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	<title>six strings &#187; Portraits</title>
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		<title>Eric Johnson</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Mar 2012 14:34:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ela</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eric Johnson wurde am 17. August 1954 im texanischen Austin geboren. Wie seine Geschwister erlernte er zunächst das Klavierspiel, begann jedoch ab dem elften Lebensjahr, sich auf die Gitarre zu konzentrieren. Johnson war stark beeinflusst von den Blues- und Bluesrockgrößen seiner Jugend und spielte [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2883" class="wp-caption alignright" style="width: 257px"><p class="wp-caption-text">Eric Johnson mit seiner Strat</p></div>
<p>Eric Johnson wurde am 17. August 1954 im texanischen Austin geboren. Wie seine Geschwister erlernte er zunächst das Klavierspiel, begann jedoch ab dem elften Lebensjahr, sich auf die Gitarre zu konzentrieren. Johnson war stark beeinflusst von den Blues- und Bluesrockgrößen seiner Jugend und spielte im Alter von fünfzehn Jahren in seiner ersten richtigen Band, Mariani. Ein Universitätsstudium brach er ab und schloss sich etwa 1974 den Electromagnets an, mit denen er zwei Alben, &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Electromagnets/dp/B000009NKK%3FSubscriptionId%3DAKIAIXACH2UHBXKUY5BQ%26tag%3Dsixstringsde-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3DB000009NKK">Electromagnets</a>&#8221; (1975) und &#8220;Electromagnets II&#8221; (unveröffentlicht bis 2008), einspielte.</p>
<p>Nach dem Ende der Electromagnets im Jahre 1977 versuchte Johnson, der inzwischen eine kleine, eingeschworene Fangemeinde besaß, mit dem Eric Johnson Trio erstmals, Solopfade zu betreten. Das Eric Johnson Trio nahm ein Album auf, das unter dem Titel &#8220;Seven Worlds&#8221; 1978 veröffentlicht wurde, jedoch wegen vertraglicher Schwierigkeiten mit dem Label zunächst keine angemessene Verbreitung fand.</p>
<p>In den folgenden Jahren machte Johnson sich einen Namen als Sessiongitarrist für seinen ehemaligen Bandkollegen Christopher Cross (&#8220;<a href="http://www.amazon.de/Christopher-Cross/dp/B000002KKX%3FSubscriptionId%3DAKIAIXACH2UHBXKUY5BQ%26tag%3Dsixstringsde-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3DB000002KKX">Christopher Cross</a>&#8220;, 1979), Cat Stevens (&#8220;<a href="http://www.amazon.de/Back-Earth-Cat-Stevens/dp/B000058TDY%3FSubscriptionId%3DAKIAIXACH2UHBXKUY5BQ%26tag%3Dsixstringsde-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3DB000058TDY">Back to Earth</a>&#8220;, 1978), Carole King (&#8220;Pearls&#8221;, 1980, und &#8220;One to One&#8221;, 1982) sowie Steve Morse&#8217; (&#8220;<a href="http://www.amazon.de/Stand-Up-Steve-Morse-Band/dp/B000060O16%3FSubscriptionId%3DAKIAIXACH2UHBXKUY5BQ%26tag%3Dsixstringsde-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3DB000060O16">Stand Up</a>&#8220;, 1985).</p>
<h3>Solo-Karriere</h3>
<p>Eric Johnsons zweites Album, &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Tones-Eric-Johnson/dp/B000002L8X%3FSubscriptionId%3DAKIAIXACH2UHBXKUY5BQ%26tag%3Dsixstringsde-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3DB000002L8X">Tones</a>&#8220;, erschien 1986 auf dem Warner-Sublabel Reprise Records. An den Aufnahmen als Background-Sängerin beteiligt war Jennifer Warnes, die Anfang der Siebziger Jahre durch ihre Zusammenarbeit mit Leonard Cohen bekannt wurde. Weil sich &#8220;Tones&#8221; jedoch nicht so gut verkaufte, wie erhofft, wurde sein Vertrag bei Warner nicht verlängert und es dauerte vier weitere Jahre, bis sein drittes Album, &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Ah-Via-Musicom-Eric-Johnson/dp/B000002UTB%3FSubscriptionId%3DAKIAIXACH2UHBXKUY5BQ%26tag%3Dsixstringsde-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3DB000002UTB">Ah Via Musicom</a>&#8221; (1990), erschien. Eine Dolby 5.1-Audio-DVD des Albums wurde ohne Johnsons Zustimmung 2002 von Capitol Records veröffentlicht, jedoch kurze Zeit später wieder zurückgezogen.</p>
<p>&#8220;Ah Via Musicom&#8221; verkaufte sich wesentlich besser als seine Vorgänger und brachte Johnson einen Grammy für die &#8220;Best Rock Instrumental Performance&#8221; ein. In den folgenden Jahren bekam er die Gelegenheit, als Gastmusiker an zahlreichen weiteren Platten mitzuarbeiten (u. a. bei Christopher Cross, Jennifer Warnes, Chet Atkins, Dweezil Zappa und Richard Marx), kam jedoch mit der Produktion seines vierten Solo-Albums, &#8220;Venus Isle&#8221;, nur schleppend voran.</p>
<h4>Video: Eric Johnson performt Cliffs of Dover</h4>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/VnqpOFcBiMM?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<p>&#8220;<a href="http://www.amazon.de/Eric-Johnson-Venus-Dave-Whitehill/dp/079357045X%3FSubscriptionId%3DAKIAIXACH2UHBXKUY5BQ%26tag%3Dsixstringsde-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D079357045X">Venus Isle</a>&#8221; erschien schließlich 1996, konnte an den Erfolg seines Vorgängers allerdings nicht anknüpfen und kostete Johnson deswegen seinen Vertrag bei Capitol Records. Im selben Jahr wurde Johnson allerdings auch die besondere Ehre zuteil, an der allerersten Auflage der inzwischen legendären G3-Touren teilzunehmen. Die gemeinsam mit Joe Satriani und Steve Vai gegebenen Auftritte wurden aufgezeichnet und 1997 auf CD und DVD als &#8220;<a href="http://www.amazon.de/G3-Live-Concert-G3/dp/B000024F63%3FSubscriptionId%3DAKIAIXACH2UHBXKUY5BQ%26tag%3Dsixstringsde-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3DB000024F63">G3 &#8211; Live in Concert</a>&#8221; veröffentlicht.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000002V0F/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=theheuonlmag-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B000002V0F"><img class=" wp-image-2885 alignleft" title="venusisleericjohnson" src="http://six-strings.de/wp-content/uploads/2012/03/venusisleericjohnson.jpg" alt="Venus Isle von Eric Johnson" width="239" height="239" /></a>Bis zum Release von Eric Johnsons fünftem Album dauerte es nochmals sechs Jahre; er veröffentlichte &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Souvenir-Eric-Johnson/dp/B00024HQYM%3FSubscriptionId%3DAKIAIXACH2UHBXKUY5BQ%26tag%3Dsixstringsde-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3DB00024HQYM">Souvenir</a>&#8221; (2002) &#8211; offenkundig aufgrund der negativen Erfahrungen mit den Major-Labels &#8211; in seinem eigenen Verlag, Vortexan Records, und vertrieb die Platte ausschließlich als Download auf seiner Internetseite. Sein Auftritt bei Eric Claptons Crossroads-Festival im Jahre 2004 stellt einen weiteren Höhepunkt seiner Karriere dar und ist, wie die G3-Tour, inzwischen auf CD und DVD erhältlich.</p>
<p>Durch den guten Kontakt mit Steve Vai bekam Johnson die Möglichkeit, sein nächstes Studioalbum, &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Bloom-Eric-Johnson/dp/B0009K7RO8%3FSubscriptionId%3DAKIAIXACH2UHBXKUY5BQ%26tag%3Dsixstringsde-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3DB0009K7RO8">Bloom</a>&#8221; (2005), wieder auf einem regulären Plattenlabel, nämlich Favored Nations, zu veröffentlichen. Auch diese Platte erhielt immerhin eine Grammy-Nominierung als &#8211; bemerkenswerter Weise &#8211; &#8220;Best Pop Instrumental Album&#8221;.</p>
<p>Im selben Jahr wurde ebenfalls sein Auftritt in der Fernsehsendung &#8220;Austin City Limits&#8221; aus dem Jahre 1988 auf CD und DVD veröffentlicht. 2006 bekam Johnson noch einmal die Gelegenheit an einer G3-Tour teilzunehmen: Diese sogenannte erste G3-Tour des Jahres 2006 führte ihn gemeinsam mit Joe Satriani und John Petrucci in einige lateinamerikanische Länder &#8211; den nordamerikanischen Teil der Tour (der &#8220;zweite Teil&#8221;) bestritten Satriani und Petrucci gemeinsam mit Steve Vai.</p>
<p>Johnsons aktuellstes Studioalbum, &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Up-Close-Eric-Johnson/dp/B0045ASBRK%3FSubscriptionId%3DAKIAIXACH2UHBXKUY5BQ%26tag%3Dsixstringsde-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3DB0045ASBRK">Up Close</a>&#8220;, erschien im Dezember 2010 und wird erstmals wieder von einem der ganz großen Major-Labels, EMI, vertrieben. Als Gastmusiker konnte Johnson für &#8220;Up Close&#8221; Johnny Lang und niemand geringeren als Jimmy Vaughan, Bruder der 1990 verunglückten Blueslegende Stevie Ray Vaughan, gewinnen.</p>
<h3>Equipment</h3>
<p>Das am häufigsten von Eric Johnson gespielte Instrument dürfte ohne Zweifel die Fender Stratocaster sein. Johnson besitzt eine ganze Reihe von Strats und gleich zwei davon wurden zu Vorlagen für die von Fender produzierten Signature-Modelle. Seine Artist Series Stratocaster basiert auf einer 1957er Strat mit Ahornhals, verfügt aber über eigens entworfene Custom-Shop-Pickups.</p>
<div id="attachment_2888" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-2888" title="ericjohnsonfenderstratocaster" src="http://six-strings.de/wp-content/uploads/2012/03/ericjohnsonfenderstratocaster.jpg" alt="Eric Johnson Fender Stratocaster" width="600" /><p class="wp-caption-text">Eric Johnsons Fender Strat</p></div>
<p>Das zweite Instrument, die Eric Johnson RW Stratocaster, orientiert sich an einer 1965er Strat und verfügt &#8211; im Gegensatz zum anderen Modell &#8211; über ein Rosewood-Fretboard. Zu den weiteren von Johnson favorisierten Gitarren zählen insbesondere die Modelle ES-335 und Les Paul sowie deren Nachfolger, die SG, von Gibson. Der Akustikgitarren-Spezialist Martin hat 2003 ebenfalls ein Signature-Modell für Johnson, die MC-40, vorgestellt.</p>
<p>Neben dem beinahe obligatorischen Crybaby Wah von Dunlop und dem Boss DD-2 setzt Johnson zahlreiche moderne Effekte ein, greift aber auch auf so legendäre Technikantiquitäten wie das Echoplex Tape Delay zurück. Johnson spielt über Amps von Fender (Twin Reverb und Deluxe Reverb) sowie Plexi-Topteile und 1960er Kabinette von Marshall.</p>
<h3>Links</h3>
<ul>
<li><a href="http://ericjohnson.com">Offizielle Eric Johnson Webseite</a></li>
<li><a href="http://www.facebook.com/OfficialEricJohnson">Offizielle Eric Johnson Facebook-Seite</a></li>
</ul>
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		<title>Orianthi</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jul 2011 09:11:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ela</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Orianthi &#8220;Ori&#8221; Panagaris wurde am 22. Januar 1985 in Adelaide, Australien, als Kind einer griechisch-australischen Familie geboren. Glaubt man ihrer offiziellen Biographie, hat Orianthi geradezu eine Bilderbuchausbildung genossen: Sie soll mit drei Jahren begonnen haben, Klavier zu spielen, und mit sechs Jahren auf die [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2516" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><p class="wp-caption-text">Orianthi im Studio</p></div>
<p>Orianthi &#8220;Ori&#8221; Panagaris wurde am 22. Januar 1985 in Adelaide, Australien, als Kind einer griechisch-australischen Familie geboren. Glaubt man ihrer offiziellen Biographie, hat Orianthi geradezu eine Bilderbuchausbildung genossen: Sie soll mit drei Jahren begonnen haben, Klavier zu spielen, und mit sechs Jahren auf die akustische Gitarre umgestiegen sein.</p>
<p>Das erste Mal eine elektrische Gitarre in die Hände genommen hat Orianthi mit elf Jahren, nachdem sie nach dem Besuch eines Santana-Konzertes ein großer Fan des Musikers wurde.</p>
<p><span id="more-2426"></span></p>
<p>In ihrer Jugend hält sich Orianthi eine Zeit lang in Europa auf und feilt an ihrem Songwriting und ihrem spielerischen Können. In der folgenden Zeit nimmt sie an verschiedenen Talentwettbewerben teil. Mit nur 15 Jahren wird sie von niemandem geringeren als Steve Vai als Special Guest zu einem Konzert in ihrer Heimatstadt eingeladen und spielt mit ihm zwei Songs auf der Bühne.</p>
<p>Ihr Jugendidol Carlos Santana trifft sie drei Jahre später, ebenfalls bei einem Konzert in Adelaide. Auch mit ihm spielt Orianthi eine Jam-Session. Orianthi findet in Santana einen begeisterten Gönner und Verehrer.</p>
<h3>Beginn der Solo-Karriere</h3>
<p>Orianthi Panagaris Solo-Laufbahn beginnt buchstäblich im Alleingang. 2005 nimmt sie in ihrem Home-Studio ihr erstes Album mit dem Titel &#8220;Violet Journey&#8221; auf, auf dem sie neben allen Instrumenten auch den Gesang übernimmt.</p>
<p>Über Carlos Santana gerät diese CD, die zunächst nur im Selbstvertrieb erhältlich war, in die Hände von Paul Reed Smith, dem Gründer von PRS Guitars, der Orianthi fortan unterstützt und fördert.</p>
<p>Wenig später zieht Orianthi nach Los Angeles, wo sie bei Geffen Records einen Major-Deal unterzeichnet. 2007 wird zunächst ihr Debut-Album durch Universal Music Australia wiederveröffentlicht; im selben Jahr tritt sie als Gitarristin für die Country-Pop-Sängerin Carrie Underwood auf.</p>
<h3>Orianthi und Michael Jackson</h3>
<div id="attachment_2515" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><p class="wp-caption-text">Orianthi mit Michael Jackson</p></div>
<p>Durch ihren Auftritt bei den Grammy-Awards wird Michael Jacksons Manager auf Orianthi aufmerksam. Nach einem Vorspielen, bei dem Michael Jackson persönlich anwesend war, wird sie als Lead-Gitarristin für die damals in Planung befindliche &#8220;This Is It!&#8221;-Konzertserie unter Vertrag genommen.</p>
<p>Orianthi nimmt an allen Proben der für die Londoner O2-Arena geplanten sage und schreibe fünfzig Auftritte teil. Nachdem Michael Jackson nur knapp drei Wochen vor dem ersten Auftritt überraschend stirbt, erscheint im Oktober des Jahres 2009 zunächst einmal Orianthis zweites Album &#8211; das erste mit einer professionellen Produktion &#8211; , &#8220;Believe&#8221;, das in den USA auf Platz Eins der Billboard-Charts für Newcomer landet und in Japan Goldstatus erreicht.</p>
<p>Kurze Zeit darauf wird der Film &#8220;Michael Jackson&#8217;s This Is It&#8221; mit zahlreichen Aufnahmen von den Proben für die gleichnamige Tour veröffentlicht, auf denen auch Orianthi in zahlreichen Einstellungen zu sehen ist.</p>
<p>Neben einigen Produktionen mit Pop-Stars wie Mary J. Blige oder Adam Lambert steuert Orianthi Songs zu verschiedenen Videospielen und TV-Produktionen bei. Dass die junge Australierin allerdings auch von Gitarrengrößen und der Presse anerkannt wird, zeigt sich während ihrer noch jungen Karriere mehrfach:</p>
<p>Unter anderem nahm Orianthi 2007 an Eric Claptons inzwischen legendärem Crossroads-Festival teil, trat vor ZZ Top auf und wurde 2010 vom Guitar-International-Magazin zum besten Newcomer des Jahres gewählt. Das Modemagazin Elle zählte sie neben Künstlerinnen wie Joan Jett oder Lita Ford zu den zwölf wichtigsten weiblichen Gitarristen – eine Ehrung, die natürlich mit Vorsicht zu genießen sein dürfte.</p>
<p>Gelegentlich präsentiert Orianthi in Gitarren-Workshops ihre Technik einem interessierten Publikum. Orianthi nimmt in Los Angeles derzeit ihr drittes Solo-Album auf. Die CD soll noch 2011 veröffentlicht werden.</p>
<h3>Highly Strung – Orianthi mit Steve Vai</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/qfWtGrnNfNU?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<h3>Gitarren und Equipment</h3>
<div id="attachment_2517" class="wp-caption alignnone" style="width: 550px"><img class="size-full wp-image-2517" title="orianthi-gitarre" src="http://six-strings.de/wp-content/uploads/2011/07/orianthi-gitarre.jpg" alt="Orianthi Gitarre" width="540" height="217" /><p class="wp-caption-text">Orianthis PRS SE Signature</p></div>
<p>Wie Carlos Santana spielt Orianthi hauptsächlich elektrische Gitarren von PRS (Paul Reed Smith). Neben ihrem eigenen Signature-Modell, der PRS SE Orianthi, einem Instrument mit Double-Cutaway-Korpus aus Limbaholz und Ahorn, Ebenholz-Griffbrett mit 24 Bünden und zwei Humbuckern, je in Neck- und Bridge-Position, spielt sie auch eine PRS Custom 24, ihre erste elektrische Gitarre und das Instrument, mit dem Paul Reed Smith Mitte der Achtziger Jahre der Einstieg in den Markt gelang.</p>
<p>Die Custom 24 dürfte das Vorbild für die SE Orianthi gewesen sein, denn beide Modelle unterscheiden sich im wesentlichen durch die verwendeten Pickups und Holzsorten. Orianthi benutzt darüber hinaus akustische Gitarren von Martin und von Maton, einem Gitarrenhersteller aus dem australischen Melbourne.</p>
<p>Die Auswahl der von Orianthi benutzen Amps und Effekte ist ähnlich überschaubar wie die ihrer Gitarren. Orianthi benutzt Topteile und Cabinets von EVH (5150 III), ENGL (Savage 120W) und Marshall (JVM), ein Wah von Morley (Steve Vai Signature &#8220;Bad Horsie 2&#8243;) und ein Chorus/Flanger von TC Electronic.</p>
<h3>Orianthi über PRS</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/Y3vrIOr4wTA?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
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		<title>Frank Zappa</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jul 2011 15:58:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ela</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Frank Vincent Zappa wurde am 21. Dezember 1940 als Sohn italoamerikanischer Eltern in Baltimore im US-Bundesstaat Maryland geboren. Seine frühe Kindheit war von schweren gesundheitlichen Problemen geprägt, die mutmaßlich darauf zurückzuführen waren, dass sich in der Nähe seines Elternhauses ein Lager für chemische Waffen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Frank Vincent Zappa wurde am 21. Dezember 1940 als Sohn italoamerikanischer Eltern in Baltimore im US-Bundesstaat Maryland geboren. Seine frühe Kindheit war von schweren gesundheitlichen Problemen geprägt, die mutmaßlich darauf zurückzuführen waren, dass sich in der Nähe seines Elternhauses ein Lager für chemische Waffen befand. Um die gesundheitliche Situation der Familie (Zappa war das älteste von vier Kindern) zu verbessern, zog diese 1952 ins kalifornische Monterey, später nach San Diego um. Die musikalische Entwicklung Zappas beginnt mit dem Schlagzeug: Als Teenager wird er Drummer einer Highschoolband, beginnt sich aber auch für klassische und avantgardistische Musik und Jazz zu interessieren. Insbesondere der französische Komponist Edgar Varèse hatte es dem jungen Zappa angetan.</p>
<p><span id="more-2495"></span></p>
<p>In seiner Zeit an der Antelope Valley High School in Lancaster, Kalifornien, lernte er Don Van Vliet, den späteren Captain Beefheart, sowie Jim Sherwood, einen späteres Mitglied seiner Band Mothers of Invention, kennen. Während dieser Zeit beginnt Zappa außerdem, Gitarre zu spielen, und begründet damit seinen späteren Ruf als Multiinstrumentalist. Anfang der Sechziger Jahre arbeitet Zappa als Komponist für verschiedene Produktionen und übernimmt schließlich ein Tonstudio, das &#8220;Studio Z&#8221;, von einem Bekannten, um dort hauptsächlich eigene Arbeiten und Soundexperimente aufzunehmen. Viele der in dieser Zeit entstandenen Aufnahmen (achtzig Stunden Material) gelten als verschollen, seitdem das Studio Z wegen Pornographieanschuldigungen gegen Zappa 1965 von der Polizei durchsucht wurde.</p>
<h3>The Mothers of Invention und Solo-Laufbahn</h3>
<p>Alleine die Zahl der LP-Veröffentlichungen Frank Zappas ist so groß, dass an dieser Stelle nur auf die allerwichtigsten Eckdaten seines musikalischen Schaffens eingegangen werden kann. Zappa hat zwischen 1960 und 1993 mehr als sechzig Studioalben produziert und bis heute werden noch immer unveröffentlichte Aufnahmen oder Kompositionen (bis 2010 27 Titel) nachgelegt.</p>
<p>Die Geschichte der Mothers of Invention begann 1965 mit Zappas Einstieg in die Band The Soul Giants, bei denen er den ursprünglichen Gitarristen ersetzte und den Gesang übernahm. Unter dem Namen The Mothers gelang es der Truppe um Zappa und den Leadsänger Ray Collins, einen Plattenvertrag an Land zu ziehen.</p>
<div id="attachment_2509" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="size-full wp-image-2509" title="freak-out-frank-zappa" src="http://six-strings.de/wp-content/uploads/2011/07/freak-out-frank-zappa.jpg" alt="Freak out" width="250" height="250" /><p class="wp-caption-text">The Mothers of Invention: Freak out!</p></div>
<p>Das erste Album der Mothers of Invention, &#8220;Freak Out!&#8221;, erschien 1966 und ging als das zweite Rock-Doppelalbum überhaupt (das erste war Bob Dylans &#8220;Blonde on Blonde&#8221;) in die Musikgeschichte ein. In der folgenden Zeit veröffentlichten die Mothers of Invention durchschnittlich zwei Studioalben pro Jahr, darunter Titel wie &#8220;We&#8217;re Only in It for the Money&#8221; (1968), welches mit seinem Cover-Artwork das damals aktuelle Beatles-Album &#8220;Sgt. Pepper&#8217;s Lonely Hearts Club Band&#8221; auf die Schippe nahm, oder &#8220;Uncle Meat&#8221; (1969), welches nach Aussage der Band eigentlich der Soundtrack zu einem Film werden sollte, der letzten Endes aber nie gedreht wurde. Gleichzeitig begann Zappa, an seiner Solo-Karriere zu arbeiten und veröffentliche 1967 seiner erstes Solo-Album, &#8220;Lumpy Gravy&#8221;, auf dem er sich, noch mehr als bei den Mothers of Invention, seinen eigenen Klassik- und Jazz-Einflüssen stellte. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten und persönlicher Konflikte löste Zappa die Mothers of Invention nach Veröffentlichung von &#8220;Uncle Meat&#8221; auf, nur um sie ein Jahr später mit neuer Besetzung unter dem verkürzten Namen &#8220;The Mothers&#8221; neu zu formieren.</p>
<p>In der Zwischenzeit hatte Zappa sein zweites Solo-Album, &#8220;Hot Rats&#8221; (1969), aufgenommen, auf dem er erstmals den überwiegenden Teil der Gitarrenparts übernahm. Die Mothers veröffentlichten zwei Live-Alben sowie den Soundtrack zu Zappas Film &#8220;200 Motels&#8221;, lösten sich aber bereits 1971 wieder auf, nachdem Zappa nach einem Sturz (er wurde bei einem Konzert im Londoner &#8220;Rainbow Theater&#8221; von einem Fan von der Bühne gestoßen und verletzte sich dabei schwer) für fast ein Jahr nicht mehr auftreten konnte. Er beschäftigte sich in dieser Zwangspause weiter mit seinen Solo-Projekten und trat erst 1972, diesmal als &#8220;Frank Zappa and the Mothers of Invention&#8221;, wieder live auf. Unter diesem Namen wurden zwei Studioalben und ein weiteres Live-Album herausgegeben; nach 1975 legte Zappa die Band jedoch endgültig aufs Eis.</p>
<div id="attachment_2506" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><img class="size-full wp-image-2506" title="tinseltown-rebellion" src="http://six-strings.de/wp-content/uploads/2011/07/tinseltown-rebellion.jpg" alt="Tinseltown Rebellion" width="250" height="250" /><p class="wp-caption-text">Vais erstes Album mit Zappa</p></div>
<p>Bis Ende der Siebziger Jahre produzierte Zappa weitere acht Alben, darunter einige Live-Platten (u. a. &#8220;Bongo Fury&#8221; mit Captain Beefheart). Nachdem Zappa das gesamte Jahr 1980 über unterwegs war, erschien sein nächstes Album, &#8220;Tinseltown Rebellion&#8221; (im Übrigen die erste Veröffentlichung, auf der Steve Vai zu hören ist), erst 1981. In den folgenden zwölf Jahren &#8211; bis zu Zappas Tod &#8211; veröffentlichte er noch mehrere Dutzend Platten, die zum Teil unter der Mitwirkung hochkarätiger Gastmusiker (Carlos Santana, Johnny &#8220;Guitar&#8221; Watson, Lowell George oder Sting) entstanden, unter diesen eine beträchtliche Anzahl an Live-Aufnahmen und Platten mit Überlänge (bis zu drei LPs pro Veröffentlichung). Zusätzlich zu diesen Band-Produktionen organisierte er außerdem Orchesteraufnahmen seiner eigenen Kompositionen; unter diesen sind vor allem diejenigen mit dem London Symphony Orchestra hervorzuheben. Frank Zappa starb am 4. Dezember 1993 an einer Krebserkrankung.</p>
<h3>Frank Zappa im Interview kurz vor seinem Tod</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/UDYzuwG-gOE?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<h3>Gitarren</h3>
<p>Zappa war nicht nur Multiinstrumentalist, sondern auch Sammler. Neben seltenen Mikrofonen sammelte er Gitarren, die überwiegend eigens für ihn angefertigt oder modifiziert wurden. Zu den bekanntesten Gitarren, die Zappa während seiner Karriere spielte, zählen seine &#8220;Babysnakes&#8221;-SG und die legendäre &#8220;Hendrix/Zappa&#8221;-Stratocaster. Die sogenannte Babysnakes-SG (benannt nach dem Film &#8220;Baby Snakes&#8221;, in dem sie zu sehen ist) wurde Zappa während eines Konzerts in Phoenix/Arizona als Ersatz für seine defekte, vorherige SG angeboten. Obwohl sich auf der Kopfplatte des Instruments das berühmte Gibson-Logo befindet und der Korpus die SG-typische Double-Cutaway-Form hat, hat das Instrument mit einer herkömmlichen SG nicht viel gemeinsam &#8211; vermutlich stammt die Gitarre nicht einmal von Gibson.</p>
<div id="attachment_2510" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><p class="wp-caption-text">Dweezil Zappa mit der Hendrix Strat</p></div>
<p>Über das Innenleben der Babysnakes-SG ist wenig bekannt, schon bei oberflächlicher Betrachtung fallen die zahlreichen Schalter und Regler am Korpus sowie der mit 23 statt der üblichen 22 Bünde ausgestattete Hals auf. Zappa nutzte das Instrument vor allem auf &#8220;Over-Nite Sensation&#8221; und &#8220;Apostrophe(&#8216;)&#8221; (1973 bzw. 1974). Die sich noch heute im Besitz seines Sohnes Dweezil befindliche Hendrix-Strat wurde Frank Zappa vermutlich Ende der Sechziger Jahre von einem Hendrix-Roadie gegeben. Die Gitarre zeichnet sich durch ihre Verbrennungsspuren aus, die entstanden, als Hendrix das Instrument (vermutlich) bei einem Konzert im Londoner Astoria anzündete. Weil sowohl der Hals als auch das Pickguard sowie die komplette Elektronik der Hendrix-Strat dabei zerstört wurden, wurde die Gitarre im Laufe der Jahrzehnte von Frank und Dweezil Zappa mehrfach erneuert und komplett umgebaut.</p>
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		<title>Wes Borland</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jul 2011 17:15:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ela</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wesley Louden &#8220;Wes&#8221; Borland wurde am 7. Februar 1975 geboren. Über seinen Geburtsort existieren kurioserweise zwei unterschiedliche Angaben. So ist in einigen Quellen zu lesen, Borland stamme aus Richmond, Virginia, während andere behaupten, er sei in Nashville im US-Bundesstaat Tennessee geboren. Borland soll im [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2448" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><p class="wp-caption-text">Wes Borland Live 2010 – LimpBizkit.com</p></div>
<p>Wesley Louden &#8220;Wes&#8221; Borland wurde am 7. Februar 1975 geboren. Über seinen Geburtsort existieren kurioserweise zwei unterschiedliche Angaben. So ist in einigen Quellen zu lesen, Borland stamme aus Richmond, Virginia, während andere behaupten, er sei in Nashville im US-Bundesstaat Tennessee geboren. Borland soll im Alter von etwa zwölf Jahren den Wunsch geäußert haben, Schlagzeug zu spielen. Da seine Eltern jedoch mit diesem Instrument nicht einverstanden waren, begann Borland, Gitarre zu lernen.</p>
<p><span id="more-2443"></span></p>
<p>In der Schule hatte Borland ständig Schwierigkeiten mit Mitschülern und galt als Außenseiter. Nach dem Umzug seiner Familie nach Jacksonville, Florida, nahm Borland regelmäßig Gitarrenunterricht; er hatte zwei Lehrer, von denen der eine ihm Unterricht in Rock-, Country- und Bluesgitarre gab und der andere ihn in den Techniken der klassischen Gitarre unterrichtete. Seine eigenen musikalischen Vorbilder waren in dieser Zeit indes ganz woanders zu finden; Borland soll in seiner Jugend vor allem Bay-Area-Thrash à la Metallica und Testament sowie Punk aus dem Umfeld der Los-Angeles-Hardcore-Szene (Black Flag, Circle Jerks) gehört haben. Borland entschied sich einige Zeit später, den klassischen Unterricht aufzugeben und stattdessen ein dreijähriges Studium mit dem Schwerpunkt Jazz-Gitarre an einer Universität zu beginnen.</p>
<h3>Video: Wes Borland demonstriert Riff</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/gi4k1Qlt7Xc?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<h3>Limp Bizkit und Solo-Aufnahmen</h3>
<div id="attachment_2449" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><img class="size-full wp-image-2449" title="chocolate-starfish-hotdog-flavored-water" src="http://six-strings.de/wp-content/uploads/2011/07/chocolate-starfish-hotdog-flavored-water.jpg" alt="Limp Bizkit – Chocolate Starfish and the Hotdog Flavored Water" width="250" height="250" /><p class="wp-caption-text">Limp Bizkit&#39;s Klassiker: Chocolate Starfish and the Hotdog Flavored Water</p></div>
<p>Die Band Limp Bizkit wurde Mitte der Neunziger Jahre von Fred Durst (Gesang), Sam Rivers (Bass), Rob Waters (Gitarre) und John Otto (Schlagzeug) in Jacksonville gegründet. Wes Borland wurde von John Otto, mit dem er zuvor gemeinsam zur Schule gegangen war, als Gitarrist für die neue Band ins Gespräch gebracht. Borland soll die Band vor allem durch sein beidhändiges Tapping beeindruckt haben und ersetzte kurze Zeit später Rob Waters als Gitarrist. Das noch mit Waters aufgenommene Demo &#8220;Mental Aquaducts&#8221; (1995) brachte der Band einen Deal mit dem Label Mojo Records ein, der wenig später von dem Label Flip Records übernommen wurde. Die erste CD der Band, &#8220;Three Dollar Bill, Yall$&#8221;, erschien 1997 und hat inzwischen Doppel-Platin-Status erreicht.</p>
<p>Der Durchbruch gelang Limp Bizkit wenig später mit ihrem zweiten Album, &#8220;Significant Other&#8221;, das schon kurz nach seiner Veröffentlichung im Juni 1999 Platz Eins der US-Billboard-Charts erklommen und innerhalb weniger Wochen Platin-Status erreicht hatte. An den Aufnahmen beteiligt waren Jonathan Davis von Korn, Scott Weiland von den Stone Temple Pilots, Les Claypool, Eminem sowie Serj Tankian von System of a Down. Nachdem es zu Streitigkeiten zwischen Limp Bizkit und System of a Down bzw. dem gemeinsamen Management kam, wurde allerdings der mit Tankian aufgenommene Track, &#8220;Don&#8217;t Go Off Wandering&#8221;, von der endgültigen Albumfassung entfernt und ist auf der veröffentlichten CD nicht enthalten.</p>
<p>Ebenfalls nicht Teil des offiziellen CD-Releases sind die Stücke mit Les Claypool und Eminem. Aufgrund der damals innovativen Mischung aus Rap und Metal und der Vorreiterrolle der Band innerhalb der Nu-Metal-Szene verkaufte sich das Album bis heute weltweit mehr als 14 Millionen mal. Diesen Erfolg sogar noch überbieten konnte die Band von Borland mit ihrem dritten Album, &#8220;Chocolate Starfish and the Hot Dog Flavored Water&#8221;, das ein Jahr später erschien.</p>
<p>Wie sein Vorgänger stieg es auf Platz Eins in die Billboard-Charts ein und ging bereits innerhalb der ersten Woche nach seiner Veröffentlichung mehr als eine Million mal über die Ladentheken. Obwohl die CD im Durchschnitt schlechtere Kritiken einfuhr als ihr Vorgänger, ist sie bis heute der meistverkaufte Longplayer der Band. Zahlreiche Größen der Rap- und Hip-Hop-Szene steuerten zu &#8220;Chocolate Starfish and the Hot Dog Flavored Water&#8221; Texte oder Guest-Vocals bei, darunter Namen wie Xzibit, Mark Wahlberg oder die legendären Run-DMC. Weil Borland sich allerdings in der Zwischenzeit mehr und mehr von dem von Limp Bizkit gespielten Nu Metal weg entwickelt hatte, verließ er die Band 2001 um sich seinem eigenen Projekt Big Dumb Face zu widmen.</p>
<p>Borland übernahm in Big Dumb Face den Gesang und die Leadgitarre, während sein Bruder Scott Borland die zweite Gitarre spielte. Big Dumb Face veröffentlichten im März des Jahres eine CD mit dem Titel &#8220;Duke Lion Fights the Terror!!&#8221;, die jedoch kein großer Erfolg wurde. Bevor Borland 2004 wieder zu Limp Bizkit stieß, beteiligte er sich an verschiedenen Projekten mit anderen Musikern, darunter dem Soundtrack zum Film &#8220;Underworld&#8221; (2003). Nach Borlands Wiedereinstieg bei Limp Bizkit erschienen unter seiner Mitwirkung bislang zwei weitere Alben der Band, &#8220;The Unquestionable Truth (Part 1)&#8221; (2005) und &#8220;Gold Cobra&#8221; (2011).</p>
<h3>Musikvideo: Limp Bizkit – Gold Cobra</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/iTIXBBuQRhg?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<p>Seit 2005 ist Borland außerdem Mitglied der Supergroup Black Light Burns, zu der neben ihm auch zwei Nine Inch Nails-Musiker, Danny Lohner und Josh Freese, gehören. Black Light Burns haben bis dato ein Album, &#8220;Cruel Melody&#8221; (2007), veröffentlicht. Für Aufsehen sorgte Borlands Intermezzo bei Marylin Manson, wo er als Tour-Gitarrist ganze zwei Shows bestritt.</p>
<h3>Wes Borlands Gitarren</h3>
<p>Wes Borland hat in der Vergangenheit hauptsächlich Instrumente von Ibanez, darunter verschiedene siebensaitige Modelle gespielt. Inzwischen nutzt er überwiegend die von Yamaha für ihn entworfenen Signature-Gitarren mit der Modellnummer CV820 WB. Diese halbakustische Gitarre besticht durch ein recht ungewöhnliches Design. Der Korpus besteht aus einem Stück Erlenholz, das mit einer Deckplatte aus Ahorn versehen ist. Optisch fällt das Instrument schon alleine wegen seiner für moderne Gitarren ungewöhnlichen F-Löcher auf. Der Ahornhals der Gitarre ist mit einem 24-bündigen Palisandergriffbrett ausgestattet. Für die Tonabnahme sorgen zwei Alnico V Split-Humbucker in Bridge- bzw. Neck-Position.</p>
<h3>Video: Wes Borland demonstriert Ibanez Gitarre</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/wI8e8LU4yHU?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
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		<title>Jeff Waters</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jun 2011 10:53:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ela</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jeff Waters, manchmal auch &#8220;The Riffer&#8221; genannt, wurde am 13. Februar 1966 in Ottawa in Kanada geboren. Über seine Kindheit ist, abgesehen davon, dass seine Familie aufgrund der Militärlaufbahn des Vaters häufig den Wohnort wechselte, wenig bekannt. Waters soll mit etwa neun Jahren begonnen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Jeff Waters, manchmal auch &#8220;The Riffer&#8221; genannt, wurde am 13. Februar 1966 in Ottawa in Kanada geboren. Über seine Kindheit ist, abgesehen davon, dass seine Familie aufgrund der Militärlaufbahn des Vaters häufig den Wohnort wechselte, wenig bekannt. Waters soll mit etwa neun Jahren begonnen haben, klassische Gitarre zu lernen, und hat irgendwann in seiner Jugend seine Begeisterung für den Metal entdeckt.<br />
<span id="more-2363"></span></p>
<h3>Annihilator</h3>
<div id="attachment_2379" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="size-full wp-image-2379" title="Annihilator – Alice in Hell" src="http://six-strings.de/wp-content/uploads/2011/06/alice-in-hell-annihilator.jpg" alt="Annihilator – Alice in Hell" width="250" height="250" /><p class="wp-caption-text">Annihilator – Alice in Hell – Das Debüt-Album bei Roadrunner Records</p></div>
<p>Jeff Waters erste und einzige bekannte Band sind Annihilator. Annihilator wurden 1984 von Waters gegründet und traten erstmals 1985 mit der Veröffentlichung ihres Demo-Tapes &#8220;Psycho Metal Kills&#8221; in Erscheinung. Ein Jahr später erschien das wahrscheinlich zweite Demo der Band, &#8220;Phantasmagoria&#8221;, und 1988 schließlich das dritte Demo, &#8220;Alison Hell&#8221;. Während der ersten Jahre bestanden Annihilator aus recht unterschiedlichen Besetzungen, zu denen neben Waters (Leadgitarre), K.C. Toews (Rhythmusgitarre), John Bates (ursprünglich Gesang und Songwriting), Randy Rampage (Gesang, zuvor bei der Punk-Combo D.O.A.), Dave Scott (Bass), Wayne Darley (Bass) Paul Malek (Schlagzeug) sowie Ray Hartmann (Schlagzeug) und einige weitere Musiker gehörten.</p>
<p>Für die Produktion des ersten Annihilator-Albums, das durch einen Plattenvertrag mit Roadrunner Records ermöglicht wurde, wurde Toews durch einen gewissen Anthony Greenham ersetzt, Bates hatte die Band zu diesem Zeitpunkt bereits verlassen. &#8220;Alice in Hell&#8221; erschien 1989 und war auf Anhieb ein sehr großer Erfolg; tatsächlich soll es das bis dahin bestverkaufte Debut-Album des Labels gewesen sein. Die Aufnahme des Albums in der Thrash-Metal-Szene war durchweg positiv, tatsächlich wurden sogar Vergleiche mit Metallicas &#8220;Kill &#8216;Em All&#8221; laut.</p>
<p>Bis zur Veröffentlichung des Nachfolgealbums &#8220;Never, Neverland&#8221; (1990) sollte sich das Personalkarussell erneut weiter drehen: Den Gesang übernahm Coburn Pharr, die zweite Gitarre David Davis. Die Platte wurde ein ähnlich großer Erfolg wie &#8220;Alice in Hell&#8221;, war aber das letzte lupenreine Thrash-Album der Band. Jeff Waters gehörte zum Kreis der Musiker, die Anfang der Neunziger als Leadgitarristen für Megadeth im Gespräch waren (im Rennen waren außerdem Dimebag Darrell von Pantera und Marty Friedman von Cacophony), entschied sich jedoch dafür, mit Annihilator weiter zu machen.</p>
<h4>Jeff Waters spielt Dave Mustaine Marty Friedmans Symphony of Destruction-Solo vor</h4>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/XadnzskkNRs?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<p>Trotzdem erschien erst drei Jahre später, 1993, das nächste Album der Band. &#8220;Set the World on Fire&#8221; fiel deutlich klassischer aus als seine Vorgänger und kam deswegen bei den alten Fans von Annihilator nicht besonders gut an. Die Begleiterscheinungen dieser Veröffentlichung sollten erneute Wechsel in der Besetzung und die Auflösung des Vertrages mit Roadrunner und, damit einhergehend, ein neuer Vertrag bei Music for Nations sein. Ein Jahr später erschien das vierte Annihilator-Album, &#8220;King of the Kill&#8221;, bei dem Jeff Waters schließlich selbst den Gesangspart übernahm, ebenso wie auf dem 1996 erscheinenden &#8220;Refresh the Demon&#8221;.</p>
<p>Das sechste Album von Annihilator, kurz &#8220;Remains&#8221; betitelt, spielte Waters sogar vollständig im Alleingang ein. Für das nächste Album, &#8220;Criteria for a Black Widow&#8221;, das erst 1999 erscheinen sollte, greift Waters noch einmal auf seine Weggefährten Rampage, Davis und Hartmann zurück. Im Anschluss an interne Auseinandersetzungen zwischen Rampage und dem Rest der Band steigt Ex-Overkill-Gitarrist Joe Corneau als Sänger bei Annihilator ein. Unter seiner Mitwirkung entstehen die nächsten beiden Longplayer, &#8220;Carnival Diablos&#8221; (2001) und &#8220;Waking the Fury&#8221; (2002).</p>
<div id="attachment_2380" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><p class="wp-caption-text">Jeff Waters mit seiner Epiphone Flying V</p></div>
<p>Nachdem Waters für einige Zeit als Tour-Gitarrist bei Savatage aushilft, erscheint 2004 das nächste Annihilator-Album, &#8220;All for You&#8221;, diesmal mit dem damals noch unbekannten Dave Padden am Mikrofon. Padden singt auch auf dem elften Album der Band, &#8220;Schizo Deluxe&#8221; (2005), und übernimmt für die bislang letzten Annihilator-Alben, &#8220;Metal&#8221; (2007) und &#8220;Annihilator&#8221; (2010) zusätzlich die zweite Gitarre. Aktuellste Veröffentlichung von Annihilator ist die Best-of-Platte &#8220;Total Annihilation&#8221; (2011), die im Internet kostenlos heruntergeladen werden kann.</p>
<p>Jeff Waters hat im Laufe der Jahre an zahlreichen Produktionen anderer Bands als Gastmusiker mitgewirkt. Unter diesen hervorzuheben dürften besonders das Roadrunner-Allstar-Projekt (2005), bei dem Waters gemeinsam mit Musikern von Bands wie Machine Head, Soulfly, Fear Factory oder Killswitch Engage spielte, und das vorletzte Destruction-Album, &#8220;D.E.V.O.L.U.T.I.O.N.&#8221;, (2008) sein. Die Rolle von Jeff Waters für das Metal-Genre insgesamt wurde 2009 auch vom britischen Journalisten Joel McIver in seinem Buch &#8220;The 100 Greatest Metal Guitarists&#8221; bestätigt. Waters schnitt hinter Dave Mustaine und John Petrucci (Dream Theater) mit einem dritten Platz ab.</p>
<h3>Equipment</h3>
<div id="attachment_2381" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><p class="wp-caption-text">Jeff Waters mit seinen Hughes &amp; Kettner Amps</p></div>
<p>Jeff Waters hat während seiner Laufbahn mit Annihilator fast ausschließlich V-Modelle gespielt. Als eine seiner ersten Gitarren gilt eine V von Hamer. Auf den ersten beiden Annihilator-Alben sollen eine Flying-V von Gibson und ein Marshall JCM800-Topteil Kernbestandteil seines Gitarrensounds gewesen sein. Später stieg Waters auf die Epiphone-Flying-V um. Seit 2009 benutzt Waters vor allem sein Epiphone-Signature-Modell, die Annihilation-V. Die Annihilation-V zeichnet sich durch einen Mahagoni-Korpus und -Hals mit vierundzwanzig Bünden aus und verfügt über zwei unterschiedliche, eigens entworfene Signature-Humbucker, den JWT in Bridge- und den JWR in Neck-Position.</p>
<p>Seit einiger Zeit bietet Jeff Waters sein Tonstudio, Watersound Studios, in Ottawa, Kanada, interessierten Musikern als Aufnahmegelegenheit an.</p>
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		<title>Kerry King</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 09:14:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ela</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kerry Ray King wurde am 3. Juni 1964 in Los Angeles geboren. Über Kings Kindheit und seine ersten Berührungen mit der Musik ist wenig genaues bekannt. Gesichert ist nur, dass er den späteren Slayer-Sänger und Bassisten Tom Araya bereits auf der Schule kennenlernte und [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Kerry Ray King wurde am 3. Juni 1964 in Los Angeles geboren. Über Kings Kindheit und seine ersten Berührungen mit der Musik ist wenig genaues bekannt. Gesichert ist nur, dass er den späteren Slayer-Sänger und Bassisten Tom Araya bereits auf der Schule kennenlernte und mit ihm in der Band Quits spielte, von der allerdings keine Aufnahmen im Umlauf sind.<br />
<span id="more-2297"></span></p>
<h3>Kerry King bei Slayer</h3>
<div id="attachment_2356" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><p class="wp-caption-text">Junger Kerry King</p></div>
<p>Gemeinsam mit Jeff Hanneman (Leadgitarre) gründete Kerry King 1981 die Band Slayer. Das erste und recht dauerhafte Line-Up der Band sollte mit Kings Schulfreund Tom Araya (Bass und Gesang) sowie Dave Lombardo (Schlagzeug) vervollständigt werden. Anfangs spielten Slayer vor allem Coverversionen musikalischer Vorbilder (belegt sind Judas Priest und Iron Maiden). Bei einem Auftritt als Vorband für Bitch (eine der ersten Metal-Bands mit einer Frontfrau) in Los Angeles wurden Slayer von Brian Slagel, seines Zeichens Gründer von Metal Blade Records, entdeckt und kurz darauf unter Vertrag genommen. Nach einem Samplerbeitrag (&#8220;Metal Massacre III&#8221;) nahm die Band Ende 1983 ihr Debütalbum &#8220;Show no Mercy&#8221; auf, das noch überwiegend aus zusammengeborgtem Geld finanziert wurde. &#8220;Show no Mercy&#8221; war immerhin so erfolgreich, dass die Band 1984 auf US-Tour gehen und im Sommer die Aufnahmen zu einer EP beginnen konnte.</p>
<p>Diese EP erschien im August des Jahres unter dem Titel &#8220;Haunting the Chapel&#8221; und ebnete Slayer den Weg zu ihrem ersten Europa-Auftritt als Vorband für die Hardrocker UFO. Nach der Rückkehr der Band in die USA verließ Kerry King Slayer kurzzeitig, um bei Megadeth einzusteigen. Das Intermezzo bei Dave Mustaines Band war jedoch nur von sehr kurzer Dauer und bereits gegen Ende des Jahres gehörte King wieder zum Line-Up von Slayer. Der zweite Longplayer, &#8220;Hell Awaits&#8221;, erschien etwa ein Jahr später und sollte aufgrund der gefestigten finanziellen Lage von Label und Band mit einer besseren Produktion aufwarten. Ebenfalls festigen sollte sich mit diesem und den folgenden Alben allerdings auch der zweifelhafte Ruf Band als Satanisten und Nazi-Sympathisanten. Unterstellungen, die jedoch von den Mitgliedern in Interviews bis heute vehement bestritten werden.</p>
<div id="attachment_2357" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><p class="wp-caption-text">Kerry King posiert für Marshall</p></div>
<p>Mit &#8220;Reign in Blood&#8221;, dem 1986er Album, legten Slayer sowohl in puncto Tempo als auch Kontroversität noch eins drauf. Tatsächlich war die Musik inzwischen so schnell geworden, dass man sich offenkundig bewusst entschied, beim nächsten Album, dem 1988 veröffentlichten &#8220;South of Heaven&#8221;, einen Gang zurückzuschalten. Das Ende und den Höhepunkt der klassischen Slayer-Ära dürfte das 1990er Album &#8220;Seasons in the Abyss&#8221; darstellen; der Veröffentlichung dieser vorläufig letzten Platte des klassischen Line-Ups schloss sich Ende 1990 eine ausgedehnte und sehr erfolgreiche Europatournee mit den Bands Megadeth und Testament an. Nach ihrer Rückkehr in die USA hängten Slayer gleich noch ein paar gemeinsame Gigs mit Megadeth und Anthrax hinten dran. 1992 verließ Dave Lombardo, der damals bereits als einer der besten Metal-Drummer der Welt galt, die Band. An seine Stelle trat Paul Bostaph, der vorher bei den Bay-Area-Thrashern Forbidden trommelte.</p>
<p>In dieser Besetzung nahmen Slayer zwischen 1994 und 2001 vier Studioalben auf, die allerdings alle nicht den Kultstatus der ersten Veröffentlichungen erreichen konnten. Bostaph musste seinen Posten Ende 2001 wegen einer Ellenbogenverletzung räumen und wurde zunächst vorläufig, dann dauerhaft durch Lombardo ersetzt. Außer mit zwei neuen Studioalben (2006 und 2009) haben Slayer seit der Rückkehr von Lombardo besonders durch große Festivalauftritte (Rock am Ring, Sonisphere) für Furore gesorgt.</p>
<h3>Kerry King Equipment</h3>
<div id="attachment_2355" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><p class="wp-caption-text">Kerry King&#39;s Signature-Verstärker: Der 2203KK &quot;The Beast&quot;</p></div>
<p>Kerry Kings Name ist seit dem Beginn seiner Karriere eng mit dem Gitarrenbauer B.C. Rich verbunden. Seine ersten richtigen Gitarren waren nach eigenen Angaben eine 1963er Stratocaster und eine 1977er B.C. Rich Mockingbird, ausgestattet mit zwei DiMarzio-Pickups, einem Super Distortion in Bridge- und einem PAF in Neck-Position. Außer der Mockingbird hat King verschiedene V- und Warlock-Modelle von B.C. Rich gespielt; heute bietet der Hersteller zahlreiche, sehr verschiedene Kerry-King-Signatures an. Zeitweise spielte Kerry King auch ESP-Gitarren, zwischen 1990 und 1998 produzierte das Unternehmen verschiedene Signature-V-Modelle (sogenannte KKVs) für ihn. King benutzt darüber hinaus auch Signature-Amps und -Effekte. Mit dem JCM800 2203KK besitzt er ein eigenes Marshall-Modell und Dunlop hat ihm eine Neuauflage des Q-Zone-Wahs gewidmet.</p>
<h3>Kerry King über Gott und Religion</h3>
<blockquote><p>Ich habe keine eigene Lebensphilosophie; es ist einfach mein Ding gegen organisierte Religion zu rebellieren, weil ich persönlich glaube, dass es einfach eine Krücke für Leute ist, die zu schwach sind, alleine im Leben klarzukommen. Ich bin jemand, der sagt: wenn ich es nicht sehen kann, kann es nicht funktionieren. Und niemand kann mir Gott zeigen.</p></blockquote>
<h3>Wirkung</h3>
<p>Selbst zwar den Heavy Metal der späten Siebziger und frühen Achtziger Jahre zitierend, gelten Slayer als Mitbegründer des Thrash-Metal-Genres und werden heute häufig als eine der &#8220;Big Four of Thrash Metal&#8221; (die anderen Bands sind Metallica, Megadeth und Anthrax) bezeichnet. Obwohl Kerry King eigentlich Rhythmusgitarrist von Slayer ist, spielt er auf den Alben der Band auch zahlreiche Soli. Diese sind im Übrigen in den Booklets und Textbeilagen der CDs und Platten gekennzeichnet und damit von den Soli Jeff Hannemans leicht zu unterscheiden. Kerry King wird häufig in einem Atemzug mit Dimebag Darrell, dem inzwischen verstorbenen Gitarristen der Band Pantera, genannt. Tatsächlich waren beide Musiker eng miteinander befreundet. Kings Stil wird oft als besonders schnell und präzise beschrieben, sein Shredding gilt als wegweisend für Gitarristen im Thrash-Metal-Genre.</p>
<h3>Kerry King zeigt dir Slayer-Riffs</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/2FVBN-xidl8?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
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		<title>Cesar Huesca</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 12:54:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Macks</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Herzlich Willkommen zur dritten Ausgabe der Artikelserie &#8220;YouTube-Superstars: die besten YouTube-Gitarristen&#8221;. Heute ist das Ausnahme-Talent &#8220;Cesar Huesca&#8221; aus Mexiko dran. Cesar Huesca ist ein professioneller Studio-Gitarrist, Gitarrenlehrer und Live-Musiker, der über YouTube internationale Bekanntheit in der Gitarristen-Szene erlangt hat. Cesar Huesca Steckbrief Vollständiger Name [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herzlich Willkommen zur dritten Ausgabe der Artikelserie &#8220;YouTube-Superstars: die besten YouTube-Gitarristen&#8221;.</strong></p>
<p>Heute ist das Ausnahme-Talent &#8220;Cesar Huesca&#8221; aus Mexiko dran. Cesar Huesca ist ein professioneller Studio-Gitarrist, Gitarrenlehrer und Live-Musiker, der über YouTube internationale Bekanntheit in der Gitarristen-Szene erlangt hat.</p>
<h3>Cesar Huesca Steckbrief</h3>
<table class="steckbrief" border="0">
<tbody>
<tr>
<td width="50%;"><strong>Vollständiger Name</strong></td>
<td width="50%;">Cesar Huesca</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Alter</strong></td>
<td>28 (08.08.1983)</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>YouTuber seit</strong></td>
<td>März 2006</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Abonnenten</strong></td>
<td>40.000 geschätzt (keine genauen Daten verfügbar)</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Stil</strong></td>
<td>Rock, Progressive, Metal</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Erfolgreichstes Video</strong></td>
<td><a href="http://www.youtube.com/watch?v=tlCz2levVUE">&#8220;Steve Vai – For the Love of God&#8221;</a> (2.000.000 Views geschätzt)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span id="more-2336"></span></p>
<h3>Cesar Huesca – For the Love of God (Steve Vai) Cover</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/tlCz2levVUE?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<p>Im Interview stand uns Cesar Huesca Frage und Antwort und gab uns Einblicke in das Leben eines professionellen Musikers aus Mexiko.</p>
<h3>Cesar Huesca Interview</h3>
<p><strong>Hey Cesar, danke, dass du dir Zeit nimmst, dieses Interview mit mir zu führen. Stell dich bitte kurz unseren Lesern vor.</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich bin Cesar Huesca, ein Gitarrist und Solo-Künstler aus Mexiko. Ich spiele Live und bin Studio-Gitarrist für Bands, Projekte und Singer-Songwriter. 2008 habe ich ein Solo-Album veröffentlicht und arbeite derzeit an meinem zweiten. Außerdem unterrichte ich als Gitarrenlehrer und veranstalte von Zeit zu Zeit Workshops und Gitarren-Seminare.</p>
<p><strong>Du bist eine der YouTube-Größen und am besten bekannt für deine fantastischen, wahnsinnig-akkuraten Cover von Shred-Klassikern wie &#8220;For the Love of God&#8221; von Steve Vai. Wer sind deine Lieblingsgitarristen?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Nun, die Liste könnte ziemlich lang werden, aber in der Tat ist Steve Vai einer meiner wichtigsten Einflüsse seit ich 14 bin. Er war so ziemlich der erste Gitarrist, den ich sah und sofort wusste, dass ich ein richtiger Musiker werden will. Seine Lieder nach Gehör zu transkribieren war für mich die ganze Zeit die große Herausforderung und sehr inspirierend. Außerdem war es für mich eine großartige Quelle, um mehr über Musik zu lernen und neue Facetten des Instruments zu entdecken. Andererseits war Slash der Kerl, der mich dazu brachte, die Gitarre lernen zu wollen.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Einige der Alben, die meinen Willen stärkten, mein Gitarrenspiel auf die nächste Entwicklungsstufe zu bringen waren Hysteria von Def Leppard, Get a Grip von Aerosmith, New Jersey von Bon Jovi, Use your Illusion II von Guns &#8216;n&#8217; Roses, Youthanesia von Megadeth und alle Metallica-Alben von Kill &#8216;em All bis Load. An diesem Punkt als Autodidakt angelangt, waren meine Lehrer mal Phil Collens, mal Joe Perry, mal Richie Sambora, dann Marty Friedman, dann mal Kirk Hammett… alle Möglichen!</p>
<p style="padding-left: 30px;">Um auf die Frage zurückzukommen, höre ich heutzutage gerne Guthrie Govan, Greg Howe, Andy Timmons und alle G3-Gitarristen; Joe Satriani, John Petrucci, Eric Johnson, Paul Gilbert, etc. Es gehören auch einige Blues/Jazz-Gitarristen wie Robben Ford, Scott Henderson, Pat Metheny, Allan Holdsworth, Stevie Ray Vaughan, Gary Moore und so weiter dazu. In letzter Zeit sind Tosin Abasi und Kiko Loureiro ein paar Gitarristen, die mich wach halten.</p>
<p><strong>Wie verbringst du als professioneller Vollzeit-Musiker einen typischen Arbeitstag?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Wenn ich nicht gerade toure, übe ich, probe mit Bands oder unterrichte. Zur Zeit arbeite ich an meinem zweiten Solo Album, nehme Tracks auf und stell ein paar Arrangements fertig, obwohl die Hälfte des Materials quasi fertig ist.</p>
<p><strong>Was machst du in deiner Freizeit?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Meine freie Zeit verwende ich darauf, meine Webseite zu aktualisieren und versuche E-Mails zu beantworten und meinen YouTube-Channel mit Videos zu füttern. Ich weiß noch als ich jünger war, habe ich so ziemlich meine gesamte freie Zeit der Gitarre und dem Mitspielen von Songs gewidmet. Heutzutage betreibe ich es nicht mehr so exzessiv, aber ich habe immer eine Gitarre in der Hand, wenn ich gerade Zeit habe.</p>
<p><strong>Die Veröffentlichung deines Debüt-Albums &#8220;Cesar Huesca&#8221; ist schon ein paar Jahre her. Erzähl uns ein bisschen was darüber, wie die Songs entstanden sind und wie du es aufgenommen hast.</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich habe angefangen die meisten Songs 2006 zu schreiben. Ein paar andere wurden 2008 fertiggestellt. Ich habe alle Songs selber in meinem eigenen Home-Studio aufgenommen und produziert. Ich habe alle Percussion- und Drum-Tracks programmiert, alle Gitarren und Bässe eingespielt – außer auf der Tracks 5, 6 und 7. Das Album wurde von TRMixroom in Mexico City abgemischt und von Moonlight Mastering in Austin, Texas gemastert.</p>
<h3>Cesar Huesca – Rockin&#8217; Red Carpet</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/_H2_PP5kXao?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<p><strong>Welches Equipment verwendest du?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich benutze ein paar Ibanez-Gitarren und eine Fender Stratocaster. Die meisten dieser Gitarren sind mit verschiedenen Modellen von Lace Sensor-Tonabnehmern bestückt. Da gibt es beispielsweise das Holy Grails-Modell in meiner Strat oder das Drop and Gain-Set in meiner RGT – diese Gitarre verwende ich für verschiedene Tunings, die von E Standard bis Dropped A und Bariton reichen. Lace Sensor-Tonabnehmer sind wirklich klasse, ich betrachte sie als eine Mischung aus passiven und aktiven Tonabnehmern. Man bekommt einen vollen, satten Sound mit beinahe keinerlei Rauschen bei heftigster Verzerrung. Sie eignen sich super für Live- und Studio-Situationen. Jede Gitarre hat einen einzigartigen Sound, also kann ich sie für verschiedene Anwendungsbereiche verwenden und erreiche dabei gute Ergebnisse in Sachen Sound und Response.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Für Effekte verwende ich nur einen TC Electronic G-Major und ein paar Bodentreter: ein Xotic BB Preamp, ein Dunlop Crybaby Wah und ein Digitech Whammy IV. Mein Verstärker ist ein Marshall 30th Anniversary Combo.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Für die Aufnahmen zu meinem nächsten Album habe ich noch ein zweites Rig. Es ist so ziemlich das gleiche Setup, nur im Rack-Format mit seperatem Pre-Amp und Power-Amp. Dieses Rig beinhaltet einen Mesa/Boogie Rectifier Recording-Pre-Amp, ein weiteres TC Electronic G-Major und einen Marshall EL34 100/100, der in eine Marshall 4&#215;12-Box geht.</p>
<p><strong>Wann können wir das neue Album zu hören bekommen? Was hast du noch so an Projekten laufen?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich plane, es dieses Jahr rauszubringen. Ich arbeite außerdem mit einer Progressive Metal-Band namens &#8220;The Akritecht&#8221; seit Anfang 2010 zusammen. Wir haben für die nächsten paar Monate ein paar Gigs und proben gerade. Wir werden auf dem Wild Metal Fest im Juni zusammen mit Sepultura, Nevermore und Enslaved auftreten. Mehr Informationen über The Arkitecht und unseren ersten Release findet ihr auf <a href="http://www.thearkitecht.com" target="_blank">www.thearkitecht.com</a>.</p>
<p><strong>Erzähl uns von deiner YouTube-Karriere. Wie hat das angefangen?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich habe damals im März 2006 angefangen, Videos hochgeladen. Ich war einer unter den sehr wenigen Lateinamerikanern, die zu dieser Zeit Videos hochgeladen haben. Gustavo Guerra aus Brasilian war der erste, den ich auf YouTube gesehen habe, der Covers gespielt hat. Also habe ich beschlossen, das auch zu tun, um zu sehen was passiert. Glücklicherweise habe ich großartiges Feedback und tolle Unterstützung von Menschen auf der ganzen Welt bekommen.</p>
<h3>Cesar Huesca – Hyperstructure (The Arkitechts)</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/OZwmky2dUrs?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<p><strong>Ich erinnere mich, dass dein Account zu irgendeinem Zeitpunkt mal gelöscht wurde. Wie ist das passiert?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Nun, das hat jede Menge Polemik ausgelöst und jeder hat darüber eine eigene Meinung, aber soweit ich weiß, lässt es sich auf einige Copyright-Klagen von Plattenfirmen wie Warner Music Group und BMG zurückführen. Ich war mir dessen nicht wirklich bewusst und so hat es zur Suspendierung meines YouTube-Kontos geführt. Ich hatte früher viele Videos hochgeladen, in denen ich Original-Aufnahmen als Backing-Tracks benutzte, also vermute ich, dass da das Problem lag. Ich habe es aber ganz gelassen genommen und einfach einen neuen Account angelegt und alles hat wieder seinen Lauf genommen. Alles läuft bestens, mein Account hat einen guten Stand und vor einem Monat bin ich offizieller YouTube-Partner geworden.</p>
<p><strong>Was schätzt du, wie viele Abonnenten/Views du insgesamt hast?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Seit April 2009 (als ich den neuen Account angelegt habe) gehe ich auf die 10.000-Marke an Abonnenten zu und bekomme innerhalb von 24 Stunden etwa 1000 Views auf ein neues Video. Das ist ähnlich wie bei meinem alten Account, aber diesmal ist der Content etwas anders, weil ich mehr eigenes Material anbiete, als immer wieder nur Covers hochzuladen.</p>
<p><strong>Wie sind deine Pläne für die Zukunft?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Weiterspielen, weiter Musik machen und das zu tun, was mir am meisten Spaß macht. That&#8217;s it.</p>
<p><strong>Cesar, vielen herzlichen Dank, dass du dieses Interview mit mir geführt hast. Wie können unsere Leser mit dir und deiner Musik auf dem Laufenden bleiben und deine Musik kaufen?</strong></p>
<p style="text-align: left; padding-left: 30px;">Ihr könnte meine <a href="http://cesarhuesca.com/home.html" target="_blank">offizielle Webseite</a> besuchen und von da aus auf <a href="http://www.myspace.com/cesarhuesca" target="_blank">MySpace</a>, <a href="http://www.facebook.com/CesarHuesca" target="_blank">Facebook</a> und <a href="http://www.youtube.com/user/CesarHuescaMusic" target="_blank">YouTube</a> weitersurfen. Hinterlasst mir dort eine Nachricht und ich versuche, so schnell wie möglich zu antworten. Auf meiner offiziellen Webseite findet ihr auch Links zu <a href="http://www.apple.com/uk/itunes/affiliates/download/?artistName=Cesar%20Huesca&amp;thumbnailUrl=http://a1.phobos.apple.com/us/r30/Music/ea/33/c9/mzi.rtsxutjh.100x100-75.jpg&amp;itmsUrl=itms://ax.itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewAlbum?id=317545635&amp;s=143444&amp;ign-mscache=1&amp;albumName=Cesar%20Huesca" target="_blank">iTunes</a> und <a href="http://www.amazon.com/Cesar-Huesca/dp/B002B2WGQQ/ref=sr_f3_1?ie=UTF8&amp;s=dmusic&amp;qid=1245820037&amp;sr=103-1" target="_blank">Amazon</a>, wo ihr meine Musik als mp3s kaufen könnt. Ihr könnt auch einfach auf <a href="http://www.cdbaby.com/cd/cesarhuesca" target="_blank" class="broken_link">CDBaby.com</a> gehen und meine CD bestellen.</p>
<p><strong>Letzte Worte?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich danke allen vielmals für die ganze Unterstützung.<strong></strong></p>
<h3>Cesar Huesca – Gitarrensolo (erstes YouTube-Video 2006)</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/7rldhU-ILiQ?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
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		<title>Mark Knopfler</title>
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		<pubDate>Fri, 27 May 2011 08:57:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ela</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Cafe Racers]]></category>
		<category><![CDATA[Dire Straits]]></category>
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		<category><![CDATA[Sailing to Philadelpia]]></category>
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		<description><![CDATA[Mark Freuder Knopfler wurde am 12. August 1949 in Glasgow als Sohn eines Architekten ungarischer Abstammung und einer schottischen Mutter geboren. Gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder David besuchte er in der Nähe von Newcastle-upon-Tyne das Gymnasium, an welchem auch ihr Onkel lehrte. Von dessen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2286" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><p class="wp-caption-text">Mark Knopfler 1979</p></div>
<p>Mark Freuder Knopfler wurde am 12. August 1949 in Glasgow als Sohn eines Architekten ungarischer Abstammung und einer schottischen Mutter geboren. Gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder David besuchte er in der Nähe von Newcastle-upon-Tyne das Gymnasium, an welchem auch ihr Onkel lehrte. Von dessen Musikbegeisterung ließen sich die beiden anstecken und begannen, sich an verschiedenen Instrumenten zu versuchen.</p>
<p><span id="more-2265"></span></p>
<p>Von Knopflers Bruder ist bekannt, dass er bereits im Alter von elf Jahren eine eigene Gitarre besaß; man darf davon ausgehen, dass beide Knopfler-Brüder etwa zur gleichen Zeit mit dem Gitarrenspiel begonnen haben. Während der Sechziger Jahre war Knopfler Gitarrist in mehreren Schülerbands, widmete sich dann aber bis Anfang der Siebziger Jahre seinem Journalistikstudium. Die ersten Aufnahmen von Knopfler dürften aus dem Jahre 1970 stammen, bleiben aber bis heute unveröffentlicht. Auf Vinyl gepresst werden sollten allerdings die gemeinsamen Aufnahmen mit der englischen Band Brewers Droop, deren Mitglied Knopfler um 1973 für einige Monate war.</p>
<h3>Mark Knopfler und Dire Straits</h3>
<p>Mitte der Siebziger Jahre stieg Mark Knopfler in der Band seines Bruders, den Café Racers, ein. Während dieser Zeit lernte er außerdem John Illsley kennen, jenen Bassisten, mit dem etwa 1977 die Dire Straits aus den Café Racers hervorgehen sollten. Noch im selben Jahr nahmen die Dire Straits mehrere Demo-Tapes auf, von denen eines mehr oder minder beabsichtigt in die Hände des englischen Radio-DJs Charlie Gillett geriet , der das Material in seiner BBC-Sendung vorstellte (er entdeckte unter anderem auch Ian Dury und Elvis Costello). Ein Plattenvertrag mit dem deutsch-niederländischen Label Phonogram kam nur wenig später zu Stande, bis zur Veröffentlichung des Debut-Albums &#8220;Dire Straits&#8221; sollte es allerdings noch ein Jahr dauern. Das Album war zunächst ein mäßiger Erfolg, doch sollte die wenig später erscheinende Single-Auskopplung &#8220;Sultans of Swing&#8221; der Band insbesondere auf dem amerikanischen Markt zum Durchbruch verhelfen.</p>
<div id="attachment_2287" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><p class="wp-caption-text">Mark Knopfler mit Dire Straits Live</p></div>
<p>Das nächste Album der Dire Straits, &#8220;Communiqué&#8221;, wurde in den Compas Point Studios auf den Bahamas (im selben Studio spielten AC/DC 1980 ihr Album &#8220;Back in Black&#8221; ein) aufgenommen und erschien im Sommer 1979. Während der Aufnahmen zum dritten Album, &#8220;Making Movies&#8221;, 1980, kam es zu musikalischen Differenzen zwischen Mark Knopfler und seinem Bruder, infolge deren dieser die Band verließ. Das Album wurde mit Hilfe von Session-Musikern fertig gestellt. Nachdem die Dire Straits mit Alan Clark am Piano und an den Synthesizern und Hal Lindes an der Rhythmusgitarre wieder eine feste Besetzung gefunden hatte, wurde 1982 das vierte Album, &#8220;Love over Gold&#8221;, veröffentlicht.</p>
<p>Ihren größten Erfolg sollte die Band jedoch zweifelsohne erst drei Jahre später mit ihrem fünften und vorerst letztem Album, &#8220;Brothers in Arms&#8221;, feiern. Der Longplayer stellte insofern ein absolutes Novum dar, als er komplett digital (im sogenannten DDD-Verfahren) aufgenommen und als erstes Album der Musikgeschichte überhaupt mehr als eine Million mal auf CD verkauft wurde. Tatsächlich sollen für die Produktion der &#8220;Brothers in Arms&#8221;-CD zeitweise sämtliche damals weltweit bestehenden CD-Presswerke in Anspruch genommen worden sein. Einen Höhepunkt in der Bandgeschichte dürfte sicherlich der Auftritt beim Live-Aid-Festival in London am 13. Juli 1985 darstellen. Vor weltweit geschätzten 1,5 Milliarden Fernsehzuschauern und Radiohörern spielten die Dire Straits gemeinsam mit dem ehemaligen Police-Sänger Sting ihre damals aktuelle Hit-Single &#8220;Money for Nothing&#8221;.</p>
<p>Knopfler und John Illsley konzentrierten sich in den folgenden Jahren verstärkt auf ihre Soloprojekte und lösten die Dire Straits nach längerer Inaktivität 1988 erstmalig auf. 1989 rief Knopfler gemeinsam mit einigen alten Dire-Straits-Kollegen und ein paar Session-Musikern das Country-Projekt The Notting Hillbillies ins Leben, das 1990 ein Album veröffentlichte. Im selben Jahr entschlossen sich Knopfler und Illsley, noch ein gemeinsames Dire-Straits-Album aufzunehmen. &#8220;On Every Street&#8221; erschien schließlich im September 1991 und sollte das letzte Album der Band sein. Zwar gingen die Dire Straits nach der Veröffentlichung nochmals auf Tour, lösten sich aber 1995 endgültig auf.</p>
<p>Knopfler zeigte sich nach dem Ende der Band weiterhin sehr produktiv: Zwischen 1996 und 2009 erschienen bislang sechs Solo-Alben (Live-Veröffentlichungen und Radio-Sessions nicht mitgerechnet), die teilweise unter Mitwirkung von ehemaligen Dire-Straits-Musikern entstanden, sowie ein Album mit der amerikanischen Songwriterin Emmylou Harris. Seit 1999 ist Mark Knopfler Mitglied des Order of the British Empire (OBE) und hat inzwischen Ehren-Doktortitel für Musik an den Universitäten von Newcastle, Leeds und Sunderland inne.</p>
<h3>Mark Knopfler Live: Sailing to Philadelpia</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/ylbMDG26Bkw?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<h3>Mark Knopfler Gitarren</h3>
<div id="attachment_2289" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="size-full wp-image-2289" title="Mark Knopflers Signature Gitarre: eine Fender Stratocaster" src="http://six-strings.de/wp-content/uploads/2011/05/mark-knopfler-signature-gitarre-fender-stratocaster.jpg" alt="Mark Knopflers Signature Gitarre: eine Fender Stratocaster" width="250" height="763" /><p class="wp-caption-text">Mark Knopflers Signature Gitarre: eine Fender Stratocaster</p></div>
<p>Mark Knopfler wird in aller Regel vor allem mit seinem Faible für die Stratocaster von Fender in Verbindung gebracht. Tatsächlich befinden sich heute mindestens drei der zum Teil sehr wertvollen sogenannten Pre-CBS-Stratocaster in seinem Besitz, darunter auch seine erste eigene E-Gitarre, eine 1961er Stratocaster sowie seine als &#8220;Jurassic Strat&#8221; bekannte 1954er Stratocaster, eines der ersten überhaupt produzierten Instrumente der legendäre Baureihe.</p>
<p>Tatsächlich gestaltet sich Knopflers Gitarren-Fundus allerdings sehr viel vielseitiger. Vor allem in den 80ern setzte Knopfler vermehrt auf die Les Paul von Gibson; nicht weniger selten und wertvoll als die Strats sind die beiden 1958er und 1959er Les Paul Standards sowie seine 1959er Les Paul Special (ein sehr ungewöhnliches Modell mit zwei Cutaways und zwei Single-Coil-Pickups an Stelle der üblichen PAF-Humbucker), die er bereits zu Dire-Straits-Zeiten ausgiebig einsetzte. Zu den anderen von Knopfler häufig benutzten Instrumenten zählen Strat- und Tele-Modelle von Schecter sowie Superstrats des New Yorker Gitarrenbauers Pensa.</p>
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		<item>
		<title>Andy McKee</title>
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		<pubDate>Wed, 25 May 2011 08:05:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Macks</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Akustik-Gitarrist]]></category>
		<category><![CDATA[Andy McKee]]></category>
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		<description><![CDATA[Herzlich Willkommen zur zweiten Ausgabe der Artikelserie &#8220;YouTube-Superstars: die besten YouTube-Gitarristen&#8221;. Heute nehmen wir Andy McKee unter die Lupe, ein Fingerstyle-Überflieger, der von der Gitarrencommunity inoffiziell mehrfach als &#8220;bester YouTube-Gitarrist&#8221; ausgezeichnet wurde. Andy McKee Steckbrief Vollständiger Name Andy McKee Alter 32 (04.04.1979) YouTuber seit [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herzlich Willkommen zur zweiten Ausgabe der Artikelserie &#8220;YouTube-Superstars: die besten YouTube-Gitarristen&#8221;.</strong></p>
<p>Heute nehmen wir <em>Andy McKee</em> unter die Lupe, ein Fingerstyle-Überflieger, der von der Gitarrencommunity inoffiziell mehrfach als &#8220;bester YouTube-Gitarrist&#8221; ausgezeichnet wurde.</p>
<h3>Andy McKee Steckbrief</h3>
<table class="steckbrief" border="0">
<tbody>
<tr>
<td width="50%;"><strong>Vollständiger Name</strong></td>
<td width="50%;">Andy McKee</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Alter</strong></td>
<td>32 (04.04.1979)</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>YouTuber seit</strong></td>
<td>25.11.2006</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Abonnenten</strong></td>
<td>150.000 geschätzt (keine genauen Daten verfügbar)</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Stil</strong></td>
<td>Akustik Fingerstyle</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Erfolgreichstes Video</strong></td>
<td><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Ddn4MGaS3N4">&#8220;Drifting&#8221;</a> (40.000.000 Views)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span id="more-2259"></span></p>
<h3>Andy McKee – Drifting</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/Ddn4MGaS3N4?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<p>Auch Andy McKee konnten wir dazu überreden, mit uns ein Interview zu führen.</p>
<h3>Andy McKee Interview</h3>
<p><strong>Hi Andy! Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, ein Interview mit mir zu führen. Stell dich bitte zunächst den sehr wenigen Lesern vor, die dich vielleicht noch nicht kennen.</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Mein Name ist Andy McKee und ich spiele instrumentale Akustik Gitarre.</p>
<p><strong>Du bist wahrscheinlich der bekannteste Gitarrist auf YouTube. 2006 ging das Video zu deinem Song &#8220;Drifting&#8221; förmlich durch die Decke und hat heute 40 Millionen (!) Views. Wie ist die Geschichte dieses Erfolgs?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Naja, es ist schwierig, das zu sagen. Ich hatte wirklich keine Ahnung, dass &#8220;Drifting&#8221; und meine andere Songs auf YouTube so beliebt werden würden und es war eine große Überraschung, als die Views dermaßen in die Höhe schnellten. Ich denke, da sind einige Faktoren im Spiel: zunächst spiele ich in &#8220;Drifting&#8221; die Gitarre auf eine recht unorthodoxe Art. Ein anderer Grund könnte sein, dass ich etwas merkwürdig aussehe, mit meiner Glatze und dem vielen Bart. Letztendlich hat vielleicht auch damit zu tun, dass die Musik ganz gut ist. Hahahaha. :D</p>
<p><strong>Für die meisten bist du derjenige, der &#8220;Fingerstyle&#8221; überhaupt zu einem Genre gemacht hat. Vor dir haben sicher nur wenige diese Art von Musik gekannt. Mir ist aber zu Ohren gekommen, dass du eigentlich Fan klassischer Metal-Bands wie Iron Maiden und Metallica warst, bevor du angefangen hast, Gitarre zu spielen. Also wann, warum und wie bist du zum akustischen Fingerstyle gekommen?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Als ich 16 Jahre alt war, sah ich einen großartigen Gitarristen namens Preston Reed bei einer Masterclass. Er nutzte alternative Tunings und perkussive Techniken auf der Akustik Gitarre und das hat mich umgehauen. Das war so der Punkt, an dem ich angefangen habe, darüber nachzudenken, mich mehr mit der Akustik Gitarre zu beschäftigen. Kurz darauf habe ich außerdem Michael Hedges, Billy McLaughlin und Don Ross für mich enteckt und diese 3 Kerle wurden, zusammen mit Preston, zu meinen größten Einflüssen. Sie sind alle, was ich &#8220;moderne&#8221; Akustik Gitarristen nenne. Sie entwickelten und verwenden viele neue Techniken und Ideen für die Gitarre. Wenn es darum ging, mich mit dieser Stilrichtung auseinanderzusetzen, hörte ich eigentlich einfach nur ihre CDs und versuchte herauszufinden, was sie da taten. Als ich etwa 19 war, begann ich, meine eigenen Stücke für die Akustik Gitarre zu komponieren.</p>
<p><strong>Wer sind deine Einflüsse heute?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Naja, ich höre die Jungs immer noch viel. Außerdem inspirieren mich Dream Theater, Eric Johnson, Earth, Wind and Fire, Journy, Bjork, King Crimson, Peter Gabriel und viele andere. Ich glaube es sind zu viele, um sie aufzulisten!</p>
<h3>Andy McKee – Rylynn</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/JsD6uEZsIsU?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<p><strong>Ich nehme an, dass viele Gitarristen von der Großartigkeit des Drifting-Videos schockiert sind, aber es nie in Betracht ziehen würden, deine Techniken zu lernen, weil sie extrem kompliziert aussehen. Wie lange hast du gebraucht, um dieses Level an Können zu erreichen, das man in diesem speziellen Video sieht und gibt es einen Weg für normal-sterbliche zu lernen, wie Andy McKee Gitarre zu spielen?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Hahaha, aber ich bin auch nur normal-sterblich, glaub mir! Ich habe Drifting geschrieben als ich 19 war. Ich hatte mit dem perkussiven Gitarrenstil schon ein paar Jahre rumgespielt, also fühlte ich mich schon recht sicher zu der Zeit. Manche Leute lernen wahnsinnig schnell und manche Leute scheinen, etwas länger zu brauchen. Ich glaube sogar, dass &#8220;Drifting&#8221; einer meiner leichteren Songs zu spielen ist. Wie mit allem, braucht es nur Übung!</p>
<p><strong>Du bist auch bekannt dafür, mit alternativen Tunings zu experimentieren. Welche spielst du am liebsten und warum ist E Standard nicht so gut für einen Stil geeignet?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Schon als ich meine ersten Erfahrungen mit der Gitarre gemacht habe, fand ich heraus, dass ich Akkorde sehr gerne mag. Ich fand heraus, dass ein wirklich wunderschöner Akkord mich oftmals genauso berühren konnte wie eine großartige Melodie. Als ich das erste mal von altered Tunings hörte, war ich sofort verliebt. Wenn man eine alternative Stimmung benutzt, stimmt man seine Gitarre im Grunde genommen nach einem offenen Akkord und das macht bestimmte Akkord-Voicings und melodische Ideen möglich, die sonst unmöglich auf einer normalgestimmten Gitarre wären. Ein anderer Grund, warum ich so gerne altered Tunings verwende, ist, dass es die Gitarre auf eine bestimmte Weise wieder frisch macht. Wenn du die Stimmung der Gitarre veränderst, sind all die Standard-Akkordformen und Skalen, die du dir gemerkt hast ziemlich nutzlos und du hast auf einmal eine brandneue Palette, mit der du malen kannst. Ein paar meiner Lieblingsstimmungen für die Gitarre sind BGDGAD, ECDGAD, DADEAC# und F#AC#G#BE. (Anm. d. Red.: mit dem internationelen &#8220;B&#8221; ist das deutsche &#8220;H&#8221; gemeint)</p>
<p><strong>Ich habe dieses Bild deiner Gitarre gefunden… was hat es mit diesen komischen Bünden auf sich?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Das nennt man &#8220;fanned-fret&#8221; oder &#8220;Multi-Scale&#8221;-Griffbrett. Die Idee ist es, die Intonation der Gitarre zu verbessern. Wenn du mal an ein Klavier denkst, dann sind dort die Bass-Saiten länger als die hohen Saiten, damit sie die richtige Mensur und Tonhöhe haben. Naja, auf dieser Gitarre passiert das Gleiche. Brücke und Sattel sind gewinkelt, damit jede Saite die richtige Mensur hat. Die Bundstäbchen sind gefächert, damit die Intervalle überall stimmen.</p>
<h3>Andy McKee – Toto – Africa</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/3grSSc4OrGc?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<p><strong>Wie bist du auf Josh Grobans Weihnachtsalbum gelandet?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Er hat das &#8220;Drifting&#8221;-Video auf YouTube gesehen und wollte mich für &#8220;Little Drummer Boy&#8221; haben. Ich habe ein paar perkussive Gitarren-Parts erfunden und es in Malibu, California aufgenommen. Es hat Spaß gemacht, er war ein echter Gentleman und David Foster war auch ziemlich cool drauf!</p>
<p><strong>Wie sind deine privaten und musikalischen Pläne für die Zukunft?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich werde wohl die nächsten Jahre viel auf Tour sein. Ich hatte bisher öfter das Glück, Teil einer Tour mit dem Namen &#8220;Guitar Masters&#8221; zu sein und freue mich darauf, das weiterhin zu machen. Hoffentlich kommen wir dann auch mal nach Europa und Deutschland. Außerdem würde ich gerne so bald wie möglich ein neues Album aufnehmen. Was das persönliche angeht, freue ich mich darauf, so viel Zeit, wie es nur geht, mit meinem neugeborenen Sohn Lachlan zu verbringen!</p>
<p><strong>Andy, vielen lieben Dank, dass du dieses Interview mit mir geführt hast. Wie können unsere Leser mit dir und deiner Musik auf dem Laufenden bleiben und deine Musik kaufen? Letzte Worte?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Der beste Weg, um auf dem Laufenden zu bleiben, ist meiner <a href="http://www.facebook.com/andymckeemusic">Facebook Fanseite</a> beizutreten. Ich betreue die Seite selbst und nehme mir immer etwas Zeit, um mit den Fans dort zu plaudern. Meine Musik gibt es auf <a href="http://itunes.apple.com/us/artist/andy-mckee/id190267921">iTunes</a> und <a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&amp;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2Fs%3Fie%3DUTF8%26x%3D0%26ref_%3Dnb_sb_noss%26y%3D0%26field-keywords%3Dandy%2520mckee%26url%3Dsearch-alias%253Daps%23&amp;site-redirect=de&amp;tag=theheuonlmag-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=19454" class="broken_link">Amazon</a>. TABs und Noten findet man auf <a href="http://www.andymckee.com/">AndyMcKee.com</a> und <a href="http://www.halleonard.com/">Halleonard.com</a>.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Vielen Dank für das Interview und ich freue mich darauf, wieder in Deutschland abzurocken!</p>
<h3>Andy McKee – Art of Motion</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/nmE3QaGetn4?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
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		<title>Jimmy Page</title>
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		<pubDate>Mon, 23 May 2011 08:47:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ela</dc:creator>
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		<description><![CDATA[James Patrick &#8220;Jimmy&#8221; Page wurde am 9. Januar 1944 in London geboren. Als er in den Fünfziger Jahren mit seinen Eltern in die Kleinstadt Epsom im Raum London zog, soll er in dem neuen Haus eine Gitarre gefunden haben, die jemand unbekanntes dort zurückgelassen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>James Patrick &#8220;Jimmy&#8221; Page wurde am 9. Januar 1944 in London geboren. Als er in den Fünfziger Jahren mit seinen Eltern in die Kleinstadt Epsom im Raum London zog, soll er in dem neuen Haus eine Gitarre gefunden haben, die jemand unbekanntes dort zurückgelassen haben musste. Er nahm wenig später zwar Gitarrenstunden, eignete sich jedoch seine ersten profunden Kenntnisse auf dem Instrument als Autodidakt an.</p>
<div id="attachment_2223" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><p class="wp-caption-text">Ein junger Jimmy Page</p></div>
<p>Frühestes Zeugnis seines Gitarrenspiels ist ein Auftritt mit einer Skiffle-Nachwuchsband im BBC-Fernsehen aus dem Jahre 1957, der glücklicherweise erhalten blieb. Wenig später brach er seine Ausbildung an einer weiterführenden Schule endgültig ab und reiste anschließend mehrere Jahre als Gitarrist der Band <em>The Crusaders</em> durch das Land. Aus dieser Zeit sollen auch die ersten Studioaufnahmen von Page, die Crusaders-Single &#8220;The Road to Love&#8221; von 1962 stammen. Auch aus gesundheitlichen Gründen (er erkrankte Anfang der Sechziger Jahre mehrfach am Pfeifferschen Drüsenfieber) stieg er wenig später bei den Crusaders aus. Pages erste Soloaufnahmen dürften auf der 1965 unter seinem Namen veröffentlichten Single &#8220;She Just Satisfies&#8221; zu hören sein. Während seiner Zeit als Student lernte Page in der Londoner Szene um den legendären <em>Marquee-Club </em>die damals noch weitgehend unbekannten Jeff Beck und Eric Clapton kennen und verdiente sich einen Namen als Sessiongitarrist für Bands wie The Rolling Stones, The Who, The Kinks oder <em>Them</em>.</p>
<h3>Jimmy Page bei The Yardbirds und Led Zeppelin</h3>
<p>Nach anfänglichem Zögern stieg Jimmy Page 1967 zunächst als Bassist bei den Yardbirds ein, wechselte aber kurze Zeit später zurück zur Gitarre und teilte sich mit Jeff Beck den Posten als Lead-Gitarrist, der die Band jedoch kurz darauf verließ. In dieser Besetzung nahmen die Yardbirds lediglich ein Album auf, &#8220;Little Games&#8221;, das noch im selben Jahr veröffentlicht wurde. Nach dem Ausstieg von Keith Relf (Gesang) und Jim McCarthy (Schlagzeug) gründete Page die Band unter dem Namen &#8220;The New Yardbirds&#8221; neu. Mit von der Partie waren diesmal John Bonham (Schlagzeug) und Robert Plant (Gesang, beide Ex-&#8221;Band of Joy&#8221;) sowie John Paul Jones am Bass.</p>
<div id="attachment_2224" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><img class="size-full wp-image-2224" title="Led Zeppelin II: ohne Zweifel ein Klassiker" src="http://six-strings.de/wp-content/uploads/2011/05/led-zeppelin-2.jpg" alt="Led Zeppelin II: ohne Zweifel ein Klassiker" width="225" height="224" /><p class="wp-caption-text">Led Zeppelin II: ohne Zweifel ein Klassiker</p></div>
<p>Im Oktober 1968 gaben die New Yardbirds offiziell bekannt, dass sie von nun an unter dem Namen &#8220;Led Zeppelin&#8221; (im Übrigen eine Idee von Who-Drummer Keith Moon) auftreten würden. Das erste Album der Band erschien im Frühjahr 1969 und war ein großer Erfolg, der jedoch vom Nachfolger, schlicht &#8220;Led Zeppelin II&#8221; genannt, noch überboten wurde. Insbesondere die ausgiebigen Tourneen, die Led Zeppelin mehrmals im Jahr in die USA führten, begründeten den legendären Live-Ruf der Band. Als nur ein Jahr später das dritte Album, &#8220;Led Zeppelin III&#8221; erschien, war die Band berüchtigt für ihre Eskapaden hinter der Bühne; zerstörte Hoteleinrichtungen gehörten zum Rock-Lifestyle dazu.</p>
<h4>Jimmy Page Solo mit Akustik-Gitarre</h4>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/n4WJO1dfM6o?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<p>Das vierte Album der Band, das eigentlich ohne Titel veröffentlicht wurde, wurde in Anlehnung an die ersten drei Platten von Fans und Presse konsequenterweise &#8220;Led Zeppelin IV&#8221; getauft. 1973 erschien mit &#8220;House of the Holy&#8221; ein Album, das schon dem Titel nach eine Zäsur darstellte; tatsächlich fiel es durch den Einsatz von Synthesizern deutlich experimenteller aus als seine Vorgänger, war aber, ebenso wie die seine Veröffentlichung begleitenden Tourneen, dennoch ein großer Erfolg. Das sechste Zeppelin-Album, &#8220;Physical Graffiti&#8221;, erschien 1975 auf dem inzwischen ins Leben gerufenen eigenen Label der Band. Das Doppelalbum enthielt neben den eigentlichen Studioaufnahmen auch einige Bonus-Tracks, die von den Sessions zu den vorhergehenden Platten stammten. Robert Plant und Jimmy Page äußerten sich in späteren Interviews einvernehmlich, dass &#8220;Physical Graffiti&#8221; für sie den künstlerischen Höhepunkt ihres Schaffens darstelle.</p>
<p>Die nächsten zwei Jahre sollten für die Band mehrere schwere Schicksalschläge bereithalten. 1975 verunglückten Robert Plant und seine Frau mit dem Auto und überlebten schwer verletzt. Während der anschließenden Genesungsphase entstand das Album &#8220;Presence&#8221;, das jedoch gemischte Reaktionen bei Fans und Kritikern zeitigte. Nichtsdestotrotz blieben Led Zeppelin die erfolgreichste Live-Band ihrer Zeit.</p>
<p>Ende 1978 fand sich die Band in einem Stockholmer Studio ein, um das nächste Album, &#8220;In Trough the Out Door&#8221;, einzuspielen. Die anschließenden Touren beschränkten sich auf Großbritannien und den europäischen Kontinent. Nachdem John Bonham am 25. September 1980 nach übermäßigem Alkoholkonsum im Schlaf an seinem Erbrochenen erstickte, lösten sich Led Zeppelin offiziell auf.</p>
<h3>Jimmy Page Live Solo mit Geigenbogen</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/AIHabvURnpk?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<h3>Solo und Projekte</h3>
<div id="attachment_2225" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><p class="wp-caption-text">Jimmy Page spielt ein Solo auf seiner Double Neck Gitarre</p></div>
<p>John Bonhams Tod bedeutete nicht nur das Ende von Led Zeppelin, sondern stürzte Jimmy Page in eine persönliche Krise, von der er sich nur langsam erholte. Als erster Live-Auftritt nach dem Ende der Band gilt Pages Jam mit Jeff Beck bei einem Konzert in London im März 1981. In den folgenden Jahren sollte Page immer wieder Mitwirkender bei verschiedenen All-Star- und Charity-Projekten sein.</p>
<p>In den Achtziger Jahren kollaborierte er mit Größen wie den ehemaligen Yes, mit Paul Rodgers, Eric Clapton oder den Rolling Stones. Gemeinsam mit Rodgers sowie Chris Slade, ehemaliger Drummer bei Uriah Heep und später bei AC/DC, spielte er in der Band The Firm, die zwei Studioalben, &#8220;The Firm&#8221; (1985) und &#8220;Mean Business&#8221; (1986), veröffentlichten. In den Neunziger Jahren setzte Page seine Projekte mit anderen Künstlern, darunter auch Pop-Musiker wie Puff Daddy oder die Band Limp Bizkit, fort. Zu einer einmaligen Reunion von Led Zeppelin kam es nach langen Jahren des Wartens am 10. Dezember 2007, als die Band unter Mitwirkung von Bonhams Sohn Jason ein Tribute-Konzert für Atlantic-Records-Gründer Ahmet Ertegun gab.</p>
<h3>Jimmy Page Interview zur bevorstehenden Led Zeppelin-Reunion 2007</h3>
<p><iframe width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/GNRPbEwBrts?wmode=transparent" frameborder="0" allowfullscreen> </iframe></p>
<h3>Jimmy Page Equipment</h3>
<div id="attachment_2222" class="wp-caption alignright" style="width: 146px"><p class="wp-caption-text">Jimmy Pages legendäre Double Neck Gitarre</p></div>
<p>Unter den zahlreichen Gitarren, die Page im Laufe seiner Karriere benutzte (darunter vor allem Instrumente von Gibson, Fender und Danelectro), seien zwei besonders hervorgehoben.</p>
<p>Pages 1960er Gibson Les Paul Custom (die sogenannte &#8220;Black Beauty&#8221;), die er von 1962 bis 1971 (das Instrument wurde gestohlen und tauchte nie wieder auf) spielte, verfügte über drei Humbucker und ein auffälliges Bigsby-Tremolo. Wahrscheinlich noch bekannter dürfte Pages legendäre Gibson EDS 1275 Doubleneck sein, die er seit 1971 benutzte.</p>
<p>Das Instrument verfügt über vier PAF-Humbucker, je zwei davon für den zwölfsaitigen und den sechsaitigen Hals.</p>
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