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	<title>six strings &#187; review</title>
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		<title>Die Line 6 Variax 300 im Test</title>
		<link>http://six-strings.de/blog/reviews/line-6-variax-300-test</link>
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		<pubDate>Wed, 04 May 2011 09:18:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Variax: Flexibilität beim Sound auch IN der Gitarre Unter diesem Motto hat Line6 die Variax-Reihe rausgebracht. Diese Gitarren übernehmen das Prinzip der Simulation von den Verstärker-Reihen von Line6 und transportieren es auf den Klang der Gitarre. Die Konservativen unter den Gitarristen haben aufgeschrien [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Die Variax: Flexibilität beim Sound auch IN der Gitarre</strong></em></p>
<p>Unter diesem Motto hat Line6 die Variax-Reihe rausgebracht. Diese Gitarren übernehmen das Prinzip der Simulation von den Verstärker-Reihen von Line6 und transportieren es auf den Klang der Gitarre.</p>
<p>Die Konservativen unter den Gitarristen haben aufgeschrien und das ganze verteufelt. Allerdings scheint sich das Prinzip der Modelling-Gitarre, wie es oftmals betitelt wird, doch sehr ordentlich verbreitet zu haben, da mittlerweile doch viele andere Hersteller die selbe Schiene bedienen.</p>
<h3>Fakten</h3>
<ul>
<li>Variax 300</li>
<li>22 Bündepie</li>
<li>Feste Brücke</li>
<li>Agathis Korpus</li>
<li>Palisander Griffbrett</li>
<li>Dot Inlays</li>
<li>Tone und Volume Poti</li>
<li>5 Weg Schalter</li>
<li>Poti zur Modellwahl</li>
</ul>
<h3>Optik/Verarbeitung/Bespielbarkeit:</h3>
<p>Die Variax 300 gibt es in rotem Finish mit weißem Pickguard sowie in einem schwarzem Finish mit schwarzem Pickguard. Die erste Besonderheit erkennt man auf den ersten Blick, denn diese Gitarre besitzt keine sichtbaren Tonabnehmer, aber dazu später mehr. Ansonsten ist die Gitarre schlicht in Strat-Form gehalten.</p>
<p>Die Gitarre lässt sich sehr gut bespielen und bietet trotz des klanglichen Fokus auch in Sachen Bespielbarkeit eine sehr hohe Qualität.</p>
<p>Einziges Problem der Variax ist, dass sie mit Strom versorgt werden muss. Hierbei gibt es die Möglichkeit das ganze mithilfe von Batterien zu lösen oder mithilfe eines zusätzlichen Kabels und einer kleinen Netzteilbox. Diese Netzteilbox ist ungefähr so groß wie ein normaler Bodenträger und ist nur ein simpler Stromlieferant, sorgt aber durch die erneute Verkabelung für komfortablem Bewegungsspielraum auch bei kurzen Kabeln.</p>
<h3>Das Konzept</h3>
<p>Grundlage des Sounds der Variax 300 bilden Piezo-Tonabnehmer, die die realen Saitenschwingungen auffangen und in Klang umwandeln. Dieser wird dann vom Prozessor bearbeitet und verändert, je nach gewählter Modell-Einstellung. Hierbei kann nicht nur der Klang an sich verändert werden sondern mithilfe der Workbench auch noch das Tuning der Gitarre, dazu später mehr.</p>
<p>Natürlich stehen dem Nutzer wieder jede Menge Hochkaräter aus der Geschichte der Gitarre als Modelle zur Verfügung. Fender,Gibson und Gretsch sind mit ihren bekanntesten Modellen vertreten. Dazu kommen noch 4 Akustikgitarren-Modelle sowie viele kleine Specials, wie zum Beispiel ein Banjo oder eine Sitar.</p>
<h3>Die Workbench oder die Gitarre zum Selber bauen</h3>
<div id="attachment_1504" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="size-full wp-image-1504" title="Variax Workbench" src="http://six-strings.de/wp-content/uploads/2011/04/variax-workbench.jpg" alt="Variax Workbench Software" width="250" height="215" /><p class="wp-caption-text">Neue Klangpotentiale mit der Variax Workbench erforschen</p></div>
<p>Wer das Klangpotenzial der Variax wirklich voll ausschöpfen will, sollte sich zusätzlich zur Gitarre selbst auf jeden Fall die Workbench kaufen. Verbindet man diese Box via USB mit dem Computer und die Box wiederum ebenfalls über USB mit der Variax so kann man die zur Wahl stehenden Klangpresets verändern. Hierbei bietet sich vor allem die Möglichkeit die Sortierung schnell und einfach zu verändern und zusätzlich weitere Modelle zu erschaffen.</p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Ja richtig, erschaffen. Mit der Workbench, zu der ein kostenloses Programm gehört, kann man aus den vielen verschiedenen Korpusmodellen und Tonabnehmern, neue Modellings zusammenstellen. Hierbei stehen dem Nutzer alle Möglichkeiten offen. Die Strat mit den Gibson Pick-Ups. Die Les Paul mit den Single-Coils. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Für wahre Tüftler gibt es zusätzlich auch die Möglichkeit die Position der Pick-Ups auf dem Korpus zu verändern. Hierbei kann man das Pickup so weit in Richtung Neck schieben wie man mag und ebenso in Richtung Brigde. In der virtuellen Darstellung im Programm sogar hinter die Bridge. Sieht lustig aus und liefert auch ganz interessante Klänge.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Die größte Flexibilität erhält man allerdings durch die Möglichkeit die einzelnen Saiten der Gitarre virtuell umzustimmen und/oder sie zu einer 12-saitigen umzuwandeln. Hierbei kann man jede Saite nach persönlichem Wunsch beliebig innerhalb einer Oktave hoch bzw. runter stimmen.</span></p>
<h3>Wie klingts?</h3>
<p>Mit jedem Modellklang werden die analysierten Eigenschaften des Originals nachgestellt. Das Line6 mittlerweile gut modellieren kann, dürfte allgemein bekannt sein, so sind auch die Sounds der Gitarrenmodellings sehr vernünftig. Sie liegen zwar hinter dem Original, aber das sind die Abstriche die man mit Modelling vermutlich immer machen muss.</p>
<p>Allerdings gibt es viele sehr schöne Modellings. So stechen die Tele-Modelle aus der Modellmasse mit ihrem brillanten Twang hervor, genau wie das Original aus der Masse der Gitarren. Auch sehr schön ist der dunkle Klangcharakter der Jazzgitarren-Modelle.</p>
<p>Die Qualität der Akustikmodelle in der Variax 300 hängt stark vom Charakter der Verstärkung ab. So klingen sie stets nach Akustik und man bekommt eigentlich immer das Volumen des Akustikkorpus vermittelt. Allerdings fehlen bei vielen Lautsprechern die Höhen um die Modelle wirklich gut darzustellen.</p>
<p>Wer also besonders Wert auf die Akustikmodelle legt, sollte die Variax mit den eigenen Lautsprechern mal spielen. Wer die Akustikmodelle als kleinen Bonus nur mitnimmt, dem sei gesagt, dass sie für einen kleinen Akustikpart immer gut zu gebrauchen sind.</p>
<p>Zu den verschiedenen Möglichkeiten die Variax-Modelle umzustimmen ist zu sagen, dass das Prinzip auf jeden Fall funktioniert und man genau die Töne kriegt, die man in der Workbench eingestellt hat, wenn die Variax selber in E-Standard Stimmung ist. Solange man einen verzerrten Sound hat und z.b. auf Drop-D runterstimmt, klingt das ganze auch noch sehr gut, allerdings merkt man den Sounds wenn man sie clean nutzt doch sehr stark das Umstimmen an und es klingt an vielen Stellen wie ein Pitch-Shifter und eben nicht wie eine wirklich umgestimmte Gitarre.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Also was ist die Variax 300 denn nun wirklich? Überflüssige technische Spielerei? Die Gitarre schlechthin?</p>
<p>Die Gitarre schlechthin ist sie definitiv nicht. Dafür sind die Modellings an manchen Stellen noch nicht gut genug, außerdem werden viele alteingesessene Gitarristen das fehlende Feeling des Originals beklagen. Denn egal wie die Variax klingt, sie spielt sich immer wie eine Variax.</p>
<p>Der enorme Vorteil dieser Gitarre ist allerdings ihr enorm großes Potenzial und ihre Vielseitigkeit. Wer sich intensiv mit der Variax auseinander setzt und die Möglichkeiten der Workbench ausnutzt, kann sich für jeden Sound die richtige Gitarre zusammenstellen. Besonders hilfreich ist die Möglichkeit dabei auch verschiedene Stimmungen zu berücksichtigen, auch wenn das nicht immer gut klingt, kann man durch ausprobieren auch hier noch viel herausholen.</p>
<p>Die Variax ist also kein Heiliger Gral, aber auch nicht überflüssig. Für Gitarristen die viele verschiedene Bereiche abdecken müssen z.b. in einer Cover-Band ist die Variax sicher eine sehr gute Alternative um sich die Anschaffung mehrerer anderer Gitarren zu ersparen.</p>
<h3>Line 6 Variax Hörproben</h3>
<h4>Telecaster Rock</h4>
<p>[Audio clip: sieh dir den Beitrag auf six strings an, um zuzuhören]</p>
<h4>Telecaster Clean</h4>
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<h4>Telecaster Pur</h4>
<p>[Audio clip: sieh dir den Beitrag auf six strings an, um zuzuhören]</p>
<h4>Stratocaster Rock</h4>
<p>[Audio clip: sieh dir den Beitrag auf six strings an, um zuzuhören]</p>
<h4>Stratocaster Clean</h4>
<p>[Audio clip: sieh dir den Beitrag auf six strings an, um zuzuhören]</p>
<h4>Sitar</h4>
<p>[Audio clip: sieh dir den Beitrag auf six strings an, um zuzuhören]</p>
<h4>Rickenbacker Clean</h4>
<p>[Audio clip: sieh dir den Beitrag auf six strings an, um zuzuhören]</p>
<h4>Rickenbacker 12 Clean</h4>
<p>[Audio clip: sieh dir den Beitrag auf six strings an, um zuzuhören]</p>
<h4>Les Paul Special Clean</h4>
<p>[Audio clip: sieh dir den Beitrag auf six strings an, um zuzuhören]</p>
<h4>Les Paul Rock</h4>
<p>[Audio clip: sieh dir den Beitrag auf six strings an, um zuzuhören]</p>
<h4>Les Paul Metal Drop D</h4>
<p>[Audio clip: sieh dir den Beitrag auf six strings an, um zuzuhören]</p>
<h4>Les Paul Metal</h4>
<p>[Audio clip: sieh dir den Beitrag auf six strings an, um zuzuhören]</p>
<h4>Les Paul Clean</h4>
<p>[Audio clip: sieh dir den Beitrag auf six strings an, um zuzuhören]</p>
<h4>Gretsch Clean</h4>
<p>[Audio clip: sieh dir den Beitrag auf six strings an, um zuzuhören]</p>
<h4>ES-175 Clean</h4>
<p>[Audio clip: sieh dir den Beitrag auf six strings an, um zuzuhören]</p>
<h4>Banjo</h4>
<p>[Audio clip: sieh dir den Beitrag auf six strings an, um zuzuhören]</p>
<h4>Acoustic Clean Strum</h4>
<p>[Audio clip: sieh dir den Beitrag auf six strings an, um zuzuhören]</p>
<h4>Acoustic Clean</h4>
<p>[Audio clip: sieh dir den Beitrag auf six strings an, um zuzuhören]</p>
<h4>Acoustic 12 Clean</h4>
<p>[Audio clip: sieh dir den Beitrag auf six strings an, um zuzuhören]</p>
<h4>Voreinstellungen</h4>
<ul>
<li>Pur Sound: Aufnahme Neutralstellung</li>
<li>Sound Clean: Aufnahme Clean Kanal, Position 1,3,5</li>
<li>Sound Rock: Aufnahme Rock Kanal (Modell Black Panel)</li>
<li>Sound Metal: Aufnahme Metal Preset (Modell Rectified)</li>
<li>Alle Aufnahmen via POD 2.0 und Audacity</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>POD 2.0 – der vielseitige Soundeinstieg</title>
		<link>http://six-strings.de/blog/equipment/pod-2-0-%e2%80%93-der-vielseitige-soundeinstieg</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Nov 2010 16:24:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Equipment]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Modell-Amp? Die Erlösung für die Gitarrenwelt? Deren Vernichtung? Na, was ist er denn nun, diese süße kleine rote Bohne? Nun zunächst einmal zu den Fakten. Wir haben es hier mit einem Gitarrenverstärker zu tun, dem wir ein reines Gitarrensignal geben und der ein [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Modell-Amp? Die Erlösung für die Gitarrenwelt? Deren Vernichtung?</p>
<p>Na, was ist er denn nun, diese süße kleine rote Bohne?</p>
<p>Nun zunächst einmal zu den Fakten. Wir haben es hier mit einem Gitarrenverstärker zu tun, dem wir ein reines Gitarrensignal geben und der ein Audiosignal ausgibt. Soweit so gut.</p>
<p>Man kann es als Topteil in komischer Form, oder als Multi-Effektgerät bezeichnen. Aber wie man es nennt ist letztlich egal.</p>
<p>Denn bekannt ist, dass seit seiner Einführung der POD unzählige Male verkauft wurde und die Herzen vieler Gitarristen höher schlagen ließ.</p>
<ul>
<li>32 Verstärkermodelle</li>
<li>24 Boxenmodelle</li>
<li>8 Effekte</li>
<li>36 Preset-/Speicherplätze</li>
<li>3-Band EQ</li>
<li>integriertes Stimmgerät</li>
<li>Eingang: 6,3mm Klinke</li>
<li>Ausgang: 2x 6,3mm Klinke</li>
<li>Kopfhöreranschluss</li>
<li>MIDI In, Out</li>
<li>Fußpedalanschluß (für optionales Line 6 Floorboard)</li>
<li>Netzteil inklusive</li>
</ul>
<h3>Optik/Verarbeitung</h3>
<p>Der Pod besteht aus einer roten Metallhülle. Es gibt ein Display, welches das aktuell angewählte Preset anzeigt, sowie zehn Drehregler zur Einstellung der Presets und acht Funktionstasten, zum Wechseln der Presets, Anwahl des Tuners und noch einiger Kleinigkeiten, die man aber alle recht schnell entdeckt und kennenlernt.</p>
<p>Damit er auch eine gewisse Standfestigkeit hat, besitzt der Pod noch vier kleine Gummifestigkeit, die ihm eine gewisse Rutschfestigkeit verschaffen.</p>
<p>Dank der Metallhülle ist er unglaublich Robust, trotz Gebrauchtkaufes und mehrerer kleiner Stürze funktioniert noch alles bestens und es zeigen sich außer kleinerer Lackschäden, die durch die Stürze entstanden sind, keinerlei Schäden oder Beeinträchtigungen.<br />
Einstellmöglichkeiten</p>
<p>Für jeden Speicherplatz lässt sich ein speziell eingestellter Sound speichern. Diesen Sound setzt man nach persönlichem Belieben zusammen.</p>
<p>Die Grundlage eines jeden Sounds stellt das gewählte Verstärkermodell dar. Hier hat man schon eine Auswahl von 32 Amp-Simulationen, angelehnt an solch namenhafte Amphersteller wie Marshall, Fender, Mesa und Vox.</p>
<p>Hierbei sollte man natürlich schon eine Vorstellung haben, was man für einen Sound erstellen möchte, allerdings kann man wenn man die Zeit und Lust dazu hat, auch einfach mal schauen welche Bandbreite welcher Amp abdeckt, und zum Beispiel versuchen aus einem Marshall Hi-Gain Amp einen clean Sound rauszukitzlen.</p>
<p>Dem Nutzer sind hierbei keinerlei Grenzen gesetzt und jede Amp-Simulation kann so benutzt werden wie man es gerne hätte.</p>
<p>Nachdem man einen Amp gewählt hat, kann man noch eine Box wählen, wenn man möchte, ansonsten sucht der Pod automatisch die passende Box zum Amp. Auch hier kann man viel experimentieren, indem man Beispielsweise einen Marshall Hi-Gain Amp durch eine kleine 1*12 Box schickt. Klingt garantiert anders, als wenn man es mit der Standard 4*12 macht.</p>
<p>Nun gut wir haben jetzt einen Verstärker und eine Box, kommt jetzt die Feinjustierung. Wir haben dafür einen 3-Band Equalizer, eine Drive-Regler, der für die Verzerrung sorgt, einen Reverb-Regler, sowie zu guter Letzt einen Regler für die Stärke des Effektes.</p>
<p>Ja des Effektes. Denn der Pod hat nicht nur verschiedene Verstärkermodelle, sondern auch noch 8 Effekte, die man dazu schalten kann. Außerdem kann man jeden Effekt auch mit dem Delay kombinieren. Ein weiterer Effekt im Pod ist ein immer dazuschaltbares Noise-Gate.</p>
<p>Zu jedem Effekt kann man auch noch eine weitere Einstellung treffen. Nämlich die Wahl der Geschwindigkeit des Effektes, die man über einen Tap-Schalter manuell einstellen kann.</p>
<p>Wem das alles für die erste Benutzung zu viele Möglichkeiten sind, der kann zunächst auf die Werkspresets zurückgreifen, diese bieten für jeden Amp einen Beispielsound.</p>
<h3>Klang</h3>
<p>So und wie klingt das ganze jetzt?</p>
<p>Nachdem man sich durch die Bedienungsanleitung gelesen hat, welche übrigens an manchen Stellen sehr amüsant geschrieben ist, dann kann man sich seinen Lieblingssound einstellen.</p>
<p>Der Pod gibt einem natürlich mit den vielen Möglichkeiten unzählige Klänge zur Hand. Er bietet viele sehr gut gelungene Möglichkeiten an und hat sicherlich auch Schwächen zwischendurch, was bei so vielen Varianten auch nicht verwunderlich ist. Wichtig bei der Betrachtung ist natürlich, dass jeder den Klang anders bewertet, sodass man bei so einem Gerät eigentlich kaum um ein Anspielen herum kommt.</p>
<p>Meiner Erachtens nach liefert der Pod gerade im Bereich von leicht crunchigen Blues Klängen mit viel Hall und Delay, wie aber auch bei grundlegend Cleanen Sounds mit denselben Effekten sehr gute Arbeit ab. Auch ohne Effekte liefert er sehr überzeugende Simulationen von Amp-Legenden wie z.b. dem Fender Bassman oder dem Roland Jazz Chorus. Auch im Rock und Metal-Bereich bietet sich ein grundsolider Sound, den man mit Simulationen von Amps erreicht für die man sonst im Tausend Euro Bereich liegt und das alles ist in dieser kleinen roten Büchse.</p>
<p>Die häufigste Kritik, dass sich der Sound des Pod in einem Bandgefüge nicht durchsetzt, kann ich übrigens für mich selber widerlegen, da ich sehr gut mit dem Pod über eine PA im Proberaum klar komme.</p>
<p>Klanglich kann man beim Pod zwar sicherlich an vielen Stellen sehr kleine Abstriche machen, aber dafür bietet sich einem eine unglaubliche Vielfalt an Sounds mit denen man sich allen Stilrichtungen annähern kann und das alles in einem Gerät.<br />
Benutzung</p>
<p>Die häufigste Benutzung des Pod findet im Studio-, sowie im Homerecording-Bereich statt. Hier bietet sich einem eine wunderbare Möglichkeit mit dem eingebauten A.I.R-System. Dieses System simuliert die Aufnahme, der Presets, mithilfe eines Mikrofons am Amp. Man geht vom Ausgang des Pod direkt in ein Mischpult oder eine Soundkarte und kann sofort aufnehmen.</p>
<p>Das A.I.R-System lässt sich aus- und anschalten und bietet damit auch die Möglichkeit den Pod vor einen Amp zu schalten und den Amp als bloße Endstufe zu benutzen um danach über eine Box den Sound wiederzugeben.</p>
<p>Das im Pod eingebaute Stimmgerät verrichtet solide seine Arbeit und erlaubt bei Bedarf auch den Wechsel der Grundfrequenz, sodass sich z.b. auch außer europäische Stimmungen einstellen lassen.</p>
<p>Auch bei Live-Auftritten macht der Pod eine gute Figur, für diese Nutzung ist es allerdings empfehlenswert, das zugehörige Floorboard von Line6 zu erwerben, denn dieses bietet die Möglichkeit die Presets zu wechseln und einzelne Effekte in der Einstellung an- und auszuschalten. Außerdem verfügt es über ein Wah- und ein Volumepedal.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Der Pod bietet ein riesengroßes Soundfeld in dem man sich austoben kann. Er bietet jedem Gitarristen die Möglichkeit mit Sounds zu experimentieren und dabei alles in einem Gerät zu einem total soliden Preis, der sich daraus ergibt, dass der Pod 2.0 mittlerweile über 10 Jahre auf dem Markt ist und es viele Nachfolgemodelle gibt.</p>
<p>Zum Einstieg in das Experimentieren mit Sounds bietet sich wenig besser an, da man alle Richtungen probieren kann und vor allem auch zahlreiche Effekte beisammen hat und nicht mehr nur zwischen Clean- und Distortion-Channel am kleinen Übungsamp wählen kann, sondern den Pod davor schaltet und den Amp clean schaltet.</p>
<p>Wer also gerne mal mehr mit Sound experimentieren kann sich gut und gerne einen Pod holen und er öffnet einem die Türen auf dem Weg zu einem guten Gitarrensound.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ibanez V72 &#8211; Gitarre für Anfänger im Test</title>
		<link>http://six-strings.de/blog/equipment/ibanez-v72-gitarre-fur-anfanger-im-test</link>
		<comments>http://six-strings.de/blog/equipment/ibanez-v72-gitarre-fur-anfanger-im-test#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 22 Oct 2010 17:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Equipment]]></category>
		<category><![CDATA[akkustik]]></category>
		<category><![CDATA[akustik]]></category>
		<category><![CDATA[cutaway]]></category>
		<category><![CDATA[ibanez]]></category>
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		<category><![CDATA[western]]></category>
		<category><![CDATA[westerngitarre]]></category>

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		<description><![CDATA[Review über das Einsteigermodell "Ibanez V72"]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Gitarre welche ich heute vorstellen möchte,  kommt aus dem bekannten japanischen Instrumentenhaus „Ibanez“. Es handelt sich um das Modell der V72, einer Westerngitarre mit Tonabnehmer zum studentenfreundlichen Preis von aktuell rund 200€.</p>
<p>Folglich ein kleiner Überblick:</p>
<ul>
<li>Fichtendecke</li>
<li>Cutaway (für das Spielen der hohen Lagen)</li>
<li>Boden, Zargen und Hals bestehen aus Mahagoni</li>
<li>Griffbrett und Steg sind aus Palisander</li>
<li>IBZ Pickup mit AEQ200T Preamp und Tuner (Achtung: läuft nur in Verbindung mit Klinkenkabel und Verstärker)</li>
</ul>
<h3>Optik</h3>
<p>Die V72 ist eine Westerngitarre im klassischen Stil. Das Optische ist zeitlos und eigentlich treffend für jeden Geschmack. Der Wechsel vom Hauptton schwarz mit weißen und braunen Farbelementen, beispielsweise am Steg, ist gelungen. Kein Hingucker, eben neutral. Der schwarze Tuner an der Seite der Gitarre, sowie das Batteriefach sind unauffällig eingebaut.</p>
<p>Ein zusätzlicher Pluspunkt ist das Cutaway, welches das Solospiel erleichtert und die Gurtpins, um gegebenenfalls die Gitarre im Stehen spielen zu können.</p>
<p>Auch wenn Optik natürlich etwas Subjektives ist, so lässt sich an der V72 aufgrund von zeitlosem Design kein Manko feststellen.</p>
<h3>Verarbeitung &amp; Handling</h3>
<p>Grobe Fehler in der Verarbeitung sind nicht zu finden. Genaues Betrachten an oft kritischen Stellen wie beispielsweise den Bundstäben zeigen keine Fehler auf. Die Lackierung ist gleichmäßig und eben. Oft findet man ja bei verschiedensten Lichteinfällen Fehler in der Lackierung, doch bei meiner V72 kann ich nichts bemängeln. Auch die geschlossenen Mechaniken funktionieren wie vor 2 Jahren. Ein ganz dickes Plus für die Verarbeitung.</p>
<p>Eine Sache lässt sich noch zum Handling der Gitarre sagen. Jeder der eine Western mal gehört hat weiß, dass der Sound sehr „gehaltvoll“ ist. Das hat zum einen den Grund, dass der Korpus sehr groß ist. Nun ist es so, dass je nach Körperbeschaffenheit Probleme auftreten könnten, da ich den Korpus der V72 als sehr groß einschätze. Um sich Gewissheit zu verschaffen heißt es natürlich: testen!</p>
<p>Weniger Sorgen muss man sich darum machen, ob denn die Finger zum Hals passen. Der V72er Hals ist sehr schlank und passt super in jede Hand. Ich bin von meiner Konzertgitarre oder meinem E-Bass durchaus breite Hälse gewohnt, da ist so ein schlanker Hals wie der der V72 eine Wohltat. Doch auch hier ist zu beachten, dass das angenehme Empfinden der Halsbreite subjektiv ist – auch hier gilt es natürlich zu Testen.</p>
<h3>Sound</h3>
<p>Zum Sound lässt sich sagen, dass er in keinem Falle etwas Besonderes ist. Das klingt beim ersten Lesen vielleicht hart, ist aber so.</p>
<p>Die V72 liefert dennoch einen absolut zufriedenstellenden Klang ab. Voluminös, höhenlastig aber dennoch druckvoll. Alles in allem ein sehr guter Allroundsound, hier macht man gerade als Einsteiger nichts verkehrt. Erfreulich ist, dass der Sound mit alten Saiten ebenfalls annehmbar ist und nicht sofort an Qualität verliert.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Die V72 ist eine solide Westerngitarre zum Taschengeldpreis. Wer auf der Suche nach einem guten Allrounder ist und nicht auf gute Bespielbarkeit und Verarbeitung verzichten möchte sollte hier zugreifen. Bedenke jedoch, dass der V72 letztendlich etwas Charakter fehlt um es mit den teureren Modellen aufnehmen zu können.</p>
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		<title>Cort Action-A 4 BK &#8211; Einsteigerbass im Test</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Sep 2010 11:31:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In diesem Review findet ihr eine ausführliche Beschreibung für einen Einsteigerbass!]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Namen fallen bei der Frage nach einem geeigneten Einsteigerbass. Das Feld erstreckt sich von den großen Namen Fender über Yamaha bis Warwick. Die Preisklasse liegt dabei oft über 300 €. Doch wer ein wenig genauer hinschaut findet auch für gute 200 € ein geeignetes Instrument. Eins davon möchte ich hier vorstellen.</p>
<p>Es handelt sich um das 4-Saiter Modell &#8220;Cort Action&#8221; der südkoreanischen Firma Cor-Tek. Eben diese Firma gilt gerade unter Bassisten oft als Geheimtipp für viel Bass für wenig Geld.</p>
<p>Hier ein grober Überblick über das Instrument:</p>
<ul>
<li>4-Saiter</li>
<li>Agathiskorpus</li>
<li>geschraubter Ahornhals</li>
<li>Palisandergriffbrett</li>
<li>24 Bünde</li>
<li>PowerSound PJ-Tonabnehmer (PJ steht für Precision/Rock- und Jazztonabnehmer)</li>
<li>Ölverkapselte Mechaniken</li>
<li>verchromte Hardware</li>
<li>Cutaway</li>
<li>Aktivbass</li>
<li>Preis: 209 €</li>
</ul>
<h3>Optik</h3>
<p>Dieses Cortmodell kommt in einem zeitlosen, schlichten Design her. Ein schwarzer, glanzlackierter Korpus, ergänzt sich mit einem geschraubten Ahornhals, welcher mit seiner hellen Farbe einen schönen Kontrast zum dunkeln Palisandergriffbrett herstellt. Besonders schön sieht das Modell aus, wenn man Flatwound-Saiten (Flatwounds sind abgeschliffene Saiten) aufzieht. In Verbindung mit den 4 silbernen Potis ist der Bass ein echter Hingucker. Farblich toll abgestimmt ist auch die dunkle Kopfplatte zu den schwarzen, ölverkapselten Mechaniken. Ein Vorteil dieser Mechaniken ist übrigens, dass sie durch ihre geschlossene Form keiner Pflege bedürfen.</p>
<p>Ein kleines Manko ist die leichte Kopflastigkeit des Basses. Dagegen lässt sich jedoch mit einem geeigneten Gurt und richtiger Position des Instruments am Körper Abhilfe schaffen. Ein nettes Feature ist übrigens das Cutaway, welches dem Solospiel optimale Unterstützung liefert.</p>
<h3>Verarbeitung und Technik</h3>
<p>Gerade was die Verarbeitung angeht, eilen ja schlimme Gerüchte den asiatischen Modellen voraus. Oft wird von Lackfehlern, unsauberen Bünden und schiefen Hälsen berichtet.</p>
<p>Bei dem Cort konnte ich auf einen solchen Fehler nicht stoßen. Und das ist kein Einzelfall. Ein ehemaliger Bandkollege, welcher seit vielen Jahren Bass spielt, investierte vor gut einem Jahr knapp 500€ in ein anderes Cortmodell (Cort Artisan). Auch hier konnte man optimale Verarbeitung feststellen. Als zusätzliches Beispiel kann ich noch einen befreundeten Gitarristen anführen, welche mit seiner Cortgitarre ebenfalls von Anfang an sehr zufrieden war und diese selbst heute noch einem teureren Ibanezmodell vorzieht.</p>
<p>Zur Technik ist zu sagen, dass die aktive Variante dieses Modells einen praktischen 2-Band Equalizer mitbringt. Dieser erlaubt dem Spieler ein schnelles und vor allem auch sicheres Kontrollieren des Sounds &#8211; gerade im Einsatz auf der Bühne ist die ein entscheidener Vorteil. Im Detail heißt das, dass der Bassist mit den 4 Potis zwischen den Pickups wechseln kann (beispielsweise auf das hintere Pickup, um einen perkussiveren Sound zu bekommen), Treble &amp; Bass boostet oder cuttet oder das Mastervolume regelt. Das hat mir in Livesituationen schon oft den Gang zum Amplifier erspart.</p>
<p>Ein Blick ins Elektronikfach lässt keine verarbeitungsfehler finden.</p>
<h3>Der Sound</h3>
<p>Um mir ein Urteil über den Sound zu erlauben, testete ich den Bass mit verschiedenen Saitentypen. Standardmäßig zieht Cort immer GHS Bassboomers auf ihre Bässe, welche das Werk verlassen. Ich selbst probierte Nickelsaiten von Warwick und schlussendlich die oben angesprochenen Flats von d&#8217;Addario. Die Saiten hatten alle dieselben Stärken, was ja für den Sound entscheidend ist.<br />
Die beiden ersten Saitentypen erzeugten einen klaren, hohen Sound des Basses. Der Höhenanteil überlagert teilweise sogar die Tiefen.<br />
Im Umkehrschluss erzeugten die Flats einen warmen, bassigen Sound. daraus lässt sich auf die Flexibilität des Instruments schließen. Es ist also möglich einen slapfähigen Sound zu erreichen, sowie einen jazzähnlichen. Ein weiterer Pluspunkt, das dies gerade ein Aspekt für Einsteiger ist, welche noch nicht recht wissen, wo sie hinwollen.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Um es knackig zu formulieren: Der Cort Action 4-A BK ist ein guter Einsteigerbass, viel empfohlen und nicht umsonst immer recht fix vergriffen. Meine glasklare Empfehlung für den Anfänger oder Seiteneinsteiger, welcher mit kleinerem Budget ein solides Instrument haben möchte.</p>
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