkmal seiner Stratocasters: Die Bünde auf dem Griffbrett sind, wie bei einigen Barockinstrumenten, nach innen hin ausgefeilt. Fender stellt seit 1992 eine Yngwie-Malmsteen-Signature-Serie mit genau diesen Spezifikationen her. Malmsteen war damals nach Eric Clapton der erste Gitarrist, dem diese Ehre zuteil wurde.</p>
<p>Zu den weiteren elektrischen Gitarren, die Malmsteen in den letzten dreißig Jahren benutzt hat, zählen Les Pauls, SGs und Flying-Vs von Gibson. Yngwie Malmsteen benutzt neben seinen elektrischen Gitarren auch halbakustische Gitarren des amerikanischen Herstellers Ovation, darunter vor allem die Modelle Viper und 2002-AC.</p>
<p>Ähnlich konservativ wie seine Gitarrenwahl stellt sich Malmsteens Verstärkerausstattung dar. Er benutzt ausschließlich Plexi- und Mark-II-Topteile sowie 300-Watt 1960A- und 1960B-Stacks von Marshall. Seine typischen Effektgeräte sind der NS-2 Noise Suppressor, der CH-1 Super Chorus, der PS-5 Super Shifter, der CS-3 Compression Sustainer und der OC-2 Octave von BOSS, der DL-8000 Delay von Korg, der YJM Overdrive von DOD sowie die DC-10 und PK-5-Pedale von Roland.</p>
<h3>Stil und Wirkung</h3>
<p>Malmsteen besitzt einen inzwischen legendären Ruf im Neo-Classical-Metal- und -Rock-Bereich. Gründe dafür sind neben seiner Vorreiterrolle für diese Musikrichtung sein virtuoses und außerordentlich schnelles Spiel, und seine über die Jahrzehnte ungebrochene schöpferische Tätigkeit. Malmsteen gilt als einer der ersten Musiker, die sogenannte Arpeggien (auch &#8220;gebrochene Akkorde&#8221;) aus der klassischen Musik für die Gitarre adaptiert haben. Malmsteen hat sich ein besonders schnelles und präzises Sweep Picking angeeignet, das es ihm erlaubt, Arpeggien und Tonleitern mit &#8220;nahtlosen Übergängen&#8221; (also als sogenanntes Legato) zu spielen.</p>
<p>Malmsteens Gitarrenspiel hat ihm während seiner Karriere viele Auszeichnungen eingebracht. 2008 wurde er mit dem &#8220;Legend Award&#8221; des Total-Guitar-Magazins und einer Plakette auf dem Hollywood Rock Walk ausgezeichnet, 2009 wurde seine Platte Rising Force vom Guitar-Player-Magazin zum &#8220;besten Shred-Album aller Zeiten&#8221; (der Begriff &#8220;Shredding&#8221; bezieht sich auf besonders lange und schnelle Gitarrensolos) gewählt.</p>
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		<title>Eric Clapton</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Oct 2010 08:52:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ela</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 30. März 1945 wurde in Ripley, Surrey, Großbritannien Eric Patrick Clapton geboren. Seine Mutter, die zum Zeitpunkt der Geburt nur sechzehn Jahre alt war, gab ihren Sohn in die Obhut seiner Großeltern. Clapton wuchs in dem Glauben auf, seine Mutter sei seine ältere [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am 30. März 1945 wurde in Ripley, Surrey, Großbritannien Eric Patrick Clapton geboren. Seine Mutter, die zum Zeitpunkt der Geburt nur sechzehn Jahre alt war, gab ihren Sohn in die Obhut seiner Großeltern. Clapton wuchs in dem Glauben auf, seine Mutter sei seine ältere Schwester. Zu seinem kanadischen Vater hatte Eric Clapton keinen Kontakt. Seine erste akustische Gitarre bekam Clapton vermutlich in seinem dreizehnten Lebensjahr geschenkt. Obwohl er anfangs offensichtlich große Schwierigkeiten mit dem Instrument hatte, entwickelte sich seine Leidenschaft für die Bluesgitarre stetig weiter. Seiner ersten Band trat Clapton mit siebzehn Jahren bei, nachdem er zuvor ein Kunststudium am Londoner Kingston College abgebrochen hatte.<br />
Als die entscheidenden musikalischen Einflüsse Claptons gelten im Besonderen die Künstler, deren Werke er im Laufe seiner Karriere vielfach interpretieren und covern sollte, allen voran aber die Delta-Blues-Legende Robert Johnson.</p>
<h3>Die klassische Ära: Yardbirds, Bluesbreakers, Cream, Blind Faith</h3>
<p>1963 wurde Eric Clapton Mitglied der Yardbirds, mit denen er bis 1965 auftrat und in dieser Zeit ein Studio- und mehrere Livealben aufnahm. Clapton verließ die Yardbirds, weil er mit deren kommerzieller werdenden musikalischen Orientierung nicht einverstanden war; mit Jeff Beck und Jimmy Page sollten zwei weitere der größten Gitarristen der Rockgeschichte seine Nachfolge übernehmen. Von April 1965 bis Juli 1966 war Eric Clapton Gitarrist bei John Mayall &amp; The Bluesbreakers und festigte seinen Ruf als einer der besten weißen Bluesgitarristen der Welt. Zeugnis seiner Zeit bei den Bluesbreakers liefert das Album &#8220;Bluebreakers with Eric Clapton&#8221; von 1966.<br />
Gemeinsam mit dem Bassisten Jack Bruce, der vorher bei Manfred Mann gespielt hatte, und dem Schlagzeuger Ginger Baker gründete Eric Clapton unmittelbar nach dem Ende seiner Mitgliedschaft bei den Bluesbreakers das legendäre Power-Trio Cream, die erste sogenannte &#8220;Supergroup&#8221; der Rockgeschichte. Mit Cream gelang Eric Clapton auch der Durchbruch in den USA, wo er vorher eher als Geheimtipp galt. Markenzeichen von Cream waren ein sehr schwerer, bluesiger Sound sowie lange Solos, mit denen alle drei Musiker &#8220;gleichberechtigt&#8221; ihrer Virtuosität Ausdruck verliehen. In die frühe Zeit der Band Cream fiel auch Claptons erste Begegnung mit Jimi Hendrix, der für ihn zum nachhaltigen Einfluss werden sollte. Als Cream schon 1968 an internen Streitigkeiten sowie dem starken Alkohol- und Drogenkonsum der Mitglieder zerbach, hatte die Band drei Studioalben und zahlreiche Live-Aufnahmen eingespielt. Ohne Jack Bruce versuchten Eric Clapton und Ginger Baker als Blind Faith an die Erfolge von Cream anzuknüpfen. Gemeinsam mit Steve Winwood von Traffic und Ric Grech, dem Bassisten der Band Family, nahmen Blind Faith allerdings nur ein einziges Studioalbum auf. Nach dem Ende von Blind Faith wirkte Eric Clapton als Gastmusiker bei verschiedenen Projekten befreundeter Musiker mit, darunter The Plastic Ono Band und Delaney und Bonnie Bramlett.</p>
<h3>Solo-Karriere</h3>
<p>Delaney und Bonnie Bramlett unterstützten Clapton bei der Aufnahme seines ersten, nach ihm benannten Solo-Albums &#8220;Eric Clapton&#8221;, das 1970 veröffentlicht wurde. Mit der Backing-Band von Delaney, Bonnie &amp; Friends gründete Eric Clapton eine neue Band mit dem zunächst wenig aufschlussreichen Namen &#8220;Derek and the Dominos&#8221;. &#8220;Derek&#8221; war eine Verbindung aus &#8220;Eric&#8221; und Claptons Spitzname &#8220;Del&#8221;; Eric Clapton hatte genug von dem Trubel um seine Person und beschloss, als einfaches Mitglied einer Bluesrock-Band, sozusagen als &#8220;Gleicher unter Gleichen&#8221;, neu anzufangen. Derek and the Dominos veröffentlichten mit &#8220;Layla and Other Assorted Love Songs&#8221; zwar nur ein offzielles Album, dieses sollte aber mit dem Titelsong Layla ein zeitloser Klassiker werden.<br />
Nachdem dieser weitere Versuch, sich als Musiker in eine Band zu integrieren bereits 1971 wieder gescheitert war, nahm Eric Clapton nur noch Solo-Alben oder Gemeinschaftsprojekte mit anderen Solo-Künstlern, vor allem aber mit Ex-Beatle George Harrison, auf. Als herausragende Werke aus Claptons inzwischen vierzigjähriger Solo-Laufbahn gelten vor allem die Alben &#8220;Slowhand&#8221;, &#8220;Journeyman&#8221;, &#8220;From the Cradle&#8221; sowie das Live-Album &#8220;Unplugged&#8221;, das in den USA als eine der ganz wenigen Platten der Musikgeschichte Diamantstatus erreichte.</p>
<h3>Equipment</h3>
<p>Eric Clapton nutzte im Laufe seiner Karriere eine große Anzahl verschiedenster akustischer und elektrischer Gitarren. Während dies zu Yardbirds-Zeiten insbesondere eine Fender Telecaster und eine Jazzmaster waren, benutzte er ab Mitte der Sechziger außerdem Instrumente von Gretsch und Gibson. In der zweiten Hälfte der Sechziger Jahre entwickelte Eric Clapton zeitweise eine Vorliebe für die Gibson Les Paul und deren Nachfolgemodell, die Gibson SG. Ab 1968 benutzte Clapton wieder verstärkt Hollowbody-Gitarren von Gibson, darunter eine ES-335, wie sie unter anderem auch von B. B. King oder Alvin Lee von Ten Years After gespielt wurden. Erst 1969 entdeckte Eric Clapton sein bis heute ungebrochenes Faible für die Stratocaster, vermutlich, nachdem er deren Vorzüge bei seinem Blind-Faith-Kollegen Steve Winwood kennengelernt hatte. Claptons wahrscheinlich erste Stratocaster, &#8220;Brownie&#8221;, ein Modell von 1956, kam vor allem auf seinem ersten Soloalbum sowie auf &#8220;Layla and Other Assorted Love Songs&#8221; zum Einsatz. &#8220;Blackie&#8221;, Claptons zweite legendäre Gitarre, war eigentlich eine Kombination von Bauteilen drei verschiedener Stratocaster-Gitarren, die er 1970 &#8220;im Paket&#8221; gekauft hatte. Von 1973 bis Mitte der Achtziger Jahre sollte Blackie zu Claptons Hauptinstrument werden.<br />
Über die von Eric Clapton benutzten akustischen Gitarren ist weniger bekannt. Clapton scheint vor allem Instrumente der amerikanischen Gitarrenmanufaktur C.F. Martin &amp; Co spielen. So benutzte er für sein legendäres Unplugged-Album eine Martin 000-42 von 1939. Heute spielt Eric Clapton vor allem eine für ihn angefertigte Martin 000-ECHF (ECHF steht für Eric Clapton und den am Entwurf der Gitarre beteiligten japanischen Designer Hiroshi Fujiwara).</p>
<h3>Virtuosität</h3>
<p>Claptons Gitarrenspiel hat im Lauf seiner Karriere immer wieder Änderungen erlebt; dass sich Eric Clapton jedoch stilistisch vor allem an den Bluesgrößen der Zwanziger bis Vierziger Jahre orientiert, ist in allen seinen Aufnahmen deutlich zu hören. Claptons souveränes Spiel steht und fällt nicht mit dem Tempo seiner Musik, wie es sein Alias &#8220;Slowhand&#8221; vermuten ließe &#8211; obwohl Clapton als Bluesmusiker überwiegend langsame Nummern spielt, besteht seine Virtuosität auch vor schnellen Nummern. Insbesondere Live-Aufnahmen aus seiner Cream-Zeit können als Beleg für Claptons herausragende Up-Tempo-Skills hinzugezogen werden.</p>
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