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	<title>six strings &#187; Gibson</title>
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		<title>Jeff Waters</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jun 2011 10:53:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ela</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jeff Waters, manchmal auch &#8220;The Riffer&#8221; genannt, wurde am 13. Februar 1966 in Ottawa in Kanada geboren. Über seine Kindheit ist, abgesehen davon, dass seine Familie aufgrund der Militärlaufbahn des Vaters häufig den Wohnort wechselte, wenig bekannt. Waters soll mit etwa neun Jahren begonnen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Jeff Waters, manchmal auch &#8220;The Riffer&#8221; genannt, wurde am 13. Februar 1966 in Ottawa in Kanada geboren. Über seine Kindheit ist, abgesehen davon, dass seine Familie aufgrund der Militärlaufbahn des Vaters häufig den Wohnort wechselte, wenig bekannt. Waters soll mit etwa neun Jahren begonnen haben, klassische Gitarre zu lernen, und hat irgendwann in seiner Jugend seine Begeisterung für den Metal entdeckt.<br />
<span id="more-2363"></span></p>
<h3>Annihilator</h3>
<div id="attachment_2379" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="size-full wp-image-2379" title="Annihilator – Alice in Hell" src="http://six-strings.de/wp-content/uploads/2011/06/alice-in-hell-annihilator.jpg" alt="Annihilator – Alice in Hell" width="250" height="250" /><p class="wp-caption-text">Annihilator – Alice in Hell – Das Debüt-Album bei Roadrunner Records</p></div>
<p>Jeff Waters erste und einzige bekannte Band sind Annihilator. Annihilator wurden 1984 von Waters gegründet und traten erstmals 1985 mit der Veröffentlichung ihres Demo-Tapes &#8220;Psycho Metal Kills&#8221; in Erscheinung. Ein Jahr später erschien das wahrscheinlich zweite Demo der Band, &#8220;Phantasmagoria&#8221;, und 1988 schließlich das dritte Demo, &#8220;Alison Hell&#8221;. Während der ersten Jahre bestanden Annihilator aus recht unterschiedlichen Besetzungen, zu denen neben Waters (Leadgitarre), K.C. Toews (Rhythmusgitarre), John Bates (ursprünglich Gesang und Songwriting), Randy Rampage (Gesang, zuvor bei der Punk-Combo D.O.A.), Dave Scott (Bass), Wayne Darley (Bass) Paul Malek (Schlagzeug) sowie Ray Hartmann (Schlagzeug) und einige weitere Musiker gehörten.</p>
<p>Für die Produktion des ersten Annihilator-Albums, das durch einen Plattenvertrag mit Roadrunner Records ermöglicht wurde, wurde Toews durch einen gewissen Anthony Greenham ersetzt, Bates hatte die Band zu diesem Zeitpunkt bereits verlassen. &#8220;Alice in Hell&#8221; erschien 1989 und war auf Anhieb ein sehr großer Erfolg; tatsächlich soll es das bis dahin bestverkaufte Debut-Album des Labels gewesen sein. Die Aufnahme des Albums in der Thrash-Metal-Szene war durchweg positiv, tatsächlich wurden sogar Vergleiche mit Metallicas &#8220;Kill &#8216;Em All&#8221; laut.</p>
<p>Bis zur Veröffentlichung des Nachfolgealbums &#8220;Never, Neverland&#8221; (1990) sollte sich das Personalkarussell erneut weiter drehen: Den Gesang übernahm Coburn Pharr, die zweite Gitarre David Davis. Die Platte wurde ein ähnlich großer Erfolg wie &#8220;Alice in Hell&#8221;, war aber das letzte lupenreine Thrash-Album der Band. Jeff Waters gehörte zum Kreis der Musiker, die Anfang der Neunziger als Leadgitarristen für Megadeth im Gespräch waren (im Rennen waren außerdem Dimebag Darrell von Pantera und Marty Friedman von Cacophony), entschied sich jedoch dafür, mit Annihilator weiter zu machen.</p>
<h4>Jeff Waters spielt Dave Mustaine Marty Friedmans Symphony of Destruction-Solo vor</h4>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/XadnzskkNRs?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<p>Trotzdem erschien erst drei Jahre später, 1993, das nächste Album der Band. &#8220;Set the World on Fire&#8221; fiel deutlich klassischer aus als seine Vorgänger und kam deswegen bei den alten Fans von Annihilator nicht besonders gut an. Die Begleiterscheinungen dieser Veröffentlichung sollten erneute Wechsel in der Besetzung und die Auflösung des Vertrages mit Roadrunner und, damit einhergehend, ein neuer Vertrag bei Music for Nations sein. Ein Jahr später erschien das vierte Annihilator-Album, &#8220;King of the Kill&#8221;, bei dem Jeff Waters schließlich selbst den Gesangspart übernahm, ebenso wie auf dem 1996 erscheinenden &#8220;Refresh the Demon&#8221;.</p>
<p>Das sechste Album von Annihilator, kurz &#8220;Remains&#8221; betitelt, spielte Waters sogar vollständig im Alleingang ein. Für das nächste Album, &#8220;Criteria for a Black Widow&#8221;, das erst 1999 erscheinen sollte, greift Waters noch einmal auf seine Weggefährten Rampage, Davis und Hartmann zurück. Im Anschluss an interne Auseinandersetzungen zwischen Rampage und dem Rest der Band steigt Ex-Overkill-Gitarrist Joe Corneau als Sänger bei Annihilator ein. Unter seiner Mitwirkung entstehen die nächsten beiden Longplayer, &#8220;Carnival Diablos&#8221; (2001) und &#8220;Waking the Fury&#8221; (2002).</p>
<div id="attachment_2380" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><p class="wp-caption-text">Jeff Waters mit seiner Epiphone Flying V</p></div>
<p>Nachdem Waters für einige Zeit als Tour-Gitarrist bei Savatage aushilft, erscheint 2004 das nächste Annihilator-Album, &#8220;All for You&#8221;, diesmal mit dem damals noch unbekannten Dave Padden am Mikrofon. Padden singt auch auf dem elften Album der Band, &#8220;Schizo Deluxe&#8221; (2005), und übernimmt für die bislang letzten Annihilator-Alben, &#8220;Metal&#8221; (2007) und &#8220;Annihilator&#8221; (2010) zusätzlich die zweite Gitarre. Aktuellste Veröffentlichung von Annihilator ist die Best-of-Platte &#8220;Total Annihilation&#8221; (2011), die im Internet kostenlos heruntergeladen werden kann.</p>
<p>Jeff Waters hat im Laufe der Jahre an zahlreichen Produktionen anderer Bands als Gastmusiker mitgewirkt. Unter diesen hervorzuheben dürften besonders das Roadrunner-Allstar-Projekt (2005), bei dem Waters gemeinsam mit Musikern von Bands wie Machine Head, Soulfly, Fear Factory oder Killswitch Engage spielte, und das vorletzte Destruction-Album, &#8220;D.E.V.O.L.U.T.I.O.N.&#8221;, (2008) sein. Die Rolle von Jeff Waters für das Metal-Genre insgesamt wurde 2009 auch vom britischen Journalisten Joel McIver in seinem Buch &#8220;The 100 Greatest Metal Guitarists&#8221; bestätigt. Waters schnitt hinter Dave Mustaine und John Petrucci (Dream Theater) mit einem dritten Platz ab.</p>
<h3>Equipment</h3>
<div id="attachment_2381" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><p class="wp-caption-text">Jeff Waters mit seinen Hughes &amp; Kettner Amps</p></div>
<p>Jeff Waters hat während seiner Laufbahn mit Annihilator fast ausschließlich V-Modelle gespielt. Als eine seiner ersten Gitarren gilt eine V von Hamer. Auf den ersten beiden Annihilator-Alben sollen eine Flying-V von Gibson und ein Marshall JCM800-Topteil Kernbestandteil seines Gitarrensounds gewesen sein. Später stieg Waters auf die Epiphone-Flying-V um. Seit 2009 benutzt Waters vor allem sein Epiphone-Signature-Modell, die Annihilation-V. Die Annihilation-V zeichnet sich durch einen Mahagoni-Korpus und -Hals mit vierundzwanzig Bünden aus und verfügt über zwei unterschiedliche, eigens entworfene Signature-Humbucker, den JWT in Bridge- und den JWR in Neck-Position.</p>
<p>Seit einiger Zeit bietet Jeff Waters sein Tonstudio, Watersound Studios, in Ottawa, Kanada, interessierten Musikern als Aufnahmegelegenheit an.</p>
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		<title>Jimmy Page</title>
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		<pubDate>Mon, 23 May 2011 08:47:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ela</dc:creator>
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		<description><![CDATA[James Patrick &#8220;Jimmy&#8221; Page wurde am 9. Januar 1944 in London geboren. Als er in den Fünfziger Jahren mit seinen Eltern in die Kleinstadt Epsom im Raum London zog, soll er in dem neuen Haus eine Gitarre gefunden haben, die jemand unbekanntes dort zurückgelassen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>James Patrick &#8220;Jimmy&#8221; Page wurde am 9. Januar 1944 in London geboren. Als er in den Fünfziger Jahren mit seinen Eltern in die Kleinstadt Epsom im Raum London zog, soll er in dem neuen Haus eine Gitarre gefunden haben, die jemand unbekanntes dort zurückgelassen haben musste. Er nahm wenig später zwar Gitarrenstunden, eignete sich jedoch seine ersten profunden Kenntnisse auf dem Instrument als Autodidakt an.</p>
<div id="attachment_2223" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><p class="wp-caption-text">Ein junger Jimmy Page</p></div>
<p>Frühestes Zeugnis seines Gitarrenspiels ist ein Auftritt mit einer Skiffle-Nachwuchsband im BBC-Fernsehen aus dem Jahre 1957, der glücklicherweise erhalten blieb. Wenig später brach er seine Ausbildung an einer weiterführenden Schule endgültig ab und reiste anschließend mehrere Jahre als Gitarrist der Band <em>The Crusaders</em> durch das Land. Aus dieser Zeit sollen auch die ersten Studioaufnahmen von Page, die Crusaders-Single &#8220;The Road to Love&#8221; von 1962 stammen. Auch aus gesundheitlichen Gründen (er erkrankte Anfang der Sechziger Jahre mehrfach am Pfeifferschen Drüsenfieber) stieg er wenig später bei den Crusaders aus. Pages erste Soloaufnahmen dürften auf der 1965 unter seinem Namen veröffentlichten Single &#8220;She Just Satisfies&#8221; zu hören sein. Während seiner Zeit als Student lernte Page in der Londoner Szene um den legendären <em>Marquee-Club </em>die damals noch weitgehend unbekannten Jeff Beck und Eric Clapton kennen und verdiente sich einen Namen als Sessiongitarrist für Bands wie The Rolling Stones, The Who, The Kinks oder <em>Them</em>.</p>
<h3>Jimmy Page bei The Yardbirds und Led Zeppelin</h3>
<p>Nach anfänglichem Zögern stieg Jimmy Page 1967 zunächst als Bassist bei den Yardbirds ein, wechselte aber kurze Zeit später zurück zur Gitarre und teilte sich mit Jeff Beck den Posten als Lead-Gitarrist, der die Band jedoch kurz darauf verließ. In dieser Besetzung nahmen die Yardbirds lediglich ein Album auf, &#8220;Little Games&#8221;, das noch im selben Jahr veröffentlicht wurde. Nach dem Ausstieg von Keith Relf (Gesang) und Jim McCarthy (Schlagzeug) gründete Page die Band unter dem Namen &#8220;The New Yardbirds&#8221; neu. Mit von der Partie waren diesmal John Bonham (Schlagzeug) und Robert Plant (Gesang, beide Ex-&#8221;Band of Joy&#8221;) sowie John Paul Jones am Bass.</p>
<div id="attachment_2224" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><img class="size-full wp-image-2224" title="Led Zeppelin II: ohne Zweifel ein Klassiker" src="http://six-strings.de/wp-content/uploads/2011/05/led-zeppelin-2.jpg" alt="Led Zeppelin II: ohne Zweifel ein Klassiker" width="225" height="224" /><p class="wp-caption-text">Led Zeppelin II: ohne Zweifel ein Klassiker</p></div>
<p>Im Oktober 1968 gaben die New Yardbirds offiziell bekannt, dass sie von nun an unter dem Namen &#8220;Led Zeppelin&#8221; (im Übrigen eine Idee von Who-Drummer Keith Moon) auftreten würden. Das erste Album der Band erschien im Frühjahr 1969 und war ein großer Erfolg, der jedoch vom Nachfolger, schlicht &#8220;Led Zeppelin II&#8221; genannt, noch überboten wurde. Insbesondere die ausgiebigen Tourneen, die Led Zeppelin mehrmals im Jahr in die USA führten, begründeten den legendären Live-Ruf der Band. Als nur ein Jahr später das dritte Album, &#8220;Led Zeppelin III&#8221; erschien, war die Band berüchtigt für ihre Eskapaden hinter der Bühne; zerstörte Hoteleinrichtungen gehörten zum Rock-Lifestyle dazu.</p>
<h4>Jimmy Page Solo mit Akustik-Gitarre</h4>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/n4WJO1dfM6o?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<p>Das vierte Album der Band, das eigentlich ohne Titel veröffentlicht wurde, wurde in Anlehnung an die ersten drei Platten von Fans und Presse konsequenterweise &#8220;Led Zeppelin IV&#8221; getauft. 1973 erschien mit &#8220;House of the Holy&#8221; ein Album, das schon dem Titel nach eine Zäsur darstellte; tatsächlich fiel es durch den Einsatz von Synthesizern deutlich experimenteller aus als seine Vorgänger, war aber, ebenso wie die seine Veröffentlichung begleitenden Tourneen, dennoch ein großer Erfolg. Das sechste Zeppelin-Album, &#8220;Physical Graffiti&#8221;, erschien 1975 auf dem inzwischen ins Leben gerufenen eigenen Label der Band. Das Doppelalbum enthielt neben den eigentlichen Studioaufnahmen auch einige Bonus-Tracks, die von den Sessions zu den vorhergehenden Platten stammten. Robert Plant und Jimmy Page äußerten sich in späteren Interviews einvernehmlich, dass &#8220;Physical Graffiti&#8221; für sie den künstlerischen Höhepunkt ihres Schaffens darstelle.</p>
<p>Die nächsten zwei Jahre sollten für die Band mehrere schwere Schicksalschläge bereithalten. 1975 verunglückten Robert Plant und seine Frau mit dem Auto und überlebten schwer verletzt. Während der anschließenden Genesungsphase entstand das Album &#8220;Presence&#8221;, das jedoch gemischte Reaktionen bei Fans und Kritikern zeitigte. Nichtsdestotrotz blieben Led Zeppelin die erfolgreichste Live-Band ihrer Zeit.</p>
<p>Ende 1978 fand sich die Band in einem Stockholmer Studio ein, um das nächste Album, &#8220;In Trough the Out Door&#8221;, einzuspielen. Die anschließenden Touren beschränkten sich auf Großbritannien und den europäischen Kontinent. Nachdem John Bonham am 25. September 1980 nach übermäßigem Alkoholkonsum im Schlaf an seinem Erbrochenen erstickte, lösten sich Led Zeppelin offiziell auf.</p>
<h3>Jimmy Page Live Solo mit Geigenbogen</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/AIHabvURnpk?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<h3>Solo und Projekte</h3>
<div id="attachment_2225" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><p class="wp-caption-text">Jimmy Page spielt ein Solo auf seiner Double Neck Gitarre</p></div>
<p>John Bonhams Tod bedeutete nicht nur das Ende von Led Zeppelin, sondern stürzte Jimmy Page in eine persönliche Krise, von der er sich nur langsam erholte. Als erster Live-Auftritt nach dem Ende der Band gilt Pages Jam mit Jeff Beck bei einem Konzert in London im März 1981. In den folgenden Jahren sollte Page immer wieder Mitwirkender bei verschiedenen All-Star- und Charity-Projekten sein.</p>
<p>In den Achtziger Jahren kollaborierte er mit Größen wie den ehemaligen Yes, mit Paul Rodgers, Eric Clapton oder den Rolling Stones. Gemeinsam mit Rodgers sowie Chris Slade, ehemaliger Drummer bei Uriah Heep und später bei AC/DC, spielte er in der Band The Firm, die zwei Studioalben, &#8220;The Firm&#8221; (1985) und &#8220;Mean Business&#8221; (1986), veröffentlichten. In den Neunziger Jahren setzte Page seine Projekte mit anderen Künstlern, darunter auch Pop-Musiker wie Puff Daddy oder die Band Limp Bizkit, fort. Zu einer einmaligen Reunion von Led Zeppelin kam es nach langen Jahren des Wartens am 10. Dezember 2007, als die Band unter Mitwirkung von Bonhams Sohn Jason ein Tribute-Konzert für Atlantic-Records-Gründer Ahmet Ertegun gab.</p>
<h3>Jimmy Page Interview zur bevorstehenden Led Zeppelin-Reunion 2007</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/GNRPbEwBrts?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<h3>Jimmy Page Equipment</h3>
<div id="attachment_2222" class="wp-caption alignright" style="width: 146px"><p class="wp-caption-text">Jimmy Pages legendäre Double Neck Gitarre</p></div>
<p>Unter den zahlreichen Gitarren, die Page im Laufe seiner Karriere benutzte (darunter vor allem Instrumente von Gibson, Fender und Danelectro), seien zwei besonders hervorgehoben.</p>
<p>Pages 1960er Gibson Les Paul Custom (die sogenannte &#8220;Black Beauty&#8221;), die er von 1962 bis 1971 (das Instrument wurde gestohlen und tauchte nie wieder auf) spielte, verfügte über drei Humbucker und ein auffälliges Bigsby-Tremolo. Wahrscheinlich noch bekannter dürfte Pages legendäre Gibson EDS 1275 Doubleneck sein, die er seit 1971 benutzte.</p>
<p>Das Instrument verfügt über vier PAF-Humbucker, je zwei davon für den zwölfsaitigen und den sechsaitigen Hals.</p>
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		<title>The Edge</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Apr 2011 06:59:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ela</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der als &#8220;The Edge&#8221; bekannte Gitarrist David Howell Evans wurde am 8. August 1961 in London geboren. Schon ein Jahr später wechselte jedoch Evans Familie ihren Wohnort von London nach Dublin, Irland. Evans, der sich seit seiner Kindheit für Musik interessierte, bekam als Jugendlicher [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1203" class="wp-caption alignleft" style="width: 240px"><p class="wp-caption-text">U2-Gitarrist The Edge mit seiner Fender Telecaster</p></div>
<p>Der als &#8220;The Edge&#8221; bekannte Gitarrist David Howell Evans wurde am 8. August 1961 in London geboren. Schon ein Jahr später wechselte jedoch Evans Familie ihren Wohnort von London nach Dublin, Irland. Evans, der sich seit seiner Kindheit für Musik interessierte, bekam als Jugendlicher seine erste akustische Gitarre geschenkt. Während seiner Zeit an der Mount Temple Comprehensive School nahm Evans Gitarren- und Klavierunterricht. Als The Edge im Alter von 15 Jahren auf eine Anzeige am Schwarzen Brett seiner Schule hin gemeinsam mit seinem älteren Bruder Dik sowie Larry Mullen, Adam Clayton und Bono (mit bürgerlichem Namen Paul Hewson) die Band <em>Feedback </em>gründete, verfügte er daher bereits über solide Gitarrenkenntnisse. Nur wenig später benannten sich Feedback um in <em>The Hype</em>. Evans Bruder stieg aus der Band aus und schloss sich den von Gavin Friday gegründeten, nicht minder legendären <em>Virgin Prunes</em> an.</p>
<h3>U2</h3>
<p>Wie die Virgin Prunes entstammen auch die Mitglieder von U2 einer kleinen Gruppierung namens &#8220;Lypton Village&#8221;, einer Clique von jugendlichen Punk- und New-Wave-Fans. Dementsprechend fallen auch die ersten Aufnahmen von U2 aus. Mit dem Geld, das die Band 1978 bei einem Talentwettbewerb gewann, wurden die Aufnahmen zum ersten Demo finanziert. 1979 veröffentlichten U2 ihre erste EP (&#8220;Three&#8221;), die ursprünglich in einer kleinen Auflage von tausend Exemplaren vertrieben wurde. Vor der Veröffentlichung des ersten Albums der Band, &#8220;Boy&#8221; (1980),  erscheinen insgesamt drei Singles von U2. &#8220;Boy&#8221; wurde von der Kritik relativ gut aufgenommen und sollte es später sogar unter die Top 500 der besten Platten der Musikgeschichte des Rolling-Stone-Magazins schaffen. Immerhin war die Band allerdings schon so erfolgreich, dass man sich für das nächsten Album, &#8220;October&#8221; (1981), unter anderem Aufnahmen im <em>Compass Point Studio </em>(hier wurde kurz zuvor das legendäre AC/DC-Album &#8220;Back in Black&#8221; eingespielt) auf den Bahamas leisten konnte. &#8220;October&#8221; setzte sich inhaltlich mit spirituellen Themen auseinander, darunter vor allem den Konflikt zwischen der Religiosität der Bandmitglieder und dem aufreibenden Rockmusikerleben, der U2 1982 beinahe auseinanderbrechen ließ. Während &#8220;October&#8221; kein großer kommerzieller Erfolg beschieden war, begannen im selben Jahr die Aufnahmen zum dritten Album der Band, &#8220;War&#8221;.</p>
<p>&#8220;War&#8221; wurde 1983 veröffentlicht und beschäftigt sich lyrisch &#8211; wie bereits der Titel andeutet &#8211; unter anderem mit dem Thema Krieg und der politischen Situation in Nordirland. Die zwei bis heute bekanntesten Stücke der Platte dürften &#8220;New Year&#8217;s Day&#8221; und &#8220;Sunday, Bloody Sunday&#8221; sein, welches sich mit den Ereignissen des 30. Januar 1972, der als &#8220;Blutsonntag&#8221;in die Geschichte eingegangen ist, auseinandersetzt. Auf der auf die Veröffentlichung folgenden Tournee wird das Live-Album &#8220;Under a Blood Red Sky&#8221; mitgeschnitten. Der unbestrittene Höhepunkt der Live-Karriere der Band dürfte der nach dem vierten Album, &#8220;The Unforgettable Fire&#8221; (1984), im Londoner Wembley Stadium stattgefundene Auftritt für das von Bob Geldof (Boomtown Rats) Live-Aid-Festival (1985) gewesen sein. Gemeinsam mit Bands wie Queen, den Dire Straits, Status Quo oder The Who traten U2 vor einem Publikum von mehr als 70.000 Menschen auf; das Festival wurde außerdem in über sechzig Ländern im Fernsehen übertragen und soll so mehr als zwei Milliarden Zuschauer erreicht haben.</p>
<h3>Video: The Edge spielt Numb Live</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/ZcujW28HqFE?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<p>Das fünfte Album von The Edge und der Band, &#8220;The Joshua Tree&#8221;, erschien 1987 und war vor allem in den USA ein ausgesprochener Erfolg. Insgesamt konnte sich die Platte für neun Wochen auf Platz Eins der US-Album-Charts platzieren und brachte drei internationale Nummer-Eins-Singles hervor. Obwohl der Nachfolger von &#8220;The Joshua Tree&#8221;, &#8220;Rattle und Hum&#8221; (1988), ebenfalls die Spitze der Charts eroberte, gelang es nicht, dessen Erfolg zu überbieten. Nach einer dreijährigen Schaffenspause, die der Neukonzeptionierung von U2 diente, erschien 1991 das zum Teil im Berlin der Wendezeit aufgenommene Album &#8220;Achtung Baby&#8221;. &#8220;Achtung Baby&#8221; bezeichnete einen Wendepunkt im musikalischen Schaffen der Band &#8211; orientierten sich die beiden Vorgängeralben noch stark an amerikanischen Blues-, Folk- und Country-Einflüssen, liegen die Wurzeln von &#8220;Achtung Baby&#8221; zum Teil in der elektronischen Musik. Die auf der Platten eingeschlagene Richtung wurde mit dem nächsten Album, &#8220;Zooropa&#8221; (1993), weiter verfolgt. 1995 erschien das in Zusammenarbeit mit Brian Eno entstandene Album &#8220;Original Soundtracks I&#8221; unter dem Pseudonym <em>Passengers.</em> Zwischen 1997 und 2007 veröffentlichten The Edge und die Band vier weitere Alben, &#8220;Pop&#8221; (1997), &#8220;All that You Can&#8217;t Leave Behind&#8221; (1999), &#8220;How to Dismantle an Atomic Bomb&#8221; (2004) sowie &#8220;No Line on the Horizon&#8221; (2007), die alle vier hervorragende Chartplatzierungen erreichten.</p>
<p>2005 traten The Edge und U2 gemeinsam mit Paul McCartney bei der Neuauflage des Live-Aid-Festivals, &#8220;Live 8&#8243; auf.</p>
<h3>Equipment</h3>
<div id="attachment_1204" class="wp-caption alignright" style="width: 240px"><p class="wp-caption-text">Der Gibson Explorer von The Edge</p></div>
<p>Unter den zahlreichen Gitarren, die Evans im Laufe seiner Karriere gespielt hat, ist vor allem seine Gibson Explorer hervorzuheben, die er 1978 in New York kaufte und für alle wichtigen frühen Aufnahmen mit U2 verwendete. Das Instrument, eines der ersten der 1976 als Limited Edition wieder aufgelegten Modellreihe, wurde 2008 im Rahmen einer Charity-Auktion versteigert. Zu den weiteren Gitarren in seiner Sammlung zählen zahlreiche Fender Stratocasters (darunter mindestens ein 50er-Jahre-Modell), mehrere Gibson Les Pauls (unter anderem eine 1956er Standard), ES- und SG-Modelle sowie Instrumente von Gretsch und Rickenbacker.</p>
<p>Auf der Bühne setzt Evans verschiedene Exemplare des VOX-AC30-, sowie mehrere Fender-Tweed-Deluxe-Verstärker ein. Im Kontrast zu seiner eher klassischen Auswahl an Gitarren und Amps benutzt er eine große Auswahl verschiedenster analoger und digitaler Effektgeräte.</p>
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		<title>Gamechanger von Ernie Ball / Music Man</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Apr 2011 07:18:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich verwette den Milchzahn eines einjährigen Einhorns darauf, dass ich mit folgender Situation nicht allein dastehe. Dir geht&#8217;s sicher hin und wieder ähnlich: Nach vielen, vielen Stunden Geklampfe daheim, in Proberäumen und Studios wie auch auf Bühnen unterscheidlichster Provenienz traust Du Dir und Deinen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p class="size-full wp-image-724">Ich verwette den Milchzahn eines einjährigen Einhorns darauf, dass ich mit folgender Situation nicht allein dastehe. Dir geht&#8217;s sicher hin und wieder ähnlich: Nach vielen, vielen Stunden Geklampfe daheim, in Proberäumen und Studios wie auch auf Bühnen unterscheidlichster Provenienz traust Du Dir und Deinen Ohrwascheln mittlerweile ein wenig Bildung zu. Das bedeutet unter anderem, dass Du durchaus in der Lage bist, den Großteil der angesagten Sounds selbst zu reproduzieren, plus Deine individuellen Eigenkreationen, die das Spektrum in die eine oder andere Richtung erweitern. Das bringt schließlich unter anderem möglicherweise mehr Jobs.</p>
<h3>Hardware-Presets</h3>
<p>Ist ja nicht so schwer. Dazu hast Du Dir eben über die Jahre hinweg daheim eine kleine, aber feine Menagerie mit Gitarren Deiner Wahl zugelegt – je nach Anforderung nimmst Du dann das Teil in die Hand, das dieser am ehesten entgegenkommt. Je mehr Auswahl, desto mehr Individualität. Ich habe, wenn es heiß hergeht und die &#8220;großen Drei&#8221;, Strat, Tele und Les Paul, irgendwie nicht &#8220;funzen&#8221;, als &#8220;Trumpfkarte&#8221; beispielsweise eine sauteure Hitech-Ibanez in der Hinterhand, die dank ihrer PU-Bestückung (HB-SC-HB) den Klangumfang meines Repertoires noch um jeweils ein Bottom- und ein High-End und einige &#8220;Problemzonen&#8221; erweitert. Und eine – ziemlich gemoddete – &#8220;Generic Strat&#8221; Marke &#8220;Billigsdorfer&#8221; mit aktiven Pickups und 3-Band-Klangregelung (parametrische Mitten!), die witzigerweise total retro klingt.</p>
<div class="mceTemp" style="text-align: right;">
<dl id="attachment_727" class="wp-caption  alignright" style="width: 363px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://six-strings.de/wp-content/uploads/2011/02/specialii.jpg"><img class=" wp-image-727" src="http://six-strings.de/wp-content/uploads/2011/02/specialii.jpg" alt="Epiphone Special II" width="353" height="261" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Epiphone Special II &#8211; Paula für Arme</dd>
</dl>
</div>
<h4>Meine Schätze:</h4>
<ul>
<li>Fender American Deluxe Strat</li>
<li>Fender Standard Telecaster</li>
<li>Gibson Les Paul Standard</li>
<li>Ibanez S5470 irgendwas</li>
<li>Harley Benton STAGG S-250 BK (80,- lol) mit DIY-3-Band-EQ und Seymour Duncan Humbuckern</li>
<li>Epiphone Special II (Les Paul Clone)</li>
<li>Irgendeine generische Yamaha Westerngitarre mit Fishman Pickup</li>
</ul>
<p>Macht in meinem Fall zusammen sieben Ruder, die ich regelmäßig bespiele. Jede einzelne Gitarre hat ihre Vorteile – und beißt soundmäßig aber irgendwo ab. Eine Strat z.B. hat eben von Natur aus keinen Bottom-End-Hi-Output-Humbucker. Kann man nachrüsten, aber, ganz ehrlich, für Schweißer-Riffs ist eine Strat einfach nicht gebaut. Von der Tele ganz zu schweigen. Und die Ibanez sieht man zu oft. Und die Eigenkreation sieht irgendwie räudig aus &#8211; pfui! Alles in allem eine unbefriedigende Situation.</p>
<h3>Der Weg ist das Ziel</h3>
<p>Da stehen sie dann vor uns, unsere Objekte der Begierde – und der unerfüllten Wünsche, jede einzelne hat das gewisse Etwas, während ihr aber das andere gewisse Etwas fehlt, das dann dafür eine andere hat. Also spart man, legt sich halt noch ein überteuertes Kultobjekt zu, dass ja angeblich das kann, was die anderen nicht können. Kann es auch, aber es kann halt etwas anderes nicht. Und wieder zurück zum Start. Ich kenne da einen Berufsmusiker, der besitzt mittlerweile ganz genau 92 E-Gitarren. Und ist mit keiner einzigen davon hundertprozentig, nicht einmal neunzigprozentig glücklich.</p>
<p>Teuer, frustrierend – aber das ist halt so bei uns Ruderern. Die Krux der Branche.</p>
<p>Also beginnt man unweigerlich zu träumen: &#8220;Was wäre, wenn es eine Gitarre gäbe, die soundtechnisch ALLE Stücke spielt? Eine, die man live nicht wechseln muss. Aber auch eine, deren Soundpotenzial ich ohne Gefrickel und viel soundfressendes Beiwerk in Form von Tretminen erschließen kann. Vielleicht mit einer Art Preset-System?&#8221;</p>
<p>Ein echter Pfeifentraum.</p>
<p>Oder auch nicht</p>
<h3>Has the game changed?</h3>
<p>Die signifikanteste Innovation der Gitarrenwelt der letzten 45 Jahre – so vollmundig bewirbt Leo Fenders Ernie Ball/Music Man den letzten Streich aus hauseigener Fabrikation. Nun: Die Wuchtel haben wir ja in genau diesen letzten 45 Jahren ja schon ein paar Mal serviert bekommen. Also, was ist jetzt die Innovation?</p>
<p>Die entsprechenden Gesten sind bei langjährigen Saitenstreitern schon in der körpereigenen DNA verankert und werden von Generation zu Generation weitergegeben: *R-R-Ratsch* den Pickup-Wahlschalter in die richtige Position gebracht, *Eier*, Volumeregler auf ganz arg, denn jetzt kommt das Solo. Ein Stromruder ist nun einmal das analogste aller analogen Weltwunder. &#8220;Innovationen&#8221; wie Push-Pull-Potis ersparen vielleicht den einen oder anderen Handgriff, ändern aber nichts an der &#8220;Analogheit&#8221; des Trägermediums.</p>
<p>Was in diversen Effekt-Racks, Multi-Tretminen und Amps mit digitaler GUI längst Usus ist, soll nun auch im Gitarrenbody selbst Einzug halten: Frei programmierbare, auf Knopfdruck abrufbare Presets.</p>
<h3>*Schluck*</h3>
<p>Also, ganz ehrlich, irgendwie hab ich&#8217;s ja schon geahnt, dass das irgendwann mal so kommen musste. Ernie Ball/Music Man haben ja 2010 mit dem &#8220;Big Al&#8221; schon tief in die Trickkiste gegriffen: einzeln anwählbare Pickups, Aktiv/Passiv-Umschaltung und 3-Band-EQ – sehr sophisticated, und das Bedienfeld sieht irgendwie aus wie eine echt alte 70er-Jahre-TV-Fernbedienung.</p>
<p>Enter &#8220;The Gamechanger Reflex (Bass-)Guitar&#8221;, nachzulesen unter <a title="gamechanger.music-man.com" href="http://gamechanger.music-man.com" target="_blank">gamechanger.music-man.com</a>.</p>
<h3>Video: Game Changer von Music Man</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/w8DXFkjrgq8?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<h3>Was kann das denn?</h3>
<div id="attachment_767" class="wp-caption alignleft" style="width: 430px"><img class=" wp-image-767" src="http://six-strings.de/wp-content/uploads/2011/02/gamechanger_knobs1.jpg" alt="Sooo viele Knöpfchen" width="420" height="191" /><p class="wp-caption-text">Sooo viele Knöpfchen</p></div>
<p>Ohne nun mit technischen Specs aufwarten zu wollen (die sind ganz einfach selbst nachzulesen, außerdem ist &#8211; bis auf die Elektronik selbst &#8211; nichts Sensationelles aufzulisten), stelle man sich mal folgende Situation vor:</p>
<p>Soundcheck -&gt; Gitarren- oder Bass-Held wurstelt an den Reglern herum, bis ihm ein Sound genehm ist (und des Tontechnikers Ohrenbluten versiegt) -&gt; Gitarren- oder Bass-Held drückt das &#8220;Volume&#8221;-Poti zwei Sekunden lang, bewegt den 5-Positionen-Schalter in die gewünschte Speicherposition und wählt durch Drücken/Ziehen des &#8220;Tone&#8221;-Potis die Bank (A oder B), drückt &#8220;Volume&#8221; nocheinmal, fertig, gespeichert.</p>
<p>Gig: Gitarren- oder Bass-Held wählt unter 10(!) gespeicherten Sounds mit dem 5er-Schalter und Tone-Push-Pull-Poti.</p>
<p>So einfach geht das und tut gar nicht weh.</p>
<h3>Kinkerlitzchen</h3>
<p>Ach ja: Einen (optionalen) Piezo-Pickup hat Ernie Ball/Music Man auch noch spendiert.</p>
<p>Selbstverständlich hat das Teil einen USB-Anschluss &#8211; der, aus unerfindlichen Gründen, die für den Betrieb notwendigen 3(!) 1,5-Volt-AA-Batterien nicht auflädt. Akkus also sinnlos, danke für den Beitrag zum Umweltschutz. Aber trotzdem geil.</p>
<p>Noch was zum Schluss: Linkshänder-Versionen sind auf Anfrage in Planung, mehr darf aus welchen Gründen auch immer nicht verraten werden – Danke, liebe PR-Agentur.</p>
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		<title>Zakk Wylde</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Dec 2010 23:33:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ela</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Black Label Society]]></category>
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		<category><![CDATA[Ozzy Osbourne]]></category>
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		<description><![CDATA[Zakk Wylde (mit richtigem Namen eigentlich Jeffrey Phillip Wielandt) wurde am 14. Januar 1967 in Bayonne, einer kleinen Stadt im Staate New Jersey, USA, geboren. Über Wyldes musikalische Anfänge ist nur aus einigen, wenigen Interviews Nennenswertes zu erfahren. Der Rest seines Lebens ist ein [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Zakk Wylde (mit richtigem Namen eigentlich Jeffrey Phillip Wielandt) wurde am 14. Januar 1967 in Bayonne, einer kleinen Stadt im Staate New Jersey, USA, geboren. Über Wyldes musikalische Anfänge ist nur aus einigen, wenigen Interviews Nennenswertes zu erfahren. Der Rest seines Lebens ist ein wenn auch wohl unbeabsichtigt gut gehütetes Geheimnis. So berichtet Wylde selbst, er habe bereits als Teenager bis zu zwölf Stunden täglich an der Gitarre geübt und danach zwei Jahre lang Gitarrenstunden genommen. Seinem Gitarrenlehrer Leroy Wright, der übrigens bis heute professionellen Gitarrenunterricht anbietet, dankte Wylde auf den Covern seiner ersten beiden Alben mit Ozzy Osbourne für diese gemeinsame, lehrreiche und ihn stark prägende Zeit.</p>
<p>Nach dem Tod von Ozzy Osbournes legendärem ersten Gitarristen Randy Rhoads bei einem tragischen Flugzeugabsturz übernahm zunächst der Musiker Jake E. Lee (vorher bei <em>Ratt</em>) die vakante Position. Als sich die Wege von Osbourne und Lee im Jahr 1987 trennten, stieg der damals neunzehnjährige Wylde als Leadgitarrist in Osbournes Band ein. Die Zusammenarbeit zwischen Ozzy Osbourne und Zakk Wylde sollte sich über die kommenden zwanzig Jahre erstrecken, während denen beide nicht nur fünf gemeinsame Studioalben einspielten, sondern in denen es Wylde auch gelang, sich selbst als einer der auffälligsten und markantesten Gitarristen der Hardrock- und Metalszene zu etablieren. Wie Osbourne hatte auch Wylde immer wieder mit großen Alkoholproblemen zu kämpfen, was möglicherweise mit dazu beigetragen hat, dass Osbournes aktuellstes Album &#8220;Scream&#8221; ohne ihn aufgenommen wurde.</p>
<h3>Black Label Society und gesundheitliche Probleme</h3>
<p>Noch während Zakk Wylde in der Mitte der Neunziger Jahre als Mitglied von Ozzy Osbournes Band an deren Studioaufnahmen und Live-Touren teilnahm, beschäftigte er sich nebenbei bereits mit seiner ersten eigenen Band <em>Pride &amp; Glory</em>, die jedoch nicht mehr als ein gleichnamiges Debutalbum (1994) produzieren sollte. Nach seinem bisher einzigen Akustikalbum &#8220;Book of Shadows&#8221; (1996), gründete Wylde seine wesentlich erfolgreichere und inzwischen zu Kultstatus gelangte Band <em>Black Label Society</em>, deren erstes Album &#8220;Sonic Brew&#8221; 1998 veröffentlicht wurde. In den folgenden Jahren erwiesen sich das musikalische Konzept der Band (ihre Musik wird als eine Mischung aus <em>Southern Rock</em> und Heavy Metal &#8211; <em>Southern Metal</em> &#8211; beschrieben) und die Auswahl der Musiker (unter ihnen zum Beispiel der heutige Bassist von Metallica, Robert Trujillo) als sehr fruchtbar. Bis 2010 haben BLS ganze acht Studioalben und ein Live-Album aufgenommen, von denen das 2005er Album &#8220;Mafia&#8221; sogar den ersten Platz der amerikanischen Independent-Charts erreichen konnte. Black Label Society gelten neben ihren professionellen Studioaufnahmen außerdem als hervorragende Live-Band und absolvierten in den vergangenen zehn Jahren zahlreiche Touren. 2009 musste Zakk Wylde allerdings eine Tour aus gesundheitlichen Gründen absagen. Wylde litt unter einem Blutgerinnsel, dass eine gefährliche Embolie verursachte.</p>
<h3>Andere Aktivitäten</h3>
<p>Zakk Wylde ist als Gastdarsteller in einer Reihe von Filmen und Fernsehserien aufgetreten, darunter &#8220;Rock Star&#8221; mit Ex-Popmusiker Mark Wahlberg (2001), &#8220;Bones&#8221; (2010) und &#8220;Angel &#8211; Jäger der Finsternis&#8221; (2003). Wie viele andere populäre Rock- und Metalmusiker wurden Wyldes Songs für verschiedene Computer- und Videospiele (&#8220;DJ Hero&#8221;, &#8220;Guitar Hero&#8221; oder &#8220;Madden NFL 2008&#8243;) aufgearbeitet. Wylde gilt als passionierter Motorradfahrer und soll über eine Reihe von sehr extravaganten <em>Custom-Built-Choppern</em> verfügen.</p>
<h3>Equipment</h3>
<p>Zakk Wylde benutzt seit seiner Zeit mit Ozzy Osbourne eine <em>Les Paul Gitarre </em>von Gibson, die auf Grund ihres markanten Designs ebenso Bestandteil seines Images geworden ist, wie seine langen Haare und sein Bart. Wie angeblich alle Les Pauls, die sich im Besitz von Wylde besitzen, sind seine besonders charakteristischen <em>Bulls-Eye-Modelle </em>(der Korpus der Gitarre ist mit weißen, von der Mitte ausgehenden Kreisen verziert) mit einem <em>EMG-81-Pickup</em> in Bridge- und einem<em> EMG-85-Pickup</em> in Neck-Position ausgestattet. Die von Epiphone gebauten, günstigeren <em>Zakk-Wylde-Signature-Modelle </em>(höherwertige Ausführungen werden von dem Mutterunternehmen Gibson produziert) verfügen an den entsprechenden Stellen über EMG-HZ4-Humbucker. Das Bulls-Eye-Design findet sich im Übrigen auch auf Wyldes <em>Randy-Rhoads-Signature-Flying-V</em> wieder.</p>
<h3>Stil und musikalische Einflüsse</h3>
<p>Zakk Wylde hat die Achtziger Jahre als Teenager erlebt und wuchs unter dem Eindruck der in dieser Zeit immer populärer werdenden, schnellen Shredding-Gitarristen der Heavy-Metal-Szene auf. Teil seiner musikalischen Ausbildung war es auch, Gitarrenparts zu Stücken von damaligen Rock- und Hardrock-Größen wie AC/DC (&#8220;Back in Black&#8221; ist heute noch eines seiner Lieblingsalben) oder Led Zeppelin nachzuspielen. Der Einfluss von Rocklegenden wie Jimi Hendrix, Lynyrd Skynyrd, Neil Young, den Rolling Stones, den Beatles, Grateful Dead, Ozzy Osbournes alter Band Black Sabbath sowie von Blues-Musikern wie Albert Collins spiegelt sich insbesondere in Wyldes Arbeit mit der Black Label Society wieder.</p>
<p>Stilistische Merkmale von Wyldes Gitarrenspiel sind sein schnelles Vibrato, sein schneller und sehr genauer Wechselschlag bzw. sein <em>Economy Picking.</em> Zahlreiche im Internet verfügbare Gitarren-Workshops sowie einige Lehr-DVDs (diese allerdings nicht unter Zusammenarbeit mit Wylde) beschäftigen sich genauer mit seinen Techniken. Einige Guitar-Lesson-Videos mit Zakk Wylde sind außerdem auf youtube verfügbar.</p>
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		<title>Buckethead</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 13:05:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ela</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Brian Patrick Carroll]]></category>
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		<description><![CDATA[Allgemeines Brian Patrick &#8220;Buckethead&#8221; Carroll wurde am 13. Mai 1969, vermutlich in Los Angeles, Kalifornien, USA, geboren. Über Carrolls Werdegang ist, wie über seine Person im Allgemeinen, nicht viel bekannt. Gesichert scheint, dass er im Alter von zwölf Jahren begann, Gitarre zu spielen. In [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3>Allgemeines</h3>
<p>Brian Patrick &#8220;Buckethead&#8221; Carroll wurde am 13. Mai 1969, vermutlich in Los Angeles, Kalifornien, USA, geboren. Über Carrolls Werdegang ist, wie über seine Person im Allgemeinen, nicht viel bekannt. Gesichert scheint, dass er im Alter von zwölf Jahren begann, Gitarre zu spielen. In seiner Jugend wurde Carroll von zahlreichen Gitarristen unterrichtet, darunter der als sein größter Einfluss geltende Pebber Brown, der bis heute als professioneller Gitarrenlehrer arbeitet, sowie Paul Gilbert, der als Gitarrist von Racer X und Mr. Big bekannt wurde. Bereits in den Achtziger Jahren nahm Carroll den Künstlernamen <em>Buckethead</em> (deutsch: Eimerkopf) an, der auf sein extravagantes öffentliches Auftreten anspielt; bis heute trägt Carroll bei Konzerten einen weißen Kunststoffeimer (früher einen Papiereimer der Fast-Food-Kette <em>Kentucky Fried Chicken</em>) auf dem Kopf. Nach eigener Aussage möchte er damit auf die Grausamkeit der automatisierten Schlachtungen in der Fast-Food-Industrie aufmerksam machen.</p>
<h3>Soloprojekte, Praxis und Guns N&#8217;Roses</h3>
<p>Bevor Carroll 1988 mit seiner Teilnahme an einem Demo-Wettbewerb des Magazins <em>Guitar Player </em>zu größerer Bekanntheit gelangte, spielte er in der Rockband Class-X, von der bis heute nur einige wenige Video-Aufnahmen veröffentlicht worden sind. Nach seiner Entdeckung durch den Journalisten Jos Obrecht verließ Carroll Class-X und widmete sich eigenen Projekten sowie der Schöpfung der Kunstfigur Buckethead. Carrolls erstes offizielles Album &#8220;Bucketheadland&#8221; wurde 1992 auf dem Label des Avantgarde-Musikers John Zorn veröffentlicht. Im selben Jahr wurde Carroll Mitglied der Supergroup <em>Praxis, </em>in der neben seinem Produzenten Bootsy Collins der Bass-Virtuose Bill Laswell und der Talking-Heads-Keyboarder Bernie Worrell spielten. Mit Praxis nahm Carroll zwischen 1992 und 2008 vier Studio-Alben auf. In den folgenden Jahren widmete sich Carroll mit großem Einsatz weiteren Solo-Projekten und zahlreichen Kollaborationen mit anderen namhaften Musikern. Alleine unter dem Namen Buckethead wurden bis heute nicht weniger als 23 Studio-Alben veröffentlicht, alleine dreizehn davon im Jahre 2007 als Teil einer limitierten Serie. Die Zahl der Buckethead-Seitenprojekte und Beteiligungen an Filmmusiken und Videospielen sowie der offiziellen Live-Alben ist ebenso umfangreich, wie die seiner offiziellen Platten.</p>
<p>Besondere Aufmerksamkeit erregte Carrolls zwischenzeitliches Mitwirken bei Guns N&#8217;Roses. Carroll war an den Aufnahmen zum sechsten Album der Band, &#8220;Chinese Democracy&#8221;, beteiligt und und trat bis 2004 auch einige Male live mit Guns N&#8217;Roses auf. Warum es zum Bruch zwischen der Band und Carroll kam, wird bis heute widersprüchlich dargestellt. Offensichtlich ist jedoch, dass es während der Zusammenarbeit immer wieder zu Kommunikationsproblemen und künstlerischen Differenzen kam, möglicherweise auch, weil Carroll auch in dieser Zeit stetig an eigenen Projekten arbeitete.</p>
<h3>Equipment</h3>
<p>Obwohl auch Carroll eine große Anzahl verschiedener Gitarren benutzt, scheint er Instrumente von Gibson zu bevorzugen. Zu seinen Standardinstrumenten zählen einige <em>Les-Paul-Modelle</em>, eine Gibson <em>SST</em> und eine Gibson <em>SG</em>. Carrolls Les Pauls zeichnen sich unter anderem durch ihre zahlreichen Modifikationen aus. Insbesondere seine 1959er und seine 1969er Les Paul, beide komplett weiß lackiert und mit weißer Hardware versehen, sind zu einer Art Markenzeichen des Musikers avanciert. Am besten lassen sich die speziellen Eigenheiten dieser Gitarren an der ihnen nachempfundenen Buckethead-Signature-Les-Paul nachvollziehen. Das Instrument, das seit 2009 ausgeliefert wird, ist, wie seine Vorbilder, komplett in weiß gehalten. In die beiden Pickups, ein <em>Gibson-500T-Humbucker</em> in Bridge- und ein <em>Gibson-496R-Humbucker</em> in Neck-Position (Carrolls Original-Les-Pauls verfügen im Unterschied dazu über DiMarzio-Pickups), sind Keramikmagneten verbaut. Das Mahagoni-Griffbrett besitzt 24<em> </em>Jumbo-Frets (normalerweise verfügen Les-Paul-Gitarren über 22 Frets) und kommt ohne die Gibson-typischen Inlays aus. Auffälligstes Merkmal der Signature-Les-Paul dürften jedoch die beiden in den Korpus integrierten roten Knöpfe sein: Mit diesen sogenannten <em>Killswitches</em> lässt sich das Tonsignal der Gitarre unterbrechen und so ein für Carroll charakteristischer Stakkato-Effekt erreichen.</p>
<p>Als weitere von Brian Carroll benutzte Gitarren sind vor allem seine Custom-Modelle von Jackson erwähnenswert. Die sogenannte <em>Y2KV &#8220;Coopwood&#8221;</em> und die <em>KV2 &#8220;KFC&#8221;,</em> beides Gitarren in der ursprünglich durch die Gibson <em>Flying-V</em> bekannt gewordenen V-Form, verfügen über einen vergrößerten Korpus und eine größere Kopfplatte. In der KV2 sind ferner <em>DiMarzio-X2N-Pickups </em> an Stelle der üblichen <em>JB-TB4-</em> und <em>JB-SH4-Pickups</em> von Seymour Duncan verbaut. Zu den weiteren von Carroll gespielten Gitarren zählen eine <em>MV-</em> und eine <em>MII-Custom</em> von ESP, ein <em>X-Series-Modell</em> und eine <em>RG550 </em>von Ibanez sowie eine Akustikgitarre von Takamine.</p>
<p>Carroll benutzt zahlreiche verschiedene Effektgeräte, von denen an dieser Stelle nur die wichtigsten kurz genannt seien: Für die Verzerrung setzt er ein BOSS<em> OS-2</em> ein; das BOSS <em>RC-20</em> für Sampling und Loops, das Digitech <em>Whammy II</em> sowie das <em>Whammy IV </em>für Detuning- und Harmonie-Effekte und das Dunlop <em>Cry Baby 535q</em> als Wah-Wah-Pedal. Carrolls Verstärker bzw. Topteile stammen unter anderem von Peavey (ein <em>Renown</em> und ein <em>5150-Topteil</em> auf einem Marshall <em>1960</em> 4&#215;12 Lautsprecherkabinett) und Mesa/Boogie (<em>Rectifier-Topteil</em>).</p>
<h3>Einflüsse und Stil</h3>
<p>Buckethead bezieht seine musikalischen Einflüsse aus verschiedenen musikalischen Genres. Neben dem Neoclassical Metal (Yngwie Malmsteen), der sich insbesondere in seinen <em>Shredding-Techniken </em>widerspiegelt, nennt Carroll auch Einflüsse aus dem Blues-/Hardrock-Bereich (Angus Young von AC/DC) sowie aus der Popmusik (Michael Jackson). Das Gitarrenspiel von Buckethead zeichnen ein schneller Wechselschlag ebenso wie ein gefühlvolles Fingerpicking auf der akustischen Gitarre aus. Seine schnellen Soli haben ihn zu einem der am häufigsten zitierten Shredding-Gitarristen werden lassen; in zahlreichen Rankings verschiedener Gitarrenmagazine taucht Carroll daher in den letzten Jahren regelmäßig auf den vordersten Plätzen auf.</p>
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		<title>Kirk Hammett</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Oct 2010 09:08:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ela</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kirk Lee Hammett wurde am 18. November 1962 in San Francisco, USA, geboren. Seine ersten musikalischen Gehversuche absolvierte er als Fünfzehnjähriger auf einer billigen Stratocaster-Kopie. Hammett, der sich ursprünglich an den Blues- und Rockgrößen der Sechziger und Siebziger Jahre orientierte, gründete 1981 gemeinsam mit [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Kirk Lee Hammett wurde am 18. November 1962 in San Francisco, USA, geboren. Seine ersten musikalischen Gehversuche absolvierte er als Fünfzehnjähriger auf einer billigen Stratocaster-Kopie. Hammett, der sich ursprünglich an den Blues- und Rockgrößen der Sechziger und Siebziger Jahre orientierte, gründete 1981 gemeinsam mit Tom Hunting (Schlagzeug) <em>Exodus</em>, die als erste Thrash Metal-Band der Musikgeschichte gelten.</p>
<p>Ebenso legendär wie Exodus war die sich in San Francisco entwickelnde <em>Bay-Area-Thrash-Szene</em>, zu deren wichtigsten Vertretern die ursprünglich aus Los Angeles stammenden Metallica zählten. Die Bay-Area-Szene wurde zum Schmelztiegel für junge Musiker aus San Francisco, Los Angeles und dem kalifornischen Umland und sollte neben Exodus und Metallica auch Bands wie Testament, Megadeth und Death Angel hervorbringen. Einziges Zeugnis von Hammetts Zeit bei Exodus ist ein 1982 eingespieltes Demo mit drei Stücken.</p>
<p>Hammett verließ Exodus 1983, um Dave Mustaine (später Megadeth) zu ersetzen, der aufgrund interner Schwierigkeiten seinen Posten als Gitarrist bei Metallica verloren hatte.</p>
<h3>Metallica</h3>
<p>Als Kirk Hammett im April 1983 bei Metallica einstieg, befanden diese sich grade im Studio, um ihr Debut-Album aufzunehmen. &#8220;Kill &#8216;Em All&#8221; wurde in nur zwei Wochen eingespielt, bereits im Juli des Jahres veröffentlicht und verkaufte sich alleine in den USA bis heute mehr als drei Millionen mal. Seit seinem Ausstieg bei Exodus hatte sich Kirk Hammett technisch weiterentwickelt. Ein wichtiger Grund dafür dürften die Gitarrenstunden sein, die er in dieser Zeit bei dem bereits damals recht bekannten Joe Satriani nahm. Noch besser als &#8220;Kill &#8216;Em All&#8221; verkaufte sich das 1984 veröffentlichte zweite Album der Band, &#8220;Ride the Lightning&#8221;. Im Anschluss an die Aufnahmesessions in Dänemark tourte die Band durch Europa und trat am 17. August 1985 beim legendären <em>Monsters-of-Rock-Festival</em> in Donington Park, England, auf. Während der folgenden Monate kehrte die Band nach Kopenhagen zurück, um das vierte Metallica-Album, &#8220;Master of Puppets&#8221;, aufzunehmen.</p>
<p>Nach dem Tod ihres Bassisten Cliff Burton am 27. September 1986, musste Metallicas <em>&#8220;Damage, Inc.&#8221;-Tour </em>für längere Zeit unterbrochen werden. Mit Jason Newsted als Nachfolger für Burton spielten Metallica zwischen 1988 und 1999 insgesamt fünf Studio- und zwei Livealben ein, zu denen auch &#8220;&#8230;And Justice For All&#8221; und das sogenannte &#8220;Black Album&#8221;, beide inzwischen Klassiker, zählen. Nach internen Querelen und einer alkoholismusbedingten Auszeit von Sänger und Gitarrist James Hetfield ordnete sich die Band neu und veröffentlichte 2003 &#8220;St. Anger&#8221;. Mit dem neuen Bassisten Robert Trujillo (Ex-Suicidal Tendencies) wurde 2008 schließlich das bisher letzte Metallica-Album &#8220;Death Magnetic&#8221; veröffentlicht.</p>
<h3>Equipment</h3>
<p>Kirk Hammetts erste Profi-Gitarre war eine 1974er Gibson <em>Flying V</em>, die er nachträglich mit zwei <em>EMG-Humbuckern</em> ausstattete. In den folgenden Jahrzehnten benutzte Hammett eine große Zahl verschiedener Gitarren von unterschiedlichen Herstellern, seiner Vorliebe für die V-Form blieb er dabei allerdings lange treu. Neben Gibson <em>Flying-Vs</em> setzte er live und auf den ersten fünf Metallica-Alben V-Modelle von Fernandes und von Jackson (<em>Randy-Rhoads-Customs</em>) mit jeweils verschiedenen Pickup-Ausstattungen ein. Mit den Aufnahmen zum &#8220;Black Album&#8221; stieg Hammett auf Gitarren des amerikanischen Herstellers ESP um, darunter eine <em>Strat- </em>und eine <em>Flying-V-Variante</em> sowie zwei <em>M-II-Modelle</em>, die seitdem seine Hauptinstrumente darstellen. Neben einigen ausgefalleneren Gitarren, so zum Beispiel einer Coral <em>Electric Sitar</em>, spielt Kirk Hammett gelegentlich verschiedene <em>Stratocaster-</em> und <em>Telecaster-Modelle</em> und eine Reihe von <em>Les Pauls</em> von Gibson. Auf den Metallica-Platten der letzten Jahre hat Hammett neben seinen <em>M-IIs </em>viele andere ESP-Gitarren gespielt.</p>
<p>Bereits seit 1989 bietet ESP eine eigene <em>Kirk-Hammett-Signature-Serie</em> an. Diese sogenannten <em>KH-Modelle</em> sind über die Jahre hinweg immer wieder leicht modifiziert worden. Hauptmerkmal der Instrumente sind die Humbucker in Bridge- und Neck-Position, die bei den meisten Modellen von EMG stammen, sowie die typischen Totenkopf-Inlays auf dem Rosewood-Griffbrett.</p>
<p>Noch unüberschaubarer als Hammetts Gitarrenausstattung ist die Reihe der Verstärker und Effektgeräte, die er seit &#8220;Kill &#8216;Em All&#8221; benutzt hat. Für die ersten beiden Alben setzte Hammett ein <em>100-Watt-Marshall-Topteil</em> ein, später den <em>Mark-IIc </em>und eine große Anzahl verschiedener weiterer Amps und Preamps von Mesa/Boogie. Für die Aufnahmen zu &#8220;St. Anger&#8221; benutzte er neben  diversen Marshall- und Mesa/Boogie-Amps auch ein seltenes <em>Dumble-SSS-Topteil.</em> Als Overdrive setzt Hammett hauptsächlich <em>Ibanez Tube Screamer, </em>als Verzerrer bei älteren Aufnahmen auch <em>BOSS DS-Pedale </em>ein.</p>
<p>Bis heute sind <em>Wah-Wah-Pedale</em>, insbesondere Geräte von Vox und Dunlop, wichtige Bestandteile seines Equipments (Dunlop hat in Zusammenarbeit mit Hammett 2009 ein Signature-Pedal auf den Markt gebracht, das <em>CryBaby KH-95-Wah-Wah)</em> Neben diesen Bodeneffekten benutzt Hammett seit Mitte der Achtziger Jahre individuell zusammengestellte <em>Racks</em> mit sehr umfangreichen Effekt- und Verstärkerkombinationen.</p>
<h3>Stil und Wirkung</h3>
<p>Metallica gelten heute als die vermutlich einflussreichste Band der Heavy-Metal-Geschichte. Zurückgeführt wird dies häufig darauf, dass die Band mit ihrer Entwicklung vom Thrash Metal der früher Achtziger hin zum breitentauglichen Heavy-Rock der Neunziger immer zu den Größen der jeweiligen Genres gehört hat. Hammetts Beeinflussung durch den Neo-Classical Metal, ebenso wie durch die Rock- und Bluesmusik, lassen sich an der musikalischen Entwicklung der Band nachvollziehen.</p>
<p>Auch Kirk Hammett wird von vielen Gitarristen als Vorbild genannt. Die Gründe dafür sind in seinem Erfolg mit Metallica und sicherlich in seinem schnellen und virtuosen Gitarrenspiel zu suchen; ähnlich wie viele namhafte Neo-Classical-Metal- und Prog-Gitarristen bedient sich Hammett verschiedener Schlagtechniken. So spielt er Solos hauptsächlich mit Alternate Picking, schnellere Licks und Arpeggien häufig mit Tapping. 2003 wurde Hammett vom <em>Rolling-Stone-Magazin </em>auf Platz 11 der hundert besten Gitarristen gewählt.</p>
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