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	<title>six strings &#187; Einsteiger</title>
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		<title>Band Success 17: Die Homepage Teil 1/2</title>
		<link>http://six-strings.de/blog/band-success/band-homepage-1-2</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Jul 2011 11:20:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Band Success]]></category>
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		<description><![CDATA[Versprecht euch aber nicht zu viel von der Homepage. Die Chancen, dass euch ein Veranstalter bucht, weil er eure Seite im Netz gefunden hat, gehen gegen null. Schön, wenn es klappt, aber es geht um etwas anderes. Ihr seid für die Leute, die euch kennen oder schon mal live erlebt haben, immer ansprechbar und ihr habt die Möglichkeit, eure Fans ständig mit Neuigkeiten über eure Band zu informieren. Das ist ein unschätzbarer Vorteil!]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herzlich Willkommen zum siebzehnten Teil der six strings-Kolumne mit dem Namen “Band Success”.</strong> <strong>Die nächsten zwei Folgen beschäftigen wir uns mit einer Homepage für deine Band.</strong></p>
<p>Jede Band sollte eine eigene Homepage haben. Warum? Das schauen wir uns jetzt mal näher an.</p>
<h3>Was bringt euch eine Homepage?</h3>
<p>Sie ist die Visitenkarte eurer Band im Internet. Ihr habt eine Plattform, auf der ihr euch präsentieren könnt. Egal, ob ihr euch für einen Auftritt bewerbt, neue Musiker sucht oder Freunde, Bekannte und eure Familie für eure Band interessieren wollt. Eine eigene Homepage ist ein super Hilfsmittel, um mit wenig Geld Werbung für euch zu machen.</p>
<p>Versprecht euch aber nicht zu viel von der Homepage. Die Chancen, dass euch ein Veranstalter bucht, weil er eure Seite im Netz gefunden hat, gehen gegen null. Schön, wenn es klappt, aber es geht um etwas anderes. Ihr seid für die Leute, die euch kennen oder schon mal live erlebt haben, immer ansprechbar und ihr habt die Möglichkeit, eure Fans ständig mit Neuigkeiten über eure Band zu informieren. Das ist ein unschätzbarer Vorteil!</p>
<h3>Wie könnt ihr eine Homepage erstellen?</h3>
<p>Es gibt zwei Möglichkeiten:</p>
<ul>
<li><strong>Ihr macht es selbst</strong><br />
Im Internet gibt es gute Freeware Programme, mit denen ihr eure persönliche Homepage erstellen könnt. Dann müsst ihr euch aber selbst um alles kümmern. Es ist sinnvoll, wenn einer aus der Band diese Aufgabe übernehmen kann. Oder ihr kennt jemand, der Spaß daran hat und das für euch übernimmt. Der Verantwortliche für eure Homepage muß aber zuverlässig sein. Nur so ist sicher gestellt, dass sie ständig aktuell ist.  Achtet unbedingt darauf, dass ihr Änderungen und Ergänzungen selbst ohne Probleme realisieren könnt. Weniger ist mehr!</li>
<li><strong>Ihr beauftragt einen externen Spezialisten</strong><br />
Den müsst ihr allerdings bezahlen. Der Vorteil dieser Alternative ist, dass ihr euch nicht um technische Details kümmern müsst. Ihr liefert eure Texte, Bilder, Designvorschläge und diese werden dann umgesetzt.</li>
</ul>
<h3>Was ist technisch nötig?</h3>
<ul>
<li>Ein Server, auf dem ihr eure Seite speichern könnt (Webspace). Wenn ihr eine Amateurband seid und keine kommerziellen Interessen verfolgt, dann reicht es in der Regel, wenn einer von euch eine DSL-Flatrate hat, da ist in den meisten Fällen ausreichend Speicherplatz auf dem Server des Anbieters im Preis inbegriffen.</li>
<li>Eine Domain, das ist eure Adresse im Netz, z.B. &#8220;www.laut-und-gut.de&#8221;. Die könnt ihr euch auf www.denic.de sichern.</li>
</ul>
<p><strong>Tipp:</strong></p>
<p>Sucht euch einen lokalen Anbieter, der euch den nötigen Webspace bereitstellt und die gewünschte Domain für euch beantragt. Das bekommt ihr ab fünf Euro im Monat. Es ist nicht viel Geld und ihr habt immer einen persönlichen Ansprechpartner, falls etwas schief läuft.</p>
<h3>Das Design</h3>
<p>Eine einfache Homepage ist besser als keine! Stellt erstmal nur eine einfache Seite mit folgendem Inhalt ins Netz:</p>
<ul>
<li>Bandname</li>
<li>Ansprechpartner mit Adresse, Telefonnummer und E-Mail.</li>
</ul>
<p>Alles weitere könnt ihr immer noch später entwerfen.</p>
<p>Wenn ihr schon konkrete Vorstellungen habt, aber diese nicht technisch umsetzen könnt, dann skizziert sie auf einem Blatt Papier im Querformat. Egal, ob ihr jemand kennt, der grafisch begabt ist oder ob ihr einen Grafiker beauftragt, die erste Idee ist schon mal da. Hört euch unbedingt die Vorschläge von außen an, es kann auf keinen Fall schaden!</p>
<h3>Der Inhalt eurer Homepage</h3>
<p>Nichts ist langweiliger, als eine Homepage, auf der es nichts Neues gibt. Aktualisiert sie regelmäßig, dann werdet ihr immer neugierige Besucher haben. Was auf eine Band-Homepage gehört, ist letztendlich Geschmackssache. Im Folgenden ein paar Vorschläge.</p>
<h3>Wer sind wir?</h3>
<p>Hier habt ihr die Möglichkeit, euch vorzustellen:</p>
<ul>
<li>Stellt die einzelnen Musiker eurer Band vor</li>
<li>Vorname, evtl. Nachname</li>
<li>Foto</li>
<li>Instrument</li>
</ul>
<p>Zusätzlich könnt ihr z.B. erwähnen, wer vorher in welcher Band gespielt hat, Equipment, Persönliches usw. Das ist informativ, aber nicht unbedingt notwendig. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.</p>
<h3>Was spielen wir?</h3>
<p>Hier könnt ihr entweder kurz zusammenfassen, was eure Stilrichtung ist, z.B. Coversongs, eigene Stücke, Rock, Metal, Blues usw.</p>
<p>Oder ihr bringt eine Liste der Songs, die ihr drauf habt. Diese solltet ihr dann aber regelmäßig überarbeiten und ergänzen.</p>
<h3>Nächste Woche geht es weiter</h3>
<p>So, das war es erstmal, nächste Woche kommt Teil 2.</p>
<p>Viel Spaß.</p>
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		<item>
		<title>Band Success 16: Das Leadsheet</title>
		<link>http://six-strings.de/blog/band-success/das-leadsheet</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 11:22:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Band Success]]></category>
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		<description><![CDATA[Herzlich Willkommen zum sechzehnten Teil der six strings-Kolumne mit dem Namen “Band Success”. Heute geht es um das Leadsheet. Das Leadsheet wird häufig im Jazz sowie im Rockbereich verwendet und hilft Musikern die Strukturen eines Songs zu überblicken. Das klassische Leadsheet Schaue dir z.B. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herzlich Willkommen zum sechzehnten Teil der six strings-Kolumne mit dem Namen “Band Success”. Heute geht es um das Leadsheet.</strong></p>
<p>Das Leadsheet wird häufig im Jazz sowie im Rockbereich verwendet und hilft Musikern die Strukturen eines Songs zu überblicken.<br />
<span id="more-2408"></span></p>
<h3>Das klassische Leadsheet</h3>
<p>Schaue dir z.B. mal das Real Book an. In diesem Standardwerk für Jazzer wurden Jazz Standards als Leadsheets notiert, teilweise sogar handschriftlich. Das klassische Leadsheet hat folgende Bestandteile:</p>
<ul>
<li>Die Melodie ist in Notenschrift dargestellt</li>
<li>Über den Noten stehen die Akkordbezeichnungen</li>
<li>Falls es einen Text gibt, wird dieser unter den Noten hinzugefügt.</li>
</ul>
<p>Und das war es auch schon, ein Leadsheet soll nur als grobe Orientierung dienen, das Arrangement des Songs ist Sache der Musiker. Du fragst dich nun wahrscheinlich, warum ich einen Artikel in &#8220;Band Success&#8221; über so ein banales Thema schreibe? Ganz einfach, ein Leadsheet ist für eure Band ein Super Hilfsmittel, um neue Songs zu proben und zu entwickeln. Deshalb verlassen wir jetzt ausgetretene Pfade und gehen die Sache kreativ an!</p>
<h3>Das etwas andere Leadsheet</h3>
<p>Gehen wir davon aus, dass ihr einen Song covern wollt, das ganze funktioniert natürlich genauso gut mit eigenen Stücken.</p>
<p>Besorgt euch den Text, die Akkorde und eine Aufnahme des Songs. Wenn jeder von euch den Song im Ohr hat, dann testet, ob der Sänger mit der Tonart klarkommt. Nehmt euch ausreichend Zeit, ggf. müsst ihr das Stück transponieren. Euer Sänger muss es locker singen können, sonst macht es keinen Sinn.</p>
<p>Legt als nächstes einen Ablauf fest, d.h. wie wollt ihr den Song spielen?</p>
<h4>Beispiel:</h4>
<ul>
<li>Intro</li>
<li>Strophe 1</li>
<li>Strophe 2</li>
<li>Refrain</li>
<li>Strophe 3</li>
<li>Gitarrensolo über Strophe</li>
<li>Refrain</li>
<li>Outro</li>
<li>Füllt das ganze mit dem Text und den Akkorden.</li>
</ul>
<h4>Tipp:</h4>
<p>Es wird wahrscheinlich einige Änderungen geben, bis ihr mit dem Ergebnis zufrieden seid. Schreibt das Leadsheet am Besten auf dem Computer.</p>
<h3>Die Feinheiten</h3>
<h4>Die Überschrift</h4>
<p>Titel und Komponist, vielleicht noch bekannte Interpreten. So findet ihr den Song schnell und könnt bei einem Auftritt eine entsprechende Ansage an das Publikum bringen.</p>
<p>Legt das Tempo, in dem ihr den Song spielen wollt fest, z.B. 120 BPM, der Schlagzeuger wird es euch danken.</p>
<h4>Dynamik</h4>
<p>Welcher Teil soll laut oder leise gespielt werden?</p>
<h4>Gibt es Stopps?</h4>
<p>Wie der Name schon sagt, die Band stoppt und setzt nach einer gewissen Zeit wieder ein.</p>
<h4><strong>Das Datum der aktuellen Version</strong></h4>
<p>So seid ihr auf der sicheren Seite. Auch nach mehreren Änderungen habt ihr immer die aktuellste Version eures persönlichen Arrangements zur Hand und könnt schnell klären, ob jeder das gleiche Blatt Papier vor sich liegen hat.</p>
<h4>Speicherort der Datei</h4>
<p>Irgendeiner verliert garantiert sein Exemplar. Deshalb druckt den Speicherort auf das Leadsheet, z.B. in die Fußzeile. Schon hat die Sucherei ein Ende. Vergleicht dazu nochmal &#8220;Band Success&#8221; 14 und 15.</p>
<h3>Papierkram</h3>
<p>Es wäre optimal, wenn ihr das Leadsheet auf eine DinA4 Seite bekommt. Maximal zwei Seiten, so kann es jeder bequem auf einen Notenständer legen und muss nicht umblättern. Achtet aber unbedingt auf die Lesbarkeit, auch unter Auftrittsbedingungen, falls ihr das Sheet hierbei benötigt.</p>
<h3>Und jetzt viel Spass!</h3>
<p>Jeder von euch bekommt ein Exemplar und es kann losgehen. Das waren einige Anregungen, vielleicht hast du noch einige gute Ideen zu diesem Thema. Dann teile sie mit anderen Lesern, sie werden dir dankbar sein.</p>
<p>Bis zum nächsten Mal,</p>
<p>Keep on rocking!</p>
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		<item>
		<title>Band Success 15: So bleibst du mit deiner Band in Verbindung</title>
		<link>http://six-strings.de/blog/band-success/so-bleibst-du-mit-deiner-band-in-verbindung</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Jun 2011 14:52:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Herzlich Willkommen zum fünfzehnten Teil der six strings-Kolumne mit dem Namen “Band Success”. Wie könnt ihr innerhalb der Band Informationen austauschen? Die gute alte Zeit! Es gab noch kein Internet und kein Handy. Wenn es außerhalb der Proben etwas zu besprechen gab, dann traf [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herzlich Willkommen zum fünfzehnten Teil der six strings-Kolumne mit dem Namen “Band Success”. Wie könnt ihr innerhalb der Band Informationen austauschen?</strong></p>
<p>Die gute alte Zeit! Es gab noch kein Internet und kein Handy. Wenn es außerhalb der Proben etwas zu besprechen gab, dann traf man sich auf ein Bier oder rief über das Festnetz an. War es damals wirklich besser? Nein!</p>
<p>Heute verfügst du über viele Möglichkeiten, dich mit deiner Band auszutauschen. Einige schauen wir uns jetzt an.<br />
<span id="more-2385"></span></p>
<h3>Das Handy</h3>
<p>Ich gehe davon aus, dass jeder von euch ein Handy besitzt und regelmäßig Anrufe entgegen nimmt. So könnt ihr auch kurzfristig mitteilen, wenn es euch z.B. nicht zur Probe reicht oder ihr euch verspätet. Legt euch eine Liste an (Telefonnummern, Adressen, E-Mail). Es ist sinnvoll, wenn das einer von euch übernimmt und diese Liste bei Bedarf aktualisiert. Achtet auch darauf, dass jeder die Telefonnummern der anderen Bandmitglieder auf seinem Handy gespeichert hat. Die Liste bringt euch nichts, wenn sie zuhause liegt und ihr gerade unterwegs seid.</p>
<h3>E-Mail</h3>
<p>Tauscht eure E-Mail Adressen aus und schaut regelmäßig in euer Postfach, besonders kurz vor der Probe, so entgeht euch nichts. Viele Provider bieten kostenlose E-Mail Accounts an. Die Sache hat allerdings einen Haken, nämlich das zur Verfügung stehende Speichervolumen und die maximale Dateigröße für Anhänge. Stellt euch vor, ihr bekommt eine Mail mit einem umfangreichen Dateianhang und ihr könnt sie nicht öffnen, das nervt! Entrümpelt regelmäßig euer Postfach, sonst kann es euch passieren, dass bei Überschreitung des Speichervolumens keine Mails mehr bei euch ankommen.</p>
<h3>Wie könnt ihr größere Dateien austauschen?</h3>
<h4>Möglichkeit 1</h4>
<p>Ihr legt euch einen gemeinsamen kostenlosen E-Mail Account an, auf den jeder aus der Band Zugriff hat. Es gibt Provider, die bis zu acht Gigabyte Speicher zur Verfügung stellen. Wenn einer von euch z.B. Fotos oder Aufnahmen von der letzten Probe an euch weiterleiten will, dann schickt er einfach eine E-Mail mit dem entsprechenden Dateianhang an den gemeinsamen Account und alle können darauf zugreifen. Es hat den zusätzlichen Vorteil, dass alle wichtigen Dateien eurer Band zentral abgelegt sind und jederzeit gefunden werden. Legt Unterordner oder Kategorien an, so verliert ihr nicht den Überblick.</p>
<h4>Möglichkeit 2</h4>
<p>Die Dropbox ist ein geniales Tool, Macks, vielen Dank für den Tipp! Dropbox ist vereinfacht gesagt ein virtueller Datenspeicher, auf den ihr von jedem Rechner aus zugreifen könnt. Ihr könnt Ordner freigeben, so dass jeder aus der Band auf Dateien zugreifen und diese bearbeiten kann. Wie das genau funktioniert, könnt ihr hier nachlesen: www.dropbox.com.</p>
<h3>Termine verwalten</h3>
<p>Wer kann an den nächsten Proben teilnehmen? Oder ihr bekommt ein Auftrittsangebot und müsst schnell klären, ob jeder Zeit hat. Also ran ans Telefon oder Mails schreiben. Das geht natürlich auch, aber es gibt eine elegantere Möglichkeit: doodle.</p>
<p>Was ist doodle? Ihr könnt kostenlos und ohne Registrierung eine Umfrage erstellen, zu der ihr die gewünschten Teilnehmer, also die Band, einladet. Jeder trägt sich ein und sagt zu oder ab. So habt ihr schnell einen Überblick, wer bei den nächsten Proben oder dem geplanten Auftritt dabei ist. Eines kann euch doodle aber nicht abnehmen: Jeder muss mitmachen, sonst bringt es nichts!</p>
<p>Das sind einige Möglichkeiten, eurer Band das Leben leichter zu machen. Kennst du weitere nützliche Helfer zum heutigen Thema? Dann schreibe einen Kommentar, die Leser werden es dir danken.</p>
<p>Und trotz der vielen neuen Möglichkeiten, vergesst nicht, euch ab und zu auf ein Bier in der Kneipe eures Vertrauens zu treffen. Es macht einfach mehr Spaß.</p>
<p>Bis zum nächsten Mal!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Band Success 12: Der Mietvertrag und weitere Tipps Teil 2/2</title>
		<link>http://six-strings.de/blog/band-success/mietvertrag-und-weitere-tipps-teil-22</link>
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		<pubDate>Tue, 24 May 2011 07:03:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Herzlich Willkommen zum zwölften Teil der six strings-Kolumne mit dem Namen “Band Success”. Diese Woche steht noch ein wenig Theorie auf dem Programm, ich gelobe Besserung! Letzte Woche haben wir damit angefangen, den Mietvertrag für euren Proberaum genauer zu betrachten. Heute folgt der zweite [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herzlich Willkommen zum zwölften Teil der six strings-Kolumne mit dem Namen “Band Success”.</strong> <strong>Diese Woche steht noch ein wenig Theorie auf dem Programm, ich gelobe Besserung!<br />
</strong></p>
<p>Letzte Woche haben wir damit angefangen, den Mietvertrag für euren Proberaum genauer zu betrachten. Heute folgt der zweite Teil zu diesem Thema. Zusätzlich gibt es noch ein paar Tipps, die euch das Leben und den Umgang mit eurem Vermieter leichter machen.<strong></strong></p>
<h3>Renovierung des Proberaums</h3>
<p>Was ihr dabei technisch und handwerklich beachten solltet werden wir uns in einem der nächsten Artikel von &#8220;Band Success&#8221; anschauen. Dieses Mal geht es darum, welche Renovierungsarbeiten euer Vermieter von euch verlangt, wenn ihr den Mietvertrag kündigt. Darauf gehen wir weiter unten in diesem Artikel ausführlich ein.</p>
<h3><strong>Die Probezeiten</strong></h3>
<p>Folgende Fragen sind für euch wichtig:<strong><br />
</strong></p>
<ul>
<li>Wann und wie lange könnt ihr proben?</li>
<li>Morgens bis mittags?</li>
<li>Abends oder in der Nacht?</li>
<li>An Sonn- und Feiertagen?</li>
</ul>
<p>Probleme, die sich für euch ergeben können, könnt ihr nochmal in &#8220;Band Succes 09&#8243; nachlesen.</p>
<h3>Könnt ihr den Raum untervermieten?</h3>
<p>Ein Proberaum kostet viel Geld. Was liegt näher, als den Raum an eine andere Band unterzuvermieten?</p>
<p>Prinzipiell eine gute Idee.</p>
<p>Legt auf jeden Fall im Mietvertrag fest, dass ihr untervermieten dürft.</p>
<p><strong>Wichtig:</strong><br />
Wenn ihr euren Proberaum untervermietet und der Vermieter zustimmt, dann seid ihr für alle Schäden, die eure Untermieter verursachen gegenüber dem Vermieter verantwortlich. D.h. ihr (bzw. derjenige von euch, der den Mietvertrag unterschrieben hat) haftet und muss zahlen. Überlegt euch gut, an wen ihr vermietet!</p>
<h3><strong>Sonstige Regelungen</strong></h3>
<p>Ihr habt weitere Punkte, die ihr gerne im Mietvertrag festlegen wollt? Kein Problem, rein damit!</p>
<h3><strong>Änderung des Mietvertrags</strong></h3>
<p>Hier gehört auf jeden Fall die Klausel rein, dass alle Änderungen des Vertrags der Schriftform bedürfen. D.h. im Klartext: Alles, was ihr mit eurem Vermieter mündlich besprecht ist nicht interessant, das was im Mietvertrag steht gilt weiter. Wenn ihr den Vertrag ändern wollt, dann nur schriftlich! Verweist auf den Mietvertrag, schreibt rein, was geändert werden soll und vergesst das Datum und die Unterschriften von Mieter und Vermieter nicht.</p>
<h3>Die salvatorische Klausel</h3>
<p>Was ist das?</p>
<p>Einfach erklärt: Ihr schließt einen Vertrag ab, z.B. mit eurem Vermieter. Und es stellt sich heraus, dass Teile dieses Vertrags ungültig sind, dann könnt ihr durch die salvatorische Klausel den Inhalt des Vertrags retten. Beide Vertragsparteien verpflichten sich, eine gültige Regelung schriftlich zu vereinbaren. Sonst gelten die Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB).</p>
<h3>Die Unterschriften</h3>
<p>Der Mietvertrag muss unterschrieben sein, d.h. vom Vermieter und vom Mieter. Vergesst bitte auch das Datum nicht!</p>
<h3>Anlagen zum Mietvertrag</h3>
<p>Das können alle möglichen Schriftstücke sein, die euch oder eurem Vermieter wichtig sind. Eine sinnvolle Anlage ist z.B. ein Übernahmeprotokoll.</p>
<p><strong>Wichtig:</strong> Führt die Anlagen mit ihrer genauen Bezeichnung am Schluß des Mietvertrags auf.</p>
<h3>Das Übernahmeprotokoll</h3>
<p>Ihr übernehmt den Proberaum in dem Zustand, wie er im Zeitpunkt eurer Besichtigung ist. Wenn ihr auf Nummer sicher gehen wollt, dann protokolliert diesen Zustand. So habt ihr später etwas Schriftliches, falls es zu Streitigkeiten mit dem Vermieter kommen sollte. Schaut euch den Raum genau an und macht Fotos.</p>
<p>Worauf solltet ihr achten?</p>
<ul>
<li>Wie schaut der Raum allgemein aus (Boden, Wände, Decke, Fenster)?</li>
<li>Funktioniert die Beleuchtung?</li>
<li>Gibt es an allen Steckdosen Strom?</li>
<li>Zählerstände für Gas, Strom, Wasser usw. (vgl. oben).</li>
<li>Wie viele Schlüssel bekommt ihr für den Raum?</li>
</ul>
<p>Sind Mängel vorhanden?</p>
<p>Wenn ja, dann gehören sie auf jeden Fall in das Protokoll.</p>
<p>Wie immer, Datum, Unterschrift vom Mieter und Vermieter!</p>
<p>Jetzt habt ihr hoffentlich richtig lange Spaß an eurem Proberaum.</p>
<p>Aber was ist, wenn ihr raus wollt oder müsst?</p>
<p>Da muss nochmal was Schriftliches her.</p>
<h3>Das Übergabeprotokoll</h3>
<p>Warum?</p>
<p>Ihr habt den Zustand des Raums in dem Zeitpunkt, zu dem ihr eure Schlüssel abgebt (gegen Empfangsbestätigung) dokumentiert. Es gilt eigentlich das Gleiche wie beim Übernahmeprotokoll.</p>
<p>Jetzt kann es euch egal sein, was danach mit dem Raum passiert!</p>
<h3>Nächste Woche</h3>
<p>Weg mit Bleistift und Papier, ihr seid neugierig? Dann lasst euch überraschen!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Band Success 11: Der Mietvertrag und weitere Tipps Teil 1/2</title>
		<link>http://six-strings.de/blog/band-success/band-success-11-der-mietvertrag-und-weitere-tipps-teil-12</link>
		<comments>http://six-strings.de/blog/band-success/band-success-11-der-mietvertrag-und-weitere-tipps-teil-12#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 May 2011 16:54:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Band Success]]></category>
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		<description><![CDATA[Herzlich Willkommen zum elften Teil der six strings-Kolumne mit dem Namen “Band Success”. Das heutige Thema ist ziemlich trocken, aber sehr wichtig. Wie könnt ihr euch gegenüber eurem Vermieter absichern? Was sollte im Mietvertrag stehen und was solltet ihr außerdem noch beachten? Jetzt ist [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herzlich Willkommen zum elften Teil der six strings-Kolumne mit dem Namen “Band Success”.</strong> <strong>Das heutige Thema ist ziemlich trocken, aber sehr wichtig. Wie könnt ihr euch gegenüber eurem Vermieter absichern? Was sollte im Mietvertrag stehen und was solltet ihr außerdem noch beachten?<br />
</strong></p>
<p>Jetzt ist es soweit:</p>
<ul>
<li>Ihr habt einen Proberaum gefunden</li>
<li>Der Vermieter macht einen seriösen Eindruck</li>
<li>Ihr wollt diesen Raum</li>
</ul>
<p>Nun wird es ernst!</p>
<p><span id="more-2101"></span></p>
<h3>Der Mietvertrag</h3>
<p>Einer von eurer Band muss den Mietvertrag unterschreiben. Er ist für die pünktliche Zahlung der Miete und für Schäden im Proberaum verantwortlich. Zu diesem Thema findet ihr in den letzten Folgen von &#8220;Band Success&#8221; einige Infos. Vielleicht möchte der Vermieter nichts Schriftliches. &#8220;Wir brauchen doch keinen Vertrag, das können wir doch alles mündlich regeln&#8221;. Nein! Ihr wollt einen Mietvertrag, in dem alles geregelt ist. Dann habt ihr alles Schwarz auf Weiß. Setzt notfalls selbst einen Mietvertrag auf, in dem alle Punkte aufgeführt sind, die für euch wichtig sind.</p>
<p>Ich kann euch nur raten: Schließt einen schriftlichen Mietvertrag ab, dann ist alles geregelt!</p>
<h4>Was steht in dem Vertrag?</h4>
<p>Da gibt es einiges zu beachten.</p>
<ul>
<li>Wer ist der Vermieter?</li>
<li>Wer ist der Mieter?</li>
<li>Wie hoch ist die Miete?</li>
<li>Kalt- oder Warmmiete?</li>
<li>Muss eine Kaution hinterlegt werden?</li>
<li>Wie lange ist die Kündigungsfrist?</li>
<li>Müsst ihr den Proberaum renovieren, wenn ihr auszieht (z.B. Malerarbeiten, Teppichboden, Entfernen von Schallschutz usw.)?</li>
<li>Wann und wie lange darf geprobt werden?</li>
<li>Könnt ihr Untermieter rein nehmen?</li>
<li>Sonstige Regelungen, die euch wichtig sind.</li>
<li>Änderungen des Mietvertrags</li>
<li>Die salvatorische Klausel</li>
<li>Datum und Unterschrift von Vermieter und Mieter</li>
<li>Anlagen zum Mietvertrag</li>
</ul>
<p>Das sind nur die wichtigsten Punkte, die in einem Mietvertrag stehen sollten. Wenn ihr euch nicht sicher seid, dann fragt einen Rechtsanwalt. Unterschreibt den Vertrag nicht sofort. Lasst euch ein paar Tage Zeit, um alles in Ruhe durchzulesen. Nun schauen wir uns die oben genannten Punkte mal etwas genauer an.</p>
<h4>Der Vermieter</h4>
<p>Achtet darauf, dass seine korrekte Bezeichnung und Anschrift im Mietvertrag steht.</p>
<p><strong>Beispiel:</strong></p>
<p>Herr Max Mustermann<br />
Lonely Avenue 1<br />
12345 Rocktown</p>
<p>oder</p>
<p>Guitar Vermietungs GmbH<br />
Metalroad 15<br />
54321 Lautlingen</p>
<h4>Der Mieter</h4>
<p>Das ist einer von euch. Hier gilt das selbe wie beim Vermieter (Vorname, Name, Adresse).</p>
<h4>Die Miete</h4>
<p>Proberäume sind schwer zu finden. Die Nachfrage bestimmt das Angebot.<br />
Wie bitte?</p>
<p><strong>Beispiel:</strong></p>
<p>Im Großraum Stuttgart werdet ihr kaum einen vernünftigen Proberaum unter 200 bis 250 Euro finden.</p>
<p>Warum?</p>
<p>Es gibt zu viele Bands und zu wenig Proberäume. Also lässt sich der Vermieter den Raum entsprechend bezahlen. Entweder ihr zahlt die geforderte Miete oder ihr bekommt den Raum nicht, schließlich stehen ja genügend andere Bands in der Warteschlange.</p>
<p>Das heißt aber nicht, dass ihr nicht doch ein Schnäppchen machen könnt. Es liegt an euch. Augen offen halten, suchen, telefonieren&#8230;</p>
<p>Ich drücke euch die Daumen!</p>
<h4>Kalt- oder Warmmiete</h4>
<p>Ich hoffe, dass es in eurem Proberaum niemals zu kalt oder zu warm wird.</p>
<p>Dazu eine wahre Geschichte:</p>
<p>Wir hatten uns einen Raum gemietet, tief im Keller eines Gewerbeparks. Er war richtig gut schallisoliert usw. (ein ehemaliges Tonstudio). Der Besichtigungstermin war Samstag nachmittags. Heizung war nicht vorhanden. Fast hätten wir uns ein paar Heizlüfter gekauft&#8230;</p>
<p>Nachdem wir eingezogen waren, stellte sich heraus, dass direkt über uns eine türkische Großbäckerei Tag und Nacht Fladenbrote produzierte. Im Winter war das richtig super, wir haben keinen Cent für die Heizung ausgeben müssen und konnten auch bei Minus Temperaturen immer im T-Shirt proben. Im nächsten Sommer war der Kostenvorteil weg. Wir mussten in Standventilatoren investieren, um es in Shorts und &#8220;oben ohne&#8221; (natürlich außer der Sängerin) aushalten zu können.</p>
<p><strong>Also gut, was versteht man unter Kaltmiete?</strong></p>
<p>Ihr bezahlt eure Miete, aber bei der Kaltmiete kommen Nebenkosten dazu, z.B. Strom, Heizung, Wasser, Hausmeister usw. Für diese wird eine monatliche Abschlagszahlung fällig, die ihr zusätzlich zur Miete zahlen müsst. Am Ende des Jahres wird dann abgerechnet. Habt ihr zu viel oder zu wenig bezahlt? Die Abrechnung ist Sache eures Vermieters. Er muss sie euch schriftlich vorlegen. Jetzt gibt es entweder Geld zurück oder ihr müsst was nachzahlen.</p>
<p>Wie könnt ihr kontrollieren, ob der Vermieter seriös abrechnet? Da hilft nur eins, lasst euch die Zähler für Strom usw. zeigen und schreibt euch bevor ihr loslegt die Zählerstände auf. Am besten zusammen mit dem Vermieter, ihr und er unterschreibt dann die ganze Geschichte (Datum nicht vergessen). Kontrolliert nach ein oder zwei Monaten, ob der Zähler funktioniert und realistische Ergebnisse abliefert. Es wäre doch ärgerlich, wenn die Band im Nebenraum, die jeden Tag probt, auf euren Zähler läuft&#8230;</p>
<p><strong>Und was ist eine Warmmiete?</strong></p>
<p>Kurz gesagt: &#8220;All Inklusive&#8221;. Ihr bezahlt einen festen monatlichen Mietbetrag, in dem sämtliche Nebenkosten enthalten sind. Die stressfreie Variante, ihr wisst genau, was ihr pro Monat für euren Proberaum ausgeben müsst.</p>
<h4>Die Mietkaution</h4>
<p>Eine Kaution ist ein bestimmter Geldbetrag, den der Vermieter von euch haben möchte, bevor ihr den Raum bezieht. Sie dient ihm als Sicherheit, z.B. für Schadensersatzansprüche oder nicht bezahlte Mietansprüche. <strong>Wichtig:</strong> Wenn im Mietvertrag keine Kaution vereinbart wurde, dann hat der Vermieter im Nachhinein keinen Anspruch auf die Leistung einer Kaution.</p>
<p>Wem gehört die Kaution?</p>
<p>Euch! D.h. wenn der Mietvertrag gekündigt wird und ihr die Miete gezahlt und nichts beschädigt habt, dann bekommt ihr die Kaution zurück.</p>
<p>Wie wird die Kaution angelegt?</p>
<p>Wir wollen hier nicht alle rechtlichen Aspekte behandeln, Normalerweise wird die Kaution vom Vermieter auf ein Sparbuch eingezahlt. Nach Beendigung des Mietverhältnisses bekommt ihr euer Geld mit Zinsen zurück.</p>
<h4>Die Kündigungsfrist</h4>
<p>Der Vermieter, und auch eure Band, möchten natürlich für die Zukunft planen. Daher sind beide Seiten daran interessiert, das Mietverhältnis so zu gestalten, dass keinem ein Nachteil entsteht.</p>
<p><strong>Beispiel:</strong></p>
<p>Ihr investiert Zeit und Geld in euren neuen Proberaum. Einen Monat später teilt euch der Vermieter mit, dass er den Raum an einen Mieter, der mehr bezahlt vermieten kann. Er kündigt den Mietvertrag und das war es dann für euch. Abgesehen von dem, was ihr in den Raum investiert habt, ihr steht jetzt mit eurem gesamten Equipment auf der Straße. Wohin damit, bis ein neuer Proberaum gefunden ist?</p>
<p>Wenn ihr euch gut versteht, dann vereinbart mit dem Vermieter eine möglichst lange Kündigungsfrist. So seid ihr auf der sicheren Seite. Ihr habt langfristig einen Proberaum. Eure Investitionen lohnen sich.</p>
<p>Der Haken an der Sache: Wenn ihr mit dem Vermieter eine lange Kündigungsfrist vereinbart, dann müsst ihr auch die Miete bezahlen. Und wer muss zahlen? Richtig, der welcher den Mietvertrag unterschrieben hat. Ihr solltet also immer drei bis sechs Monatsmieten auf eurem Bandkonto haben, so können auch Forderungen des Vermieters beglichen werden, wenn es Ärger innerhalb der Band gibt oder ihr sie auflöst (vorausgesetzt der Inhaber des Bandkontos ist seriös).</p>
<h3>Nächste Woche folgt Teil zwei!</h3>
<p>Dann gibt es weitere wichtige Inhalte zum Mietvertrag für euren Proberaum sowie ein paar nützliche Tipps, wie ihr von Anfang an Stress mit eurem Vermieter vermeiden könnt.</p>
<p>See you next Week!</p>
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		<item>
		<title>Gitarrenkauf als Anfänger &#8211; Worauf muss ich achten?</title>
		<link>http://six-strings.de/blog/equipment/gitarrenkauf-als-anfanger-worauf-muss-ich-achten</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Nov 2010 09:01:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emre</dc:creator>
				<category><![CDATA[Equipment]]></category>
		<category><![CDATA[Anfänger]]></category>
		<category><![CDATA[E-Gitarre]]></category>
		<category><![CDATA[Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Gitarre kaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Gitarrenkauf]]></category>
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		<category><![CDATA[Musikgeschäfft]]></category>
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		<description><![CDATA[Als Gitarreneinsteiger möchte man nicht ahnungslos in einen Gitarrenladen reinspazieren, ohne zu wissen, welche Kriterien eine Gitarre erfüllen muss, damit man keinen Fehlkauf macht. Außerdem ist man sich nicht sicher, wie viel Geld man ausgeben sollte. In diesem Artikel wird ihnen das Grundwissen über den Gitarrenkauf vorgezeigt.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Als Gitarreneinsteiger möchte man nicht ahnungslos in einen Gitarrenladen reinspazieren, ohne zu wissen, welche Kriterien eine Gitarre erfüllen muss, damit man keinen Fehlkauf macht. Außerdem ist man sich nicht sicher, wie viel Geld man ausgeben sollte. In diesem Artikel wird dir das Grundwissen über den Gitarrenkauf vorgezeigt.</p>
<h3>Was für eine Gitarre?</h3>
<p>Als Allererstes sollte man sich im Klaren sein, was für eine Gitarre man eigentlich spielen möchte. Hier gibt es folgende Möglichkeiten:</p>
<p>Konzertgitarre, Westerngitarre oder elektrische Gitarre.</p>
<p>Zunächst sollte man sich entscheiden, ob man lieber eine mit<strong> Nylon- </strong>oder <strong>Stahlsaiten </strong>bespannte Gitarre spielen will. Einem Anfänger wird immer zur Konzertgitarre geraten, da sie mit ihren Nylon-Saiten sehr fingerfreundlich ist. Schwieriger wird es bei der Entscheidung der Western oder elektrischen Gitarre. Mit ihren Stahlsaiten machen sie es den meisten Einsteigern schwer, da ihnen schnell der Spaß am spielen vergeht, wenn die Finger verletzt werden.</p>
<p>Auch die Saitenspannung spielt eine wichtige Rolle. Je größer die Saitenspannung ist, umso mehr Kraft benötigt man um die Saiten runterzudrücken. Zum Beispiel hat die Westerngitarre durch ihre Stahlsaiten eine wesentlich größere Saitenspannung als die Konzertgitarre.</p>
<p><strong>Entscheiden muss jeder für sich selbst</strong>. Nur weil die Westerngitarre am schwersten zu spielen ist, heißt es nicht, dass man mit der Konzertgitarre anfangen muss. Es kann auch Vorteile haben, mit der schwereren Gitarre anzufangen, da man z.B wenn die Hornhaut schneller wächst, im Nachhinein keine Probleme beim spielen auf den anderen Gitarrentypen hat.</p>
<p><strong>Ein weiteres Kriterium</strong>, nach dem man urteilen sollte, ist, welche Musikrichtung man spielen möchte. Wenn man eher Metal spielen will, sollte man sich keine Konzertgitarre zulegen, da sie mehr für klassische Stilrichtungen gedacht ist.</p>
<p>Die E-Gitarre ist, was den Klang angeht, sehr flexibel und kann somit für fast alle Musikrichtungen verwendet werden. Andererseits kann man sie nicht zum Spielen am Lagerfeuer mitnehmen, da sie ohne den Verstärker viel zu leise ist.</p>
<p>Also hat jeder Gitarrentyp seine Stärken und Schwächen.</p>
<h3>Wie viel sollte ich ausgeben?</h3>
<p>Am Anfang möchte man nicht so viel Geld ausgeben, da man sich nicht sicher sein kann, ob die Gitarre denn das richtige Instrument sei. Aber wenn die Gitarre nur schiefe Töne herausbringt und sich die Saiten die ganze Zeit verstimmen, ist es kein Wunder, dass es keinen Spaß mehr macht Gitarre zu spielen und man das Interesse daran verliert.</p>
<p>Beim Kauf der Gitarre gilt immer: Qualität hat seinen Preis. Sprich: je mehr man in sein Instrument investiert, umso mehr bekommt man zurück.</p>
<p>Zu Anfang ist eine Gitarre ab 200,00 € absolut in Ordnung. Alles darunter ist kritisch zu betrachten, da es sehr viele Sachen gibt, die man bemängeln kann, aber dazu im nächsten Punkt mehr. Außerden wächst mit der Zeit die Erfahrung und man erkennt, dass es viel mehr klangliche Möglichkeiten gibt. Vom Kauf im Internet ratet man Grundsätzlich ab, wenn man die Gitarre nicht schon selbst in der Hand gehabt hat, denn auf Bildern sieht alles gut aus. Deswegen sollte man immer in ein Musikfachgeschäft gehen und die Gitarre in Natura betrachten. Es ist kein Fehler den bekannten Marken (z.B Fender, Gibson, Ibanez usw.) zu vertrauen. Es sind Markennamen und sie sind durch ihre Qualität berühmt geworden.</p>
<p>Wichtig ist, dass deine Gitarre genau deinen Vorstellungen entspricht (Größe, Design, Klang etc.).</p>
<p>Aber auf den Preis der eigentlichen Gitarre muss man immer mit Nebenkosten rechnen. Beispielsweise ist ein gutes Stimmgerät Grundvoraussetzung einer guten Lernentwicklung. Wenn die Gitarre dauerverstimmt ist, dann macht es ja auch keinen Spaß zu üben, oder?</p>
<p>Bei der E-Gitarre muss man noch tiefer in die Taschen greifen, da sie noch einen Amp (Amplifier), also einen Verstärker benötigt. Leider gilt hier wieder: Qualität hat seinen Preis.  Aber bei der Entscheidung des Verstärkers sollte man am besten in ein Musikfachgeschäft gehen und sich beraten lassen, da es so unglaublich viele Sounds gibt und man einfach für sich selbst entscheiden sollte, welcher Verstärker am meisten seinen Vorstellungen entspricht. Erst ab 300 € wird jemandem bewusst, dass jeder Verstärker seinen individuellen Klang hat.</p>
<h3>Worauf muss ich achten?</h3>
<p>Wenn man die Gitarre in der Hand hält, sollte man kontrollieren/nachschauen</p>
<ul>
<li><strong>ob es irgendwelche Macken, Fehler bei der Verarbeitung oder Stellen wo der Lack abgeht gibt. </strong>Das Kann nicht nur die Optik sondern auch die Gitarre an sich beeinflussen. Eine Gitarre mit einem Loch im Korpus kann den Ton nicht mehr so gut vermitteln.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>ob der Hals gerade ist. </strong>Der Hals der Gitarre muss gerade sein und darf nicht nach links oder rechts gebogen. Man sagt im Allgemeinen, dass der Hals eine leichte Krümmung entgegengesetzt den Saiten haben sollte, um den Sound der Gitarre und das freie Schwingen der Saiten zu verbessern. Eine Faustregel ist auch, dass wenn man die Saiten im 1. und 12. Bund auf das Griffbrett drückt, die Saiten im 7. Bund zum Bundstäbchen hin nicht mehr als c.a 0,4 mm entfernt sein dürfen. Wenn dies nicht zutrifft, muss der Hals der Gitarre überarbeitet werden. Also Finger weg! Das bringt nur Extrakosten und Aufwand.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>ob die Saitenlage in Ordnung ist. </strong>Die Saitenlage ist wichtig für die Spielbarkeit der Gitarre. Die Saiten dürfen nicht zu weit von oder zu nahe am Griffbrett liegen, denn sonst lassen sie sich entweder schwer greifen oder die Saiten schlagen an die Bundstäbchen an und schnarren beim spielen.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>ob sich die Saiten nicht so schnell verstimmen.</strong> Das ist eines der nervigsten Sachen beim Kauf einer Gitarre. Das kann man ganz einfach kontrollieren, indem man im Musikfachgeschäft ein Stimmgerät verlangt und die Saiten alle stimmt. Dann macht man ganz viele Bendings auf einer Saite und schaut nach, ob sie sich verstimmt hat. Wenn sie sich sehr stark verstimmt oder beim drehen der Wirbel geknackt hat, ist vom Kauf abzuraten.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>ob es noch Garantie gibt für Reperaturen etc.</strong> Auch ein sehr wichtiger Punkt, falls die Gitarre Kaputt geht. Reperaturen sind sehr Teuer und können bis zu 100 € kosten. Deswegen wäre eine Garantie sinnvoll.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>ob die Elektronik in Ordnung ist (E-Gitarre)</strong>. Niemand möchte eine rauschende E-Gitarre, deswegen sollte man mehr Geld in die E-Gitarre investieren, damit das gesamtbild Stimmt.</li>
</ul>
<p>Zum Abschluss kann man nur sagen, dass es beim Gitarrenkauf sehr viele Sachen zu beachten gibt und es sinvoll ist sich zu informieren.</p>
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		<title>Cort Action-A 4 BK &#8211; Einsteigerbass im Test</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Sep 2010 11:31:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Equipment]]></category>
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		<description><![CDATA[In diesem Review findet ihr eine ausführliche Beschreibung für einen Einsteigerbass!]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Namen fallen bei der Frage nach einem geeigneten Einsteigerbass. Das Feld erstreckt sich von den großen Namen Fender über Yamaha bis Warwick. Die Preisklasse liegt dabei oft über 300 €. Doch wer ein wenig genauer hinschaut findet auch für gute 200 € ein geeignetes Instrument. Eins davon möchte ich hier vorstellen.</p>
<p>Es handelt sich um das 4-Saiter Modell &#8220;Cort Action&#8221; der südkoreanischen Firma Cor-Tek. Eben diese Firma gilt gerade unter Bassisten oft als Geheimtipp für viel Bass für wenig Geld.</p>
<p>Hier ein grober Überblick über das Instrument:</p>
<ul>
<li>4-Saiter</li>
<li>Agathiskorpus</li>
<li>geschraubter Ahornhals</li>
<li>Palisandergriffbrett</li>
<li>24 Bünde</li>
<li>PowerSound PJ-Tonabnehmer (PJ steht für Precision/Rock- und Jazztonabnehmer)</li>
<li>Ölverkapselte Mechaniken</li>
<li>verchromte Hardware</li>
<li>Cutaway</li>
<li>Aktivbass</li>
<li>Preis: 209 €</li>
</ul>
<h3>Optik</h3>
<p>Dieses Cortmodell kommt in einem zeitlosen, schlichten Design her. Ein schwarzer, glanzlackierter Korpus, ergänzt sich mit einem geschraubten Ahornhals, welcher mit seiner hellen Farbe einen schönen Kontrast zum dunkeln Palisandergriffbrett herstellt. Besonders schön sieht das Modell aus, wenn man Flatwound-Saiten (Flatwounds sind abgeschliffene Saiten) aufzieht. In Verbindung mit den 4 silbernen Potis ist der Bass ein echter Hingucker. Farblich toll abgestimmt ist auch die dunkle Kopfplatte zu den schwarzen, ölverkapselten Mechaniken. Ein Vorteil dieser Mechaniken ist übrigens, dass sie durch ihre geschlossene Form keiner Pflege bedürfen.</p>
<p>Ein kleines Manko ist die leichte Kopflastigkeit des Basses. Dagegen lässt sich jedoch mit einem geeigneten Gurt und richtiger Position des Instruments am Körper Abhilfe schaffen. Ein nettes Feature ist übrigens das Cutaway, welches dem Solospiel optimale Unterstützung liefert.</p>
<h3>Verarbeitung und Technik</h3>
<p>Gerade was die Verarbeitung angeht, eilen ja schlimme Gerüchte den asiatischen Modellen voraus. Oft wird von Lackfehlern, unsauberen Bünden und schiefen Hälsen berichtet.</p>
<p>Bei dem Cort konnte ich auf einen solchen Fehler nicht stoßen. Und das ist kein Einzelfall. Ein ehemaliger Bandkollege, welcher seit vielen Jahren Bass spielt, investierte vor gut einem Jahr knapp 500€ in ein anderes Cortmodell (Cort Artisan). Auch hier konnte man optimale Verarbeitung feststellen. Als zusätzliches Beispiel kann ich noch einen befreundeten Gitarristen anführen, welche mit seiner Cortgitarre ebenfalls von Anfang an sehr zufrieden war und diese selbst heute noch einem teureren Ibanezmodell vorzieht.</p>
<p>Zur Technik ist zu sagen, dass die aktive Variante dieses Modells einen praktischen 2-Band Equalizer mitbringt. Dieser erlaubt dem Spieler ein schnelles und vor allem auch sicheres Kontrollieren des Sounds &#8211; gerade im Einsatz auf der Bühne ist die ein entscheidener Vorteil. Im Detail heißt das, dass der Bassist mit den 4 Potis zwischen den Pickups wechseln kann (beispielsweise auf das hintere Pickup, um einen perkussiveren Sound zu bekommen), Treble &amp; Bass boostet oder cuttet oder das Mastervolume regelt. Das hat mir in Livesituationen schon oft den Gang zum Amplifier erspart.</p>
<p>Ein Blick ins Elektronikfach lässt keine verarbeitungsfehler finden.</p>
<h3>Der Sound</h3>
<p>Um mir ein Urteil über den Sound zu erlauben, testete ich den Bass mit verschiedenen Saitentypen. Standardmäßig zieht Cort immer GHS Bassboomers auf ihre Bässe, welche das Werk verlassen. Ich selbst probierte Nickelsaiten von Warwick und schlussendlich die oben angesprochenen Flats von d&#8217;Addario. Die Saiten hatten alle dieselben Stärken, was ja für den Sound entscheidend ist.<br />
Die beiden ersten Saitentypen erzeugten einen klaren, hohen Sound des Basses. Der Höhenanteil überlagert teilweise sogar die Tiefen.<br />
Im Umkehrschluss erzeugten die Flats einen warmen, bassigen Sound. daraus lässt sich auf die Flexibilität des Instruments schließen. Es ist also möglich einen slapfähigen Sound zu erreichen, sowie einen jazzähnlichen. Ein weiterer Pluspunkt, das dies gerade ein Aspekt für Einsteiger ist, welche noch nicht recht wissen, wo sie hinwollen.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Um es knackig zu formulieren: Der Cort Action 4-A BK ist ein guter Einsteigerbass, viel empfohlen und nicht umsonst immer recht fix vergriffen. Meine glasklare Empfehlung für den Anfänger oder Seiteneinsteiger, welcher mit kleinerem Budget ein solides Instrument haben möchte.</p>
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