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	<title>six strings &#187; Fender</title>
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		<title>Eric Johnson</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Mar 2012 14:34:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ela</dc:creator>
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				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2883" class="wp-caption alignright" style="width: 257px"><p class="wp-caption-text">Eric Johnson mit seiner Strat</p></div>
<p>Eric Johnson wurde am 17. August 1954 im texanischen Austin geboren. Wie seine Geschwister erlernte er zunächst das Klavierspiel, begann jedoch ab dem elften Lebensjahr, sich auf die Gitarre zu konzentrieren. Johnson war stark beeinflusst von den Blues- und Bluesrockgrößen seiner Jugend und spielte im Alter von fünfzehn Jahren in seiner ersten richtigen Band, Mariani. Ein Universitätsstudium brach er ab und schloss sich etwa 1974 den Electromagnets an, mit denen er zwei Alben, &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Electromagnets/dp/B000009NKK%3FSubscriptionId%3DAKIAIXACH2UHBXKUY5BQ%26tag%3Dsixstringsde-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3DB000009NKK">Electromagnets</a>&#8221; (1975) und &#8220;Electromagnets II&#8221; (unveröffentlicht bis 2008), einspielte.</p>
<p>Nach dem Ende der Electromagnets im Jahre 1977 versuchte Johnson, der inzwischen eine kleine, eingeschworene Fangemeinde besaß, mit dem Eric Johnson Trio erstmals, Solopfade zu betreten. Das Eric Johnson Trio nahm ein Album auf, das unter dem Titel &#8220;Seven Worlds&#8221; 1978 veröffentlicht wurde, jedoch wegen vertraglicher Schwierigkeiten mit dem Label zunächst keine angemessene Verbreitung fand.</p>
<p>In den folgenden Jahren machte Johnson sich einen Namen als Sessiongitarrist für seinen ehemaligen Bandkollegen Christopher Cross (&#8220;<a href="http://www.amazon.de/Christopher-Cross/dp/B000002KKX%3FSubscriptionId%3DAKIAIXACH2UHBXKUY5BQ%26tag%3Dsixstringsde-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3DB000002KKX">Christopher Cross</a>&#8220;, 1979), Cat Stevens (&#8220;<a href="http://www.amazon.de/Back-Earth-Cat-Stevens/dp/B000058TDY%3FSubscriptionId%3DAKIAIXACH2UHBXKUY5BQ%26tag%3Dsixstringsde-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3DB000058TDY">Back to Earth</a>&#8220;, 1978), Carole King (&#8220;Pearls&#8221;, 1980, und &#8220;One to One&#8221;, 1982) sowie Steve Morse&#8217; (&#8220;<a href="http://www.amazon.de/Stand-Up-Steve-Morse-Band/dp/B000060O16%3FSubscriptionId%3DAKIAIXACH2UHBXKUY5BQ%26tag%3Dsixstringsde-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3DB000060O16">Stand Up</a>&#8220;, 1985).</p>
<h3>Solo-Karriere</h3>
<p>Eric Johnsons zweites Album, &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Tones-Eric-Johnson/dp/B000002L8X%3FSubscriptionId%3DAKIAIXACH2UHBXKUY5BQ%26tag%3Dsixstringsde-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3DB000002L8X">Tones</a>&#8220;, erschien 1986 auf dem Warner-Sublabel Reprise Records. An den Aufnahmen als Background-Sängerin beteiligt war Jennifer Warnes, die Anfang der Siebziger Jahre durch ihre Zusammenarbeit mit Leonard Cohen bekannt wurde. Weil sich &#8220;Tones&#8221; jedoch nicht so gut verkaufte, wie erhofft, wurde sein Vertrag bei Warner nicht verlängert und es dauerte vier weitere Jahre, bis sein drittes Album, &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Ah-Via-Musicom-Eric-Johnson/dp/B000002UTB%3FSubscriptionId%3DAKIAIXACH2UHBXKUY5BQ%26tag%3Dsixstringsde-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3DB000002UTB">Ah Via Musicom</a>&#8221; (1990), erschien. Eine Dolby 5.1-Audio-DVD des Albums wurde ohne Johnsons Zustimmung 2002 von Capitol Records veröffentlicht, jedoch kurze Zeit später wieder zurückgezogen.</p>
<p>&#8220;Ah Via Musicom&#8221; verkaufte sich wesentlich besser als seine Vorgänger und brachte Johnson einen Grammy für die &#8220;Best Rock Instrumental Performance&#8221; ein. In den folgenden Jahren bekam er die Gelegenheit, als Gastmusiker an zahlreichen weiteren Platten mitzuarbeiten (u. a. bei Christopher Cross, Jennifer Warnes, Chet Atkins, Dweezil Zappa und Richard Marx), kam jedoch mit der Produktion seines vierten Solo-Albums, &#8220;Venus Isle&#8221;, nur schleppend voran.</p>
<h4>Video: Eric Johnson performt Cliffs of Dover</h4>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/VnqpOFcBiMM?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<p>&#8220;<a href="http://www.amazon.de/Eric-Johnson-Venus-Dave-Whitehill/dp/079357045X%3FSubscriptionId%3DAKIAIXACH2UHBXKUY5BQ%26tag%3Dsixstringsde-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D079357045X">Venus Isle</a>&#8221; erschien schließlich 1996, konnte an den Erfolg seines Vorgängers allerdings nicht anknüpfen und kostete Johnson deswegen seinen Vertrag bei Capitol Records. Im selben Jahr wurde Johnson allerdings auch die besondere Ehre zuteil, an der allerersten Auflage der inzwischen legendären G3-Touren teilzunehmen. Die gemeinsam mit Joe Satriani und Steve Vai gegebenen Auftritte wurden aufgezeichnet und 1997 auf CD und DVD als &#8220;<a href="http://www.amazon.de/G3-Live-Concert-G3/dp/B000024F63%3FSubscriptionId%3DAKIAIXACH2UHBXKUY5BQ%26tag%3Dsixstringsde-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3DB000024F63">G3 &#8211; Live in Concert</a>&#8221; veröffentlicht.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000002V0F/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=theheuonlmag-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B000002V0F"><img class=" wp-image-2885 alignleft" title="venusisleericjohnson" src="http://six-strings.de/wp-content/uploads/2012/03/venusisleericjohnson.jpg" alt="Venus Isle von Eric Johnson" width="239" height="239" /></a>Bis zum Release von Eric Johnsons fünftem Album dauerte es nochmals sechs Jahre; er veröffentlichte &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Souvenir-Eric-Johnson/dp/B00024HQYM%3FSubscriptionId%3DAKIAIXACH2UHBXKUY5BQ%26tag%3Dsixstringsde-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3DB00024HQYM">Souvenir</a>&#8221; (2002) &#8211; offenkundig aufgrund der negativen Erfahrungen mit den Major-Labels &#8211; in seinem eigenen Verlag, Vortexan Records, und vertrieb die Platte ausschließlich als Download auf seiner Internetseite. Sein Auftritt bei Eric Claptons Crossroads-Festival im Jahre 2004 stellt einen weiteren Höhepunkt seiner Karriere dar und ist, wie die G3-Tour, inzwischen auf CD und DVD erhältlich.</p>
<p>Durch den guten Kontakt mit Steve Vai bekam Johnson die Möglichkeit, sein nächstes Studioalbum, &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Bloom-Eric-Johnson/dp/B0009K7RO8%3FSubscriptionId%3DAKIAIXACH2UHBXKUY5BQ%26tag%3Dsixstringsde-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3DB0009K7RO8">Bloom</a>&#8221; (2005), wieder auf einem regulären Plattenlabel, nämlich Favored Nations, zu veröffentlichen. Auch diese Platte erhielt immerhin eine Grammy-Nominierung als &#8211; bemerkenswerter Weise &#8211; &#8220;Best Pop Instrumental Album&#8221;.</p>
<p>Im selben Jahr wurde ebenfalls sein Auftritt in der Fernsehsendung &#8220;Austin City Limits&#8221; aus dem Jahre 1988 auf CD und DVD veröffentlicht. 2006 bekam Johnson noch einmal die Gelegenheit an einer G3-Tour teilzunehmen: Diese sogenannte erste G3-Tour des Jahres 2006 führte ihn gemeinsam mit Joe Satriani und John Petrucci in einige lateinamerikanische Länder &#8211; den nordamerikanischen Teil der Tour (der &#8220;zweite Teil&#8221;) bestritten Satriani und Petrucci gemeinsam mit Steve Vai.</p>
<p>Johnsons aktuellstes Studioalbum, &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Up-Close-Eric-Johnson/dp/B0045ASBRK%3FSubscriptionId%3DAKIAIXACH2UHBXKUY5BQ%26tag%3Dsixstringsde-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3DB0045ASBRK">Up Close</a>&#8220;, erschien im Dezember 2010 und wird erstmals wieder von einem der ganz großen Major-Labels, EMI, vertrieben. Als Gastmusiker konnte Johnson für &#8220;Up Close&#8221; Johnny Lang und niemand geringeren als Jimmy Vaughan, Bruder der 1990 verunglückten Blueslegende Stevie Ray Vaughan, gewinnen.</p>
<h3>Equipment</h3>
<p>Das am häufigsten von Eric Johnson gespielte Instrument dürfte ohne Zweifel die Fender Stratocaster sein. Johnson besitzt eine ganze Reihe von Strats und gleich zwei davon wurden zu Vorlagen für die von Fender produzierten Signature-Modelle. Seine Artist Series Stratocaster basiert auf einer 1957er Strat mit Ahornhals, verfügt aber über eigens entworfene Custom-Shop-Pickups.</p>
<div id="attachment_2888" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-2888" title="ericjohnsonfenderstratocaster" src="http://six-strings.de/wp-content/uploads/2012/03/ericjohnsonfenderstratocaster.jpg" alt="Eric Johnson Fender Stratocaster" width="600" /><p class="wp-caption-text">Eric Johnsons Fender Strat</p></div>
<p>Das zweite Instrument, die Eric Johnson RW Stratocaster, orientiert sich an einer 1965er Strat und verfügt &#8211; im Gegensatz zum anderen Modell &#8211; über ein Rosewood-Fretboard. Zu den weiteren von Johnson favorisierten Gitarren zählen insbesondere die Modelle ES-335 und Les Paul sowie deren Nachfolger, die SG, von Gibson. Der Akustikgitarren-Spezialist Martin hat 2003 ebenfalls ein Signature-Modell für Johnson, die MC-40, vorgestellt.</p>
<p>Neben dem beinahe obligatorischen Crybaby Wah von Dunlop und dem Boss DD-2 setzt Johnson zahlreiche moderne Effekte ein, greift aber auch auf so legendäre Technikantiquitäten wie das Echoplex Tape Delay zurück. Johnson spielt über Amps von Fender (Twin Reverb und Deluxe Reverb) sowie Plexi-Topteile und 1960er Kabinette von Marshall.</p>
<h3>Links</h3>
<ul>
<li><a href="http://ericjohnson.com">Offizielle Eric Johnson Webseite</a></li>
<li><a href="http://www.facebook.com/OfficialEricJohnson">Offizielle Eric Johnson Facebook-Seite</a></li>
</ul>
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		<title>Cesar Huesca</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 12:54:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Macks</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Herzlich Willkommen zur dritten Ausgabe der Artikelserie &#8220;YouTube-Superstars: die besten YouTube-Gitarristen&#8221;. Heute ist das Ausnahme-Talent &#8220;Cesar Huesca&#8221; aus Mexiko dran. Cesar Huesca ist ein professioneller Studio-Gitarrist, Gitarrenlehrer und Live-Musiker, der über YouTube internationale Bekanntheit in der Gitarristen-Szene erlangt hat. Cesar Huesca Steckbrief Vollständiger Name [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herzlich Willkommen zur dritten Ausgabe der Artikelserie &#8220;YouTube-Superstars: die besten YouTube-Gitarristen&#8221;.</strong></p>
<p>Heute ist das Ausnahme-Talent &#8220;Cesar Huesca&#8221; aus Mexiko dran. Cesar Huesca ist ein professioneller Studio-Gitarrist, Gitarrenlehrer und Live-Musiker, der über YouTube internationale Bekanntheit in der Gitarristen-Szene erlangt hat.</p>
<h3>Cesar Huesca Steckbrief</h3>
<table class="steckbrief" border="0">
<tbody>
<tr>
<td width="50%;"><strong>Vollständiger Name</strong></td>
<td width="50%;">Cesar Huesca</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Alter</strong></td>
<td>28 (08.08.1983)</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>YouTuber seit</strong></td>
<td>März 2006</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Abonnenten</strong></td>
<td>40.000 geschätzt (keine genauen Daten verfügbar)</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Stil</strong></td>
<td>Rock, Progressive, Metal</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Erfolgreichstes Video</strong></td>
<td><a href="http://www.youtube.com/watch?v=tlCz2levVUE">&#8220;Steve Vai – For the Love of God&#8221;</a> (2.000.000 Views geschätzt)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span id="more-2336"></span></p>
<h3>Cesar Huesca – For the Love of God (Steve Vai) Cover</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/tlCz2levVUE?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<p>Im Interview stand uns Cesar Huesca Frage und Antwort und gab uns Einblicke in das Leben eines professionellen Musikers aus Mexiko.</p>
<h3>Cesar Huesca Interview</h3>
<p><strong>Hey Cesar, danke, dass du dir Zeit nimmst, dieses Interview mit mir zu führen. Stell dich bitte kurz unseren Lesern vor.</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich bin Cesar Huesca, ein Gitarrist und Solo-Künstler aus Mexiko. Ich spiele Live und bin Studio-Gitarrist für Bands, Projekte und Singer-Songwriter. 2008 habe ich ein Solo-Album veröffentlicht und arbeite derzeit an meinem zweiten. Außerdem unterrichte ich als Gitarrenlehrer und veranstalte von Zeit zu Zeit Workshops und Gitarren-Seminare.</p>
<p><strong>Du bist eine der YouTube-Größen und am besten bekannt für deine fantastischen, wahnsinnig-akkuraten Cover von Shred-Klassikern wie &#8220;For the Love of God&#8221; von Steve Vai. Wer sind deine Lieblingsgitarristen?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Nun, die Liste könnte ziemlich lang werden, aber in der Tat ist Steve Vai einer meiner wichtigsten Einflüsse seit ich 14 bin. Er war so ziemlich der erste Gitarrist, den ich sah und sofort wusste, dass ich ein richtiger Musiker werden will. Seine Lieder nach Gehör zu transkribieren war für mich die ganze Zeit die große Herausforderung und sehr inspirierend. Außerdem war es für mich eine großartige Quelle, um mehr über Musik zu lernen und neue Facetten des Instruments zu entdecken. Andererseits war Slash der Kerl, der mich dazu brachte, die Gitarre lernen zu wollen.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Einige der Alben, die meinen Willen stärkten, mein Gitarrenspiel auf die nächste Entwicklungsstufe zu bringen waren Hysteria von Def Leppard, Get a Grip von Aerosmith, New Jersey von Bon Jovi, Use your Illusion II von Guns &#8216;n&#8217; Roses, Youthanesia von Megadeth und alle Metallica-Alben von Kill &#8216;em All bis Load. An diesem Punkt als Autodidakt angelangt, waren meine Lehrer mal Phil Collens, mal Joe Perry, mal Richie Sambora, dann Marty Friedman, dann mal Kirk Hammett… alle Möglichen!</p>
<p style="padding-left: 30px;">Um auf die Frage zurückzukommen, höre ich heutzutage gerne Guthrie Govan, Greg Howe, Andy Timmons und alle G3-Gitarristen; Joe Satriani, John Petrucci, Eric Johnson, Paul Gilbert, etc. Es gehören auch einige Blues/Jazz-Gitarristen wie Robben Ford, Scott Henderson, Pat Metheny, Allan Holdsworth, Stevie Ray Vaughan, Gary Moore und so weiter dazu. In letzter Zeit sind Tosin Abasi und Kiko Loureiro ein paar Gitarristen, die mich wach halten.</p>
<p><strong>Wie verbringst du als professioneller Vollzeit-Musiker einen typischen Arbeitstag?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Wenn ich nicht gerade toure, übe ich, probe mit Bands oder unterrichte. Zur Zeit arbeite ich an meinem zweiten Solo Album, nehme Tracks auf und stell ein paar Arrangements fertig, obwohl die Hälfte des Materials quasi fertig ist.</p>
<p><strong>Was machst du in deiner Freizeit?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Meine freie Zeit verwende ich darauf, meine Webseite zu aktualisieren und versuche E-Mails zu beantworten und meinen YouTube-Channel mit Videos zu füttern. Ich weiß noch als ich jünger war, habe ich so ziemlich meine gesamte freie Zeit der Gitarre und dem Mitspielen von Songs gewidmet. Heutzutage betreibe ich es nicht mehr so exzessiv, aber ich habe immer eine Gitarre in der Hand, wenn ich gerade Zeit habe.</p>
<p><strong>Die Veröffentlichung deines Debüt-Albums &#8220;Cesar Huesca&#8221; ist schon ein paar Jahre her. Erzähl uns ein bisschen was darüber, wie die Songs entstanden sind und wie du es aufgenommen hast.</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich habe angefangen die meisten Songs 2006 zu schreiben. Ein paar andere wurden 2008 fertiggestellt. Ich habe alle Songs selber in meinem eigenen Home-Studio aufgenommen und produziert. Ich habe alle Percussion- und Drum-Tracks programmiert, alle Gitarren und Bässe eingespielt – außer auf der Tracks 5, 6 und 7. Das Album wurde von TRMixroom in Mexico City abgemischt und von Moonlight Mastering in Austin, Texas gemastert.</p>
<h3>Cesar Huesca – Rockin&#8217; Red Carpet</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/_H2_PP5kXao?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<p><strong>Welches Equipment verwendest du?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich benutze ein paar Ibanez-Gitarren und eine Fender Stratocaster. Die meisten dieser Gitarren sind mit verschiedenen Modellen von Lace Sensor-Tonabnehmern bestückt. Da gibt es beispielsweise das Holy Grails-Modell in meiner Strat oder das Drop and Gain-Set in meiner RGT – diese Gitarre verwende ich für verschiedene Tunings, die von E Standard bis Dropped A und Bariton reichen. Lace Sensor-Tonabnehmer sind wirklich klasse, ich betrachte sie als eine Mischung aus passiven und aktiven Tonabnehmern. Man bekommt einen vollen, satten Sound mit beinahe keinerlei Rauschen bei heftigster Verzerrung. Sie eignen sich super für Live- und Studio-Situationen. Jede Gitarre hat einen einzigartigen Sound, also kann ich sie für verschiedene Anwendungsbereiche verwenden und erreiche dabei gute Ergebnisse in Sachen Sound und Response.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Für Effekte verwende ich nur einen TC Electronic G-Major und ein paar Bodentreter: ein Xotic BB Preamp, ein Dunlop Crybaby Wah und ein Digitech Whammy IV. Mein Verstärker ist ein Marshall 30th Anniversary Combo.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Für die Aufnahmen zu meinem nächsten Album habe ich noch ein zweites Rig. Es ist so ziemlich das gleiche Setup, nur im Rack-Format mit seperatem Pre-Amp und Power-Amp. Dieses Rig beinhaltet einen Mesa/Boogie Rectifier Recording-Pre-Amp, ein weiteres TC Electronic G-Major und einen Marshall EL34 100/100, der in eine Marshall 4&#215;12-Box geht.</p>
<p><strong>Wann können wir das neue Album zu hören bekommen? Was hast du noch so an Projekten laufen?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich plane, es dieses Jahr rauszubringen. Ich arbeite außerdem mit einer Progressive Metal-Band namens &#8220;The Akritecht&#8221; seit Anfang 2010 zusammen. Wir haben für die nächsten paar Monate ein paar Gigs und proben gerade. Wir werden auf dem Wild Metal Fest im Juni zusammen mit Sepultura, Nevermore und Enslaved auftreten. Mehr Informationen über The Arkitecht und unseren ersten Release findet ihr auf <a href="http://www.thearkitecht.com" target="_blank">www.thearkitecht.com</a>.</p>
<p><strong>Erzähl uns von deiner YouTube-Karriere. Wie hat das angefangen?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich habe damals im März 2006 angefangen, Videos hochgeladen. Ich war einer unter den sehr wenigen Lateinamerikanern, die zu dieser Zeit Videos hochgeladen haben. Gustavo Guerra aus Brasilian war der erste, den ich auf YouTube gesehen habe, der Covers gespielt hat. Also habe ich beschlossen, das auch zu tun, um zu sehen was passiert. Glücklicherweise habe ich großartiges Feedback und tolle Unterstützung von Menschen auf der ganzen Welt bekommen.</p>
<h3>Cesar Huesca – Hyperstructure (The Arkitechts)</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/OZwmky2dUrs?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<p><strong>Ich erinnere mich, dass dein Account zu irgendeinem Zeitpunkt mal gelöscht wurde. Wie ist das passiert?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Nun, das hat jede Menge Polemik ausgelöst und jeder hat darüber eine eigene Meinung, aber soweit ich weiß, lässt es sich auf einige Copyright-Klagen von Plattenfirmen wie Warner Music Group und BMG zurückführen. Ich war mir dessen nicht wirklich bewusst und so hat es zur Suspendierung meines YouTube-Kontos geführt. Ich hatte früher viele Videos hochgeladen, in denen ich Original-Aufnahmen als Backing-Tracks benutzte, also vermute ich, dass da das Problem lag. Ich habe es aber ganz gelassen genommen und einfach einen neuen Account angelegt und alles hat wieder seinen Lauf genommen. Alles läuft bestens, mein Account hat einen guten Stand und vor einem Monat bin ich offizieller YouTube-Partner geworden.</p>
<p><strong>Was schätzt du, wie viele Abonnenten/Views du insgesamt hast?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Seit April 2009 (als ich den neuen Account angelegt habe) gehe ich auf die 10.000-Marke an Abonnenten zu und bekomme innerhalb von 24 Stunden etwa 1000 Views auf ein neues Video. Das ist ähnlich wie bei meinem alten Account, aber diesmal ist der Content etwas anders, weil ich mehr eigenes Material anbiete, als immer wieder nur Covers hochzuladen.</p>
<p><strong>Wie sind deine Pläne für die Zukunft?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Weiterspielen, weiter Musik machen und das zu tun, was mir am meisten Spaß macht. That&#8217;s it.</p>
<p><strong>Cesar, vielen herzlichen Dank, dass du dieses Interview mit mir geführt hast. Wie können unsere Leser mit dir und deiner Musik auf dem Laufenden bleiben und deine Musik kaufen?</strong></p>
<p style="text-align: left; padding-left: 30px;">Ihr könnte meine <a href="http://cesarhuesca.com/home.html" target="_blank">offizielle Webseite</a> besuchen und von da aus auf <a href="http://www.myspace.com/cesarhuesca" target="_blank">MySpace</a>, <a href="http://www.facebook.com/CesarHuesca" target="_blank">Facebook</a> und <a href="http://www.youtube.com/user/CesarHuescaMusic" target="_blank">YouTube</a> weitersurfen. Hinterlasst mir dort eine Nachricht und ich versuche, so schnell wie möglich zu antworten. Auf meiner offiziellen Webseite findet ihr auch Links zu <a href="http://www.apple.com/uk/itunes/affiliates/download/?artistName=Cesar%20Huesca&amp;thumbnailUrl=http://a1.phobos.apple.com/us/r30/Music/ea/33/c9/mzi.rtsxutjh.100x100-75.jpg&amp;itmsUrl=itms://ax.itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewAlbum?id=317545635&amp;s=143444&amp;ign-mscache=1&amp;albumName=Cesar%20Huesca" target="_blank">iTunes</a> und <a href="http://www.amazon.com/Cesar-Huesca/dp/B002B2WGQQ/ref=sr_f3_1?ie=UTF8&amp;s=dmusic&amp;qid=1245820037&amp;sr=103-1" target="_blank">Amazon</a>, wo ihr meine Musik als mp3s kaufen könnt. Ihr könnt auch einfach auf <a href="http://www.cdbaby.com/cd/cesarhuesca" target="_blank" class="broken_link">CDBaby.com</a> gehen und meine CD bestellen.</p>
<p><strong>Letzte Worte?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich danke allen vielmals für die ganze Unterstützung.<strong></strong></p>
<h3>Cesar Huesca – Gitarrensolo (erstes YouTube-Video 2006)</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/7rldhU-ILiQ?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
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		<title>Mark Knopfler</title>
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		<pubDate>Fri, 27 May 2011 08:57:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ela</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mark Freuder Knopfler wurde am 12. August 1949 in Glasgow als Sohn eines Architekten ungarischer Abstammung und einer schottischen Mutter geboren. Gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder David besuchte er in der Nähe von Newcastle-upon-Tyne das Gymnasium, an welchem auch ihr Onkel lehrte. Von dessen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2286" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><p class="wp-caption-text">Mark Knopfler 1979</p></div>
<p>Mark Freuder Knopfler wurde am 12. August 1949 in Glasgow als Sohn eines Architekten ungarischer Abstammung und einer schottischen Mutter geboren. Gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder David besuchte er in der Nähe von Newcastle-upon-Tyne das Gymnasium, an welchem auch ihr Onkel lehrte. Von dessen Musikbegeisterung ließen sich die beiden anstecken und begannen, sich an verschiedenen Instrumenten zu versuchen.</p>
<p><span id="more-2265"></span></p>
<p>Von Knopflers Bruder ist bekannt, dass er bereits im Alter von elf Jahren eine eigene Gitarre besaß; man darf davon ausgehen, dass beide Knopfler-Brüder etwa zur gleichen Zeit mit dem Gitarrenspiel begonnen haben. Während der Sechziger Jahre war Knopfler Gitarrist in mehreren Schülerbands, widmete sich dann aber bis Anfang der Siebziger Jahre seinem Journalistikstudium. Die ersten Aufnahmen von Knopfler dürften aus dem Jahre 1970 stammen, bleiben aber bis heute unveröffentlicht. Auf Vinyl gepresst werden sollten allerdings die gemeinsamen Aufnahmen mit der englischen Band Brewers Droop, deren Mitglied Knopfler um 1973 für einige Monate war.</p>
<h3>Mark Knopfler und Dire Straits</h3>
<p>Mitte der Siebziger Jahre stieg Mark Knopfler in der Band seines Bruders, den Café Racers, ein. Während dieser Zeit lernte er außerdem John Illsley kennen, jenen Bassisten, mit dem etwa 1977 die Dire Straits aus den Café Racers hervorgehen sollten. Noch im selben Jahr nahmen die Dire Straits mehrere Demo-Tapes auf, von denen eines mehr oder minder beabsichtigt in die Hände des englischen Radio-DJs Charlie Gillett geriet , der das Material in seiner BBC-Sendung vorstellte (er entdeckte unter anderem auch Ian Dury und Elvis Costello). Ein Plattenvertrag mit dem deutsch-niederländischen Label Phonogram kam nur wenig später zu Stande, bis zur Veröffentlichung des Debut-Albums &#8220;Dire Straits&#8221; sollte es allerdings noch ein Jahr dauern. Das Album war zunächst ein mäßiger Erfolg, doch sollte die wenig später erscheinende Single-Auskopplung &#8220;Sultans of Swing&#8221; der Band insbesondere auf dem amerikanischen Markt zum Durchbruch verhelfen.</p>
<div id="attachment_2287" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><p class="wp-caption-text">Mark Knopfler mit Dire Straits Live</p></div>
<p>Das nächste Album der Dire Straits, &#8220;Communiqué&#8221;, wurde in den Compas Point Studios auf den Bahamas (im selben Studio spielten AC/DC 1980 ihr Album &#8220;Back in Black&#8221; ein) aufgenommen und erschien im Sommer 1979. Während der Aufnahmen zum dritten Album, &#8220;Making Movies&#8221;, 1980, kam es zu musikalischen Differenzen zwischen Mark Knopfler und seinem Bruder, infolge deren dieser die Band verließ. Das Album wurde mit Hilfe von Session-Musikern fertig gestellt. Nachdem die Dire Straits mit Alan Clark am Piano und an den Synthesizern und Hal Lindes an der Rhythmusgitarre wieder eine feste Besetzung gefunden hatte, wurde 1982 das vierte Album, &#8220;Love over Gold&#8221;, veröffentlicht.</p>
<p>Ihren größten Erfolg sollte die Band jedoch zweifelsohne erst drei Jahre später mit ihrem fünften und vorerst letztem Album, &#8220;Brothers in Arms&#8221;, feiern. Der Longplayer stellte insofern ein absolutes Novum dar, als er komplett digital (im sogenannten DDD-Verfahren) aufgenommen und als erstes Album der Musikgeschichte überhaupt mehr als eine Million mal auf CD verkauft wurde. Tatsächlich sollen für die Produktion der &#8220;Brothers in Arms&#8221;-CD zeitweise sämtliche damals weltweit bestehenden CD-Presswerke in Anspruch genommen worden sein. Einen Höhepunkt in der Bandgeschichte dürfte sicherlich der Auftritt beim Live-Aid-Festival in London am 13. Juli 1985 darstellen. Vor weltweit geschätzten 1,5 Milliarden Fernsehzuschauern und Radiohörern spielten die Dire Straits gemeinsam mit dem ehemaligen Police-Sänger Sting ihre damals aktuelle Hit-Single &#8220;Money for Nothing&#8221;.</p>
<p>Knopfler und John Illsley konzentrierten sich in den folgenden Jahren verstärkt auf ihre Soloprojekte und lösten die Dire Straits nach längerer Inaktivität 1988 erstmalig auf. 1989 rief Knopfler gemeinsam mit einigen alten Dire-Straits-Kollegen und ein paar Session-Musikern das Country-Projekt The Notting Hillbillies ins Leben, das 1990 ein Album veröffentlichte. Im selben Jahr entschlossen sich Knopfler und Illsley, noch ein gemeinsames Dire-Straits-Album aufzunehmen. &#8220;On Every Street&#8221; erschien schließlich im September 1991 und sollte das letzte Album der Band sein. Zwar gingen die Dire Straits nach der Veröffentlichung nochmals auf Tour, lösten sich aber 1995 endgültig auf.</p>
<p>Knopfler zeigte sich nach dem Ende der Band weiterhin sehr produktiv: Zwischen 1996 und 2009 erschienen bislang sechs Solo-Alben (Live-Veröffentlichungen und Radio-Sessions nicht mitgerechnet), die teilweise unter Mitwirkung von ehemaligen Dire-Straits-Musikern entstanden, sowie ein Album mit der amerikanischen Songwriterin Emmylou Harris. Seit 1999 ist Mark Knopfler Mitglied des Order of the British Empire (OBE) und hat inzwischen Ehren-Doktortitel für Musik an den Universitäten von Newcastle, Leeds und Sunderland inne.</p>
<h3>Mark Knopfler Live: Sailing to Philadelpia</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/ylbMDG26Bkw?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<h3>Mark Knopfler Gitarren</h3>
<div id="attachment_2289" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="size-full wp-image-2289" title="Mark Knopflers Signature Gitarre: eine Fender Stratocaster" src="http://six-strings.de/wp-content/uploads/2011/05/mark-knopfler-signature-gitarre-fender-stratocaster.jpg" alt="Mark Knopflers Signature Gitarre: eine Fender Stratocaster" width="250" height="763" /><p class="wp-caption-text">Mark Knopflers Signature Gitarre: eine Fender Stratocaster</p></div>
<p>Mark Knopfler wird in aller Regel vor allem mit seinem Faible für die Stratocaster von Fender in Verbindung gebracht. Tatsächlich befinden sich heute mindestens drei der zum Teil sehr wertvollen sogenannten Pre-CBS-Stratocaster in seinem Besitz, darunter auch seine erste eigene E-Gitarre, eine 1961er Stratocaster sowie seine als &#8220;Jurassic Strat&#8221; bekannte 1954er Stratocaster, eines der ersten überhaupt produzierten Instrumente der legendäre Baureihe.</p>
<p>Tatsächlich gestaltet sich Knopflers Gitarren-Fundus allerdings sehr viel vielseitiger. Vor allem in den 80ern setzte Knopfler vermehrt auf die Les Paul von Gibson; nicht weniger selten und wertvoll als die Strats sind die beiden 1958er und 1959er Les Paul Standards sowie seine 1959er Les Paul Special (ein sehr ungewöhnliches Modell mit zwei Cutaways und zwei Single-Coil-Pickups an Stelle der üblichen PAF-Humbucker), die er bereits zu Dire-Straits-Zeiten ausgiebig einsetzte. Zu den anderen von Knopfler häufig benutzten Instrumenten zählen Strat- und Tele-Modelle von Schecter sowie Superstrats des New Yorker Gitarrenbauers Pensa.</p>
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		<title>Kurt Cobain</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Apr 2011 09:41:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ela</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kurt Donald Cobain wurde am 20. Februar 1967 in Aberdeen, Washington, USA, geboren. Kaum eine Musikerbiografie dürfte so tiefschürfend ausgeleuchtet worden sein wie die von Cobain. Die Trennung seiner Eltern, Cobain war zu diesem Zeitpunkt grade acht Jahre alt, gilt als entscheidender Einschnitt in [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Kurt Donald Cobain wurde am 20. Februar 1967 in Aberdeen, Washington, USA, geboren. Kaum eine Musikerbiografie dürfte so tiefschürfend ausgeleuchtet worden sein wie die von Cobain. Die Trennung seiner Eltern, Cobain war zu diesem Zeitpunkt grade acht Jahre alt, gilt als entscheidender Einschnitt in seinem Leben. Cobain, der schon als Kind gesungen und im Alter von vier Jahren begonnen haben soll, Klavier zu lernen, lebte nach der Scheidung zunächst bei seinem Vater und dessen zweiter Ehefrau, später bei Freunden der Familie und bei seiner Mutter. In  seiner Jugend soll er für kurze Zeit obdachlos gewesen sein. Seine familiären Verhältnisse gelten als Auslöser dafür, dass er sich zunehmend von anderen Menschen distanzierte. Mitte der Achtziger Jahre lernte Kurt Cobain im Proberaum der Aberdeener Punk-Band <em>The Melvins </em>Krist Novoselic kennen, dem er bald vorschlug, eine gemeinsame Band ins Leben zu rufen. Cobain gab Novoselic ein Demotape seiner damaligen Band <em>Fecal Matter</em>, welches sich dieser jedoch erst viel später anhörte (die Aufnahmen galten im Übrigen viele Jahre lang als verschollen; ein in den Neunzigern aufgetauchtes Exemplar entpuppte sich später als Fälschung). Erst nachdem Novoselic sich das Band angehört hatte, kam er auf Cobains Vorschlag zurück.</p>
<h3>Nirvana</h3>
<div id="attachment_1418" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><p class="wp-caption-text">Kurt Cobain Live mit Nirvana 1992</p></div>
<p>Nachdem Kurt Cobains und Krist Novoselics gemeinsame Band eine ganze Weile unter verschiedenen Namen lief, wurde Ende 1988 die erste EP der Band, &#8220;Love Buzz&#8221;, veröffentlicht (die Platte war auf tausend Exemplare limitiert und nummeriert). Die Debut-LP von Nirvana, &#8220;Bleach&#8221;, wurde unmittelbar nach dem Erscheinen der EP aufgenommen und war ab Mitte 1989 im Handel erhältlich. Nach den Aufnahmen zur Non-Album-Single &#8220;Sliver&#8221; wurde die Band auf Dave Grohl aufmerksam gemacht, der kurze Zeit später fest als Drummer bei Nirvana einstieg und damit diesen bis dahin immer recht wackligen Posten in der Band fest besetzte (Nirvana hatten zwischen 1988 und 1990 wenigstens vier verschiedene Schlagzeuger). Die Aufnahmen zum eigentlichen zweiten Album mit dem Arbeitstitel &#8220;Sheep&#8221; fanden im April 1990 statt. Das Resultat der Arbeit wurde jedoch verworfen und diente später als Demotape für die Suche nach einem neuen Label. Nachdem Nirvana bei Geffen unterschrieben hatten, nahm die Band im Mai und April 1991, also gut ein Jahr nach den Aufnahmen zu &#8220;Sheep&#8221;, das Album &#8220;Nevermind&#8221; auf. &#8220;Nevermind&#8221; wurde am 24. September 1991 veröffentlicht und wurde mit der Single &#8220;Smells Like Teen Spirit&#8221; nicht bloß zu einem Überraschungserfolg für die Band und das Label, sondern war gleichzeitig die Platte, die dem Genre des Grunge, bis dahin eine kleine Abspaltung der Punk-Bewegung, zum weltweiten Durchbruch verhalf. Nirvana waren quasi über Nacht zu Superstars geworden und Tourneen und Pressetermine sowie Konflikte um die Verteilung der Tantiemen innerhalb der Band führten nicht nur zu Spannungen, sondern verschlechterten Cobains seit jeher angeschlagenen Gesundheitszustand weiter. Seine chronischen Magenprobleme sollen ein Grund dafür gewesen sein, dass Cobain seinen Heroinkonsum steigerte (im Juli 1993 wurde er mit einer Überdosis ins Krankenhaus eingeliefert).</p>
<p>Das dritte Nirvana-Album &#8220;In Utero&#8221; wurde innerhalb von nur zwei Wochen im Februar 1993 aufgenommen, jedoch erst im September des Jahres veröffentlicht. Offenkundig gab es zwischen Band und Label Uneinigkeiten über Sound und Produktion der Platte, die zeitweise das Gerücht aufkommen ließen, diese würde überhaupt nicht veröffentlicht werden. &#8220;In Utero&#8221; sollte in den Augen der Band und ihres Produzenten Steve Albini rauer und ungeschliffener klingen als &#8220;Nevermind&#8221;, mit dessen Sound Nirvana von Anfang an nicht zufrieden waren. Weil, wie bereits bei &#8220;Nevermind&#8221;, die Erwartungen von Band und Label hinsichtlich der Verkaufszahlen ohnehin eher verhalten waren, hielt man sich mit großangelegten Promotion-Aktionen zurück. So wurden in den USA keine Singleauskopplungen aus &#8220;In Utero&#8221; veröffentlicht und das Album erschien zunächst sogar nur auf Kassette und Vinyl-LP. Die Reaktionen der Kritiker auf das Album waren sehr gemischt &#8211; häufig wurde &#8220;Nevermind&#8221; als Bezugspunkt gesetzt und Vergleiche wurden angestellt. &#8220;In Utero&#8221; verkaufte sich letztlich zwar wesentlich besser als &#8220;Bleach&#8221;, konnte aber &#8220;Nevermind&#8221; in kommerzieller Hinsicht nicht toppen.<br />
Nach einer neuerlichen Überdosis während eines Aufenthalts in Rom, begann Cobain auf Initiative von Freunden und Bandkollegen Ende März 1994 einen Entzugsaufenthalt in Los Angeles. Cobain flüchtete aus der Entzugsklinik und machte sich auf eigene Faust auf den Rückweg nach Seattle, wo er sich noch mehrere Tage unerkannt aufhielt. Am 8. April 1994 wurde Cobains Leiche in seinem Haus am Lake Washington entdeckt. Bis heute gilt eine selbst zugefügte Schusswunde am Kopf als die offizielle Todesursache.</p>
<h3>Video: Kurt Cobain über Selbstmord</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/jlEU05HMnqE?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<h3>Equipment</h3>
<div id="attachment_1419" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><p class="wp-caption-text">Kurt Cobains Entwurf für seine Signature-Gitarre: die Fender Jagstang</p></div>
<p>Kurt Cobain hatte eine große Vorliebe für die eher seltenen Mustang- und Jaguar-Modelle von Fender. Obwohl er mehrere Exemplare beider Serien besaß, gab es offensichtlich zwei Instrumente, die es ihm besonders angetan hatten. Das eine, eine Fender Mustang von 1969, war mit zwei einfachen Single-Coil-Pickups ausgestattet, besaß allerdings eine später eingebaute <em>Gotoh Tune-o-Matic-Brücke</em> von Stewart-MacDonald. Das andere, eine Fender Jaguar von 1965, war von Cobain mehrfach modifiziert worden und trug zahlreiche Gebrauchsspuren. Im Gegensatz zu den sonst in Jaguar-Modellen verbauten Single-Coil-Pickups verfügt dieses Exemplar über zwei Humbucker (<em>PAF</em> in Neck-Position und &#8211; zuletzt &#8211; ein <em>Duncan JB</em> in Bridge-Position). Beide Gitarren waren Linkshänder-Modelle.</p>
<p>Kurz nach Cobains Tod brachte Fender ein gemeinsam mit ihm designtes Signature-Modell auf den Markt, die sogenannte <em>Jagstang</em>. Die Jagstang war, wie der Name andeutet, eine Mischung aus einer Mustang und eine Jaguar und wurde zwischen 1995 und 2005 mehrfach aufgelegt.</p>
<p><small>Verwendete Bilder &amp; Grafiken von <a href="http://www.wikipedia.org/" target="_blank">Wikipedia.org</a> und <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3596160162/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=theheuonlmag-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3596160162" target="_blank">Kurt Cobain&#8217;s Tagebuch</a></small></p>
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		<title>Robert Fripp</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Apr 2011 07:12:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ela</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor King Crimson Robert Fripp wurde am 16. Mai 1946 in Wimborne Minster in der englischen Grafschaft Dorsetshire geboren. Über seine weitere Biografie und seinen musikalischen Werdegang ist wenig bekannt. Fripp soll im Alter von elf Jahren angefangen haben, Gitarre zu spielen. Musikalisch in [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3>Vor King Crimson</h3>
<p>Robert Fripp wurde am 16. Mai 1946 in Wimborne Minster in der englischen Grafschaft Dorsetshire geboren. Über seine weitere Biografie und seinen musikalischen Werdegang ist wenig bekannt. Fripp soll im</p>
<p>Alter von elf Jahren angefangen haben, Gitarre zu spielen. Musikalisch in Erscheinung tritt Fripp erstmalig 1967, als er gemeinsam mit den Brüdern Michael und Peter Giles die Band <em>Giles, Giles and Fripp</em> gründet. Das Trio veröffentlicht 1968 sein einziges Album &#8220;The Cheerful Insanity of Giles, Giles and Fripp&#8221; auf einem Sublabel von <em>Decca</em>. Nachdem Robert Fripp die Band noch im selben Jahr verlässt, gründen die übrigen Mitglieder King Crimson. Fripp steigt als Gitarrist in die neue Formation ein.</p>
<h3>King Crimson und andere Projekte</h3>
<p>Neben den &#8220;Giles, Giles and Fripp&#8221;-Mitgliedern Michael Giles und Ian McDonald zählt der spätere Gitarrist und Bassist von Emerson, Lake &amp; Palmer, Greg Lake, zur ersten Besetzung von King Crimson. King Crimson veröffentlichten 1969 ihr erstes Album &#8220;In the Court of the Crimson King&#8221;, lösten sich kurz darauf aber vorläufig wieder auf. Robert Fripp war in den folgenden Jahren das einzige feste Mitglied von King Crimson. Die meiste Zeit verbrachte er in den Siebzigern allerdings damit, als Produzent oder Session-Musiker für eine Reihe anderer Künstler zu arbeiten. Zu seinen ersten Projekten gehörten zwei Alben mit <em>Van der Graaf Generator </em>(1970 &#8220;H to He, Who Am the Only One&#8221; und 1971 &#8220;Pawn Hearts&#8221;), vier Alben mit dem Roxy-Music-Mitglied Brian Eno (&#8220;No Pussyfooting&#8221;, 1972, &#8220;Evening Star&#8221;, 1974, sowie &#8220;Come the Warm Jets&#8221; und &#8220;Another Green World&#8221;, beide 1975) und zwei Alben mit Peter Gabriel (&#8220;Car&#8221;, 1976, und &#8220;Scratch&#8221;, 1978). 1977 wirkt Fripp an den Aufnahmen zu David Bowies Album &#8220;Heroes&#8221; mit und öffnet sich zunehmend dem Punk und New Wave; 1978 spielt er die Gitarre für das Stück &#8220;Fade Away and Radiate&#8221; auf dem Blondie-Album &#8220;Parallel Lines&#8221;, 1979 für das Stück &#8220;I Zimbra&#8221; auf dem von Eno produzierten Talking-Heads-Album &#8220;Fear of Music&#8221;.</p>
<div id="attachment_1209" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><p class="wp-caption-text">Robert Fripp Live</p></div>
<p>Mit einer neuen Besetzung rief Robert Fripp 1981 erneut King Crimson ins Leben. Am Schlagzeug saß Bill Bruford, der ursprüngliche Drummer von Yes, Bass spielte Tony Levin, der unter anderem durch seine Arbeit für Peter Gabriel bekannt wurde und als einer der Pioniere auf dem <em>Chapman-Stick</em> gilt, und den Gesang sowie die zweite Gitarre übernahm Adrian Belew, der zuvor mit Bowie und Frank Zappa gespielt hatte. Zwischen 1981 und 1984 entstanden insgesamt drei Studioalben der Band: &#8220;Discipline&#8221; (1981), &#8220;Beat&#8221; (1982) und &#8220;Three of a Perfect Pair&#8221; (1984).  Die Aufnahmen mit den neuen King Crimson sollten während der ersten Hälfte der Achtziger Jahre jedoch nicht das einzige musikalische Projekt Fripps darstellen: Gemeinsam mit Andy Summers, dem Gitarristen der sich damals auf dem Höhepunkt ihres Erfolges befindlichen Band &#8220;The Police&#8221;, spielte er zwei Studioalben (&#8220;I Advance Masked&#8221;, 1982, und &#8220;Bewitched&#8221;, 1984) ein.</p>
<p>Zwischen 1984 und 2009 engagierte sich Robert Fripp als Gitarrenlehrer und entwickelte  das Modell eines ganzheitlichen Gitarrenunterrichts, der vor allem auf die Beziehungen des Musikers zu seinem Instrument und sich selbst aufbaut. Die gemeinsamen Aufnahmen mit seiner Ehefrau, der New-Wave-Ikone Toyah Willcox, die 1986 unter dem Titel &#8220;The Lady or the Tiger?&#8221; veröffentlicht wurden, sollten für die nächsten Jahre das letzte größere musikalische Projekt Fripps darstellen. Erst ab Mitte der Neunziger macht Fripp mit einer umfangreichen Serie experimenteller Solo-Aufnahmen auf sich aufmerksam. Diese von ihm &#8220;Soundscapes&#8221; genannte Reihe hat inzwischen ein gutes dutzend Studio- und Live-Releases hervorgebracht. Auch King Crimson hat in der Zwischenzeit mehrere Neuauflagen erlebt. Als besonders bemerkenswert gilt die sechsköpfige Variante der Band, mit der Fripp 1994 eine EP (&#8220;VROOOM&#8221;) veröffentlichte. Mit Fripp und Belew an den Gitarren, Levin und Trey Gunn am Bass sowie Bruford und Pat Mastelotto am Schlagzeug war jedes Instrument genau zwei mal besetzt.</p>
<p>2004 trat Robert Fripp zusammen mit Joe Satriani und Steve Vai im Rahmen der G3-Tour auf.</p>
<h3>Equipment</h3>
<p>Während der Sechziger und Siebziger Jahre spielte Robert Fripp hauptsächlich auf zwei verschiedenen Les-Paul-Custom-Modellen von Gibson. Beide Instrumente (Baujahre 1957 und 1959) verfügen über einen zusätzlichen Humbucker in Mid-Position (also insgesamt drei Humbucker). Das 59er Modell gelangte später in den Besitz des Small-Faces-Gitarristen Steve Marriott und soll nach dessen Tod weiterverkauft worden sein. Seit Mitte der Siebziger Jahre benutzte Fripp außerdem eine Pre-CBS Fender Stratocaster. Zu seinen bevorzugten akustischen Gitarren gehören zwei Gibson J-45-Modelle aus den frühen Sechzigern.</p>
<p>Unter den weiteren Gitarren, Effektgeräten und Verstärkern befinden sich einige Stücke, die Fripps Sound maßgeblich geprägt haben. Fripp, der als Soundtüftler gilt, hat bereits in den Siebziger Jahren seine eigenen, charakteristischen Effekte hergestellt. Insbesondere sein als &#8220;Frippertronics&#8221; bekannt gewordenes Loop-Verfahren (die Erzeugung von Loops mittels Koppelung zweier Revox-Tonbandgeräte) trug maßgeblich zur Entstehung des Fripp-Sounds bei.</p>
<h3>Video: Robert Fripp Interview</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/1tYgwk_ngek?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<p><span style="font-size: x-small;">Verwendete Bilder &amp; Grafiken von <a href="http://www.dgmlive.com/index.php">DMGLive.com</a>, <a href="http://www.swepett.pp.se/">Swepett.pp.se</a> und <a href="http://www.nndb.com/people/471/000024399/">NNDB.com</a></span></p>
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		<title>The Edge</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Apr 2011 06:59:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ela</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der als &#8220;The Edge&#8221; bekannte Gitarrist David Howell Evans wurde am 8. August 1961 in London geboren. Schon ein Jahr später wechselte jedoch Evans Familie ihren Wohnort von London nach Dublin, Irland. Evans, der sich seit seiner Kindheit für Musik interessierte, bekam als Jugendlicher [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1203" class="wp-caption alignleft" style="width: 240px"><p class="wp-caption-text">U2-Gitarrist The Edge mit seiner Fender Telecaster</p></div>
<p>Der als &#8220;The Edge&#8221; bekannte Gitarrist David Howell Evans wurde am 8. August 1961 in London geboren. Schon ein Jahr später wechselte jedoch Evans Familie ihren Wohnort von London nach Dublin, Irland. Evans, der sich seit seiner Kindheit für Musik interessierte, bekam als Jugendlicher seine erste akustische Gitarre geschenkt. Während seiner Zeit an der Mount Temple Comprehensive School nahm Evans Gitarren- und Klavierunterricht. Als The Edge im Alter von 15 Jahren auf eine Anzeige am Schwarzen Brett seiner Schule hin gemeinsam mit seinem älteren Bruder Dik sowie Larry Mullen, Adam Clayton und Bono (mit bürgerlichem Namen Paul Hewson) die Band <em>Feedback </em>gründete, verfügte er daher bereits über solide Gitarrenkenntnisse. Nur wenig später benannten sich Feedback um in <em>The Hype</em>. Evans Bruder stieg aus der Band aus und schloss sich den von Gavin Friday gegründeten, nicht minder legendären <em>Virgin Prunes</em> an.</p>
<h3>U2</h3>
<p>Wie die Virgin Prunes entstammen auch die Mitglieder von U2 einer kleinen Gruppierung namens &#8220;Lypton Village&#8221;, einer Clique von jugendlichen Punk- und New-Wave-Fans. Dementsprechend fallen auch die ersten Aufnahmen von U2 aus. Mit dem Geld, das die Band 1978 bei einem Talentwettbewerb gewann, wurden die Aufnahmen zum ersten Demo finanziert. 1979 veröffentlichten U2 ihre erste EP (&#8220;Three&#8221;), die ursprünglich in einer kleinen Auflage von tausend Exemplaren vertrieben wurde. Vor der Veröffentlichung des ersten Albums der Band, &#8220;Boy&#8221; (1980),  erscheinen insgesamt drei Singles von U2. &#8220;Boy&#8221; wurde von der Kritik relativ gut aufgenommen und sollte es später sogar unter die Top 500 der besten Platten der Musikgeschichte des Rolling-Stone-Magazins schaffen. Immerhin war die Band allerdings schon so erfolgreich, dass man sich für das nächsten Album, &#8220;October&#8221; (1981), unter anderem Aufnahmen im <em>Compass Point Studio </em>(hier wurde kurz zuvor das legendäre AC/DC-Album &#8220;Back in Black&#8221; eingespielt) auf den Bahamas leisten konnte. &#8220;October&#8221; setzte sich inhaltlich mit spirituellen Themen auseinander, darunter vor allem den Konflikt zwischen der Religiosität der Bandmitglieder und dem aufreibenden Rockmusikerleben, der U2 1982 beinahe auseinanderbrechen ließ. Während &#8220;October&#8221; kein großer kommerzieller Erfolg beschieden war, begannen im selben Jahr die Aufnahmen zum dritten Album der Band, &#8220;War&#8221;.</p>
<p>&#8220;War&#8221; wurde 1983 veröffentlicht und beschäftigt sich lyrisch &#8211; wie bereits der Titel andeutet &#8211; unter anderem mit dem Thema Krieg und der politischen Situation in Nordirland. Die zwei bis heute bekanntesten Stücke der Platte dürften &#8220;New Year&#8217;s Day&#8221; und &#8220;Sunday, Bloody Sunday&#8221; sein, welches sich mit den Ereignissen des 30. Januar 1972, der als &#8220;Blutsonntag&#8221;in die Geschichte eingegangen ist, auseinandersetzt. Auf der auf die Veröffentlichung folgenden Tournee wird das Live-Album &#8220;Under a Blood Red Sky&#8221; mitgeschnitten. Der unbestrittene Höhepunkt der Live-Karriere der Band dürfte der nach dem vierten Album, &#8220;The Unforgettable Fire&#8221; (1984), im Londoner Wembley Stadium stattgefundene Auftritt für das von Bob Geldof (Boomtown Rats) Live-Aid-Festival (1985) gewesen sein. Gemeinsam mit Bands wie Queen, den Dire Straits, Status Quo oder The Who traten U2 vor einem Publikum von mehr als 70.000 Menschen auf; das Festival wurde außerdem in über sechzig Ländern im Fernsehen übertragen und soll so mehr als zwei Milliarden Zuschauer erreicht haben.</p>
<h3>Video: The Edge spielt Numb Live</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/ZcujW28HqFE?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<p>Das fünfte Album von The Edge und der Band, &#8220;The Joshua Tree&#8221;, erschien 1987 und war vor allem in den USA ein ausgesprochener Erfolg. Insgesamt konnte sich die Platte für neun Wochen auf Platz Eins der US-Album-Charts platzieren und brachte drei internationale Nummer-Eins-Singles hervor. Obwohl der Nachfolger von &#8220;The Joshua Tree&#8221;, &#8220;Rattle und Hum&#8221; (1988), ebenfalls die Spitze der Charts eroberte, gelang es nicht, dessen Erfolg zu überbieten. Nach einer dreijährigen Schaffenspause, die der Neukonzeptionierung von U2 diente, erschien 1991 das zum Teil im Berlin der Wendezeit aufgenommene Album &#8220;Achtung Baby&#8221;. &#8220;Achtung Baby&#8221; bezeichnete einen Wendepunkt im musikalischen Schaffen der Band &#8211; orientierten sich die beiden Vorgängeralben noch stark an amerikanischen Blues-, Folk- und Country-Einflüssen, liegen die Wurzeln von &#8220;Achtung Baby&#8221; zum Teil in der elektronischen Musik. Die auf der Platten eingeschlagene Richtung wurde mit dem nächsten Album, &#8220;Zooropa&#8221; (1993), weiter verfolgt. 1995 erschien das in Zusammenarbeit mit Brian Eno entstandene Album &#8220;Original Soundtracks I&#8221; unter dem Pseudonym <em>Passengers.</em> Zwischen 1997 und 2007 veröffentlichten The Edge und die Band vier weitere Alben, &#8220;Pop&#8221; (1997), &#8220;All that You Can&#8217;t Leave Behind&#8221; (1999), &#8220;How to Dismantle an Atomic Bomb&#8221; (2004) sowie &#8220;No Line on the Horizon&#8221; (2007), die alle vier hervorragende Chartplatzierungen erreichten.</p>
<p>2005 traten The Edge und U2 gemeinsam mit Paul McCartney bei der Neuauflage des Live-Aid-Festivals, &#8220;Live 8&#8243; auf.</p>
<h3>Equipment</h3>
<div id="attachment_1204" class="wp-caption alignright" style="width: 240px"><p class="wp-caption-text">Der Gibson Explorer von The Edge</p></div>
<p>Unter den zahlreichen Gitarren, die Evans im Laufe seiner Karriere gespielt hat, ist vor allem seine Gibson Explorer hervorzuheben, die er 1978 in New York kaufte und für alle wichtigen frühen Aufnahmen mit U2 verwendete. Das Instrument, eines der ersten der 1976 als Limited Edition wieder aufgelegten Modellreihe, wurde 2008 im Rahmen einer Charity-Auktion versteigert. Zu den weiteren Gitarren in seiner Sammlung zählen zahlreiche Fender Stratocasters (darunter mindestens ein 50er-Jahre-Modell), mehrere Gibson Les Pauls (unter anderem eine 1956er Standard), ES- und SG-Modelle sowie Instrumente von Gretsch und Rickenbacker.</p>
<p>Auf der Bühne setzt Evans verschiedene Exemplare des VOX-AC30-, sowie mehrere Fender-Tweed-Deluxe-Verstärker ein. Im Kontrast zu seiner eher klassischen Auswahl an Gitarren und Amps benutzt er eine große Auswahl verschiedenster analoger und digitaler Effektgeräte.</p>
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		<title>David Gilmour</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 06:17:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ela</dc:creator>
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		<description><![CDATA[David Jon Gilmour wurde am 6. März 1946 in Cambridge, Großbritannien, als Sohn einer Akademikerfamilie geboren. Über Gilmours erste Berührungen mit der Musik ist wenig bekannt. Er soll jedoch bereits als Teenager in verschiedenen Bands Gitarre gespielt haben. In den frühen Sechzigern, während seiner [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1197" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><p class="wp-caption-text">David Gilmour Live während einem Gitarrensolo</p></div>
<p>David Jon Gilmour wurde am 6. März 1946 in Cambridge, Großbritannien, als Sohn einer Akademikerfamilie geboren. Über Gilmours erste Berührungen mit der Musik ist wenig bekannt. Er soll jedoch bereits als Teenager in verschiedenen Bands Gitarre gespielt haben. In den frühen Sechzigern, während seiner Zeit an der <em>Perse School, </em>lernte er Syd Barrett und Roger Waters kennen, mit denen er regelmäßig probte, ohne jedoch dass die drei in einer gemeinsamen Band aktiv gewesen wären. Gilmours erste namentlich bekannte Band dürften <em>Joker&#8217;s Wild </em>gewesen sein, eine Blues-Rock-Combo, die auf eigene Faust eine LP und eine Single veröffentlichten (beide jedoch lediglich in einer Kleinstauflage von jeweils fünfzig Exemplaren). Joker&#8217;s Wild waren zeitweise auch die musikalische Heimat von Rick Wills, der später als Bassist mit Bands wie Foreigner, Roxy Music oder den Small Faces unterwegs war.</p>
<h3>Pink Floyd und Solo</h3>
<p>Pink Floyd wurden 1965 von Gilmours Freund und Musikerkollegen Syd Barrett gegründet. Zur Ur-Besetzung der Band gehörten neben Barrett (Gitarre und Gesang) Roger Waters (Bass und Gesang), Nick Mason (Schlagzeug) und Richard Wright (Orgel, Keyboard). Als Barrett wegen zunehmender psychischer Probleme immer häufiger ausfiel, übernahm David Gilmour ab 1967 zunächst seinen Gitarrenpart und stieg ab dem Frühjahr 1968 schließlich gänzlich als sein Ersatz bei Pink Floyd ein. Das erste Album der Band mit Gilmours Beteiligung, &#8220;A Saucerful of Secrets&#8221;, wurde zwischen August 1967 und April 1968, wie das Debutalbum der Band, in den legendären Londoner Abbey Road Studios aufgenommen und wird dem Genre <em>Space Rock</em>, einer frühen Unterart des Psychedelic Rock, zugeordnet.</p>
<p>Das dritte Album der Band, &#8220;Soundtrack from the Film More&#8221; (1969), enthielt im wesentlichen den Soundscore zum titelgebenden Film von Barbet Schroeder, einem schweizer Regisseur und Schauspieler. Im selben Jahr legte die Band auch ihr nächstes reguläres Album nach. &#8220;Ummagumma&#8221;, ein Doppelalbum, das zur einen Hälfte aus Live- und zur anderen aus Studioaufnahmen bestand, erreichte den vierten Platz der britischen Album-Charts und war die erste Platte der Band, die es in die amerikanischen Billboard-Top-100 schaffte. Das fünfte Album von Pink Floyd, &#8220;Atom Heart Mother&#8221; (1970), wurde später zwar von einigen Bandmitgliedern als Fehlschlag bezeichnet, markierte jedoch den kommerziellen Durchbruch der Gruppe. Zwischen verschiedenen Tourneen rund um den Globus wurde 1971 &#8220;Meddle&#8221; aufgenommen, das überwiegend positive Kritiken erhielt. Es sollte zwei weitere Jahre dauern, bis Pink Floyd ihr inzwischen legendäres Album &#8220;The Dark Side of the Moon&#8221; veröffentlichten. Als Produzent zeichnete Alan Parsons (Alan Parsons Project) verantwortlich und wurde wieder in den Abbey Road Studios eingespielt. Pink Floyd waren inzwischen zu einer der bestverkauften Bands der Welt avanciert, und so wurde auch &#8220;Wish You Were Here&#8221; (1975), ein Konzeptalbum, das sich mit der tragischen Geschichte Syd Barretts beschäftigte, ein großer Erfolg.</p>
<div id="attachment_1198" class="wp-caption alignleft" style="width: 240px"><img class="size-full wp-image-1198" title="wish-you-were-here" src="http://six-strings.de/wp-content/uploads/2011/04/wish-you-were-here.jpg" alt="Wish you were here" width="230" height="209" /><p class="wp-caption-text">Der ewig Fan-Favorite: Wish You Were Here</p></div>
<p>Der Nachfolger von &#8220;Wish You Were Here&#8221;, &#8220;Animals&#8221; (1977), war das zweite Konzeptalbum von Pink Floyd und setzte sich mit George Orwells Roman &#8220;Farm der Tiere&#8221; auseinander. Mit der Veröffentlichung von &#8220;The Wall&#8221; (1979), ihrem bis heute erfolgreichsten Album, nahmen die persönlichen Differenzen zwischen Roger Waters auf der einen und David Gilmour und Richard Wright auf der anderen Seite neue Ausmaße an. Auf Waters Initiative wurde Wright Ende 1979 aus der Band geworfen, begleitete sie aber noch bis 1981 als Tourmusiker. 1982 kam der Film &#8220;The Wall&#8221; in die Kinos. Mit Boomtown-Rats-Sänger Bob Geldof in der Hauptrolle wurde der Film zwar zu einem großen Erfolg, doch vergrößerte die sehr schwierige Produktionsphase (viele Titel des Original-Albums wurden für den Film neu abgemischt oder sogar neu aufgenommen) den Riss zwischen den Bandmitgliedern noch weiter. Das Ergebnis der Querelen war das Album &#8220;The Final Cut&#8221; (1983), an dem Gilmour und Nick Mason zwar beteiligt waren, das aber häufig als ein Roger-Waters-Solo-Album bezeichnet wird (dieser hatte sämtliche Songs und Songtexte selbst geschrieben und den Gesang auf dem Album übernommen). Gilmour selbst veröffentlichte nach &#8220;The Final Cut&#8221; 1984 sein zweites Soloalbum &#8220;About Face&#8221;. Aus den persönlichen Streitigkeiten zwischen Waters und Gilmour wurden dann handfeste gerichtliche Auseinandersetzungen um Tantiemen und die Namensrechte an Pink Floyd. Wenig später trennten sich die Wege der beiden endgültig.</p>
<p>Gilmour und Mason veröffentlichten 1987 unter dem Namen Pink Floyd das nächste Album der Band, &#8220;A Momentary Lapse of Reason&#8221;. Der ehemalige Keyboarder Richard Wright nahm an den Aufnahmen als Session-Musiker Teil. Das bislang letzte Pink-Floyd-Album, &#8220;The Division Bell&#8221;, wurde 1994 veröffentlicht. Die anschließende Tour sollte die letzte der Band sein und wurde auf dem Live-Album &#8220;Pulse&#8221; (1995) festgehalten.</p>
<p>2005 traten Pink Floyd noch einmal in der klassischen Besetzung auf dem von Bob Geldof organisierten <em>Live-8-Festival</em> auf. In späteren Interviews äußerten sich sowohl Waters als auch Gilmour versöhnlich, lehnten aber ein lukratives Angebot für eine gemeinsame Abschiedstour ab. 2006 erschien David Gilmours aktuellstes Solo-Album, &#8220;On an Island&#8221; &#8211; Pink Floyd sollen (ob mit oder ohne Waters ist nicht bekannt) 2011 einen neuen Plattenvertrag bei EMI unterschrieben haben.</p>
<h3>Video: David Gilmour spielt Comfortably Numb Solo</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/Php_clYhTh4?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<h3>Equipment</h3>
<p>David Gilmour gilt als ausgesprochener Stratocaster-Liebhaber. In seiner Sammlung (sie soll zeitweise dreihundert Gitarren umfasst haben) befinden sich unter anderem die Stratocaster mit der Seriennummer #0001, mehrere weitere seltene Fünfziger-Jahre-Exemplare sowie verschiedenste Instrumente von Gretsch und Gibson. Als Gilmours langjähriges Lieblingsinstrument gilt seine &#8220;Black Strat&#8221;, ein 1969er Modell mit Erlenholzkorpus. Die Gitarre wurde im Laufe ihres Lebens sehr häufig modifiziert und soll heute mit einem 1983er <em>&#8217;57-Reissue-C-Shape-Neck</em>, <em>Goto-Mechaniken</em>, zwei Fender-Single-Coil-Pickups in Neck- und Mid-Position sowie einem <em>Seymour-Duncan-SSL-1C-Pickup</em> in Bridge-Position ausgestattet sein.</p>
<p>Gilmour benutzt seit Ende der Sechziger fast ausschließlich Topteile von Hiwatt (insbesondere das Modell <em>DR103</em>) sowie Lautsprecherkabinette von WEM und Marshall. Zu den zahlreichen von ihm benutzten Effektgeräten zählten Wahs von Vox und Dunlop sowie verschiedene custom-made Effekte des Gitarrentechnikers Peter Cornish.</p>
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		<title>Eddie Van Halen</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 07:04:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ela</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Eddie Van Halen]]></category>
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		<category><![CDATA[Fender]]></category>
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		<description><![CDATA[Kindheit, Jugend, Entdeckung, Van Halen Eddie Van Halen (eigentlich Edward Lodewijk van Halen) wurde am 26. Januar 1955 in Amsterdam in eine niederländisch-indonesische Familie geboren. Als Sohn eines Musikers (sein Vater spielte unter anderem Saxophon und Klavier und war Mitglied eines Luftwaffenorchesters) kam Van [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3>Kindheit, Jugend, Entdeckung, Van Halen</h3>
<div id="attachment_1004" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://six-strings.de/wp-content/uploads/2011/04/van-halen-album.jpg"><img class="size-full wp-image-1004" title="van-halen-album" src="http://six-strings.de/wp-content/uploads/2011/04/van-halen-album.jpg" alt="Van Halen 1984 Album" width="250" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Das berühmte Cover des Van Halen-Albums &quot;1984&quot;</p></div>
<p>Eddie Van Halen (eigentlich Edward Lodewijk van Halen) wurde am 26. Januar 1955 in Amsterdam in eine niederländisch-indonesische Familie geboren. Als Sohn eines Musikers (sein Vater spielte unter anderem Saxophon und Klavier und war Mitglied eines Luftwaffenorchesters) kam Van Halen schon in seiner Kindheit mit der Musik in Berührung. Als die Familie 1962 nach Pasadena, Kalifornien, USA, auswanderte, begann er, sich für die Gitarre zu interessieren und gab seine vorherigen Instrumente, das Klavier und das Schlagzeug, vorläufig auf. Gemeinsam mit seinem Bruder, Alex Van Halen, machte er in den Sechziger Jahren als Musiker bei verschiedenen Top-40-Coverbands seine ersten Live-Erfahrungen. Anfang der Siebziger Jahre gründete er dann gemeinsam mit diesem die Band <em>Mammoth</em>, die jedoch, um rechtlichen Auseinandersetzungen mit einer anderen, gleichnamigen Band aus dem Weg zu gehen, wenige Jahre später in Van Halen umbenannt wurde. Schon früh sollte sich zeigen, dass Eddie Van Halen sich mit seiner Doppelfunktion als Leadgitarrist und Sänger der Band nicht wohl fühlte; 1973 stieß deswegen David Lee Roth zur Band und komplettierte damit das klassische Line-Up.</p>
<p>Das erste Van-Halen-Album erschien fünf Jahre später und war auf Anhieb ein großer Erfolg. Tatsächlich wurde es in den USA inzwischen mehr als zehn Millionen mal verkauft und gilt damit als eines der erfolgreichsten Debutalben der Musikgeschichte. Mit den vier folgenden LPs, &#8220;Van Halen II&#8221;, &#8220;Mothers and Children First&#8221;, &#8220;Fair Warning&#8221; und &#8220;Diver Down&#8221; konnte die Band zwar nicht gänzlich an diesen Erfolg anschließen; dafür jedoch gelang mit &#8220;MCMLXXXIV&#8221; (1984), dem letzten Album mit David Lee Roth als Sänger, das bis heute populärste Album von Van Halen. Ein Grund dafür dürfte die inzwischen als Klassiker der Rockmusik geltende Auskoppelung &#8220;Jump&#8221; sein, die als einzige Single der Bandgeschichte einen ersten Platz in den US-Charts erreichen konnte. &#8220;Jump&#8221; war vermutlich auch deswegen ein so großer Erfolg, weil es zwei der wichtigsten Strömungen in der Popmusik der Achtziger Jahre aufgriff, nämlich Hard Rock und Synthie-Pop. Der Einsatz von Synthesizern und die damit einhergehenden Veränderungen im musikalischen Profil der Band führten wenig später zu einem Bruch zwischen Eddie Van Halen und David Lee Roth. Als Ersatz für diesen stieg der ehemalige <em>Montrose-Sänger </em>Sammy Hagar bei Van Halen ein. Zwischen 1986 und 1996 veröffentlichte diese aus den Van-Halen-Brüdern, Bassist Michael Anthony und Hagar bestehende Formation weitere vier Studioalben, die jedoch alle nicht die Bedeutung von &#8221; MCMLXXXIV&#8221; erreichten. Mehrere Reunionsversuche, sowohl mit David Lee Roth als auch mit Sammy Hagar, waren nicht von Dauer.</p>
<h3>Eddie Van Halens Equipment</h3>
<p>Die am häufigsten mit Eddie Van Halen verbundene Gitarre dürfte seine legendäre sogenannte &#8220;Frankenstrat&#8221; sein, eine selbst zusammengebautes Instrument aus Teilen verschiedener anderer E-Gitarren. Äußerlich vor allem durch ihr markantes, buntes Streifenmuster zu erkennen, bestand die Frankenstrat in ihrem &#8220;Urzustand&#8221; aus einem Eschenholzkorpus in Stratocaster-Form (tatsächlich handelt es sich um den Korpus einer Charvel-Strat), einer Fender-Bridge (Pre-CBS), einem Gibson-PAF-Pickup, das Van Halen aus einer Gibson ES-335 ausgebaut hatte, in Bridge-Position, einem &#8211; angeblich niemals tatsächlich angeschlossenen &#8211; Single-Coil-Pickup in Neck-Position sowie einem Wayne-Charvel-Hals aus Ahornholz. Hals, Bridge und Pickups wurden im Laufe der Jahrzehnte häufig ausgetauscht.</p>
<div id="attachment_1003" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><p class="wp-caption-text">Eddie Van Halen mit der EVH Wolfgang</p></div>
<p>Seit Mitte der Achtziger Jahre hat Van Halen sich von verschiedenen Gitarrenbauern (Charvel, Kramer, Music Man, Peavey und Fender) ausstatten lassen. Charvel, Music Man, Peavey und Fender haben außerdem verschiedenste Van-Halen-Signature-Gitarren auf den Markt gebracht, die sich zum großen Teil technisch und optisch an Van Halens Frankenstrat orientierten. Zusätzlich gibt es auch einige andere Geräte, die als &#8220;EVH-Modelle&#8221; angeboten werden. Darunter befinden sich beispielsweise ein Signatur-Modell des sehr populären Dunlop <em>&#8220;Cry Baby&#8221;-Wah </em>oder der <em>5150-Amp</em> von Peavey. Van Halens legendärer &#8220;Brown Sound&#8221;, ein Erkennungsmerkmal seiner frühen Aufnahmen, war ein Ergebnis zahlreicher Experimente mit verschiedenen Gitarren, Verstärkern und Bauteilen. So hat er in Interviews geäußert, dass er bevorzugt unlackierte Ahornhälse spielt und die Pickups seiner Gitarren zum Teil mit Wachs überzieht, um unerwünschte Schwingungen in deren Spulen zu verhindern. In dieser Zeit soll er hauptsächlich über einen<em> 100-Watt-Super-Lead</em> von Marshall gespielt haben. Da Van Halen gewöhnlich sämtliche Regler an diesem Verstärker voll aufdrehte, nutzte er zur Lautstärkeregelung einen Transformator, mit dem er die Eingangsspannung reduzieren konnte.</p>
<h3>Stil</h3>
<p>Noch vor Veröffentlichung der ersten Van-Halen-LP im Jahre 1978 sorgte Eddie Van Halen für einiges Aufsehen in der amerikanischen Gitarristenszene; der Manager der Band, Ted Templeman, hatte ein Demo-Tape bei der US-Ausgabe des Guitar-Player-Magazins eingereicht, auf dem erstmals Eddie Van Halens herausragendes Tapping, eine zum damaligen Zeitpunkt kaum bekannte Spieltechnik, <em>z</em>u hören war. Obwohl Van Halen das Tapping nicht erfunden hat (als einer der ersten Tapper gilt Harvey Mandel von <em>Canned Heat</em>), war er doch der Gitarrist, der es populär machte. Andere Merkmale von Van Halens wegweisendem Stil sind besonders schnelle und lange Solos, sein Legato, seine Arpeggien und sein Tremolo-Picking.</p>
<h4>Video: Eddie Van Halen spielt Eruption LIVE</h4>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/z_lwocmL9dQ?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<p>Van Halen bezeichnete Eric Clapton und Jimmy Page als seine größten Vorbilder. Er selbst ist jedoch inzwischen zum Vorbild für neue Generationen junger Gitarristen geworden. Zu den bekanntesten Namen unter denen, deren Stil von ihm mitbeeinflusst wurde, zählen Randy Rhoads (dem es als einem der ersten gelungen sein soll, Van Halens Tapping-Technik zu reproduzieren), Steve Vai, Jason Becker sowie Joe Satriani.</p>
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		<title>Musik Produktiv Messe 2010 – Impressionen</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 17:56:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Fender]]></category>
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		<category><![CDATA[messe]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Musik Produktiv Messe auf dem Gelände des Musik Produktiv Ladens in Ibbenbüren, ist eine der größten Musikmessen in ganz Europa. Auf einem Ausstellungsgelände von 3500 m² gab es ein ganzes Wochenende lang die neusten Produkte der wichtigsten Hersteller aus der Musikbranche zu sehen. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Musik Produktiv Messe auf dem Gelände des Musik Produktiv Ladens in Ibbenbüren, ist eine der größten Musikmessen in ganz Europa. Auf einem Ausstellungsgelände von 3500 m² gab es ein ganzes Wochenende lang die neusten Produkte der wichtigsten Hersteller aus der Musikbranche zu sehen.</p>
<p>Von den alten Legenden Fender und Gibson, über die bewährten wie Ibanez und ESP, bis hin zu den jungen Wilden von Line 6, war natürlich auch aus dem Gitarrenbereich alles vertreten.</p>
<p>Natürlich wollten diese vielen hochwertigen Produkte auch ordentlich präsentiert werden, und so konnte man auf fünf verschiedenen Bühnen jeden Tag Live-Auftritte und Produktpräsentationen von Profimusikern sehen.</p>
<p>Aber auch viele Hobbymusiker haben natürlich den Weg nach Ibbenbüren gefunden um sich mit anderen Musikern auszutauschen und Neuheiten zu begutachten. Insgesamt wird die Besucherzahl an den drei Tagen auf über 20 000 geschätzt. Darunter fanden sich auch viele kleine Musiktalente, die vor allem im Schlagzeugbereich viele Zuschauer begeistern konnten. So sammelten sich häufig Menschentrauben um Schlagzeuge, an denen 6-10 jährige Kinder ihr Talent zeigten und schwer beeindruckten.</p>
<p>Aber wenden wir uns von den Menschen ab und den Produkten zu. Zwei Neuheiten, die man begutachten und testen konnte, waren der Fender G-Dec3 und die Line 6 POD HD-Reihe.</p>
<h3>Fender G-Dec3</h3>
<p>Der G-Dec3 ist ein Modell-Amp aus dem Hause Fender, den man sowohl mit 30, als auch mit 15 Watt, erhalten kann. Beide Versionen sind Combos mit 1*10&#8221; bzw. 1*8&#8221; Speaker.</p>
<p>Dieser Amp simuliert Verstärkermodelle und Effekte und bietet einem eine große Soundvielfalt. Hierbei wundert man sich doch ein wenig über die Vorgehensweise bei Fender, da man leicht das Gefühl kriegt, hier muss noch ein alter schwerfälliger Riese auf den Modelling-Zug aufspringen. Sicherlich kann dies der Weg zum Verstärker der Zukunft sein, aber man muss es nicht auf Gedeih und Verderb mit der Vielfalt übertreiben.</p>
<p>Denn hier zeigt sich ein erstes Problem der Modellingsektion. Alles was von Fender selber stammt, an Amps hat einen sehr realistischen und guten Klang, während vor allem die Adaptionen der britischen Marshall und Vox Amps doch schwer hinterherhinken. Warum hier solche, ganz einfach billige Simulationen, den Weg in diesen Amp gefunden haben und man stattdessen nicht weitere Simulationen der eigenen Amps benutzt hat, wird vermutlich ein Fender Geheimnis bleiben.</p>
<p>Vermutlich ist das Aufgabengebiet des G-Dec3 auch eher der Markt für Übungsamps. In diesem Gebiet muss kein sehr guter Sound vorhanden sein, und es bieten sich gerade solch kleine Combos an.</p>
<p>Ein weiterer Vorteile, der für die Verwendung als Übungsamp spricht, sind die eingebauten Backingtracks, die in den Presets vom Stile her zum Gitarrensound passen. So kriegt man beim Tweed-Preset ein Blues Stück und beim Hi-Gain Lead Sound ein Metal-Brett als Grundlage. Klasse, so ist schnelles und einfaches Üben möglich.</p>
<p>Sowohl Presets, als auch Backingtracks sollen mithilfe einer Community im Internet, ständig verändert, verbessert und erneuert werden. Diese Verbesserungen kommen per USB-Anschluss oder per SD-Karte auf den Amp und los geht das muntere Jammen.</p>
<p>Der G-Dec3 eignet sich damit, perfekt fürs Üben und stellt einem dabei noch eine extrem große Soundvielfalt zur Verfügung.</p>
<h3>Line 6 POD HD-Reihe</h3>
<p>Zwei Jahre haben die Line 6-Fans auf eine Neuheit im POD-Bereich gewartet. Endlich sind sie da, die POD HD Floorboards. Der Begriff &#8216;HD&#8217; ist mittlerweile vor allem im Fernseh-Bereich gängiger Standard und jetzt führt ihn Line 6 auch für seine Modellamps ein. Hohe Ansprüche an die eigenen Sounds.</p>
<p>Die neue HD-Reihe teilt sich auf in drei verschiedene Floorboards, in denen die gleichen Klangprozessoren arbeiten. Die Boards unterscheiden sich aber in Ausstattung. So gibt es beim &#8216;HD300&#8242; nur vier Fußschalter, während der &#8216;HD500&#8242; gleich mit deren 12 aufwartet. Auch in der Ausstattung der Aus- und Eingänge unterscheiden sich die Versionen.</p>
<p>Bei den neuen Sounds bedient sich Line 6 wieder bei vielen der &#8216;großen Amps&#8217;, die prägend für ihr Genre waren. Rectifier, Bassman, Twin Reverb, AC30, JCM. Alle dabei.</p>
<p>Aber wie gut sind die Simulationen?. Gerade wenn man sich den direkten Vergleich der Modelle zwischen den einzelnen POD-Versionen anschaut fällt es einem wie Schuppen von den Augen. Die neuen HD-Sounds halten, was sie versprechen. Während auf dem POD 2.0 alles noch leicht undefiniert und harmlos klang, sind die neuen HD-Sounds einfach brillant und bestechend.</p>
<p>Es dürfte einem keinerlei Probleme bereiten, sich mit diesem Soundangebot in jeder Band live und im Proberaum durchzusetzen. Genau hier setzt auch Line 6 mit seinem Wechsel vom Desktop- zum Floorboard-Format an. Mehr Live-Einsatz, weniger Studiobetrieb.</p>
<p>Auch der Einbau eines Loopers zeugt von diesem Wechsel, bis zu 48 Sekunden Loopzeit sind mit dem HD-500 möglich, so kann man bei entsprechendem Können eine Art Alleinunterhalter an der Gitarre spielen.</p>
<p>Die POD HD-Reihe setzt neue Maßstäbe beim POD Sound, manch einer sagt sogar in der gesamten Modellingwelt, dazu kommt mit der Umstellung auf reine Floorboards auch ein deutlich verbessertes Handling im Live-Bereich. Außerdem sollen die neue DT50 Reihe von Line 6 mit den POD-HD Floorboards interagieren und noch besseren Sound zur Verfügung stellen.</p>
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		<title>Jimi Hendrix</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Sep 2010 11:46:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ela</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit Jimi Hendrix wurde am 27. November 1942 in Seattle im US-Bundesstaat Washington der wahrscheinlich einflussreichste Musiker der Rockgeschichte geboren. Er erblickte als Johnny Allen Hendrix das Licht der Welt, wurde jedoch von seinem Vater wenige Jahre später in James Marshall Hendrix umbenannt. Hendrix&#8217; [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_994" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><p class="wp-caption-text">Jimi Hendrix als Kind mit seinem Vater</p></div>
<p>Mit Jimi Hendrix wurde am 27. November 1942 in Seattle im US-Bundesstaat Washington der wahrscheinlich einflussreichste Musiker der Rockgeschichte geboren. Er erblickte als Johnny Allen Hendrix das Licht der Welt, wurde jedoch von seinem Vater wenige Jahre später in James Marshall Hendrix umbenannt. Hendrix&#8217; Kindheit war vor allem von sehr schwierigen Lebensumständen geprägt: Er wurde als Zweijähriger von seiner Mutter in die Obhut einer befreundeten Familie gegeben und ab 1946 von seinem Vater, der kurz zuvor aus dem Militärdienst entlassen wurde, versorgt. Zwar kehrte Hendrix&#8217; Mutter kurz darauf wieder zur Familie zurück, doch bestimmte die folgenden Jahre eine Reihe schicksalhafter Fügungen. Hendrix hatte vier Geschwister, von denen drei von Geburt an mit schweren gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatten. Nachdem sich Hendrix` Eltern 1950 endgültig scheiden ließen, wuchs er bei seiner Großmutter im kanadischen Vancouver auf; Hendrix&#8217; Geschwister wurden in Pflegeeinrichtungen untergebracht oder zur Adoption freigegeben. Jimi Hendrix&#8217; Mutter starb 1958 nach schwerer Alkoholkrankheit an einem Milzriss. Versuche, ein geregeltes Leben zu führen, schlugen fehl: Nach seinem Schulverweis geriet Jimi Hendrix wegen Autodiebstahls mit der Polizei in Konflikt und wurde vor die Wahl gestellt, eine Haftstrafe anzutreten oder sich für drei Jahre für die US-Armee zu verpflichten. Hendrix entschied sich für die Armee, wurde allerdings bereits nach einem Jahr, vermutlich wegen mangelnder Disziplin, wieder aus dieser entlassen.</p>
<h3>Einflüsse, erste Instrumente und musikalische Erfahrungen</h3>
<p>Als früheste musikalische Einflüsse von Jimi Hendrix gelten amerikanische Rock&#8217;n'Roll-Musiker wie Elvis Presley, den er 1957 in Seattle live sah, und Little Richard. Mit Bluesmusik soll Hendrix über die Plattensammlung seines Vaters in Berührung gekommen sein; in seinem Buch &#8220;My Son Jimi&#8221; (veröffentlicht 1999) berichtet Hendrix&#8217; Vater insbesondere von dessen Vorliebe für die Rock&#8217;n'Roll- und Bluesgrößen Muddy Waters und B.B. King. Wohl auch wegen der andauernden finanziellen Notlage der Familie war das erste Instrument von Jimi Hendrix keine Gitarre, sondern wahrscheinlich eine Mundharmonika. 1958 oder 1959 kaufte Hendrix&#8217; Vater ihm seine erste elektrische Gitarre, eine Supro Ozark 1560 S. Nach einem Auftritt mit einer von Hendrix&#8217; ersten Bands wurde diese erste Gitarre jedoch gestohlen. Jimi Hendrix&#8217; zweite elektrische Gitarre war sehr wahrscheinlich eine Danelectro &#8220;Silvertone&#8221; U1 mit nur einem Pickup. Diese Gitarre tauschte er 1962, als er mit The King Casuals, seiner ersten gemeinsamen Band mit Billy Cox, regelmäßig in Nashville auftrat, gegen eine Epiphone Wilshire ein. Seine erste Fender-Gitarre, eine 59er Duo-Sonic, spielte er während seiner Zeit in der Background-Band der Isley Brothers in New York. In den folgenden zwei Jahren, als er überwiegend zusammen mit Little Richard und King Curtis auftrat, spielte er neben seiner Duo-Sonic auch eine Fender Jazzmaster. 1966 kaufte Jimi Hendrix in New York seine erste Stratocaster.</p>
<h3>Durchbruch, Karriere und Tod</h3>
<div id="attachment_991" class="wp-caption alignleft" style="width: 238px"><p class="wp-caption-text">Jimi Hendrix beim legendären Woodstock-Festival</p></div>
<p>The Blue Flame brachen auseinander, als ein britischer Musikproduzent Jimi Hendrix nach England holte, um mit Noel Redding als Bassisten und Mitch Mitchell als Schlagzeuger The Jimi Hendrix Experience zu gründen. In England lernte Hendrix auch Eric Clapton kennen, mit dem er bis zu seinem Tod befreundet blieb. Schon vor der Veröffentlichung des ersten Albums &#8220;Are You Experienced&#8221; landeten The Jimi Hendrix Experience mit den drei Singles &#8220;Hey Joe&#8221;, &#8220;Purple Haze&#8221; und &#8220;The Wind Cries Mary&#8221; Top-Ten-Erfolge in Großbritannien. Nach der Veröffentlichung zweier weiterer Alben, &#8220;Axis: Bold as Love&#8221; und &#8220;Electric Ladyland&#8221;, die den Durchbruch, auch in den USA brachten, brachen The Jimi Hendrix Experience 1969 an Interessenskonflikten zwischen den Musikern auseinander. Am 18. August 1969 absolvierte Hendrix mit seinem alten Weggefährten Billy Cox sowie Mitch Mitchell das legendäre Woodstock-Konzert, das mit mehr als zwei Stunden Dauer das wahrscheinlich längste Set seiner Karriere darstellt. Um vertragliche Verpflichtungen zu erfüllen, nahm Jimi Hendrix zwischen dem 31. Dezember 1969 und dem 1. Januar 1970 mit der Band of Gipsys (bestehend aus Hendrix, Billy Cox und Buddy Miles) mehrere Live-Konzerte im New Yorker Filmore East auf, aus denen wenig später ein Live-Doppelalbum zusammengestellt wurde. Am 31. August spielte Hendrix mit Cox und Mitchell auf dem Isle-of-Wight-Festival auf der gleichnamigen Südenglischen Insel. Als sein letztes reguläres Live-Konzert gilt Hendrix&#8217; Auftritt beim Love-and-Peace-Festival auf der Nordseeinsel Fehmarn, nach dem er nach London zurückkehrte. In London beteiligte sich Jimi Hendrix am 16. September 1970 an einer Jam-Session mit Eric Burdon und dessen neuer Band WAR. Jimi Hendrix starb in den frühen Morgenstunden des 18. Septembers 1970 im Hotelzimmer seiner Freundin. Vermutlich erstickte Hendrix an seinem Erbrochenen, nachdem er große Mengen Rotwein und Schlafmittel konsumiert hatte.</p>
<h3>Video: Jimi Hendrix&#8217; Tod in den Nachrichten</h3>
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<h3>Equipment</h3>
<div id="attachment_997" class="wp-caption alignright" style="width: 203px"><p class="wp-caption-text">Jimi Hendrix Woodstock Stratocaster hat Legenden-Status</p></div>
<p>Mit seinem künstlerischen Durchbruch Mitte der 60er Jahre spielte Hendrix sowohl live als auch im Studio fast ausschließlich Stratocaster-Gitarren. Jimi Hendrix war Linkshänder, und so hatte es sich in den frühen Jahren seiner musikalischen Karriere als Notwendigkeit erwiesen, die Saiten der Rechtshänderinstrumente entsprechend verkehrt herum aufzuziehen. Diese Praxis setzte Jimi Hendrix auch in späteren Jahren fort, obwohl er sicher im Stande gewesen wäre, sich teure Sonderanfertigungen zu leisten. Als Grund für Hendrix&#8217; Festhalten an der umgekehrten Saitenfolge gilt der besondere Klang, den die Pickups der so modifizierten Instrumente erzeugten; das diagonal angelegte &#8220;Bridge-Pickup&#8221; der Stratocaster nahm nun die E-Saite an der Position der e&#8217;-Saite, die A-Saite an der Position der h-Saite, die d-Saite an der Position der g-Saite und umgekehrt ab. Um diesen Effekt nachzuahmen hat Fender für Rechtshänder auch eine &#8220;Reverse Stratocaster&#8221; entwickelt, deren Hals und Pickups verkehrt herum angeordnet sind. Zu den weiteren von Jimi Hendrix gespielten E-Gitarren gehören Gibson SGs und Flying-Vs sowie eine Gretsch Corvette. Jimi Hendrix benutzte eine Reihe verschiedener Effektgeräte, von denen die prägnantesten das Wah-Wah-Pedal von Vox sowie das Fuzz-Pedal gewesen sein dürften. Als Verstärker nutzte er auf späteren Aufnahmen und bei Konzerten fast ausschließlich Marshall Amps und Stacks.</p>
<h3>Stil</h3>
<p>Jimi Hendrix&#8217; Gitarrenspiel war vor allem von seiner Virtuosität gekennzeichnet. Neben spielerischem Können gehörten dazu auch Hendrix‘ Experimentierfreude &#8211; er spielte die Gitarre mit seinen Zähnen und arbeitete mit Rückkopplungen -, sowie gelegentliche Trickeinlagen bei Live-Auftritten (das Spielen der Gitarre auf dem Rücken oder das einhändige Spiel mit der Griffhand).</p>
<h3>Video: Jimi Hendrix spielt &#8220;Star Spangled Banner&#8221; (amerikanische Nationalhymne) beim Woodstock-Festival</h3>
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