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	<title>six strings &#187; Steve Vai</title>
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		<title>Eric Johnson</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Mar 2012 14:34:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ela</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eric Johnson wurde am 17. August 1954 im texanischen Austin geboren. Wie seine Geschwister erlernte er zunächst das Klavierspiel, begann jedoch ab dem elften Lebensjahr, sich auf die Gitarre zu konzentrieren. Johnson war stark beeinflusst von den Blues- und Bluesrockgrößen seiner Jugend und spielte [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2883" class="wp-caption alignright" style="width: 257px"><p class="wp-caption-text">Eric Johnson mit seiner Strat</p></div>
<p>Eric Johnson wurde am 17. August 1954 im texanischen Austin geboren. Wie seine Geschwister erlernte er zunächst das Klavierspiel, begann jedoch ab dem elften Lebensjahr, sich auf die Gitarre zu konzentrieren. Johnson war stark beeinflusst von den Blues- und Bluesrockgrößen seiner Jugend und spielte im Alter von fünfzehn Jahren in seiner ersten richtigen Band, Mariani. Ein Universitätsstudium brach er ab und schloss sich etwa 1974 den Electromagnets an, mit denen er zwei Alben, &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Electromagnets/dp/B000009NKK%3FSubscriptionId%3DAKIAIXACH2UHBXKUY5BQ%26tag%3Dsixstringsde-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3DB000009NKK">Electromagnets</a>&#8221; (1975) und &#8220;Electromagnets II&#8221; (unveröffentlicht bis 2008), einspielte.</p>
<p>Nach dem Ende der Electromagnets im Jahre 1977 versuchte Johnson, der inzwischen eine kleine, eingeschworene Fangemeinde besaß, mit dem Eric Johnson Trio erstmals, Solopfade zu betreten. Das Eric Johnson Trio nahm ein Album auf, das unter dem Titel &#8220;Seven Worlds&#8221; 1978 veröffentlicht wurde, jedoch wegen vertraglicher Schwierigkeiten mit dem Label zunächst keine angemessene Verbreitung fand.</p>
<p>In den folgenden Jahren machte Johnson sich einen Namen als Sessiongitarrist für seinen ehemaligen Bandkollegen Christopher Cross (&#8220;<a href="http://www.amazon.de/Christopher-Cross/dp/B000002KKX%3FSubscriptionId%3DAKIAIXACH2UHBXKUY5BQ%26tag%3Dsixstringsde-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3DB000002KKX">Christopher Cross</a>&#8220;, 1979), Cat Stevens (&#8220;<a href="http://www.amazon.de/Back-Earth-Cat-Stevens/dp/B000058TDY%3FSubscriptionId%3DAKIAIXACH2UHBXKUY5BQ%26tag%3Dsixstringsde-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3DB000058TDY">Back to Earth</a>&#8220;, 1978), Carole King (&#8220;Pearls&#8221;, 1980, und &#8220;One to One&#8221;, 1982) sowie Steve Morse&#8217; (&#8220;<a href="http://www.amazon.de/Stand-Up-Steve-Morse-Band/dp/B000060O16%3FSubscriptionId%3DAKIAIXACH2UHBXKUY5BQ%26tag%3Dsixstringsde-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3DB000060O16">Stand Up</a>&#8220;, 1985).</p>
<h3>Solo-Karriere</h3>
<p>Eric Johnsons zweites Album, &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Tones-Eric-Johnson/dp/B000002L8X%3FSubscriptionId%3DAKIAIXACH2UHBXKUY5BQ%26tag%3Dsixstringsde-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3DB000002L8X">Tones</a>&#8220;, erschien 1986 auf dem Warner-Sublabel Reprise Records. An den Aufnahmen als Background-Sängerin beteiligt war Jennifer Warnes, die Anfang der Siebziger Jahre durch ihre Zusammenarbeit mit Leonard Cohen bekannt wurde. Weil sich &#8220;Tones&#8221; jedoch nicht so gut verkaufte, wie erhofft, wurde sein Vertrag bei Warner nicht verlängert und es dauerte vier weitere Jahre, bis sein drittes Album, &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Ah-Via-Musicom-Eric-Johnson/dp/B000002UTB%3FSubscriptionId%3DAKIAIXACH2UHBXKUY5BQ%26tag%3Dsixstringsde-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3DB000002UTB">Ah Via Musicom</a>&#8221; (1990), erschien. Eine Dolby 5.1-Audio-DVD des Albums wurde ohne Johnsons Zustimmung 2002 von Capitol Records veröffentlicht, jedoch kurze Zeit später wieder zurückgezogen.</p>
<p>&#8220;Ah Via Musicom&#8221; verkaufte sich wesentlich besser als seine Vorgänger und brachte Johnson einen Grammy für die &#8220;Best Rock Instrumental Performance&#8221; ein. In den folgenden Jahren bekam er die Gelegenheit, als Gastmusiker an zahlreichen weiteren Platten mitzuarbeiten (u. a. bei Christopher Cross, Jennifer Warnes, Chet Atkins, Dweezil Zappa und Richard Marx), kam jedoch mit der Produktion seines vierten Solo-Albums, &#8220;Venus Isle&#8221;, nur schleppend voran.</p>
<h4>Video: Eric Johnson performt Cliffs of Dover</h4>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/VnqpOFcBiMM?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<p>&#8220;<a href="http://www.amazon.de/Eric-Johnson-Venus-Dave-Whitehill/dp/079357045X%3FSubscriptionId%3DAKIAIXACH2UHBXKUY5BQ%26tag%3Dsixstringsde-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D079357045X">Venus Isle</a>&#8221; erschien schließlich 1996, konnte an den Erfolg seines Vorgängers allerdings nicht anknüpfen und kostete Johnson deswegen seinen Vertrag bei Capitol Records. Im selben Jahr wurde Johnson allerdings auch die besondere Ehre zuteil, an der allerersten Auflage der inzwischen legendären G3-Touren teilzunehmen. Die gemeinsam mit Joe Satriani und Steve Vai gegebenen Auftritte wurden aufgezeichnet und 1997 auf CD und DVD als &#8220;<a href="http://www.amazon.de/G3-Live-Concert-G3/dp/B000024F63%3FSubscriptionId%3DAKIAIXACH2UHBXKUY5BQ%26tag%3Dsixstringsde-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3DB000024F63">G3 &#8211; Live in Concert</a>&#8221; veröffentlicht.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000002V0F/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=theheuonlmag-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B000002V0F"><img class=" wp-image-2885 alignleft" title="venusisleericjohnson" src="http://six-strings.de/wp-content/uploads/2012/03/venusisleericjohnson.jpg" alt="Venus Isle von Eric Johnson" width="239" height="239" /></a>Bis zum Release von Eric Johnsons fünftem Album dauerte es nochmals sechs Jahre; er veröffentlichte &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Souvenir-Eric-Johnson/dp/B00024HQYM%3FSubscriptionId%3DAKIAIXACH2UHBXKUY5BQ%26tag%3Dsixstringsde-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3DB00024HQYM">Souvenir</a>&#8221; (2002) &#8211; offenkundig aufgrund der negativen Erfahrungen mit den Major-Labels &#8211; in seinem eigenen Verlag, Vortexan Records, und vertrieb die Platte ausschließlich als Download auf seiner Internetseite. Sein Auftritt bei Eric Claptons Crossroads-Festival im Jahre 2004 stellt einen weiteren Höhepunkt seiner Karriere dar und ist, wie die G3-Tour, inzwischen auf CD und DVD erhältlich.</p>
<p>Durch den guten Kontakt mit Steve Vai bekam Johnson die Möglichkeit, sein nächstes Studioalbum, &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Bloom-Eric-Johnson/dp/B0009K7RO8%3FSubscriptionId%3DAKIAIXACH2UHBXKUY5BQ%26tag%3Dsixstringsde-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3DB0009K7RO8">Bloom</a>&#8221; (2005), wieder auf einem regulären Plattenlabel, nämlich Favored Nations, zu veröffentlichen. Auch diese Platte erhielt immerhin eine Grammy-Nominierung als &#8211; bemerkenswerter Weise &#8211; &#8220;Best Pop Instrumental Album&#8221;.</p>
<p>Im selben Jahr wurde ebenfalls sein Auftritt in der Fernsehsendung &#8220;Austin City Limits&#8221; aus dem Jahre 1988 auf CD und DVD veröffentlicht. 2006 bekam Johnson noch einmal die Gelegenheit an einer G3-Tour teilzunehmen: Diese sogenannte erste G3-Tour des Jahres 2006 führte ihn gemeinsam mit Joe Satriani und John Petrucci in einige lateinamerikanische Länder &#8211; den nordamerikanischen Teil der Tour (der &#8220;zweite Teil&#8221;) bestritten Satriani und Petrucci gemeinsam mit Steve Vai.</p>
<p>Johnsons aktuellstes Studioalbum, &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Up-Close-Eric-Johnson/dp/B0045ASBRK%3FSubscriptionId%3DAKIAIXACH2UHBXKUY5BQ%26tag%3Dsixstringsde-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3DB0045ASBRK">Up Close</a>&#8220;, erschien im Dezember 2010 und wird erstmals wieder von einem der ganz großen Major-Labels, EMI, vertrieben. Als Gastmusiker konnte Johnson für &#8220;Up Close&#8221; Johnny Lang und niemand geringeren als Jimmy Vaughan, Bruder der 1990 verunglückten Blueslegende Stevie Ray Vaughan, gewinnen.</p>
<h3>Equipment</h3>
<p>Das am häufigsten von Eric Johnson gespielte Instrument dürfte ohne Zweifel die Fender Stratocaster sein. Johnson besitzt eine ganze Reihe von Strats und gleich zwei davon wurden zu Vorlagen für die von Fender produzierten Signature-Modelle. Seine Artist Series Stratocaster basiert auf einer 1957er Strat mit Ahornhals, verfügt aber über eigens entworfene Custom-Shop-Pickups.</p>
<div id="attachment_2888" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-2888" title="ericjohnsonfenderstratocaster" src="http://six-strings.de/wp-content/uploads/2012/03/ericjohnsonfenderstratocaster.jpg" alt="Eric Johnson Fender Stratocaster" width="600" /><p class="wp-caption-text">Eric Johnsons Fender Strat</p></div>
<p>Das zweite Instrument, die Eric Johnson RW Stratocaster, orientiert sich an einer 1965er Strat und verfügt &#8211; im Gegensatz zum anderen Modell &#8211; über ein Rosewood-Fretboard. Zu den weiteren von Johnson favorisierten Gitarren zählen insbesondere die Modelle ES-335 und Les Paul sowie deren Nachfolger, die SG, von Gibson. Der Akustikgitarren-Spezialist Martin hat 2003 ebenfalls ein Signature-Modell für Johnson, die MC-40, vorgestellt.</p>
<p>Neben dem beinahe obligatorischen Crybaby Wah von Dunlop und dem Boss DD-2 setzt Johnson zahlreiche moderne Effekte ein, greift aber auch auf so legendäre Technikantiquitäten wie das Echoplex Tape Delay zurück. Johnson spielt über Amps von Fender (Twin Reverb und Deluxe Reverb) sowie Plexi-Topteile und 1960er Kabinette von Marshall.</p>
<h3>Links</h3>
<ul>
<li><a href="http://ericjohnson.com">Offizielle Eric Johnson Webseite</a></li>
<li><a href="http://www.facebook.com/OfficialEricJohnson">Offizielle Eric Johnson Facebook-Seite</a></li>
</ul>
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		<title>Orianthi</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jul 2011 09:11:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ela</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Orianthi &#8220;Ori&#8221; Panagaris wurde am 22. Januar 1985 in Adelaide, Australien, als Kind einer griechisch-australischen Familie geboren. Glaubt man ihrer offiziellen Biographie, hat Orianthi geradezu eine Bilderbuchausbildung genossen: Sie soll mit drei Jahren begonnen haben, Klavier zu spielen, und mit sechs Jahren auf die [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2516" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><p class="wp-caption-text">Orianthi im Studio</p></div>
<p>Orianthi &#8220;Ori&#8221; Panagaris wurde am 22. Januar 1985 in Adelaide, Australien, als Kind einer griechisch-australischen Familie geboren. Glaubt man ihrer offiziellen Biographie, hat Orianthi geradezu eine Bilderbuchausbildung genossen: Sie soll mit drei Jahren begonnen haben, Klavier zu spielen, und mit sechs Jahren auf die akustische Gitarre umgestiegen sein.</p>
<p>Das erste Mal eine elektrische Gitarre in die Hände genommen hat Orianthi mit elf Jahren, nachdem sie nach dem Besuch eines Santana-Konzertes ein großer Fan des Musikers wurde.</p>
<p><span id="more-2426"></span></p>
<p>In ihrer Jugend hält sich Orianthi eine Zeit lang in Europa auf und feilt an ihrem Songwriting und ihrem spielerischen Können. In der folgenden Zeit nimmt sie an verschiedenen Talentwettbewerben teil. Mit nur 15 Jahren wird sie von niemandem geringeren als Steve Vai als Special Guest zu einem Konzert in ihrer Heimatstadt eingeladen und spielt mit ihm zwei Songs auf der Bühne.</p>
<p>Ihr Jugendidol Carlos Santana trifft sie drei Jahre später, ebenfalls bei einem Konzert in Adelaide. Auch mit ihm spielt Orianthi eine Jam-Session. Orianthi findet in Santana einen begeisterten Gönner und Verehrer.</p>
<h3>Beginn der Solo-Karriere</h3>
<p>Orianthi Panagaris Solo-Laufbahn beginnt buchstäblich im Alleingang. 2005 nimmt sie in ihrem Home-Studio ihr erstes Album mit dem Titel &#8220;Violet Journey&#8221; auf, auf dem sie neben allen Instrumenten auch den Gesang übernimmt.</p>
<p>Über Carlos Santana gerät diese CD, die zunächst nur im Selbstvertrieb erhältlich war, in die Hände von Paul Reed Smith, dem Gründer von PRS Guitars, der Orianthi fortan unterstützt und fördert.</p>
<p>Wenig später zieht Orianthi nach Los Angeles, wo sie bei Geffen Records einen Major-Deal unterzeichnet. 2007 wird zunächst ihr Debut-Album durch Universal Music Australia wiederveröffentlicht; im selben Jahr tritt sie als Gitarristin für die Country-Pop-Sängerin Carrie Underwood auf.</p>
<h3>Orianthi und Michael Jackson</h3>
<div id="attachment_2515" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><p class="wp-caption-text">Orianthi mit Michael Jackson</p></div>
<p>Durch ihren Auftritt bei den Grammy-Awards wird Michael Jacksons Manager auf Orianthi aufmerksam. Nach einem Vorspielen, bei dem Michael Jackson persönlich anwesend war, wird sie als Lead-Gitarristin für die damals in Planung befindliche &#8220;This Is It!&#8221;-Konzertserie unter Vertrag genommen.</p>
<p>Orianthi nimmt an allen Proben der für die Londoner O2-Arena geplanten sage und schreibe fünfzig Auftritte teil. Nachdem Michael Jackson nur knapp drei Wochen vor dem ersten Auftritt überraschend stirbt, erscheint im Oktober des Jahres 2009 zunächst einmal Orianthis zweites Album &#8211; das erste mit einer professionellen Produktion &#8211; , &#8220;Believe&#8221;, das in den USA auf Platz Eins der Billboard-Charts für Newcomer landet und in Japan Goldstatus erreicht.</p>
<p>Kurze Zeit darauf wird der Film &#8220;Michael Jackson&#8217;s This Is It&#8221; mit zahlreichen Aufnahmen von den Proben für die gleichnamige Tour veröffentlicht, auf denen auch Orianthi in zahlreichen Einstellungen zu sehen ist.</p>
<p>Neben einigen Produktionen mit Pop-Stars wie Mary J. Blige oder Adam Lambert steuert Orianthi Songs zu verschiedenen Videospielen und TV-Produktionen bei. Dass die junge Australierin allerdings auch von Gitarrengrößen und der Presse anerkannt wird, zeigt sich während ihrer noch jungen Karriere mehrfach:</p>
<p>Unter anderem nahm Orianthi 2007 an Eric Claptons inzwischen legendärem Crossroads-Festival teil, trat vor ZZ Top auf und wurde 2010 vom Guitar-International-Magazin zum besten Newcomer des Jahres gewählt. Das Modemagazin Elle zählte sie neben Künstlerinnen wie Joan Jett oder Lita Ford zu den zwölf wichtigsten weiblichen Gitarristen – eine Ehrung, die natürlich mit Vorsicht zu genießen sein dürfte.</p>
<p>Gelegentlich präsentiert Orianthi in Gitarren-Workshops ihre Technik einem interessierten Publikum. Orianthi nimmt in Los Angeles derzeit ihr drittes Solo-Album auf. Die CD soll noch 2011 veröffentlicht werden.</p>
<h3>Highly Strung – Orianthi mit Steve Vai</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/qfWtGrnNfNU?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<h3>Gitarren und Equipment</h3>
<div id="attachment_2517" class="wp-caption alignnone" style="width: 550px"><img class="size-full wp-image-2517" title="orianthi-gitarre" src="http://six-strings.de/wp-content/uploads/2011/07/orianthi-gitarre.jpg" alt="Orianthi Gitarre" width="540" height="217" /><p class="wp-caption-text">Orianthis PRS SE Signature</p></div>
<p>Wie Carlos Santana spielt Orianthi hauptsächlich elektrische Gitarren von PRS (Paul Reed Smith). Neben ihrem eigenen Signature-Modell, der PRS SE Orianthi, einem Instrument mit Double-Cutaway-Korpus aus Limbaholz und Ahorn, Ebenholz-Griffbrett mit 24 Bünden und zwei Humbuckern, je in Neck- und Bridge-Position, spielt sie auch eine PRS Custom 24, ihre erste elektrische Gitarre und das Instrument, mit dem Paul Reed Smith Mitte der Achtziger Jahre der Einstieg in den Markt gelang.</p>
<p>Die Custom 24 dürfte das Vorbild für die SE Orianthi gewesen sein, denn beide Modelle unterscheiden sich im wesentlichen durch die verwendeten Pickups und Holzsorten. Orianthi benutzt darüber hinaus akustische Gitarren von Martin und von Maton, einem Gitarrenhersteller aus dem australischen Melbourne.</p>
<p>Die Auswahl der von Orianthi benutzen Amps und Effekte ist ähnlich überschaubar wie die ihrer Gitarren. Orianthi benutzt Topteile und Cabinets von EVH (5150 III), ENGL (Savage 120W) und Marshall (JVM), ein Wah von Morley (Steve Vai Signature &#8220;Bad Horsie 2&#8243;) und ein Chorus/Flanger von TC Electronic.</p>
<h3>Orianthi über PRS</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/Y3vrIOr4wTA?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
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		<title>Frank Zappa</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jul 2011 15:58:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ela</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Frank Vincent Zappa wurde am 21. Dezember 1940 als Sohn italoamerikanischer Eltern in Baltimore im US-Bundesstaat Maryland geboren. Seine frühe Kindheit war von schweren gesundheitlichen Problemen geprägt, die mutmaßlich darauf zurückzuführen waren, dass sich in der Nähe seines Elternhauses ein Lager für chemische Waffen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Frank Vincent Zappa wurde am 21. Dezember 1940 als Sohn italoamerikanischer Eltern in Baltimore im US-Bundesstaat Maryland geboren. Seine frühe Kindheit war von schweren gesundheitlichen Problemen geprägt, die mutmaßlich darauf zurückzuführen waren, dass sich in der Nähe seines Elternhauses ein Lager für chemische Waffen befand. Um die gesundheitliche Situation der Familie (Zappa war das älteste von vier Kindern) zu verbessern, zog diese 1952 ins kalifornische Monterey, später nach San Diego um. Die musikalische Entwicklung Zappas beginnt mit dem Schlagzeug: Als Teenager wird er Drummer einer Highschoolband, beginnt sich aber auch für klassische und avantgardistische Musik und Jazz zu interessieren. Insbesondere der französische Komponist Edgar Varèse hatte es dem jungen Zappa angetan.</p>
<p><span id="more-2495"></span></p>
<p>In seiner Zeit an der Antelope Valley High School in Lancaster, Kalifornien, lernte er Don Van Vliet, den späteren Captain Beefheart, sowie Jim Sherwood, einen späteres Mitglied seiner Band Mothers of Invention, kennen. Während dieser Zeit beginnt Zappa außerdem, Gitarre zu spielen, und begründet damit seinen späteren Ruf als Multiinstrumentalist. Anfang der Sechziger Jahre arbeitet Zappa als Komponist für verschiedene Produktionen und übernimmt schließlich ein Tonstudio, das &#8220;Studio Z&#8221;, von einem Bekannten, um dort hauptsächlich eigene Arbeiten und Soundexperimente aufzunehmen. Viele der in dieser Zeit entstandenen Aufnahmen (achtzig Stunden Material) gelten als verschollen, seitdem das Studio Z wegen Pornographieanschuldigungen gegen Zappa 1965 von der Polizei durchsucht wurde.</p>
<h3>The Mothers of Invention und Solo-Laufbahn</h3>
<p>Alleine die Zahl der LP-Veröffentlichungen Frank Zappas ist so groß, dass an dieser Stelle nur auf die allerwichtigsten Eckdaten seines musikalischen Schaffens eingegangen werden kann. Zappa hat zwischen 1960 und 1993 mehr als sechzig Studioalben produziert und bis heute werden noch immer unveröffentlichte Aufnahmen oder Kompositionen (bis 2010 27 Titel) nachgelegt.</p>
<p>Die Geschichte der Mothers of Invention begann 1965 mit Zappas Einstieg in die Band The Soul Giants, bei denen er den ursprünglichen Gitarristen ersetzte und den Gesang übernahm. Unter dem Namen The Mothers gelang es der Truppe um Zappa und den Leadsänger Ray Collins, einen Plattenvertrag an Land zu ziehen.</p>
<div id="attachment_2509" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="size-full wp-image-2509" title="freak-out-frank-zappa" src="http://six-strings.de/wp-content/uploads/2011/07/freak-out-frank-zappa.jpg" alt="Freak out" width="250" height="250" /><p class="wp-caption-text">The Mothers of Invention: Freak out!</p></div>
<p>Das erste Album der Mothers of Invention, &#8220;Freak Out!&#8221;, erschien 1966 und ging als das zweite Rock-Doppelalbum überhaupt (das erste war Bob Dylans &#8220;Blonde on Blonde&#8221;) in die Musikgeschichte ein. In der folgenden Zeit veröffentlichten die Mothers of Invention durchschnittlich zwei Studioalben pro Jahr, darunter Titel wie &#8220;We&#8217;re Only in It for the Money&#8221; (1968), welches mit seinem Cover-Artwork das damals aktuelle Beatles-Album &#8220;Sgt. Pepper&#8217;s Lonely Hearts Club Band&#8221; auf die Schippe nahm, oder &#8220;Uncle Meat&#8221; (1969), welches nach Aussage der Band eigentlich der Soundtrack zu einem Film werden sollte, der letzten Endes aber nie gedreht wurde. Gleichzeitig begann Zappa, an seiner Solo-Karriere zu arbeiten und veröffentliche 1967 seiner erstes Solo-Album, &#8220;Lumpy Gravy&#8221;, auf dem er sich, noch mehr als bei den Mothers of Invention, seinen eigenen Klassik- und Jazz-Einflüssen stellte. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten und persönlicher Konflikte löste Zappa die Mothers of Invention nach Veröffentlichung von &#8220;Uncle Meat&#8221; auf, nur um sie ein Jahr später mit neuer Besetzung unter dem verkürzten Namen &#8220;The Mothers&#8221; neu zu formieren.</p>
<p>In der Zwischenzeit hatte Zappa sein zweites Solo-Album, &#8220;Hot Rats&#8221; (1969), aufgenommen, auf dem er erstmals den überwiegenden Teil der Gitarrenparts übernahm. Die Mothers veröffentlichten zwei Live-Alben sowie den Soundtrack zu Zappas Film &#8220;200 Motels&#8221;, lösten sich aber bereits 1971 wieder auf, nachdem Zappa nach einem Sturz (er wurde bei einem Konzert im Londoner &#8220;Rainbow Theater&#8221; von einem Fan von der Bühne gestoßen und verletzte sich dabei schwer) für fast ein Jahr nicht mehr auftreten konnte. Er beschäftigte sich in dieser Zwangspause weiter mit seinen Solo-Projekten und trat erst 1972, diesmal als &#8220;Frank Zappa and the Mothers of Invention&#8221;, wieder live auf. Unter diesem Namen wurden zwei Studioalben und ein weiteres Live-Album herausgegeben; nach 1975 legte Zappa die Band jedoch endgültig aufs Eis.</p>
<div id="attachment_2506" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><img class="size-full wp-image-2506" title="tinseltown-rebellion" src="http://six-strings.de/wp-content/uploads/2011/07/tinseltown-rebellion.jpg" alt="Tinseltown Rebellion" width="250" height="250" /><p class="wp-caption-text">Vais erstes Album mit Zappa</p></div>
<p>Bis Ende der Siebziger Jahre produzierte Zappa weitere acht Alben, darunter einige Live-Platten (u. a. &#8220;Bongo Fury&#8221; mit Captain Beefheart). Nachdem Zappa das gesamte Jahr 1980 über unterwegs war, erschien sein nächstes Album, &#8220;Tinseltown Rebellion&#8221; (im Übrigen die erste Veröffentlichung, auf der Steve Vai zu hören ist), erst 1981. In den folgenden zwölf Jahren &#8211; bis zu Zappas Tod &#8211; veröffentlichte er noch mehrere Dutzend Platten, die zum Teil unter der Mitwirkung hochkarätiger Gastmusiker (Carlos Santana, Johnny &#8220;Guitar&#8221; Watson, Lowell George oder Sting) entstanden, unter diesen eine beträchtliche Anzahl an Live-Aufnahmen und Platten mit Überlänge (bis zu drei LPs pro Veröffentlichung). Zusätzlich zu diesen Band-Produktionen organisierte er außerdem Orchesteraufnahmen seiner eigenen Kompositionen; unter diesen sind vor allem diejenigen mit dem London Symphony Orchestra hervorzuheben. Frank Zappa starb am 4. Dezember 1993 an einer Krebserkrankung.</p>
<h3>Frank Zappa im Interview kurz vor seinem Tod</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/UDYzuwG-gOE?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<h3>Gitarren</h3>
<p>Zappa war nicht nur Multiinstrumentalist, sondern auch Sammler. Neben seltenen Mikrofonen sammelte er Gitarren, die überwiegend eigens für ihn angefertigt oder modifiziert wurden. Zu den bekanntesten Gitarren, die Zappa während seiner Karriere spielte, zählen seine &#8220;Babysnakes&#8221;-SG und die legendäre &#8220;Hendrix/Zappa&#8221;-Stratocaster. Die sogenannte Babysnakes-SG (benannt nach dem Film &#8220;Baby Snakes&#8221;, in dem sie zu sehen ist) wurde Zappa während eines Konzerts in Phoenix/Arizona als Ersatz für seine defekte, vorherige SG angeboten. Obwohl sich auf der Kopfplatte des Instruments das berühmte Gibson-Logo befindet und der Korpus die SG-typische Double-Cutaway-Form hat, hat das Instrument mit einer herkömmlichen SG nicht viel gemeinsam &#8211; vermutlich stammt die Gitarre nicht einmal von Gibson.</p>
<div id="attachment_2510" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><p class="wp-caption-text">Dweezil Zappa mit der Hendrix Strat</p></div>
<p>Über das Innenleben der Babysnakes-SG ist wenig bekannt, schon bei oberflächlicher Betrachtung fallen die zahlreichen Schalter und Regler am Korpus sowie der mit 23 statt der üblichen 22 Bünde ausgestattete Hals auf. Zappa nutzte das Instrument vor allem auf &#8220;Over-Nite Sensation&#8221; und &#8220;Apostrophe(&#8216;)&#8221; (1973 bzw. 1974). Die sich noch heute im Besitz seines Sohnes Dweezil befindliche Hendrix-Strat wurde Frank Zappa vermutlich Ende der Sechziger Jahre von einem Hendrix-Roadie gegeben. Die Gitarre zeichnet sich durch ihre Verbrennungsspuren aus, die entstanden, als Hendrix das Instrument (vermutlich) bei einem Konzert im Londoner Astoria anzündete. Weil sowohl der Hals als auch das Pickguard sowie die komplette Elektronik der Hendrix-Strat dabei zerstört wurden, wurde die Gitarre im Laufe der Jahrzehnte von Frank und Dweezil Zappa mehrfach erneuert und komplett umgebaut.</p>
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		<title>Joe Satriani</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Feb 2011 15:23:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ela</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Joseph &#8220;Joe&#8221; Satriani wurde am 15. Juli 1956 als Kind italo-amerikanischer Eltern in Westbury, einer Stadt im US-Bundesstaat New York geboren. Satriani soll sich im Alter von vierzehn Jahren nach dem Tod von Jimi Hendrix, dazu entschieden haben, Gitarre zu lernen und hängte dafür [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Joseph &#8220;Joe&#8221; Satriani wurde am 15. Juli 1956 als Kind italo-amerikanischer Eltern in Westbury, einer Stadt im US-Bundesstaat New York geboren. Satriani soll sich im Alter von vierzehn Jahren nach dem Tod von Jimi Hendrix, dazu entschieden haben, Gitarre zu lernen und hängte dafür sein anderes Hobby, den American Football, an den Nagel. Bereits vier Jahre später hatte er so große Fortschritte gemacht, dass er von der Jazz-Piano-Größe Lennie Tristano unter die Fittiche genommen wurde und durch ihn allmählich zu seiner musikalischen Reife gelangte. Noch bevor Satriani New York Ende der Siebziger Jahre Richtung Kalifornien verließ, gab er einem gewissen Steven Siro, der später als Steve Vai bekannt werden sollte, Gitarrenunterricht.</p>
<p>Nachdem Satriani sich 1978 in Berkeley, Kalifornien, niedergelassen hatte, verfolgte er zwar zunächst verstärkt seine eigene musikalische Karriere, erarbeitete sich aber weiter einen hervorragenden Ruf als Gitarrenlehrer. Insbesondere für einige der wichtigsten Gitarristen der grade im Entstehen begriffenen kalifornischen Thrash-Metal-Szene war der Unterricht bei Satriani ein entscheidender Schritt in Richtung eigene Karriere; neben Alex Skolnick von <em>Testament</em> und Rick Hunolt von den Bay-Area-Thrashern <em>Exodus </em>zählten zu diesen auch keine geringeren als Kirk Hammett von Metallica und Tom Morello von Rage Against the Machine.</p>
<h3>Musikprojekte und Solo-Karriere</h3>
<p>Bevor Joe Satriani 1984 seine erste EP veröffentlichte, war er bei einer Band namens <em>The Squares </em>aktiv, von der es jedoch keine Aufnahmen gibt. Nach dem Release dieser ersten EP, die im Übrigen insofern eine musikalische Besonderheit darstelle, als alle Instrumente (Schlagzeug und Bass inbegriffen) von Satriani auf seiner Gitarre imitiert wurden, nahm er 1986 seinen ersten Longplayer &#8220;Not of this Earth&#8221; auf, der ihn jedoch zunächst vor allem finanzielle Schwierigkeiten einbrachte. Satrianis Durchbruch gelang dann aber mit seinem zweiten Solo-Album &#8220;Surfing With the Alien&#8221; (1987), das bis heute seine einzige Platte mit Platinstatus in den USA darstellt. An anderen Stellen wird behauptet, Satrianis viertes Solo-Album &#8220;The Extremist&#8221; (1992) sei sein bislang größter kommerzieller Erfolg.</p>
<p>Als Ritchie Blackmore 1993 bei Deep Purple ausstieg, war Joe Satriani die erste Wahl als Ersatz für diesen. Nach einer gemeinsamen Japan-Tour entschied sich Satriani jedoch dagegen, Blackmores Stelle dauerhaft zu besetzen und überließ Steve Morse sein schweres Erbe. Stattdessen widmete er sich weiterhin eigenen Projekten und rief 1996 die inwzischen legendäre G3-Tour ins Leben. Bis heute hat Satriani dreizehn Studio- sowie vier Live-Alben veröffentlicht, die neben einigen DVDs und zahlreichen Gastauftritten bei anderen Musikern (so auf dem 2003er Album &#8220;Birdland&#8221; der <em>Yardbirds</em>), seine Kreativität dokumentieren.</p>
<h3>G3</h3>
<p>Das Konzept von G3 bestand darin, jeweils drei renommierte Gitarristen zu einer Konzerttour zusammenzubringen. Neben Satriani, der immer dabei war, zählten dazu insbesondere Steve Vai, John Petrucci und Eric Johnson (sie bilden sozusagen das klassische Line-Up) sowie als Gäste zum Beispiel Yngwie Malmsteen, Paul Gilbert, Uli Jon Roth, Michael Schenker, Paul Gilbert, Brian May oder Billy Gibbons von ZZTop. Mit dem Erfolg der G3-Touren (sie fanden bis 2007 in der Regel einmal jährlich statt) traten zunehmend auch prominente Schlagzeuger und Bassisten in den Begleitbands der Gitarristen auf.</p>
<h3>Equipment</h3>
<p>Bereits seit 1990 produziert Ibanez Joe-Satriani-Signature-Modelle, die am Kürzel &#8220;JS&#8221; zu erkennen sind. Die Gitarren der JS-Serie sind sogenannte &#8220;Super-Strats&#8221; und basieren ursprünglich auf der inzwischen eingestellten <em>Radius-Serie. </em>Als besonders aufsehenerregend galt bei seiner Präsentation das Modell <em>JS2CH</em>, das über einen komplett verchromten Lindenholz-Korpus verfügte. Da die Verchromung des Instrumentes jedoch schnell Risse aufwies, wurde die Design-Idee bald wieder verworfen und nur sehr wenige dieser sogenannten &#8220;Chrome Boys&#8221; verließen die Produktion. 1998 versuchten sich Ibanez nochmals an einem verchromten Signature-Modell für Satriani und brachten schließlich die nicht minder legendäre <em>JS10th </em>auf den Markt (diesmal, und auch das dürfte einzigartig sein, mit einem Kunststoff-Korpus), die mit einer Auflage von nur wenig mehr als fünfhundert Exemplaren heute die gesuchteste Ibanez-Gitarre sein dürfte. Bis heute wurden zahlreiche verschiedene Modelle für die JS-Serie produziert, die sich alle in kleinen, entscheidenden Details unterscheiden. Die meisten dieser Instrumente verfügen, wie die JS2CH, über zwei Humbucker, ein <em>DiMarzio-PAF-Pickup</em> in Bridge- und ein <em>DiMarzio-FRED-Pickup</em> in Neck-Position, zweiundzwanzig Bünde und ein Rosewood-Fretboard. Neben Modellen mit einem Humbucker und einem Single-Coil-Pickup sind inzwischen auch solche mit vierundzwanzig Bünden verfügbar.</p>
<p>Die von Satriani eingesetzten Effektgeräte entsprechen weitestgehend dem Standard vieler gutausgerüsteter Rock-Gitarristen. Neben den obligatorischen BOSS-Effekten für Verzerrung, Echo und Chorus benutzt Satriani das altbewährte <em>Vox-Wah-Pedal</em> sowie das <em>Dunlop Cry Baby.</em> Satriani spielt, jedoch nicht ausschließlich, über Amps von Marshall und Peavey; letztere vertreiben seit 2002 auch eine eigene Satriani-Signature-Reihe.</p>
<h3>Einflüsse, Stil, Wirkung</h3>
<p>Außer von Jimi Hendrix und den klassischen Rockgrößen aus dem Yardbirds-Umfeld (Eric Clapton, Jeff Beck und Jimmy Page) wurde Satriani maßgeblich von verschiedenen Jazz-Gitarristen beeinflusst, darunter zum Beispiel Django Reinhardt. Nicht zuletzt seiner Berührung mit dem Jazz verdankt Satriani auch seine enorme Technikvielfalt. Satriani gilt als virtuoser Tapper und Hammerer und steht in dem Ruf, besonders saubere und schnelle Arpeggien zu spielen. Stilistisch ist Satriani zwar im Rock (in den USA spricht man hier von <em>Instrumental Rock</em>)  und im Metal zuhause, experimentierte in der Vergangenheit (&#8220;Engines of Creation&#8221;) aber auch mit elektronischer Musik und verschiedenen Spielarten des Pop.</p>
<p>Joe Satriani hat in seiner Karriere eine große Zahl Auszeichnungen und Nominierungen erhalten. Er ist zur Zeit der Musiker, der am zweithäufigsten (nämlich fünfzehn Mal) für einen Grammy nominiert wurde, ohne tatsächlich jemals einen zu gewinnen.</p>
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		<title>Andy Timmons</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Nov 2010 09:31:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ela</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Andy Timmons wurde am 26. Juli 1963 in Evansville, Indiana, USA, geboren. Als Dreizehnjähriger wurde Timmons Mitglied der Rockband Taylor Bay, stellte in dieser Zeit allerdings fest, dass seine musikalische Laufbahn eine andere Richtung nehmen sollte: Bereits früh entschied sich Timmons, professioneller Session-Gitarrist zu [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Andy Timmons wurde am 26. Juli 1963 in Evansville, Indiana, USA, geboren. Als Dreizehnjähriger wurde Timmons Mitglied der Rockband <em>Taylor Bay</em>, stellte in dieser Zeit allerdings fest, dass seine musikalische Laufbahn eine andere Richtung nehmen sollte: Bereits früh entschied sich Timmons, professioneller Session-Gitarrist zu werden, sich so musikalisch zu verwirklichen und gleichzeitig für sein finanzielles Auskommen zu sorgen.</p>
<p>Als maßgebliche Einflüsse auf sein Gitarrenspiel benennt Timmons heute neben seinen späteren G3-Kollegen Steve Vai, Joe Satriani und John Petrucci vor allem Eric Johnson sowie die Session-Gitarristen Steve Lukather und Larry Carlton. Er beschäftigte sich zwei Jahre mit dem klassischen Gitarrenspiel, bevor er in den Achtziger Jahren nach Miami, Florida, zog, um an der dortigen Universität (zu den Absolventen der <em>University of Miami</em> zählen so bekannte Gitarristen und Bassisten wie Jaco Pastorius und Pat Metheny) Jazzgitarre zu studieren.</p>
<p>Nachdem er während dieser Zeit erste Kontakte zu in Miami ansässigen Musikproduzenten schließen konnte, gründete er die <em>Andy Timmons Band</em> (ATB) und wurde 1988 von der Band <em>Danger Danger </em>als Session- und Live-Gitarrist engagiert; die Musik von Danger Danger wird gewöhnlich als eine Mischung aus <em>Glam Metal</em> und Hardrock beschrieben &#8211; passend dazu spielte die Band in den frühen Neunzigern als Opener für KISS, Extreme oder für Alice Cooper. Mit Danger Danger nahm Timmons bis 1993 zwei Studio- und ein Live-Album auf, entschloss sich aber dann die Band zu verlassen und nach Dallas, Texas, zu gehen. In Dallas widmete sich Timmons wieder seiner eigenen Band, der ATB, und veröffentlichte 1994 sein erstes Solo-Album &#8220;X-tacy&#8221;.</p>
<p>Bis 2006 spielte er mit der Andy Timmons Band noch sechs weitere Alben ein und war zudem noch einige Male als Gitarrist an den neueren Aufnahmen von Danger Danger beteiligt.</p>
<h3>Equipment</h3>
<p>Einen Großteil seiner neueren Aufnahmen hat Andy Timmons mit Gitarren aus seiner Ibanez-Signature-Reihe, den Modellen <em>AT100</em>, <em>AT200</em> und <em>AT300</em>, eingespielt. Die erste AT100 war eine in nur kleiner Stückzahl produzierte <em>Superstrat</em> mit Erlenholz-Korpus, Hals und Griffbrett aus Ahorn, Jumbo-Frets und einer recht eigenwilligen Pickup-Ausstattung: Neben zwei sehr schmalen Humbuckern im Single-Coil-Format (DiMarzio <em>Cruiser </em>in Neck- und Mid-Position) verfügte die AT100 in der Bridge-Position über einen speziellen Andy-Timmons-Signature Humbucker, den DiMarzio <em>AT-1</em>. Während die AT100 noch in strat-typischer Sunburst Lackierung ausgeliefert wurde, setzte die AT200 auch optisch neue Akzente. Die lediglich von 2004 bis 2005 in der Produktion befindliche AT200 verfügte im Unterschied zur AT100 über einen in <em>Antique Violin </em>(einer Lackierung, die der einer alten Violine nachempfunden ist) gehaltenen Mahagoni-Korpus und ein Griffbrett aus Rosenholz. Statt der DiMarzio-Pickups des Vorgängermodells wurden in der AT200 Ibanez <em>G104-Pickups</em> in Mid- und Neck-Position sowie ein <em>G109-Humbucker</em> in Bridge-Position verbaut. Zeitgleich brachte Ibanez auch das dritte Modell der Andy-Timmons-Signature, die AT300, auf den Markt. Sie gilt gemeinhin als eine etwas noblere Variante der AT200, was bereits auf den ersten Blick durch die aufwändigen Inlays des <em>AT-Prestige-Halses </em>auffällt. Im Unterschied zur AT200 verfügt die AT300 außerdem über die schon in der AT100 verbauten DiMarzio-Pickups. Auch die AT300 wird inzwischen nicht mehr gebaut (die letzten Modelle stammen aus dem Jahr 2007). Seit 2009 wird von Ibanez eine Neuauflage der seltenen AT100, die AT100CL, vertrieben. Über andere von Timmons benutzte Instrumente ist wenig bekannt. Gelegentlich, so berichtete Timmons in einem Interview, setzt er bei Aufnahmen im Studio eine Fender Telecaster von 1968 ein. Auf älteren Fotos kann man ihn jedoch auch mit Gitarren von Rickenbacker und Gibson (vermutlich einer <em>ES-335</em>) sehen.</p>
<p>Nach eigenen Angaben benutzte Timmons in den 80ern vor allem alte Marshall-Verstärker, vermutlich 68er <em>Plexi-</em> und 79er <em>JMP-Topteile.</em> Später hat Timmons auch mit Laney-Verstärkern experimentiert, benutzt aber seit geraumer Zeit die <em>Lone-Star- </em>und <em>Stiletto-II-Topteile </em>von Mesa/Boogie. Timmons gibt an, dass er sowohl live als auch im Studio ausschließlich über diese Topteile in Kombination mit Mesa/Boogie-2&#215;12- und -4&#215;12-Lautsprecherkabinetten spielt. Die von Timmons eingesetzten Effektgeräte sind ebenfalls vergleichsweise überschaubar. Auf seinem aktuellen Album &#8220;Resolution&#8221; benutzte Timmons das <em>Tube Tape Echo</em> von Fulltone, ein altes Maestro <em>Echoplex EP-3</em> (ein Nachfolgemodell des ersten tonbandbasierten Echogerätes aus den Fünfziger Jahren, dem <em>Tube Echoplex</em>) sowie ein digitales Echogerät des Herstellers <em>Chandler. </em>Als Wah-Pedal setzt Timmons ein Vox aus den Neunziger Jahren ein.</p>
<h3>Wirkung</h3>
<p>Andy Timmons Aufnahmen mit Danger Danger und der ATB haben ihm zum Teil beachtliche Erfolge, insbesondere in Japan und den USA, eingebracht. So wurde die erste Platte von Danger Danger in den USA bis heute mehr als 400.000 mal verkauft. Seine zahlreichen Session-Aufnahmen mit Popgrößen wie Pink, Paula Abdul, Olivia Newton-John oder auch Paul Stanley von KISS sowie seine regelmäßigen Gastauftritte bei den G3-Touren in Dallas festigten Timmons Reputation als hervorragender Gitarrist. Ein Lehrvideo von Timmons ist bereits seit geraumer Zeit angedacht, wurde bisher allerdings nicht verwirklicht. In Zusammenarbeit mit Mesa/Boogie gibt Timmons jedoch gelegentlich <em>Clinic-Sessions</em> für interessierte Nachwuchs-Gitarristen.</p>
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		<title>Steve Vai</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Oct 2010 07:50:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ela</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Steve Vai wurde am 6. Juni 1960 als Steven Siro Vai in New York geboren. Schon in seiner Kindheit beschäftigte sich Vai mit dem Gitarrenspiel: Seine erste Band soll er mit sieben Jahren gegründet haben. Fakt ist, dass Vai ab 1974 Unterricht bei Joe [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1011" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><p class="wp-caption-text">Steve Vai in jungen Jahren</p></div>
<p>Steve Vai wurde am 6. Juni 1960 als Steven Siro Vai in New York geboren. Schon in seiner Kindheit beschäftigte sich Vai mit dem Gitarrenspiel: Seine erste Band soll er mit sieben Jahren gegründet haben. Fakt ist, dass Vai ab 1974 Unterricht bei Joe Satriani nahm, einem New Yorker Musiker, der Ende der Achtziger Jahre als Lead-Gitarrist für Mick Jagger Bekanntheit erlangte und später bei Deep Purple einstieg. Ende der Siebziger Jahre besuchte Steve Vai das Berklee College of Music, eine berühmte Bostoner Musikhochschule für Jazz-Musik, an der unter anderem Duke Ellington als Dozent lehrte. Steve Vai sammelte erste Erfahrungen als Gitarren-Profi bei Frank Zappa, für den er ab 1979 Notentranskriptionen seiner Gitarren-Soli anfertigte.</p>
<p>Von 1980 bis 1982 war Vai Mitglied von Zappas Band und wurde später von diesem für sein virtuoses und schnelles Gitarrenspiel als &#8220;Stunt-Gitarrist&#8221; bezeichnet. Nachdem Steve Vai aus Frank Zappas Band ausschied, wechselte er seinen Wohnsitz nach Kalifornien und begann damit, seine ersten Solo-LPs zu veröffentlichen. Vai beteiligte sich in den Achtzigern untere anderem als Gastmusiker an Alben von Public Image Limited und Whitesnake und war zeitweise Mitglied von Alcatrazz und der David Lee Roth Band.</p>
<h3>Projekte und Erfolge seit 1990</h3>
<p>In den neunziger Jahren sollte Steve Vai seine Freundschaft mit Joe Satriani wieder auffrischen. Musikalisches Zeugnis der engen Verbundenheit der beiden Weggefährten liefern seitdem die von Satriani ins Leben gerufenen, regelmäßig stattfindenden &#8220;G3-Touren&#8221;: Ursprünglich ein Tour-Projekt von Satriani und Vai, wurden die G3-Touren im Laufe der Jahre zu einem fest etablierten Musikevent in den USA und Europa. Außer Vai und John Petrucci von Dream Theater nahmen bekannte Gitarrengrößen wie Yngwie Malmsteen, Uli Roth, Brian May von Queen oder Billy Gibbons von ZZ Top an den Touren teil. Als Meilenstein im Schaffen von Steve Vai gilt insbesondere das Album Passion and Warfare mit seinem herausragenden Instrumental-Titel &#8220;For the Love of God&#8221;.</p>
<p>Eine Zusammenarbeit mit Ozzy Osbourne Mitte der Neunziger endete relativ fruchtlos. Zu den weiteren Künstlern, mit denen Steve Vai in den vergangenen zwanzig Jahren Platten aufnahm, zählen Alice Cooper, Al Di Meola, Joe Jackson, Motörhead, die Yardbirds, Meat Loaf, Spinal Tap und Eros Ramazotti. Steve Vai nahm auch an Orchesterprojekten teil; so wirkte Vai mit einem hunderköpfigen Orchester an der Uraufführung von Ichiro Nodairas &#8220;Fire Strings&#8221; mit. Zum musikalischen Wirken Vais gehören verschiedene Soundtracks für Computerspiele: Vai steuerte Musik zu den Spielen Formula One für die Playstation, WCW/nWo Revenge für Nintendo 64, Guitar Hero 3 und Grand Theft Auto: Vice City sowie Halo 2 und 3 für den PC bei. Beleg für die musikalische Bedeutung von Steve Vai in den USA sind elf Grammy-Nominierungen zwischen 1990 und 2010 und drei Grammy-Gewinne.</p>
<h3>Video: Steve Vai spielt Tender Surrender</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/EIahlvUu8Nw?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<h3>Stil</h3>
<p>Das virtuose Gitarrenspiel von Steve Vai beeindruckt vor allem durch schnelle, akkurate Soli. Insbesondere seine musikalische Ausbildung gilt als Grundlage für seinen Stil: Steve Vai setzt den vor allem im Jazz populären &#8220;Lydischen Modus&#8221; ein, eine der acht sogenannten alten Kirchentonarten. Als ein weiteres Merkmal von Vais Spiel wird häufig sein treibendes Vibrato genannt.</p>
<h3>Equipment</h3>
<div id="attachment_1013" class="wp-caption alignleft" style="width: 147px"><img class="size-full wp-image-1013" title="ibanez-jem-555-vai" src="http://six-strings.de/wp-content/uploads/2010/10/ibanez-jem-555-vai.jpg" alt="Steve Vai Guitar" width="137" height="400" /><p class="wp-caption-text">Ibanez Jem 555: eine echte Steve Vai Guitar</p></div>
<p>Für die meisten seiner Aufnahmen benutzt Steve Vai Gitarren des japanischen Herstellers Ibanez. Ibanez produziert seit 1987 in Zusammenarbeit mit Vai die Ibanez-JEM-Serie. Die Ibanez JEM ist eine Art Signature-Gitarre, von der es allerdings inzwischen verschiedene Variationen gibt. Die Ibanez JEM erinnert in puncto Design stark an die Fender Stratocaster. Tatsächlich handelt es sich bei dem Instrument um eine sogenannte &#8220;Superstrat&#8221;, einen Gitarrentyp, der, insbesondere, um den Ansprüchen von Heavy-Metal-Gitarristen der Achtziger Jahre gerecht zu werden, über verschiedenste Modifikationen gegenüber der klassischen Stratocaster verfügt.</p>
<p>Neben einem schmaleren Hals zeichnet die Superstrat ein stabileres Tremolo-System sowie die Verwendung von Humbucker-Pickups aus. Besondere Merkmale der Ibanez-JEM-Gitarren sind der in den Korpus eingelassene Griff (der &#8220;Monkey Grip&#8221;), DiMarzio-Humbucker, eine häufig sehr grelle Farbgebung sowie speziell gestaltete Inlays im Griffbrett. Mit der Ibanez Universe entwickelten Ibanez und Steve Vai außerdem die erste siebensaitige E-Gitarre für die Massenproduktion. Zu den wenigen Nicht-Ibanez-Gitarren, die Steve Vai in der Vergangenheit benutzt hat, zählen eine Fender Stratocaster, eine Gibson Les Paul Standard sowie eine Gibson Explorer. Vor seiner Zusammenarbeit mit Ibanez benutzte Steve Vai außerdem Gitarren des amerikanischen Herstellers Jackson.</p>
<p>Außer an der Entwicklung verschiedener Gitarrenmodelle war Steve Vai am Entwurf des Carvin-Legacy-Gitarrenverstärkers beteiligt, einem erschwinglichen Gerät, das er auch selbst benutzt. Steve Vai bedient sich einer ganzen Reihe von Effektgeräten, um seine Gitarrensounds zu modifizieren: Neben einem Ibanez Tube Screamer und einem Boss/Roland DS-1 für die Verzerrung, sei an dieser Stelle lediglich noch das sogenannte &#8220;Bad Horsie VAI-1&#8243;, ein für Vai entwickeltes Wah-Wah-Pedal aus dem Hause Morley, genannt.</p>
<h3>Favored Nations</h3>
<p>Mit Favored Nations hat Steve Vai 1999 sein eigenes Plattenlabel ins Leben gerufen. Favored Nations verfügt inzwischen über zwei Sub-Labels, die sich auf die Produktion und Vermarktung von Künstlern aus verschiedenen Musikbereichen konzentrieren. Auf dem Hauptlabel wurden bislang CDs von Eric Johnson, Eric Sardinas, The Yardbirds, Andi Timmons sowie Steve Vai selbst verlegt; auf Favored Nations Acoustic erscheinen ausschließlich Veröffentlichungen aus dem Unplugged-Bereich, während auf Favored Nations Cool ausnahmslos Jazz-Gitarristen produziert werden.</p>
<h3>Soziales Engagement</h3>
<p>Steve Vai hat sich in der Vergangenheit für soziale Belange engagiert. Im Vordergrund stand dabei die musikalische Förderung sozial benachteiligter Kinder in den USA, denen er mit der von ihm ins Leben gerufenen Stiftung Make a Noise Musikunterricht und Instrumente zur Verfügung stellt.</p>
<p><small>Bilderquelle: <a href="http://thegauntlet.com">thegauntlet.com</a></small></p>
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