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	<title>six strings &#187; Proberaum</title>
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		<title>Band Success 13: Der perfekte Proberaum</title>
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		<pubDate>Tue, 31 May 2011 13:43:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Band Success]]></category>
		<category><![CDATA[Band]]></category>
		<category><![CDATA[einrichtung]]></category>
		<category><![CDATA[Proberaum]]></category>
		<category><![CDATA[Proberaum einrichten]]></category>
		<category><![CDATA[proberaum einrichtung]]></category>

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		<description><![CDATA[Herzlich Willkommen zum dreizehnten Teil der six strings-Kolumne mit dem Namen “Band Success”. Jetzt geht es zur Sache. Haut rein! Packt Hammer, Meißel und Bohrmaschine aus. Jetzt wird der Proberaum an eure persönlichen Bedürfnisse angepasst! Gibt es den &#8220;perfekten Proberaum&#8221;? Nein. Jeder Proberaum ist [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herzlich Willkommen zum dreizehnten Teil der six strings-Kolumne mit dem Namen “Band Succes</strong><strong><strong>s”.</strong></strong><strong> Jetzt geht es zur Sache. Haut rein!</strong></p>
<p>Packt Hammer, Meißel und Bohrmaschine aus. Jetzt wird der Proberaum an eure persönlichen Bedürfnisse angepasst!</p>
<h3>Gibt es den &#8220;perfekten Proberaum&#8221;?</h3>
<p>Nein. Jeder Proberaum ist anders und für welchen Raum ihr euch entscheidet hängt von euren persönlichen Vorlieben ab.</p>
<p>Deshalb erfinde ich jetzt einfach mal einen Beispielproberaum, auf den sich die folgenden Überlegungen beziehen.</p>
<h3>Der Beispielproberaum</h3>
<p>So soll er aussehen:</p>
<ul>
<li>Er befindet sich in einem alten Bürogebäude</li>
<li>Im Erdgeschoss</li>
<li>Es gibt Fenster</li>
<li>Ein ekliger Teppichboden oder es gibt keinen</li>
<li>Die Tapeten sehen übel aus und sind zerrissen</li>
</ul>
<h3>Der Test</h3>
<p>Baut euer Equipment auf und legt los.</p>
<ul>
<li>Seid ihr mit eurem Sound zufrieden?</li>
<li>Könnt ihr euch noch hören, wenn die Band im Nachbarraum voll aufdreht?</li>
</ul>
<p>Jetzt wisst ihr, was ihr an dem Raum verbessern müsst.</p>
<h3>Wie soll euer Proberaum aussehen?</h3>
<p>Ihr wollt euch in dem Raum wohlfühlen. Nichts einfacher als das.</p>
<h3>Tipp:</h3>
<p>Fragt erst mal alle Leute, die ihr kennt. Liegt bei ihnen noch etwas herum, das sie nicht mehr brauchen?</p>
<ul>
<li>Ein paar Rollen alte Raufasertapete</li>
<li>Farbe</li>
<li>Teppichboden oder alte Teppiche</li>
</ul>
<p>Wenn ihr nicht fündig werdet, dann Schritt zwei: Der Baumarkt. Da gibt es auf Nachfrage immer Bestände, die nicht mehr verkäuflich und sehr günstig zu erwerben sind.</p>
<h3>Optik und Akustik</h3>
<h4>Optik</h4>
<p>Ihr müsst selbst entscheiden, wie euer Proberaum aussehen soll.</p>
<ul>
<li>Streicht die alte Tapete oder tapeziert neu</li>
<li>Verlegt einen neuen Teppichboden</li>
<li>Vergesst die Decke nicht</li>
<li>Klebt ein paar Bilder an die Wand</li>
</ul>
<h4>Akustik</h4>
<p>&#8220;Geiz ist geil&#8221;. Aber nicht immer&#8230;</p>
<h4>Die Legende von der Eierverpackung</h4>
<p>Die Schallisolierung oder der Sound im Proberaum soll besser werden. Also was tun? Eierkartons sammeln. Die kann man dann an die Wand nageln.</p>
<p>Ganz schlechte Idee!</p>
<p>Mal abgesehen von der mangelhaften Schallisolierung ist es auch brandgefährlich!</p>
<p>Die Eierkartons sind hoch entflammbar. Wenn das Geringste in eurem Proberaum schiefläuft, dann brennt das ganze Gebäude. Lasst die Finger davon, sonst habt ihr evtl. ein finanzielles Problem.</p>
<p>Noch ein Wort zum Thema Brandschutz. Plant die Stromversorgung eures Equipments so, dass ihr, wenn möglich, nur einen Netzstecker ziehen müsst und alles ist von der Stromversorgung getrennt, wenn ihr den Raum verlasst.</p>
<h4><strong>Dazu zwei Beispiele:</strong></h4>
<p>Ich wollte mal in meinem Wohnzimmer üben. Aus heiterem Himmel fing ein Netzgerät für einen Bodentreter an zu qualmen. Ich habe es gerade noch geschafft, das sehr heiße Teil auszustecken und aus dem Fenster zu werfen. Die Sicherung hat es auch heraus gehauen, d.h. kein Licht. Zum Glück ist es am Tag passiert. Aber stellt euch mal vor, ihr habt einen Proberaum im Keller, ohne Fenster&#8230;</p>
<p>Das zweite Mal ist uns das im Proberaum passiert. Eigentlich hatten wir immer den Netzstecker gezogen, nur dieses Mal hatten wir es vergessen. Als wir zur nächsten Probe kamen, war ein Netzteil durch geschmort. Heute kann ich nur sagen, wir hatten verdammt viel Glück!</p>
<p>Zurück zum Thema Sound, wie könnt ihr die Akustik in eurem Proberaum verbessern?</p>
<p>Ein Teppichboden ist schon mal ein guter Anfang.</p>
<p>Pyramidenschaum, das sind Schaumstoffmatten, die so ähnlich aussehen wie die Eierkartons. Sie sind schwer entflammbar, kaufen könnt ihr sie im Musikhandel. Der Preis ist happig, ca. 20 Euro pro Matte (1 x 1 Meter). Es geht aber auch billiger. Fragt nach Restbeständen, besonders in der Farbe Weiß. Die werden nämlich unter Lichteinfluss schnell gelb und sind dann nicht mehr verkäuflich. Vergleichen lohnt sich auf jeden Fall, holt euch mehrere Angebote ein!</p>
<p>Tapeziert nicht den ganzen Raum mit diesen Matten, sonst wird die Akustik extrem trocken. Experimentiert mir ihnen an verschiedenen Stellen des Raums, bis ihr das für euch optimale Ergebnis erzielt.</p>
<p>Die Fenster. Eine Fensterfront in eurem Proberaum macht richtig Spaß. Ihr habt Licht und frische Luft. Es gibt aber zwei Nachteile. Wenn sich der Raum im Erdgeschoss befindet, kann jeder von außen reinschauen. Eine Einladung für Diebe. Außerdem tragen viele Fenster nicht wirklich zu einer Verbesserung der Akustik bei. Ein Vorschlag: Im Baumarkt gibt es Folien zu kaufen, die Licht durchlässig sind und den Blick von außen unmöglich machen. Diese könnt ihr mit doppelseitigem Klebeband von innen auf die Fenster kleben. Lasst euch beraten, es lohnt sich!</p>
<h3>Wohlfühlen im Proberaum</h3>
<p>Ihr habt renoviert und die Akustik passt auch. Was benötigt ihr sonst noch?</p>
<p>Ein paar Vorschläge:</p>
<ul>
<li>Ein Sofa, auf dem alle Bandmitglieder Platz finden.</li>
<li>Einen Kühlschrank, Durst ist doof!</li>
<li>Ein paar Regale für den Kleinkram.</li>
<li>Einen Band PC. Dazu später mehr.</li>
</ul>
<p>Dafür müsst ihr kein Geld ausgeben. Fragt Freunde und Bekannte, ob sie was loswerden möchten oder schaut in die Kleinanzeigen (Rubrik zu verschenken) eurer Tageszeitung. Hier werdet ihr garantiert fündig.</p>
<p>Ich wünsche euch viel Spass bei der Planung, Renovierung und Einrichtung eures Proberaums.</p>
<p>Bis nächste Woche!</p>
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		<item>
		<title>Band Success 12: Der Mietvertrag und weitere Tipps Teil 2/2</title>
		<link>http://six-strings.de/blog/band-success/mietvertrag-und-weitere-tipps-teil-22</link>
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		<pubDate>Tue, 24 May 2011 07:03:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Band Success]]></category>
		<category><![CDATA[Anfänger]]></category>
		<category><![CDATA[Bandraum]]></category>
		<category><![CDATA[Blues]]></category>
		<category><![CDATA[Einsteiger]]></category>
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		<category><![CDATA[Mietvertrag]]></category>
		<category><![CDATA[Musikrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Proberaum]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtliches für Musiker]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>

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		<description><![CDATA[Herzlich Willkommen zum zwölften Teil der six strings-Kolumne mit dem Namen “Band Success”. Diese Woche steht noch ein wenig Theorie auf dem Programm, ich gelobe Besserung! Letzte Woche haben wir damit angefangen, den Mietvertrag für euren Proberaum genauer zu betrachten. Heute folgt der zweite [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herzlich Willkommen zum zwölften Teil der six strings-Kolumne mit dem Namen “Band Success”.</strong> <strong>Diese Woche steht noch ein wenig Theorie auf dem Programm, ich gelobe Besserung!<br />
</strong></p>
<p>Letzte Woche haben wir damit angefangen, den Mietvertrag für euren Proberaum genauer zu betrachten. Heute folgt der zweite Teil zu diesem Thema. Zusätzlich gibt es noch ein paar Tipps, die euch das Leben und den Umgang mit eurem Vermieter leichter machen.<strong></strong></p>
<h3>Renovierung des Proberaums</h3>
<p>Was ihr dabei technisch und handwerklich beachten solltet werden wir uns in einem der nächsten Artikel von &#8220;Band Success&#8221; anschauen. Dieses Mal geht es darum, welche Renovierungsarbeiten euer Vermieter von euch verlangt, wenn ihr den Mietvertrag kündigt. Darauf gehen wir weiter unten in diesem Artikel ausführlich ein.</p>
<h3><strong>Die Probezeiten</strong></h3>
<p>Folgende Fragen sind für euch wichtig:<strong><br />
</strong></p>
<ul>
<li>Wann und wie lange könnt ihr proben?</li>
<li>Morgens bis mittags?</li>
<li>Abends oder in der Nacht?</li>
<li>An Sonn- und Feiertagen?</li>
</ul>
<p>Probleme, die sich für euch ergeben können, könnt ihr nochmal in &#8220;Band Succes 09&#8243; nachlesen.</p>
<h3>Könnt ihr den Raum untervermieten?</h3>
<p>Ein Proberaum kostet viel Geld. Was liegt näher, als den Raum an eine andere Band unterzuvermieten?</p>
<p>Prinzipiell eine gute Idee.</p>
<p>Legt auf jeden Fall im Mietvertrag fest, dass ihr untervermieten dürft.</p>
<p><strong>Wichtig:</strong><br />
Wenn ihr euren Proberaum untervermietet und der Vermieter zustimmt, dann seid ihr für alle Schäden, die eure Untermieter verursachen gegenüber dem Vermieter verantwortlich. D.h. ihr (bzw. derjenige von euch, der den Mietvertrag unterschrieben hat) haftet und muss zahlen. Überlegt euch gut, an wen ihr vermietet!</p>
<h3><strong>Sonstige Regelungen</strong></h3>
<p>Ihr habt weitere Punkte, die ihr gerne im Mietvertrag festlegen wollt? Kein Problem, rein damit!</p>
<h3><strong>Änderung des Mietvertrags</strong></h3>
<p>Hier gehört auf jeden Fall die Klausel rein, dass alle Änderungen des Vertrags der Schriftform bedürfen. D.h. im Klartext: Alles, was ihr mit eurem Vermieter mündlich besprecht ist nicht interessant, das was im Mietvertrag steht gilt weiter. Wenn ihr den Vertrag ändern wollt, dann nur schriftlich! Verweist auf den Mietvertrag, schreibt rein, was geändert werden soll und vergesst das Datum und die Unterschriften von Mieter und Vermieter nicht.</p>
<h3>Die salvatorische Klausel</h3>
<p>Was ist das?</p>
<p>Einfach erklärt: Ihr schließt einen Vertrag ab, z.B. mit eurem Vermieter. Und es stellt sich heraus, dass Teile dieses Vertrags ungültig sind, dann könnt ihr durch die salvatorische Klausel den Inhalt des Vertrags retten. Beide Vertragsparteien verpflichten sich, eine gültige Regelung schriftlich zu vereinbaren. Sonst gelten die Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB).</p>
<h3>Die Unterschriften</h3>
<p>Der Mietvertrag muss unterschrieben sein, d.h. vom Vermieter und vom Mieter. Vergesst bitte auch das Datum nicht!</p>
<h3>Anlagen zum Mietvertrag</h3>
<p>Das können alle möglichen Schriftstücke sein, die euch oder eurem Vermieter wichtig sind. Eine sinnvolle Anlage ist z.B. ein Übernahmeprotokoll.</p>
<p><strong>Wichtig:</strong> Führt die Anlagen mit ihrer genauen Bezeichnung am Schluß des Mietvertrags auf.</p>
<h3>Das Übernahmeprotokoll</h3>
<p>Ihr übernehmt den Proberaum in dem Zustand, wie er im Zeitpunkt eurer Besichtigung ist. Wenn ihr auf Nummer sicher gehen wollt, dann protokolliert diesen Zustand. So habt ihr später etwas Schriftliches, falls es zu Streitigkeiten mit dem Vermieter kommen sollte. Schaut euch den Raum genau an und macht Fotos.</p>
<p>Worauf solltet ihr achten?</p>
<ul>
<li>Wie schaut der Raum allgemein aus (Boden, Wände, Decke, Fenster)?</li>
<li>Funktioniert die Beleuchtung?</li>
<li>Gibt es an allen Steckdosen Strom?</li>
<li>Zählerstände für Gas, Strom, Wasser usw. (vgl. oben).</li>
<li>Wie viele Schlüssel bekommt ihr für den Raum?</li>
</ul>
<p>Sind Mängel vorhanden?</p>
<p>Wenn ja, dann gehören sie auf jeden Fall in das Protokoll.</p>
<p>Wie immer, Datum, Unterschrift vom Mieter und Vermieter!</p>
<p>Jetzt habt ihr hoffentlich richtig lange Spaß an eurem Proberaum.</p>
<p>Aber was ist, wenn ihr raus wollt oder müsst?</p>
<p>Da muss nochmal was Schriftliches her.</p>
<h3>Das Übergabeprotokoll</h3>
<p>Warum?</p>
<p>Ihr habt den Zustand des Raums in dem Zeitpunkt, zu dem ihr eure Schlüssel abgebt (gegen Empfangsbestätigung) dokumentiert. Es gilt eigentlich das Gleiche wie beim Übernahmeprotokoll.</p>
<p>Jetzt kann es euch egal sein, was danach mit dem Raum passiert!</p>
<h3>Nächste Woche</h3>
<p>Weg mit Bleistift und Papier, ihr seid neugierig? Dann lasst euch überraschen!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Band Success 11: Der Mietvertrag und weitere Tipps Teil 1/2</title>
		<link>http://six-strings.de/blog/band-success/band-success-11-der-mietvertrag-und-weitere-tipps-teil-12</link>
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		<pubDate>Tue, 17 May 2011 16:54:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Herzlich Willkommen zum elften Teil der six strings-Kolumne mit dem Namen “Band Success”. Das heutige Thema ist ziemlich trocken, aber sehr wichtig. Wie könnt ihr euch gegenüber eurem Vermieter absichern? Was sollte im Mietvertrag stehen und was solltet ihr außerdem noch beachten? Jetzt ist [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herzlich Willkommen zum elften Teil der six strings-Kolumne mit dem Namen “Band Success”.</strong> <strong>Das heutige Thema ist ziemlich trocken, aber sehr wichtig. Wie könnt ihr euch gegenüber eurem Vermieter absichern? Was sollte im Mietvertrag stehen und was solltet ihr außerdem noch beachten?<br />
</strong></p>
<p>Jetzt ist es soweit:</p>
<ul>
<li>Ihr habt einen Proberaum gefunden</li>
<li>Der Vermieter macht einen seriösen Eindruck</li>
<li>Ihr wollt diesen Raum</li>
</ul>
<p>Nun wird es ernst!</p>
<p><span id="more-2101"></span></p>
<h3>Der Mietvertrag</h3>
<p>Einer von eurer Band muss den Mietvertrag unterschreiben. Er ist für die pünktliche Zahlung der Miete und für Schäden im Proberaum verantwortlich. Zu diesem Thema findet ihr in den letzten Folgen von &#8220;Band Success&#8221; einige Infos. Vielleicht möchte der Vermieter nichts Schriftliches. &#8220;Wir brauchen doch keinen Vertrag, das können wir doch alles mündlich regeln&#8221;. Nein! Ihr wollt einen Mietvertrag, in dem alles geregelt ist. Dann habt ihr alles Schwarz auf Weiß. Setzt notfalls selbst einen Mietvertrag auf, in dem alle Punkte aufgeführt sind, die für euch wichtig sind.</p>
<p>Ich kann euch nur raten: Schließt einen schriftlichen Mietvertrag ab, dann ist alles geregelt!</p>
<h4>Was steht in dem Vertrag?</h4>
<p>Da gibt es einiges zu beachten.</p>
<ul>
<li>Wer ist der Vermieter?</li>
<li>Wer ist der Mieter?</li>
<li>Wie hoch ist die Miete?</li>
<li>Kalt- oder Warmmiete?</li>
<li>Muss eine Kaution hinterlegt werden?</li>
<li>Wie lange ist die Kündigungsfrist?</li>
<li>Müsst ihr den Proberaum renovieren, wenn ihr auszieht (z.B. Malerarbeiten, Teppichboden, Entfernen von Schallschutz usw.)?</li>
<li>Wann und wie lange darf geprobt werden?</li>
<li>Könnt ihr Untermieter rein nehmen?</li>
<li>Sonstige Regelungen, die euch wichtig sind.</li>
<li>Änderungen des Mietvertrags</li>
<li>Die salvatorische Klausel</li>
<li>Datum und Unterschrift von Vermieter und Mieter</li>
<li>Anlagen zum Mietvertrag</li>
</ul>
<p>Das sind nur die wichtigsten Punkte, die in einem Mietvertrag stehen sollten. Wenn ihr euch nicht sicher seid, dann fragt einen Rechtsanwalt. Unterschreibt den Vertrag nicht sofort. Lasst euch ein paar Tage Zeit, um alles in Ruhe durchzulesen. Nun schauen wir uns die oben genannten Punkte mal etwas genauer an.</p>
<h4>Der Vermieter</h4>
<p>Achtet darauf, dass seine korrekte Bezeichnung und Anschrift im Mietvertrag steht.</p>
<p><strong>Beispiel:</strong></p>
<p>Herr Max Mustermann<br />
Lonely Avenue 1<br />
12345 Rocktown</p>
<p>oder</p>
<p>Guitar Vermietungs GmbH<br />
Metalroad 15<br />
54321 Lautlingen</p>
<h4>Der Mieter</h4>
<p>Das ist einer von euch. Hier gilt das selbe wie beim Vermieter (Vorname, Name, Adresse).</p>
<h4>Die Miete</h4>
<p>Proberäume sind schwer zu finden. Die Nachfrage bestimmt das Angebot.<br />
Wie bitte?</p>
<p><strong>Beispiel:</strong></p>
<p>Im Großraum Stuttgart werdet ihr kaum einen vernünftigen Proberaum unter 200 bis 250 Euro finden.</p>
<p>Warum?</p>
<p>Es gibt zu viele Bands und zu wenig Proberäume. Also lässt sich der Vermieter den Raum entsprechend bezahlen. Entweder ihr zahlt die geforderte Miete oder ihr bekommt den Raum nicht, schließlich stehen ja genügend andere Bands in der Warteschlange.</p>
<p>Das heißt aber nicht, dass ihr nicht doch ein Schnäppchen machen könnt. Es liegt an euch. Augen offen halten, suchen, telefonieren&#8230;</p>
<p>Ich drücke euch die Daumen!</p>
<h4>Kalt- oder Warmmiete</h4>
<p>Ich hoffe, dass es in eurem Proberaum niemals zu kalt oder zu warm wird.</p>
<p>Dazu eine wahre Geschichte:</p>
<p>Wir hatten uns einen Raum gemietet, tief im Keller eines Gewerbeparks. Er war richtig gut schallisoliert usw. (ein ehemaliges Tonstudio). Der Besichtigungstermin war Samstag nachmittags. Heizung war nicht vorhanden. Fast hätten wir uns ein paar Heizlüfter gekauft&#8230;</p>
<p>Nachdem wir eingezogen waren, stellte sich heraus, dass direkt über uns eine türkische Großbäckerei Tag und Nacht Fladenbrote produzierte. Im Winter war das richtig super, wir haben keinen Cent für die Heizung ausgeben müssen und konnten auch bei Minus Temperaturen immer im T-Shirt proben. Im nächsten Sommer war der Kostenvorteil weg. Wir mussten in Standventilatoren investieren, um es in Shorts und &#8220;oben ohne&#8221; (natürlich außer der Sängerin) aushalten zu können.</p>
<p><strong>Also gut, was versteht man unter Kaltmiete?</strong></p>
<p>Ihr bezahlt eure Miete, aber bei der Kaltmiete kommen Nebenkosten dazu, z.B. Strom, Heizung, Wasser, Hausmeister usw. Für diese wird eine monatliche Abschlagszahlung fällig, die ihr zusätzlich zur Miete zahlen müsst. Am Ende des Jahres wird dann abgerechnet. Habt ihr zu viel oder zu wenig bezahlt? Die Abrechnung ist Sache eures Vermieters. Er muss sie euch schriftlich vorlegen. Jetzt gibt es entweder Geld zurück oder ihr müsst was nachzahlen.</p>
<p>Wie könnt ihr kontrollieren, ob der Vermieter seriös abrechnet? Da hilft nur eins, lasst euch die Zähler für Strom usw. zeigen und schreibt euch bevor ihr loslegt die Zählerstände auf. Am besten zusammen mit dem Vermieter, ihr und er unterschreibt dann die ganze Geschichte (Datum nicht vergessen). Kontrolliert nach ein oder zwei Monaten, ob der Zähler funktioniert und realistische Ergebnisse abliefert. Es wäre doch ärgerlich, wenn die Band im Nebenraum, die jeden Tag probt, auf euren Zähler läuft&#8230;</p>
<p><strong>Und was ist eine Warmmiete?</strong></p>
<p>Kurz gesagt: &#8220;All Inklusive&#8221;. Ihr bezahlt einen festen monatlichen Mietbetrag, in dem sämtliche Nebenkosten enthalten sind. Die stressfreie Variante, ihr wisst genau, was ihr pro Monat für euren Proberaum ausgeben müsst.</p>
<h4>Die Mietkaution</h4>
<p>Eine Kaution ist ein bestimmter Geldbetrag, den der Vermieter von euch haben möchte, bevor ihr den Raum bezieht. Sie dient ihm als Sicherheit, z.B. für Schadensersatzansprüche oder nicht bezahlte Mietansprüche. <strong>Wichtig:</strong> Wenn im Mietvertrag keine Kaution vereinbart wurde, dann hat der Vermieter im Nachhinein keinen Anspruch auf die Leistung einer Kaution.</p>
<p>Wem gehört die Kaution?</p>
<p>Euch! D.h. wenn der Mietvertrag gekündigt wird und ihr die Miete gezahlt und nichts beschädigt habt, dann bekommt ihr die Kaution zurück.</p>
<p>Wie wird die Kaution angelegt?</p>
<p>Wir wollen hier nicht alle rechtlichen Aspekte behandeln, Normalerweise wird die Kaution vom Vermieter auf ein Sparbuch eingezahlt. Nach Beendigung des Mietverhältnisses bekommt ihr euer Geld mit Zinsen zurück.</p>
<h4>Die Kündigungsfrist</h4>
<p>Der Vermieter, und auch eure Band, möchten natürlich für die Zukunft planen. Daher sind beide Seiten daran interessiert, das Mietverhältnis so zu gestalten, dass keinem ein Nachteil entsteht.</p>
<p><strong>Beispiel:</strong></p>
<p>Ihr investiert Zeit und Geld in euren neuen Proberaum. Einen Monat später teilt euch der Vermieter mit, dass er den Raum an einen Mieter, der mehr bezahlt vermieten kann. Er kündigt den Mietvertrag und das war es dann für euch. Abgesehen von dem, was ihr in den Raum investiert habt, ihr steht jetzt mit eurem gesamten Equipment auf der Straße. Wohin damit, bis ein neuer Proberaum gefunden ist?</p>
<p>Wenn ihr euch gut versteht, dann vereinbart mit dem Vermieter eine möglichst lange Kündigungsfrist. So seid ihr auf der sicheren Seite. Ihr habt langfristig einen Proberaum. Eure Investitionen lohnen sich.</p>
<p>Der Haken an der Sache: Wenn ihr mit dem Vermieter eine lange Kündigungsfrist vereinbart, dann müsst ihr auch die Miete bezahlen. Und wer muss zahlen? Richtig, der welcher den Mietvertrag unterschrieben hat. Ihr solltet also immer drei bis sechs Monatsmieten auf eurem Bandkonto haben, so können auch Forderungen des Vermieters beglichen werden, wenn es Ärger innerhalb der Band gibt oder ihr sie auflöst (vorausgesetzt der Inhaber des Bandkontos ist seriös).</p>
<h3>Nächste Woche folgt Teil zwei!</h3>
<p>Dann gibt es weitere wichtige Inhalte zum Mietvertrag für euren Proberaum sowie ein paar nützliche Tipps, wie ihr von Anfang an Stress mit eurem Vermieter vermeiden könnt.</p>
<p>See you next Week!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Band Success 10: Wer ist dein Vermieter?</title>
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		<pubDate>Tue, 10 May 2011 08:45:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Band Success]]></category>
		<category><![CDATA[Band]]></category>
		<category><![CDATA[Proberaum]]></category>
		<category><![CDATA[Proberaumvermietung]]></category>
		<category><![CDATA[Vermieter]]></category>

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		<description><![CDATA[Herzlich Willkommen zum zehnten Teil der six strings-Kolumne mit dem Namen “Band Success”. Letzte Woche haben wir uns mit der Suche nach einem Proberaum für eure Band beschäftigt. Heute schauen wir uns mal an, wie ihr eurem Vermieter auf den Zahn fühlen könnt. Viel [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herzlich Willkommen zum zehnten Teil der six strings-Kolumne mit dem Namen “Band Success”.</strong> <strong>Letzte Woche haben wir uns mit der Suche nach einem Proberaum für eure Band beschäftigt. Heute schauen wir uns mal an, wie ihr eurem Vermieter auf den Zahn fühlen könnt. Viel Spaß beim Lesen!</strong></p>
<p>So, ihr habt die erste Hürde geschafft. Der Raum gefällt euch und der Vermieter möchte ihn euch vermieten. Alles klar, es kann los gehen!</p>
<h3>Der Vermieter</h3>
<p>Im letzten Artikel ging es unter anderem darum, wie ihr einen guten Eindruck auf den Vermieter macht. Jetzt drehen wir den Spieß mal um.</p>
<ul>
<li>
<h4>Wer ist der Vermieter?</h4>
<p>In der Regel werden die meisten Proberäume in leer stehenden Gewerbeimmobilien vermietet. Dann habt ihr es nicht direkt mit dem Eigentümer sondern mit einem Angestellten einer Hausverwaltung zu tun.</li>
</ul>
<ul>
<li>
<h4>Wie wirkt der Vermieter auf euch?</h4>
<p>Ist er auch nach dem Abschluss des Mietvertrags gut für Fragen und Probleme erreichbar?</p>
<p>Für Fragen rund um das Gebäude gibt es in diesen Fällen einen Hausmeister. Fragt unbedingt nach seiner Telefonnummer, wenn irgendwas nicht passt oder kaputt geht, dann ist er euer Ansprechpartner.</li>
<li>
<h4>Macht der Vermieter oder sein Angestellter/Beauftragter einen seriösen Eindruck?</h4>
<p><strong><em>Beispiel (erster Teil):</em></strong></p>
<p>Vor einigen Jahren war meine Band auf der Suche nach einem neuen Proberaum. Wir waren pünktlich vor Ort. Nur der Vermieter nicht!</p>
<p>Das ehemalige Bürogebäude sah von außen schon sehr heruntergekommen aus.</p>
<p>Nach einer halben Stunde kam ein älterer Mann und stellte sich als Hausmeister vor. Sein Outfit war nicht vertrauenswürdig. Braungebrannt, seine Kleidung bestand aus einer blauen Arbeitskleidung, Latzhose ohne T-Shirt.</li>
<li>
<h4>Verspricht er euch „das Blaue vom Himmel herunter“ oder trifft er realistische Aussagen?</h4>
<p><strong><em>Beispiel (zweiter Teil)</em></strong>:</p>
<p>Der oben genannte Herr hat uns durch das Gebäude geführt, innen sah es nicht besser aus. Der Proberaum war stark renovierungsbedürftig. Die Toiletten unbenutzbar. In den Fensterscheiben befanden sich Löcher. Er versicherte uns, dass dies alles kein Problem sei. Das Gebäude sollte in den nächsten sechs Monaten renoviert werden. Irgendwie waren wir skeptisch und haben den Raum dann doch nicht gemietet. Trotz seiner Beteuerungen wurden bis heute keine Reparaturen an dem Gebäude vorgenommen. Ich fahre jede Woche auf dem Weg zu unserem Proberaum vorbei, man sieht den Verfall bereits von außen.</li>
</ul>
<h3>Seid skeptisch!</h3>
<p>Eines ist uns allen klar:</p>
<ul>
<li>Einen Proberaum zu finden ist sehr schwer.</li>
<li>Aber muss es der erstbeste sein?</li>
<li>Wenn ihr dringend einen Raum benötigt, dann schlagt zu! Aber investiert nicht in den Raum, wenn er euch nicht gefällt.</li>
<li>Achtet in diesem Fall unbedingt darauf, dass ihr euch nicht vertraglich bindet!</li>
</ul>
<h3>Fazit</h3>
<p>Schaut euch euren Vermieter genau an, bevor ihr einen Mietvertrag unterschreibt!</p>
<p>Wenn deine Band bereits Erfahrungen mit einem Proberaum gemacht hat,  insbesondere dem Vermieter, dann schreibt einen Kommentar, die Leser von six-strings werden es euch danken!</p>
<p>Bis nächste Woche!</p>
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		<title>Band Success 09: So findest du einen Proberaum</title>
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		<pubDate>Tue, 03 May 2011 13:34:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Band Success]]></category>
		<category><![CDATA[Band]]></category>
		<category><![CDATA[bandprobe]]></category>
		<category><![CDATA[Proberaum]]></category>
		<category><![CDATA[Proberaum einrichten]]></category>
		<category><![CDATA[proberaum finden]]></category>
		<category><![CDATA[Suche]]></category>
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		<description><![CDATA[Herzlich Willkommen zum neunten Teil der six strings-Kolumne mit dem Namen “Band Success”. In den nächsten Artikeln beschäftigen wir uns mit eurem Proberaum. Los geht es mit der Suche nach dem richtigen Raum für euch! Der Proberaum ist das Wohnzimmer eurer Band. Ihr werdet [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herzlich Willkommen zum neunten Teil der six strings-Kolumne mit dem Namen “Band Success”.</strong> <strong>In den nächsten Artikeln beschäftigen wir uns mit eurem Proberaum. Los geht es mit der Suche nach dem richtigen Raum für euch!</strong></p>
<p>Der Proberaum ist das Wohnzimmer eurer Band. Ihr werdet viel Zeit in ihm verbringen. Deshalb sind zwei Punkte besonders wichtig:</p>
<ul>
<li>Ihr wollt Musik machen. Wann ihr wollt und so lange ihr wollt!</li>
<li>Ihr müsst euch in dem Raum wohlfühlen, d.h. jeder kommt gerne in den Raum, nicht nur um zu proben, sondern auch um neue Ideen auszuprobieren und sich mit der Band auszutauschen.</li>
</ul>
<p>Wenn ihr dem zustimmt, dann ist schon mal klar, wie der optimale Proberaum für euch aussehen muss. Doch bis dahin ist es noch ein langer Weg&#8230;</p>
<h3>Wie findet ihr einen passenden Proberaum?</h3>
<p>Proberäume für Bands sind schwer zu finden. Plant genügend Zeit für die Suche ein!</p>
<p>Den optimalen Raum für euch zu finden wird nicht ganz leicht werden. Bevor ihr keinen findet, zieht Übergangslösungen in Betracht. Achtet darauf, dass ihr euch vertraglich nicht zu lange bindet. Wer will schon gerne seine Zeit in einem feuchten Raum im Keller länger als nötig verbringen?</p>
<h3>Tipps zur Proberaumsuche</h3>
<ul>
<li>Fragt Freunde, Bekannte und Familie. Vielleicht kennt jemand einen leer stehenden Raum.</li>
<li>Erkundigt euch bei Jugendhäusern, kirchlichen und sozialen Einrichtungen. Der Vorteil: Es kostet meistens nichts. Der Nachteil: Ihr müsst euch höchstwahrscheinlich den Raum mit anderen Bands, die ihr nicht kennt, teilen. Wird euer Eigentum (Equipment und Instrumente) respektiert? Der Grundsatz heißt „Don´t touch“. Ihr rührt das Equipment der anderen Bands nicht an und sie eures auch nicht! Wenn das nicht gewährleistet ist, dann lasst es lieber sein. Sonst entwickelt sich der vermeintlich günstige Proberaum schnell zum finanziellen Albtraum für euch.</li>
<li>Wenn ihr Schüler oder Studenten seid, fragt in der Schule oder an der Uni nach. Auch hier gilt das Gleiche wie im vorherigen Punkt beschrieben.</li>
<li>Hat euer Arbeitgeber einen leer stehenden Kellerraum? Vielleicht könnt ihr den kostenlos nutzen? Habt ihr sogar einen Sponsor für eure Band gefunden? Und wie wäre es mit einem Auftritt beim nächsten Betriebsfest?</li>
<li>Fragt andere Bands oder Musiker. Oft werden in dem Gebäude, in welchem sie ihren Proberaum haben weitere Räume vermietet. Vielleicht ergibt sich ja auch die Möglichkeit als Untermieter bei einer Band einzuziehen.</li>
<li>Schaut euch in umliegenden Industriegebieten um. Viele Bürogebäude stehen leer. Oft mit Schildern &#8220;Zu vermieten&#8221;. Telefonnummer aufschreiben und anrufen!</li>
<li>Kennt ihr Gewerbeparks in eurer Nähe? Dort werden meistens auch Kellerräume vermietet. Sprecht einfach einen Mieter an und lasst euch die Telefonnummer des Vermieters geben.</li>
<li>Gebt ein Inserat auf einer Musikerplattform auf.</li>
<li>Versucht es über eine Zeitungsannonce.</li>
<li>Schaut euch die Lage des Raums an. Das Beste ist, wenn der Proberaum in einem reinen Industriegebiet ist. Dann habt ihr keinen Stress mit den Anwohnern. Checkt auch ab, welche Unternehmen in dem Gebäude sind. Wann wollt ihr proben? Abends dürfte kein Problem sein. Aber was ist, wenn ihr nachmittags proben wollt? Wenn sich jemand gestört fühlt, dann habt ihr ein Problem. Nehmen wir mal an, dass ein Unternehmen die komplette Etage über eurem Proberaum angemietet hat und es denen zu laut ist. Dann ist doch eigentlich klar, wer als erstes die Kündigung erhält. Deshalb die Empfehlung: Einfach mal nachfragen und ihr wisst, woran ihr seid.</li>
</ul>
<h3>Die Besichtigung</h3>
<p>Endlich hat sich jemand gemeldet! Jetzt müsst ihr den Vermieter überzeugen, dass ihr die richtigen Mieter seid.</p>
<p>Versetzt euch in die Lage des Vermieters. Was will er?</p>
<ul>
<li>Wer ist der Mieter?</li>
<li>Wird die Miete pünktlich überwiesen?</li>
<li>Muss ich Angst vor Sachbeschädigungen haben?</li>
</ul>
<h4>Der erste Eindruck zählt</h4>
<p>Der Vermieter will zuverlässige Mieter, die pünktlich zahlen und mit denen er keinen Stress hat. Also müsst ihr ihn überzeugen. Aber wie?</p>
<ul>
<li>Kommt in &#8220;normaler&#8221; Kleidung. Nietenarmband oder Irokesenhaarschnitt kommen nicht so gut. Jeans und T-Shirt reichen doch auch!</li>
<li>Sprecht mit dem Vermieter. Erzählt was von eurer Band. Was macht ihr beruflich? Diplomingenieur, Maurer oder Schüler?  Wenn alle oder die meisten einen Job haben, dann passt es für den Vermieter erst mal. Den Vermieter interessiert doch nur eines: Kommt die Miete jeden Monat pünktlich und muss ich keine Angst haben, dass irgendwas kaputt geht?</li>
<li>Lasst euch alles genau zeigen und stellt Fragen!</li>
<li>Proben nebenan andere Bands? Kommt ihr mit dem Geräuschpegel zurecht?</li>
<li>Welchen Lärm erzeugen die gewerblichen Mieter?</li>
<li>In welchem Zustand ist der Raum? Funktioniert alles (Licht, Strom).</li>
<li>Ist der Raum sicher? Gibt es eine vernünftige abschließbare Tür?</li>
<li>Gibt es benutzbare Toiletten?</li>
<li>Sind Parkplätze in ausreichender Menge verfügbar?</li>
<li>Ist der Proberaum gut mit öffentlichen Nahverkehrsmitteln zu erreichen?</li>
</ul>
<p>Alles klar, der Vermieter sagt ja.</p>
<h3>Und wie geht es weiter?</h3>
<p>Das erfahrt ihr in den nächsten Artikeln, es gibt noch viel zu erzählen&#8230;</p>
<p>Nächste Woche geht es weiter!</p>
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