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	<title>six strings &#187; Rock</title>
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		<title>Band Success 18: Die Homepage Teil 2/2</title>
		<link>http://six-strings.de/blog/band-success/die-homepage-teil-22</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 08:59:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Band Success]]></category>
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		<category><![CDATA[Blues]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>

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		<description><![CDATA[Herzlich Willkommen zum achtzehnten Teil der six strings-Kolumne mit dem Namen “Band Success”. Hier ist der zweite Teil zu eurer Homepage. Letzte Woche ging es um grundsätzliche Überlegungen, wie eine Homepage für deine Band aussehen kann. Jetzt machen wir mit den wesentlichen Inhalten weiter: [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herzlich Willkommen zum achtzehnten Teil der six strings-Kolumne mit dem Namen “Band Success”. </strong><strong>Hier ist der zweite Teil zu eurer Homepage.<br />
</strong></p>
<p>Letzte Woche ging es um grundsätzliche Überlegungen, wie eine Homepage für deine Band aussehen kann. Jetzt machen wir mit den wesentlichen Inhalten weiter:</p>
<h3>Auftritte</h3>
<ul>
<li>Wo tretet ihr als Nächstes auf?</li>
<li>Vergesst nicht die Adresse der Veranstaltung und wann es losgeht.</li>
<li>Wo seid ihr bereits aufgetreten?<br />
Dieser Punkt dient euch als Referenz für zukünftige Gigs. Wer bucht schon gerne eine Band, die noch keinen Auftritt hatte? Führt hier auch ruhig Privatveranstaltungen auf.</li>
</ul>
<h3>Referenzen</h3>
<p>Genau, davon hatten wir es gerade schon. Ich persönlich finde diesen Menüeintrag trotzdem sehr interessant. Veranstalter schauen sich vielleicht die Liste eurer Auftritte nicht an. Schreibt hier rein, wo ihr schon erfolgreich aufgetreten seid. Geburtstagsfeiern usw. sind hier nicht angebracht. Die gehören eins weiter oben hin. Auftritte in Musikkneipen, bei Firmenveranstaltungen, Straßenfesten und bei Vereinen schon.</p>
<h3>Presse</h3>
<p>Wenn ihr positive Kritiken zu euren Auftritten in der lokalen Presse bekommen habt, dann rein damit! Scannt die entsprechenden Artikel und achtet darauf, dass sie gut lesbar sind.</p>
<h3>Downloads</h3>
<p>Achtung!</p>
<p>Jetzt wird es kritisch!</p>
<p>Ich rate euch dringend davon ab, Coversongs als MP3 oder als Stream auf eurer Homepage zur Verfügung zu stellen. Sonst kann es euch passieren, dass die GEMA oder diverse Anwälte, die sich auf Abmahnungen von Homepages spezialisiert haben, gnadenlos zuschlagen, und das wird richtig teuer.</p>
<p>Es kursiert das Märchen, dass alles kein Problem ist, solange ein Titel kürzer als 45 Sekunden ist. Ich würde es sein lassen, dann seid ihr auf der sicheren Seite&#8230;</p>
<p>Ihr könnt im Downloadbereich selbstverständlich eigene Songs zur Verfügung stellen.</p>
<p>Was gehört hier sonst noch rein?</p>
<ul>
<li>Pressefotos, diese sollten gut gemacht und hochauflösend sein.</li>
<li>Ein von der Band verfasster Pressetext, kurz und knackig. Veranstalter und Journalisten werden es euch danken!</li>
<li>Eine Bühnenanweisung (Stageplan)<br />
Jeder Besitzer einer Musik Kneipe lacht sich tot, wenn ihr ihm so etwas schickt. Wenn ihr allerdings mit einem professionellen Tontechniker zusammen arbeitet, dann ist das Pflicht.</p>
<ul>
<li>Wer steht wo?</li>
</ul>
<ul>
<li>Wie viele Monitorboxen, Mikros, Kabel, Stromversorgung usw. werden benötigt?</li>
<li>Mindestgröße der Bühne</li>
</ul>
</li>
</ul>
<h3>Foto Gallerie</h3>
<p>Stellt regelmäßig Fotos von eurer Band und den Auftritten auf die Homepage. Schreibt dazu, wo und wann der Auftritt war.</p>
<h3>Die Bandgeschichte</h3>
<p>Erzählt, wie eure Band entstanden ist und wie sie sich seither weiterentwickelt hat. Dieser Menüeintrag muss ständig ergänzt werden, wenn ihr dazu keine Lust habt, dann lasst ihn weg.</p>
<h3>Das Gästebuch</h3>
<p>Für die Band ist das Gästebuch das Wichtigste auf eurer Homepage. Hier kann jeder seine persönliche Meinung schreiben, egal ob es um das letzte Konzert oder sonst was geht. Positives oder negatives Feedback, ihr seid ständig mit Fans und Konzertbesuchern in Kontakt. Moderiert das Gästebuch, d.h. beantwortet die Einträge. So könnt ihr eure Fangemeinde ständig erweitern!</p>
<h3>Der Newsletter</h3>
<p>Ihr wollt eure Fans informieren? Dann ist ein Newsletter genau das, was ihr braucht. Genau so wie beim Gästebuch könnt ihr dafür auf kostenlose Angebote im Internet zugreifen, die sich einfach in eure Homepage integrieren lassen.</p>
<p>Was ist ein Newsletter? Ganz einfach, eine Liste, in die sich interessierte Personen eintragen können. Wenn deine Band einen neuen Auftritt hat oder es sonst etwas Interessantes zu berichten gibt, dann könnt ihr es über den Newsletter an alle verschicken.</p>
<h3>Links</h3>
<p>Hier könnt ihr auf befreundete Bands hinweisen, aber auch auf Veranstalter, bei denen ihr schon gespielt habt. Das Prinzip ist ganz einfach: &#8220;Ich verlinke dich und du verlinkst mich&#8221;. Jeder hat was davon und keinem tut es weh!</p>
<h3>Kontakt</h3>
<p>Hier steht die Adresse von dem Ansprechpartner eurer Band. Booking, neue Musiker anwerben usw. E-Mail und Telefonnummer sind Pflicht. Ein Antwortformular und eine Anfahrtsbeschreibung werten das Ganze auf, müssen aber nicht unbedingt sein.</p>
<h3>Impressum</h3>
<p>Jetzt wird es richtig spannend!</p>
<p>&#8220;Ich weiß, dass ich nichts weiß&#8221; (Platon oder Sokrates, keine Ahnung).</p>
<p>Das (fehlende) Impressum ist eine beliebte Spielwiese für Abmahnungs-Anwälte. Ich kann euch zu diesem Thema nicht viel sagen, nur eines, baut in eure Homepage auf jeden Fall ein Impressum ein!!!</p>
<p>Auf jeden Fall muss der für die Homepage Verantwortliche erreichbar sein, Telefon oder E-Mail.</p>
<p>Es gibt im Netz viele kostenlose Vorlagen für ein Impressum. Sucht euch eine aus und passt sie auf eure persönlichen Bedürfnisse an.</p>
<h3>Das war es für heute</h3>
<p>Wie immer gilt, auch ich bin nicht allwissend. Das six strings Team freut sich auf eure Kommentare. Wir diskutieren gerne mit euch!</p>
<p>Bis bald</p>
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		<item>
		<title>Band Success 17: Die Homepage Teil 1/2</title>
		<link>http://six-strings.de/blog/band-success/band-homepage-1-2</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Jul 2011 11:20:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Band Success]]></category>
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		<category><![CDATA[Praxis]]></category>
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		<description><![CDATA[Versprecht euch aber nicht zu viel von der Homepage. Die Chancen, dass euch ein Veranstalter bucht, weil er eure Seite im Netz gefunden hat, gehen gegen null. Schön, wenn es klappt, aber es geht um etwas anderes. Ihr seid für die Leute, die euch kennen oder schon mal live erlebt haben, immer ansprechbar und ihr habt die Möglichkeit, eure Fans ständig mit Neuigkeiten über eure Band zu informieren. Das ist ein unschätzbarer Vorteil!]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herzlich Willkommen zum siebzehnten Teil der six strings-Kolumne mit dem Namen “Band Success”.</strong> <strong>Die nächsten zwei Folgen beschäftigen wir uns mit einer Homepage für deine Band.</strong></p>
<p>Jede Band sollte eine eigene Homepage haben. Warum? Das schauen wir uns jetzt mal näher an.</p>
<h3>Was bringt euch eine Homepage?</h3>
<p>Sie ist die Visitenkarte eurer Band im Internet. Ihr habt eine Plattform, auf der ihr euch präsentieren könnt. Egal, ob ihr euch für einen Auftritt bewerbt, neue Musiker sucht oder Freunde, Bekannte und eure Familie für eure Band interessieren wollt. Eine eigene Homepage ist ein super Hilfsmittel, um mit wenig Geld Werbung für euch zu machen.</p>
<p>Versprecht euch aber nicht zu viel von der Homepage. Die Chancen, dass euch ein Veranstalter bucht, weil er eure Seite im Netz gefunden hat, gehen gegen null. Schön, wenn es klappt, aber es geht um etwas anderes. Ihr seid für die Leute, die euch kennen oder schon mal live erlebt haben, immer ansprechbar und ihr habt die Möglichkeit, eure Fans ständig mit Neuigkeiten über eure Band zu informieren. Das ist ein unschätzbarer Vorteil!</p>
<h3>Wie könnt ihr eine Homepage erstellen?</h3>
<p>Es gibt zwei Möglichkeiten:</p>
<ul>
<li><strong>Ihr macht es selbst</strong><br />
Im Internet gibt es gute Freeware Programme, mit denen ihr eure persönliche Homepage erstellen könnt. Dann müsst ihr euch aber selbst um alles kümmern. Es ist sinnvoll, wenn einer aus der Band diese Aufgabe übernehmen kann. Oder ihr kennt jemand, der Spaß daran hat und das für euch übernimmt. Der Verantwortliche für eure Homepage muß aber zuverlässig sein. Nur so ist sicher gestellt, dass sie ständig aktuell ist.  Achtet unbedingt darauf, dass ihr Änderungen und Ergänzungen selbst ohne Probleme realisieren könnt. Weniger ist mehr!</li>
<li><strong>Ihr beauftragt einen externen Spezialisten</strong><br />
Den müsst ihr allerdings bezahlen. Der Vorteil dieser Alternative ist, dass ihr euch nicht um technische Details kümmern müsst. Ihr liefert eure Texte, Bilder, Designvorschläge und diese werden dann umgesetzt.</li>
</ul>
<h3>Was ist technisch nötig?</h3>
<ul>
<li>Ein Server, auf dem ihr eure Seite speichern könnt (Webspace). Wenn ihr eine Amateurband seid und keine kommerziellen Interessen verfolgt, dann reicht es in der Regel, wenn einer von euch eine DSL-Flatrate hat, da ist in den meisten Fällen ausreichend Speicherplatz auf dem Server des Anbieters im Preis inbegriffen.</li>
<li>Eine Domain, das ist eure Adresse im Netz, z.B. &#8220;www.laut-und-gut.de&#8221;. Die könnt ihr euch auf www.denic.de sichern.</li>
</ul>
<p><strong>Tipp:</strong></p>
<p>Sucht euch einen lokalen Anbieter, der euch den nötigen Webspace bereitstellt und die gewünschte Domain für euch beantragt. Das bekommt ihr ab fünf Euro im Monat. Es ist nicht viel Geld und ihr habt immer einen persönlichen Ansprechpartner, falls etwas schief läuft.</p>
<h3>Das Design</h3>
<p>Eine einfache Homepage ist besser als keine! Stellt erstmal nur eine einfache Seite mit folgendem Inhalt ins Netz:</p>
<ul>
<li>Bandname</li>
<li>Ansprechpartner mit Adresse, Telefonnummer und E-Mail.</li>
</ul>
<p>Alles weitere könnt ihr immer noch später entwerfen.</p>
<p>Wenn ihr schon konkrete Vorstellungen habt, aber diese nicht technisch umsetzen könnt, dann skizziert sie auf einem Blatt Papier im Querformat. Egal, ob ihr jemand kennt, der grafisch begabt ist oder ob ihr einen Grafiker beauftragt, die erste Idee ist schon mal da. Hört euch unbedingt die Vorschläge von außen an, es kann auf keinen Fall schaden!</p>
<h3>Der Inhalt eurer Homepage</h3>
<p>Nichts ist langweiliger, als eine Homepage, auf der es nichts Neues gibt. Aktualisiert sie regelmäßig, dann werdet ihr immer neugierige Besucher haben. Was auf eine Band-Homepage gehört, ist letztendlich Geschmackssache. Im Folgenden ein paar Vorschläge.</p>
<h3>Wer sind wir?</h3>
<p>Hier habt ihr die Möglichkeit, euch vorzustellen:</p>
<ul>
<li>Stellt die einzelnen Musiker eurer Band vor</li>
<li>Vorname, evtl. Nachname</li>
<li>Foto</li>
<li>Instrument</li>
</ul>
<p>Zusätzlich könnt ihr z.B. erwähnen, wer vorher in welcher Band gespielt hat, Equipment, Persönliches usw. Das ist informativ, aber nicht unbedingt notwendig. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.</p>
<h3>Was spielen wir?</h3>
<p>Hier könnt ihr entweder kurz zusammenfassen, was eure Stilrichtung ist, z.B. Coversongs, eigene Stücke, Rock, Metal, Blues usw.</p>
<p>Oder ihr bringt eine Liste der Songs, die ihr drauf habt. Diese solltet ihr dann aber regelmäßig überarbeiten und ergänzen.</p>
<h3>Nächste Woche geht es weiter</h3>
<p>So, das war es erstmal, nächste Woche kommt Teil 2.</p>
<p>Viel Spaß.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Band Success 16: Das Leadsheet</title>
		<link>http://six-strings.de/blog/band-success/das-leadsheet</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 11:22:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Herzlich Willkommen zum sechzehnten Teil der six strings-Kolumne mit dem Namen “Band Success”. Heute geht es um das Leadsheet. Das Leadsheet wird häufig im Jazz sowie im Rockbereich verwendet und hilft Musikern die Strukturen eines Songs zu überblicken. Das klassische Leadsheet Schaue dir z.B. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herzlich Willkommen zum sechzehnten Teil der six strings-Kolumne mit dem Namen “Band Success”. Heute geht es um das Leadsheet.</strong></p>
<p>Das Leadsheet wird häufig im Jazz sowie im Rockbereich verwendet und hilft Musikern die Strukturen eines Songs zu überblicken.<br />
<span id="more-2408"></span></p>
<h3>Das klassische Leadsheet</h3>
<p>Schaue dir z.B. mal das Real Book an. In diesem Standardwerk für Jazzer wurden Jazz Standards als Leadsheets notiert, teilweise sogar handschriftlich. Das klassische Leadsheet hat folgende Bestandteile:</p>
<ul>
<li>Die Melodie ist in Notenschrift dargestellt</li>
<li>Über den Noten stehen die Akkordbezeichnungen</li>
<li>Falls es einen Text gibt, wird dieser unter den Noten hinzugefügt.</li>
</ul>
<p>Und das war es auch schon, ein Leadsheet soll nur als grobe Orientierung dienen, das Arrangement des Songs ist Sache der Musiker. Du fragst dich nun wahrscheinlich, warum ich einen Artikel in &#8220;Band Success&#8221; über so ein banales Thema schreibe? Ganz einfach, ein Leadsheet ist für eure Band ein Super Hilfsmittel, um neue Songs zu proben und zu entwickeln. Deshalb verlassen wir jetzt ausgetretene Pfade und gehen die Sache kreativ an!</p>
<h3>Das etwas andere Leadsheet</h3>
<p>Gehen wir davon aus, dass ihr einen Song covern wollt, das ganze funktioniert natürlich genauso gut mit eigenen Stücken.</p>
<p>Besorgt euch den Text, die Akkorde und eine Aufnahme des Songs. Wenn jeder von euch den Song im Ohr hat, dann testet, ob der Sänger mit der Tonart klarkommt. Nehmt euch ausreichend Zeit, ggf. müsst ihr das Stück transponieren. Euer Sänger muss es locker singen können, sonst macht es keinen Sinn.</p>
<p>Legt als nächstes einen Ablauf fest, d.h. wie wollt ihr den Song spielen?</p>
<h4>Beispiel:</h4>
<ul>
<li>Intro</li>
<li>Strophe 1</li>
<li>Strophe 2</li>
<li>Refrain</li>
<li>Strophe 3</li>
<li>Gitarrensolo über Strophe</li>
<li>Refrain</li>
<li>Outro</li>
<li>Füllt das ganze mit dem Text und den Akkorden.</li>
</ul>
<h4>Tipp:</h4>
<p>Es wird wahrscheinlich einige Änderungen geben, bis ihr mit dem Ergebnis zufrieden seid. Schreibt das Leadsheet am Besten auf dem Computer.</p>
<h3>Die Feinheiten</h3>
<h4>Die Überschrift</h4>
<p>Titel und Komponist, vielleicht noch bekannte Interpreten. So findet ihr den Song schnell und könnt bei einem Auftritt eine entsprechende Ansage an das Publikum bringen.</p>
<p>Legt das Tempo, in dem ihr den Song spielen wollt fest, z.B. 120 BPM, der Schlagzeuger wird es euch danken.</p>
<h4>Dynamik</h4>
<p>Welcher Teil soll laut oder leise gespielt werden?</p>
<h4>Gibt es Stopps?</h4>
<p>Wie der Name schon sagt, die Band stoppt und setzt nach einer gewissen Zeit wieder ein.</p>
<h4><strong>Das Datum der aktuellen Version</strong></h4>
<p>So seid ihr auf der sicheren Seite. Auch nach mehreren Änderungen habt ihr immer die aktuellste Version eures persönlichen Arrangements zur Hand und könnt schnell klären, ob jeder das gleiche Blatt Papier vor sich liegen hat.</p>
<h4>Speicherort der Datei</h4>
<p>Irgendeiner verliert garantiert sein Exemplar. Deshalb druckt den Speicherort auf das Leadsheet, z.B. in die Fußzeile. Schon hat die Sucherei ein Ende. Vergleicht dazu nochmal &#8220;Band Success&#8221; 14 und 15.</p>
<h3>Papierkram</h3>
<p>Es wäre optimal, wenn ihr das Leadsheet auf eine DinA4 Seite bekommt. Maximal zwei Seiten, so kann es jeder bequem auf einen Notenständer legen und muss nicht umblättern. Achtet aber unbedingt auf die Lesbarkeit, auch unter Auftrittsbedingungen, falls ihr das Sheet hierbei benötigt.</p>
<h3>Und jetzt viel Spass!</h3>
<p>Jeder von euch bekommt ein Exemplar und es kann losgehen. Das waren einige Anregungen, vielleicht hast du noch einige gute Ideen zu diesem Thema. Dann teile sie mit anderen Lesern, sie werden dir dankbar sein.</p>
<p>Bis zum nächsten Mal,</p>
<p>Keep on rocking!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Band Success 15: So bleibst du mit deiner Band in Verbindung</title>
		<link>http://six-strings.de/blog/band-success/so-bleibst-du-mit-deiner-band-in-verbindung</link>
		<comments>http://six-strings.de/blog/band-success/so-bleibst-du-mit-deiner-band-in-verbindung#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 15 Jun 2011 14:52:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Band Success]]></category>
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		<category><![CDATA[Rock]]></category>

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		<description><![CDATA[Herzlich Willkommen zum fünfzehnten Teil der six strings-Kolumne mit dem Namen “Band Success”. Wie könnt ihr innerhalb der Band Informationen austauschen? Die gute alte Zeit! Es gab noch kein Internet und kein Handy. Wenn es außerhalb der Proben etwas zu besprechen gab, dann traf [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herzlich Willkommen zum fünfzehnten Teil der six strings-Kolumne mit dem Namen “Band Success”. Wie könnt ihr innerhalb der Band Informationen austauschen?</strong></p>
<p>Die gute alte Zeit! Es gab noch kein Internet und kein Handy. Wenn es außerhalb der Proben etwas zu besprechen gab, dann traf man sich auf ein Bier oder rief über das Festnetz an. War es damals wirklich besser? Nein!</p>
<p>Heute verfügst du über viele Möglichkeiten, dich mit deiner Band auszutauschen. Einige schauen wir uns jetzt an.<br />
<span id="more-2385"></span></p>
<h3>Das Handy</h3>
<p>Ich gehe davon aus, dass jeder von euch ein Handy besitzt und regelmäßig Anrufe entgegen nimmt. So könnt ihr auch kurzfristig mitteilen, wenn es euch z.B. nicht zur Probe reicht oder ihr euch verspätet. Legt euch eine Liste an (Telefonnummern, Adressen, E-Mail). Es ist sinnvoll, wenn das einer von euch übernimmt und diese Liste bei Bedarf aktualisiert. Achtet auch darauf, dass jeder die Telefonnummern der anderen Bandmitglieder auf seinem Handy gespeichert hat. Die Liste bringt euch nichts, wenn sie zuhause liegt und ihr gerade unterwegs seid.</p>
<h3>E-Mail</h3>
<p>Tauscht eure E-Mail Adressen aus und schaut regelmäßig in euer Postfach, besonders kurz vor der Probe, so entgeht euch nichts. Viele Provider bieten kostenlose E-Mail Accounts an. Die Sache hat allerdings einen Haken, nämlich das zur Verfügung stehende Speichervolumen und die maximale Dateigröße für Anhänge. Stellt euch vor, ihr bekommt eine Mail mit einem umfangreichen Dateianhang und ihr könnt sie nicht öffnen, das nervt! Entrümpelt regelmäßig euer Postfach, sonst kann es euch passieren, dass bei Überschreitung des Speichervolumens keine Mails mehr bei euch ankommen.</p>
<h3>Wie könnt ihr größere Dateien austauschen?</h3>
<h4>Möglichkeit 1</h4>
<p>Ihr legt euch einen gemeinsamen kostenlosen E-Mail Account an, auf den jeder aus der Band Zugriff hat. Es gibt Provider, die bis zu acht Gigabyte Speicher zur Verfügung stellen. Wenn einer von euch z.B. Fotos oder Aufnahmen von der letzten Probe an euch weiterleiten will, dann schickt er einfach eine E-Mail mit dem entsprechenden Dateianhang an den gemeinsamen Account und alle können darauf zugreifen. Es hat den zusätzlichen Vorteil, dass alle wichtigen Dateien eurer Band zentral abgelegt sind und jederzeit gefunden werden. Legt Unterordner oder Kategorien an, so verliert ihr nicht den Überblick.</p>
<h4>Möglichkeit 2</h4>
<p>Die Dropbox ist ein geniales Tool, Macks, vielen Dank für den Tipp! Dropbox ist vereinfacht gesagt ein virtueller Datenspeicher, auf den ihr von jedem Rechner aus zugreifen könnt. Ihr könnt Ordner freigeben, so dass jeder aus der Band auf Dateien zugreifen und diese bearbeiten kann. Wie das genau funktioniert, könnt ihr hier nachlesen: www.dropbox.com.</p>
<h3>Termine verwalten</h3>
<p>Wer kann an den nächsten Proben teilnehmen? Oder ihr bekommt ein Auftrittsangebot und müsst schnell klären, ob jeder Zeit hat. Also ran ans Telefon oder Mails schreiben. Das geht natürlich auch, aber es gibt eine elegantere Möglichkeit: doodle.</p>
<p>Was ist doodle? Ihr könnt kostenlos und ohne Registrierung eine Umfrage erstellen, zu der ihr die gewünschten Teilnehmer, also die Band, einladet. Jeder trägt sich ein und sagt zu oder ab. So habt ihr schnell einen Überblick, wer bei den nächsten Proben oder dem geplanten Auftritt dabei ist. Eines kann euch doodle aber nicht abnehmen: Jeder muss mitmachen, sonst bringt es nichts!</p>
<p>Das sind einige Möglichkeiten, eurer Band das Leben leichter zu machen. Kennst du weitere nützliche Helfer zum heutigen Thema? Dann schreibe einen Kommentar, die Leser werden es dir danken.</p>
<p>Und trotz der vielen neuen Möglichkeiten, vergesst nicht, euch ab und zu auf ein Bier in der Kneipe eures Vertrauens zu treffen. Es macht einfach mehr Spaß.</p>
<p>Bis zum nächsten Mal!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Cesar Huesca</title>
		<link>http://six-strings.de/blog/portraits/cesar-huesca</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 12:54:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Macks</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Amazon]]></category>
		<category><![CDATA[Blues]]></category>
		<category><![CDATA[CDBaby]]></category>
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		<category><![CDATA[YouTube]]></category>
		<category><![CDATA[YouTube-Gitarrist]]></category>
		<category><![CDATA[YouTube-Superstar]]></category>

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		<description><![CDATA[Herzlich Willkommen zur dritten Ausgabe der Artikelserie &#8220;YouTube-Superstars: die besten YouTube-Gitarristen&#8221;. Heute ist das Ausnahme-Talent &#8220;Cesar Huesca&#8221; aus Mexiko dran. Cesar Huesca ist ein professioneller Studio-Gitarrist, Gitarrenlehrer und Live-Musiker, der über YouTube internationale Bekanntheit in der Gitarristen-Szene erlangt hat. Cesar Huesca Steckbrief Vollständiger Name [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herzlich Willkommen zur dritten Ausgabe der Artikelserie &#8220;YouTube-Superstars: die besten YouTube-Gitarristen&#8221;.</strong></p>
<p>Heute ist das Ausnahme-Talent &#8220;Cesar Huesca&#8221; aus Mexiko dran. Cesar Huesca ist ein professioneller Studio-Gitarrist, Gitarrenlehrer und Live-Musiker, der über YouTube internationale Bekanntheit in der Gitarristen-Szene erlangt hat.</p>
<h3>Cesar Huesca Steckbrief</h3>
<table class="steckbrief" border="0">
<tbody>
<tr>
<td width="50%;"><strong>Vollständiger Name</strong></td>
<td width="50%;">Cesar Huesca</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Alter</strong></td>
<td>28 (08.08.1983)</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>YouTuber seit</strong></td>
<td>März 2006</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Abonnenten</strong></td>
<td>40.000 geschätzt (keine genauen Daten verfügbar)</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Stil</strong></td>
<td>Rock, Progressive, Metal</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Erfolgreichstes Video</strong></td>
<td><a href="http://www.youtube.com/watch?v=tlCz2levVUE">&#8220;Steve Vai – For the Love of God&#8221;</a> (2.000.000 Views geschätzt)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span id="more-2336"></span></p>
<h3>Cesar Huesca – For the Love of God (Steve Vai) Cover</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/tlCz2levVUE?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<p>Im Interview stand uns Cesar Huesca Frage und Antwort und gab uns Einblicke in das Leben eines professionellen Musikers aus Mexiko.</p>
<h3>Cesar Huesca Interview</h3>
<p><strong>Hey Cesar, danke, dass du dir Zeit nimmst, dieses Interview mit mir zu führen. Stell dich bitte kurz unseren Lesern vor.</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich bin Cesar Huesca, ein Gitarrist und Solo-Künstler aus Mexiko. Ich spiele Live und bin Studio-Gitarrist für Bands, Projekte und Singer-Songwriter. 2008 habe ich ein Solo-Album veröffentlicht und arbeite derzeit an meinem zweiten. Außerdem unterrichte ich als Gitarrenlehrer und veranstalte von Zeit zu Zeit Workshops und Gitarren-Seminare.</p>
<p><strong>Du bist eine der YouTube-Größen und am besten bekannt für deine fantastischen, wahnsinnig-akkuraten Cover von Shred-Klassikern wie &#8220;For the Love of God&#8221; von Steve Vai. Wer sind deine Lieblingsgitarristen?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Nun, die Liste könnte ziemlich lang werden, aber in der Tat ist Steve Vai einer meiner wichtigsten Einflüsse seit ich 14 bin. Er war so ziemlich der erste Gitarrist, den ich sah und sofort wusste, dass ich ein richtiger Musiker werden will. Seine Lieder nach Gehör zu transkribieren war für mich die ganze Zeit die große Herausforderung und sehr inspirierend. Außerdem war es für mich eine großartige Quelle, um mehr über Musik zu lernen und neue Facetten des Instruments zu entdecken. Andererseits war Slash der Kerl, der mich dazu brachte, die Gitarre lernen zu wollen.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Einige der Alben, die meinen Willen stärkten, mein Gitarrenspiel auf die nächste Entwicklungsstufe zu bringen waren Hysteria von Def Leppard, Get a Grip von Aerosmith, New Jersey von Bon Jovi, Use your Illusion II von Guns &#8216;n&#8217; Roses, Youthanesia von Megadeth und alle Metallica-Alben von Kill &#8216;em All bis Load. An diesem Punkt als Autodidakt angelangt, waren meine Lehrer mal Phil Collens, mal Joe Perry, mal Richie Sambora, dann Marty Friedman, dann mal Kirk Hammett… alle Möglichen!</p>
<p style="padding-left: 30px;">Um auf die Frage zurückzukommen, höre ich heutzutage gerne Guthrie Govan, Greg Howe, Andy Timmons und alle G3-Gitarristen; Joe Satriani, John Petrucci, Eric Johnson, Paul Gilbert, etc. Es gehören auch einige Blues/Jazz-Gitarristen wie Robben Ford, Scott Henderson, Pat Metheny, Allan Holdsworth, Stevie Ray Vaughan, Gary Moore und so weiter dazu. In letzter Zeit sind Tosin Abasi und Kiko Loureiro ein paar Gitarristen, die mich wach halten.</p>
<p><strong>Wie verbringst du als professioneller Vollzeit-Musiker einen typischen Arbeitstag?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Wenn ich nicht gerade toure, übe ich, probe mit Bands oder unterrichte. Zur Zeit arbeite ich an meinem zweiten Solo Album, nehme Tracks auf und stell ein paar Arrangements fertig, obwohl die Hälfte des Materials quasi fertig ist.</p>
<p><strong>Was machst du in deiner Freizeit?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Meine freie Zeit verwende ich darauf, meine Webseite zu aktualisieren und versuche E-Mails zu beantworten und meinen YouTube-Channel mit Videos zu füttern. Ich weiß noch als ich jünger war, habe ich so ziemlich meine gesamte freie Zeit der Gitarre und dem Mitspielen von Songs gewidmet. Heutzutage betreibe ich es nicht mehr so exzessiv, aber ich habe immer eine Gitarre in der Hand, wenn ich gerade Zeit habe.</p>
<p><strong>Die Veröffentlichung deines Debüt-Albums &#8220;Cesar Huesca&#8221; ist schon ein paar Jahre her. Erzähl uns ein bisschen was darüber, wie die Songs entstanden sind und wie du es aufgenommen hast.</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich habe angefangen die meisten Songs 2006 zu schreiben. Ein paar andere wurden 2008 fertiggestellt. Ich habe alle Songs selber in meinem eigenen Home-Studio aufgenommen und produziert. Ich habe alle Percussion- und Drum-Tracks programmiert, alle Gitarren und Bässe eingespielt – außer auf der Tracks 5, 6 und 7. Das Album wurde von TRMixroom in Mexico City abgemischt und von Moonlight Mastering in Austin, Texas gemastert.</p>
<h3>Cesar Huesca – Rockin&#8217; Red Carpet</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/_H2_PP5kXao?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<p><strong>Welches Equipment verwendest du?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich benutze ein paar Ibanez-Gitarren und eine Fender Stratocaster. Die meisten dieser Gitarren sind mit verschiedenen Modellen von Lace Sensor-Tonabnehmern bestückt. Da gibt es beispielsweise das Holy Grails-Modell in meiner Strat oder das Drop and Gain-Set in meiner RGT – diese Gitarre verwende ich für verschiedene Tunings, die von E Standard bis Dropped A und Bariton reichen. Lace Sensor-Tonabnehmer sind wirklich klasse, ich betrachte sie als eine Mischung aus passiven und aktiven Tonabnehmern. Man bekommt einen vollen, satten Sound mit beinahe keinerlei Rauschen bei heftigster Verzerrung. Sie eignen sich super für Live- und Studio-Situationen. Jede Gitarre hat einen einzigartigen Sound, also kann ich sie für verschiedene Anwendungsbereiche verwenden und erreiche dabei gute Ergebnisse in Sachen Sound und Response.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Für Effekte verwende ich nur einen TC Electronic G-Major und ein paar Bodentreter: ein Xotic BB Preamp, ein Dunlop Crybaby Wah und ein Digitech Whammy IV. Mein Verstärker ist ein Marshall 30th Anniversary Combo.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Für die Aufnahmen zu meinem nächsten Album habe ich noch ein zweites Rig. Es ist so ziemlich das gleiche Setup, nur im Rack-Format mit seperatem Pre-Amp und Power-Amp. Dieses Rig beinhaltet einen Mesa/Boogie Rectifier Recording-Pre-Amp, ein weiteres TC Electronic G-Major und einen Marshall EL34 100/100, der in eine Marshall 4&#215;12-Box geht.</p>
<p><strong>Wann können wir das neue Album zu hören bekommen? Was hast du noch so an Projekten laufen?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich plane, es dieses Jahr rauszubringen. Ich arbeite außerdem mit einer Progressive Metal-Band namens &#8220;The Akritecht&#8221; seit Anfang 2010 zusammen. Wir haben für die nächsten paar Monate ein paar Gigs und proben gerade. Wir werden auf dem Wild Metal Fest im Juni zusammen mit Sepultura, Nevermore und Enslaved auftreten. Mehr Informationen über The Arkitecht und unseren ersten Release findet ihr auf <a href="http://www.thearkitecht.com" target="_blank">www.thearkitecht.com</a>.</p>
<p><strong>Erzähl uns von deiner YouTube-Karriere. Wie hat das angefangen?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich habe damals im März 2006 angefangen, Videos hochgeladen. Ich war einer unter den sehr wenigen Lateinamerikanern, die zu dieser Zeit Videos hochgeladen haben. Gustavo Guerra aus Brasilian war der erste, den ich auf YouTube gesehen habe, der Covers gespielt hat. Also habe ich beschlossen, das auch zu tun, um zu sehen was passiert. Glücklicherweise habe ich großartiges Feedback und tolle Unterstützung von Menschen auf der ganzen Welt bekommen.</p>
<h3>Cesar Huesca – Hyperstructure (The Arkitechts)</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/OZwmky2dUrs?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<p><strong>Ich erinnere mich, dass dein Account zu irgendeinem Zeitpunkt mal gelöscht wurde. Wie ist das passiert?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Nun, das hat jede Menge Polemik ausgelöst und jeder hat darüber eine eigene Meinung, aber soweit ich weiß, lässt es sich auf einige Copyright-Klagen von Plattenfirmen wie Warner Music Group und BMG zurückführen. Ich war mir dessen nicht wirklich bewusst und so hat es zur Suspendierung meines YouTube-Kontos geführt. Ich hatte früher viele Videos hochgeladen, in denen ich Original-Aufnahmen als Backing-Tracks benutzte, also vermute ich, dass da das Problem lag. Ich habe es aber ganz gelassen genommen und einfach einen neuen Account angelegt und alles hat wieder seinen Lauf genommen. Alles läuft bestens, mein Account hat einen guten Stand und vor einem Monat bin ich offizieller YouTube-Partner geworden.</p>
<p><strong>Was schätzt du, wie viele Abonnenten/Views du insgesamt hast?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Seit April 2009 (als ich den neuen Account angelegt habe) gehe ich auf die 10.000-Marke an Abonnenten zu und bekomme innerhalb von 24 Stunden etwa 1000 Views auf ein neues Video. Das ist ähnlich wie bei meinem alten Account, aber diesmal ist der Content etwas anders, weil ich mehr eigenes Material anbiete, als immer wieder nur Covers hochzuladen.</p>
<p><strong>Wie sind deine Pläne für die Zukunft?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Weiterspielen, weiter Musik machen und das zu tun, was mir am meisten Spaß macht. That&#8217;s it.</p>
<p><strong>Cesar, vielen herzlichen Dank, dass du dieses Interview mit mir geführt hast. Wie können unsere Leser mit dir und deiner Musik auf dem Laufenden bleiben und deine Musik kaufen?</strong></p>
<p style="text-align: left; padding-left: 30px;">Ihr könnte meine <a href="http://cesarhuesca.com/home.html" target="_blank">offizielle Webseite</a> besuchen und von da aus auf <a href="http://www.myspace.com/cesarhuesca" target="_blank">MySpace</a>, <a href="http://www.facebook.com/CesarHuesca" target="_blank">Facebook</a> und <a href="http://www.youtube.com/user/CesarHuescaMusic" target="_blank">YouTube</a> weitersurfen. Hinterlasst mir dort eine Nachricht und ich versuche, so schnell wie möglich zu antworten. Auf meiner offiziellen Webseite findet ihr auch Links zu <a href="http://www.apple.com/uk/itunes/affiliates/download/?artistName=Cesar%20Huesca&amp;thumbnailUrl=http://a1.phobos.apple.com/us/r30/Music/ea/33/c9/mzi.rtsxutjh.100x100-75.jpg&amp;itmsUrl=itms://ax.itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewAlbum?id=317545635&amp;s=143444&amp;ign-mscache=1&amp;albumName=Cesar%20Huesca" target="_blank">iTunes</a> und <a href="http://www.amazon.com/Cesar-Huesca/dp/B002B2WGQQ/ref=sr_f3_1?ie=UTF8&amp;s=dmusic&amp;qid=1245820037&amp;sr=103-1" target="_blank">Amazon</a>, wo ihr meine Musik als mp3s kaufen könnt. Ihr könnt auch einfach auf <a href="http://www.cdbaby.com/cd/cesarhuesca" target="_blank" class="broken_link">CDBaby.com</a> gehen und meine CD bestellen.</p>
<p><strong>Letzte Worte?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich danke allen vielmals für die ganze Unterstützung.<strong></strong></p>
<h3>Cesar Huesca – Gitarrensolo (erstes YouTube-Video 2006)</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/7rldhU-ILiQ?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
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		<title>Band Success 12: Der Mietvertrag und weitere Tipps Teil 2/2</title>
		<link>http://six-strings.de/blog/band-success/mietvertrag-und-weitere-tipps-teil-22</link>
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		<pubDate>Tue, 24 May 2011 07:03:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Band Success]]></category>
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		<category><![CDATA[Bandraum]]></category>
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		<category><![CDATA[Proberaum]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtliches für Musiker]]></category>
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		<description><![CDATA[Herzlich Willkommen zum zwölften Teil der six strings-Kolumne mit dem Namen “Band Success”. Diese Woche steht noch ein wenig Theorie auf dem Programm, ich gelobe Besserung! Letzte Woche haben wir damit angefangen, den Mietvertrag für euren Proberaum genauer zu betrachten. Heute folgt der zweite [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herzlich Willkommen zum zwölften Teil der six strings-Kolumne mit dem Namen “Band Success”.</strong> <strong>Diese Woche steht noch ein wenig Theorie auf dem Programm, ich gelobe Besserung!<br />
</strong></p>
<p>Letzte Woche haben wir damit angefangen, den Mietvertrag für euren Proberaum genauer zu betrachten. Heute folgt der zweite Teil zu diesem Thema. Zusätzlich gibt es noch ein paar Tipps, die euch das Leben und den Umgang mit eurem Vermieter leichter machen.<strong></strong></p>
<h3>Renovierung des Proberaums</h3>
<p>Was ihr dabei technisch und handwerklich beachten solltet werden wir uns in einem der nächsten Artikel von &#8220;Band Success&#8221; anschauen. Dieses Mal geht es darum, welche Renovierungsarbeiten euer Vermieter von euch verlangt, wenn ihr den Mietvertrag kündigt. Darauf gehen wir weiter unten in diesem Artikel ausführlich ein.</p>
<h3><strong>Die Probezeiten</strong></h3>
<p>Folgende Fragen sind für euch wichtig:<strong><br />
</strong></p>
<ul>
<li>Wann und wie lange könnt ihr proben?</li>
<li>Morgens bis mittags?</li>
<li>Abends oder in der Nacht?</li>
<li>An Sonn- und Feiertagen?</li>
</ul>
<p>Probleme, die sich für euch ergeben können, könnt ihr nochmal in &#8220;Band Succes 09&#8243; nachlesen.</p>
<h3>Könnt ihr den Raum untervermieten?</h3>
<p>Ein Proberaum kostet viel Geld. Was liegt näher, als den Raum an eine andere Band unterzuvermieten?</p>
<p>Prinzipiell eine gute Idee.</p>
<p>Legt auf jeden Fall im Mietvertrag fest, dass ihr untervermieten dürft.</p>
<p><strong>Wichtig:</strong><br />
Wenn ihr euren Proberaum untervermietet und der Vermieter zustimmt, dann seid ihr für alle Schäden, die eure Untermieter verursachen gegenüber dem Vermieter verantwortlich. D.h. ihr (bzw. derjenige von euch, der den Mietvertrag unterschrieben hat) haftet und muss zahlen. Überlegt euch gut, an wen ihr vermietet!</p>
<h3><strong>Sonstige Regelungen</strong></h3>
<p>Ihr habt weitere Punkte, die ihr gerne im Mietvertrag festlegen wollt? Kein Problem, rein damit!</p>
<h3><strong>Änderung des Mietvertrags</strong></h3>
<p>Hier gehört auf jeden Fall die Klausel rein, dass alle Änderungen des Vertrags der Schriftform bedürfen. D.h. im Klartext: Alles, was ihr mit eurem Vermieter mündlich besprecht ist nicht interessant, das was im Mietvertrag steht gilt weiter. Wenn ihr den Vertrag ändern wollt, dann nur schriftlich! Verweist auf den Mietvertrag, schreibt rein, was geändert werden soll und vergesst das Datum und die Unterschriften von Mieter und Vermieter nicht.</p>
<h3>Die salvatorische Klausel</h3>
<p>Was ist das?</p>
<p>Einfach erklärt: Ihr schließt einen Vertrag ab, z.B. mit eurem Vermieter. Und es stellt sich heraus, dass Teile dieses Vertrags ungültig sind, dann könnt ihr durch die salvatorische Klausel den Inhalt des Vertrags retten. Beide Vertragsparteien verpflichten sich, eine gültige Regelung schriftlich zu vereinbaren. Sonst gelten die Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB).</p>
<h3>Die Unterschriften</h3>
<p>Der Mietvertrag muss unterschrieben sein, d.h. vom Vermieter und vom Mieter. Vergesst bitte auch das Datum nicht!</p>
<h3>Anlagen zum Mietvertrag</h3>
<p>Das können alle möglichen Schriftstücke sein, die euch oder eurem Vermieter wichtig sind. Eine sinnvolle Anlage ist z.B. ein Übernahmeprotokoll.</p>
<p><strong>Wichtig:</strong> Führt die Anlagen mit ihrer genauen Bezeichnung am Schluß des Mietvertrags auf.</p>
<h3>Das Übernahmeprotokoll</h3>
<p>Ihr übernehmt den Proberaum in dem Zustand, wie er im Zeitpunkt eurer Besichtigung ist. Wenn ihr auf Nummer sicher gehen wollt, dann protokolliert diesen Zustand. So habt ihr später etwas Schriftliches, falls es zu Streitigkeiten mit dem Vermieter kommen sollte. Schaut euch den Raum genau an und macht Fotos.</p>
<p>Worauf solltet ihr achten?</p>
<ul>
<li>Wie schaut der Raum allgemein aus (Boden, Wände, Decke, Fenster)?</li>
<li>Funktioniert die Beleuchtung?</li>
<li>Gibt es an allen Steckdosen Strom?</li>
<li>Zählerstände für Gas, Strom, Wasser usw. (vgl. oben).</li>
<li>Wie viele Schlüssel bekommt ihr für den Raum?</li>
</ul>
<p>Sind Mängel vorhanden?</p>
<p>Wenn ja, dann gehören sie auf jeden Fall in das Protokoll.</p>
<p>Wie immer, Datum, Unterschrift vom Mieter und Vermieter!</p>
<p>Jetzt habt ihr hoffentlich richtig lange Spaß an eurem Proberaum.</p>
<p>Aber was ist, wenn ihr raus wollt oder müsst?</p>
<p>Da muss nochmal was Schriftliches her.</p>
<h3>Das Übergabeprotokoll</h3>
<p>Warum?</p>
<p>Ihr habt den Zustand des Raums in dem Zeitpunkt, zu dem ihr eure Schlüssel abgebt (gegen Empfangsbestätigung) dokumentiert. Es gilt eigentlich das Gleiche wie beim Übernahmeprotokoll.</p>
<p>Jetzt kann es euch egal sein, was danach mit dem Raum passiert!</p>
<h3>Nächste Woche</h3>
<p>Weg mit Bleistift und Papier, ihr seid neugierig? Dann lasst euch überraschen!</p>
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		<title>The Edge</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Apr 2011 06:59:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Portraits]]></category>
		<category><![CDATA[Bono]]></category>
		<category><![CDATA[David Howell Evans]]></category>
		<category><![CDATA[Explorer]]></category>
		<category><![CDATA[Fender]]></category>
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		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Telecaster]]></category>
		<category><![CDATA[The Edge]]></category>
		<category><![CDATA[U2]]></category>

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		<description><![CDATA[Der als &#8220;The Edge&#8221; bekannte Gitarrist David Howell Evans wurde am 8. August 1961 in London geboren. Schon ein Jahr später wechselte jedoch Evans Familie ihren Wohnort von London nach Dublin, Irland. Evans, der sich seit seiner Kindheit für Musik interessierte, bekam als Jugendlicher [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1203" class="wp-caption alignleft" style="width: 240px"><p class="wp-caption-text">U2-Gitarrist The Edge mit seiner Fender Telecaster</p></div>
<p>Der als &#8220;The Edge&#8221; bekannte Gitarrist David Howell Evans wurde am 8. August 1961 in London geboren. Schon ein Jahr später wechselte jedoch Evans Familie ihren Wohnort von London nach Dublin, Irland. Evans, der sich seit seiner Kindheit für Musik interessierte, bekam als Jugendlicher seine erste akustische Gitarre geschenkt. Während seiner Zeit an der Mount Temple Comprehensive School nahm Evans Gitarren- und Klavierunterricht. Als The Edge im Alter von 15 Jahren auf eine Anzeige am Schwarzen Brett seiner Schule hin gemeinsam mit seinem älteren Bruder Dik sowie Larry Mullen, Adam Clayton und Bono (mit bürgerlichem Namen Paul Hewson) die Band <em>Feedback </em>gründete, verfügte er daher bereits über solide Gitarrenkenntnisse. Nur wenig später benannten sich Feedback um in <em>The Hype</em>. Evans Bruder stieg aus der Band aus und schloss sich den von Gavin Friday gegründeten, nicht minder legendären <em>Virgin Prunes</em> an.</p>
<h3>U2</h3>
<p>Wie die Virgin Prunes entstammen auch die Mitglieder von U2 einer kleinen Gruppierung namens &#8220;Lypton Village&#8221;, einer Clique von jugendlichen Punk- und New-Wave-Fans. Dementsprechend fallen auch die ersten Aufnahmen von U2 aus. Mit dem Geld, das die Band 1978 bei einem Talentwettbewerb gewann, wurden die Aufnahmen zum ersten Demo finanziert. 1979 veröffentlichten U2 ihre erste EP (&#8220;Three&#8221;), die ursprünglich in einer kleinen Auflage von tausend Exemplaren vertrieben wurde. Vor der Veröffentlichung des ersten Albums der Band, &#8220;Boy&#8221; (1980),  erscheinen insgesamt drei Singles von U2. &#8220;Boy&#8221; wurde von der Kritik relativ gut aufgenommen und sollte es später sogar unter die Top 500 der besten Platten der Musikgeschichte des Rolling-Stone-Magazins schaffen. Immerhin war die Band allerdings schon so erfolgreich, dass man sich für das nächsten Album, &#8220;October&#8221; (1981), unter anderem Aufnahmen im <em>Compass Point Studio </em>(hier wurde kurz zuvor das legendäre AC/DC-Album &#8220;Back in Black&#8221; eingespielt) auf den Bahamas leisten konnte. &#8220;October&#8221; setzte sich inhaltlich mit spirituellen Themen auseinander, darunter vor allem den Konflikt zwischen der Religiosität der Bandmitglieder und dem aufreibenden Rockmusikerleben, der U2 1982 beinahe auseinanderbrechen ließ. Während &#8220;October&#8221; kein großer kommerzieller Erfolg beschieden war, begannen im selben Jahr die Aufnahmen zum dritten Album der Band, &#8220;War&#8221;.</p>
<p>&#8220;War&#8221; wurde 1983 veröffentlicht und beschäftigt sich lyrisch &#8211; wie bereits der Titel andeutet &#8211; unter anderem mit dem Thema Krieg und der politischen Situation in Nordirland. Die zwei bis heute bekanntesten Stücke der Platte dürften &#8220;New Year&#8217;s Day&#8221; und &#8220;Sunday, Bloody Sunday&#8221; sein, welches sich mit den Ereignissen des 30. Januar 1972, der als &#8220;Blutsonntag&#8221;in die Geschichte eingegangen ist, auseinandersetzt. Auf der auf die Veröffentlichung folgenden Tournee wird das Live-Album &#8220;Under a Blood Red Sky&#8221; mitgeschnitten. Der unbestrittene Höhepunkt der Live-Karriere der Band dürfte der nach dem vierten Album, &#8220;The Unforgettable Fire&#8221; (1984), im Londoner Wembley Stadium stattgefundene Auftritt für das von Bob Geldof (Boomtown Rats) Live-Aid-Festival (1985) gewesen sein. Gemeinsam mit Bands wie Queen, den Dire Straits, Status Quo oder The Who traten U2 vor einem Publikum von mehr als 70.000 Menschen auf; das Festival wurde außerdem in über sechzig Ländern im Fernsehen übertragen und soll so mehr als zwei Milliarden Zuschauer erreicht haben.</p>
<h3>Video: The Edge spielt Numb Live</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/ZcujW28HqFE?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<p>Das fünfte Album von The Edge und der Band, &#8220;The Joshua Tree&#8221;, erschien 1987 und war vor allem in den USA ein ausgesprochener Erfolg. Insgesamt konnte sich die Platte für neun Wochen auf Platz Eins der US-Album-Charts platzieren und brachte drei internationale Nummer-Eins-Singles hervor. Obwohl der Nachfolger von &#8220;The Joshua Tree&#8221;, &#8220;Rattle und Hum&#8221; (1988), ebenfalls die Spitze der Charts eroberte, gelang es nicht, dessen Erfolg zu überbieten. Nach einer dreijährigen Schaffenspause, die der Neukonzeptionierung von U2 diente, erschien 1991 das zum Teil im Berlin der Wendezeit aufgenommene Album &#8220;Achtung Baby&#8221;. &#8220;Achtung Baby&#8221; bezeichnete einen Wendepunkt im musikalischen Schaffen der Band &#8211; orientierten sich die beiden Vorgängeralben noch stark an amerikanischen Blues-, Folk- und Country-Einflüssen, liegen die Wurzeln von &#8220;Achtung Baby&#8221; zum Teil in der elektronischen Musik. Die auf der Platten eingeschlagene Richtung wurde mit dem nächsten Album, &#8220;Zooropa&#8221; (1993), weiter verfolgt. 1995 erschien das in Zusammenarbeit mit Brian Eno entstandene Album &#8220;Original Soundtracks I&#8221; unter dem Pseudonym <em>Passengers.</em> Zwischen 1997 und 2007 veröffentlichten The Edge und die Band vier weitere Alben, &#8220;Pop&#8221; (1997), &#8220;All that You Can&#8217;t Leave Behind&#8221; (1999), &#8220;How to Dismantle an Atomic Bomb&#8221; (2004) sowie &#8220;No Line on the Horizon&#8221; (2007), die alle vier hervorragende Chartplatzierungen erreichten.</p>
<p>2005 traten The Edge und U2 gemeinsam mit Paul McCartney bei der Neuauflage des Live-Aid-Festivals, &#8220;Live 8&#8243; auf.</p>
<h3>Equipment</h3>
<div id="attachment_1204" class="wp-caption alignright" style="width: 240px"><p class="wp-caption-text">Der Gibson Explorer von The Edge</p></div>
<p>Unter den zahlreichen Gitarren, die Evans im Laufe seiner Karriere gespielt hat, ist vor allem seine Gibson Explorer hervorzuheben, die er 1978 in New York kaufte und für alle wichtigen frühen Aufnahmen mit U2 verwendete. Das Instrument, eines der ersten der 1976 als Limited Edition wieder aufgelegten Modellreihe, wurde 2008 im Rahmen einer Charity-Auktion versteigert. Zu den weiteren Gitarren in seiner Sammlung zählen zahlreiche Fender Stratocasters (darunter mindestens ein 50er-Jahre-Modell), mehrere Gibson Les Pauls (unter anderem eine 1956er Standard), ES- und SG-Modelle sowie Instrumente von Gretsch und Rickenbacker.</p>
<p>Auf der Bühne setzt Evans verschiedene Exemplare des VOX-AC30-, sowie mehrere Fender-Tweed-Deluxe-Verstärker ein. Im Kontrast zu seiner eher klassischen Auswahl an Gitarren und Amps benutzt er eine große Auswahl verschiedenster analoger und digitaler Effektgeräte.</p>
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		<title>Randy Rhoads</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Apr 2011 07:36:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Portraits]]></category>
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		<description><![CDATA[Randall William &#8220;Randy&#8221; Rhoads wurde am 6. Dezember 1956 in Santa Monica, Kalifornien, USA, geboren. Sein Vater verließ die Familie früh, blieb aber mit Randy und seinen zwei Geschwistern in stetigem Kontakt. Rhoads musikalisches Interesse fiel auf fruchtbaren Boden, denn seine Mutter, Delores Rhoads, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1052" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><p class="wp-caption-text">Randy Rhoads mit seiner &quot;Polka-Dot&quot; Flying V</p></div>
<p>Randall William &#8220;Randy&#8221; Rhoads wurde am 6. Dezember 1956 in Santa Monica, Kalifornien, USA, geboren. Sein Vater verließ die Familie früh, blieb aber mit Randy und seinen zwei Geschwistern in stetigem Kontakt. Rhoads musikalisches Interesse fiel auf fruchtbaren Boden, denn seine Mutter, Delores Rhoads, war Inhaberin einer Musikschule in Hollywood. Schon im Alter von sechs Jahren begann Rhoads, regelmäßig auf der akustischen Gitarre seines Großvaters zu üben. Im Gegensatz zu vielen anderen großen Gitarristen begeisterte Rhoads sich früh für die klassische Gitarre und war sich auch in späteren Jahren nicht zu schade, gelegentlich Gitarrenunterricht zu nehmen, um seine Kenntnisse aufzufrischen und zu erweitern. Seine erste eigene Band war vermutlich <em>Violet Fox</em>, die er zusammen mit seinem Bruder Kelle Rhoads (Schlagzeug) gründete. Violet Fox spielten überwiegend Rock-Coversongs und lösten sich bereits kurze Zeit später wieder auf. Gemeinsam mit seinem Freund Kelly Garni, dem er das Bassspielen beibrachte, gründete er danach <em>The Whore</em>, aus denen wenig später Quiet Riot hervorgehen sollten.</p>
<h3>Quiet Riot, Ozzy Osbourne und Randy Rhoads Tod</h3>
<p>Das erste vollständige Line-Up von Quiet Riot bestand außer aus Randy Rhoads und Kelly Garni aus Kevin DuBrow (Gesang) und Drew Forsythe (Schlagzeug). Während der ersten vier Jahre ihres Bestehens schlug sich die Band mit Live-Auftritten durch und arbeitete an Songmaterial. Einen Plattenvertrag konnten Quiet Riot erst 1977 an Land ziehen. Die beiden mit dieser Besetzung aufgenommenen Alben &#8220;Quiet Riot&#8221; (1977) und &#8220;Quiet Riot II&#8221; (1978) gelten heute zwar als wegweisend, wurde damals jedoch zunächst nur im musikverrückten Japan veröffentlicht. Kurz nachdem Garni die Band verlassen hatte, wurde Rhoads vom ehemaligen Black-Sabbath-Sänger Ozzy Osbourne, der grade dabei war, seine eigene Band aufzubauen, zum Vorspielen eingeladen. Der Legende nach soll Rhoads Osbourne bereits während er sich einspielte so beeindruckt haben, dass dieser in vom Fleck weg engagierte. Osbourne soll Rhoads im Vorfeld zu den Aufnahmen zum ersten gemeinsamen Album &#8220;Blizzard of Ozz&#8221; (1980) stets dazu ermutigt haben, sich künstlerisch frei zu entfalten. Rhoads Gitarrenspiel entwickelte sich in der Folge in eine wesentlich progressivere Richtung, die auch das zweite Album der Band, &#8220;Diary of a Madman&#8221; (1981), entscheidend mitprägen sollte. Bemerkenswerter Weise wurden übrigens für die Neuauflagen beider Platten (2002) die Bass- und Schlagzeugspuren von Robert Trujillo (Suicidal Tendencies, Metallica) und Mike Bordin (Faith No More) komplett neu aufgenommen &#8211; möglicherweise ein Ergebnis jahrelanger rechtlicher Auseinandersetzungen mit den ursprünglichen Musikern Bob Daisley (Bass) und Lee Kerslake (Schlagzeug) um Tantiemen für die Alben.</p>
<h4>Video: Randy Rhoads Gitarrensolo</h4>
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<p>Am 19. März 1982 machte die Band auf dem Weg zu einem Auftritt in Orlando Station auf einem kleinen, privaten Flugplatz in Leesburg, Florida. Der Fahrer des Tourbusses besaß einen Pilotenschein und überzeugte einige der Mitglieder der Band und der Crew, mit ihm ein paar Runden über das Gelände zu fliegen. Beim ersten der insgesamt zwei Flüge sollen neben dem Piloten Don Airey, der Keyboarder der Band (vormals auch bei Black Sabbath und Rainbow aktiv), sowie deren Manager Jake Duncan mit an Bord gewesen sein. Als sich die kleine Maschine zum zweiten Mal in der Luft befand, waren Rhoads und die Haarstylistin der Band mit an Bord. Als der Pilot versuchte, den Tourbus in geringer Höhe zu überfliegen, berührte eine der Tragflächen das Dach des Fahrzeugs und brachte die Maschine ins Trudeln. Das Flugzeug stürzte in die Garage eines nahegelegenen Hauses und brannte mit allen drei Insassen völlig aus.</p>
<h4>Video: Über Randy Rhoads&#8217; Tod</h4>
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<h3>Pläne</h3>
<p>Seine Weggefährten und auch Ozzy Osbourne haben sich verschiedentlich dazu geäußert, welchen musikalischen Weg Rhoads eingeschlagen hätte, wäre er nicht so früh gestorben. Einig scheinen sich alle darin zu sein, dass Rhoads sich berufen fühlte, Technik und Anspruch seiner Gitarrenarbeit zu verfeinern. So soll er unter anderem mit dem Gedanken gespielt haben, klassische Gitarre an der <em>University of California</em> in Los Angeles zu studieren. Ozzy Osbourne selbst ging später davon aus, dass Rhoads seine Band vermutlich verlassen hätte.</p>
<h3>Equipment</h3>
<div id="attachment_1053" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><img class="size-full wp-image-1053" title="Randy Rhoads Guitar" src="http://six-strings.de/wp-content/uploads/2011/04/rhandy-rhoads-guitar.jpg" alt="Randy Rhoads Gitarre" width="250" height="350" /><p class="wp-caption-text">Randy Rhoads&#39; Signature-Gitarre von Jackson</p></div>
<p>Zu den Instrumenten, mit denen man Randy Rhoads auf Fotos am häufigsten sieht, zählen seine weiße 1972er Les Paul Custom, seine berühmte <em>Karl-Sandoval-&#8221;Polka-Dot-Flying-V&#8221;</em> sowie zwei Prototypen der kurz nach seinem Tod von Charvel/Jackson auf den Markt gebrachten Randy-Rhoads-Signature-Modelle. Die Polka-Dot-Flying-V bestand aus einem Flying-V-Korpus und einem Hals von Danelectro, und war mit zwei DiMarzio-Humbuckern (<em>Super Distortion</em> oder <em>PAF</em> in der Bridge- und <em>PAF</em> in der Neck-Position) ausgestattet. Die Signature-Prototypen besaßen wahrscheinlich Seymour-Duncan-Pickups (für das zweite Exemplar sind ein <em>TB-4-Humbucker</em> in Bridge- und ein <em>SH-2-Humbucker</em> in Neck-Position belegt). Die seit damals in der Produktion befindliche RR-Serie von Jackson hat es auf eine ganze Reihe verschiedener Modelle gebracht. Aktuell sollen nicht weniger als zwölf verschiedene Varianten im Angebot sein.</p>
<p>Die von Randy Rhoads darüber hinaus benutzen Effekte und Verstärker sind relativ gut dokumentiert. Zu seiner Ausstattung zählten das obligatorische Vox <em>Wah</em>, ein <em>Echoplex</em> sowie verschiedene Effekte (Flanger, Verzerrer, Chorus) von MXR. Sein bevorzugter Amp war zu Osbourne-Zeiten offenkundig ein modifiziertes 100-W-JCM-Topteil, das er zusammen mit 1960er Lautsprecherkabinetten von Marshall einsetzte.</p>
<h3>Wirkung</h3>
<p>Randy Rhoads wird gemeinsam mit Richie Blackmore und Uli Jon Roth häufig als einer der Vordenker des Neoclassical Metal genannt. Tatsächlich lassen sich, wie bereits erwähnt, in der musikalischen Biografie von Rhoads zahlreiche Bezüge zur klassischen Musik und zur klassischen Gitarre herstellen. Randy Rhoads gilt trotz seines kurzen Lebens als Vorbild für eine große Zahl späterer Gitarristen aus allen Sparten des Heavy-Metals.</p>
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		<title>Andy Timmons</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Nov 2010 09:31:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ela</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Andy Timmons wurde am 26. Juli 1963 in Evansville, Indiana, USA, geboren. Als Dreizehnjähriger wurde Timmons Mitglied der Rockband Taylor Bay, stellte in dieser Zeit allerdings fest, dass seine musikalische Laufbahn eine andere Richtung nehmen sollte: Bereits früh entschied sich Timmons, professioneller Session-Gitarrist zu [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Andy Timmons wurde am 26. Juli 1963 in Evansville, Indiana, USA, geboren. Als Dreizehnjähriger wurde Timmons Mitglied der Rockband <em>Taylor Bay</em>, stellte in dieser Zeit allerdings fest, dass seine musikalische Laufbahn eine andere Richtung nehmen sollte: Bereits früh entschied sich Timmons, professioneller Session-Gitarrist zu werden, sich so musikalisch zu verwirklichen und gleichzeitig für sein finanzielles Auskommen zu sorgen.</p>
<p>Als maßgebliche Einflüsse auf sein Gitarrenspiel benennt Timmons heute neben seinen späteren G3-Kollegen Steve Vai, Joe Satriani und John Petrucci vor allem Eric Johnson sowie die Session-Gitarristen Steve Lukather und Larry Carlton. Er beschäftigte sich zwei Jahre mit dem klassischen Gitarrenspiel, bevor er in den Achtziger Jahren nach Miami, Florida, zog, um an der dortigen Universität (zu den Absolventen der <em>University of Miami</em> zählen so bekannte Gitarristen und Bassisten wie Jaco Pastorius und Pat Metheny) Jazzgitarre zu studieren.</p>
<p>Nachdem er während dieser Zeit erste Kontakte zu in Miami ansässigen Musikproduzenten schließen konnte, gründete er die <em>Andy Timmons Band</em> (ATB) und wurde 1988 von der Band <em>Danger Danger </em>als Session- und Live-Gitarrist engagiert; die Musik von Danger Danger wird gewöhnlich als eine Mischung aus <em>Glam Metal</em> und Hardrock beschrieben &#8211; passend dazu spielte die Band in den frühen Neunzigern als Opener für KISS, Extreme oder für Alice Cooper. Mit Danger Danger nahm Timmons bis 1993 zwei Studio- und ein Live-Album auf, entschloss sich aber dann die Band zu verlassen und nach Dallas, Texas, zu gehen. In Dallas widmete sich Timmons wieder seiner eigenen Band, der ATB, und veröffentlichte 1994 sein erstes Solo-Album &#8220;X-tacy&#8221;.</p>
<p>Bis 2006 spielte er mit der Andy Timmons Band noch sechs weitere Alben ein und war zudem noch einige Male als Gitarrist an den neueren Aufnahmen von Danger Danger beteiligt.</p>
<h3>Equipment</h3>
<p>Einen Großteil seiner neueren Aufnahmen hat Andy Timmons mit Gitarren aus seiner Ibanez-Signature-Reihe, den Modellen <em>AT100</em>, <em>AT200</em> und <em>AT300</em>, eingespielt. Die erste AT100 war eine in nur kleiner Stückzahl produzierte <em>Superstrat</em> mit Erlenholz-Korpus, Hals und Griffbrett aus Ahorn, Jumbo-Frets und einer recht eigenwilligen Pickup-Ausstattung: Neben zwei sehr schmalen Humbuckern im Single-Coil-Format (DiMarzio <em>Cruiser </em>in Neck- und Mid-Position) verfügte die AT100 in der Bridge-Position über einen speziellen Andy-Timmons-Signature Humbucker, den DiMarzio <em>AT-1</em>. Während die AT100 noch in strat-typischer Sunburst Lackierung ausgeliefert wurde, setzte die AT200 auch optisch neue Akzente. Die lediglich von 2004 bis 2005 in der Produktion befindliche AT200 verfügte im Unterschied zur AT100 über einen in <em>Antique Violin </em>(einer Lackierung, die der einer alten Violine nachempfunden ist) gehaltenen Mahagoni-Korpus und ein Griffbrett aus Rosenholz. Statt der DiMarzio-Pickups des Vorgängermodells wurden in der AT200 Ibanez <em>G104-Pickups</em> in Mid- und Neck-Position sowie ein <em>G109-Humbucker</em> in Bridge-Position verbaut. Zeitgleich brachte Ibanez auch das dritte Modell der Andy-Timmons-Signature, die AT300, auf den Markt. Sie gilt gemeinhin als eine etwas noblere Variante der AT200, was bereits auf den ersten Blick durch die aufwändigen Inlays des <em>AT-Prestige-Halses </em>auffällt. Im Unterschied zur AT200 verfügt die AT300 außerdem über die schon in der AT100 verbauten DiMarzio-Pickups. Auch die AT300 wird inzwischen nicht mehr gebaut (die letzten Modelle stammen aus dem Jahr 2007). Seit 2009 wird von Ibanez eine Neuauflage der seltenen AT100, die AT100CL, vertrieben. Über andere von Timmons benutzte Instrumente ist wenig bekannt. Gelegentlich, so berichtete Timmons in einem Interview, setzt er bei Aufnahmen im Studio eine Fender Telecaster von 1968 ein. Auf älteren Fotos kann man ihn jedoch auch mit Gitarren von Rickenbacker und Gibson (vermutlich einer <em>ES-335</em>) sehen.</p>
<p>Nach eigenen Angaben benutzte Timmons in den 80ern vor allem alte Marshall-Verstärker, vermutlich 68er <em>Plexi-</em> und 79er <em>JMP-Topteile.</em> Später hat Timmons auch mit Laney-Verstärkern experimentiert, benutzt aber seit geraumer Zeit die <em>Lone-Star- </em>und <em>Stiletto-II-Topteile </em>von Mesa/Boogie. Timmons gibt an, dass er sowohl live als auch im Studio ausschließlich über diese Topteile in Kombination mit Mesa/Boogie-2&#215;12- und -4&#215;12-Lautsprecherkabinetten spielt. Die von Timmons eingesetzten Effektgeräte sind ebenfalls vergleichsweise überschaubar. Auf seinem aktuellen Album &#8220;Resolution&#8221; benutzte Timmons das <em>Tube Tape Echo</em> von Fulltone, ein altes Maestro <em>Echoplex EP-3</em> (ein Nachfolgemodell des ersten tonbandbasierten Echogerätes aus den Fünfziger Jahren, dem <em>Tube Echoplex</em>) sowie ein digitales Echogerät des Herstellers <em>Chandler. </em>Als Wah-Pedal setzt Timmons ein Vox aus den Neunziger Jahren ein.</p>
<h3>Wirkung</h3>
<p>Andy Timmons Aufnahmen mit Danger Danger und der ATB haben ihm zum Teil beachtliche Erfolge, insbesondere in Japan und den USA, eingebracht. So wurde die erste Platte von Danger Danger in den USA bis heute mehr als 400.000 mal verkauft. Seine zahlreichen Session-Aufnahmen mit Popgrößen wie Pink, Paula Abdul, Olivia Newton-John oder auch Paul Stanley von KISS sowie seine regelmäßigen Gastauftritte bei den G3-Touren in Dallas festigten Timmons Reputation als hervorragender Gitarrist. Ein Lehrvideo von Timmons ist bereits seit geraumer Zeit angedacht, wurde bisher allerdings nicht verwirklicht. In Zusammenarbeit mit Mesa/Boogie gibt Timmons jedoch gelegentlich <em>Clinic-Sessions</em> für interessierte Nachwuchs-Gitarristen.</p>
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		<title>Jimi Hendrix</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Sep 2010 11:46:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ela</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit Jimi Hendrix wurde am 27. November 1942 in Seattle im US-Bundesstaat Washington der wahrscheinlich einflussreichste Musiker der Rockgeschichte geboren. Er erblickte als Johnny Allen Hendrix das Licht der Welt, wurde jedoch von seinem Vater wenige Jahre später in James Marshall Hendrix umbenannt. Hendrix&#8217; [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_994" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><p class="wp-caption-text">Jimi Hendrix als Kind mit seinem Vater</p></div>
<p>Mit Jimi Hendrix wurde am 27. November 1942 in Seattle im US-Bundesstaat Washington der wahrscheinlich einflussreichste Musiker der Rockgeschichte geboren. Er erblickte als Johnny Allen Hendrix das Licht der Welt, wurde jedoch von seinem Vater wenige Jahre später in James Marshall Hendrix umbenannt. Hendrix&#8217; Kindheit war vor allem von sehr schwierigen Lebensumständen geprägt: Er wurde als Zweijähriger von seiner Mutter in die Obhut einer befreundeten Familie gegeben und ab 1946 von seinem Vater, der kurz zuvor aus dem Militärdienst entlassen wurde, versorgt. Zwar kehrte Hendrix&#8217; Mutter kurz darauf wieder zur Familie zurück, doch bestimmte die folgenden Jahre eine Reihe schicksalhafter Fügungen. Hendrix hatte vier Geschwister, von denen drei von Geburt an mit schweren gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatten. Nachdem sich Hendrix` Eltern 1950 endgültig scheiden ließen, wuchs er bei seiner Großmutter im kanadischen Vancouver auf; Hendrix&#8217; Geschwister wurden in Pflegeeinrichtungen untergebracht oder zur Adoption freigegeben. Jimi Hendrix&#8217; Mutter starb 1958 nach schwerer Alkoholkrankheit an einem Milzriss. Versuche, ein geregeltes Leben zu führen, schlugen fehl: Nach seinem Schulverweis geriet Jimi Hendrix wegen Autodiebstahls mit der Polizei in Konflikt und wurde vor die Wahl gestellt, eine Haftstrafe anzutreten oder sich für drei Jahre für die US-Armee zu verpflichten. Hendrix entschied sich für die Armee, wurde allerdings bereits nach einem Jahr, vermutlich wegen mangelnder Disziplin, wieder aus dieser entlassen.</p>
<h3>Einflüsse, erste Instrumente und musikalische Erfahrungen</h3>
<p>Als früheste musikalische Einflüsse von Jimi Hendrix gelten amerikanische Rock&#8217;n'Roll-Musiker wie Elvis Presley, den er 1957 in Seattle live sah, und Little Richard. Mit Bluesmusik soll Hendrix über die Plattensammlung seines Vaters in Berührung gekommen sein; in seinem Buch &#8220;My Son Jimi&#8221; (veröffentlicht 1999) berichtet Hendrix&#8217; Vater insbesondere von dessen Vorliebe für die Rock&#8217;n'Roll- und Bluesgrößen Muddy Waters und B.B. King. Wohl auch wegen der andauernden finanziellen Notlage der Familie war das erste Instrument von Jimi Hendrix keine Gitarre, sondern wahrscheinlich eine Mundharmonika. 1958 oder 1959 kaufte Hendrix&#8217; Vater ihm seine erste elektrische Gitarre, eine Supro Ozark 1560 S. Nach einem Auftritt mit einer von Hendrix&#8217; ersten Bands wurde diese erste Gitarre jedoch gestohlen. Jimi Hendrix&#8217; zweite elektrische Gitarre war sehr wahrscheinlich eine Danelectro &#8220;Silvertone&#8221; U1 mit nur einem Pickup. Diese Gitarre tauschte er 1962, als er mit The King Casuals, seiner ersten gemeinsamen Band mit Billy Cox, regelmäßig in Nashville auftrat, gegen eine Epiphone Wilshire ein. Seine erste Fender-Gitarre, eine 59er Duo-Sonic, spielte er während seiner Zeit in der Background-Band der Isley Brothers in New York. In den folgenden zwei Jahren, als er überwiegend zusammen mit Little Richard und King Curtis auftrat, spielte er neben seiner Duo-Sonic auch eine Fender Jazzmaster. 1966 kaufte Jimi Hendrix in New York seine erste Stratocaster.</p>
<h3>Durchbruch, Karriere und Tod</h3>
<div id="attachment_991" class="wp-caption alignleft" style="width: 238px"><p class="wp-caption-text">Jimi Hendrix beim legendären Woodstock-Festival</p></div>
<p>The Blue Flame brachen auseinander, als ein britischer Musikproduzent Jimi Hendrix nach England holte, um mit Noel Redding als Bassisten und Mitch Mitchell als Schlagzeuger The Jimi Hendrix Experience zu gründen. In England lernte Hendrix auch Eric Clapton kennen, mit dem er bis zu seinem Tod befreundet blieb. Schon vor der Veröffentlichung des ersten Albums &#8220;Are You Experienced&#8221; landeten The Jimi Hendrix Experience mit den drei Singles &#8220;Hey Joe&#8221;, &#8220;Purple Haze&#8221; und &#8220;The Wind Cries Mary&#8221; Top-Ten-Erfolge in Großbritannien. Nach der Veröffentlichung zweier weiterer Alben, &#8220;Axis: Bold as Love&#8221; und &#8220;Electric Ladyland&#8221;, die den Durchbruch, auch in den USA brachten, brachen The Jimi Hendrix Experience 1969 an Interessenskonflikten zwischen den Musikern auseinander. Am 18. August 1969 absolvierte Hendrix mit seinem alten Weggefährten Billy Cox sowie Mitch Mitchell das legendäre Woodstock-Konzert, das mit mehr als zwei Stunden Dauer das wahrscheinlich längste Set seiner Karriere darstellt. Um vertragliche Verpflichtungen zu erfüllen, nahm Jimi Hendrix zwischen dem 31. Dezember 1969 und dem 1. Januar 1970 mit der Band of Gipsys (bestehend aus Hendrix, Billy Cox und Buddy Miles) mehrere Live-Konzerte im New Yorker Filmore East auf, aus denen wenig später ein Live-Doppelalbum zusammengestellt wurde. Am 31. August spielte Hendrix mit Cox und Mitchell auf dem Isle-of-Wight-Festival auf der gleichnamigen Südenglischen Insel. Als sein letztes reguläres Live-Konzert gilt Hendrix&#8217; Auftritt beim Love-and-Peace-Festival auf der Nordseeinsel Fehmarn, nach dem er nach London zurückkehrte. In London beteiligte sich Jimi Hendrix am 16. September 1970 an einer Jam-Session mit Eric Burdon und dessen neuer Band WAR. Jimi Hendrix starb in den frühen Morgenstunden des 18. Septembers 1970 im Hotelzimmer seiner Freundin. Vermutlich erstickte Hendrix an seinem Erbrochenen, nachdem er große Mengen Rotwein und Schlafmittel konsumiert hatte.</p>
<h3>Video: Jimi Hendrix&#8217; Tod in den Nachrichten</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/wpgkRYeBoKw?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<h3>Equipment</h3>
<div id="attachment_997" class="wp-caption alignright" style="width: 203px"><p class="wp-caption-text">Jimi Hendrix Woodstock Stratocaster hat Legenden-Status</p></div>
<p>Mit seinem künstlerischen Durchbruch Mitte der 60er Jahre spielte Hendrix sowohl live als auch im Studio fast ausschließlich Stratocaster-Gitarren. Jimi Hendrix war Linkshänder, und so hatte es sich in den frühen Jahren seiner musikalischen Karriere als Notwendigkeit erwiesen, die Saiten der Rechtshänderinstrumente entsprechend verkehrt herum aufzuziehen. Diese Praxis setzte Jimi Hendrix auch in späteren Jahren fort, obwohl er sicher im Stande gewesen wäre, sich teure Sonderanfertigungen zu leisten. Als Grund für Hendrix&#8217; Festhalten an der umgekehrten Saitenfolge gilt der besondere Klang, den die Pickups der so modifizierten Instrumente erzeugten; das diagonal angelegte &#8220;Bridge-Pickup&#8221; der Stratocaster nahm nun die E-Saite an der Position der e&#8217;-Saite, die A-Saite an der Position der h-Saite, die d-Saite an der Position der g-Saite und umgekehrt ab. Um diesen Effekt nachzuahmen hat Fender für Rechtshänder auch eine &#8220;Reverse Stratocaster&#8221; entwickelt, deren Hals und Pickups verkehrt herum angeordnet sind. Zu den weiteren von Jimi Hendrix gespielten E-Gitarren gehören Gibson SGs und Flying-Vs sowie eine Gretsch Corvette. Jimi Hendrix benutzte eine Reihe verschiedener Effektgeräte, von denen die prägnantesten das Wah-Wah-Pedal von Vox sowie das Fuzz-Pedal gewesen sein dürften. Als Verstärker nutzte er auf späteren Aufnahmen und bei Konzerten fast ausschließlich Marshall Amps und Stacks.</p>
<h3>Stil</h3>
<p>Jimi Hendrix&#8217; Gitarrenspiel war vor allem von seiner Virtuosität gekennzeichnet. Neben spielerischem Können gehörten dazu auch Hendrix‘ Experimentierfreude &#8211; er spielte die Gitarre mit seinen Zähnen und arbeitete mit Rückkopplungen -, sowie gelegentliche Trickeinlagen bei Live-Auftritten (das Spielen der Gitarre auf dem Rücken oder das einhändige Spiel mit der Griffhand).</p>
<h3>Video: Jimi Hendrix spielt &#8220;Star Spangled Banner&#8221; (amerikanische Nationalhymne) beim Woodstock-Festival</h3>
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