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	<title>six strings &#187; E-Gitarre</title>
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		<title>Band Success 16: Das Leadsheet</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 11:22:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Band Success]]></category>
		<category><![CDATA[akkorde]]></category>
		<category><![CDATA[Anfänger]]></category>
		<category><![CDATA[Band]]></category>
		<category><![CDATA[Blues]]></category>
		<category><![CDATA[E-Gitarre]]></category>
		<category><![CDATA[Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[gitarre spielen lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Leadsheet]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>

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		<description><![CDATA[Herzlich Willkommen zum sechzehnten Teil der six strings-Kolumne mit dem Namen “Band Success”. Heute geht es um das Leadsheet. Das Leadsheet wird häufig im Jazz sowie im Rockbereich verwendet und hilft Musikern die Strukturen eines Songs zu überblicken. Das klassische Leadsheet Schaue dir z.B. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herzlich Willkommen zum sechzehnten Teil der six strings-Kolumne mit dem Namen “Band Success”. Heute geht es um das Leadsheet.</strong></p>
<p>Das Leadsheet wird häufig im Jazz sowie im Rockbereich verwendet und hilft Musikern die Strukturen eines Songs zu überblicken.<br />
<span id="more-2408"></span></p>
<h3>Das klassische Leadsheet</h3>
<p>Schaue dir z.B. mal das Real Book an. In diesem Standardwerk für Jazzer wurden Jazz Standards als Leadsheets notiert, teilweise sogar handschriftlich. Das klassische Leadsheet hat folgende Bestandteile:</p>
<ul>
<li>Die Melodie ist in Notenschrift dargestellt</li>
<li>Über den Noten stehen die Akkordbezeichnungen</li>
<li>Falls es einen Text gibt, wird dieser unter den Noten hinzugefügt.</li>
</ul>
<p>Und das war es auch schon, ein Leadsheet soll nur als grobe Orientierung dienen, das Arrangement des Songs ist Sache der Musiker. Du fragst dich nun wahrscheinlich, warum ich einen Artikel in &#8220;Band Success&#8221; über so ein banales Thema schreibe? Ganz einfach, ein Leadsheet ist für eure Band ein Super Hilfsmittel, um neue Songs zu proben und zu entwickeln. Deshalb verlassen wir jetzt ausgetretene Pfade und gehen die Sache kreativ an!</p>
<h3>Das etwas andere Leadsheet</h3>
<p>Gehen wir davon aus, dass ihr einen Song covern wollt, das ganze funktioniert natürlich genauso gut mit eigenen Stücken.</p>
<p>Besorgt euch den Text, die Akkorde und eine Aufnahme des Songs. Wenn jeder von euch den Song im Ohr hat, dann testet, ob der Sänger mit der Tonart klarkommt. Nehmt euch ausreichend Zeit, ggf. müsst ihr das Stück transponieren. Euer Sänger muss es locker singen können, sonst macht es keinen Sinn.</p>
<p>Legt als nächstes einen Ablauf fest, d.h. wie wollt ihr den Song spielen?</p>
<h4>Beispiel:</h4>
<ul>
<li>Intro</li>
<li>Strophe 1</li>
<li>Strophe 2</li>
<li>Refrain</li>
<li>Strophe 3</li>
<li>Gitarrensolo über Strophe</li>
<li>Refrain</li>
<li>Outro</li>
<li>Füllt das ganze mit dem Text und den Akkorden.</li>
</ul>
<h4>Tipp:</h4>
<p>Es wird wahrscheinlich einige Änderungen geben, bis ihr mit dem Ergebnis zufrieden seid. Schreibt das Leadsheet am Besten auf dem Computer.</p>
<h3>Die Feinheiten</h3>
<h4>Die Überschrift</h4>
<p>Titel und Komponist, vielleicht noch bekannte Interpreten. So findet ihr den Song schnell und könnt bei einem Auftritt eine entsprechende Ansage an das Publikum bringen.</p>
<p>Legt das Tempo, in dem ihr den Song spielen wollt fest, z.B. 120 BPM, der Schlagzeuger wird es euch danken.</p>
<h4>Dynamik</h4>
<p>Welcher Teil soll laut oder leise gespielt werden?</p>
<h4>Gibt es Stopps?</h4>
<p>Wie der Name schon sagt, die Band stoppt und setzt nach einer gewissen Zeit wieder ein.</p>
<h4><strong>Das Datum der aktuellen Version</strong></h4>
<p>So seid ihr auf der sicheren Seite. Auch nach mehreren Änderungen habt ihr immer die aktuellste Version eures persönlichen Arrangements zur Hand und könnt schnell klären, ob jeder das gleiche Blatt Papier vor sich liegen hat.</p>
<h4>Speicherort der Datei</h4>
<p>Irgendeiner verliert garantiert sein Exemplar. Deshalb druckt den Speicherort auf das Leadsheet, z.B. in die Fußzeile. Schon hat die Sucherei ein Ende. Vergleicht dazu nochmal &#8220;Band Success&#8221; 14 und 15.</p>
<h3>Papierkram</h3>
<p>Es wäre optimal, wenn ihr das Leadsheet auf eine DinA4 Seite bekommt. Maximal zwei Seiten, so kann es jeder bequem auf einen Notenständer legen und muss nicht umblättern. Achtet aber unbedingt auf die Lesbarkeit, auch unter Auftrittsbedingungen, falls ihr das Sheet hierbei benötigt.</p>
<h3>Und jetzt viel Spass!</h3>
<p>Jeder von euch bekommt ein Exemplar und es kann losgehen. Das waren einige Anregungen, vielleicht hast du noch einige gute Ideen zu diesem Thema. Dann teile sie mit anderen Lesern, sie werden dir dankbar sein.</p>
<p>Bis zum nächsten Mal,</p>
<p>Keep on rocking!</p>
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		<title>Lieder für Gitarrenanfänger</title>
		<link>http://six-strings.de/blog/online-gitarrenlehrer/lieder-fur-gitarrenanfanger</link>
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		<pubDate>Mon, 23 May 2011 11:39:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Macks</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online Gitarrenlehrer]]></category>
		<category><![CDATA[akustik-gitarre]]></category>
		<category><![CDATA[Anfänger]]></category>
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		<description><![CDATA[Herzlich Willkommen zur ersten Ausgabe eines Online Gitarrenlehrer-Coachings. Wir präsentieren dir: &#8220;Die ultimative Liste mit Liedern für Gitarrenanfänger&#8221; Oh ja. :) Wir haben uns die verschiedenen Techniken für Gitarre vorgenommen und Lieder gesucht, die sich zum Trainieren und Erlernen dieser Techniken und/oder Fähigkeiten eignen. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herzlich Willkommen zur ersten Ausgabe eines Online Gitarrenlehrer-Coachings. Wir präsentieren dir: &#8220;Die ultimative Liste mit Liedern für Gitarrenanfänger&#8221;</strong></p>
<p>Oh ja. :) Wir haben uns die verschiedenen Techniken für Gitarre vorgenommen und Lieder gesucht, die sich zum Trainieren und Erlernen dieser Techniken und/oder Fähigkeiten eignen.</p>
<p><span id="more-2232"></span></p>
<h3>Offene Akkorde Anfänger Lieder</h3>
<ul>
<li>Three little Birds – Bob Marley</li>
<li>Knocking on Heaven&#8217;s Door – Bob Dylan</li>
<li>Heart of Gold – Neil Young</li>
<li>Good Riddance (Time of your Life) – Green Day</li>
<li>Ring of Fire –  Johnny Cash</li>
<li>Lady in Black – Uriah Heep</li>
<li>Dreamer – Ozzy Osbourne</li>
</ul>
<h3>Barré Akkorde Anfänger Lieder</h3>
<ul>
<li>Country Roads – John Denver</li>
<li>What&#8217;s Up – 4 Non Blondes</li>
<li>White Flag – Dido</li>
<li>Lemon Tree – Fool&#8217;s Garden</li>
<li>The Passenger – Iggy Pop</li>
<li>Go West – Pet Shop Boys</li>
<li>99 Luftballons – Nena</li>
<li>Hey There Delilah – Plain White T&#8217;s</li>
<li>Fly Away – Lenny Cravitz</li>
</ul>
<h3>Powerchords Anfänger Lieder</h3>
<ul>
<li>Smoke on the Water – Deep Purple</li>
<li>Iron Man – Black Sabbath</li>
<li>Rock You Like a Hurricane – Scorpions</li>
<li>Polly – Nirvana</li>
<li>Paranoid – Black Sabbath</li>
<li>Seven Nation Army – The White Stripes</li>
<li>Blitzkrieg Pop –  The Ramones</li>
</ul>
<h3>E-Gitarrensolo Anfänger Lieder</h3>
<ul>
<li>Smells Like Teen Spirit – Nirvana</li>
<li>Knockin&#8217; on Heaven&#8217;s Door – Guns &#8216;n&#8217; Roses</li>
<li>Nothing Else Matters – Metallica</li>
<li>Schrei nach Liebe – Die Ärzte</li>
<li>Californication – Red Hot Chili Peppers</li>
<li>Seven Nation Army – The White Stripes</li>
<li>We&#8217;re Not Gonna Take It – Twisted Sister</li>
<li>Living After Midnight – Judas Priest</li>
</ul>
<h3>Welche Lieder bringen mich spieltechnisch weiter?</h3>
<p>Diese E-Mail, die wir von Felix bekommen haben, hat uns dazu inspiriert, diese Liste mit <em>Gitarrenliedern für Anfänger</em> zusammenzustellen:</p>
<blockquote><p>Hallo liebes six-strings Team,</p>
<p>ich habe bemerkt, dass ich durch lernen von Liedern die größten Fortschritte mache neben dem lernen und üben von Skalen.</p>
<p>Gibt es schon eine Liste mit Liedern (vielleicht 5-10 Songs) die alle notwendigen Spieltechniken beinhalten, welche man übt und nebenbei für alle kommenden Songs gewappnet ist?</p>
<p>[…]</p>
<p>Zur Zeit finde ich nämlich, trotz Gitarrenlehrer keinen roten Faden nach<br />
dem ich lerne.</p>
<p>mfg Felix</p>
<p><a href="http://six-strings.de/wp-content/uploads/2011/05/gitarre-anfaenger-lieder.png" rel="lightbox">Komplette E-Mail lesen</a></p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Konzertgitarre (klassische Gitarre)</title>
		<link>http://six-strings.de/blog/equipment/die-konzertgitarre-klassische-gitarre</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 09:34:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emre</dc:creator>
				<category><![CDATA[Equipment]]></category>
		<category><![CDATA[E-Gitarre]]></category>
		<category><![CDATA[Geschenk]]></category>
		<category><![CDATA[Gitarre]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Konzertgitarre bzw. Klassische Gitarre ist die am weitesten verbreitete Bauform der Gitarre. Sie ist eine akustische Gitarre. Das bedeuted, dass hier die Tonerzeugung ohne Elektronik, sonder rein mechanisch erfolgt. Sie ist aus Holz und hat einen hohlen Korpus mit Schalloch. Außerdem bietet sie [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Konzertgitarre bzw. Klassische Gitarre ist die am weitesten verbreitete Bauform der Gitarre. Sie ist eine <strong>akustische Gitarre</strong>. Das bedeuted, dass hier die Tonerzeugung ohne Elektronik, sonder rein mechanisch erfolgt. Sie ist aus Holz und hat einen hohlen Korpus mit Schalloch. Außerdem bietet sie Anfängern einen unkomplizierten Einstieg in die Welt des Gitarrenspiels, da sie vielseitig einsetzbar und sehr preiswert ist.</p>
<h3>Geschichte</h3>
<p>Die Konzertgitarre ist das älteste Instrument der drei Gitarrentypen. Sie stammt von den so genannten &#8220;Lauten&#8221; ab. Ein Typ dieser besonderen Saiteninstrumente war zu dieser Zeit im antiken Griechenland verbreitet: Die Kithara. Man könnte sie als eine Art Urgroßvater der Gitarren ansehen, da sie schon damals das Prinzip der Klangerzeugung der Gitarre angeeignet hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dann landet sie in Spanien, wo die Gitarrenbauer von west-europäischen Ländern beeinflusst wurden, da sie auch eine Art Laute entwickelt hatten. Doch nun haben die meisten Gitarren nur 4 oder, wie heute üblich, 6 Saiten. In der Renaissance und Barock wurde das Gitarrenspiel zunehmend komplizierter, da die Stücke in Tabulaturen notiert wurden. In Spanien wird in dieser Zeit die Laute als Instrument immer mehr verdrängt und die Gitarren immer mehr bevorzugt. Somit hat man sich viel mehr auf den Gitarrenbau spezialisiert. In der Entwicklung kommt die Barockgitarre nun immer mehr unserer heutigen Konzertgitarre nahe.</p>
<p>Den letzten Schliff zur heutigen Gitarre gelang im 19. Jahrhundert dem spanischen Gitarrenbauer<strong> Antonio Torres</strong>, da seine Gitarren in Form, Größe sowie in technischen und mechanischen Details der heute allgemein verwendeten Form entsprechen. Die Torres-Gitarre ist die Grundlage aller heutigen Modelle einer klassischen Konzertgitarre.</p>
<h3>Die Konzertgitarre / Die Klassische Gitarre</h3>
<p>Wie man sich schon denken kann, wird dieser Gitarrentyp hauptsächlich in der <strong>klassischen Musik</strong> (Kammermusik) bevorzugt. Aber sie wird auch sehr gerne in der Lateinamerikanischer Musik, in der Volksmusik und im Flamenco eingesetzt. Wobei es für den Flamenco auch spezielle Flamenco Gitarren gibt, die in ihrer Bauform ähnlich sind, doch lauter klingen. Die Konzertgitarre wird bevorzugt mit den Fingern angeschlagen oder gezupft, da es damals sehr anspruchsvolle polyphone Werke gab. Es ist auch nicht falsch die Gitarre mit einem Plektrum zu spielen, da die Laute auch zunächst mit einem Hilfsmittel, z.B. einem Federkiel angeschlagen wurde, bevor die Polyphonie den Einsatz aller Finger nötig machte. Mit polyphonen Werken bezeichnet man Werke, in denen die Zupfmuster zu komplex oder zu schwer für das Spielen mit Plektrum sind. Zum Beispiel rhythmisch getrennte Bass- und Melodiestimmen.</p>
<p>Die Konzertgitarre wird mit <strong>Nylonsaiten</strong> bespannt. Bei Nylonsaiten sind die g-, h- und e-Saiten meist komplett aus Kunststoff und bei den dicken E-, A- und D-Saiten ist ein Kunstofffaserkern mit feinen Metallfäden umwickelt. Zudem sind sie, gerade für Anfänger, viel einfacher zu drücken, als Stahlsaiten einer z.B Westerngitarre. Deswegen wird jedem Anfänger geraten mit diesem Gitarrentyp anzufangen. Wichtig ist es auch anzumerken, dass mann keine Stahlsaiten auf eine Konzertgitarre spannen sollte, da Stahlsaiten eine viel stärkere Zugspannung haben, die die Gitarre sogar beschädigen kann.</p>
<p>Die Hauptunterschiede verschiedener Gitarrenmodelle liegen im Material und in der Größe. Also gibt es die Standart Größe für &#8220;normale&#8221; Spieler und die kleineren Versionen für Leute, deren Hände einfach zu klein sind bzw. Kinder. Um zu schauen ob die Gitarre von der Größe her zu dir passt, kannst du ganz einfach deine Finger quer über die Saiten legen (Barré Akkord). Solltest du es nicht schaffen die Tiefe E-Saite zu erreichen, solltest du über ein schmaleres Griffbrett nachdenken. Um den Tonumfang zu erhöhen haben manche Gitarren auch die Cutaway-Korpusform. Das ist eine zusätzliche Einbuchtung/Aussparung an der Unterseite des Korpus, damit man einfacher in den höchsten Lagen greifen kann. Sonst haben sie normalerweise einen 8-förmigen Korpus.Zudem besitzen manche Konzertgitarren ein Tonabnahmesystem das einen elektrischen Anschluss an den Verstärker ermöglicht.</p>
<p>Hochwertigste Konzertgitarren werden mit einem Schellack-Harz-Gemisch auf Spiritusbasis handpoliert. &#8220;Schellack&#8221;, hat den Vorteil, dass er jederzeit wieder auf Hochglanz poliert werden kann und kleine Kratzer dadurch wieder verschwinden. Allerdings verlangt Schellack immer eine bestimmte <a title="Gitarrenpflege" href="http://six-strings.de/blog/do-it-yourself/gitarrenreinigung-und-pflege" target="_blank">Pflege und Reinigung</a>, um nicht stumpf auszusehen.</p>
<p>Im Vergleich zur Western- und E-Gitarre hat Die Konzertgitarre ein breiteres Griffbrett.</p>
<h3>Aufbau der Konzertgitarre</h3>
<ol>
<li>Kopf</li>
<li>(Stimm-)Wirbel</li>
<li>Hals/Griffbrett -&gt; Stimmechanik</li>
<li>Bund/ Bundstäbchen</li>
<li>Sattel</li>
<li>Korpus</li>
<li>Decke</li>
<li>Boden</li>
<li>Schallloch</li>
<li>Steg</li>
<li>Saiten</li>
</ol>
<p>Wenn du dir eine Konzertgitarre zulegen möchtest, dann solltest du unbedingt darauf schauen, auf <a title="Gitarrenkauf" href="http://six-strings.de/blog/equipment/gitarrenkauf-als-anfanger-worauf-muss-ich-achten" target="_blank">was man beim Gitarrenkauf achten muss</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>POD 2.0 – der vielseitige Soundeinstieg</title>
		<link>http://six-strings.de/blog/equipment/pod-2-0-%e2%80%93-der-vielseitige-soundeinstieg</link>
		<comments>http://six-strings.de/blog/equipment/pod-2-0-%e2%80%93-der-vielseitige-soundeinstieg#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Nov 2010 16:24:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Equipment]]></category>
		<category><![CDATA[2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Amp]]></category>
		<category><![CDATA[E-Gitarre]]></category>
		<category><![CDATA[Effekt]]></category>
		<category><![CDATA[Homerecording]]></category>
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		<category><![CDATA[Modelling]]></category>
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		<category><![CDATA[review]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Modell-Amp? Die Erlösung für die Gitarrenwelt? Deren Vernichtung? Na, was ist er denn nun, diese süße kleine rote Bohne? Nun zunächst einmal zu den Fakten. Wir haben es hier mit einem Gitarrenverstärker zu tun, dem wir ein reines Gitarrensignal geben und der ein [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Modell-Amp? Die Erlösung für die Gitarrenwelt? Deren Vernichtung?</p>
<p>Na, was ist er denn nun, diese süße kleine rote Bohne?</p>
<p>Nun zunächst einmal zu den Fakten. Wir haben es hier mit einem Gitarrenverstärker zu tun, dem wir ein reines Gitarrensignal geben und der ein Audiosignal ausgibt. Soweit so gut.</p>
<p>Man kann es als Topteil in komischer Form, oder als Multi-Effektgerät bezeichnen. Aber wie man es nennt ist letztlich egal.</p>
<p>Denn bekannt ist, dass seit seiner Einführung der POD unzählige Male verkauft wurde und die Herzen vieler Gitarristen höher schlagen ließ.</p>
<ul>
<li>32 Verstärkermodelle</li>
<li>24 Boxenmodelle</li>
<li>8 Effekte</li>
<li>36 Preset-/Speicherplätze</li>
<li>3-Band EQ</li>
<li>integriertes Stimmgerät</li>
<li>Eingang: 6,3mm Klinke</li>
<li>Ausgang: 2x 6,3mm Klinke</li>
<li>Kopfhöreranschluss</li>
<li>MIDI In, Out</li>
<li>Fußpedalanschluß (für optionales Line 6 Floorboard)</li>
<li>Netzteil inklusive</li>
</ul>
<h3>Optik/Verarbeitung</h3>
<p>Der Pod besteht aus einer roten Metallhülle. Es gibt ein Display, welches das aktuell angewählte Preset anzeigt, sowie zehn Drehregler zur Einstellung der Presets und acht Funktionstasten, zum Wechseln der Presets, Anwahl des Tuners und noch einiger Kleinigkeiten, die man aber alle recht schnell entdeckt und kennenlernt.</p>
<p>Damit er auch eine gewisse Standfestigkeit hat, besitzt der Pod noch vier kleine Gummifestigkeit, die ihm eine gewisse Rutschfestigkeit verschaffen.</p>
<p>Dank der Metallhülle ist er unglaublich Robust, trotz Gebrauchtkaufes und mehrerer kleiner Stürze funktioniert noch alles bestens und es zeigen sich außer kleinerer Lackschäden, die durch die Stürze entstanden sind, keinerlei Schäden oder Beeinträchtigungen.<br />
Einstellmöglichkeiten</p>
<p>Für jeden Speicherplatz lässt sich ein speziell eingestellter Sound speichern. Diesen Sound setzt man nach persönlichem Belieben zusammen.</p>
<p>Die Grundlage eines jeden Sounds stellt das gewählte Verstärkermodell dar. Hier hat man schon eine Auswahl von 32 Amp-Simulationen, angelehnt an solch namenhafte Amphersteller wie Marshall, Fender, Mesa und Vox.</p>
<p>Hierbei sollte man natürlich schon eine Vorstellung haben, was man für einen Sound erstellen möchte, allerdings kann man wenn man die Zeit und Lust dazu hat, auch einfach mal schauen welche Bandbreite welcher Amp abdeckt, und zum Beispiel versuchen aus einem Marshall Hi-Gain Amp einen clean Sound rauszukitzlen.</p>
<p>Dem Nutzer sind hierbei keinerlei Grenzen gesetzt und jede Amp-Simulation kann so benutzt werden wie man es gerne hätte.</p>
<p>Nachdem man einen Amp gewählt hat, kann man noch eine Box wählen, wenn man möchte, ansonsten sucht der Pod automatisch die passende Box zum Amp. Auch hier kann man viel experimentieren, indem man Beispielsweise einen Marshall Hi-Gain Amp durch eine kleine 1*12 Box schickt. Klingt garantiert anders, als wenn man es mit der Standard 4*12 macht.</p>
<p>Nun gut wir haben jetzt einen Verstärker und eine Box, kommt jetzt die Feinjustierung. Wir haben dafür einen 3-Band Equalizer, eine Drive-Regler, der für die Verzerrung sorgt, einen Reverb-Regler, sowie zu guter Letzt einen Regler für die Stärke des Effektes.</p>
<p>Ja des Effektes. Denn der Pod hat nicht nur verschiedene Verstärkermodelle, sondern auch noch 8 Effekte, die man dazu schalten kann. Außerdem kann man jeden Effekt auch mit dem Delay kombinieren. Ein weiterer Effekt im Pod ist ein immer dazuschaltbares Noise-Gate.</p>
<p>Zu jedem Effekt kann man auch noch eine weitere Einstellung treffen. Nämlich die Wahl der Geschwindigkeit des Effektes, die man über einen Tap-Schalter manuell einstellen kann.</p>
<p>Wem das alles für die erste Benutzung zu viele Möglichkeiten sind, der kann zunächst auf die Werkspresets zurückgreifen, diese bieten für jeden Amp einen Beispielsound.</p>
<h3>Klang</h3>
<p>So und wie klingt das ganze jetzt?</p>
<p>Nachdem man sich durch die Bedienungsanleitung gelesen hat, welche übrigens an manchen Stellen sehr amüsant geschrieben ist, dann kann man sich seinen Lieblingssound einstellen.</p>
<p>Der Pod gibt einem natürlich mit den vielen Möglichkeiten unzählige Klänge zur Hand. Er bietet viele sehr gut gelungene Möglichkeiten an und hat sicherlich auch Schwächen zwischendurch, was bei so vielen Varianten auch nicht verwunderlich ist. Wichtig bei der Betrachtung ist natürlich, dass jeder den Klang anders bewertet, sodass man bei so einem Gerät eigentlich kaum um ein Anspielen herum kommt.</p>
<p>Meiner Erachtens nach liefert der Pod gerade im Bereich von leicht crunchigen Blues Klängen mit viel Hall und Delay, wie aber auch bei grundlegend Cleanen Sounds mit denselben Effekten sehr gute Arbeit ab. Auch ohne Effekte liefert er sehr überzeugende Simulationen von Amp-Legenden wie z.b. dem Fender Bassman oder dem Roland Jazz Chorus. Auch im Rock und Metal-Bereich bietet sich ein grundsolider Sound, den man mit Simulationen von Amps erreicht für die man sonst im Tausend Euro Bereich liegt und das alles ist in dieser kleinen roten Büchse.</p>
<p>Die häufigste Kritik, dass sich der Sound des Pod in einem Bandgefüge nicht durchsetzt, kann ich übrigens für mich selber widerlegen, da ich sehr gut mit dem Pod über eine PA im Proberaum klar komme.</p>
<p>Klanglich kann man beim Pod zwar sicherlich an vielen Stellen sehr kleine Abstriche machen, aber dafür bietet sich einem eine unglaubliche Vielfalt an Sounds mit denen man sich allen Stilrichtungen annähern kann und das alles in einem Gerät.<br />
Benutzung</p>
<p>Die häufigste Benutzung des Pod findet im Studio-, sowie im Homerecording-Bereich statt. Hier bietet sich einem eine wunderbare Möglichkeit mit dem eingebauten A.I.R-System. Dieses System simuliert die Aufnahme, der Presets, mithilfe eines Mikrofons am Amp. Man geht vom Ausgang des Pod direkt in ein Mischpult oder eine Soundkarte und kann sofort aufnehmen.</p>
<p>Das A.I.R-System lässt sich aus- und anschalten und bietet damit auch die Möglichkeit den Pod vor einen Amp zu schalten und den Amp als bloße Endstufe zu benutzen um danach über eine Box den Sound wiederzugeben.</p>
<p>Das im Pod eingebaute Stimmgerät verrichtet solide seine Arbeit und erlaubt bei Bedarf auch den Wechsel der Grundfrequenz, sodass sich z.b. auch außer europäische Stimmungen einstellen lassen.</p>
<p>Auch bei Live-Auftritten macht der Pod eine gute Figur, für diese Nutzung ist es allerdings empfehlenswert, das zugehörige Floorboard von Line6 zu erwerben, denn dieses bietet die Möglichkeit die Presets zu wechseln und einzelne Effekte in der Einstellung an- und auszuschalten. Außerdem verfügt es über ein Wah- und ein Volumepedal.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Der Pod bietet ein riesengroßes Soundfeld in dem man sich austoben kann. Er bietet jedem Gitarristen die Möglichkeit mit Sounds zu experimentieren und dabei alles in einem Gerät zu einem total soliden Preis, der sich daraus ergibt, dass der Pod 2.0 mittlerweile über 10 Jahre auf dem Markt ist und es viele Nachfolgemodelle gibt.</p>
<p>Zum Einstieg in das Experimentieren mit Sounds bietet sich wenig besser an, da man alle Richtungen probieren kann und vor allem auch zahlreiche Effekte beisammen hat und nicht mehr nur zwischen Clean- und Distortion-Channel am kleinen Übungsamp wählen kann, sondern den Pod davor schaltet und den Amp clean schaltet.</p>
<p>Wer also gerne mal mehr mit Sound experimentieren kann sich gut und gerne einen Pod holen und er öffnet einem die Türen auf dem Weg zu einem guten Gitarrensound.</p>
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		<item>
		<title>Ibanez RG350 – Fortgeschrittenen Gitarre im Test</title>
		<link>http://six-strings.de/blog/equipment/ibanez-rg350-fortgeschrittenen-gitarre-im-test</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 09:34:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ibanez RG350]]></category>
		<category><![CDATA[Metal Gitarre]]></category>
		<category><![CDATA[RG 350]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute widmen wir uns mal einer Gitarre, die ich uneingeschränkt für schon fortgeschrittene Gitarristen empfehlen würde. Die Gitarre stammt von der Firma &#8216;Ibanez&#8217; und entstammt der RG-Serie, die sich weltweit großen Absatzes erfreut. Es ist das Modell mit der Bezeichnung &#8216;RG350. Preislich liegt das [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Heute widmen wir uns mal einer Gitarre, die ich uneingeschränkt für schon fortgeschrittene Gitarristen empfehlen würde. Die Gitarre stammt von der Firma &#8216;Ibanez&#8217; und entstammt der RG-Serie, die sich weltweit großen Absatzes erfreut. Es ist das Modell mit der Bezeichnung &#8216;RG350. Preislich liegt das ganze bei ca. 450€, die sehr ordentlich sind.</p>
<ul>
<li>24 Bünde</li>
<li>Edge III Tremolo</li>
<li>Linde Korpus</li>
<li>Ahorn Hals</li>
<li>Palisander Griffbrett</li>
<li>Haifischzahn Inlays</li>
<li>Humbucker in Hals und Steg Position</li>
<li>Singe Coil in der Mitte</li>
<li>Tone- und Volumepoti</li>
</ul>
<h3>Optik/Verarbeitung</h3>
<p>Die RG350 DX WH ist klassisch weiß und hat ein weiß/silbrig glänzendes Schlagbrett. Es gibt die gleiche Gitarre auch in Schwarz mit weißem Schlagbrett(Version EX BK), Schwarz mit schwarzem Schlagbrett (M-BK) und zu guter Letzt auch noch in Gelb mit schwarzem Schlagbrett(M-YE).</p>
<p>Meine persönliche Version ist die DX WH von der ich im folgenden ausgehe, dies stellt jedoch kein Problem dar, da alle Gitarren vom Grundaufbau gleich sind und nur optische Unterschiede vorhanden sind.</p>
<p>Bei der Verarbeitung lassen sich keinerlei Fehler finden, bis auf eine Ausnahme ist alles bei meiner Gitarre in bester Ordnung. Diese Manko, ist der doch hörbare Lautstärke-Schub den der Humbucker in Steg-Position erzeugt.Anzumerken ist noch die von Werk aus perfekt eingestellte Saitenlage.<br />
Bespielbarkeit:</p>
<p>Die besonders gute Bespielbarkeit von Ibanez-Gitarren ist seit langer Zeit bekannt. Nicht umsonst besitzen drei Vorzeige Flitzefinger-Gitarristen wie Steve Vai, Joe Satriani und Paul Gilbert ihre eigenen Signaturegitarren bei Ibanez.</p>
<p>Auch bei der RG350 merkt man den Ibanez Anspruch im Bereich der Bespielbarkeit dem Gitarristen alle Türen aufzustoßen. Ein dünner, über den ganzen Hals perfekt bespielbarer Hals und die niedrige Saitenlage, welche den nötigen Kraftaufwand minimiert, sorgen für ein überzeugend gutes Spielgefühl. Wer vorher noch auf keiner ähnlichen Gitarre gespielt hat, wird sich vorkommen wie im Paradies, denn es scheint einem alles leichter zu fallen.</p>
<h3>Klang</h3>
<p>Klanglich könnte man bei der Gitarre fasst den Eindruck erhalten, dass sie einen Spagat zwischen dem Fender-Twang und dem Gibson Druck erreichen möchte. Dazu kommt noch die Prise Ibanez Eigenheit und fertig ist die RG. Diese Vielfalt ist natürlich in keiner Weise perfekt vielmehr stellt sie einen Kompromiss zwischen den drei Bereichen dar. Dies wird durch die vielfältige Tonabnehmer Bestückung erreicht.</p>
<p>Humbucker, Single Coil, Humbucker.</p>
<p>Beide Humbucker sind splitbar und arbeiten dann zusammen mit Single Coil. Daraus ergeben sich dann insgesamt fünf Einstellungen, welche alle einen speziellen Klang mit sich bringen und dem Gitarristen eine große Vielfalt bieten.</p>
<p><img class=" wp-image-347 alignnone" src="http://six-strings.de/wp-content/uploads/2010/11/HSH_SPLIT_5WAYLEV_1V1T.jpg" alt="" width="600" height="228" /></p>
<p>Die beiden Humbucker in der puren Version bieten sich hervorragend für Rock und Metal an. Hierbei ist die Hals-Position etwas basslastiger und die Steg-Position deutlich Höhenlastiger und wie schon erwähnt auch lauter, was bei den meisten Verstärkern für mehr Verzerrung sorgt. Man könnte sie auch nach Rhythmus und Lead einteilen und sie könnten in dieser Form auf jeder Gibson sitzen, wenn auch bei den Gibson die Ausprägung jedoch deutlich stärker ist.</p>
<p>Dazu haben wir dann in der mittleren Position den Single Coil, der den cleanen Sound der Gitarre wiedergibt. Dieser Sound ist auch überzeugend und ist an den typischen Fender-Sound angelehnt. Wunderbar Mitten- und Höhenlastig. Dazu kommen noch die beiden Split-Positionen. Hals und Single-Coil stellt einen der Mittenposition ähnlichen Sound zur Verfügung, jedoch etwas dunkler und mit mehr Bässen. Steg und Single Coil nähern sich dem Klang einer Akustikgitarre an, das heißt noch mehr Höhen als in der Single Coil-Position.</p>
<p>Wenn einem dieser Wald an Möglichkeiten noch nicht ausreicht, dann kann man auch noch mit dem Volume- und Tonepoti der Gitarre rumspielen und weitere Klänge erhalten.</p>
<p>Hier bietet sich also ein reichhaltiges Feld an Klängen, die alle keine Perfektion anbieten, sondern den Kompromiss zwischen Vielfalt und Qualität wagen, welcher einem fortgeschrittenen Gitarristen gute Möglichkeiten gibt, seine Gitarrenklangwelt zu erweitern und neue Bereiche zu entdecken und zu nutzen.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Die RG350 ist eine sehr gute Gitarre für Gitarristen, die mit den Grundlagen des Gitarrenspiels vertraut sind und den nächsten Schritt machen wollen. Hierzu bietet vor allem das reichhaltige Klangspektrum viele Möglichkeiten zum experimentieren. Auch die Bespielbarkeit eröffnet einem neue Möglichkeiten, sodass sich diese Gitarre wunderbar zum Weiterentwickeln eignet.</p>
<p>Einem Anfänger würde ich sie eher nicht empfehlen, da einem die niedrige Saitenlage nicht sonderlich hilfreich ist, beim Versuch die Kraft in den Fingern zu erhöhen. Allerdings mag es auch Anfänger geben, denen die Gitarre sehr gut gefällt, diese sollten bloß ihre Fingerkraft im Auge behalten und zur Not gesondert trainieren. Auch einige alte Gitarrenhasen mögen die Möglichkeiten dieser Gitarre schätzen und sie sich vielleicht mal näher angucken.</p>
<p>Allerdings ist das Niveau als fortgeschrittener Gitarrist schon so hoch, dass man auf keinen Fall um ein Anspielen herum kommt, denn man muss erst einmal für sich selbst sehen, ob einem die Gitarre liegt oder nicht.</p>
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		<title>Gitarrenkauf als Anfänger &#8211; Worauf muss ich achten?</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Nov 2010 09:01:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emre</dc:creator>
				<category><![CDATA[Equipment]]></category>
		<category><![CDATA[Anfänger]]></category>
		<category><![CDATA[E-Gitarre]]></category>
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		<category><![CDATA[Gitarre kaufen]]></category>
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		<description><![CDATA[Als Gitarreneinsteiger möchte man nicht ahnungslos in einen Gitarrenladen reinspazieren, ohne zu wissen, welche Kriterien eine Gitarre erfüllen muss, damit man keinen Fehlkauf macht. Außerdem ist man sich nicht sicher, wie viel Geld man ausgeben sollte. In diesem Artikel wird ihnen das Grundwissen über den Gitarrenkauf vorgezeigt.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Als Gitarreneinsteiger möchte man nicht ahnungslos in einen Gitarrenladen reinspazieren, ohne zu wissen, welche Kriterien eine Gitarre erfüllen muss, damit man keinen Fehlkauf macht. Außerdem ist man sich nicht sicher, wie viel Geld man ausgeben sollte. In diesem Artikel wird dir das Grundwissen über den Gitarrenkauf vorgezeigt.</p>
<h3>Was für eine Gitarre?</h3>
<p>Als Allererstes sollte man sich im Klaren sein, was für eine Gitarre man eigentlich spielen möchte. Hier gibt es folgende Möglichkeiten:</p>
<p>Konzertgitarre, Westerngitarre oder elektrische Gitarre.</p>
<p>Zunächst sollte man sich entscheiden, ob man lieber eine mit<strong> Nylon- </strong>oder <strong>Stahlsaiten </strong>bespannte Gitarre spielen will. Einem Anfänger wird immer zur Konzertgitarre geraten, da sie mit ihren Nylon-Saiten sehr fingerfreundlich ist. Schwieriger wird es bei der Entscheidung der Western oder elektrischen Gitarre. Mit ihren Stahlsaiten machen sie es den meisten Einsteigern schwer, da ihnen schnell der Spaß am spielen vergeht, wenn die Finger verletzt werden.</p>
<p>Auch die Saitenspannung spielt eine wichtige Rolle. Je größer die Saitenspannung ist, umso mehr Kraft benötigt man um die Saiten runterzudrücken. Zum Beispiel hat die Westerngitarre durch ihre Stahlsaiten eine wesentlich größere Saitenspannung als die Konzertgitarre.</p>
<p><strong>Entscheiden muss jeder für sich selbst</strong>. Nur weil die Westerngitarre am schwersten zu spielen ist, heißt es nicht, dass man mit der Konzertgitarre anfangen muss. Es kann auch Vorteile haben, mit der schwereren Gitarre anzufangen, da man z.B wenn die Hornhaut schneller wächst, im Nachhinein keine Probleme beim spielen auf den anderen Gitarrentypen hat.</p>
<p><strong>Ein weiteres Kriterium</strong>, nach dem man urteilen sollte, ist, welche Musikrichtung man spielen möchte. Wenn man eher Metal spielen will, sollte man sich keine Konzertgitarre zulegen, da sie mehr für klassische Stilrichtungen gedacht ist.</p>
<p>Die E-Gitarre ist, was den Klang angeht, sehr flexibel und kann somit für fast alle Musikrichtungen verwendet werden. Andererseits kann man sie nicht zum Spielen am Lagerfeuer mitnehmen, da sie ohne den Verstärker viel zu leise ist.</p>
<p>Also hat jeder Gitarrentyp seine Stärken und Schwächen.</p>
<h3>Wie viel sollte ich ausgeben?</h3>
<p>Am Anfang möchte man nicht so viel Geld ausgeben, da man sich nicht sicher sein kann, ob die Gitarre denn das richtige Instrument sei. Aber wenn die Gitarre nur schiefe Töne herausbringt und sich die Saiten die ganze Zeit verstimmen, ist es kein Wunder, dass es keinen Spaß mehr macht Gitarre zu spielen und man das Interesse daran verliert.</p>
<p>Beim Kauf der Gitarre gilt immer: Qualität hat seinen Preis. Sprich: je mehr man in sein Instrument investiert, umso mehr bekommt man zurück.</p>
<p>Zu Anfang ist eine Gitarre ab 200,00 € absolut in Ordnung. Alles darunter ist kritisch zu betrachten, da es sehr viele Sachen gibt, die man bemängeln kann, aber dazu im nächsten Punkt mehr. Außerden wächst mit der Zeit die Erfahrung und man erkennt, dass es viel mehr klangliche Möglichkeiten gibt. Vom Kauf im Internet ratet man Grundsätzlich ab, wenn man die Gitarre nicht schon selbst in der Hand gehabt hat, denn auf Bildern sieht alles gut aus. Deswegen sollte man immer in ein Musikfachgeschäft gehen und die Gitarre in Natura betrachten. Es ist kein Fehler den bekannten Marken (z.B Fender, Gibson, Ibanez usw.) zu vertrauen. Es sind Markennamen und sie sind durch ihre Qualität berühmt geworden.</p>
<p>Wichtig ist, dass deine Gitarre genau deinen Vorstellungen entspricht (Größe, Design, Klang etc.).</p>
<p>Aber auf den Preis der eigentlichen Gitarre muss man immer mit Nebenkosten rechnen. Beispielsweise ist ein gutes Stimmgerät Grundvoraussetzung einer guten Lernentwicklung. Wenn die Gitarre dauerverstimmt ist, dann macht es ja auch keinen Spaß zu üben, oder?</p>
<p>Bei der E-Gitarre muss man noch tiefer in die Taschen greifen, da sie noch einen Amp (Amplifier), also einen Verstärker benötigt. Leider gilt hier wieder: Qualität hat seinen Preis.  Aber bei der Entscheidung des Verstärkers sollte man am besten in ein Musikfachgeschäft gehen und sich beraten lassen, da es so unglaublich viele Sounds gibt und man einfach für sich selbst entscheiden sollte, welcher Verstärker am meisten seinen Vorstellungen entspricht. Erst ab 300 € wird jemandem bewusst, dass jeder Verstärker seinen individuellen Klang hat.</p>
<h3>Worauf muss ich achten?</h3>
<p>Wenn man die Gitarre in der Hand hält, sollte man kontrollieren/nachschauen</p>
<ul>
<li><strong>ob es irgendwelche Macken, Fehler bei der Verarbeitung oder Stellen wo der Lack abgeht gibt. </strong>Das Kann nicht nur die Optik sondern auch die Gitarre an sich beeinflussen. Eine Gitarre mit einem Loch im Korpus kann den Ton nicht mehr so gut vermitteln.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>ob der Hals gerade ist. </strong>Der Hals der Gitarre muss gerade sein und darf nicht nach links oder rechts gebogen. Man sagt im Allgemeinen, dass der Hals eine leichte Krümmung entgegengesetzt den Saiten haben sollte, um den Sound der Gitarre und das freie Schwingen der Saiten zu verbessern. Eine Faustregel ist auch, dass wenn man die Saiten im 1. und 12. Bund auf das Griffbrett drückt, die Saiten im 7. Bund zum Bundstäbchen hin nicht mehr als c.a 0,4 mm entfernt sein dürfen. Wenn dies nicht zutrifft, muss der Hals der Gitarre überarbeitet werden. Also Finger weg! Das bringt nur Extrakosten und Aufwand.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>ob die Saitenlage in Ordnung ist. </strong>Die Saitenlage ist wichtig für die Spielbarkeit der Gitarre. Die Saiten dürfen nicht zu weit von oder zu nahe am Griffbrett liegen, denn sonst lassen sie sich entweder schwer greifen oder die Saiten schlagen an die Bundstäbchen an und schnarren beim spielen.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>ob sich die Saiten nicht so schnell verstimmen.</strong> Das ist eines der nervigsten Sachen beim Kauf einer Gitarre. Das kann man ganz einfach kontrollieren, indem man im Musikfachgeschäft ein Stimmgerät verlangt und die Saiten alle stimmt. Dann macht man ganz viele Bendings auf einer Saite und schaut nach, ob sie sich verstimmt hat. Wenn sie sich sehr stark verstimmt oder beim drehen der Wirbel geknackt hat, ist vom Kauf abzuraten.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>ob es noch Garantie gibt für Reperaturen etc.</strong> Auch ein sehr wichtiger Punkt, falls die Gitarre Kaputt geht. Reperaturen sind sehr Teuer und können bis zu 100 € kosten. Deswegen wäre eine Garantie sinnvoll.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>ob die Elektronik in Ordnung ist (E-Gitarre)</strong>. Niemand möchte eine rauschende E-Gitarre, deswegen sollte man mehr Geld in die E-Gitarre investieren, damit das gesamtbild Stimmt.</li>
</ul>
<p>Zum Abschluss kann man nur sagen, dass es beim Gitarrenkauf sehr viele Sachen zu beachten gibt und es sinvoll ist sich zu informieren.</p>
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		<title>Jimi Hendrix</title>
		<link>http://six-strings.de/blog/portraits/jimi-hendrix</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Sep 2010 11:46:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Portraits]]></category>
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		<category><![CDATA[Rock]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit Jimi Hendrix wurde am 27. November 1942 in Seattle im US-Bundesstaat Washington der wahrscheinlich einflussreichste Musiker der Rockgeschichte geboren. Er erblickte als Johnny Allen Hendrix das Licht der Welt, wurde jedoch von seinem Vater wenige Jahre später in James Marshall Hendrix umbenannt. Hendrix&#8217; [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_994" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><p class="wp-caption-text">Jimi Hendrix als Kind mit seinem Vater</p></div>
<p>Mit Jimi Hendrix wurde am 27. November 1942 in Seattle im US-Bundesstaat Washington der wahrscheinlich einflussreichste Musiker der Rockgeschichte geboren. Er erblickte als Johnny Allen Hendrix das Licht der Welt, wurde jedoch von seinem Vater wenige Jahre später in James Marshall Hendrix umbenannt. Hendrix&#8217; Kindheit war vor allem von sehr schwierigen Lebensumständen geprägt: Er wurde als Zweijähriger von seiner Mutter in die Obhut einer befreundeten Familie gegeben und ab 1946 von seinem Vater, der kurz zuvor aus dem Militärdienst entlassen wurde, versorgt. Zwar kehrte Hendrix&#8217; Mutter kurz darauf wieder zur Familie zurück, doch bestimmte die folgenden Jahre eine Reihe schicksalhafter Fügungen. Hendrix hatte vier Geschwister, von denen drei von Geburt an mit schweren gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatten. Nachdem sich Hendrix` Eltern 1950 endgültig scheiden ließen, wuchs er bei seiner Großmutter im kanadischen Vancouver auf; Hendrix&#8217; Geschwister wurden in Pflegeeinrichtungen untergebracht oder zur Adoption freigegeben. Jimi Hendrix&#8217; Mutter starb 1958 nach schwerer Alkoholkrankheit an einem Milzriss. Versuche, ein geregeltes Leben zu führen, schlugen fehl: Nach seinem Schulverweis geriet Jimi Hendrix wegen Autodiebstahls mit der Polizei in Konflikt und wurde vor die Wahl gestellt, eine Haftstrafe anzutreten oder sich für drei Jahre für die US-Armee zu verpflichten. Hendrix entschied sich für die Armee, wurde allerdings bereits nach einem Jahr, vermutlich wegen mangelnder Disziplin, wieder aus dieser entlassen.</p>
<h3>Einflüsse, erste Instrumente und musikalische Erfahrungen</h3>
<p>Als früheste musikalische Einflüsse von Jimi Hendrix gelten amerikanische Rock&#8217;n'Roll-Musiker wie Elvis Presley, den er 1957 in Seattle live sah, und Little Richard. Mit Bluesmusik soll Hendrix über die Plattensammlung seines Vaters in Berührung gekommen sein; in seinem Buch &#8220;My Son Jimi&#8221; (veröffentlicht 1999) berichtet Hendrix&#8217; Vater insbesondere von dessen Vorliebe für die Rock&#8217;n'Roll- und Bluesgrößen Muddy Waters und B.B. King. Wohl auch wegen der andauernden finanziellen Notlage der Familie war das erste Instrument von Jimi Hendrix keine Gitarre, sondern wahrscheinlich eine Mundharmonika. 1958 oder 1959 kaufte Hendrix&#8217; Vater ihm seine erste elektrische Gitarre, eine Supro Ozark 1560 S. Nach einem Auftritt mit einer von Hendrix&#8217; ersten Bands wurde diese erste Gitarre jedoch gestohlen. Jimi Hendrix&#8217; zweite elektrische Gitarre war sehr wahrscheinlich eine Danelectro &#8220;Silvertone&#8221; U1 mit nur einem Pickup. Diese Gitarre tauschte er 1962, als er mit The King Casuals, seiner ersten gemeinsamen Band mit Billy Cox, regelmäßig in Nashville auftrat, gegen eine Epiphone Wilshire ein. Seine erste Fender-Gitarre, eine 59er Duo-Sonic, spielte er während seiner Zeit in der Background-Band der Isley Brothers in New York. In den folgenden zwei Jahren, als er überwiegend zusammen mit Little Richard und King Curtis auftrat, spielte er neben seiner Duo-Sonic auch eine Fender Jazzmaster. 1966 kaufte Jimi Hendrix in New York seine erste Stratocaster.</p>
<h3>Durchbruch, Karriere und Tod</h3>
<div id="attachment_991" class="wp-caption alignleft" style="width: 238px"><p class="wp-caption-text">Jimi Hendrix beim legendären Woodstock-Festival</p></div>
<p>The Blue Flame brachen auseinander, als ein britischer Musikproduzent Jimi Hendrix nach England holte, um mit Noel Redding als Bassisten und Mitch Mitchell als Schlagzeuger The Jimi Hendrix Experience zu gründen. In England lernte Hendrix auch Eric Clapton kennen, mit dem er bis zu seinem Tod befreundet blieb. Schon vor der Veröffentlichung des ersten Albums &#8220;Are You Experienced&#8221; landeten The Jimi Hendrix Experience mit den drei Singles &#8220;Hey Joe&#8221;, &#8220;Purple Haze&#8221; und &#8220;The Wind Cries Mary&#8221; Top-Ten-Erfolge in Großbritannien. Nach der Veröffentlichung zweier weiterer Alben, &#8220;Axis: Bold as Love&#8221; und &#8220;Electric Ladyland&#8221;, die den Durchbruch, auch in den USA brachten, brachen The Jimi Hendrix Experience 1969 an Interessenskonflikten zwischen den Musikern auseinander. Am 18. August 1969 absolvierte Hendrix mit seinem alten Weggefährten Billy Cox sowie Mitch Mitchell das legendäre Woodstock-Konzert, das mit mehr als zwei Stunden Dauer das wahrscheinlich längste Set seiner Karriere darstellt. Um vertragliche Verpflichtungen zu erfüllen, nahm Jimi Hendrix zwischen dem 31. Dezember 1969 und dem 1. Januar 1970 mit der Band of Gipsys (bestehend aus Hendrix, Billy Cox und Buddy Miles) mehrere Live-Konzerte im New Yorker Filmore East auf, aus denen wenig später ein Live-Doppelalbum zusammengestellt wurde. Am 31. August spielte Hendrix mit Cox und Mitchell auf dem Isle-of-Wight-Festival auf der gleichnamigen Südenglischen Insel. Als sein letztes reguläres Live-Konzert gilt Hendrix&#8217; Auftritt beim Love-and-Peace-Festival auf der Nordseeinsel Fehmarn, nach dem er nach London zurückkehrte. In London beteiligte sich Jimi Hendrix am 16. September 1970 an einer Jam-Session mit Eric Burdon und dessen neuer Band WAR. Jimi Hendrix starb in den frühen Morgenstunden des 18. Septembers 1970 im Hotelzimmer seiner Freundin. Vermutlich erstickte Hendrix an seinem Erbrochenen, nachdem er große Mengen Rotwein und Schlafmittel konsumiert hatte.</p>
<h3>Video: Jimi Hendrix&#8217; Tod in den Nachrichten</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/wpgkRYeBoKw?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<h3>Equipment</h3>
<div id="attachment_997" class="wp-caption alignright" style="width: 203px"><p class="wp-caption-text">Jimi Hendrix Woodstock Stratocaster hat Legenden-Status</p></div>
<p>Mit seinem künstlerischen Durchbruch Mitte der 60er Jahre spielte Hendrix sowohl live als auch im Studio fast ausschließlich Stratocaster-Gitarren. Jimi Hendrix war Linkshänder, und so hatte es sich in den frühen Jahren seiner musikalischen Karriere als Notwendigkeit erwiesen, die Saiten der Rechtshänderinstrumente entsprechend verkehrt herum aufzuziehen. Diese Praxis setzte Jimi Hendrix auch in späteren Jahren fort, obwohl er sicher im Stande gewesen wäre, sich teure Sonderanfertigungen zu leisten. Als Grund für Hendrix&#8217; Festhalten an der umgekehrten Saitenfolge gilt der besondere Klang, den die Pickups der so modifizierten Instrumente erzeugten; das diagonal angelegte &#8220;Bridge-Pickup&#8221; der Stratocaster nahm nun die E-Saite an der Position der e&#8217;-Saite, die A-Saite an der Position der h-Saite, die d-Saite an der Position der g-Saite und umgekehrt ab. Um diesen Effekt nachzuahmen hat Fender für Rechtshänder auch eine &#8220;Reverse Stratocaster&#8221; entwickelt, deren Hals und Pickups verkehrt herum angeordnet sind. Zu den weiteren von Jimi Hendrix gespielten E-Gitarren gehören Gibson SGs und Flying-Vs sowie eine Gretsch Corvette. Jimi Hendrix benutzte eine Reihe verschiedener Effektgeräte, von denen die prägnantesten das Wah-Wah-Pedal von Vox sowie das Fuzz-Pedal gewesen sein dürften. Als Verstärker nutzte er auf späteren Aufnahmen und bei Konzerten fast ausschließlich Marshall Amps und Stacks.</p>
<h3>Stil</h3>
<p>Jimi Hendrix&#8217; Gitarrenspiel war vor allem von seiner Virtuosität gekennzeichnet. Neben spielerischem Können gehörten dazu auch Hendrix‘ Experimentierfreude &#8211; er spielte die Gitarre mit seinen Zähnen und arbeitete mit Rückkopplungen -, sowie gelegentliche Trickeinlagen bei Live-Auftritten (das Spielen der Gitarre auf dem Rücken oder das einhändige Spiel mit der Griffhand).</p>
<h3>Video: Jimi Hendrix spielt &#8220;Star Spangled Banner&#8221; (amerikanische Nationalhymne) beim Woodstock-Festival</h3>
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