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	<title>six strings &#187; Megadeth</title>
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		<title>Kerry King</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 09:14:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ela</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kerry Ray King wurde am 3. Juni 1964 in Los Angeles geboren. Über Kings Kindheit und seine ersten Berührungen mit der Musik ist wenig genaues bekannt. Gesichert ist nur, dass er den späteren Slayer-Sänger und Bassisten Tom Araya bereits auf der Schule kennenlernte und [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Kerry Ray King wurde am 3. Juni 1964 in Los Angeles geboren. Über Kings Kindheit und seine ersten Berührungen mit der Musik ist wenig genaues bekannt. Gesichert ist nur, dass er den späteren Slayer-Sänger und Bassisten Tom Araya bereits auf der Schule kennenlernte und mit ihm in der Band Quits spielte, von der allerdings keine Aufnahmen im Umlauf sind.<br />
<span id="more-2297"></span></p>
<h3>Kerry King bei Slayer</h3>
<div id="attachment_2356" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><p class="wp-caption-text">Junger Kerry King</p></div>
<p>Gemeinsam mit Jeff Hanneman (Leadgitarre) gründete Kerry King 1981 die Band Slayer. Das erste und recht dauerhafte Line-Up der Band sollte mit Kings Schulfreund Tom Araya (Bass und Gesang) sowie Dave Lombardo (Schlagzeug) vervollständigt werden. Anfangs spielten Slayer vor allem Coverversionen musikalischer Vorbilder (belegt sind Judas Priest und Iron Maiden). Bei einem Auftritt als Vorband für Bitch (eine der ersten Metal-Bands mit einer Frontfrau) in Los Angeles wurden Slayer von Brian Slagel, seines Zeichens Gründer von Metal Blade Records, entdeckt und kurz darauf unter Vertrag genommen. Nach einem Samplerbeitrag (&#8220;Metal Massacre III&#8221;) nahm die Band Ende 1983 ihr Debütalbum &#8220;Show no Mercy&#8221; auf, das noch überwiegend aus zusammengeborgtem Geld finanziert wurde. &#8220;Show no Mercy&#8221; war immerhin so erfolgreich, dass die Band 1984 auf US-Tour gehen und im Sommer die Aufnahmen zu einer EP beginnen konnte.</p>
<p>Diese EP erschien im August des Jahres unter dem Titel &#8220;Haunting the Chapel&#8221; und ebnete Slayer den Weg zu ihrem ersten Europa-Auftritt als Vorband für die Hardrocker UFO. Nach der Rückkehr der Band in die USA verließ Kerry King Slayer kurzzeitig, um bei Megadeth einzusteigen. Das Intermezzo bei Dave Mustaines Band war jedoch nur von sehr kurzer Dauer und bereits gegen Ende des Jahres gehörte King wieder zum Line-Up von Slayer. Der zweite Longplayer, &#8220;Hell Awaits&#8221;, erschien etwa ein Jahr später und sollte aufgrund der gefestigten finanziellen Lage von Label und Band mit einer besseren Produktion aufwarten. Ebenfalls festigen sollte sich mit diesem und den folgenden Alben allerdings auch der zweifelhafte Ruf Band als Satanisten und Nazi-Sympathisanten. Unterstellungen, die jedoch von den Mitgliedern in Interviews bis heute vehement bestritten werden.</p>
<div id="attachment_2357" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><p class="wp-caption-text">Kerry King posiert für Marshall</p></div>
<p>Mit &#8220;Reign in Blood&#8221;, dem 1986er Album, legten Slayer sowohl in puncto Tempo als auch Kontroversität noch eins drauf. Tatsächlich war die Musik inzwischen so schnell geworden, dass man sich offenkundig bewusst entschied, beim nächsten Album, dem 1988 veröffentlichten &#8220;South of Heaven&#8221;, einen Gang zurückzuschalten. Das Ende und den Höhepunkt der klassischen Slayer-Ära dürfte das 1990er Album &#8220;Seasons in the Abyss&#8221; darstellen; der Veröffentlichung dieser vorläufig letzten Platte des klassischen Line-Ups schloss sich Ende 1990 eine ausgedehnte und sehr erfolgreiche Europatournee mit den Bands Megadeth und Testament an. Nach ihrer Rückkehr in die USA hängten Slayer gleich noch ein paar gemeinsame Gigs mit Megadeth und Anthrax hinten dran. 1992 verließ Dave Lombardo, der damals bereits als einer der besten Metal-Drummer der Welt galt, die Band. An seine Stelle trat Paul Bostaph, der vorher bei den Bay-Area-Thrashern Forbidden trommelte.</p>
<p>In dieser Besetzung nahmen Slayer zwischen 1994 und 2001 vier Studioalben auf, die allerdings alle nicht den Kultstatus der ersten Veröffentlichungen erreichen konnten. Bostaph musste seinen Posten Ende 2001 wegen einer Ellenbogenverletzung räumen und wurde zunächst vorläufig, dann dauerhaft durch Lombardo ersetzt. Außer mit zwei neuen Studioalben (2006 und 2009) haben Slayer seit der Rückkehr von Lombardo besonders durch große Festivalauftritte (Rock am Ring, Sonisphere) für Furore gesorgt.</p>
<h3>Kerry King Equipment</h3>
<div id="attachment_2355" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><p class="wp-caption-text">Kerry King&#39;s Signature-Verstärker: Der 2203KK &quot;The Beast&quot;</p></div>
<p>Kerry Kings Name ist seit dem Beginn seiner Karriere eng mit dem Gitarrenbauer B.C. Rich verbunden. Seine ersten richtigen Gitarren waren nach eigenen Angaben eine 1963er Stratocaster und eine 1977er B.C. Rich Mockingbird, ausgestattet mit zwei DiMarzio-Pickups, einem Super Distortion in Bridge- und einem PAF in Neck-Position. Außer der Mockingbird hat King verschiedene V- und Warlock-Modelle von B.C. Rich gespielt; heute bietet der Hersteller zahlreiche, sehr verschiedene Kerry-King-Signatures an. Zeitweise spielte Kerry King auch ESP-Gitarren, zwischen 1990 und 1998 produzierte das Unternehmen verschiedene Signature-V-Modelle (sogenannte KKVs) für ihn. King benutzt darüber hinaus auch Signature-Amps und -Effekte. Mit dem JCM800 2203KK besitzt er ein eigenes Marshall-Modell und Dunlop hat ihm eine Neuauflage des Q-Zone-Wahs gewidmet.</p>
<h3>Kerry King über Gott und Religion</h3>
<blockquote><p>Ich habe keine eigene Lebensphilosophie; es ist einfach mein Ding gegen organisierte Religion zu rebellieren, weil ich persönlich glaube, dass es einfach eine Krücke für Leute ist, die zu schwach sind, alleine im Leben klarzukommen. Ich bin jemand, der sagt: wenn ich es nicht sehen kann, kann es nicht funktionieren. Und niemand kann mir Gott zeigen.</p></blockquote>
<h3>Wirkung</h3>
<p>Selbst zwar den Heavy Metal der späten Siebziger und frühen Achtziger Jahre zitierend, gelten Slayer als Mitbegründer des Thrash-Metal-Genres und werden heute häufig als eine der &#8220;Big Four of Thrash Metal&#8221; (die anderen Bands sind Metallica, Megadeth und Anthrax) bezeichnet. Obwohl Kerry King eigentlich Rhythmusgitarrist von Slayer ist, spielt er auf den Alben der Band auch zahlreiche Soli. Diese sind im Übrigen in den Booklets und Textbeilagen der CDs und Platten gekennzeichnet und damit von den Soli Jeff Hannemans leicht zu unterscheiden. Kerry King wird häufig in einem Atemzug mit Dimebag Darrell, dem inzwischen verstorbenen Gitarristen der Band Pantera, genannt. Tatsächlich waren beide Musiker eng miteinander befreundet. Kings Stil wird oft als besonders schnell und präzise beschrieben, sein Shredding gilt als wegweisend für Gitarristen im Thrash-Metal-Genre.</p>
<h3>Kerry King zeigt dir Slayer-Riffs</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/2FVBN-xidl8?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
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		<title>Marty Friedman</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Jan 2011 16:07:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ela</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Martin Adam Friedman wurde am 8. Dezember 1962 in Laurel im US-Amerikanischen Bundesstaat Maryland geboren. Über sein familiäres Umfeld ist allerdings ebenso wenig bekannt, wie über seine ersten musikalischen Gehversuche. Er gilt allerdings als Autodidakt und soll sich viel selbst beigebracht haben. Als wichtige [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Martin Adam Friedman wurde am 8. Dezember 1962 in Laurel im US-Amerikanischen Bundesstaat Maryland geboren. Über sein familiäres Umfeld ist allerdings ebenso wenig bekannt, wie über seine ersten musikalischen Gehversuche. Er gilt allerdings als Autodidakt und soll sich viel selbst beigebracht haben. Als wichtige Vorbilder wurden von Friedman später Bands wie <em>Black Sabbath</em>, die <em>Ramones </em>oder <em>KISS</em> genannt. Erstmals musikalisch in Erscheinung getreten ist Friedman mit seiner Band <em>Deuce</em> (später umbenannt in<em> Tension</em>), die er 1978 gründete. Nach seinem Ausstieg bei Tension gründete Friedman die Band <em>Vixen </em>(nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Frauenband aus Amerika), die 1983 ihre erste EP &#8220;Made in Hawaii&#8221; veröffentlichte. Unter dem Namen <em>Hawaii </em>nahm die Band bis zu ihrer Auflösung 1985 dann zwei Alben und eine weitere EP auf.</p>
<h3>Cacophony und Megadeth</h3>
<p>Gemeinsam mit dem Gitarrenvirtuosen Jason Becker und mit der Unterstützung von Mike Varney, dem Eigentümer von <em>Shrapnel Records</em>, dem Label, auf dem die erste Hawaii-LP erschienen war, rief Friedman 1986 die Speed-Metal-Band <em>Cacophony </em>ins Leben. Zwar veröffentlichten Cacophony in den drei Jahre ihres Bestehens nur zwei Alben, doch begründeten diese den inzwischen legendären Ruf von Friedman und Becker, der heute wegen einer schweren Nervenkrankheit beinahe vollständig gelähmt ist, als Gitarrenvirtuosen. Nach dem Ende von Cacophony spielte Friedman auf einen Vorschlag von Nevermore-Gitarrist Jeff Loomis hin bei Megadeth vor, wurde jedoch von deren Frontmann Dave Mustaine, angeblich aufgrund seiner damals bunten Haare, zunächst abgelehnt (Videoaufnahmen dieser Session wurden inzwischen als Bonus-Feature auf einer Megadeth-DVD veröffentlicht).</p>
<p>Im Frühjahr 1990 entschied sich Mustaine schließlich doch noch dazu, Friedman eine Chance zu geben. Im selben Jahr entstand unter Mitwirkung Friedmans Megadeths wahrscheinlich einflussreichstes Album &#8220;Rust in Peace&#8221; &#8211; ein Erfolg, den Musikkritiker zuweilen darauf zurückführten, dass die Band im Studio erstmals &#8220;komplett nüchtern&#8221; gewesen sein soll. Mit dem Nachfolgealbum &#8220;Countdown to Extinction&#8221; (1992) knüpfte die Band noch einmal an den Erfolg von &#8220;Rust in Peace&#8221; an und veröffentlichte ihre bis heute meistverkaufte Platte (sie soll inzwischen drei Millionen mal über die Ladentheke gegangen sein). Mit den drei in der Folge erschienenen Werken &#8220;Youthanasia&#8221; (1994), &#8220;Cryptic Writings&#8221; (1997) und &#8220;Risk&#8221; (1999) gelang es der Band nicht, an den kommerziellen Erfolg der Vorgängeralben anzuknüpfen, was von vielen Kommentatoren auf die drastische Entfernung vom Thrash Metal hin zum Heavy Metal und experimentelleren Klängen zurückgeführt wird. Wegen der zunehmenden musikalischen Differenzen zwischen Mustaine und Friedman stieg dieser 2000 aus der Band aus.</p>
<h3>Japan und neuere musikalische Projekte</h3>
<p>Nach dem Ausstieg bei Megadeth verlegte Friedman seinen ständigen Wohnsitz nach Tokio. Friedman, der fließend japanisch spricht, trat in den folgenden Jahren mehrfach als Moderator verschiedener Rock- und Metal-bezogener Fernsehsendungen und TV-Dokuentationen auf und widmete sich gemeinsamen Projekten mit den japanischen Popsängerinnen <em>Ami Suzuki, Nami Tamaki </em>sowie<em> Nana Kitade. </em>Darüber hinaus arbeitete er mit dem Psytrance-Musiker <em>Zeta</em> zusammen und war an der aktuellen Single der J-Rock-Band<em> Sound Horizon </em>beteiligt. Seinen musikalischen Wurzeln ist Friedman allerdings auch während der letzten zehn Jahre treu geblieben: Neben ein paar Aufnahmen mit einer Ramones-Coverband hat Friedman 2003 bei der Thrash-Metal-Band <em>Tourniquet </em>ausgeholfen<em>.</em> 2005 war Marty Friedman<em> </em>außerdem zu<em> </em>Gast bei der damals in Japan stattfindenden G3-Tour. Seit 1988 ist Friedman darüber hinaus als Solo-Musiker aktiv; sein neuntes Solo-Album &#8220;Bad DNA&#8221;wurde 2010 veröffentlicht.</p>
<h3>Equipment</h3>
<p>Marty Friedman benutzte in den Achtziger Jahren verschiedene Gitarren von <em>Hurricane</em> und <em>Carvin</em>. Nach seinem Wechsel zu <em>Jackson</em> entstand Anfang der Neunziger auf der Grundlage der <em>Kelly </em>sein erstes Signature-Modell, die <em>KE-1</em>, die besonders durch ihre auffällige, an die <em>Explorer </em>von <em>Gibson</em> angelehnte Form auffiel. Die <em>KE-1</em> verfügte über eine <em>Neck-Through-Konstruktion</em>, einen <em>TB4-JB-Humbucker</em> von <em>Seymour Duncan</em> in Bridge-Position und 24 <em>Jumbo Frets</em>; der Korpus des Instruments<em> </em>wurde ursprünglich aus Pappelholz hergestellt. Auch sein späterer Gitarrenbauer <em>Ibanez </em>hat mit den Modellen <em>MFM-1</em> und <em>MFM-2 </em>zwischen 2006 und 2008 zwei Signature-Modelle für Marty Friedman produziert. Die <em>MFM-1</em> verfügte über zwei<em>,</em> ihr Nachfolgemodell lediglich über einen <em>Seymour-Duncan-IBZ-Humbucker </em>(in Bridge-Position). Beide Instrumente haben einen Mahagoni-/Ahorn-Korpus sowie einen Mahagoni-Hals mit Palisander-Griffbrett und 22 Frets und wurden ausschließlich für den  japanischen Markt produziert.</p>
<p>Friedmann benutzt hauptsächlich, jedoch nicht ausschließlich, BOSS-Effekte. Neben den Multi-Effekten <em>GT-6</em>, <em>GT-8 </em>und<em> GS-10 </em>gehören dazu das <em>DD-5</em> (Echo) sowie das MT-2 (Verzerrung).</p>
<h3>Technik und Wirkung</h3>
<p>Marty Friedmans Gitarrenspiel gilt deswegen als schwer zu kopieren, weil er zum einen eine besondere Palm-Muting-Technik einsetzt (er winkelt seine Hand anders an, als üblich) und zum anderen dabei neben <em>down strokes</em> häufig <em>up strokes </em>spielt (die Saiten also von unten anschlägt). Seit seiner Zeit bei <em>Cacophony </em>gelten er und sein damaliger Bandkollege Jason Becker zudem als Uptempo-Spezialisten und werden auch von bekannten Gitarristen häufig als Einflüsse genannt.</p>
<p>Beleg für den Erfolg Friedmans sind die von ihm im Laufe seiner Karriere erhaltenen Auszeichnungen, zu denen neben bislang 27 Gold- und Platin-Platten fünf Grammy-Nominierungen zählen. Marty Friedman wird zudem regelmäßig in Gitarristen-Ranglisten geführt: In der Top100 der größten Gitarristen belegt er bei Guitar.com Platz 51, in Joel McIvers Buch &#8220;The 100 Greatest Metal Guitarists&#8221; schaffte er es sogar auf den sechsundzwanzigsten Platz.</p>
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		<title>Dave Mustaine</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Nov 2010 09:07:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ela</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dave Mustaine (eigentlich David Scott Mustaine) wurde am 13. September 1961 in La Mesa, Kalifornien, geboren. Mustaine wuchs in zerrütteten familiären Verhältnissen auf; seine erste eigene Wohnung, er war grade fünfzehn Jahre alt, finanzierte er sich mit dem Verkauf von Drogen. Über Mustaines erste [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dave Mustaine (eigentlich David Scott Mustaine) wurde am 13. September 1961 in La Mesa, Kalifornien, geboren. Mustaine wuchs in zerrütteten familiären Verhältnissen auf; seine erste eigene Wohnung, er war grade fünfzehn Jahre alt, finanzierte er sich mit dem Verkauf von Drogen. Über Mustaines erste musikalische Gehversuche ist wenig bekannt. Nach eigener Aussage hat er als Dreizehnjähriger angefangen, Gitarre zu spielen und seine erste Band Panic, deren Musik als eine frühe Form des Speed Metal beschrieben wird, 1977 gegründet. Bereits 1981 verließ Mustaine Panic wieder und wurde mit Lars Ulrich und James Hetfield Gründungsmitglied von Metallica.</p>
<h3>Metallica und Megadeth</h3>
<p>Mustaine stieß zu Metallica nachdem er eine Anzeige von Lars Ulrich in einer Lokalzeitung gelesen hatte. Während der knapp zwei Jahre, in denen Mustaine Lead-Gitarrist bei Metallica war, nahm die Band lediglich einige Demo-Tracks auf. Unmittelbar bevor die Aufnahmen zum ersten Metallica-Album &#8220;Kill &#8216;Em All&#8221; in New York stattfinden sollten, wurde Mustaine aufgrund schwerer interner Auseinandersetzungen, die überwiegend auf seinen starken Alkoholismus und seinen Drogenkonsum zurückzuführen waren, aus der Band geworfen.</p>
<p>Zurück in Los Angeles gründete Mustaine mit Dave Ellefson am Bass seine dritte Band Megadeth, deren erstes Album &#8220;&#8221;Killing Is My Business&#8230; And Business Is Good!&#8221; nach einer längeren Orientierungsphase zwischen Dezember 1984 und Januar 1985 in Malibu eingespielt wurde. Obwohl es wegen Streitigkeiten und der anhaltenden Drogenprobleme einiger Bandmitglieder in den folgenden Jahren häufig zu Neubesetzungen des Schlagzeugs und der Rhythmusgitarre kam, war die zweite Hälfte der Achtziger die produktivste Phase von Megadeth. Neben zahlreichen Touren als Headliner und Support-Act für Bands wie Kiss, Iron Maiden, King Diamond, Motörhead und sogar Metallica nahmen Megadeth bis 1992 vier weitere Alben auf, darunter auch ihre größten kommerziellen Erfolge &#8220;Rust in Peace&#8221; (1990) und &#8220;Countdown to Extinction&#8221; (1992). Ebenfalls Mitglied von Megadeth war zwischen 1990 und 1999 Marty Friedman, der zuvor gemeinsam mit Jason Becker in der legendären Speed-Metal-Formation Cacophony spielte. Eine Verletzung des Speichennerves führte im Jahre 2002 dazu, dass Mustaine zeitweise nicht mehr im Stande war, Gitarre zu spielen, Megadeth vorläufig auflöste und sich musikalisch in erster Linie als Produzent betätigte. Nachdem er von seiner Verletzung genesen war, nahm Mustaine ein Solo-Album auf, das allerdings wenig später als die zehnte offizielle Megadeth-Platte veröffentlicht wurde. Mit einem völlig neuen Line-Up haben Megadeth bis 2009 zwei weitere Alben veröffentlicht. David Ellefson, der Megadeth mit der Auflösung der Band 2002 verlassen hatte, zählt seit 2010 wieder zur festen Besetzung der Band.</p>
<h3>Equipment</h3>
<p>Während seiner Zeit bei Metallica spielte Dave Mustaine die B.C.-Rich-Modelle Bich 10 und Bich Perfect 10, zehnsaitige Gitarren, die sich durch ihre außergewöhnliche Bauweise (vier der zehn Mechaniken befinden sich an der der Kopfplatte gegenüberliegenden Seite des Instrumentes) auszeichnen. Die zu dieser Zeit erhältlichen Modelle der bis heute sehr populären Bich 10 waren mit zwei DiMarzio-PAF-Humbuckern (in Neck- bzw. Bridge-Position) ausgestattet.</p>
<p>Nach seinem Ende bei Metallica stieg Mustaine auf das Jackson-King-V-Modell um, das damals noch nicht im freien Handel erhältlich war. 1986 baute Jackson für Dave Mustaine eine spezielle Custom-King-V, aus der die KV Pro und die KV-1, Signature-Modelle mit Seymour-Duncan-Humbuckern sowie 24 statt der üblichen 22 Frets, hervorgingen. Diese Gitarren wurden inzwischen viele Male neu aufgelegt und sind bis heute Bestandteil des Jackson-Programmes. Die nächste Dave-Mustaine-Signature-Gitarre wurde vom kalifornischen Gitarrenbauer ESP auf den Markt gebracht. Wie die Jackson KV-1 verfügt die ESP DV8 über zwei Seymour-Duncan-Pickups, 24 Jumbo-Frets und die typische &#8220;Double-Rhoads&#8221;-V-Form. Seit 2007 werden Mustaines Instrumente von Dean Guitars gebaut. Diese sogenannten VMNT-Modelle entsprechen in ihrer Bauweise weitestgehend den Mustaine-Gitarren der früheren Hersteller. Wahrscheinlich auffälligste Variante der VMNT-Serie dürfte die VMNT-Doubleneck sein, in die eine zwölfsaitige Gitarre mit den von den Bich-10-Modellen bekannten, verkehrt herum angeordneten Mechaniken integriert ist. Seymour Duncan stellt inwzischen auch Signature-Pickups für Mustaine her, die unter der Typenbezeichnung LW-MUST verkauft werden. Mit diesen Pick-Ups ist die auch aktuellste Mustaine-Signature, die Dean Zero ausgestattet, die 2010 vorgestellt wurde.</p>
<p>Dave Mustaine benutzt relativ überschaubare aber moderne Technik. Zu seinem aktuellen Equipment zählen der Rocktron All Access Controller und der Prophesy-II-Preamp, mit dessen Hilfe sich viele einzelne Effektgeräte einsparen lassen. In größeren Hallen benutzt er in der Regel EL34 100/100 Amps und ein Ensemble von 1960 BV Cabinets von Marshall.</p>
<h3>Einfluss</h3>
<p>Dave Mustaine gilt als einer der einflussreichsten Gitarristen der Achtziger und Neunziger Jahre. Untermauert wird dies nicht zuletzt durch diverse Auszeichnungen und Mustaines gutes Abschneiden in verschiedenen Gitarristen-Bestenlisten der letzten Jahre. So belegte Mustaine in einer vom Guitar-World-Magazin herausgegebenen Top 100 der besten Metal-Gitarristen Platz 19 und in Joel McIvers Buch &#8220;The 100 Greatest Metal Guitarists&#8221; (2009) vor Musikern wie John Petrucci, James Hetfield, Zakk Wylde, Tony Iommi oder Kirk Hammett sogar den ersten Platz. 2010 traten Megadeth als eine der &#8220;Legendary Four of Thrash Metal&#8221; erstmals seit vielen Jahren wieder mit Metallica auf. Gemeinsam mit Anthrax und Slayer (beide ebenfalls aus dem dem Umfeld der ehemaligen Bay-Area-Thrash-Szene), Motörhead und Iron Maiden absolvierten beide Bands einige gemeinsame Auftritte für die Sonisphere-Festival-Tour.</p>
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		<title>Kirk Hammett</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Oct 2010 09:08:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ela</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kirk Lee Hammett wurde am 18. November 1962 in San Francisco, USA, geboren. Seine ersten musikalischen Gehversuche absolvierte er als Fünfzehnjähriger auf einer billigen Stratocaster-Kopie. Hammett, der sich ursprünglich an den Blues- und Rockgrößen der Sechziger und Siebziger Jahre orientierte, gründete 1981 gemeinsam mit [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Kirk Lee Hammett wurde am 18. November 1962 in San Francisco, USA, geboren. Seine ersten musikalischen Gehversuche absolvierte er als Fünfzehnjähriger auf einer billigen Stratocaster-Kopie. Hammett, der sich ursprünglich an den Blues- und Rockgrößen der Sechziger und Siebziger Jahre orientierte, gründete 1981 gemeinsam mit Tom Hunting (Schlagzeug) <em>Exodus</em>, die als erste Thrash Metal-Band der Musikgeschichte gelten.</p>
<p>Ebenso legendär wie Exodus war die sich in San Francisco entwickelnde <em>Bay-Area-Thrash-Szene</em>, zu deren wichtigsten Vertretern die ursprünglich aus Los Angeles stammenden Metallica zählten. Die Bay-Area-Szene wurde zum Schmelztiegel für junge Musiker aus San Francisco, Los Angeles und dem kalifornischen Umland und sollte neben Exodus und Metallica auch Bands wie Testament, Megadeth und Death Angel hervorbringen. Einziges Zeugnis von Hammetts Zeit bei Exodus ist ein 1982 eingespieltes Demo mit drei Stücken.</p>
<p>Hammett verließ Exodus 1983, um Dave Mustaine (später Megadeth) zu ersetzen, der aufgrund interner Schwierigkeiten seinen Posten als Gitarrist bei Metallica verloren hatte.</p>
<h3>Metallica</h3>
<p>Als Kirk Hammett im April 1983 bei Metallica einstieg, befanden diese sich grade im Studio, um ihr Debut-Album aufzunehmen. &#8220;Kill &#8216;Em All&#8221; wurde in nur zwei Wochen eingespielt, bereits im Juli des Jahres veröffentlicht und verkaufte sich alleine in den USA bis heute mehr als drei Millionen mal. Seit seinem Ausstieg bei Exodus hatte sich Kirk Hammett technisch weiterentwickelt. Ein wichtiger Grund dafür dürften die Gitarrenstunden sein, die er in dieser Zeit bei dem bereits damals recht bekannten Joe Satriani nahm. Noch besser als &#8220;Kill &#8216;Em All&#8221; verkaufte sich das 1984 veröffentlichte zweite Album der Band, &#8220;Ride the Lightning&#8221;. Im Anschluss an die Aufnahmesessions in Dänemark tourte die Band durch Europa und trat am 17. August 1985 beim legendären <em>Monsters-of-Rock-Festival</em> in Donington Park, England, auf. Während der folgenden Monate kehrte die Band nach Kopenhagen zurück, um das vierte Metallica-Album, &#8220;Master of Puppets&#8221;, aufzunehmen.</p>
<p>Nach dem Tod ihres Bassisten Cliff Burton am 27. September 1986, musste Metallicas <em>&#8220;Damage, Inc.&#8221;-Tour </em>für längere Zeit unterbrochen werden. Mit Jason Newsted als Nachfolger für Burton spielten Metallica zwischen 1988 und 1999 insgesamt fünf Studio- und zwei Livealben ein, zu denen auch &#8220;&#8230;And Justice For All&#8221; und das sogenannte &#8220;Black Album&#8221;, beide inzwischen Klassiker, zählen. Nach internen Querelen und einer alkoholismusbedingten Auszeit von Sänger und Gitarrist James Hetfield ordnete sich die Band neu und veröffentlichte 2003 &#8220;St. Anger&#8221;. Mit dem neuen Bassisten Robert Trujillo (Ex-Suicidal Tendencies) wurde 2008 schließlich das bisher letzte Metallica-Album &#8220;Death Magnetic&#8221; veröffentlicht.</p>
<h3>Equipment</h3>
<p>Kirk Hammetts erste Profi-Gitarre war eine 1974er Gibson <em>Flying V</em>, die er nachträglich mit zwei <em>EMG-Humbuckern</em> ausstattete. In den folgenden Jahrzehnten benutzte Hammett eine große Zahl verschiedener Gitarren von unterschiedlichen Herstellern, seiner Vorliebe für die V-Form blieb er dabei allerdings lange treu. Neben Gibson <em>Flying-Vs</em> setzte er live und auf den ersten fünf Metallica-Alben V-Modelle von Fernandes und von Jackson (<em>Randy-Rhoads-Customs</em>) mit jeweils verschiedenen Pickup-Ausstattungen ein. Mit den Aufnahmen zum &#8220;Black Album&#8221; stieg Hammett auf Gitarren des amerikanischen Herstellers ESP um, darunter eine <em>Strat- </em>und eine <em>Flying-V-Variante</em> sowie zwei <em>M-II-Modelle</em>, die seitdem seine Hauptinstrumente darstellen. Neben einigen ausgefalleneren Gitarren, so zum Beispiel einer Coral <em>Electric Sitar</em>, spielt Kirk Hammett gelegentlich verschiedene <em>Stratocaster-</em> und <em>Telecaster-Modelle</em> und eine Reihe von <em>Les Pauls</em> von Gibson. Auf den Metallica-Platten der letzten Jahre hat Hammett neben seinen <em>M-IIs </em>viele andere ESP-Gitarren gespielt.</p>
<p>Bereits seit 1989 bietet ESP eine eigene <em>Kirk-Hammett-Signature-Serie</em> an. Diese sogenannten <em>KH-Modelle</em> sind über die Jahre hinweg immer wieder leicht modifiziert worden. Hauptmerkmal der Instrumente sind die Humbucker in Bridge- und Neck-Position, die bei den meisten Modellen von EMG stammen, sowie die typischen Totenkopf-Inlays auf dem Rosewood-Griffbrett.</p>
<p>Noch unüberschaubarer als Hammetts Gitarrenausstattung ist die Reihe der Verstärker und Effektgeräte, die er seit &#8220;Kill &#8216;Em All&#8221; benutzt hat. Für die ersten beiden Alben setzte Hammett ein <em>100-Watt-Marshall-Topteil</em> ein, später den <em>Mark-IIc </em>und eine große Anzahl verschiedener weiterer Amps und Preamps von Mesa/Boogie. Für die Aufnahmen zu &#8220;St. Anger&#8221; benutzte er neben  diversen Marshall- und Mesa/Boogie-Amps auch ein seltenes <em>Dumble-SSS-Topteil.</em> Als Overdrive setzt Hammett hauptsächlich <em>Ibanez Tube Screamer, </em>als Verzerrer bei älteren Aufnahmen auch <em>BOSS DS-Pedale </em>ein.</p>
<p>Bis heute sind <em>Wah-Wah-Pedale</em>, insbesondere Geräte von Vox und Dunlop, wichtige Bestandteile seines Equipments (Dunlop hat in Zusammenarbeit mit Hammett 2009 ein Signature-Pedal auf den Markt gebracht, das <em>CryBaby KH-95-Wah-Wah)</em> Neben diesen Bodeneffekten benutzt Hammett seit Mitte der Achtziger Jahre individuell zusammengestellte <em>Racks</em> mit sehr umfangreichen Effekt- und Verstärkerkombinationen.</p>
<h3>Stil und Wirkung</h3>
<p>Metallica gelten heute als die vermutlich einflussreichste Band der Heavy-Metal-Geschichte. Zurückgeführt wird dies häufig darauf, dass die Band mit ihrer Entwicklung vom Thrash Metal der früher Achtziger hin zum breitentauglichen Heavy-Rock der Neunziger immer zu den Größen der jeweiligen Genres gehört hat. Hammetts Beeinflussung durch den Neo-Classical Metal, ebenso wie durch die Rock- und Bluesmusik, lassen sich an der musikalischen Entwicklung der Band nachvollziehen.</p>
<p>Auch Kirk Hammett wird von vielen Gitarristen als Vorbild genannt. Die Gründe dafür sind in seinem Erfolg mit Metallica und sicherlich in seinem schnellen und virtuosen Gitarrenspiel zu suchen; ähnlich wie viele namhafte Neo-Classical-Metal- und Prog-Gitarristen bedient sich Hammett verschiedener Schlagtechniken. So spielt er Solos hauptsächlich mit Alternate Picking, schnellere Licks und Arpeggien häufig mit Tapping. 2003 wurde Hammett vom <em>Rolling-Stone-Magazin </em>auf Platz 11 der hundert besten Gitarristen gewählt.</p>
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