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	<title>six strings &#187; Blues</title>
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		<title>Band Success 18: Die Homepage Teil 2/2</title>
		<link>http://six-strings.de/blog/band-success/die-homepage-teil-22</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 08:59:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Band Success]]></category>
		<category><![CDATA[Anfänger]]></category>
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		<category><![CDATA[Blues]]></category>
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		<description><![CDATA[Herzlich Willkommen zum achtzehnten Teil der six strings-Kolumne mit dem Namen “Band Success”. Hier ist der zweite Teil zu eurer Homepage. Letzte Woche ging es um grundsätzliche Überlegungen, wie eine Homepage für deine Band aussehen kann. Jetzt machen wir mit den wesentlichen Inhalten weiter: [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herzlich Willkommen zum achtzehnten Teil der six strings-Kolumne mit dem Namen “Band Success”. </strong><strong>Hier ist der zweite Teil zu eurer Homepage.<br />
</strong></p>
<p>Letzte Woche ging es um grundsätzliche Überlegungen, wie eine Homepage für deine Band aussehen kann. Jetzt machen wir mit den wesentlichen Inhalten weiter:</p>
<h3>Auftritte</h3>
<ul>
<li>Wo tretet ihr als Nächstes auf?</li>
<li>Vergesst nicht die Adresse der Veranstaltung und wann es losgeht.</li>
<li>Wo seid ihr bereits aufgetreten?<br />
Dieser Punkt dient euch als Referenz für zukünftige Gigs. Wer bucht schon gerne eine Band, die noch keinen Auftritt hatte? Führt hier auch ruhig Privatveranstaltungen auf.</li>
</ul>
<h3>Referenzen</h3>
<p>Genau, davon hatten wir es gerade schon. Ich persönlich finde diesen Menüeintrag trotzdem sehr interessant. Veranstalter schauen sich vielleicht die Liste eurer Auftritte nicht an. Schreibt hier rein, wo ihr schon erfolgreich aufgetreten seid. Geburtstagsfeiern usw. sind hier nicht angebracht. Die gehören eins weiter oben hin. Auftritte in Musikkneipen, bei Firmenveranstaltungen, Straßenfesten und bei Vereinen schon.</p>
<h3>Presse</h3>
<p>Wenn ihr positive Kritiken zu euren Auftritten in der lokalen Presse bekommen habt, dann rein damit! Scannt die entsprechenden Artikel und achtet darauf, dass sie gut lesbar sind.</p>
<h3>Downloads</h3>
<p>Achtung!</p>
<p>Jetzt wird es kritisch!</p>
<p>Ich rate euch dringend davon ab, Coversongs als MP3 oder als Stream auf eurer Homepage zur Verfügung zu stellen. Sonst kann es euch passieren, dass die GEMA oder diverse Anwälte, die sich auf Abmahnungen von Homepages spezialisiert haben, gnadenlos zuschlagen, und das wird richtig teuer.</p>
<p>Es kursiert das Märchen, dass alles kein Problem ist, solange ein Titel kürzer als 45 Sekunden ist. Ich würde es sein lassen, dann seid ihr auf der sicheren Seite&#8230;</p>
<p>Ihr könnt im Downloadbereich selbstverständlich eigene Songs zur Verfügung stellen.</p>
<p>Was gehört hier sonst noch rein?</p>
<ul>
<li>Pressefotos, diese sollten gut gemacht und hochauflösend sein.</li>
<li>Ein von der Band verfasster Pressetext, kurz und knackig. Veranstalter und Journalisten werden es euch danken!</li>
<li>Eine Bühnenanweisung (Stageplan)<br />
Jeder Besitzer einer Musik Kneipe lacht sich tot, wenn ihr ihm so etwas schickt. Wenn ihr allerdings mit einem professionellen Tontechniker zusammen arbeitet, dann ist das Pflicht.</p>
<ul>
<li>Wer steht wo?</li>
</ul>
<ul>
<li>Wie viele Monitorboxen, Mikros, Kabel, Stromversorgung usw. werden benötigt?</li>
<li>Mindestgröße der Bühne</li>
</ul>
</li>
</ul>
<h3>Foto Gallerie</h3>
<p>Stellt regelmäßig Fotos von eurer Band und den Auftritten auf die Homepage. Schreibt dazu, wo und wann der Auftritt war.</p>
<h3>Die Bandgeschichte</h3>
<p>Erzählt, wie eure Band entstanden ist und wie sie sich seither weiterentwickelt hat. Dieser Menüeintrag muss ständig ergänzt werden, wenn ihr dazu keine Lust habt, dann lasst ihn weg.</p>
<h3>Das Gästebuch</h3>
<p>Für die Band ist das Gästebuch das Wichtigste auf eurer Homepage. Hier kann jeder seine persönliche Meinung schreiben, egal ob es um das letzte Konzert oder sonst was geht. Positives oder negatives Feedback, ihr seid ständig mit Fans und Konzertbesuchern in Kontakt. Moderiert das Gästebuch, d.h. beantwortet die Einträge. So könnt ihr eure Fangemeinde ständig erweitern!</p>
<h3>Der Newsletter</h3>
<p>Ihr wollt eure Fans informieren? Dann ist ein Newsletter genau das, was ihr braucht. Genau so wie beim Gästebuch könnt ihr dafür auf kostenlose Angebote im Internet zugreifen, die sich einfach in eure Homepage integrieren lassen.</p>
<p>Was ist ein Newsletter? Ganz einfach, eine Liste, in die sich interessierte Personen eintragen können. Wenn deine Band einen neuen Auftritt hat oder es sonst etwas Interessantes zu berichten gibt, dann könnt ihr es über den Newsletter an alle verschicken.</p>
<h3>Links</h3>
<p>Hier könnt ihr auf befreundete Bands hinweisen, aber auch auf Veranstalter, bei denen ihr schon gespielt habt. Das Prinzip ist ganz einfach: &#8220;Ich verlinke dich und du verlinkst mich&#8221;. Jeder hat was davon und keinem tut es weh!</p>
<h3>Kontakt</h3>
<p>Hier steht die Adresse von dem Ansprechpartner eurer Band. Booking, neue Musiker anwerben usw. E-Mail und Telefonnummer sind Pflicht. Ein Antwortformular und eine Anfahrtsbeschreibung werten das Ganze auf, müssen aber nicht unbedingt sein.</p>
<h3>Impressum</h3>
<p>Jetzt wird es richtig spannend!</p>
<p>&#8220;Ich weiß, dass ich nichts weiß&#8221; (Platon oder Sokrates, keine Ahnung).</p>
<p>Das (fehlende) Impressum ist eine beliebte Spielwiese für Abmahnungs-Anwälte. Ich kann euch zu diesem Thema nicht viel sagen, nur eines, baut in eure Homepage auf jeden Fall ein Impressum ein!!!</p>
<p>Auf jeden Fall muss der für die Homepage Verantwortliche erreichbar sein, Telefon oder E-Mail.</p>
<p>Es gibt im Netz viele kostenlose Vorlagen für ein Impressum. Sucht euch eine aus und passt sie auf eure persönlichen Bedürfnisse an.</p>
<h3>Das war es für heute</h3>
<p>Wie immer gilt, auch ich bin nicht allwissend. Das six strings Team freut sich auf eure Kommentare. Wir diskutieren gerne mit euch!</p>
<p>Bis bald</p>
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		<title>Band Success 16: Das Leadsheet</title>
		<link>http://six-strings.de/blog/band-success/das-leadsheet</link>
		<comments>http://six-strings.de/blog/band-success/das-leadsheet#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 11:22:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Band Success]]></category>
		<category><![CDATA[akkorde]]></category>
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		<description><![CDATA[Herzlich Willkommen zum sechzehnten Teil der six strings-Kolumne mit dem Namen “Band Success”. Heute geht es um das Leadsheet. Das Leadsheet wird häufig im Jazz sowie im Rockbereich verwendet und hilft Musikern die Strukturen eines Songs zu überblicken. Das klassische Leadsheet Schaue dir z.B. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herzlich Willkommen zum sechzehnten Teil der six strings-Kolumne mit dem Namen “Band Success”. Heute geht es um das Leadsheet.</strong></p>
<p>Das Leadsheet wird häufig im Jazz sowie im Rockbereich verwendet und hilft Musikern die Strukturen eines Songs zu überblicken.<br />
<span id="more-2408"></span></p>
<h3>Das klassische Leadsheet</h3>
<p>Schaue dir z.B. mal das Real Book an. In diesem Standardwerk für Jazzer wurden Jazz Standards als Leadsheets notiert, teilweise sogar handschriftlich. Das klassische Leadsheet hat folgende Bestandteile:</p>
<ul>
<li>Die Melodie ist in Notenschrift dargestellt</li>
<li>Über den Noten stehen die Akkordbezeichnungen</li>
<li>Falls es einen Text gibt, wird dieser unter den Noten hinzugefügt.</li>
</ul>
<p>Und das war es auch schon, ein Leadsheet soll nur als grobe Orientierung dienen, das Arrangement des Songs ist Sache der Musiker. Du fragst dich nun wahrscheinlich, warum ich einen Artikel in &#8220;Band Success&#8221; über so ein banales Thema schreibe? Ganz einfach, ein Leadsheet ist für eure Band ein Super Hilfsmittel, um neue Songs zu proben und zu entwickeln. Deshalb verlassen wir jetzt ausgetretene Pfade und gehen die Sache kreativ an!</p>
<h3>Das etwas andere Leadsheet</h3>
<p>Gehen wir davon aus, dass ihr einen Song covern wollt, das ganze funktioniert natürlich genauso gut mit eigenen Stücken.</p>
<p>Besorgt euch den Text, die Akkorde und eine Aufnahme des Songs. Wenn jeder von euch den Song im Ohr hat, dann testet, ob der Sänger mit der Tonart klarkommt. Nehmt euch ausreichend Zeit, ggf. müsst ihr das Stück transponieren. Euer Sänger muss es locker singen können, sonst macht es keinen Sinn.</p>
<p>Legt als nächstes einen Ablauf fest, d.h. wie wollt ihr den Song spielen?</p>
<h4>Beispiel:</h4>
<ul>
<li>Intro</li>
<li>Strophe 1</li>
<li>Strophe 2</li>
<li>Refrain</li>
<li>Strophe 3</li>
<li>Gitarrensolo über Strophe</li>
<li>Refrain</li>
<li>Outro</li>
<li>Füllt das ganze mit dem Text und den Akkorden.</li>
</ul>
<h4>Tipp:</h4>
<p>Es wird wahrscheinlich einige Änderungen geben, bis ihr mit dem Ergebnis zufrieden seid. Schreibt das Leadsheet am Besten auf dem Computer.</p>
<h3>Die Feinheiten</h3>
<h4>Die Überschrift</h4>
<p>Titel und Komponist, vielleicht noch bekannte Interpreten. So findet ihr den Song schnell und könnt bei einem Auftritt eine entsprechende Ansage an das Publikum bringen.</p>
<p>Legt das Tempo, in dem ihr den Song spielen wollt fest, z.B. 120 BPM, der Schlagzeuger wird es euch danken.</p>
<h4>Dynamik</h4>
<p>Welcher Teil soll laut oder leise gespielt werden?</p>
<h4>Gibt es Stopps?</h4>
<p>Wie der Name schon sagt, die Band stoppt und setzt nach einer gewissen Zeit wieder ein.</p>
<h4><strong>Das Datum der aktuellen Version</strong></h4>
<p>So seid ihr auf der sicheren Seite. Auch nach mehreren Änderungen habt ihr immer die aktuellste Version eures persönlichen Arrangements zur Hand und könnt schnell klären, ob jeder das gleiche Blatt Papier vor sich liegen hat.</p>
<h4>Speicherort der Datei</h4>
<p>Irgendeiner verliert garantiert sein Exemplar. Deshalb druckt den Speicherort auf das Leadsheet, z.B. in die Fußzeile. Schon hat die Sucherei ein Ende. Vergleicht dazu nochmal &#8220;Band Success&#8221; 14 und 15.</p>
<h3>Papierkram</h3>
<p>Es wäre optimal, wenn ihr das Leadsheet auf eine DinA4 Seite bekommt. Maximal zwei Seiten, so kann es jeder bequem auf einen Notenständer legen und muss nicht umblättern. Achtet aber unbedingt auf die Lesbarkeit, auch unter Auftrittsbedingungen, falls ihr das Sheet hierbei benötigt.</p>
<h3>Und jetzt viel Spass!</h3>
<p>Jeder von euch bekommt ein Exemplar und es kann losgehen. Das waren einige Anregungen, vielleicht hast du noch einige gute Ideen zu diesem Thema. Dann teile sie mit anderen Lesern, sie werden dir dankbar sein.</p>
<p>Bis zum nächsten Mal,</p>
<p>Keep on rocking!</p>
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		<title>Cesar Huesca</title>
		<link>http://six-strings.de/blog/portraits/cesar-huesca</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 12:54:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Macks</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Herzlich Willkommen zur dritten Ausgabe der Artikelserie &#8220;YouTube-Superstars: die besten YouTube-Gitarristen&#8221;. Heute ist das Ausnahme-Talent &#8220;Cesar Huesca&#8221; aus Mexiko dran. Cesar Huesca ist ein professioneller Studio-Gitarrist, Gitarrenlehrer und Live-Musiker, der über YouTube internationale Bekanntheit in der Gitarristen-Szene erlangt hat. Cesar Huesca Steckbrief Vollständiger Name [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herzlich Willkommen zur dritten Ausgabe der Artikelserie &#8220;YouTube-Superstars: die besten YouTube-Gitarristen&#8221;.</strong></p>
<p>Heute ist das Ausnahme-Talent &#8220;Cesar Huesca&#8221; aus Mexiko dran. Cesar Huesca ist ein professioneller Studio-Gitarrist, Gitarrenlehrer und Live-Musiker, der über YouTube internationale Bekanntheit in der Gitarristen-Szene erlangt hat.</p>
<h3>Cesar Huesca Steckbrief</h3>
<table class="steckbrief" border="0">
<tbody>
<tr>
<td width="50%;"><strong>Vollständiger Name</strong></td>
<td width="50%;">Cesar Huesca</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Alter</strong></td>
<td>28 (08.08.1983)</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>YouTuber seit</strong></td>
<td>März 2006</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Abonnenten</strong></td>
<td>40.000 geschätzt (keine genauen Daten verfügbar)</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Stil</strong></td>
<td>Rock, Progressive, Metal</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Erfolgreichstes Video</strong></td>
<td><a href="http://www.youtube.com/watch?v=tlCz2levVUE">&#8220;Steve Vai – For the Love of God&#8221;</a> (2.000.000 Views geschätzt)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span id="more-2336"></span></p>
<h3>Cesar Huesca – For the Love of God (Steve Vai) Cover</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/tlCz2levVUE?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<p>Im Interview stand uns Cesar Huesca Frage und Antwort und gab uns Einblicke in das Leben eines professionellen Musikers aus Mexiko.</p>
<h3>Cesar Huesca Interview</h3>
<p><strong>Hey Cesar, danke, dass du dir Zeit nimmst, dieses Interview mit mir zu führen. Stell dich bitte kurz unseren Lesern vor.</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich bin Cesar Huesca, ein Gitarrist und Solo-Künstler aus Mexiko. Ich spiele Live und bin Studio-Gitarrist für Bands, Projekte und Singer-Songwriter. 2008 habe ich ein Solo-Album veröffentlicht und arbeite derzeit an meinem zweiten. Außerdem unterrichte ich als Gitarrenlehrer und veranstalte von Zeit zu Zeit Workshops und Gitarren-Seminare.</p>
<p><strong>Du bist eine der YouTube-Größen und am besten bekannt für deine fantastischen, wahnsinnig-akkuraten Cover von Shred-Klassikern wie &#8220;For the Love of God&#8221; von Steve Vai. Wer sind deine Lieblingsgitarristen?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Nun, die Liste könnte ziemlich lang werden, aber in der Tat ist Steve Vai einer meiner wichtigsten Einflüsse seit ich 14 bin. Er war so ziemlich der erste Gitarrist, den ich sah und sofort wusste, dass ich ein richtiger Musiker werden will. Seine Lieder nach Gehör zu transkribieren war für mich die ganze Zeit die große Herausforderung und sehr inspirierend. Außerdem war es für mich eine großartige Quelle, um mehr über Musik zu lernen und neue Facetten des Instruments zu entdecken. Andererseits war Slash der Kerl, der mich dazu brachte, die Gitarre lernen zu wollen.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Einige der Alben, die meinen Willen stärkten, mein Gitarrenspiel auf die nächste Entwicklungsstufe zu bringen waren Hysteria von Def Leppard, Get a Grip von Aerosmith, New Jersey von Bon Jovi, Use your Illusion II von Guns &#8216;n&#8217; Roses, Youthanesia von Megadeth und alle Metallica-Alben von Kill &#8216;em All bis Load. An diesem Punkt als Autodidakt angelangt, waren meine Lehrer mal Phil Collens, mal Joe Perry, mal Richie Sambora, dann Marty Friedman, dann mal Kirk Hammett… alle Möglichen!</p>
<p style="padding-left: 30px;">Um auf die Frage zurückzukommen, höre ich heutzutage gerne Guthrie Govan, Greg Howe, Andy Timmons und alle G3-Gitarristen; Joe Satriani, John Petrucci, Eric Johnson, Paul Gilbert, etc. Es gehören auch einige Blues/Jazz-Gitarristen wie Robben Ford, Scott Henderson, Pat Metheny, Allan Holdsworth, Stevie Ray Vaughan, Gary Moore und so weiter dazu. In letzter Zeit sind Tosin Abasi und Kiko Loureiro ein paar Gitarristen, die mich wach halten.</p>
<p><strong>Wie verbringst du als professioneller Vollzeit-Musiker einen typischen Arbeitstag?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Wenn ich nicht gerade toure, übe ich, probe mit Bands oder unterrichte. Zur Zeit arbeite ich an meinem zweiten Solo Album, nehme Tracks auf und stell ein paar Arrangements fertig, obwohl die Hälfte des Materials quasi fertig ist.</p>
<p><strong>Was machst du in deiner Freizeit?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Meine freie Zeit verwende ich darauf, meine Webseite zu aktualisieren und versuche E-Mails zu beantworten und meinen YouTube-Channel mit Videos zu füttern. Ich weiß noch als ich jünger war, habe ich so ziemlich meine gesamte freie Zeit der Gitarre und dem Mitspielen von Songs gewidmet. Heutzutage betreibe ich es nicht mehr so exzessiv, aber ich habe immer eine Gitarre in der Hand, wenn ich gerade Zeit habe.</p>
<p><strong>Die Veröffentlichung deines Debüt-Albums &#8220;Cesar Huesca&#8221; ist schon ein paar Jahre her. Erzähl uns ein bisschen was darüber, wie die Songs entstanden sind und wie du es aufgenommen hast.</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich habe angefangen die meisten Songs 2006 zu schreiben. Ein paar andere wurden 2008 fertiggestellt. Ich habe alle Songs selber in meinem eigenen Home-Studio aufgenommen und produziert. Ich habe alle Percussion- und Drum-Tracks programmiert, alle Gitarren und Bässe eingespielt – außer auf der Tracks 5, 6 und 7. Das Album wurde von TRMixroom in Mexico City abgemischt und von Moonlight Mastering in Austin, Texas gemastert.</p>
<h3>Cesar Huesca – Rockin&#8217; Red Carpet</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/_H2_PP5kXao?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<p><strong>Welches Equipment verwendest du?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich benutze ein paar Ibanez-Gitarren und eine Fender Stratocaster. Die meisten dieser Gitarren sind mit verschiedenen Modellen von Lace Sensor-Tonabnehmern bestückt. Da gibt es beispielsweise das Holy Grails-Modell in meiner Strat oder das Drop and Gain-Set in meiner RGT – diese Gitarre verwende ich für verschiedene Tunings, die von E Standard bis Dropped A und Bariton reichen. Lace Sensor-Tonabnehmer sind wirklich klasse, ich betrachte sie als eine Mischung aus passiven und aktiven Tonabnehmern. Man bekommt einen vollen, satten Sound mit beinahe keinerlei Rauschen bei heftigster Verzerrung. Sie eignen sich super für Live- und Studio-Situationen. Jede Gitarre hat einen einzigartigen Sound, also kann ich sie für verschiedene Anwendungsbereiche verwenden und erreiche dabei gute Ergebnisse in Sachen Sound und Response.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Für Effekte verwende ich nur einen TC Electronic G-Major und ein paar Bodentreter: ein Xotic BB Preamp, ein Dunlop Crybaby Wah und ein Digitech Whammy IV. Mein Verstärker ist ein Marshall 30th Anniversary Combo.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Für die Aufnahmen zu meinem nächsten Album habe ich noch ein zweites Rig. Es ist so ziemlich das gleiche Setup, nur im Rack-Format mit seperatem Pre-Amp und Power-Amp. Dieses Rig beinhaltet einen Mesa/Boogie Rectifier Recording-Pre-Amp, ein weiteres TC Electronic G-Major und einen Marshall EL34 100/100, der in eine Marshall 4&#215;12-Box geht.</p>
<p><strong>Wann können wir das neue Album zu hören bekommen? Was hast du noch so an Projekten laufen?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich plane, es dieses Jahr rauszubringen. Ich arbeite außerdem mit einer Progressive Metal-Band namens &#8220;The Akritecht&#8221; seit Anfang 2010 zusammen. Wir haben für die nächsten paar Monate ein paar Gigs und proben gerade. Wir werden auf dem Wild Metal Fest im Juni zusammen mit Sepultura, Nevermore und Enslaved auftreten. Mehr Informationen über The Arkitecht und unseren ersten Release findet ihr auf <a href="http://www.thearkitecht.com" target="_blank">www.thearkitecht.com</a>.</p>
<p><strong>Erzähl uns von deiner YouTube-Karriere. Wie hat das angefangen?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich habe damals im März 2006 angefangen, Videos hochgeladen. Ich war einer unter den sehr wenigen Lateinamerikanern, die zu dieser Zeit Videos hochgeladen haben. Gustavo Guerra aus Brasilian war der erste, den ich auf YouTube gesehen habe, der Covers gespielt hat. Also habe ich beschlossen, das auch zu tun, um zu sehen was passiert. Glücklicherweise habe ich großartiges Feedback und tolle Unterstützung von Menschen auf der ganzen Welt bekommen.</p>
<h3>Cesar Huesca – Hyperstructure (The Arkitechts)</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/OZwmky2dUrs?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<p><strong>Ich erinnere mich, dass dein Account zu irgendeinem Zeitpunkt mal gelöscht wurde. Wie ist das passiert?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Nun, das hat jede Menge Polemik ausgelöst und jeder hat darüber eine eigene Meinung, aber soweit ich weiß, lässt es sich auf einige Copyright-Klagen von Plattenfirmen wie Warner Music Group und BMG zurückführen. Ich war mir dessen nicht wirklich bewusst und so hat es zur Suspendierung meines YouTube-Kontos geführt. Ich hatte früher viele Videos hochgeladen, in denen ich Original-Aufnahmen als Backing-Tracks benutzte, also vermute ich, dass da das Problem lag. Ich habe es aber ganz gelassen genommen und einfach einen neuen Account angelegt und alles hat wieder seinen Lauf genommen. Alles läuft bestens, mein Account hat einen guten Stand und vor einem Monat bin ich offizieller YouTube-Partner geworden.</p>
<p><strong>Was schätzt du, wie viele Abonnenten/Views du insgesamt hast?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Seit April 2009 (als ich den neuen Account angelegt habe) gehe ich auf die 10.000-Marke an Abonnenten zu und bekomme innerhalb von 24 Stunden etwa 1000 Views auf ein neues Video. Das ist ähnlich wie bei meinem alten Account, aber diesmal ist der Content etwas anders, weil ich mehr eigenes Material anbiete, als immer wieder nur Covers hochzuladen.</p>
<p><strong>Wie sind deine Pläne für die Zukunft?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Weiterspielen, weiter Musik machen und das zu tun, was mir am meisten Spaß macht. That&#8217;s it.</p>
<p><strong>Cesar, vielen herzlichen Dank, dass du dieses Interview mit mir geführt hast. Wie können unsere Leser mit dir und deiner Musik auf dem Laufenden bleiben und deine Musik kaufen?</strong></p>
<p style="text-align: left; padding-left: 30px;">Ihr könnte meine <a href="http://cesarhuesca.com/home.html" target="_blank">offizielle Webseite</a> besuchen und von da aus auf <a href="http://www.myspace.com/cesarhuesca" target="_blank">MySpace</a>, <a href="http://www.facebook.com/CesarHuesca" target="_blank">Facebook</a> und <a href="http://www.youtube.com/user/CesarHuescaMusic" target="_blank">YouTube</a> weitersurfen. Hinterlasst mir dort eine Nachricht und ich versuche, so schnell wie möglich zu antworten. Auf meiner offiziellen Webseite findet ihr auch Links zu <a href="http://www.apple.com/uk/itunes/affiliates/download/?artistName=Cesar%20Huesca&amp;thumbnailUrl=http://a1.phobos.apple.com/us/r30/Music/ea/33/c9/mzi.rtsxutjh.100x100-75.jpg&amp;itmsUrl=itms://ax.itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewAlbum?id=317545635&amp;s=143444&amp;ign-mscache=1&amp;albumName=Cesar%20Huesca" target="_blank">iTunes</a> und <a href="http://www.amazon.com/Cesar-Huesca/dp/B002B2WGQQ/ref=sr_f3_1?ie=UTF8&amp;s=dmusic&amp;qid=1245820037&amp;sr=103-1" target="_blank">Amazon</a>, wo ihr meine Musik als mp3s kaufen könnt. Ihr könnt auch einfach auf <a href="http://www.cdbaby.com/cd/cesarhuesca" target="_blank" class="broken_link">CDBaby.com</a> gehen und meine CD bestellen.</p>
<p><strong>Letzte Worte?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich danke allen vielmals für die ganze Unterstützung.<strong></strong></p>
<h3>Cesar Huesca – Gitarrensolo (erstes YouTube-Video 2006)</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/7rldhU-ILiQ?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
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		<title>Band Success 12: Der Mietvertrag und weitere Tipps Teil 2/2</title>
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		<pubDate>Tue, 24 May 2011 07:03:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Herzlich Willkommen zum zwölften Teil der six strings-Kolumne mit dem Namen “Band Success”. Diese Woche steht noch ein wenig Theorie auf dem Programm, ich gelobe Besserung! Letzte Woche haben wir damit angefangen, den Mietvertrag für euren Proberaum genauer zu betrachten. Heute folgt der zweite [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herzlich Willkommen zum zwölften Teil der six strings-Kolumne mit dem Namen “Band Success”.</strong> <strong>Diese Woche steht noch ein wenig Theorie auf dem Programm, ich gelobe Besserung!<br />
</strong></p>
<p>Letzte Woche haben wir damit angefangen, den Mietvertrag für euren Proberaum genauer zu betrachten. Heute folgt der zweite Teil zu diesem Thema. Zusätzlich gibt es noch ein paar Tipps, die euch das Leben und den Umgang mit eurem Vermieter leichter machen.<strong></strong></p>
<h3>Renovierung des Proberaums</h3>
<p>Was ihr dabei technisch und handwerklich beachten solltet werden wir uns in einem der nächsten Artikel von &#8220;Band Success&#8221; anschauen. Dieses Mal geht es darum, welche Renovierungsarbeiten euer Vermieter von euch verlangt, wenn ihr den Mietvertrag kündigt. Darauf gehen wir weiter unten in diesem Artikel ausführlich ein.</p>
<h3><strong>Die Probezeiten</strong></h3>
<p>Folgende Fragen sind für euch wichtig:<strong><br />
</strong></p>
<ul>
<li>Wann und wie lange könnt ihr proben?</li>
<li>Morgens bis mittags?</li>
<li>Abends oder in der Nacht?</li>
<li>An Sonn- und Feiertagen?</li>
</ul>
<p>Probleme, die sich für euch ergeben können, könnt ihr nochmal in &#8220;Band Succes 09&#8243; nachlesen.</p>
<h3>Könnt ihr den Raum untervermieten?</h3>
<p>Ein Proberaum kostet viel Geld. Was liegt näher, als den Raum an eine andere Band unterzuvermieten?</p>
<p>Prinzipiell eine gute Idee.</p>
<p>Legt auf jeden Fall im Mietvertrag fest, dass ihr untervermieten dürft.</p>
<p><strong>Wichtig:</strong><br />
Wenn ihr euren Proberaum untervermietet und der Vermieter zustimmt, dann seid ihr für alle Schäden, die eure Untermieter verursachen gegenüber dem Vermieter verantwortlich. D.h. ihr (bzw. derjenige von euch, der den Mietvertrag unterschrieben hat) haftet und muss zahlen. Überlegt euch gut, an wen ihr vermietet!</p>
<h3><strong>Sonstige Regelungen</strong></h3>
<p>Ihr habt weitere Punkte, die ihr gerne im Mietvertrag festlegen wollt? Kein Problem, rein damit!</p>
<h3><strong>Änderung des Mietvertrags</strong></h3>
<p>Hier gehört auf jeden Fall die Klausel rein, dass alle Änderungen des Vertrags der Schriftform bedürfen. D.h. im Klartext: Alles, was ihr mit eurem Vermieter mündlich besprecht ist nicht interessant, das was im Mietvertrag steht gilt weiter. Wenn ihr den Vertrag ändern wollt, dann nur schriftlich! Verweist auf den Mietvertrag, schreibt rein, was geändert werden soll und vergesst das Datum und die Unterschriften von Mieter und Vermieter nicht.</p>
<h3>Die salvatorische Klausel</h3>
<p>Was ist das?</p>
<p>Einfach erklärt: Ihr schließt einen Vertrag ab, z.B. mit eurem Vermieter. Und es stellt sich heraus, dass Teile dieses Vertrags ungültig sind, dann könnt ihr durch die salvatorische Klausel den Inhalt des Vertrags retten. Beide Vertragsparteien verpflichten sich, eine gültige Regelung schriftlich zu vereinbaren. Sonst gelten die Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB).</p>
<h3>Die Unterschriften</h3>
<p>Der Mietvertrag muss unterschrieben sein, d.h. vom Vermieter und vom Mieter. Vergesst bitte auch das Datum nicht!</p>
<h3>Anlagen zum Mietvertrag</h3>
<p>Das können alle möglichen Schriftstücke sein, die euch oder eurem Vermieter wichtig sind. Eine sinnvolle Anlage ist z.B. ein Übernahmeprotokoll.</p>
<p><strong>Wichtig:</strong> Führt die Anlagen mit ihrer genauen Bezeichnung am Schluß des Mietvertrags auf.</p>
<h3>Das Übernahmeprotokoll</h3>
<p>Ihr übernehmt den Proberaum in dem Zustand, wie er im Zeitpunkt eurer Besichtigung ist. Wenn ihr auf Nummer sicher gehen wollt, dann protokolliert diesen Zustand. So habt ihr später etwas Schriftliches, falls es zu Streitigkeiten mit dem Vermieter kommen sollte. Schaut euch den Raum genau an und macht Fotos.</p>
<p>Worauf solltet ihr achten?</p>
<ul>
<li>Wie schaut der Raum allgemein aus (Boden, Wände, Decke, Fenster)?</li>
<li>Funktioniert die Beleuchtung?</li>
<li>Gibt es an allen Steckdosen Strom?</li>
<li>Zählerstände für Gas, Strom, Wasser usw. (vgl. oben).</li>
<li>Wie viele Schlüssel bekommt ihr für den Raum?</li>
</ul>
<p>Sind Mängel vorhanden?</p>
<p>Wenn ja, dann gehören sie auf jeden Fall in das Protokoll.</p>
<p>Wie immer, Datum, Unterschrift vom Mieter und Vermieter!</p>
<p>Jetzt habt ihr hoffentlich richtig lange Spaß an eurem Proberaum.</p>
<p>Aber was ist, wenn ihr raus wollt oder müsst?</p>
<p>Da muss nochmal was Schriftliches her.</p>
<h3>Das Übergabeprotokoll</h3>
<p>Warum?</p>
<p>Ihr habt den Zustand des Raums in dem Zeitpunkt, zu dem ihr eure Schlüssel abgebt (gegen Empfangsbestätigung) dokumentiert. Es gilt eigentlich das Gleiche wie beim Übernahmeprotokoll.</p>
<p>Jetzt kann es euch egal sein, was danach mit dem Raum passiert!</p>
<h3>Nächste Woche</h3>
<p>Weg mit Bleistift und Papier, ihr seid neugierig? Dann lasst euch überraschen!</p>
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		<title>Gary Moore</title>
		<link>http://six-strings.de/blog/portraits/gary-moore</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Jan 2011 09:36:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Portraits]]></category>
		<category><![CDATA[Blues]]></category>
		<category><![CDATA[Blues Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Colosseum]]></category>
		<category><![CDATA[Gary Moore]]></category>
		<category><![CDATA[Les Paul]]></category>
		<category><![CDATA[Over the Hills and Far Away]]></category>
		<category><![CDATA[Thin Lizzy]]></category>
		<category><![CDATA[Tone]]></category>

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		<description><![CDATA[Robert William Gary Moore wurde am 4. April 1952 in der Belfast geboren, einer Stadt im Norden von Irland. Wie fast alle Gitarristen seiner Generation, hatte Moore seine ersten Schritte zunächst auf der akustischen Gitarre unternommen. Seine vermutlich erste elektrische Gitarre, eine Fender Telecaster, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Robert William Gary Moore wurde am 4. April 1952 in der Belfast geboren, einer Stadt im Norden von Irland. Wie fast alle Gitarristen seiner Generation, hatte Moore seine ersten Schritte zunächst auf der akustischen Gitarre unternommen. Seine vermutlich erste elektrische Gitarre, eine Fender Telecaster, bekam er mit etwa vierzehn Jahren von seinem Vater; es handelte sich dabei um ein reguläres Rechtshändermodell, denn obwohl Moore eigentlich Linkshänder ist, spielt er seine Gitarren stets mit der rechten Hand und greift mit der linken. Unter dem Eindruck so legendärer Blues- und Rockgitarristen wie Jimi Hendrix und Peter Green, (der damals noch bei <em>John Mayall&#8217;s Bluesbreakers </em>spielte) entwickelte sich auch Moore zu einem Bluesrock-Gitarristen. Moores erste Band, die es zu einem gewissen Erfolg bringen sollte, war <em>Skid Row &#8211; </em>er<em> </em>wurde, nachdem er 1969 im Alter von nur sechzehn Jahren nach Dublin gegangen war, Gitarrist der zwei Jahre zuvor von dem als Thin-Lizzy-Frontman bekannt gewordenen Phil Lynott mit gegründeten Band. Sie fiel in der lebendigen irischen Bluesrock-Szene um Van Morrisons <em>Them </em>und Rory Gallaghers <em>Taste</em> auf fruchtbaren Boden. Während seiner Zeit bei Skid Row lernte er Peter Green persönlich kennen, mit dessen Formation Fleetwood Mac seine nunmehr zum Power-Trio geschrumpfte Band einige gemeinsame Konzerte absolvierte. Es entwickelte sich schnell ein von großem künstlerischem Respekt geprägtes Verhältnis zwischen Moore und Green, welcher in der Folgezeit zu einer Art Mentor für den Musiker werden sollte.</p>
<p>Skid Row veröffentlichten während ihrer aktiven Zeit zwei Studioalben, &#8220;Skid&#8221; (1970) und &#8220;34 Hours&#8221; (1971), dessen Name sich von der Tatsache herleitete, dass die gesamte Platte innerhalb von nur 34 Stunden aufgenommen wurde. Ein unbetiteltes, drittes Album wurde 1971 zwar aufgenommen, jedoch erst neunzehn Jahre später auf Moores Initiative hin veröffentlicht. In den Achtziger Jahren wurden die Rechte am Namen &#8220;Skid Row&#8221; von Gary Moore für 35.000 Dollar an eine amerikanische Heavy-Metal-Band verkauft.</p>
<h3>Solo-Laufbahn, Colosseum II und Thin Lizzy</h3>
<p>Mit der Veröffentlichung von &#8220;Grinding Stone&#8221; (1973) beginnt Gary Moores dann seine Solo-Karriere. Bevor Moore 1979 sein zweites Soloalbum &#8220;Back on the Streets&#8221; veröffentlichte, war er in Phil Lynotts Band Thin Lizzy und, gemeinsam mit dem späteren Black-Sabbath- und Deep-Purple-Keyboarder  Don Airey, bei Colosseum II aktiv. &#8220;Back on the Streets&#8221; läutete Moores produktivste Schaffensphase ein; seit 1980 hat er achtzehn Alben veröffentlicht, darunter so erfolgreiche Platten wie &#8220;After Hours&#8221; und vor allem &#8220;Still Got the Blues&#8221; (1990) mit der gleichnamigen Single, die zu einem Aushängeschild für Moores melancholischen Sound werden sollte.</p>
<p>Moore hat seit den Siebziger Jahren mit zahlreichen namhaften Musikern zusammen gearbeitet. Neben Phil Lynott, mit dem er auch freundschaftlich eng verbunden war, zählen dazu beispielsweise Greg Lake (Ehemaliges Mitglied von Emerson, Lake &amp; Palmer), Jack Bruce und Ginger Baker (beide ehemals bei Cream tätig), Albert King, Albert Collins sowie der Ex-Beatle George Harrison (alle drei sind als Gastmusiker auf &#8220;Still Got the Blues&#8221; zu hören).</p>
<h3>Die PG/GM-Les-Paul</h3>
<p>Obwohl Gary Moore häufig auf Fender Stratocastern und verschiedenen anderen Gittaren gespielt hat, gilt besonders die Gibson <em>Les Paul </em>als das typische Moore-Instrument. Zurückzuführen ist dies vermutlich auch auf Moores berühmte Peter-Green-Les-Paul (verschiedentlich auch <em>Greeny</em> oder PG/GM-Les-Paul genannt), die er sich in den frühen Siebziger Jahren von Peter Green lieh und ihm später abkaufte. Moores Peter-Green-Les-Paul (eigentlich eine 59er <em>Les Paul Standard</em>) verfügt über eine einfache wie bemerkenswerte technische Modifikation, die für Greens Gitarrensound allerdings maßgeblich prägend gewesen sein soll: Die im Neck-Humbucker der Gitarre eingebauten Magneten sollen entfernt und verkehrt herum wieder eingebaut worden sein. Diese sogenannte &#8220;Peter-Green-Mod&#8221; ist inzwischen zu einem heiß diskutierten Thema unter Gitarren-Tüftlern rund um den Globus geworden und es gibt im Internet zahlreiche, nicht immer übereinstimmende Anleitungen zum Nachbau. Gary Moore selbst hat sich von &#8220;Greeny&#8221; etwa 2006 getrennt &#8211; für einiges Aufsehen sorgte die Tatsache, dass der neue Eigentümer des Instrumentes wenig später versuchte, &#8220;Greeny&#8221; für sage und schreibe zwei Millionen Dollar weiter zu verkaufen (zum Vergleich: Eine neuwertige Les Paul Standard aus den begehrten Baujahren 1958 bis 1960 kostet bei eBay bis zu 400.000 Dollar).</p>
<p>Seit den frühen Neunziger Jahren produziert Gibson eine <em>Signature-Les-Paul-BFG </em>(BFG steht &#8211; je nach Interpretation &#8211; für &#8220;Barely Finished&#8221; oder &#8220;Best Fuckin&#8217; Guitar&#8221;) auf der Grundlage von Moores 58er- und 59er-Les-Paul-Standards. Die auffällige, gelbe Lemonburst-Nitrozelluloselackierung erinnert optisch an die Peter-Green-Les-Paul und kommt durch das fehlende Pickguard besonders zur Geltung.</p>
<h3>Wirkung</h3>
<p>Gary Moore gehört zur zweiten Generation weißer Bluesgitarristen und stellt deswegen vor allem für jüngere Musiker, die ihren Zugang zu Rock und Blues über den Hardrock und Heavy Metal der späten Siebziger und der Achtziger Jahre gefunden haben, einen großen Einfluss dar. Die zwei möglicherweise wichtigsten Namen, die hin und wieder fallen, wenn es um seinen Einfluss auf andere Gitarristen geht, sind Vivian Campbell von der englischen Hardrock-Band Def Leppard und der junge New Yorker Bluesgitarrist Joe Bonamassa, der neben Moore auch den Iren Rory Gallagher zu seinen wichtigsten Vorbildern zählt.</p>
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		<title>Eric Clapton</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Oct 2010 08:52:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Portraits]]></category>
		<category><![CDATA[Blues]]></category>
		<category><![CDATA[Cream]]></category>
		<category><![CDATA[Eric Clapton]]></category>
		<category><![CDATA[strat]]></category>
		<category><![CDATA[yardbirds]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 30. März 1945 wurde in Ripley, Surrey, Großbritannien Eric Patrick Clapton geboren. Seine Mutter, die zum Zeitpunkt der Geburt nur sechzehn Jahre alt war, gab ihren Sohn in die Obhut seiner Großeltern. Clapton wuchs in dem Glauben auf, seine Mutter sei seine ältere [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am 30. März 1945 wurde in Ripley, Surrey, Großbritannien Eric Patrick Clapton geboren. Seine Mutter, die zum Zeitpunkt der Geburt nur sechzehn Jahre alt war, gab ihren Sohn in die Obhut seiner Großeltern. Clapton wuchs in dem Glauben auf, seine Mutter sei seine ältere Schwester. Zu seinem kanadischen Vater hatte Eric Clapton keinen Kontakt. Seine erste akustische Gitarre bekam Clapton vermutlich in seinem dreizehnten Lebensjahr geschenkt. Obwohl er anfangs offensichtlich große Schwierigkeiten mit dem Instrument hatte, entwickelte sich seine Leidenschaft für die Bluesgitarre stetig weiter. Seiner ersten Band trat Clapton mit siebzehn Jahren bei, nachdem er zuvor ein Kunststudium am Londoner Kingston College abgebrochen hatte.<br />
Als die entscheidenden musikalischen Einflüsse Claptons gelten im Besonderen die Künstler, deren Werke er im Laufe seiner Karriere vielfach interpretieren und covern sollte, allen voran aber die Delta-Blues-Legende Robert Johnson.</p>
<h3>Die klassische Ära: Yardbirds, Bluesbreakers, Cream, Blind Faith</h3>
<p>1963 wurde Eric Clapton Mitglied der Yardbirds, mit denen er bis 1965 auftrat und in dieser Zeit ein Studio- und mehrere Livealben aufnahm. Clapton verließ die Yardbirds, weil er mit deren kommerzieller werdenden musikalischen Orientierung nicht einverstanden war; mit Jeff Beck und Jimmy Page sollten zwei weitere der größten Gitarristen der Rockgeschichte seine Nachfolge übernehmen. Von April 1965 bis Juli 1966 war Eric Clapton Gitarrist bei John Mayall &amp; The Bluesbreakers und festigte seinen Ruf als einer der besten weißen Bluesgitarristen der Welt. Zeugnis seiner Zeit bei den Bluesbreakers liefert das Album &#8220;Bluebreakers with Eric Clapton&#8221; von 1966.<br />
Gemeinsam mit dem Bassisten Jack Bruce, der vorher bei Manfred Mann gespielt hatte, und dem Schlagzeuger Ginger Baker gründete Eric Clapton unmittelbar nach dem Ende seiner Mitgliedschaft bei den Bluesbreakers das legendäre Power-Trio Cream, die erste sogenannte &#8220;Supergroup&#8221; der Rockgeschichte. Mit Cream gelang Eric Clapton auch der Durchbruch in den USA, wo er vorher eher als Geheimtipp galt. Markenzeichen von Cream waren ein sehr schwerer, bluesiger Sound sowie lange Solos, mit denen alle drei Musiker &#8220;gleichberechtigt&#8221; ihrer Virtuosität Ausdruck verliehen. In die frühe Zeit der Band Cream fiel auch Claptons erste Begegnung mit Jimi Hendrix, der für ihn zum nachhaltigen Einfluss werden sollte. Als Cream schon 1968 an internen Streitigkeiten sowie dem starken Alkohol- und Drogenkonsum der Mitglieder zerbach, hatte die Band drei Studioalben und zahlreiche Live-Aufnahmen eingespielt. Ohne Jack Bruce versuchten Eric Clapton und Ginger Baker als Blind Faith an die Erfolge von Cream anzuknüpfen. Gemeinsam mit Steve Winwood von Traffic und Ric Grech, dem Bassisten der Band Family, nahmen Blind Faith allerdings nur ein einziges Studioalbum auf. Nach dem Ende von Blind Faith wirkte Eric Clapton als Gastmusiker bei verschiedenen Projekten befreundeter Musiker mit, darunter The Plastic Ono Band und Delaney und Bonnie Bramlett.</p>
<h3>Solo-Karriere</h3>
<p>Delaney und Bonnie Bramlett unterstützten Clapton bei der Aufnahme seines ersten, nach ihm benannten Solo-Albums &#8220;Eric Clapton&#8221;, das 1970 veröffentlicht wurde. Mit der Backing-Band von Delaney, Bonnie &amp; Friends gründete Eric Clapton eine neue Band mit dem zunächst wenig aufschlussreichen Namen &#8220;Derek and the Dominos&#8221;. &#8220;Derek&#8221; war eine Verbindung aus &#8220;Eric&#8221; und Claptons Spitzname &#8220;Del&#8221;; Eric Clapton hatte genug von dem Trubel um seine Person und beschloss, als einfaches Mitglied einer Bluesrock-Band, sozusagen als &#8220;Gleicher unter Gleichen&#8221;, neu anzufangen. Derek and the Dominos veröffentlichten mit &#8220;Layla and Other Assorted Love Songs&#8221; zwar nur ein offzielles Album, dieses sollte aber mit dem Titelsong Layla ein zeitloser Klassiker werden.<br />
Nachdem dieser weitere Versuch, sich als Musiker in eine Band zu integrieren bereits 1971 wieder gescheitert war, nahm Eric Clapton nur noch Solo-Alben oder Gemeinschaftsprojekte mit anderen Solo-Künstlern, vor allem aber mit Ex-Beatle George Harrison, auf. Als herausragende Werke aus Claptons inzwischen vierzigjähriger Solo-Laufbahn gelten vor allem die Alben &#8220;Slowhand&#8221;, &#8220;Journeyman&#8221;, &#8220;From the Cradle&#8221; sowie das Live-Album &#8220;Unplugged&#8221;, das in den USA als eine der ganz wenigen Platten der Musikgeschichte Diamantstatus erreichte.</p>
<h3>Equipment</h3>
<p>Eric Clapton nutzte im Laufe seiner Karriere eine große Anzahl verschiedenster akustischer und elektrischer Gitarren. Während dies zu Yardbirds-Zeiten insbesondere eine Fender Telecaster und eine Jazzmaster waren, benutzte er ab Mitte der Sechziger außerdem Instrumente von Gretsch und Gibson. In der zweiten Hälfte der Sechziger Jahre entwickelte Eric Clapton zeitweise eine Vorliebe für die Gibson Les Paul und deren Nachfolgemodell, die Gibson SG. Ab 1968 benutzte Clapton wieder verstärkt Hollowbody-Gitarren von Gibson, darunter eine ES-335, wie sie unter anderem auch von B. B. King oder Alvin Lee von Ten Years After gespielt wurden. Erst 1969 entdeckte Eric Clapton sein bis heute ungebrochenes Faible für die Stratocaster, vermutlich, nachdem er deren Vorzüge bei seinem Blind-Faith-Kollegen Steve Winwood kennengelernt hatte. Claptons wahrscheinlich erste Stratocaster, &#8220;Brownie&#8221;, ein Modell von 1956, kam vor allem auf seinem ersten Soloalbum sowie auf &#8220;Layla and Other Assorted Love Songs&#8221; zum Einsatz. &#8220;Blackie&#8221;, Claptons zweite legendäre Gitarre, war eigentlich eine Kombination von Bauteilen drei verschiedener Stratocaster-Gitarren, die er 1970 &#8220;im Paket&#8221; gekauft hatte. Von 1973 bis Mitte der Achtziger Jahre sollte Blackie zu Claptons Hauptinstrument werden.<br />
Über die von Eric Clapton benutzten akustischen Gitarren ist weniger bekannt. Clapton scheint vor allem Instrumente der amerikanischen Gitarrenmanufaktur C.F. Martin &amp; Co spielen. So benutzte er für sein legendäres Unplugged-Album eine Martin 000-42 von 1939. Heute spielt Eric Clapton vor allem eine für ihn angefertigte Martin 000-ECHF (ECHF steht für Eric Clapton und den am Entwurf der Gitarre beteiligten japanischen Designer Hiroshi Fujiwara).</p>
<h3>Virtuosität</h3>
<p>Claptons Gitarrenspiel hat im Lauf seiner Karriere immer wieder Änderungen erlebt; dass sich Eric Clapton jedoch stilistisch vor allem an den Bluesgrößen der Zwanziger bis Vierziger Jahre orientiert, ist in allen seinen Aufnahmen deutlich zu hören. Claptons souveränes Spiel steht und fällt nicht mit dem Tempo seiner Musik, wie es sein Alias &#8220;Slowhand&#8221; vermuten ließe &#8211; obwohl Clapton als Bluesmusiker überwiegend langsame Nummern spielt, besteht seine Virtuosität auch vor schnellen Nummern. Insbesondere Live-Aufnahmen aus seiner Cream-Zeit können als Beleg für Claptons herausragende Up-Tempo-Skills hinzugezogen werden.</p>
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		<title>Jimi Hendrix</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Sep 2010 11:46:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ela</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Blues]]></category>
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		<category><![CDATA[Linkshänder]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit Jimi Hendrix wurde am 27. November 1942 in Seattle im US-Bundesstaat Washington der wahrscheinlich einflussreichste Musiker der Rockgeschichte geboren. Er erblickte als Johnny Allen Hendrix das Licht der Welt, wurde jedoch von seinem Vater wenige Jahre später in James Marshall Hendrix umbenannt. Hendrix&#8217; [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_994" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><p class="wp-caption-text">Jimi Hendrix als Kind mit seinem Vater</p></div>
<p>Mit Jimi Hendrix wurde am 27. November 1942 in Seattle im US-Bundesstaat Washington der wahrscheinlich einflussreichste Musiker der Rockgeschichte geboren. Er erblickte als Johnny Allen Hendrix das Licht der Welt, wurde jedoch von seinem Vater wenige Jahre später in James Marshall Hendrix umbenannt. Hendrix&#8217; Kindheit war vor allem von sehr schwierigen Lebensumständen geprägt: Er wurde als Zweijähriger von seiner Mutter in die Obhut einer befreundeten Familie gegeben und ab 1946 von seinem Vater, der kurz zuvor aus dem Militärdienst entlassen wurde, versorgt. Zwar kehrte Hendrix&#8217; Mutter kurz darauf wieder zur Familie zurück, doch bestimmte die folgenden Jahre eine Reihe schicksalhafter Fügungen. Hendrix hatte vier Geschwister, von denen drei von Geburt an mit schweren gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatten. Nachdem sich Hendrix` Eltern 1950 endgültig scheiden ließen, wuchs er bei seiner Großmutter im kanadischen Vancouver auf; Hendrix&#8217; Geschwister wurden in Pflegeeinrichtungen untergebracht oder zur Adoption freigegeben. Jimi Hendrix&#8217; Mutter starb 1958 nach schwerer Alkoholkrankheit an einem Milzriss. Versuche, ein geregeltes Leben zu führen, schlugen fehl: Nach seinem Schulverweis geriet Jimi Hendrix wegen Autodiebstahls mit der Polizei in Konflikt und wurde vor die Wahl gestellt, eine Haftstrafe anzutreten oder sich für drei Jahre für die US-Armee zu verpflichten. Hendrix entschied sich für die Armee, wurde allerdings bereits nach einem Jahr, vermutlich wegen mangelnder Disziplin, wieder aus dieser entlassen.</p>
<h3>Einflüsse, erste Instrumente und musikalische Erfahrungen</h3>
<p>Als früheste musikalische Einflüsse von Jimi Hendrix gelten amerikanische Rock&#8217;n'Roll-Musiker wie Elvis Presley, den er 1957 in Seattle live sah, und Little Richard. Mit Bluesmusik soll Hendrix über die Plattensammlung seines Vaters in Berührung gekommen sein; in seinem Buch &#8220;My Son Jimi&#8221; (veröffentlicht 1999) berichtet Hendrix&#8217; Vater insbesondere von dessen Vorliebe für die Rock&#8217;n'Roll- und Bluesgrößen Muddy Waters und B.B. King. Wohl auch wegen der andauernden finanziellen Notlage der Familie war das erste Instrument von Jimi Hendrix keine Gitarre, sondern wahrscheinlich eine Mundharmonika. 1958 oder 1959 kaufte Hendrix&#8217; Vater ihm seine erste elektrische Gitarre, eine Supro Ozark 1560 S. Nach einem Auftritt mit einer von Hendrix&#8217; ersten Bands wurde diese erste Gitarre jedoch gestohlen. Jimi Hendrix&#8217; zweite elektrische Gitarre war sehr wahrscheinlich eine Danelectro &#8220;Silvertone&#8221; U1 mit nur einem Pickup. Diese Gitarre tauschte er 1962, als er mit The King Casuals, seiner ersten gemeinsamen Band mit Billy Cox, regelmäßig in Nashville auftrat, gegen eine Epiphone Wilshire ein. Seine erste Fender-Gitarre, eine 59er Duo-Sonic, spielte er während seiner Zeit in der Background-Band der Isley Brothers in New York. In den folgenden zwei Jahren, als er überwiegend zusammen mit Little Richard und King Curtis auftrat, spielte er neben seiner Duo-Sonic auch eine Fender Jazzmaster. 1966 kaufte Jimi Hendrix in New York seine erste Stratocaster.</p>
<h3>Durchbruch, Karriere und Tod</h3>
<div id="attachment_991" class="wp-caption alignleft" style="width: 238px"><p class="wp-caption-text">Jimi Hendrix beim legendären Woodstock-Festival</p></div>
<p>The Blue Flame brachen auseinander, als ein britischer Musikproduzent Jimi Hendrix nach England holte, um mit Noel Redding als Bassisten und Mitch Mitchell als Schlagzeuger The Jimi Hendrix Experience zu gründen. In England lernte Hendrix auch Eric Clapton kennen, mit dem er bis zu seinem Tod befreundet blieb. Schon vor der Veröffentlichung des ersten Albums &#8220;Are You Experienced&#8221; landeten The Jimi Hendrix Experience mit den drei Singles &#8220;Hey Joe&#8221;, &#8220;Purple Haze&#8221; und &#8220;The Wind Cries Mary&#8221; Top-Ten-Erfolge in Großbritannien. Nach der Veröffentlichung zweier weiterer Alben, &#8220;Axis: Bold as Love&#8221; und &#8220;Electric Ladyland&#8221;, die den Durchbruch, auch in den USA brachten, brachen The Jimi Hendrix Experience 1969 an Interessenskonflikten zwischen den Musikern auseinander. Am 18. August 1969 absolvierte Hendrix mit seinem alten Weggefährten Billy Cox sowie Mitch Mitchell das legendäre Woodstock-Konzert, das mit mehr als zwei Stunden Dauer das wahrscheinlich längste Set seiner Karriere darstellt. Um vertragliche Verpflichtungen zu erfüllen, nahm Jimi Hendrix zwischen dem 31. Dezember 1969 und dem 1. Januar 1970 mit der Band of Gipsys (bestehend aus Hendrix, Billy Cox und Buddy Miles) mehrere Live-Konzerte im New Yorker Filmore East auf, aus denen wenig später ein Live-Doppelalbum zusammengestellt wurde. Am 31. August spielte Hendrix mit Cox und Mitchell auf dem Isle-of-Wight-Festival auf der gleichnamigen Südenglischen Insel. Als sein letztes reguläres Live-Konzert gilt Hendrix&#8217; Auftritt beim Love-and-Peace-Festival auf der Nordseeinsel Fehmarn, nach dem er nach London zurückkehrte. In London beteiligte sich Jimi Hendrix am 16. September 1970 an einer Jam-Session mit Eric Burdon und dessen neuer Band WAR. Jimi Hendrix starb in den frühen Morgenstunden des 18. Septembers 1970 im Hotelzimmer seiner Freundin. Vermutlich erstickte Hendrix an seinem Erbrochenen, nachdem er große Mengen Rotwein und Schlafmittel konsumiert hatte.</p>
<h3>Video: Jimi Hendrix&#8217; Tod in den Nachrichten</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/wpgkRYeBoKw?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<h3>Equipment</h3>
<div id="attachment_997" class="wp-caption alignright" style="width: 203px"><p class="wp-caption-text">Jimi Hendrix Woodstock Stratocaster hat Legenden-Status</p></div>
<p>Mit seinem künstlerischen Durchbruch Mitte der 60er Jahre spielte Hendrix sowohl live als auch im Studio fast ausschließlich Stratocaster-Gitarren. Jimi Hendrix war Linkshänder, und so hatte es sich in den frühen Jahren seiner musikalischen Karriere als Notwendigkeit erwiesen, die Saiten der Rechtshänderinstrumente entsprechend verkehrt herum aufzuziehen. Diese Praxis setzte Jimi Hendrix auch in späteren Jahren fort, obwohl er sicher im Stande gewesen wäre, sich teure Sonderanfertigungen zu leisten. Als Grund für Hendrix&#8217; Festhalten an der umgekehrten Saitenfolge gilt der besondere Klang, den die Pickups der so modifizierten Instrumente erzeugten; das diagonal angelegte &#8220;Bridge-Pickup&#8221; der Stratocaster nahm nun die E-Saite an der Position der e&#8217;-Saite, die A-Saite an der Position der h-Saite, die d-Saite an der Position der g-Saite und umgekehrt ab. Um diesen Effekt nachzuahmen hat Fender für Rechtshänder auch eine &#8220;Reverse Stratocaster&#8221; entwickelt, deren Hals und Pickups verkehrt herum angeordnet sind. Zu den weiteren von Jimi Hendrix gespielten E-Gitarren gehören Gibson SGs und Flying-Vs sowie eine Gretsch Corvette. Jimi Hendrix benutzte eine Reihe verschiedener Effektgeräte, von denen die prägnantesten das Wah-Wah-Pedal von Vox sowie das Fuzz-Pedal gewesen sein dürften. Als Verstärker nutzte er auf späteren Aufnahmen und bei Konzerten fast ausschließlich Marshall Amps und Stacks.</p>
<h3>Stil</h3>
<p>Jimi Hendrix&#8217; Gitarrenspiel war vor allem von seiner Virtuosität gekennzeichnet. Neben spielerischem Können gehörten dazu auch Hendrix‘ Experimentierfreude &#8211; er spielte die Gitarre mit seinen Zähnen und arbeitete mit Rückkopplungen -, sowie gelegentliche Trickeinlagen bei Live-Auftritten (das Spielen der Gitarre auf dem Rücken oder das einhändige Spiel mit der Griffhand).</p>
<h3>Video: Jimi Hendrix spielt &#8220;Star Spangled Banner&#8221; (amerikanische Nationalhymne) beim Woodstock-Festival</h3>
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