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	<title>six strings &#187; ibanez</title>
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		<title>Wes Borland</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jul 2011 17:15:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ela</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wesley Louden &#8220;Wes&#8221; Borland wurde am 7. Februar 1975 geboren. Über seinen Geburtsort existieren kurioserweise zwei unterschiedliche Angaben. So ist in einigen Quellen zu lesen, Borland stamme aus Richmond, Virginia, während andere behaupten, er sei in Nashville im US-Bundesstaat Tennessee geboren. Borland soll im [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2448" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><p class="wp-caption-text">Wes Borland Live 2010 – LimpBizkit.com</p></div>
<p>Wesley Louden &#8220;Wes&#8221; Borland wurde am 7. Februar 1975 geboren. Über seinen Geburtsort existieren kurioserweise zwei unterschiedliche Angaben. So ist in einigen Quellen zu lesen, Borland stamme aus Richmond, Virginia, während andere behaupten, er sei in Nashville im US-Bundesstaat Tennessee geboren. Borland soll im Alter von etwa zwölf Jahren den Wunsch geäußert haben, Schlagzeug zu spielen. Da seine Eltern jedoch mit diesem Instrument nicht einverstanden waren, begann Borland, Gitarre zu lernen.</p>
<p><span id="more-2443"></span></p>
<p>In der Schule hatte Borland ständig Schwierigkeiten mit Mitschülern und galt als Außenseiter. Nach dem Umzug seiner Familie nach Jacksonville, Florida, nahm Borland regelmäßig Gitarrenunterricht; er hatte zwei Lehrer, von denen der eine ihm Unterricht in Rock-, Country- und Bluesgitarre gab und der andere ihn in den Techniken der klassischen Gitarre unterrichtete. Seine eigenen musikalischen Vorbilder waren in dieser Zeit indes ganz woanders zu finden; Borland soll in seiner Jugend vor allem Bay-Area-Thrash à la Metallica und Testament sowie Punk aus dem Umfeld der Los-Angeles-Hardcore-Szene (Black Flag, Circle Jerks) gehört haben. Borland entschied sich einige Zeit später, den klassischen Unterricht aufzugeben und stattdessen ein dreijähriges Studium mit dem Schwerpunkt Jazz-Gitarre an einer Universität zu beginnen.</p>
<h3>Video: Wes Borland demonstriert Riff</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/gi4k1Qlt7Xc?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<h3>Limp Bizkit und Solo-Aufnahmen</h3>
<div id="attachment_2449" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><img class="size-full wp-image-2449" title="chocolate-starfish-hotdog-flavored-water" src="http://six-strings.de/wp-content/uploads/2011/07/chocolate-starfish-hotdog-flavored-water.jpg" alt="Limp Bizkit – Chocolate Starfish and the Hotdog Flavored Water" width="250" height="250" /><p class="wp-caption-text">Limp Bizkit&#39;s Klassiker: Chocolate Starfish and the Hotdog Flavored Water</p></div>
<p>Die Band Limp Bizkit wurde Mitte der Neunziger Jahre von Fred Durst (Gesang), Sam Rivers (Bass), Rob Waters (Gitarre) und John Otto (Schlagzeug) in Jacksonville gegründet. Wes Borland wurde von John Otto, mit dem er zuvor gemeinsam zur Schule gegangen war, als Gitarrist für die neue Band ins Gespräch gebracht. Borland soll die Band vor allem durch sein beidhändiges Tapping beeindruckt haben und ersetzte kurze Zeit später Rob Waters als Gitarrist. Das noch mit Waters aufgenommene Demo &#8220;Mental Aquaducts&#8221; (1995) brachte der Band einen Deal mit dem Label Mojo Records ein, der wenig später von dem Label Flip Records übernommen wurde. Die erste CD der Band, &#8220;Three Dollar Bill, Yall$&#8221;, erschien 1997 und hat inzwischen Doppel-Platin-Status erreicht.</p>
<p>Der Durchbruch gelang Limp Bizkit wenig später mit ihrem zweiten Album, &#8220;Significant Other&#8221;, das schon kurz nach seiner Veröffentlichung im Juni 1999 Platz Eins der US-Billboard-Charts erklommen und innerhalb weniger Wochen Platin-Status erreicht hatte. An den Aufnahmen beteiligt waren Jonathan Davis von Korn, Scott Weiland von den Stone Temple Pilots, Les Claypool, Eminem sowie Serj Tankian von System of a Down. Nachdem es zu Streitigkeiten zwischen Limp Bizkit und System of a Down bzw. dem gemeinsamen Management kam, wurde allerdings der mit Tankian aufgenommene Track, &#8220;Don&#8217;t Go Off Wandering&#8221;, von der endgültigen Albumfassung entfernt und ist auf der veröffentlichten CD nicht enthalten.</p>
<p>Ebenfalls nicht Teil des offiziellen CD-Releases sind die Stücke mit Les Claypool und Eminem. Aufgrund der damals innovativen Mischung aus Rap und Metal und der Vorreiterrolle der Band innerhalb der Nu-Metal-Szene verkaufte sich das Album bis heute weltweit mehr als 14 Millionen mal. Diesen Erfolg sogar noch überbieten konnte die Band von Borland mit ihrem dritten Album, &#8220;Chocolate Starfish and the Hot Dog Flavored Water&#8221;, das ein Jahr später erschien.</p>
<p>Wie sein Vorgänger stieg es auf Platz Eins in die Billboard-Charts ein und ging bereits innerhalb der ersten Woche nach seiner Veröffentlichung mehr als eine Million mal über die Ladentheken. Obwohl die CD im Durchschnitt schlechtere Kritiken einfuhr als ihr Vorgänger, ist sie bis heute der meistverkaufte Longplayer der Band. Zahlreiche Größen der Rap- und Hip-Hop-Szene steuerten zu &#8220;Chocolate Starfish and the Hot Dog Flavored Water&#8221; Texte oder Guest-Vocals bei, darunter Namen wie Xzibit, Mark Wahlberg oder die legendären Run-DMC. Weil Borland sich allerdings in der Zwischenzeit mehr und mehr von dem von Limp Bizkit gespielten Nu Metal weg entwickelt hatte, verließ er die Band 2001 um sich seinem eigenen Projekt Big Dumb Face zu widmen.</p>
<p>Borland übernahm in Big Dumb Face den Gesang und die Leadgitarre, während sein Bruder Scott Borland die zweite Gitarre spielte. Big Dumb Face veröffentlichten im März des Jahres eine CD mit dem Titel &#8220;Duke Lion Fights the Terror!!&#8221;, die jedoch kein großer Erfolg wurde. Bevor Borland 2004 wieder zu Limp Bizkit stieß, beteiligte er sich an verschiedenen Projekten mit anderen Musikern, darunter dem Soundtrack zum Film &#8220;Underworld&#8221; (2003). Nach Borlands Wiedereinstieg bei Limp Bizkit erschienen unter seiner Mitwirkung bislang zwei weitere Alben der Band, &#8220;The Unquestionable Truth (Part 1)&#8221; (2005) und &#8220;Gold Cobra&#8221; (2011).</p>
<h3>Musikvideo: Limp Bizkit – Gold Cobra</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/iTIXBBuQRhg?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<p>Seit 2005 ist Borland außerdem Mitglied der Supergroup Black Light Burns, zu der neben ihm auch zwei Nine Inch Nails-Musiker, Danny Lohner und Josh Freese, gehören. Black Light Burns haben bis dato ein Album, &#8220;Cruel Melody&#8221; (2007), veröffentlicht. Für Aufsehen sorgte Borlands Intermezzo bei Marylin Manson, wo er als Tour-Gitarrist ganze zwei Shows bestritt.</p>
<h3>Wes Borlands Gitarren</h3>
<p>Wes Borland hat in der Vergangenheit hauptsächlich Instrumente von Ibanez, darunter verschiedene siebensaitige Modelle gespielt. Inzwischen nutzt er überwiegend die von Yamaha für ihn entworfenen Signature-Gitarren mit der Modellnummer CV820 WB. Diese halbakustische Gitarre besticht durch ein recht ungewöhnliches Design. Der Korpus besteht aus einem Stück Erlenholz, das mit einer Deckplatte aus Ahorn versehen ist. Optisch fällt das Instrument schon alleine wegen seiner für moderne Gitarren ungewöhnlichen F-Löcher auf. Der Ahornhals der Gitarre ist mit einem 24-bündigen Palisandergriffbrett ausgestattet. Für die Tonabnahme sorgen zwei Alnico V Split-Humbucker in Bridge- bzw. Neck-Position.</p>
<h3>Video: Wes Borland demonstriert Ibanez Gitarre</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/wI8e8LU4yHU?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
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		<title>Cesar Huesca</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 12:54:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Macks</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Herzlich Willkommen zur dritten Ausgabe der Artikelserie &#8220;YouTube-Superstars: die besten YouTube-Gitarristen&#8221;. Heute ist das Ausnahme-Talent &#8220;Cesar Huesca&#8221; aus Mexiko dran. Cesar Huesca ist ein professioneller Studio-Gitarrist, Gitarrenlehrer und Live-Musiker, der über YouTube internationale Bekanntheit in der Gitarristen-Szene erlangt hat. Cesar Huesca Steckbrief Vollständiger Name [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herzlich Willkommen zur dritten Ausgabe der Artikelserie &#8220;YouTube-Superstars: die besten YouTube-Gitarristen&#8221;.</strong></p>
<p>Heute ist das Ausnahme-Talent &#8220;Cesar Huesca&#8221; aus Mexiko dran. Cesar Huesca ist ein professioneller Studio-Gitarrist, Gitarrenlehrer und Live-Musiker, der über YouTube internationale Bekanntheit in der Gitarristen-Szene erlangt hat.</p>
<h3>Cesar Huesca Steckbrief</h3>
<table class="steckbrief" border="0">
<tbody>
<tr>
<td width="50%;"><strong>Vollständiger Name</strong></td>
<td width="50%;">Cesar Huesca</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Alter</strong></td>
<td>28 (08.08.1983)</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>YouTuber seit</strong></td>
<td>März 2006</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Abonnenten</strong></td>
<td>40.000 geschätzt (keine genauen Daten verfügbar)</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Stil</strong></td>
<td>Rock, Progressive, Metal</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Erfolgreichstes Video</strong></td>
<td><a href="http://www.youtube.com/watch?v=tlCz2levVUE">&#8220;Steve Vai – For the Love of God&#8221;</a> (2.000.000 Views geschätzt)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span id="more-2336"></span></p>
<h3>Cesar Huesca – For the Love of God (Steve Vai) Cover</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/tlCz2levVUE?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<p>Im Interview stand uns Cesar Huesca Frage und Antwort und gab uns Einblicke in das Leben eines professionellen Musikers aus Mexiko.</p>
<h3>Cesar Huesca Interview</h3>
<p><strong>Hey Cesar, danke, dass du dir Zeit nimmst, dieses Interview mit mir zu führen. Stell dich bitte kurz unseren Lesern vor.</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich bin Cesar Huesca, ein Gitarrist und Solo-Künstler aus Mexiko. Ich spiele Live und bin Studio-Gitarrist für Bands, Projekte und Singer-Songwriter. 2008 habe ich ein Solo-Album veröffentlicht und arbeite derzeit an meinem zweiten. Außerdem unterrichte ich als Gitarrenlehrer und veranstalte von Zeit zu Zeit Workshops und Gitarren-Seminare.</p>
<p><strong>Du bist eine der YouTube-Größen und am besten bekannt für deine fantastischen, wahnsinnig-akkuraten Cover von Shred-Klassikern wie &#8220;For the Love of God&#8221; von Steve Vai. Wer sind deine Lieblingsgitarristen?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Nun, die Liste könnte ziemlich lang werden, aber in der Tat ist Steve Vai einer meiner wichtigsten Einflüsse seit ich 14 bin. Er war so ziemlich der erste Gitarrist, den ich sah und sofort wusste, dass ich ein richtiger Musiker werden will. Seine Lieder nach Gehör zu transkribieren war für mich die ganze Zeit die große Herausforderung und sehr inspirierend. Außerdem war es für mich eine großartige Quelle, um mehr über Musik zu lernen und neue Facetten des Instruments zu entdecken. Andererseits war Slash der Kerl, der mich dazu brachte, die Gitarre lernen zu wollen.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Einige der Alben, die meinen Willen stärkten, mein Gitarrenspiel auf die nächste Entwicklungsstufe zu bringen waren Hysteria von Def Leppard, Get a Grip von Aerosmith, New Jersey von Bon Jovi, Use your Illusion II von Guns &#8216;n&#8217; Roses, Youthanesia von Megadeth und alle Metallica-Alben von Kill &#8216;em All bis Load. An diesem Punkt als Autodidakt angelangt, waren meine Lehrer mal Phil Collens, mal Joe Perry, mal Richie Sambora, dann Marty Friedman, dann mal Kirk Hammett… alle Möglichen!</p>
<p style="padding-left: 30px;">Um auf die Frage zurückzukommen, höre ich heutzutage gerne Guthrie Govan, Greg Howe, Andy Timmons und alle G3-Gitarristen; Joe Satriani, John Petrucci, Eric Johnson, Paul Gilbert, etc. Es gehören auch einige Blues/Jazz-Gitarristen wie Robben Ford, Scott Henderson, Pat Metheny, Allan Holdsworth, Stevie Ray Vaughan, Gary Moore und so weiter dazu. In letzter Zeit sind Tosin Abasi und Kiko Loureiro ein paar Gitarristen, die mich wach halten.</p>
<p><strong>Wie verbringst du als professioneller Vollzeit-Musiker einen typischen Arbeitstag?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Wenn ich nicht gerade toure, übe ich, probe mit Bands oder unterrichte. Zur Zeit arbeite ich an meinem zweiten Solo Album, nehme Tracks auf und stell ein paar Arrangements fertig, obwohl die Hälfte des Materials quasi fertig ist.</p>
<p><strong>Was machst du in deiner Freizeit?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Meine freie Zeit verwende ich darauf, meine Webseite zu aktualisieren und versuche E-Mails zu beantworten und meinen YouTube-Channel mit Videos zu füttern. Ich weiß noch als ich jünger war, habe ich so ziemlich meine gesamte freie Zeit der Gitarre und dem Mitspielen von Songs gewidmet. Heutzutage betreibe ich es nicht mehr so exzessiv, aber ich habe immer eine Gitarre in der Hand, wenn ich gerade Zeit habe.</p>
<p><strong>Die Veröffentlichung deines Debüt-Albums &#8220;Cesar Huesca&#8221; ist schon ein paar Jahre her. Erzähl uns ein bisschen was darüber, wie die Songs entstanden sind und wie du es aufgenommen hast.</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich habe angefangen die meisten Songs 2006 zu schreiben. Ein paar andere wurden 2008 fertiggestellt. Ich habe alle Songs selber in meinem eigenen Home-Studio aufgenommen und produziert. Ich habe alle Percussion- und Drum-Tracks programmiert, alle Gitarren und Bässe eingespielt – außer auf der Tracks 5, 6 und 7. Das Album wurde von TRMixroom in Mexico City abgemischt und von Moonlight Mastering in Austin, Texas gemastert.</p>
<h3>Cesar Huesca – Rockin&#8217; Red Carpet</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/_H2_PP5kXao?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<p><strong>Welches Equipment verwendest du?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich benutze ein paar Ibanez-Gitarren und eine Fender Stratocaster. Die meisten dieser Gitarren sind mit verschiedenen Modellen von Lace Sensor-Tonabnehmern bestückt. Da gibt es beispielsweise das Holy Grails-Modell in meiner Strat oder das Drop and Gain-Set in meiner RGT – diese Gitarre verwende ich für verschiedene Tunings, die von E Standard bis Dropped A und Bariton reichen. Lace Sensor-Tonabnehmer sind wirklich klasse, ich betrachte sie als eine Mischung aus passiven und aktiven Tonabnehmern. Man bekommt einen vollen, satten Sound mit beinahe keinerlei Rauschen bei heftigster Verzerrung. Sie eignen sich super für Live- und Studio-Situationen. Jede Gitarre hat einen einzigartigen Sound, also kann ich sie für verschiedene Anwendungsbereiche verwenden und erreiche dabei gute Ergebnisse in Sachen Sound und Response.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Für Effekte verwende ich nur einen TC Electronic G-Major und ein paar Bodentreter: ein Xotic BB Preamp, ein Dunlop Crybaby Wah und ein Digitech Whammy IV. Mein Verstärker ist ein Marshall 30th Anniversary Combo.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Für die Aufnahmen zu meinem nächsten Album habe ich noch ein zweites Rig. Es ist so ziemlich das gleiche Setup, nur im Rack-Format mit seperatem Pre-Amp und Power-Amp. Dieses Rig beinhaltet einen Mesa/Boogie Rectifier Recording-Pre-Amp, ein weiteres TC Electronic G-Major und einen Marshall EL34 100/100, der in eine Marshall 4&#215;12-Box geht.</p>
<p><strong>Wann können wir das neue Album zu hören bekommen? Was hast du noch so an Projekten laufen?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich plane, es dieses Jahr rauszubringen. Ich arbeite außerdem mit einer Progressive Metal-Band namens &#8220;The Akritecht&#8221; seit Anfang 2010 zusammen. Wir haben für die nächsten paar Monate ein paar Gigs und proben gerade. Wir werden auf dem Wild Metal Fest im Juni zusammen mit Sepultura, Nevermore und Enslaved auftreten. Mehr Informationen über The Arkitecht und unseren ersten Release findet ihr auf <a href="http://www.thearkitecht.com" target="_blank">www.thearkitecht.com</a>.</p>
<p><strong>Erzähl uns von deiner YouTube-Karriere. Wie hat das angefangen?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich habe damals im März 2006 angefangen, Videos hochgeladen. Ich war einer unter den sehr wenigen Lateinamerikanern, die zu dieser Zeit Videos hochgeladen haben. Gustavo Guerra aus Brasilian war der erste, den ich auf YouTube gesehen habe, der Covers gespielt hat. Also habe ich beschlossen, das auch zu tun, um zu sehen was passiert. Glücklicherweise habe ich großartiges Feedback und tolle Unterstützung von Menschen auf der ganzen Welt bekommen.</p>
<h3>Cesar Huesca – Hyperstructure (The Arkitechts)</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/OZwmky2dUrs?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<p><strong>Ich erinnere mich, dass dein Account zu irgendeinem Zeitpunkt mal gelöscht wurde. Wie ist das passiert?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Nun, das hat jede Menge Polemik ausgelöst und jeder hat darüber eine eigene Meinung, aber soweit ich weiß, lässt es sich auf einige Copyright-Klagen von Plattenfirmen wie Warner Music Group und BMG zurückführen. Ich war mir dessen nicht wirklich bewusst und so hat es zur Suspendierung meines YouTube-Kontos geführt. Ich hatte früher viele Videos hochgeladen, in denen ich Original-Aufnahmen als Backing-Tracks benutzte, also vermute ich, dass da das Problem lag. Ich habe es aber ganz gelassen genommen und einfach einen neuen Account angelegt und alles hat wieder seinen Lauf genommen. Alles läuft bestens, mein Account hat einen guten Stand und vor einem Monat bin ich offizieller YouTube-Partner geworden.</p>
<p><strong>Was schätzt du, wie viele Abonnenten/Views du insgesamt hast?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Seit April 2009 (als ich den neuen Account angelegt habe) gehe ich auf die 10.000-Marke an Abonnenten zu und bekomme innerhalb von 24 Stunden etwa 1000 Views auf ein neues Video. Das ist ähnlich wie bei meinem alten Account, aber diesmal ist der Content etwas anders, weil ich mehr eigenes Material anbiete, als immer wieder nur Covers hochzuladen.</p>
<p><strong>Wie sind deine Pläne für die Zukunft?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Weiterspielen, weiter Musik machen und das zu tun, was mir am meisten Spaß macht. That&#8217;s it.</p>
<p><strong>Cesar, vielen herzlichen Dank, dass du dieses Interview mit mir geführt hast. Wie können unsere Leser mit dir und deiner Musik auf dem Laufenden bleiben und deine Musik kaufen?</strong></p>
<p style="text-align: left; padding-left: 30px;">Ihr könnte meine <a href="http://cesarhuesca.com/home.html" target="_blank">offizielle Webseite</a> besuchen und von da aus auf <a href="http://www.myspace.com/cesarhuesca" target="_blank">MySpace</a>, <a href="http://www.facebook.com/CesarHuesca" target="_blank">Facebook</a> und <a href="http://www.youtube.com/user/CesarHuescaMusic" target="_blank">YouTube</a> weitersurfen. Hinterlasst mir dort eine Nachricht und ich versuche, so schnell wie möglich zu antworten. Auf meiner offiziellen Webseite findet ihr auch Links zu <a href="http://www.apple.com/uk/itunes/affiliates/download/?artistName=Cesar%20Huesca&amp;thumbnailUrl=http://a1.phobos.apple.com/us/r30/Music/ea/33/c9/mzi.rtsxutjh.100x100-75.jpg&amp;itmsUrl=itms://ax.itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewAlbum?id=317545635&amp;s=143444&amp;ign-mscache=1&amp;albumName=Cesar%20Huesca" target="_blank">iTunes</a> und <a href="http://www.amazon.com/Cesar-Huesca/dp/B002B2WGQQ/ref=sr_f3_1?ie=UTF8&amp;s=dmusic&amp;qid=1245820037&amp;sr=103-1" target="_blank">Amazon</a>, wo ihr meine Musik als mp3s kaufen könnt. Ihr könnt auch einfach auf <a href="http://www.cdbaby.com/cd/cesarhuesca" target="_blank" class="broken_link">CDBaby.com</a> gehen und meine CD bestellen.</p>
<p><strong>Letzte Worte?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich danke allen vielmals für die ganze Unterstützung.<strong></strong></p>
<h3>Cesar Huesca – Gitarrensolo (erstes YouTube-Video 2006)</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/7rldhU-ILiQ?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
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		<title>Gamechanger von Ernie Ball / Music Man</title>
		<link>http://six-strings.de/blog/equipment/gamechanger-ernie-ball-music-man</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Apr 2011 07:18:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich verwette den Milchzahn eines einjährigen Einhorns darauf, dass ich mit folgender Situation nicht allein dastehe. Dir geht&#8217;s sicher hin und wieder ähnlich: Nach vielen, vielen Stunden Geklampfe daheim, in Proberäumen und Studios wie auch auf Bühnen unterscheidlichster Provenienz traust Du Dir und Deinen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p class="size-full wp-image-724">Ich verwette den Milchzahn eines einjährigen Einhorns darauf, dass ich mit folgender Situation nicht allein dastehe. Dir geht&#8217;s sicher hin und wieder ähnlich: Nach vielen, vielen Stunden Geklampfe daheim, in Proberäumen und Studios wie auch auf Bühnen unterscheidlichster Provenienz traust Du Dir und Deinen Ohrwascheln mittlerweile ein wenig Bildung zu. Das bedeutet unter anderem, dass Du durchaus in der Lage bist, den Großteil der angesagten Sounds selbst zu reproduzieren, plus Deine individuellen Eigenkreationen, die das Spektrum in die eine oder andere Richtung erweitern. Das bringt schließlich unter anderem möglicherweise mehr Jobs.</p>
<h3>Hardware-Presets</h3>
<p>Ist ja nicht so schwer. Dazu hast Du Dir eben über die Jahre hinweg daheim eine kleine, aber feine Menagerie mit Gitarren Deiner Wahl zugelegt – je nach Anforderung nimmst Du dann das Teil in die Hand, das dieser am ehesten entgegenkommt. Je mehr Auswahl, desto mehr Individualität. Ich habe, wenn es heiß hergeht und die &#8220;großen Drei&#8221;, Strat, Tele und Les Paul, irgendwie nicht &#8220;funzen&#8221;, als &#8220;Trumpfkarte&#8221; beispielsweise eine sauteure Hitech-Ibanez in der Hinterhand, die dank ihrer PU-Bestückung (HB-SC-HB) den Klangumfang meines Repertoires noch um jeweils ein Bottom- und ein High-End und einige &#8220;Problemzonen&#8221; erweitert. Und eine – ziemlich gemoddete – &#8220;Generic Strat&#8221; Marke &#8220;Billigsdorfer&#8221; mit aktiven Pickups und 3-Band-Klangregelung (parametrische Mitten!), die witzigerweise total retro klingt.</p>
<div class="mceTemp" style="text-align: right;">
<dl id="attachment_727" class="wp-caption  alignright" style="width: 363px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://six-strings.de/wp-content/uploads/2011/02/specialii.jpg"><img class=" wp-image-727" src="http://six-strings.de/wp-content/uploads/2011/02/specialii.jpg" alt="Epiphone Special II" width="353" height="261" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Epiphone Special II &#8211; Paula für Arme</dd>
</dl>
</div>
<h4>Meine Schätze:</h4>
<ul>
<li>Fender American Deluxe Strat</li>
<li>Fender Standard Telecaster</li>
<li>Gibson Les Paul Standard</li>
<li>Ibanez S5470 irgendwas</li>
<li>Harley Benton STAGG S-250 BK (80,- lol) mit DIY-3-Band-EQ und Seymour Duncan Humbuckern</li>
<li>Epiphone Special II (Les Paul Clone)</li>
<li>Irgendeine generische Yamaha Westerngitarre mit Fishman Pickup</li>
</ul>
<p>Macht in meinem Fall zusammen sieben Ruder, die ich regelmäßig bespiele. Jede einzelne Gitarre hat ihre Vorteile – und beißt soundmäßig aber irgendwo ab. Eine Strat z.B. hat eben von Natur aus keinen Bottom-End-Hi-Output-Humbucker. Kann man nachrüsten, aber, ganz ehrlich, für Schweißer-Riffs ist eine Strat einfach nicht gebaut. Von der Tele ganz zu schweigen. Und die Ibanez sieht man zu oft. Und die Eigenkreation sieht irgendwie räudig aus &#8211; pfui! Alles in allem eine unbefriedigende Situation.</p>
<h3>Der Weg ist das Ziel</h3>
<p>Da stehen sie dann vor uns, unsere Objekte der Begierde – und der unerfüllten Wünsche, jede einzelne hat das gewisse Etwas, während ihr aber das andere gewisse Etwas fehlt, das dann dafür eine andere hat. Also spart man, legt sich halt noch ein überteuertes Kultobjekt zu, dass ja angeblich das kann, was die anderen nicht können. Kann es auch, aber es kann halt etwas anderes nicht. Und wieder zurück zum Start. Ich kenne da einen Berufsmusiker, der besitzt mittlerweile ganz genau 92 E-Gitarren. Und ist mit keiner einzigen davon hundertprozentig, nicht einmal neunzigprozentig glücklich.</p>
<p>Teuer, frustrierend – aber das ist halt so bei uns Ruderern. Die Krux der Branche.</p>
<p>Also beginnt man unweigerlich zu träumen: &#8220;Was wäre, wenn es eine Gitarre gäbe, die soundtechnisch ALLE Stücke spielt? Eine, die man live nicht wechseln muss. Aber auch eine, deren Soundpotenzial ich ohne Gefrickel und viel soundfressendes Beiwerk in Form von Tretminen erschließen kann. Vielleicht mit einer Art Preset-System?&#8221;</p>
<p>Ein echter Pfeifentraum.</p>
<p>Oder auch nicht</p>
<h3>Has the game changed?</h3>
<p>Die signifikanteste Innovation der Gitarrenwelt der letzten 45 Jahre – so vollmundig bewirbt Leo Fenders Ernie Ball/Music Man den letzten Streich aus hauseigener Fabrikation. Nun: Die Wuchtel haben wir ja in genau diesen letzten 45 Jahren ja schon ein paar Mal serviert bekommen. Also, was ist jetzt die Innovation?</p>
<p>Die entsprechenden Gesten sind bei langjährigen Saitenstreitern schon in der körpereigenen DNA verankert und werden von Generation zu Generation weitergegeben: *R-R-Ratsch* den Pickup-Wahlschalter in die richtige Position gebracht, *Eier*, Volumeregler auf ganz arg, denn jetzt kommt das Solo. Ein Stromruder ist nun einmal das analogste aller analogen Weltwunder. &#8220;Innovationen&#8221; wie Push-Pull-Potis ersparen vielleicht den einen oder anderen Handgriff, ändern aber nichts an der &#8220;Analogheit&#8221; des Trägermediums.</p>
<p>Was in diversen Effekt-Racks, Multi-Tretminen und Amps mit digitaler GUI längst Usus ist, soll nun auch im Gitarrenbody selbst Einzug halten: Frei programmierbare, auf Knopfdruck abrufbare Presets.</p>
<h3>*Schluck*</h3>
<p>Also, ganz ehrlich, irgendwie hab ich&#8217;s ja schon geahnt, dass das irgendwann mal so kommen musste. Ernie Ball/Music Man haben ja 2010 mit dem &#8220;Big Al&#8221; schon tief in die Trickkiste gegriffen: einzeln anwählbare Pickups, Aktiv/Passiv-Umschaltung und 3-Band-EQ – sehr sophisticated, und das Bedienfeld sieht irgendwie aus wie eine echt alte 70er-Jahre-TV-Fernbedienung.</p>
<p>Enter &#8220;The Gamechanger Reflex (Bass-)Guitar&#8221;, nachzulesen unter <a title="gamechanger.music-man.com" href="http://gamechanger.music-man.com" target="_blank">gamechanger.music-man.com</a>.</p>
<h3>Video: Game Changer von Music Man</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/w8DXFkjrgq8?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<h3>Was kann das denn?</h3>
<div id="attachment_767" class="wp-caption alignleft" style="width: 430px"><img class=" wp-image-767" src="http://six-strings.de/wp-content/uploads/2011/02/gamechanger_knobs1.jpg" alt="Sooo viele Knöpfchen" width="420" height="191" /><p class="wp-caption-text">Sooo viele Knöpfchen</p></div>
<p>Ohne nun mit technischen Specs aufwarten zu wollen (die sind ganz einfach selbst nachzulesen, außerdem ist &#8211; bis auf die Elektronik selbst &#8211; nichts Sensationelles aufzulisten), stelle man sich mal folgende Situation vor:</p>
<p>Soundcheck -&gt; Gitarren- oder Bass-Held wurstelt an den Reglern herum, bis ihm ein Sound genehm ist (und des Tontechnikers Ohrenbluten versiegt) -&gt; Gitarren- oder Bass-Held drückt das &#8220;Volume&#8221;-Poti zwei Sekunden lang, bewegt den 5-Positionen-Schalter in die gewünschte Speicherposition und wählt durch Drücken/Ziehen des &#8220;Tone&#8221;-Potis die Bank (A oder B), drückt &#8220;Volume&#8221; nocheinmal, fertig, gespeichert.</p>
<p>Gig: Gitarren- oder Bass-Held wählt unter 10(!) gespeicherten Sounds mit dem 5er-Schalter und Tone-Push-Pull-Poti.</p>
<p>So einfach geht das und tut gar nicht weh.</p>
<h3>Kinkerlitzchen</h3>
<p>Ach ja: Einen (optionalen) Piezo-Pickup hat Ernie Ball/Music Man auch noch spendiert.</p>
<p>Selbstverständlich hat das Teil einen USB-Anschluss &#8211; der, aus unerfindlichen Gründen, die für den Betrieb notwendigen 3(!) 1,5-Volt-AA-Batterien nicht auflädt. Akkus also sinnlos, danke für den Beitrag zum Umweltschutz. Aber trotzdem geil.</p>
<p>Noch was zum Schluss: Linkshänder-Versionen sind auf Anfrage in Planung, mehr darf aus welchen Gründen auch immer nicht verraten werden – Danke, liebe PR-Agentur.</p>
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		<title>Joe Satriani</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Feb 2011 15:23:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ela</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Joseph &#8220;Joe&#8221; Satriani wurde am 15. Juli 1956 als Kind italo-amerikanischer Eltern in Westbury, einer Stadt im US-Bundesstaat New York geboren. Satriani soll sich im Alter von vierzehn Jahren nach dem Tod von Jimi Hendrix, dazu entschieden haben, Gitarre zu lernen und hängte dafür [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Joseph &#8220;Joe&#8221; Satriani wurde am 15. Juli 1956 als Kind italo-amerikanischer Eltern in Westbury, einer Stadt im US-Bundesstaat New York geboren. Satriani soll sich im Alter von vierzehn Jahren nach dem Tod von Jimi Hendrix, dazu entschieden haben, Gitarre zu lernen und hängte dafür sein anderes Hobby, den American Football, an den Nagel. Bereits vier Jahre später hatte er so große Fortschritte gemacht, dass er von der Jazz-Piano-Größe Lennie Tristano unter die Fittiche genommen wurde und durch ihn allmählich zu seiner musikalischen Reife gelangte. Noch bevor Satriani New York Ende der Siebziger Jahre Richtung Kalifornien verließ, gab er einem gewissen Steven Siro, der später als Steve Vai bekannt werden sollte, Gitarrenunterricht.</p>
<p>Nachdem Satriani sich 1978 in Berkeley, Kalifornien, niedergelassen hatte, verfolgte er zwar zunächst verstärkt seine eigene musikalische Karriere, erarbeitete sich aber weiter einen hervorragenden Ruf als Gitarrenlehrer. Insbesondere für einige der wichtigsten Gitarristen der grade im Entstehen begriffenen kalifornischen Thrash-Metal-Szene war der Unterricht bei Satriani ein entscheidender Schritt in Richtung eigene Karriere; neben Alex Skolnick von <em>Testament</em> und Rick Hunolt von den Bay-Area-Thrashern <em>Exodus </em>zählten zu diesen auch keine geringeren als Kirk Hammett von Metallica und Tom Morello von Rage Against the Machine.</p>
<h3>Musikprojekte und Solo-Karriere</h3>
<p>Bevor Joe Satriani 1984 seine erste EP veröffentlichte, war er bei einer Band namens <em>The Squares </em>aktiv, von der es jedoch keine Aufnahmen gibt. Nach dem Release dieser ersten EP, die im Übrigen insofern eine musikalische Besonderheit darstelle, als alle Instrumente (Schlagzeug und Bass inbegriffen) von Satriani auf seiner Gitarre imitiert wurden, nahm er 1986 seinen ersten Longplayer &#8220;Not of this Earth&#8221; auf, der ihn jedoch zunächst vor allem finanzielle Schwierigkeiten einbrachte. Satrianis Durchbruch gelang dann aber mit seinem zweiten Solo-Album &#8220;Surfing With the Alien&#8221; (1987), das bis heute seine einzige Platte mit Platinstatus in den USA darstellt. An anderen Stellen wird behauptet, Satrianis viertes Solo-Album &#8220;The Extremist&#8221; (1992) sei sein bislang größter kommerzieller Erfolg.</p>
<p>Als Ritchie Blackmore 1993 bei Deep Purple ausstieg, war Joe Satriani die erste Wahl als Ersatz für diesen. Nach einer gemeinsamen Japan-Tour entschied sich Satriani jedoch dagegen, Blackmores Stelle dauerhaft zu besetzen und überließ Steve Morse sein schweres Erbe. Stattdessen widmete er sich weiterhin eigenen Projekten und rief 1996 die inwzischen legendäre G3-Tour ins Leben. Bis heute hat Satriani dreizehn Studio- sowie vier Live-Alben veröffentlicht, die neben einigen DVDs und zahlreichen Gastauftritten bei anderen Musikern (so auf dem 2003er Album &#8220;Birdland&#8221; der <em>Yardbirds</em>), seine Kreativität dokumentieren.</p>
<h3>G3</h3>
<p>Das Konzept von G3 bestand darin, jeweils drei renommierte Gitarristen zu einer Konzerttour zusammenzubringen. Neben Satriani, der immer dabei war, zählten dazu insbesondere Steve Vai, John Petrucci und Eric Johnson (sie bilden sozusagen das klassische Line-Up) sowie als Gäste zum Beispiel Yngwie Malmsteen, Paul Gilbert, Uli Jon Roth, Michael Schenker, Paul Gilbert, Brian May oder Billy Gibbons von ZZTop. Mit dem Erfolg der G3-Touren (sie fanden bis 2007 in der Regel einmal jährlich statt) traten zunehmend auch prominente Schlagzeuger und Bassisten in den Begleitbands der Gitarristen auf.</p>
<h3>Equipment</h3>
<p>Bereits seit 1990 produziert Ibanez Joe-Satriani-Signature-Modelle, die am Kürzel &#8220;JS&#8221; zu erkennen sind. Die Gitarren der JS-Serie sind sogenannte &#8220;Super-Strats&#8221; und basieren ursprünglich auf der inzwischen eingestellten <em>Radius-Serie. </em>Als besonders aufsehenerregend galt bei seiner Präsentation das Modell <em>JS2CH</em>, das über einen komplett verchromten Lindenholz-Korpus verfügte. Da die Verchromung des Instrumentes jedoch schnell Risse aufwies, wurde die Design-Idee bald wieder verworfen und nur sehr wenige dieser sogenannten &#8220;Chrome Boys&#8221; verließen die Produktion. 1998 versuchten sich Ibanez nochmals an einem verchromten Signature-Modell für Satriani und brachten schließlich die nicht minder legendäre <em>JS10th </em>auf den Markt (diesmal, und auch das dürfte einzigartig sein, mit einem Kunststoff-Korpus), die mit einer Auflage von nur wenig mehr als fünfhundert Exemplaren heute die gesuchteste Ibanez-Gitarre sein dürfte. Bis heute wurden zahlreiche verschiedene Modelle für die JS-Serie produziert, die sich alle in kleinen, entscheidenden Details unterscheiden. Die meisten dieser Instrumente verfügen, wie die JS2CH, über zwei Humbucker, ein <em>DiMarzio-PAF-Pickup</em> in Bridge- und ein <em>DiMarzio-FRED-Pickup</em> in Neck-Position, zweiundzwanzig Bünde und ein Rosewood-Fretboard. Neben Modellen mit einem Humbucker und einem Single-Coil-Pickup sind inzwischen auch solche mit vierundzwanzig Bünden verfügbar.</p>
<p>Die von Satriani eingesetzten Effektgeräte entsprechen weitestgehend dem Standard vieler gutausgerüsteter Rock-Gitarristen. Neben den obligatorischen BOSS-Effekten für Verzerrung, Echo und Chorus benutzt Satriani das altbewährte <em>Vox-Wah-Pedal</em> sowie das <em>Dunlop Cry Baby.</em> Satriani spielt, jedoch nicht ausschließlich, über Amps von Marshall und Peavey; letztere vertreiben seit 2002 auch eine eigene Satriani-Signature-Reihe.</p>
<h3>Einflüsse, Stil, Wirkung</h3>
<p>Außer von Jimi Hendrix und den klassischen Rockgrößen aus dem Yardbirds-Umfeld (Eric Clapton, Jeff Beck und Jimmy Page) wurde Satriani maßgeblich von verschiedenen Jazz-Gitarristen beeinflusst, darunter zum Beispiel Django Reinhardt. Nicht zuletzt seiner Berührung mit dem Jazz verdankt Satriani auch seine enorme Technikvielfalt. Satriani gilt als virtuoser Tapper und Hammerer und steht in dem Ruf, besonders saubere und schnelle Arpeggien zu spielen. Stilistisch ist Satriani zwar im Rock (in den USA spricht man hier von <em>Instrumental Rock</em>)  und im Metal zuhause, experimentierte in der Vergangenheit (&#8220;Engines of Creation&#8221;) aber auch mit elektronischer Musik und verschiedenen Spielarten des Pop.</p>
<p>Joe Satriani hat in seiner Karriere eine große Zahl Auszeichnungen und Nominierungen erhalten. Er ist zur Zeit der Musiker, der am zweithäufigsten (nämlich fünfzehn Mal) für einen Grammy nominiert wurde, ohne tatsächlich jemals einen zu gewinnen.</p>
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		<title>Marty Friedman</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Jan 2011 16:07:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ela</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Martin Adam Friedman wurde am 8. Dezember 1962 in Laurel im US-Amerikanischen Bundesstaat Maryland geboren. Über sein familiäres Umfeld ist allerdings ebenso wenig bekannt, wie über seine ersten musikalischen Gehversuche. Er gilt allerdings als Autodidakt und soll sich viel selbst beigebracht haben. Als wichtige [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Martin Adam Friedman wurde am 8. Dezember 1962 in Laurel im US-Amerikanischen Bundesstaat Maryland geboren. Über sein familiäres Umfeld ist allerdings ebenso wenig bekannt, wie über seine ersten musikalischen Gehversuche. Er gilt allerdings als Autodidakt und soll sich viel selbst beigebracht haben. Als wichtige Vorbilder wurden von Friedman später Bands wie <em>Black Sabbath</em>, die <em>Ramones </em>oder <em>KISS</em> genannt. Erstmals musikalisch in Erscheinung getreten ist Friedman mit seiner Band <em>Deuce</em> (später umbenannt in<em> Tension</em>), die er 1978 gründete. Nach seinem Ausstieg bei Tension gründete Friedman die Band <em>Vixen </em>(nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Frauenband aus Amerika), die 1983 ihre erste EP &#8220;Made in Hawaii&#8221; veröffentlichte. Unter dem Namen <em>Hawaii </em>nahm die Band bis zu ihrer Auflösung 1985 dann zwei Alben und eine weitere EP auf.</p>
<h3>Cacophony und Megadeth</h3>
<p>Gemeinsam mit dem Gitarrenvirtuosen Jason Becker und mit der Unterstützung von Mike Varney, dem Eigentümer von <em>Shrapnel Records</em>, dem Label, auf dem die erste Hawaii-LP erschienen war, rief Friedman 1986 die Speed-Metal-Band <em>Cacophony </em>ins Leben. Zwar veröffentlichten Cacophony in den drei Jahre ihres Bestehens nur zwei Alben, doch begründeten diese den inzwischen legendären Ruf von Friedman und Becker, der heute wegen einer schweren Nervenkrankheit beinahe vollständig gelähmt ist, als Gitarrenvirtuosen. Nach dem Ende von Cacophony spielte Friedman auf einen Vorschlag von Nevermore-Gitarrist Jeff Loomis hin bei Megadeth vor, wurde jedoch von deren Frontmann Dave Mustaine, angeblich aufgrund seiner damals bunten Haare, zunächst abgelehnt (Videoaufnahmen dieser Session wurden inzwischen als Bonus-Feature auf einer Megadeth-DVD veröffentlicht).</p>
<p>Im Frühjahr 1990 entschied sich Mustaine schließlich doch noch dazu, Friedman eine Chance zu geben. Im selben Jahr entstand unter Mitwirkung Friedmans Megadeths wahrscheinlich einflussreichstes Album &#8220;Rust in Peace&#8221; &#8211; ein Erfolg, den Musikkritiker zuweilen darauf zurückführten, dass die Band im Studio erstmals &#8220;komplett nüchtern&#8221; gewesen sein soll. Mit dem Nachfolgealbum &#8220;Countdown to Extinction&#8221; (1992) knüpfte die Band noch einmal an den Erfolg von &#8220;Rust in Peace&#8221; an und veröffentlichte ihre bis heute meistverkaufte Platte (sie soll inzwischen drei Millionen mal über die Ladentheke gegangen sein). Mit den drei in der Folge erschienenen Werken &#8220;Youthanasia&#8221; (1994), &#8220;Cryptic Writings&#8221; (1997) und &#8220;Risk&#8221; (1999) gelang es der Band nicht, an den kommerziellen Erfolg der Vorgängeralben anzuknüpfen, was von vielen Kommentatoren auf die drastische Entfernung vom Thrash Metal hin zum Heavy Metal und experimentelleren Klängen zurückgeführt wird. Wegen der zunehmenden musikalischen Differenzen zwischen Mustaine und Friedman stieg dieser 2000 aus der Band aus.</p>
<h3>Japan und neuere musikalische Projekte</h3>
<p>Nach dem Ausstieg bei Megadeth verlegte Friedman seinen ständigen Wohnsitz nach Tokio. Friedman, der fließend japanisch spricht, trat in den folgenden Jahren mehrfach als Moderator verschiedener Rock- und Metal-bezogener Fernsehsendungen und TV-Dokuentationen auf und widmete sich gemeinsamen Projekten mit den japanischen Popsängerinnen <em>Ami Suzuki, Nami Tamaki </em>sowie<em> Nana Kitade. </em>Darüber hinaus arbeitete er mit dem Psytrance-Musiker <em>Zeta</em> zusammen und war an der aktuellen Single der J-Rock-Band<em> Sound Horizon </em>beteiligt. Seinen musikalischen Wurzeln ist Friedman allerdings auch während der letzten zehn Jahre treu geblieben: Neben ein paar Aufnahmen mit einer Ramones-Coverband hat Friedman 2003 bei der Thrash-Metal-Band <em>Tourniquet </em>ausgeholfen<em>.</em> 2005 war Marty Friedman<em> </em>außerdem zu<em> </em>Gast bei der damals in Japan stattfindenden G3-Tour. Seit 1988 ist Friedman darüber hinaus als Solo-Musiker aktiv; sein neuntes Solo-Album &#8220;Bad DNA&#8221;wurde 2010 veröffentlicht.</p>
<h3>Equipment</h3>
<p>Marty Friedman benutzte in den Achtziger Jahren verschiedene Gitarren von <em>Hurricane</em> und <em>Carvin</em>. Nach seinem Wechsel zu <em>Jackson</em> entstand Anfang der Neunziger auf der Grundlage der <em>Kelly </em>sein erstes Signature-Modell, die <em>KE-1</em>, die besonders durch ihre auffällige, an die <em>Explorer </em>von <em>Gibson</em> angelehnte Form auffiel. Die <em>KE-1</em> verfügte über eine <em>Neck-Through-Konstruktion</em>, einen <em>TB4-JB-Humbucker</em> von <em>Seymour Duncan</em> in Bridge-Position und 24 <em>Jumbo Frets</em>; der Korpus des Instruments<em> </em>wurde ursprünglich aus Pappelholz hergestellt. Auch sein späterer Gitarrenbauer <em>Ibanez </em>hat mit den Modellen <em>MFM-1</em> und <em>MFM-2 </em>zwischen 2006 und 2008 zwei Signature-Modelle für Marty Friedman produziert. Die <em>MFM-1</em> verfügte über zwei<em>,</em> ihr Nachfolgemodell lediglich über einen <em>Seymour-Duncan-IBZ-Humbucker </em>(in Bridge-Position). Beide Instrumente haben einen Mahagoni-/Ahorn-Korpus sowie einen Mahagoni-Hals mit Palisander-Griffbrett und 22 Frets und wurden ausschließlich für den  japanischen Markt produziert.</p>
<p>Friedmann benutzt hauptsächlich, jedoch nicht ausschließlich, BOSS-Effekte. Neben den Multi-Effekten <em>GT-6</em>, <em>GT-8 </em>und<em> GS-10 </em>gehören dazu das <em>DD-5</em> (Echo) sowie das MT-2 (Verzerrung).</p>
<h3>Technik und Wirkung</h3>
<p>Marty Friedmans Gitarrenspiel gilt deswegen als schwer zu kopieren, weil er zum einen eine besondere Palm-Muting-Technik einsetzt (er winkelt seine Hand anders an, als üblich) und zum anderen dabei neben <em>down strokes</em> häufig <em>up strokes </em>spielt (die Saiten also von unten anschlägt). Seit seiner Zeit bei <em>Cacophony </em>gelten er und sein damaliger Bandkollege Jason Becker zudem als Uptempo-Spezialisten und werden auch von bekannten Gitarristen häufig als Einflüsse genannt.</p>
<p>Beleg für den Erfolg Friedmans sind die von ihm im Laufe seiner Karriere erhaltenen Auszeichnungen, zu denen neben bislang 27 Gold- und Platin-Platten fünf Grammy-Nominierungen zählen. Marty Friedman wird zudem regelmäßig in Gitarristen-Ranglisten geführt: In der Top100 der größten Gitarristen belegt er bei Guitar.com Platz 51, in Joel McIvers Buch &#8220;The 100 Greatest Metal Guitarists&#8221; schaffte er es sogar auf den sechsundzwanzigsten Platz.</p>
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		<title>Paul Gilbert</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Nov 2010 09:30:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ela</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Paul Brendon Gilbert wurde am 6. November 1966 in Carbondale, Illinois, USA, geboren. Im Alter von fünf Jahren bekam Gilbert von seinen Eltern eine Gitarre geschenkt, die seinen Einstieg in die Musik bedeuten sollte. In den folgenden Jahren beschäftigte er sich immer ausgiebiger mit [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Paul Brendon Gilbert wurde am 6. November 1966 in Carbondale, Illinois, USA, geboren. Im Alter von fünf Jahren bekam Gilbert von seinen Eltern eine Gitarre geschenkt, die seinen Einstieg in die Musik bedeuten sollte. In den folgenden Jahren beschäftigte er sich immer ausgiebiger mit dem Instrument und gelangte bereits im Teenageralter zu einem virtuosen Spiel. Mit nur fünfzehn Jahren versuchte Gilbert auf eigene Faust, über dessen Management mit Ozzy Osbourne in Kontakt zu treten. Obwohl Osbourne, nachdem er Gilberts Demo-Tape gehört hatte, einige Jahre mit ihm in Verbindung stand, kam es nie zu gemeinsamen Aufnahmen. Nachdem Gilbert seinen Wohnort nach Los Angeles verlegt hatte, wurde er Mitglied des <em>Guitar Institute of Technology</em> (GIT); einer Musikschule, an der er den jungen Brian Carroll unterrichtete, der später als<em> Buckethead</em> bekannt werden sollte.</p>
<h3>Racer X, Mr. Big und Solo-Karriere</h3>
<p>Mit zwei geliehenen Gitarren spielte Paul Gilbert 1985 für <em>Shrapnel Records</em>, dem Label, das zuvor mit Aufnahmen von Yngwie Malmsteen und Marty Friedman (Vixen, später Cacophony) zu einiger Bekanntheit gelangte, das erste Racer-X-Album &#8220;Street Lethal&#8221; ein. Schon damals wurde Gilbert häufig mit Malmsteen verglichen. Nach der Veröffentlichung des zweiten Albums der Band &#8220;Second Heat&#8221; verließ Gilbert Racer X und gründete gemeinsam mit dem ehemaligen David-Lee-Roth-Bassisten Billy Sheehan <em>Mr. Big</em>. Nach einem Studio- und einem Live-Album (&#8220;Mr. Big&#8221; und &#8220;Raw Like Sushi&#8221;) veröffentlichte die Band 1991 &#8220;Lean To It&#8221;. Auf dieser Platte enthalten ist das Stück &#8220;To Be With You&#8221;, eine Ballade, die Mr. Big mit Platzierungen an Charts-Spitzen den internationalen Durchbruch bringen sollte. Bis zu seinem Ausstieg bei Mr. Big im Jahre 1997 wirkte Paul Gilbert an zwei weiteren Studio- und drei Live-Alben der Band mit.</p>
<p>Nach Mr. Big verfolgte Paul Gilbert über einige Jahre hinweg verschiedene Solo-Projekte und Kollaborationen mit anderen namhaften Musikern. Insbesondere mit dem ehemaligen Dream-Theater-Schlagzeuger Mike Portnoy und mit Neal Morse (Spock&#8217;s Beard) verwirklichte er mehrfach musikalische Projekte. Zwischen 1998 und 2010 veröffentlichte Gilbert beinahe jährlich neue Studio- und Live-Alben. Seit 1999 war Paul Gilbert außerdem wieder Mitglied der reformierten Racer X, die bis 2002 noch drei weitere Studio- und zwei-Live-Platten veröffentlichten. 2007 spielte Gilbert gemeinsam mit John Petrucci und Joe Satriani auf den regelmäßig stattfindenden <em>G3-Touren. </em>Mit seiner Racer X trat er 2009 noch einmal in Anaheim, Kalifornien, USA, auf.</p>
<h3>Equipment</h3>
<p>Für die Aufnahmen zum &#8220;Lethal Street&#8221;-Album benutzte Paul Gilbert einen Stratocaster-Klon von <em>Squier</em>, einem Fender-eigenen Einsteiger-Label, sowie eine nicht näher beschriebene Gitarre von <em>Wayne Charvel</em>, dem Gitarrenbauer, dessen Gitarrenmanufaktur später schlicht als <em>Charvel</em> bekannt wurde. Über die Instrumente, die Gilbert in den folgenden Jahren mit Racer X und Mr. Big benutzte, ist wenig Genaues bekannt. Sicher ist jedoch, dass er, wie viele seiner musikalischen Weggefährten, eine Vorliebe für Ibanez-Gitarren entwickelte. Bereits seit 1989 baut Ibanez verschiedene Paul-Gilbert-Signature-Modelle. Diese sogenannte <em>PGM-Serie </em>beinhaltet sehr verschiedene Gitarrentypen, darunter neben den klassischen Ibanez-Gitarren mit Strat-ähnlichem Korpus auch Signature-Ausführungen der legendären Ibanez <em>Iceman,</em> eine sogenannte <em>PGMFRM1 Fireman </em>mit spiegelverkehrt geschnittenem Iceman-Korpus sowie die an Paul McCartneys Höfner-Bass angelehnte <em>PGM700</em>. 2009 wurde anlässlich des zwanzigjährigen Jubiläums der Zusammenarbeit zwischen Gilbert und Ibanez eine Jubiläums-Replik der ersten Paul-Gilbert-Signature <em>PGM100</em> auf den Markt gebracht.</p>
<p>Vor allem in Hinsicht auf die Anordnung der Pickups unterscheiden sich die PGM-Modelle relativ stark voneinander. So verfügen die<em> PGM100</em>, die <em>PGM300/301</em>, die <em>PGM400</em>, die <em>PGM500</em> und die <em>PGM800</em> über zwei Humbucker (je einen davon in Neck- und Bridge-Position) und einen <em>Single-Coil</em> in Mid-Position, während die <em>PGM200</em> sogar drei Humbucker besitzt. Die Modelle <em>PGM600</em> <em>(Iceman)</em>, <em>PGMFRM1 (Fireman)</em>, <em>PGM700</em> und <em>PGM 800</em> sind mit jeweils einem Humbucker in Neck- und Bridge-Position ausgestattet. Die meisten dieser in der PGM-Serie verbauten Humbucker sind <em>DiMarzio-Paf-Pro-Pickups.</em> Neuere Modelle verfügen über DiMarzio <em>&#8220;Humbucker from Hell&#8221;-</em>, <em>&#8220;Tone Zone&#8221;-</em> und <em>&#8220;Super Distortion&#8221;</em>-Pickups. In der aktuellen <em>PGM900-Gitarre</em> werden standardmäßig <em>Ibanez-Super-58-Pickups</em> verbaut. Alle Modelle mit Single-Coil-Abnehmer in der Mid-Position verfügen über <em>DiMarzio-FS-1-Pickups</em>. Optisches Erkennungsmerkmal aller PGM-Modelle sind die aufgemalten F-Löcher auf dem Korpus der Instrumente.</p>
<p>Bis 2007 hat Paul Gilbert hauptsächlich Laney-Verstärker benutzt. Nach eigenen Angaben überzeugte John Petrucci Gilbert davon, Marshall-Amps auszuprobieren. Paul Gilberts Standard-Verstärker sind seitdem Modelle der &#8220;<em>Vintage-Modern&#8221;-Serie</em> von Marshall. Zu den aktuellen Effektgeräten, die Paul Gilbert benutzt, zählen die Paul-Gilbert-Signature-Pedale <em>Fuzz Universe </em>von <em>Majik Box</em> (Overdrive und Boost), <em>AF2 Airplane Flanger</em> von Ibanez sowie <em>Detox EQ</em> von H.B.E.</p>
<h3>Stil und Wirkung</h3>
<p>Wegen seines schnellen und sicheren Gitarrenspiels wird Paul Gilbert oft in einem Atemzug mit Gitarrengrößen wie Yngwie Malmsteen, Randy Rhoads oder John Petrucci genannt. Tatsächlich bewegte sich Gilbert stilistisch immer zwischen dem Speed Metal der frühen Racer-X-Tage, dem Hard Rock von Mr. Big und Elementen des Neoclassical Metal, die ihn nicht nur musikalisch in die Nähe der Gitarrenvirtuosen der Achtziger und Neunziger Jahre rückten. Gilbert wird in verschiedenen Gitarristen-Ranglisten an prominenten Plätzen geführt: So gehört er laut Guitar-One-Magazin zu den fünfzig schnellsten Gitarristen der Welt. Gilbert hat in den letzten zwanzig Jahren eine große Anzahl an Lehrvideos veröffentlicht, von denen die meisten inzwischen auf DVD erhältlich sind. In regelmäßigen Abständen unterrichtet er außerdem weiter am GIT in Los Angeles sowie dessen Ableger in Japan.</p>
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		<title>Ibanez RG350 – Fortgeschrittenen Gitarre im Test</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 09:34:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[E-Gitarre]]></category>
		<category><![CDATA[Edge 3]]></category>
		<category><![CDATA[Edge III]]></category>
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		<category><![CDATA[Ibanez RG350]]></category>
		<category><![CDATA[Metal Gitarre]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute widmen wir uns mal einer Gitarre, die ich uneingeschränkt für schon fortgeschrittene Gitarristen empfehlen würde. Die Gitarre stammt von der Firma &#8216;Ibanez&#8217; und entstammt der RG-Serie, die sich weltweit großen Absatzes erfreut. Es ist das Modell mit der Bezeichnung &#8216;RG350. Preislich liegt das [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Heute widmen wir uns mal einer Gitarre, die ich uneingeschränkt für schon fortgeschrittene Gitarristen empfehlen würde. Die Gitarre stammt von der Firma &#8216;Ibanez&#8217; und entstammt der RG-Serie, die sich weltweit großen Absatzes erfreut. Es ist das Modell mit der Bezeichnung &#8216;RG350. Preislich liegt das ganze bei ca. 450€, die sehr ordentlich sind.</p>
<ul>
<li>24 Bünde</li>
<li>Edge III Tremolo</li>
<li>Linde Korpus</li>
<li>Ahorn Hals</li>
<li>Palisander Griffbrett</li>
<li>Haifischzahn Inlays</li>
<li>Humbucker in Hals und Steg Position</li>
<li>Singe Coil in der Mitte</li>
<li>Tone- und Volumepoti</li>
</ul>
<h3>Optik/Verarbeitung</h3>
<p>Die RG350 DX WH ist klassisch weiß und hat ein weiß/silbrig glänzendes Schlagbrett. Es gibt die gleiche Gitarre auch in Schwarz mit weißem Schlagbrett(Version EX BK), Schwarz mit schwarzem Schlagbrett (M-BK) und zu guter Letzt auch noch in Gelb mit schwarzem Schlagbrett(M-YE).</p>
<p>Meine persönliche Version ist die DX WH von der ich im folgenden ausgehe, dies stellt jedoch kein Problem dar, da alle Gitarren vom Grundaufbau gleich sind und nur optische Unterschiede vorhanden sind.</p>
<p>Bei der Verarbeitung lassen sich keinerlei Fehler finden, bis auf eine Ausnahme ist alles bei meiner Gitarre in bester Ordnung. Diese Manko, ist der doch hörbare Lautstärke-Schub den der Humbucker in Steg-Position erzeugt.Anzumerken ist noch die von Werk aus perfekt eingestellte Saitenlage.<br />
Bespielbarkeit:</p>
<p>Die besonders gute Bespielbarkeit von Ibanez-Gitarren ist seit langer Zeit bekannt. Nicht umsonst besitzen drei Vorzeige Flitzefinger-Gitarristen wie Steve Vai, Joe Satriani und Paul Gilbert ihre eigenen Signaturegitarren bei Ibanez.</p>
<p>Auch bei der RG350 merkt man den Ibanez Anspruch im Bereich der Bespielbarkeit dem Gitarristen alle Türen aufzustoßen. Ein dünner, über den ganzen Hals perfekt bespielbarer Hals und die niedrige Saitenlage, welche den nötigen Kraftaufwand minimiert, sorgen für ein überzeugend gutes Spielgefühl. Wer vorher noch auf keiner ähnlichen Gitarre gespielt hat, wird sich vorkommen wie im Paradies, denn es scheint einem alles leichter zu fallen.</p>
<h3>Klang</h3>
<p>Klanglich könnte man bei der Gitarre fasst den Eindruck erhalten, dass sie einen Spagat zwischen dem Fender-Twang und dem Gibson Druck erreichen möchte. Dazu kommt noch die Prise Ibanez Eigenheit und fertig ist die RG. Diese Vielfalt ist natürlich in keiner Weise perfekt vielmehr stellt sie einen Kompromiss zwischen den drei Bereichen dar. Dies wird durch die vielfältige Tonabnehmer Bestückung erreicht.</p>
<p>Humbucker, Single Coil, Humbucker.</p>
<p>Beide Humbucker sind splitbar und arbeiten dann zusammen mit Single Coil. Daraus ergeben sich dann insgesamt fünf Einstellungen, welche alle einen speziellen Klang mit sich bringen und dem Gitarristen eine große Vielfalt bieten.</p>
<p><img class=" wp-image-347 alignnone" src="http://six-strings.de/wp-content/uploads/2010/11/HSH_SPLIT_5WAYLEV_1V1T.jpg" alt="" width="600" height="228" /></p>
<p>Die beiden Humbucker in der puren Version bieten sich hervorragend für Rock und Metal an. Hierbei ist die Hals-Position etwas basslastiger und die Steg-Position deutlich Höhenlastiger und wie schon erwähnt auch lauter, was bei den meisten Verstärkern für mehr Verzerrung sorgt. Man könnte sie auch nach Rhythmus und Lead einteilen und sie könnten in dieser Form auf jeder Gibson sitzen, wenn auch bei den Gibson die Ausprägung jedoch deutlich stärker ist.</p>
<p>Dazu haben wir dann in der mittleren Position den Single Coil, der den cleanen Sound der Gitarre wiedergibt. Dieser Sound ist auch überzeugend und ist an den typischen Fender-Sound angelehnt. Wunderbar Mitten- und Höhenlastig. Dazu kommen noch die beiden Split-Positionen. Hals und Single-Coil stellt einen der Mittenposition ähnlichen Sound zur Verfügung, jedoch etwas dunkler und mit mehr Bässen. Steg und Single Coil nähern sich dem Klang einer Akustikgitarre an, das heißt noch mehr Höhen als in der Single Coil-Position.</p>
<p>Wenn einem dieser Wald an Möglichkeiten noch nicht ausreicht, dann kann man auch noch mit dem Volume- und Tonepoti der Gitarre rumspielen und weitere Klänge erhalten.</p>
<p>Hier bietet sich also ein reichhaltiges Feld an Klängen, die alle keine Perfektion anbieten, sondern den Kompromiss zwischen Vielfalt und Qualität wagen, welcher einem fortgeschrittenen Gitarristen gute Möglichkeiten gibt, seine Gitarrenklangwelt zu erweitern und neue Bereiche zu entdecken und zu nutzen.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Die RG350 ist eine sehr gute Gitarre für Gitarristen, die mit den Grundlagen des Gitarrenspiels vertraut sind und den nächsten Schritt machen wollen. Hierzu bietet vor allem das reichhaltige Klangspektrum viele Möglichkeiten zum experimentieren. Auch die Bespielbarkeit eröffnet einem neue Möglichkeiten, sodass sich diese Gitarre wunderbar zum Weiterentwickeln eignet.</p>
<p>Einem Anfänger würde ich sie eher nicht empfehlen, da einem die niedrige Saitenlage nicht sonderlich hilfreich ist, beim Versuch die Kraft in den Fingern zu erhöhen. Allerdings mag es auch Anfänger geben, denen die Gitarre sehr gut gefällt, diese sollten bloß ihre Fingerkraft im Auge behalten und zur Not gesondert trainieren. Auch einige alte Gitarrenhasen mögen die Möglichkeiten dieser Gitarre schätzen und sie sich vielleicht mal näher angucken.</p>
<p>Allerdings ist das Niveau als fortgeschrittener Gitarrist schon so hoch, dass man auf keinen Fall um ein Anspielen herum kommt, denn man muss erst einmal für sich selbst sehen, ob einem die Gitarre liegt oder nicht.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ibanez V72 &#8211; Gitarre für Anfänger im Test</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Oct 2010 17:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Equipment]]></category>
		<category><![CDATA[akkustik]]></category>
		<category><![CDATA[akustik]]></category>
		<category><![CDATA[cutaway]]></category>
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		<description><![CDATA[Review über das Einsteigermodell "Ibanez V72"]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Gitarre welche ich heute vorstellen möchte,  kommt aus dem bekannten japanischen Instrumentenhaus „Ibanez“. Es handelt sich um das Modell der V72, einer Westerngitarre mit Tonabnehmer zum studentenfreundlichen Preis von aktuell rund 200€.</p>
<p>Folglich ein kleiner Überblick:</p>
<ul>
<li>Fichtendecke</li>
<li>Cutaway (für das Spielen der hohen Lagen)</li>
<li>Boden, Zargen und Hals bestehen aus Mahagoni</li>
<li>Griffbrett und Steg sind aus Palisander</li>
<li>IBZ Pickup mit AEQ200T Preamp und Tuner (Achtung: läuft nur in Verbindung mit Klinkenkabel und Verstärker)</li>
</ul>
<h3>Optik</h3>
<p>Die V72 ist eine Westerngitarre im klassischen Stil. Das Optische ist zeitlos und eigentlich treffend für jeden Geschmack. Der Wechsel vom Hauptton schwarz mit weißen und braunen Farbelementen, beispielsweise am Steg, ist gelungen. Kein Hingucker, eben neutral. Der schwarze Tuner an der Seite der Gitarre, sowie das Batteriefach sind unauffällig eingebaut.</p>
<p>Ein zusätzlicher Pluspunkt ist das Cutaway, welches das Solospiel erleichtert und die Gurtpins, um gegebenenfalls die Gitarre im Stehen spielen zu können.</p>
<p>Auch wenn Optik natürlich etwas Subjektives ist, so lässt sich an der V72 aufgrund von zeitlosem Design kein Manko feststellen.</p>
<h3>Verarbeitung &amp; Handling</h3>
<p>Grobe Fehler in der Verarbeitung sind nicht zu finden. Genaues Betrachten an oft kritischen Stellen wie beispielsweise den Bundstäben zeigen keine Fehler auf. Die Lackierung ist gleichmäßig und eben. Oft findet man ja bei verschiedensten Lichteinfällen Fehler in der Lackierung, doch bei meiner V72 kann ich nichts bemängeln. Auch die geschlossenen Mechaniken funktionieren wie vor 2 Jahren. Ein ganz dickes Plus für die Verarbeitung.</p>
<p>Eine Sache lässt sich noch zum Handling der Gitarre sagen. Jeder der eine Western mal gehört hat weiß, dass der Sound sehr „gehaltvoll“ ist. Das hat zum einen den Grund, dass der Korpus sehr groß ist. Nun ist es so, dass je nach Körperbeschaffenheit Probleme auftreten könnten, da ich den Korpus der V72 als sehr groß einschätze. Um sich Gewissheit zu verschaffen heißt es natürlich: testen!</p>
<p>Weniger Sorgen muss man sich darum machen, ob denn die Finger zum Hals passen. Der V72er Hals ist sehr schlank und passt super in jede Hand. Ich bin von meiner Konzertgitarre oder meinem E-Bass durchaus breite Hälse gewohnt, da ist so ein schlanker Hals wie der der V72 eine Wohltat. Doch auch hier ist zu beachten, dass das angenehme Empfinden der Halsbreite subjektiv ist – auch hier gilt es natürlich zu Testen.</p>
<h3>Sound</h3>
<p>Zum Sound lässt sich sagen, dass er in keinem Falle etwas Besonderes ist. Das klingt beim ersten Lesen vielleicht hart, ist aber so.</p>
<p>Die V72 liefert dennoch einen absolut zufriedenstellenden Klang ab. Voluminös, höhenlastig aber dennoch druckvoll. Alles in allem ein sehr guter Allroundsound, hier macht man gerade als Einsteiger nichts verkehrt. Erfreulich ist, dass der Sound mit alten Saiten ebenfalls annehmbar ist und nicht sofort an Qualität verliert.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Die V72 ist eine solide Westerngitarre zum Taschengeldpreis. Wer auf der Suche nach einem guten Allrounder ist und nicht auf gute Bespielbarkeit und Verarbeitung verzichten möchte sollte hier zugreifen. Bedenke jedoch, dass der V72 letztendlich etwas Charakter fehlt um es mit den teureren Modellen aufnehmen zu können.</p>
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