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	<title>six strings &#187; Praxis</title>
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		<title>Band Success 18: Die Homepage Teil 2/2</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 08:59:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Band Success]]></category>
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		<category><![CDATA[Blues]]></category>
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		<description><![CDATA[Herzlich Willkommen zum achtzehnten Teil der six strings-Kolumne mit dem Namen “Band Success”. Hier ist der zweite Teil zu eurer Homepage. Letzte Woche ging es um grundsätzliche Überlegungen, wie eine Homepage für deine Band aussehen kann. Jetzt machen wir mit den wesentlichen Inhalten weiter: [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herzlich Willkommen zum achtzehnten Teil der six strings-Kolumne mit dem Namen “Band Success”. </strong><strong>Hier ist der zweite Teil zu eurer Homepage.<br />
</strong></p>
<p>Letzte Woche ging es um grundsätzliche Überlegungen, wie eine Homepage für deine Band aussehen kann. Jetzt machen wir mit den wesentlichen Inhalten weiter:</p>
<h3>Auftritte</h3>
<ul>
<li>Wo tretet ihr als Nächstes auf?</li>
<li>Vergesst nicht die Adresse der Veranstaltung und wann es losgeht.</li>
<li>Wo seid ihr bereits aufgetreten?<br />
Dieser Punkt dient euch als Referenz für zukünftige Gigs. Wer bucht schon gerne eine Band, die noch keinen Auftritt hatte? Führt hier auch ruhig Privatveranstaltungen auf.</li>
</ul>
<h3>Referenzen</h3>
<p>Genau, davon hatten wir es gerade schon. Ich persönlich finde diesen Menüeintrag trotzdem sehr interessant. Veranstalter schauen sich vielleicht die Liste eurer Auftritte nicht an. Schreibt hier rein, wo ihr schon erfolgreich aufgetreten seid. Geburtstagsfeiern usw. sind hier nicht angebracht. Die gehören eins weiter oben hin. Auftritte in Musikkneipen, bei Firmenveranstaltungen, Straßenfesten und bei Vereinen schon.</p>
<h3>Presse</h3>
<p>Wenn ihr positive Kritiken zu euren Auftritten in der lokalen Presse bekommen habt, dann rein damit! Scannt die entsprechenden Artikel und achtet darauf, dass sie gut lesbar sind.</p>
<h3>Downloads</h3>
<p>Achtung!</p>
<p>Jetzt wird es kritisch!</p>
<p>Ich rate euch dringend davon ab, Coversongs als MP3 oder als Stream auf eurer Homepage zur Verfügung zu stellen. Sonst kann es euch passieren, dass die GEMA oder diverse Anwälte, die sich auf Abmahnungen von Homepages spezialisiert haben, gnadenlos zuschlagen, und das wird richtig teuer.</p>
<p>Es kursiert das Märchen, dass alles kein Problem ist, solange ein Titel kürzer als 45 Sekunden ist. Ich würde es sein lassen, dann seid ihr auf der sicheren Seite&#8230;</p>
<p>Ihr könnt im Downloadbereich selbstverständlich eigene Songs zur Verfügung stellen.</p>
<p>Was gehört hier sonst noch rein?</p>
<ul>
<li>Pressefotos, diese sollten gut gemacht und hochauflösend sein.</li>
<li>Ein von der Band verfasster Pressetext, kurz und knackig. Veranstalter und Journalisten werden es euch danken!</li>
<li>Eine Bühnenanweisung (Stageplan)<br />
Jeder Besitzer einer Musik Kneipe lacht sich tot, wenn ihr ihm so etwas schickt. Wenn ihr allerdings mit einem professionellen Tontechniker zusammen arbeitet, dann ist das Pflicht.</p>
<ul>
<li>Wer steht wo?</li>
</ul>
<ul>
<li>Wie viele Monitorboxen, Mikros, Kabel, Stromversorgung usw. werden benötigt?</li>
<li>Mindestgröße der Bühne</li>
</ul>
</li>
</ul>
<h3>Foto Gallerie</h3>
<p>Stellt regelmäßig Fotos von eurer Band und den Auftritten auf die Homepage. Schreibt dazu, wo und wann der Auftritt war.</p>
<h3>Die Bandgeschichte</h3>
<p>Erzählt, wie eure Band entstanden ist und wie sie sich seither weiterentwickelt hat. Dieser Menüeintrag muss ständig ergänzt werden, wenn ihr dazu keine Lust habt, dann lasst ihn weg.</p>
<h3>Das Gästebuch</h3>
<p>Für die Band ist das Gästebuch das Wichtigste auf eurer Homepage. Hier kann jeder seine persönliche Meinung schreiben, egal ob es um das letzte Konzert oder sonst was geht. Positives oder negatives Feedback, ihr seid ständig mit Fans und Konzertbesuchern in Kontakt. Moderiert das Gästebuch, d.h. beantwortet die Einträge. So könnt ihr eure Fangemeinde ständig erweitern!</p>
<h3>Der Newsletter</h3>
<p>Ihr wollt eure Fans informieren? Dann ist ein Newsletter genau das, was ihr braucht. Genau so wie beim Gästebuch könnt ihr dafür auf kostenlose Angebote im Internet zugreifen, die sich einfach in eure Homepage integrieren lassen.</p>
<p>Was ist ein Newsletter? Ganz einfach, eine Liste, in die sich interessierte Personen eintragen können. Wenn deine Band einen neuen Auftritt hat oder es sonst etwas Interessantes zu berichten gibt, dann könnt ihr es über den Newsletter an alle verschicken.</p>
<h3>Links</h3>
<p>Hier könnt ihr auf befreundete Bands hinweisen, aber auch auf Veranstalter, bei denen ihr schon gespielt habt. Das Prinzip ist ganz einfach: &#8220;Ich verlinke dich und du verlinkst mich&#8221;. Jeder hat was davon und keinem tut es weh!</p>
<h3>Kontakt</h3>
<p>Hier steht die Adresse von dem Ansprechpartner eurer Band. Booking, neue Musiker anwerben usw. E-Mail und Telefonnummer sind Pflicht. Ein Antwortformular und eine Anfahrtsbeschreibung werten das Ganze auf, müssen aber nicht unbedingt sein.</p>
<h3>Impressum</h3>
<p>Jetzt wird es richtig spannend!</p>
<p>&#8220;Ich weiß, dass ich nichts weiß&#8221; (Platon oder Sokrates, keine Ahnung).</p>
<p>Das (fehlende) Impressum ist eine beliebte Spielwiese für Abmahnungs-Anwälte. Ich kann euch zu diesem Thema nicht viel sagen, nur eines, baut in eure Homepage auf jeden Fall ein Impressum ein!!!</p>
<p>Auf jeden Fall muss der für die Homepage Verantwortliche erreichbar sein, Telefon oder E-Mail.</p>
<p>Es gibt im Netz viele kostenlose Vorlagen für ein Impressum. Sucht euch eine aus und passt sie auf eure persönlichen Bedürfnisse an.</p>
<h3>Das war es für heute</h3>
<p>Wie immer gilt, auch ich bin nicht allwissend. Das six strings Team freut sich auf eure Kommentare. Wir diskutieren gerne mit euch!</p>
<p>Bis bald</p>
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		<title>Band Success 17: Die Homepage Teil 1/2</title>
		<link>http://six-strings.de/blog/band-success/band-homepage-1-2</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Jul 2011 11:20:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Band Success]]></category>
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		<category><![CDATA[Praxis]]></category>
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		<description><![CDATA[Versprecht euch aber nicht zu viel von der Homepage. Die Chancen, dass euch ein Veranstalter bucht, weil er eure Seite im Netz gefunden hat, gehen gegen null. Schön, wenn es klappt, aber es geht um etwas anderes. Ihr seid für die Leute, die euch kennen oder schon mal live erlebt haben, immer ansprechbar und ihr habt die Möglichkeit, eure Fans ständig mit Neuigkeiten über eure Band zu informieren. Das ist ein unschätzbarer Vorteil!]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herzlich Willkommen zum siebzehnten Teil der six strings-Kolumne mit dem Namen “Band Success”.</strong> <strong>Die nächsten zwei Folgen beschäftigen wir uns mit einer Homepage für deine Band.</strong></p>
<p>Jede Band sollte eine eigene Homepage haben. Warum? Das schauen wir uns jetzt mal näher an.</p>
<h3>Was bringt euch eine Homepage?</h3>
<p>Sie ist die Visitenkarte eurer Band im Internet. Ihr habt eine Plattform, auf der ihr euch präsentieren könnt. Egal, ob ihr euch für einen Auftritt bewerbt, neue Musiker sucht oder Freunde, Bekannte und eure Familie für eure Band interessieren wollt. Eine eigene Homepage ist ein super Hilfsmittel, um mit wenig Geld Werbung für euch zu machen.</p>
<p>Versprecht euch aber nicht zu viel von der Homepage. Die Chancen, dass euch ein Veranstalter bucht, weil er eure Seite im Netz gefunden hat, gehen gegen null. Schön, wenn es klappt, aber es geht um etwas anderes. Ihr seid für die Leute, die euch kennen oder schon mal live erlebt haben, immer ansprechbar und ihr habt die Möglichkeit, eure Fans ständig mit Neuigkeiten über eure Band zu informieren. Das ist ein unschätzbarer Vorteil!</p>
<h3>Wie könnt ihr eine Homepage erstellen?</h3>
<p>Es gibt zwei Möglichkeiten:</p>
<ul>
<li><strong>Ihr macht es selbst</strong><br />
Im Internet gibt es gute Freeware Programme, mit denen ihr eure persönliche Homepage erstellen könnt. Dann müsst ihr euch aber selbst um alles kümmern. Es ist sinnvoll, wenn einer aus der Band diese Aufgabe übernehmen kann. Oder ihr kennt jemand, der Spaß daran hat und das für euch übernimmt. Der Verantwortliche für eure Homepage muß aber zuverlässig sein. Nur so ist sicher gestellt, dass sie ständig aktuell ist.  Achtet unbedingt darauf, dass ihr Änderungen und Ergänzungen selbst ohne Probleme realisieren könnt. Weniger ist mehr!</li>
<li><strong>Ihr beauftragt einen externen Spezialisten</strong><br />
Den müsst ihr allerdings bezahlen. Der Vorteil dieser Alternative ist, dass ihr euch nicht um technische Details kümmern müsst. Ihr liefert eure Texte, Bilder, Designvorschläge und diese werden dann umgesetzt.</li>
</ul>
<h3>Was ist technisch nötig?</h3>
<ul>
<li>Ein Server, auf dem ihr eure Seite speichern könnt (Webspace). Wenn ihr eine Amateurband seid und keine kommerziellen Interessen verfolgt, dann reicht es in der Regel, wenn einer von euch eine DSL-Flatrate hat, da ist in den meisten Fällen ausreichend Speicherplatz auf dem Server des Anbieters im Preis inbegriffen.</li>
<li>Eine Domain, das ist eure Adresse im Netz, z.B. &#8220;www.laut-und-gut.de&#8221;. Die könnt ihr euch auf www.denic.de sichern.</li>
</ul>
<p><strong>Tipp:</strong></p>
<p>Sucht euch einen lokalen Anbieter, der euch den nötigen Webspace bereitstellt und die gewünschte Domain für euch beantragt. Das bekommt ihr ab fünf Euro im Monat. Es ist nicht viel Geld und ihr habt immer einen persönlichen Ansprechpartner, falls etwas schief läuft.</p>
<h3>Das Design</h3>
<p>Eine einfache Homepage ist besser als keine! Stellt erstmal nur eine einfache Seite mit folgendem Inhalt ins Netz:</p>
<ul>
<li>Bandname</li>
<li>Ansprechpartner mit Adresse, Telefonnummer und E-Mail.</li>
</ul>
<p>Alles weitere könnt ihr immer noch später entwerfen.</p>
<p>Wenn ihr schon konkrete Vorstellungen habt, aber diese nicht technisch umsetzen könnt, dann skizziert sie auf einem Blatt Papier im Querformat. Egal, ob ihr jemand kennt, der grafisch begabt ist oder ob ihr einen Grafiker beauftragt, die erste Idee ist schon mal da. Hört euch unbedingt die Vorschläge von außen an, es kann auf keinen Fall schaden!</p>
<h3>Der Inhalt eurer Homepage</h3>
<p>Nichts ist langweiliger, als eine Homepage, auf der es nichts Neues gibt. Aktualisiert sie regelmäßig, dann werdet ihr immer neugierige Besucher haben. Was auf eine Band-Homepage gehört, ist letztendlich Geschmackssache. Im Folgenden ein paar Vorschläge.</p>
<h3>Wer sind wir?</h3>
<p>Hier habt ihr die Möglichkeit, euch vorzustellen:</p>
<ul>
<li>Stellt die einzelnen Musiker eurer Band vor</li>
<li>Vorname, evtl. Nachname</li>
<li>Foto</li>
<li>Instrument</li>
</ul>
<p>Zusätzlich könnt ihr z.B. erwähnen, wer vorher in welcher Band gespielt hat, Equipment, Persönliches usw. Das ist informativ, aber nicht unbedingt notwendig. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.</p>
<h3>Was spielen wir?</h3>
<p>Hier könnt ihr entweder kurz zusammenfassen, was eure Stilrichtung ist, z.B. Coversongs, eigene Stücke, Rock, Metal, Blues usw.</p>
<p>Oder ihr bringt eine Liste der Songs, die ihr drauf habt. Diese solltet ihr dann aber regelmäßig überarbeiten und ergänzen.</p>
<h3>Nächste Woche geht es weiter</h3>
<p>So, das war es erstmal, nächste Woche kommt Teil 2.</p>
<p>Viel Spaß.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Band Success 16: Das Leadsheet</title>
		<link>http://six-strings.de/blog/band-success/das-leadsheet</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 11:22:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Herzlich Willkommen zum sechzehnten Teil der six strings-Kolumne mit dem Namen “Band Success”. Heute geht es um das Leadsheet. Das Leadsheet wird häufig im Jazz sowie im Rockbereich verwendet und hilft Musikern die Strukturen eines Songs zu überblicken. Das klassische Leadsheet Schaue dir z.B. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herzlich Willkommen zum sechzehnten Teil der six strings-Kolumne mit dem Namen “Band Success”. Heute geht es um das Leadsheet.</strong></p>
<p>Das Leadsheet wird häufig im Jazz sowie im Rockbereich verwendet und hilft Musikern die Strukturen eines Songs zu überblicken.<br />
<span id="more-2408"></span></p>
<h3>Das klassische Leadsheet</h3>
<p>Schaue dir z.B. mal das Real Book an. In diesem Standardwerk für Jazzer wurden Jazz Standards als Leadsheets notiert, teilweise sogar handschriftlich. Das klassische Leadsheet hat folgende Bestandteile:</p>
<ul>
<li>Die Melodie ist in Notenschrift dargestellt</li>
<li>Über den Noten stehen die Akkordbezeichnungen</li>
<li>Falls es einen Text gibt, wird dieser unter den Noten hinzugefügt.</li>
</ul>
<p>Und das war es auch schon, ein Leadsheet soll nur als grobe Orientierung dienen, das Arrangement des Songs ist Sache der Musiker. Du fragst dich nun wahrscheinlich, warum ich einen Artikel in &#8220;Band Success&#8221; über so ein banales Thema schreibe? Ganz einfach, ein Leadsheet ist für eure Band ein Super Hilfsmittel, um neue Songs zu proben und zu entwickeln. Deshalb verlassen wir jetzt ausgetretene Pfade und gehen die Sache kreativ an!</p>
<h3>Das etwas andere Leadsheet</h3>
<p>Gehen wir davon aus, dass ihr einen Song covern wollt, das ganze funktioniert natürlich genauso gut mit eigenen Stücken.</p>
<p>Besorgt euch den Text, die Akkorde und eine Aufnahme des Songs. Wenn jeder von euch den Song im Ohr hat, dann testet, ob der Sänger mit der Tonart klarkommt. Nehmt euch ausreichend Zeit, ggf. müsst ihr das Stück transponieren. Euer Sänger muss es locker singen können, sonst macht es keinen Sinn.</p>
<p>Legt als nächstes einen Ablauf fest, d.h. wie wollt ihr den Song spielen?</p>
<h4>Beispiel:</h4>
<ul>
<li>Intro</li>
<li>Strophe 1</li>
<li>Strophe 2</li>
<li>Refrain</li>
<li>Strophe 3</li>
<li>Gitarrensolo über Strophe</li>
<li>Refrain</li>
<li>Outro</li>
<li>Füllt das ganze mit dem Text und den Akkorden.</li>
</ul>
<h4>Tipp:</h4>
<p>Es wird wahrscheinlich einige Änderungen geben, bis ihr mit dem Ergebnis zufrieden seid. Schreibt das Leadsheet am Besten auf dem Computer.</p>
<h3>Die Feinheiten</h3>
<h4>Die Überschrift</h4>
<p>Titel und Komponist, vielleicht noch bekannte Interpreten. So findet ihr den Song schnell und könnt bei einem Auftritt eine entsprechende Ansage an das Publikum bringen.</p>
<p>Legt das Tempo, in dem ihr den Song spielen wollt fest, z.B. 120 BPM, der Schlagzeuger wird es euch danken.</p>
<h4>Dynamik</h4>
<p>Welcher Teil soll laut oder leise gespielt werden?</p>
<h4>Gibt es Stopps?</h4>
<p>Wie der Name schon sagt, die Band stoppt und setzt nach einer gewissen Zeit wieder ein.</p>
<h4><strong>Das Datum der aktuellen Version</strong></h4>
<p>So seid ihr auf der sicheren Seite. Auch nach mehreren Änderungen habt ihr immer die aktuellste Version eures persönlichen Arrangements zur Hand und könnt schnell klären, ob jeder das gleiche Blatt Papier vor sich liegen hat.</p>
<h4>Speicherort der Datei</h4>
<p>Irgendeiner verliert garantiert sein Exemplar. Deshalb druckt den Speicherort auf das Leadsheet, z.B. in die Fußzeile. Schon hat die Sucherei ein Ende. Vergleicht dazu nochmal &#8220;Band Success&#8221; 14 und 15.</p>
<h3>Papierkram</h3>
<p>Es wäre optimal, wenn ihr das Leadsheet auf eine DinA4 Seite bekommt. Maximal zwei Seiten, so kann es jeder bequem auf einen Notenständer legen und muss nicht umblättern. Achtet aber unbedingt auf die Lesbarkeit, auch unter Auftrittsbedingungen, falls ihr das Sheet hierbei benötigt.</p>
<h3>Und jetzt viel Spass!</h3>
<p>Jeder von euch bekommt ein Exemplar und es kann losgehen. Das waren einige Anregungen, vielleicht hast du noch einige gute Ideen zu diesem Thema. Dann teile sie mit anderen Lesern, sie werden dir dankbar sein.</p>
<p>Bis zum nächsten Mal,</p>
<p>Keep on rocking!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Band Success 15: So bleibst du mit deiner Band in Verbindung</title>
		<link>http://six-strings.de/blog/band-success/so-bleibst-du-mit-deiner-band-in-verbindung</link>
		<comments>http://six-strings.de/blog/band-success/so-bleibst-du-mit-deiner-band-in-verbindung#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 15 Jun 2011 14:52:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Band Success]]></category>
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		<description><![CDATA[Herzlich Willkommen zum fünfzehnten Teil der six strings-Kolumne mit dem Namen “Band Success”. Wie könnt ihr innerhalb der Band Informationen austauschen? Die gute alte Zeit! Es gab noch kein Internet und kein Handy. Wenn es außerhalb der Proben etwas zu besprechen gab, dann traf [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herzlich Willkommen zum fünfzehnten Teil der six strings-Kolumne mit dem Namen “Band Success”. Wie könnt ihr innerhalb der Band Informationen austauschen?</strong></p>
<p>Die gute alte Zeit! Es gab noch kein Internet und kein Handy. Wenn es außerhalb der Proben etwas zu besprechen gab, dann traf man sich auf ein Bier oder rief über das Festnetz an. War es damals wirklich besser? Nein!</p>
<p>Heute verfügst du über viele Möglichkeiten, dich mit deiner Band auszutauschen. Einige schauen wir uns jetzt an.<br />
<span id="more-2385"></span></p>
<h3>Das Handy</h3>
<p>Ich gehe davon aus, dass jeder von euch ein Handy besitzt und regelmäßig Anrufe entgegen nimmt. So könnt ihr auch kurzfristig mitteilen, wenn es euch z.B. nicht zur Probe reicht oder ihr euch verspätet. Legt euch eine Liste an (Telefonnummern, Adressen, E-Mail). Es ist sinnvoll, wenn das einer von euch übernimmt und diese Liste bei Bedarf aktualisiert. Achtet auch darauf, dass jeder die Telefonnummern der anderen Bandmitglieder auf seinem Handy gespeichert hat. Die Liste bringt euch nichts, wenn sie zuhause liegt und ihr gerade unterwegs seid.</p>
<h3>E-Mail</h3>
<p>Tauscht eure E-Mail Adressen aus und schaut regelmäßig in euer Postfach, besonders kurz vor der Probe, so entgeht euch nichts. Viele Provider bieten kostenlose E-Mail Accounts an. Die Sache hat allerdings einen Haken, nämlich das zur Verfügung stehende Speichervolumen und die maximale Dateigröße für Anhänge. Stellt euch vor, ihr bekommt eine Mail mit einem umfangreichen Dateianhang und ihr könnt sie nicht öffnen, das nervt! Entrümpelt regelmäßig euer Postfach, sonst kann es euch passieren, dass bei Überschreitung des Speichervolumens keine Mails mehr bei euch ankommen.</p>
<h3>Wie könnt ihr größere Dateien austauschen?</h3>
<h4>Möglichkeit 1</h4>
<p>Ihr legt euch einen gemeinsamen kostenlosen E-Mail Account an, auf den jeder aus der Band Zugriff hat. Es gibt Provider, die bis zu acht Gigabyte Speicher zur Verfügung stellen. Wenn einer von euch z.B. Fotos oder Aufnahmen von der letzten Probe an euch weiterleiten will, dann schickt er einfach eine E-Mail mit dem entsprechenden Dateianhang an den gemeinsamen Account und alle können darauf zugreifen. Es hat den zusätzlichen Vorteil, dass alle wichtigen Dateien eurer Band zentral abgelegt sind und jederzeit gefunden werden. Legt Unterordner oder Kategorien an, so verliert ihr nicht den Überblick.</p>
<h4>Möglichkeit 2</h4>
<p>Die Dropbox ist ein geniales Tool, Macks, vielen Dank für den Tipp! Dropbox ist vereinfacht gesagt ein virtueller Datenspeicher, auf den ihr von jedem Rechner aus zugreifen könnt. Ihr könnt Ordner freigeben, so dass jeder aus der Band auf Dateien zugreifen und diese bearbeiten kann. Wie das genau funktioniert, könnt ihr hier nachlesen: www.dropbox.com.</p>
<h3>Termine verwalten</h3>
<p>Wer kann an den nächsten Proben teilnehmen? Oder ihr bekommt ein Auftrittsangebot und müsst schnell klären, ob jeder Zeit hat. Also ran ans Telefon oder Mails schreiben. Das geht natürlich auch, aber es gibt eine elegantere Möglichkeit: doodle.</p>
<p>Was ist doodle? Ihr könnt kostenlos und ohne Registrierung eine Umfrage erstellen, zu der ihr die gewünschten Teilnehmer, also die Band, einladet. Jeder trägt sich ein und sagt zu oder ab. So habt ihr schnell einen Überblick, wer bei den nächsten Proben oder dem geplanten Auftritt dabei ist. Eines kann euch doodle aber nicht abnehmen: Jeder muss mitmachen, sonst bringt es nichts!</p>
<p>Das sind einige Möglichkeiten, eurer Band das Leben leichter zu machen. Kennst du weitere nützliche Helfer zum heutigen Thema? Dann schreibe einen Kommentar, die Leser werden es dir danken.</p>
<p>Und trotz der vielen neuen Möglichkeiten, vergesst nicht, euch ab und zu auf ein Bier in der Kneipe eures Vertrauens zu treffen. Es macht einfach mehr Spaß.</p>
<p>Bis zum nächsten Mal!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Band Success 12: Der Mietvertrag und weitere Tipps Teil 2/2</title>
		<link>http://six-strings.de/blog/band-success/mietvertrag-und-weitere-tipps-teil-22</link>
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		<pubDate>Tue, 24 May 2011 07:03:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Anfänger]]></category>
		<category><![CDATA[Bandraum]]></category>
		<category><![CDATA[Blues]]></category>
		<category><![CDATA[Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Mietrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Mietvertrag]]></category>
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		<category><![CDATA[Proberaum]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtliches für Musiker]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>

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		<description><![CDATA[Herzlich Willkommen zum zwölften Teil der six strings-Kolumne mit dem Namen “Band Success”. Diese Woche steht noch ein wenig Theorie auf dem Programm, ich gelobe Besserung! Letzte Woche haben wir damit angefangen, den Mietvertrag für euren Proberaum genauer zu betrachten. Heute folgt der zweite [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herzlich Willkommen zum zwölften Teil der six strings-Kolumne mit dem Namen “Band Success”.</strong> <strong>Diese Woche steht noch ein wenig Theorie auf dem Programm, ich gelobe Besserung!<br />
</strong></p>
<p>Letzte Woche haben wir damit angefangen, den Mietvertrag für euren Proberaum genauer zu betrachten. Heute folgt der zweite Teil zu diesem Thema. Zusätzlich gibt es noch ein paar Tipps, die euch das Leben und den Umgang mit eurem Vermieter leichter machen.<strong></strong></p>
<h3>Renovierung des Proberaums</h3>
<p>Was ihr dabei technisch und handwerklich beachten solltet werden wir uns in einem der nächsten Artikel von &#8220;Band Success&#8221; anschauen. Dieses Mal geht es darum, welche Renovierungsarbeiten euer Vermieter von euch verlangt, wenn ihr den Mietvertrag kündigt. Darauf gehen wir weiter unten in diesem Artikel ausführlich ein.</p>
<h3><strong>Die Probezeiten</strong></h3>
<p>Folgende Fragen sind für euch wichtig:<strong><br />
</strong></p>
<ul>
<li>Wann und wie lange könnt ihr proben?</li>
<li>Morgens bis mittags?</li>
<li>Abends oder in der Nacht?</li>
<li>An Sonn- und Feiertagen?</li>
</ul>
<p>Probleme, die sich für euch ergeben können, könnt ihr nochmal in &#8220;Band Succes 09&#8243; nachlesen.</p>
<h3>Könnt ihr den Raum untervermieten?</h3>
<p>Ein Proberaum kostet viel Geld. Was liegt näher, als den Raum an eine andere Band unterzuvermieten?</p>
<p>Prinzipiell eine gute Idee.</p>
<p>Legt auf jeden Fall im Mietvertrag fest, dass ihr untervermieten dürft.</p>
<p><strong>Wichtig:</strong><br />
Wenn ihr euren Proberaum untervermietet und der Vermieter zustimmt, dann seid ihr für alle Schäden, die eure Untermieter verursachen gegenüber dem Vermieter verantwortlich. D.h. ihr (bzw. derjenige von euch, der den Mietvertrag unterschrieben hat) haftet und muss zahlen. Überlegt euch gut, an wen ihr vermietet!</p>
<h3><strong>Sonstige Regelungen</strong></h3>
<p>Ihr habt weitere Punkte, die ihr gerne im Mietvertrag festlegen wollt? Kein Problem, rein damit!</p>
<h3><strong>Änderung des Mietvertrags</strong></h3>
<p>Hier gehört auf jeden Fall die Klausel rein, dass alle Änderungen des Vertrags der Schriftform bedürfen. D.h. im Klartext: Alles, was ihr mit eurem Vermieter mündlich besprecht ist nicht interessant, das was im Mietvertrag steht gilt weiter. Wenn ihr den Vertrag ändern wollt, dann nur schriftlich! Verweist auf den Mietvertrag, schreibt rein, was geändert werden soll und vergesst das Datum und die Unterschriften von Mieter und Vermieter nicht.</p>
<h3>Die salvatorische Klausel</h3>
<p>Was ist das?</p>
<p>Einfach erklärt: Ihr schließt einen Vertrag ab, z.B. mit eurem Vermieter. Und es stellt sich heraus, dass Teile dieses Vertrags ungültig sind, dann könnt ihr durch die salvatorische Klausel den Inhalt des Vertrags retten. Beide Vertragsparteien verpflichten sich, eine gültige Regelung schriftlich zu vereinbaren. Sonst gelten die Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB).</p>
<h3>Die Unterschriften</h3>
<p>Der Mietvertrag muss unterschrieben sein, d.h. vom Vermieter und vom Mieter. Vergesst bitte auch das Datum nicht!</p>
<h3>Anlagen zum Mietvertrag</h3>
<p>Das können alle möglichen Schriftstücke sein, die euch oder eurem Vermieter wichtig sind. Eine sinnvolle Anlage ist z.B. ein Übernahmeprotokoll.</p>
<p><strong>Wichtig:</strong> Führt die Anlagen mit ihrer genauen Bezeichnung am Schluß des Mietvertrags auf.</p>
<h3>Das Übernahmeprotokoll</h3>
<p>Ihr übernehmt den Proberaum in dem Zustand, wie er im Zeitpunkt eurer Besichtigung ist. Wenn ihr auf Nummer sicher gehen wollt, dann protokolliert diesen Zustand. So habt ihr später etwas Schriftliches, falls es zu Streitigkeiten mit dem Vermieter kommen sollte. Schaut euch den Raum genau an und macht Fotos.</p>
<p>Worauf solltet ihr achten?</p>
<ul>
<li>Wie schaut der Raum allgemein aus (Boden, Wände, Decke, Fenster)?</li>
<li>Funktioniert die Beleuchtung?</li>
<li>Gibt es an allen Steckdosen Strom?</li>
<li>Zählerstände für Gas, Strom, Wasser usw. (vgl. oben).</li>
<li>Wie viele Schlüssel bekommt ihr für den Raum?</li>
</ul>
<p>Sind Mängel vorhanden?</p>
<p>Wenn ja, dann gehören sie auf jeden Fall in das Protokoll.</p>
<p>Wie immer, Datum, Unterschrift vom Mieter und Vermieter!</p>
<p>Jetzt habt ihr hoffentlich richtig lange Spaß an eurem Proberaum.</p>
<p>Aber was ist, wenn ihr raus wollt oder müsst?</p>
<p>Da muss nochmal was Schriftliches her.</p>
<h3>Das Übergabeprotokoll</h3>
<p>Warum?</p>
<p>Ihr habt den Zustand des Raums in dem Zeitpunkt, zu dem ihr eure Schlüssel abgebt (gegen Empfangsbestätigung) dokumentiert. Es gilt eigentlich das Gleiche wie beim Übernahmeprotokoll.</p>
<p>Jetzt kann es euch egal sein, was danach mit dem Raum passiert!</p>
<h3>Nächste Woche</h3>
<p>Weg mit Bleistift und Papier, ihr seid neugierig? Dann lasst euch überraschen!</p>
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		<title>Band Success 11: Der Mietvertrag und weitere Tipps Teil 1/2</title>
		<link>http://six-strings.de/blog/band-success/band-success-11-der-mietvertrag-und-weitere-tipps-teil-12</link>
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		<pubDate>Tue, 17 May 2011 16:54:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Band Success]]></category>
		<category><![CDATA[Band]]></category>
		<category><![CDATA[Bandraum]]></category>
		<category><![CDATA[Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Miete]]></category>
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		<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Proberaum]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Herzlich Willkommen zum elften Teil der six strings-Kolumne mit dem Namen “Band Success”. Das heutige Thema ist ziemlich trocken, aber sehr wichtig. Wie könnt ihr euch gegenüber eurem Vermieter absichern? Was sollte im Mietvertrag stehen und was solltet ihr außerdem noch beachten? Jetzt ist [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herzlich Willkommen zum elften Teil der six strings-Kolumne mit dem Namen “Band Success”.</strong> <strong>Das heutige Thema ist ziemlich trocken, aber sehr wichtig. Wie könnt ihr euch gegenüber eurem Vermieter absichern? Was sollte im Mietvertrag stehen und was solltet ihr außerdem noch beachten?<br />
</strong></p>
<p>Jetzt ist es soweit:</p>
<ul>
<li>Ihr habt einen Proberaum gefunden</li>
<li>Der Vermieter macht einen seriösen Eindruck</li>
<li>Ihr wollt diesen Raum</li>
</ul>
<p>Nun wird es ernst!</p>
<p><span id="more-2101"></span></p>
<h3>Der Mietvertrag</h3>
<p>Einer von eurer Band muss den Mietvertrag unterschreiben. Er ist für die pünktliche Zahlung der Miete und für Schäden im Proberaum verantwortlich. Zu diesem Thema findet ihr in den letzten Folgen von &#8220;Band Success&#8221; einige Infos. Vielleicht möchte der Vermieter nichts Schriftliches. &#8220;Wir brauchen doch keinen Vertrag, das können wir doch alles mündlich regeln&#8221;. Nein! Ihr wollt einen Mietvertrag, in dem alles geregelt ist. Dann habt ihr alles Schwarz auf Weiß. Setzt notfalls selbst einen Mietvertrag auf, in dem alle Punkte aufgeführt sind, die für euch wichtig sind.</p>
<p>Ich kann euch nur raten: Schließt einen schriftlichen Mietvertrag ab, dann ist alles geregelt!</p>
<h4>Was steht in dem Vertrag?</h4>
<p>Da gibt es einiges zu beachten.</p>
<ul>
<li>Wer ist der Vermieter?</li>
<li>Wer ist der Mieter?</li>
<li>Wie hoch ist die Miete?</li>
<li>Kalt- oder Warmmiete?</li>
<li>Muss eine Kaution hinterlegt werden?</li>
<li>Wie lange ist die Kündigungsfrist?</li>
<li>Müsst ihr den Proberaum renovieren, wenn ihr auszieht (z.B. Malerarbeiten, Teppichboden, Entfernen von Schallschutz usw.)?</li>
<li>Wann und wie lange darf geprobt werden?</li>
<li>Könnt ihr Untermieter rein nehmen?</li>
<li>Sonstige Regelungen, die euch wichtig sind.</li>
<li>Änderungen des Mietvertrags</li>
<li>Die salvatorische Klausel</li>
<li>Datum und Unterschrift von Vermieter und Mieter</li>
<li>Anlagen zum Mietvertrag</li>
</ul>
<p>Das sind nur die wichtigsten Punkte, die in einem Mietvertrag stehen sollten. Wenn ihr euch nicht sicher seid, dann fragt einen Rechtsanwalt. Unterschreibt den Vertrag nicht sofort. Lasst euch ein paar Tage Zeit, um alles in Ruhe durchzulesen. Nun schauen wir uns die oben genannten Punkte mal etwas genauer an.</p>
<h4>Der Vermieter</h4>
<p>Achtet darauf, dass seine korrekte Bezeichnung und Anschrift im Mietvertrag steht.</p>
<p><strong>Beispiel:</strong></p>
<p>Herr Max Mustermann<br />
Lonely Avenue 1<br />
12345 Rocktown</p>
<p>oder</p>
<p>Guitar Vermietungs GmbH<br />
Metalroad 15<br />
54321 Lautlingen</p>
<h4>Der Mieter</h4>
<p>Das ist einer von euch. Hier gilt das selbe wie beim Vermieter (Vorname, Name, Adresse).</p>
<h4>Die Miete</h4>
<p>Proberäume sind schwer zu finden. Die Nachfrage bestimmt das Angebot.<br />
Wie bitte?</p>
<p><strong>Beispiel:</strong></p>
<p>Im Großraum Stuttgart werdet ihr kaum einen vernünftigen Proberaum unter 200 bis 250 Euro finden.</p>
<p>Warum?</p>
<p>Es gibt zu viele Bands und zu wenig Proberäume. Also lässt sich der Vermieter den Raum entsprechend bezahlen. Entweder ihr zahlt die geforderte Miete oder ihr bekommt den Raum nicht, schließlich stehen ja genügend andere Bands in der Warteschlange.</p>
<p>Das heißt aber nicht, dass ihr nicht doch ein Schnäppchen machen könnt. Es liegt an euch. Augen offen halten, suchen, telefonieren&#8230;</p>
<p>Ich drücke euch die Daumen!</p>
<h4>Kalt- oder Warmmiete</h4>
<p>Ich hoffe, dass es in eurem Proberaum niemals zu kalt oder zu warm wird.</p>
<p>Dazu eine wahre Geschichte:</p>
<p>Wir hatten uns einen Raum gemietet, tief im Keller eines Gewerbeparks. Er war richtig gut schallisoliert usw. (ein ehemaliges Tonstudio). Der Besichtigungstermin war Samstag nachmittags. Heizung war nicht vorhanden. Fast hätten wir uns ein paar Heizlüfter gekauft&#8230;</p>
<p>Nachdem wir eingezogen waren, stellte sich heraus, dass direkt über uns eine türkische Großbäckerei Tag und Nacht Fladenbrote produzierte. Im Winter war das richtig super, wir haben keinen Cent für die Heizung ausgeben müssen und konnten auch bei Minus Temperaturen immer im T-Shirt proben. Im nächsten Sommer war der Kostenvorteil weg. Wir mussten in Standventilatoren investieren, um es in Shorts und &#8220;oben ohne&#8221; (natürlich außer der Sängerin) aushalten zu können.</p>
<p><strong>Also gut, was versteht man unter Kaltmiete?</strong></p>
<p>Ihr bezahlt eure Miete, aber bei der Kaltmiete kommen Nebenkosten dazu, z.B. Strom, Heizung, Wasser, Hausmeister usw. Für diese wird eine monatliche Abschlagszahlung fällig, die ihr zusätzlich zur Miete zahlen müsst. Am Ende des Jahres wird dann abgerechnet. Habt ihr zu viel oder zu wenig bezahlt? Die Abrechnung ist Sache eures Vermieters. Er muss sie euch schriftlich vorlegen. Jetzt gibt es entweder Geld zurück oder ihr müsst was nachzahlen.</p>
<p>Wie könnt ihr kontrollieren, ob der Vermieter seriös abrechnet? Da hilft nur eins, lasst euch die Zähler für Strom usw. zeigen und schreibt euch bevor ihr loslegt die Zählerstände auf. Am besten zusammen mit dem Vermieter, ihr und er unterschreibt dann die ganze Geschichte (Datum nicht vergessen). Kontrolliert nach ein oder zwei Monaten, ob der Zähler funktioniert und realistische Ergebnisse abliefert. Es wäre doch ärgerlich, wenn die Band im Nebenraum, die jeden Tag probt, auf euren Zähler läuft&#8230;</p>
<p><strong>Und was ist eine Warmmiete?</strong></p>
<p>Kurz gesagt: &#8220;All Inklusive&#8221;. Ihr bezahlt einen festen monatlichen Mietbetrag, in dem sämtliche Nebenkosten enthalten sind. Die stressfreie Variante, ihr wisst genau, was ihr pro Monat für euren Proberaum ausgeben müsst.</p>
<h4>Die Mietkaution</h4>
<p>Eine Kaution ist ein bestimmter Geldbetrag, den der Vermieter von euch haben möchte, bevor ihr den Raum bezieht. Sie dient ihm als Sicherheit, z.B. für Schadensersatzansprüche oder nicht bezahlte Mietansprüche. <strong>Wichtig:</strong> Wenn im Mietvertrag keine Kaution vereinbart wurde, dann hat der Vermieter im Nachhinein keinen Anspruch auf die Leistung einer Kaution.</p>
<p>Wem gehört die Kaution?</p>
<p>Euch! D.h. wenn der Mietvertrag gekündigt wird und ihr die Miete gezahlt und nichts beschädigt habt, dann bekommt ihr die Kaution zurück.</p>
<p>Wie wird die Kaution angelegt?</p>
<p>Wir wollen hier nicht alle rechtlichen Aspekte behandeln, Normalerweise wird die Kaution vom Vermieter auf ein Sparbuch eingezahlt. Nach Beendigung des Mietverhältnisses bekommt ihr euer Geld mit Zinsen zurück.</p>
<h4>Die Kündigungsfrist</h4>
<p>Der Vermieter, und auch eure Band, möchten natürlich für die Zukunft planen. Daher sind beide Seiten daran interessiert, das Mietverhältnis so zu gestalten, dass keinem ein Nachteil entsteht.</p>
<p><strong>Beispiel:</strong></p>
<p>Ihr investiert Zeit und Geld in euren neuen Proberaum. Einen Monat später teilt euch der Vermieter mit, dass er den Raum an einen Mieter, der mehr bezahlt vermieten kann. Er kündigt den Mietvertrag und das war es dann für euch. Abgesehen von dem, was ihr in den Raum investiert habt, ihr steht jetzt mit eurem gesamten Equipment auf der Straße. Wohin damit, bis ein neuer Proberaum gefunden ist?</p>
<p>Wenn ihr euch gut versteht, dann vereinbart mit dem Vermieter eine möglichst lange Kündigungsfrist. So seid ihr auf der sicheren Seite. Ihr habt langfristig einen Proberaum. Eure Investitionen lohnen sich.</p>
<p>Der Haken an der Sache: Wenn ihr mit dem Vermieter eine lange Kündigungsfrist vereinbart, dann müsst ihr auch die Miete bezahlen. Und wer muss zahlen? Richtig, der welcher den Mietvertrag unterschrieben hat. Ihr solltet also immer drei bis sechs Monatsmieten auf eurem Bandkonto haben, so können auch Forderungen des Vermieters beglichen werden, wenn es Ärger innerhalb der Band gibt oder ihr sie auflöst (vorausgesetzt der Inhaber des Bandkontos ist seriös).</p>
<h3>Nächste Woche folgt Teil zwei!</h3>
<p>Dann gibt es weitere wichtige Inhalte zum Mietvertrag für euren Proberaum sowie ein paar nützliche Tipps, wie ihr von Anfang an Stress mit eurem Vermieter vermeiden könnt.</p>
<p>See you next Week!</p>
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		<title>Buckethead</title>
		<link>http://six-strings.de/blog/portraits/buckethead</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 13:05:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Portraits]]></category>
		<category><![CDATA[Brian Patrick Carroll]]></category>
		<category><![CDATA[Buckethead]]></category>
		<category><![CDATA[Eimer]]></category>
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		<category><![CDATA[KFC]]></category>
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		<category><![CDATA[Praxis]]></category>

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		<description><![CDATA[Allgemeines Brian Patrick &#8220;Buckethead&#8221; Carroll wurde am 13. Mai 1969, vermutlich in Los Angeles, Kalifornien, USA, geboren. Über Carrolls Werdegang ist, wie über seine Person im Allgemeinen, nicht viel bekannt. Gesichert scheint, dass er im Alter von zwölf Jahren begann, Gitarre zu spielen. In [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3>Allgemeines</h3>
<p>Brian Patrick &#8220;Buckethead&#8221; Carroll wurde am 13. Mai 1969, vermutlich in Los Angeles, Kalifornien, USA, geboren. Über Carrolls Werdegang ist, wie über seine Person im Allgemeinen, nicht viel bekannt. Gesichert scheint, dass er im Alter von zwölf Jahren begann, Gitarre zu spielen. In seiner Jugend wurde Carroll von zahlreichen Gitarristen unterrichtet, darunter der als sein größter Einfluss geltende Pebber Brown, der bis heute als professioneller Gitarrenlehrer arbeitet, sowie Paul Gilbert, der als Gitarrist von Racer X und Mr. Big bekannt wurde. Bereits in den Achtziger Jahren nahm Carroll den Künstlernamen <em>Buckethead</em> (deutsch: Eimerkopf) an, der auf sein extravagantes öffentliches Auftreten anspielt; bis heute trägt Carroll bei Konzerten einen weißen Kunststoffeimer (früher einen Papiereimer der Fast-Food-Kette <em>Kentucky Fried Chicken</em>) auf dem Kopf. Nach eigener Aussage möchte er damit auf die Grausamkeit der automatisierten Schlachtungen in der Fast-Food-Industrie aufmerksam machen.</p>
<h3>Soloprojekte, Praxis und Guns N&#8217;Roses</h3>
<p>Bevor Carroll 1988 mit seiner Teilnahme an einem Demo-Wettbewerb des Magazins <em>Guitar Player </em>zu größerer Bekanntheit gelangte, spielte er in der Rockband Class-X, von der bis heute nur einige wenige Video-Aufnahmen veröffentlicht worden sind. Nach seiner Entdeckung durch den Journalisten Jos Obrecht verließ Carroll Class-X und widmete sich eigenen Projekten sowie der Schöpfung der Kunstfigur Buckethead. Carrolls erstes offizielles Album &#8220;Bucketheadland&#8221; wurde 1992 auf dem Label des Avantgarde-Musikers John Zorn veröffentlicht. Im selben Jahr wurde Carroll Mitglied der Supergroup <em>Praxis, </em>in der neben seinem Produzenten Bootsy Collins der Bass-Virtuose Bill Laswell und der Talking-Heads-Keyboarder Bernie Worrell spielten. Mit Praxis nahm Carroll zwischen 1992 und 2008 vier Studio-Alben auf. In den folgenden Jahren widmete sich Carroll mit großem Einsatz weiteren Solo-Projekten und zahlreichen Kollaborationen mit anderen namhaften Musikern. Alleine unter dem Namen Buckethead wurden bis heute nicht weniger als 23 Studio-Alben veröffentlicht, alleine dreizehn davon im Jahre 2007 als Teil einer limitierten Serie. Die Zahl der Buckethead-Seitenprojekte und Beteiligungen an Filmmusiken und Videospielen sowie der offiziellen Live-Alben ist ebenso umfangreich, wie die seiner offiziellen Platten.</p>
<p>Besondere Aufmerksamkeit erregte Carrolls zwischenzeitliches Mitwirken bei Guns N&#8217;Roses. Carroll war an den Aufnahmen zum sechsten Album der Band, &#8220;Chinese Democracy&#8221;, beteiligt und und trat bis 2004 auch einige Male live mit Guns N&#8217;Roses auf. Warum es zum Bruch zwischen der Band und Carroll kam, wird bis heute widersprüchlich dargestellt. Offensichtlich ist jedoch, dass es während der Zusammenarbeit immer wieder zu Kommunikationsproblemen und künstlerischen Differenzen kam, möglicherweise auch, weil Carroll auch in dieser Zeit stetig an eigenen Projekten arbeitete.</p>
<h3>Equipment</h3>
<p>Obwohl auch Carroll eine große Anzahl verschiedener Gitarren benutzt, scheint er Instrumente von Gibson zu bevorzugen. Zu seinen Standardinstrumenten zählen einige <em>Les-Paul-Modelle</em>, eine Gibson <em>SST</em> und eine Gibson <em>SG</em>. Carrolls Les Pauls zeichnen sich unter anderem durch ihre zahlreichen Modifikationen aus. Insbesondere seine 1959er und seine 1969er Les Paul, beide komplett weiß lackiert und mit weißer Hardware versehen, sind zu einer Art Markenzeichen des Musikers avanciert. Am besten lassen sich die speziellen Eigenheiten dieser Gitarren an der ihnen nachempfundenen Buckethead-Signature-Les-Paul nachvollziehen. Das Instrument, das seit 2009 ausgeliefert wird, ist, wie seine Vorbilder, komplett in weiß gehalten. In die beiden Pickups, ein <em>Gibson-500T-Humbucker</em> in Bridge- und ein <em>Gibson-496R-Humbucker</em> in Neck-Position (Carrolls Original-Les-Pauls verfügen im Unterschied dazu über DiMarzio-Pickups), sind Keramikmagneten verbaut. Das Mahagoni-Griffbrett besitzt 24<em> </em>Jumbo-Frets (normalerweise verfügen Les-Paul-Gitarren über 22 Frets) und kommt ohne die Gibson-typischen Inlays aus. Auffälligstes Merkmal der Signature-Les-Paul dürften jedoch die beiden in den Korpus integrierten roten Knöpfe sein: Mit diesen sogenannten <em>Killswitches</em> lässt sich das Tonsignal der Gitarre unterbrechen und so ein für Carroll charakteristischer Stakkato-Effekt erreichen.</p>
<p>Als weitere von Brian Carroll benutzte Gitarren sind vor allem seine Custom-Modelle von Jackson erwähnenswert. Die sogenannte <em>Y2KV &#8220;Coopwood&#8221;</em> und die <em>KV2 &#8220;KFC&#8221;,</em> beides Gitarren in der ursprünglich durch die Gibson <em>Flying-V</em> bekannt gewordenen V-Form, verfügen über einen vergrößerten Korpus und eine größere Kopfplatte. In der KV2 sind ferner <em>DiMarzio-X2N-Pickups </em> an Stelle der üblichen <em>JB-TB4-</em> und <em>JB-SH4-Pickups</em> von Seymour Duncan verbaut. Zu den weiteren von Carroll gespielten Gitarren zählen eine <em>MV-</em> und eine <em>MII-Custom</em> von ESP, ein <em>X-Series-Modell</em> und eine <em>RG550 </em>von Ibanez sowie eine Akustikgitarre von Takamine.</p>
<p>Carroll benutzt zahlreiche verschiedene Effektgeräte, von denen an dieser Stelle nur die wichtigsten kurz genannt seien: Für die Verzerrung setzt er ein BOSS<em> OS-2</em> ein; das BOSS <em>RC-20</em> für Sampling und Loops, das Digitech <em>Whammy II</em> sowie das <em>Whammy IV </em>für Detuning- und Harmonie-Effekte und das Dunlop <em>Cry Baby 535q</em> als Wah-Wah-Pedal. Carrolls Verstärker bzw. Topteile stammen unter anderem von Peavey (ein <em>Renown</em> und ein <em>5150-Topteil</em> auf einem Marshall <em>1960</em> 4&#215;12 Lautsprecherkabinett) und Mesa/Boogie (<em>Rectifier-Topteil</em>).</p>
<h3>Einflüsse und Stil</h3>
<p>Buckethead bezieht seine musikalischen Einflüsse aus verschiedenen musikalischen Genres. Neben dem Neoclassical Metal (Yngwie Malmsteen), der sich insbesondere in seinen <em>Shredding-Techniken </em>widerspiegelt, nennt Carroll auch Einflüsse aus dem Blues-/Hardrock-Bereich (Angus Young von AC/DC) sowie aus der Popmusik (Michael Jackson). Das Gitarrenspiel von Buckethead zeichnen ein schneller Wechselschlag ebenso wie ein gefühlvolles Fingerpicking auf der akustischen Gitarre aus. Seine schnellen Soli haben ihn zu einem der am häufigsten zitierten Shredding-Gitarristen werden lassen; in zahlreichen Rankings verschiedener Gitarrenmagazine taucht Carroll daher in den letzten Jahren regelmäßig auf den vordersten Plätzen auf.</p>
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		<title>Microtiming erklärt</title>
		<link>http://six-strings.de/blog/workshops/microtiming-erklart</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Oct 2010 11:36:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Macks</dc:creator>
				<category><![CDATA[Workshops]]></category>
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		<category><![CDATA[micro timing]]></category>
		<category><![CDATA[microtiming]]></category>
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		<category><![CDATA[Praxis]]></category>
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		<category><![CDATA[timing]]></category>
		<category><![CDATA[treibend]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn man sich eingehender mit Rhythmen und Timing beschäftigt, ist Microtiming ein Begriff, der einem irgendwann unweigerlich über den Weg läuft. Microtiming ist das Werkzeug eines Profimusikers, der schon viel Banderfahrung gesammelt hat und mit seinen Mitmusikern &#8220;eingegrooved&#8221; ist. Obwohl das Prinzip des Microtimings [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man sich eingehender mit Rhythmen und Timing beschäftigt, ist Microtiming ein Begriff, der einem irgendwann unweigerlich über den Weg läuft. Microtiming ist das Werkzeug eines Profimusikers, der schon viel Banderfahrung gesammelt hat und mit seinen Mitmusikern &#8220;eingegrooved&#8221; ist. Obwohl das Prinzip des Microtimings sehr einfach zu verstehen ist, beißen sich viele die Zähne daran aus.</p>
<p>Das liegt daran, dass erstens die praktische Anwendung viel musikalische Erfahrung voraussetzt und zweitens, dass die Theorie von vielen unnötig kompliziert gemacht wird. Ich zeige dir heute, wie einfach diese Rhythmische Geheimwaffe für alle zu verstehen sein kann.</p>
<h3>Was ist Microtiming?</h3>
<p>Wenn man kontrolliert versetzt (treibend oder laid back) zum oder punktgenau auf den Beat spielt, spricht man Microtiming. Das hört erstmal etwas kompliziert an, lies aber bitte weiter.</p>
<p>Wir müssen zunächst etwas grundlegendes klären. Stell dir dazu bitte vor, dass wir einfach vier Viertelnoten spielen. Ob du jetzt Akkorde, einzelne Noten oder eine Trommel spielst, spielt keine Rolle. Wichtig ist nur, dass du Viertelnoten spielst.</p>
<p>Aus der Musiktheorie weißt du, dass wir Viertelnoten auf die festen Zählzeiten spielen und zählen deshalb &#8220;1 – 2 – 3 – 4 – 1 – 2 – 3 – 4&#8243; etc.</p>
<p>Stelle dir nun diese Viertelzählzeiten nicht als eindeutigen Schlag, sondern bildlich als Kugel vor:</p>
<p><img class="alignnone  wp-image-255" title="4/4-Takt" src="http://six-strings.de/wp-content/uploads/2010/10/4-4.gif" alt="4/4-Takt" width="600" height="34" /></p>
<p>Die großen, grauen Kugeln sind unsere festen Zählzeiten. Jetzt ergeben sich mehrere Möglichkeiten, WO auf den festen Zählzeiten wir unsere Viertelnoten platzieren können:</p>
<h3>1. Präzise auf den Schlag</h3>
<p><img class="alignnone  wp-image-257" title="Microtiming auf den Punkt" src="http://six-strings.de/wp-content/uploads/2010/10/punkt.gif" alt="Microtiming auf den Punkt" width="600" height="34" /></p>
<h3>2. Treibend – kurz vor den Schlag</h3>
<p><img class="alignnone  wp-image-258" title="Micro Time – Treibend" src="http://six-strings.de/wp-content/uploads/2010/10/treibend.gif" alt="Micro Time - Treibend" width="600" height="34" /></p>
<h3>3. Laid back – kurz hinter den Schlag</h3>
<p><img class="alignnone  wp-image-259" title="Laid back groove" src="http://six-strings.de/wp-content/uploads/2010/10/laid-back.gif" alt="Laid back groove" width="600" height="34" /></p>
<h3>Das macht gutes Microtiming aus</h3>
<p>Gutes Microtiming hat derjenige, der es je nach Situation angemessen und kontrolliert einsetzen kann. Im Hip Hop will man vielleicht genau der Beat treffen, in Balladen eignet sich vielleicht eher ein &#8220;laid back-Feel&#8221; und Thrash Metal-Nummern erwachen zum Leben, wenn man sie treibend spielt. So viel zum Thema &#8220;angemessen&#8221; spielen. Kontrolle bedeutet, das jeweilige Feeling  (treibend, laid back) bewusst einzusetzen und gleichmäßig zu spielen, ohne schneller oder langsamer zu werden.</p>
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